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Alt 19.04.2007, 19:42     #1
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Mini Challenge 2007.

MINI CHALLENGE 2007 – acht Mal packender Motorsport und prickelnder Lifestyle.

Interview mit Ludwig Willisch, Leiter Region Deutschland der BMW Group und mit Alexander Burgstaller, MINI CHALLENGE Botschafter.

MINI CHALLENGE 2007 – Technik.

Technische Daten MINI Cooper S in Rennversion.

Das Wichtigste aus dem Reglement der MINI CHALLENGE.


MINI CHALLENGE 2007 – Teilnehmer. (Porträts der fest eingeschriebenen Teilnehmer werden zum Saisonbeginn nachgeliefert.)

Die Partner der MINI CHALLENGE stellen sich vor. PDF

MINI im Motorsport – seit vier Jahrzehnten auf der Siegerstraße.

Die Sporterfolge des MINI Werkteams. PDF

Ergebnisse. MINI CHALLENGE 2007 - Ergebnisse und aktuelle Meisterschaftsstände erhalten Sie nach jeder Veranstaltung unter www.MINI.de/CHALLENGE im Internet.

MINI CHALLENGE 2006 – Endstand Fahrerwertung und Teamwertung. PDF

MINI CHALLENGE 2004 bis 2005 – die Sieger. PDF

Rennkalender 2007.
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Geändert von Wolfhart (10.06.2007 um 10:43 Uhr)
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Alt 19.04.2007, 19:43     #2
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MINI CHALLENGE 2007 – acht Mal packender Motorsport und prickelnder Lifestyle.

Volles Starterfeld und zahlreiche Top-Events: Auftaktrennen im Rahmen der DTM und zwei Starts bei der Formel 1 – das ist die MINI CHALLENGE 2007! Die innovative Clubsportserie startet in ihre vierte Saison und hat nichts von ihrer Faszination eingebüßt – im Gegenteil: Die Fangemeinde wächst von Rennen zu Rennen. Auch 2007 treten die PS-starken Kultfahrzeuge wieder an, um für frischen Wind in der Motorsportszene zu sorgen. „Die MINI CHALLENGE ist mehr als ein Autorennen, sie ist die Verbindung aus professionellem Sport und modernem Lifestyle. Ein Konzept, das uns von anderen Markenpokalen unterscheidet. Mit attraktiven Auftritten im Rahmen von hochkarätigen Motorsport-Events werden wir auch 2007 die Menschen für die Marke MINI begeistern“, so Ludwig Willisch, Leiter der Region Deutschland der BMW Group anlässlich der Vorstellung des neuen Rennkalenders.


2007 bestreitet die MINI CHALLENGE an acht Rennwochenenden insgesamt 15 Wertungsläufe. Bereits die Auftaktveranstaltung zählt zu den Highlights: Auf dem Hockenheimring werden die 38 MINI Cooper S im Rahmen der DTM ihre Runden drehen. Ebenfalls eine große Kulisse erwartet die Teams bei zwei Veranstaltungen im Rahmen der Formel 1. Beim Großen Preis von Deutschland (Nürburgring) und beim Großen Preis von Belgien (Spa-Francor-champs) werden die spannenden Positionskämpfe der MINI Cooper S das Publikum begeistern. Internationales Flair begleitet die MINI CHALLENGE im holländischen Zandvoort. Die dortigen Wertungsläufe sind der sportliche Höhepunkt des MINI United Festivals, dem Treffpunkt für MINI Fans aus der ganzen Welt. Daneben ist die MINI CHALLENGE 2007 zu Gast bei Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife und beim Oldtimer Grand Prix, der eben-falls auf dem Nürburgring stattfindet. Traditionell wird das große Finale der MINI CHALLENGE auf dem Salzburgring ausgetragen. Wie in den vergangenen drei Jahren geht die Clubsportserie auch 2007 mit einem voll besetzten Starterfeld von 38 technisch identischen MINI Cooper S in die neue Saison.

Ihre außergewöhnliche Attraktivität verdankt die MINI CHALLENGE einem innovativen Konzept: Motorsport trifft Lifestyle! Zur speziellen Atmosphäre tragen dabei auch bekannte Gaststarter bei. In den vergangenen Jahren haben bereits zahlreiche VIPs im Cockpit Platz genommen – darunter rennsportbegeisterte Prominente wie Schauspieler Thomas Heinze, Sänger Haddaway oder TV-Comedian Axel Stein. Aber auch ehemalige Formel-1-Stars wie Jacques Laffite, Christian Danner oder Johnny Herbert haben sich bereits vom Virus MINI CHALLENGE anstecken lassen. Für die neue Saison haben bereits zahlreiche VIPs ihr Interesse an der MINI CHALLENGE signalisiert, unter anderem möchten Fanta-Vier-Sänger Smudo und Filmschauspieler Götz Otto (James Bond: Der Morgen stirbt nie) zum Steuer greifen.

Lifestyle wird bei der MINI CHALLENGE auch abseits der Rennstrecke geboten: In der Paddock Lounge sorgen Chill-out-Musik, eine Bar, große Plasmafernseher und eine nach Rennplätzen wechselnde Küche für internationales Flair und entspanntes Ambiente. Die MINI CHALLENGE Hospitality hat sich zu einer festen Institution und einem beliebten Treffpunkt für Fahrer, Teams, Sponsoren und Gäste entwickelt. Darüber hinaus wird sie 2007 auch Schauplatz und „Basislager“ für eine Reihe von spektakulären Events abseits der Rennstrecke sein.


Sportliches Markenzeichen der MINI CHALLENGE ist die Chancengleichheit. Einzig das fahrerische Talent entscheidet über die Platzierung, denn alle Piloten gehen mit technisch identischen MINI Cooper S an den Start. Sämtliche Fahrzeuge werden zentral im Auftrag von MINI aufgebaut und mit dem John Cooper Works Tuning Kit für den Einsatz auf der Rennstrecke optimiert. Wichtige Komponenten wie Motor und Getriebe der 154 kW (210 PS) starken Renner sind verplombt, um unerlaubte Änderungen zu verhindern. Einmalig für diese Art Clubsportfahrzeug: Das Bremsen-Antiblockiersystem (ABS) bleibt mit auf die Bedingungen der Rennstrecke angepasster Abstimmung voll funktionsfähig (weitere Informationen hierzu im Kapitel „Technik“). Ebenfalls beispielhaft ist der vorgeschriebene Einsatz des HANS-Systems (Head And Neck Support), das den Kopf- und Genickbereich der Fahrer effektiv schützt. Diese – neben aller Sportlichkeit – sehr auf Sicherheit bedachte Charakteristik macht die MINI CHALLENGE besonders für Rennsporteinsteiger und ambitionierte Amateurpiloten interessant. Allen Teams steht im gemeinsamen Boxenzelt, dem „Drivers Club“, ein fertig aufgebauter Arbeitsbereich zur Verfügung.


Um über die Saison hinweg die Ausgeglichenheit im Teilnehmerfeld zu erhöhen, erhalten erfolgreiche Fahrer für nachfolgende Veranstaltungen ein Platzierungsgewicht, der Sieger beispielsweise 25 Kilogramm. Dieser Ballast wird – je nach weiteren Resultaten – entweder schrittweise auf maximal 50 Kilogramm erhöht oder wieder abgebaut (weitere Informationen hierzu im Kapitel „Reglement“). Punkte werden außer im Gesamtklassement auch in der Sonderwertung für Gentleman Driver (Fahrer im Alter über 50 Jahre) sowie in der Teamwertung vergeben. Insgesamt befinden sich im Preisgeldtopf rund 340.000 Euro. Zusätzlich werden drei MINI als Sachpreise vergeben.


Das Reglement gibt den meist von MINI Händlern organisierten Teams ausdrücklich die Möglichkeit, im Verlauf der Saison wechselnde Fahrer einzusetzen. In der Meisterschaftswertung berücksichtigt werden allerdings nur maximal zwei Piloten pro Fahrzeug, die sich in die MINI CHALLENGE eingeschrieben haben müssen.

Die Faszination MINI CHALLENGE entwickelt sich immer mehr zu einem internationalen Phänomen. Einen weiteren Höhepunkt dieser Entwicklung stellt das diesjährige MINI United Festival in Zandvoort (22. bis 24. Juni 2007) dar. Auf dem Gelände in der Nähe von Amsterdam rechnet man mit ähnlichen Besucherzahlen wie beim ersten Treffen dieser Art, das im Oktober 2005 rund 6.000 MINI Enthusiasten aus 40 Nationen nach Misano/Italien lockte.

www.MINI.de/CHALLENGE
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Geändert von Martin (20.04.2007 um 20:41 Uhr)
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Alt 19.04.2007, 19:44     #3
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Interview mit Ludwig Willisch, Leiter Region Deutschland der BMW Group.

Die MINI CHALLENGE geht in die vierte Saison. Was hat sich seit 2004 getan?


Die MINI CHALLENGE ist – genau wie der MINI selbst – eine große Erfolgsgeschichte. Die Serie hat sich im Motorsport fest etabliert, mehr noch, sie hat sich ihre eigene Nische geschaffen. Mit ihrer Mischung aus Clubsport und Lifestyle ist sie einzigartig. Durch die Wahl hochkarätiger Rahmenevents – darunter in diesem Jahr ein DTM- und zwei Formel-1-Rennen – differenzieren wir uns deutlich von anderen Markenpokalen und bilden so ein eigenständiges Profil mit einem authentischen MINI Charakter. Dies wird von allen Seiten honoriert, wie das erneute Rekordstarterfeld für die Saison 2007 zeigt.

Wie würden Sie das besondere Flair der MINI CHALLENGE beschreiben?

Die typische MINI CHALLENGE Atmosphäre setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen. Bei allem Ehrgeiz, der im Motorsport auch einen berechtigten Platz hat, stehen bei der MINI CHALLENGE stets der Spaß an einem außergewöhnlichen Fahrzeug und die Begeisterung für eine gemeinsame Leidenschaft im Vordergrund. Das Gemeinschaftsgefühl spiegelt sich auch in dem einmaligen Servicekonzept: So steht allen Teilnehmern im „Drivers Club“ ein fertig aufgebauter Boxenbereich zur Verfügung. In der „Paddock Lounge“, der zentralen MINI CHALLENGE Hospitality, gibt es Rundum-Catering gepaart mit entspannter Wohlfühlatmosphäre. Typisch MINI, eben.

Welchen Anteil am Erfolg der Marke MINI hat die MINI CHALLENGE?

Zur Philosophie der Marke MINI gehört es, viele Dinge ein klein wenig anders anzugehen als andere. Das gilt auch für die MINI CHALLENGE – sie ist ein exzellentes Instrument, um die Menschen für MINI zu begeistern. Besonders wichtig war und ist uns dabei die Einbindung der Vertriebspartner. Nahezu alle Fahrzeuge der MINI CHALLENGE werden von Händlerteams betreut, die wiederum ihre Kunden zu den Rennen einladen und die Serie für sich als Plattform zur Werbung und Kundenbindung nutzen.

Gibt es die MINI CHALLENGE nur in Deutschland?

Nein, inzwischen haben zahlreiche Länder die Faszination MINI CHALLENGE entdeckt und setzen unser Konzept um. Was wir 2004 in Deutschland begonnen haben, hat sich zu einem internationalen Phänomen entwickelt. Einen neuen Höhepunkt der grenzüberschreitenden MINI Begeisterung erwarten wir beim diesjährigen MINI United Festival in Zandvoort – das „Woodstock“ für MINI Fans! Schon beim ersten Treffen dieser Art strömten im Herbst 2005 tausende von MINI Enthusiasten aus der ganzen Welt nach Misano/Italien.


Interview mit Alexander Burgstaller, MINI CHALLENGE Botschafter.

Worin unterscheidet sich die MINI CHALLENGE von anderen Rennserien?


In meiner Laufbahn als Profi-Rennfahrer bin ich schon in zahlreichen Renn- serien angetreten, aber nichts ist wirklich vergleichbar mit der MINI CHALLENGE. Im Motorsport ist man mit seinem Team oft ein Einzelkämpfer – nicht so bei der MINI CHALLENGE. Hier verbindet alle Teilnehmer ein besonderer Spirit. Ein weiterer Hauptunterschied zu anderen Markenpokalen liegt in der Mischung aus Lifestyle und Motorsport. Wer einmal dabei war und das MINI CHALLENGE Flair gespürt hat, wird für immer begeistert sein.

Wie fährt sich der MINI als Rennfahrzeug?

Schon in der Straßenversion verkörpert der MINI sportlichen Fahrspaß in Reinkultur. Als Rennfahrzeug vermittelt der MINI ein ungeheuer direktes Fahrgefühl, das sich gut mit dem Kartsport vergleichen lässt. Hinzu kommt, dass unsere Fahrzeuge richtige Kraftpakete sind. Anders als bei anderen Serien herrscht durch das Reglement der MINI CHALLENGE große Chancengleichheit. Das macht die Sache zusätzlich spannend. Wenn man in einem riesigen Starterfeld mit 37 technisch identischen und gleich stark motorisierten Konkurrenten um die Plätze fightet, sind spektakuläre Duelle und enge Rennverläufe vorprogrammiert.

Worauf freuen Sie sich in der neuen Saison am meisten?

Die beiden Rennen im Rahmen der Formel 1 zählen sicherlich zu den Höhepunkten der Saison – es ist immer etwas ganz Besonderes, vor großer Formel-1-Kulisse anzutreten. Ebenso freue ich mich auf unser Auftaktrennen, das diesmal bei der DTM in Hockenheim stattfindet. Hier haben wir die Chance, das fachkundige Tourenwagenpublikum mit packenden Positions-kämpfen für die MINI CHALLENGE zu begeistern. Seinen ganz eigenen Charakter wird das MINI United Festival in Zandvoort haben. Zum einen, weil dort MINI Fans aus ganz Europa zusammenkommen und zum anderen, weil wir dort nicht im Rahmenprogramm einer anderen Motorsportserie antreten. Unsere Rennen sind selbst der sportliche Höhepunkt der ganzen Veranstaltung.
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Alt 19.04.2007, 19:45     #4
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MINI CHALLENGE 2007 – Technik.

Sämtliche MINI Fahrzeuge verströmen bereits in der Straßenversion eine enorm sportliche Aura – und das ganz gleich ob man die seit wenigen Monaten erhältliche neue MINI Generation betrachtet oder ob man sich die entsprechenden Vorgängermodelle vor Augen führt. In der Rennversion wird dieser Eindruck noch potenziert! Bunte Sponsorenaufkleber, tief auf den Asphalt geduckte Karosserie, breite Reifen, Dachspoiler – eine selbstbewusste Demonstration höchster Leistungsfähigkeit.

Während zur Zeit eine Rennversion des neuen MINI entwickelt wird (geplanter MINI CHALLENGE Einsatz zur Saison 2008), dient in diesem Jahr einmal mehr der bewährte MINI Cooper S mit John Cooper Works Tuning Kit als Basisfahrzeug der Clubsportserie. Der 1,6-Liter-Motor ist mit dem JCW Tuning Kit bereits optimal für den Einsatz auf der Rennstrecke vorbereitet. Die Leistung des Vierzylinders mit Kompressoraufladung beträgt standfeste 154 kW (210 PS).


Die Rennfahrzeuge zeichnen sich durch eine Vielzahl konstruktiver Details aus. So sind die MINI Cooper S der MINI CHALLENGE mit einer einge-schweißten Sicherheitszelle, einem RECARO Schalensitz mit Kopfschutz, Fünfpunkt-Hosenträgergurt, Feuerlöschanlage und Sicherheitsnetz in der Fahrertür bestens für die nie ganz auszuschließenden Risiken des Motor-sports gerüstet. Das Tragen des aus der Formel 1 bekannten, sogenannten HANS-Systems am Helm (Head and Neck Support) ist für alle Fahrer Pflicht. Mit Sportlenkrad und Servolenkung haben die Piloten ihre Fahrzeuge optimal im Griff. Ein weiterer Sicherheitsfaktor und einmalig für diese Art Clubsport-fahrzeug: Das Bremsen-Antiblockiersystem (ABS) bleibt mit auf die Bedingungen der Rennstrecke angepasster Abstimmung voll funktionsfähig.

Ebenfalls auf verschärftes Tempo abgestimmt ist das einstellbare Rennfahrwerk des MINI Cooper S. In diesem Bereich liegen die besten Möglichkeiten der Fahrzeugabstimmung auf die persönlichen Anforderungen, um so einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten herauszuarbeiten. Die Fahrer haben die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Federspezifikationen, die speziellen Rennstoßdämpfer sind stufenlos verstellbar. Nuancen in der Feinabstimmung des Fahrverhaltens erreichen die erfahrenen Piloten der MINI CHALLENGE durch Variieren des Reifenluftdrucks und durch Verstellen des Dachspoilers.

Chancengleichheit unter allen Teilnehmern und Reduzierung des technischen Aufwands sind zwei Hauptanliegen des MINI CHALLENGE Reglements. So wurden alle Fahrzeuge zentral im Auftrag von MINI aufgebaut und rennfertig an die Teilnehmer der MINI CHALLENGE ausgeliefert. Wichtige Komponenten wie Motor und Getriebe sind verplombt, da sie von den Teams nicht geändert oder in Eigenregie repariert werden dürfen. Zusätzlich werden die Motorsteuergeräte, die während Training, Qualifying und Rennen verwendet werden müssen, vor jeder Veranstaltung neu unter den Teilnehmern verlost. Für alle Teilnehmer gleich sind die MINI CHALLENGE Leichtmetallfelgen (Format 7 x 17 Zoll) und die Einheitsreifen (Dimension 205/620 R 17 in Trocken- und Regenversion).

Bei der Grundabstimmung der MINI Cooper S legten die Techniker der MINI CHALLENGE größten Wert auf Gutmütigkeit. Mit dieser betont sicheren Auslegung eignen sich die Fahrzeuge der MINI CHALLENGE besonders auch für Rennsporteinsteiger und Amateurpiloten. Aber auch die technische Wartung der Einsatzfahrzeuge ist so unkompliziert wie möglich gehalten. Viele Teile sind bei jedem MINI Händler zu erwerben. Für die Versorgung mit Spezialteilen sorgt die Organisation der MINI CHALLENGE. Der MINI CHALLENGE Truck ist im Fahrerlager aber auch Anlaufstelle für Teams, die technischen Rat suchen.
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Geändert von Martin (20.04.2007 um 20:35 Uhr)
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Alt 19.04.2007, 19:48     #5
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Technische Daten MINI Cooper S in Rennversion.

Motor/Kraftübertragung.


Typ: Vierzylinder-Reihenmotor mit Kompressor-aufladung, quer eingebaut, Leistungssteigerung durch John Cooper Works Tuning Kit mit John Cooper Works Rennauspuffanlage

Hubraum: 1.598 cm3

Leistung: 154 kW (210 PS) bei 6.950/min

Verdichtung: 8,3 : 1

Drehmoment: 245 Nm bei 4.500/min

Getriebe: Frontantrieb, Sportgetriebe mit sechs Vorwärtsgängen




Fahrwerk.

Aufhängung: Einzelradaufhängung ringsum, John Cooper Motorsports Fahrwerk by KW mit stufenlos verstellbaren Stoßdämpfern, vorne und hinten jeweils zwei verschiedene Federraten zugelassen (vorne auch mit Zusatzfeder), Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse, einstellbare Federbeindomstrebe vorne

Bremsen: John Cooper Motorsports Bremsanlage,

Vorne: innenbelüftete Scheiben, Durchmesser 330 mm, Dicke 26 mm, Vierkolben-Festsattel aus Aluminium

Hinten: Scheiben, Durchmesser 259 mm, Dicke 10 mm, Vierkolben-Festsattel aus Aluminium

Felgen: 7 x 17 Zoll BBS-Leichtmetallfelgen

Reifen: Dunlop Rennreifen ohne (Slick) und mit Profil (für Regen), beide in Dimension 205/620 R 17

Lenkung: Hydraulisch unterstützte Zahnstangenlenkung


Karosserie/Maße.

Typ:
Selbsttragende Ganzstahlkarosserie, dreitürig, Aerodynamikpaket mit verstellbarem Heckspoiler, Insassenschutz durch mit der Karosserie verschweißte Sicherheitszelle, RECARO Schalensitz, Fünfpunktsicherheitsgurt, Zwei-Kammer-Feuerlöschanlage

Maße: Länge 3.655 mm/Breite 1.688 mm (1.925 mm mit Außenspiegeln)/Höhe 1.416 mm

Radstand: 2.467 mm

Leergewicht: 1.180 kg (Mindestgewicht inklusive Fahrer gemäß Reglement)

Höchstgeschwindigkeit: ca. 230 km/h
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Geändert von Martin (20.04.2007 um 20:36 Uhr)
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Alt 19.04.2007, 20:17     #6
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Das Wichtigste aus dem Reglement der MINI CHALLENGE.

1.Allgemeines.


Die MINI CHALLENGE unterliegt folgenden Bestimmungen:
  • Internationales Sportgesetz der FIA mit Anhängen (ISG)
  • DMSB-Veranstaltungsreglement
  • DMSB-Rundstreckenreglement
  • Rechts- und Verfahrensordnung des DMSB (RuVO)
  • WADA-Dopingbestimmungen
  • Umweltrichtlinien des DMSB
  • sonstige Bestimmungen und Beschlüsse des DMSB
  • Vorliegendes Sportliches und Technisches Reglement und eventuelle, vom DMSB genehmigte Änderungen und Ergänzungen (Bulletins)
  • Ausschreibungen und deren eventuelle Änderungen und Ergänzungen der Veranstalter der einzelnen Rennen
2. Sportliches Reglement.

2.1 Teilnehmer.


Teilnahmeberechtigt sind Fahrer mit einer nationalen A-Lizenz (Rennen in Deutschland und am Salzburgring) bzw. einer internationalen C-Fahrerlizenz (übrige Rennen). Das Mindestalter für die Teilnahme an der MINI CHALLENGE beträgt 18 Jahre.

2.2 Einschreibung.

Pro Fahrzeug können maximal zwei Teilnehmer permanent eingeschrieben werden. Der erste Teilnehmer muss vor Saisonstart, der zweite im Laufe der Saison benannt werden. Alle weiteren Starter auf dem betreffenden Fahrzeug gelten als Gaststarter.

2.3 Gastfahrer.

Die MINI CHALLENGE Organisation kann Gastfahrer zu den Wertungsläufen zulassen. Sie starten außerhalb der Punktewertung, sind jedoch Preisgeld-berechtigt in der Veranstaltungswertung. Gastfahrer erhalten während der gesamten Veranstaltung ein Zusatzgewicht von 25 kg.

2.4 Zugelassene Fahrzeuge.

MINI Cooper S/R53 gemäß Homologationsnummer DA-02 und DN-02.

2.5 Fahrerausrüstung.

Das Tragen von feuerfesten Overalls sowie Unterwäsche (mit langen Ärmeln und Beinen), Kopfhaube, Socken, Schuhe und Handschuhe gemäß FIA-Bestimmungen ist vorgeschrieben. Ein Helm gemäß FIA-Bestimmungen inklusive HANS-System ist vorgeschrieben.

2.6 Training/Qualifikation.

Pro Veranstaltung sind ein freies Training und ein Zeittraining von je 30 Minuten vorgesehen. Jeder Fahrer muss mindestens drei gezeitete Trainingsrunden absolvieren. Zur Qualifikation für das Rennen darf die schnellste im Zeittraining gefahrene Runde 120% der Trainingsbestzeit nicht überschreiten.

2.7 Wertungsläufe.

Es werden pro Veranstaltung zwei Wertungsläufe von je ca. 30 Minuten Dauer ausgetragen. Eine Ausnahme bildet die Veranstaltung im Rahmen des 24-Stunden-Rennens (ein Wertungslauf).

2.8 Startaufstellung.

Die Startprozedur erfolgt stehend (Grand-Prix-Start). Die Startaufstellung für den 1. Wertungslauf ergibt sich aus dem Zeittraining. Die Startaufstellung für den 2. Wertungslauf ergibt sich aus den Platzierungen des 1. Wertungslaufs. Die ersten sechs platzierten Teilnehmer werden allerdings in umgekehrter Reihenfolge aufgestellt (Sieger des 1. Wertungslaufs startet vom 6. Startplatz, der Zweite vom 5. Startplatz usw.).

2.9 Platzierungsgewichte.

Die drei Erstplatzierten jedes Wertungslaufs einer Veranstaltung erhalten für folgende Veranstaltung folgende Zusatzgewichte:

1. Platz = 25 kg

2. Platz = 15 kg

3. Platz = 10 kg

Das maximale Zusatzgewicht beträgt 50 kg. Das entsprechende Zusatzgewicht wird dem Mindestgewicht zugerechnet.

Erreichen Fahrer, die bei einer Veranstaltung mit einem Zusatzgewicht belegt wurden, bei den darauf folgenden Veranstaltungen ein Rennergebnis im 1. und/oder 2. Wertungslauf, das schlechter als Platz 10 ist, werden Zusatz-gewichte für die darauf folgende Veranstaltung wie folgt reduziert:

Platz 11 bis 14: –10 kg

Platz 15 bis 19: –15 kg

ab Platz 20: –25 kg

2.10 Wertung/Punkteverteilung.

Pro Wertungslauf werden folgende Punkte vergeben:

Platz / Punkte

1 - 30
2 - 24
3 - 20
4 - 17
5 - 16
6 - 15
7 - 14
8 - 13
9 - 12
10 - 11
11 - 10
12 - 9
13 - 8
14 - 7
15 - 6
16 - 5
17 - 4
18 - 3
19 - 2
20 - 1

Gastfahrer werden dabei nicht berücksichtigt, permanent eingeschriebene Teilnehmer rücken jeweils auf.

Für die Jahresendwertung werden alle Ergebnisse berücksichtigt. Es gibt kein Streichresultat.

2.11 Teamwertung.

Pro Team dürfen maximal 2 Fahrzeuge für die Teamwertung genannt werden.

2.12 Preisgeld.

1. und 2. Wertungslauf einer Veranstaltung werden getrennt berücksichtigt.

Platz / Euro

1 - 1000
2 - 900
3 - 800
4 - 750
5 - 700
6 - 650
7 - 600
8 - 575
9 - 500
10 - 475
11 - 450
12 - 425
13 - 400
14 - 375
15 - 350
16 - 325
17 - 300
18 - 275
19 - 250
20 - 225
21 - 200
22 - 175
23 - 150
24 - 125
25 - 100
26 - 90
27 - 80
28 - 70
29 - 60
30 - 50

Für die Poleposition (Trainingsschnellster) zum 1. Wertungslauf wird ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro gezahlt. Für die schnellste Rennrunde im 2. Wertungslauf wird ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro gezahlt.

Für den jeweils 2. Wertungslauf wird folgendes Preisgeld für Gentleman Driver (Alter über 50 Jahre zum Zeitpunkt der Einschreibung) ausgeschrieben:

Platz / Euro

1 - 1000
2 - 750
3 - 500

Die Gentleman-Driver-Wertung wird nur erstellt, wenn mindestens drei Teilnehmer/-innen in dieser Kategorie gestartet sind. Findet nur ein Wertungslauf statt, verdoppelt sich das Preisgeld in der Rennwertung. Die Platzierten für Preisgelder für Poleposition, schnellste Rennrunde sowie in der Gentleman-Driver-Wertung werden anhand dieses Wertungslaufs ermittelt.

2.13 Jahresendwertung.

In der Jahreswertung erhalten die bestplatzierten Fahrer folgende Prämien:

Platz 1 - MINI im Wert von 35.000,– €
Platz 2 - MINI im Wert von 30.000,– €
Platz 3 - MINI im Wert von 25.000,– €
Platz 4 - 7500 €
Platz 5 - 7000 €
Platz 6 - 6500 €
Platz 7 - 6000 €
Platz 8 - 5500 €
Platz 9 - 5000 €
Platz 10 - 4500 €
Platz 11 - 4000 €
Platz 12 - 3000 €
Platz 13 - 2000 €
Platz 14 - 1000 €
Platz 15 - 500 €

Die bestplatzierten Teams der Teamwertung erhalten eine Unterstützung für die MINI CHALLENGE im Folgejahr (vorausgesetzt ist eine erneute Einschreibung) in folgender Höhe:

Platz 1 - 15.000 €
Platz 2 - 10.000 €
Platz 3 - 5.000 €

2.14 Preisgeldbonus für Permanentstarter.

Pro Veranstaltungsteilnahme werden jedem permanent eingeschriebenen Fahrer 10 Punkte gutgeschrieben. Ab 40 erreichten Punkten erfolgt nach der Durchführung aller Wertungsläufe die Ausschüttung eines Preisgeld-bonus für Permanentstarter.

2.15 Titel.

Der Gesamtsieger erhält den Titel MINI CHALLENGE Meister 2007.

3. Technisches Reglement.

3.1 Grundlagen.


  • Allgemeine Bestimmungen, Definitionen und Klarstellungen zu technischen Reglements (DMSB-Handbuch, blauer Teil)
  • Technische Bestimmungen der MINI CHALLENGE 2007
  • MINI CHALLENGE Serviceleitfaden
  • MINI CHALLENGE Ersatzteilkatalog
Alles nicht ausdrücklich Erlaubte ist verboten.


3.2 Reparatur, Verplombung und Kennzeichnung von Fahrzeugteilen.

Es dürfen nur Original-Ersatzteile (Serienteile) und MINI CHALLENGE Spezialteile eingesetzt und verwendet werden. Ein Austausch der verbauten MINI CHALLENGE Spezialteile gegen Serienteile sowie eine weitere Bearbeitung oder Änderung der Spezialteile ist nicht erlaubt.

Reparaturen, Arbeiten und Einstellarbeiten an Motor, Kompressor, Getriebe, der Elektronik und am Steuergerät sind strikt untersagt. Der Motor inklusive aller Anbauteile, das Steuergerät, der Kompressor und das Getriebe werden vor der Auslieferung des MINI CHALLENGE Fahrzeugs an den Teilnehmer verplombt. Eine Manipulation und/oder das Entfernen der Plomben führt zum sofortigen Wertungsausschluss von der jeweiligen Veranstaltung. Es dürfen nur Arbeiten durchgeführt werden, die zum normalen Unterhalt des Fahrzeugs gehören oder dem Ersetzen von durch Verschleiß oder Unfall schadhaft gewordenen Teilen dienen. Jegliches Bearbeiten oder Verändern von Teilen, z. B. mechanisch, thermisch oder chemisch, ist nicht zulässig.

3.3 Fahrzeug-Mindestgewichte.

Das Fahrzeug-Mindestgewicht beträgt 1.180 kg inklusive Fahrer und dessen Rennausrüstung und ist zu jedem Zeitpunkt der Veranstaltung einzuhalten. Die vorgeschriebenen Platzierungsgewichte müssen sich während allen Trainings, Zeittrainings und Rennen im Innenraum des Fahrzeugs auf der Beifahrerseite in dem eingebauten Stahlblechbehälter befinden.

3.4 Elektronik/Elektrik.

Die Steuergeräte (Elektronik) werden zu Beginn jeder Veranstaltung unter den Teilnehmern verlost.

3.5 Kühlsystem.

Das Kühlen von Betriebsstoffen, Ansaugluft und/oder Motorteilen durch chemische Kühlsubstanzen, wie z. B. Trockeneis und/oder interne bzw. externe Kühlsysteme, ist nicht erlaubt.

3.6 Einheitskraftstoff.

Nur der vom Veranstalter für die einzelnen Veranstaltungen zugelassene Kraftstoff (Super Plus) darf verwendet werden.

3.7 Reifen.

Insgesamt werden pro Veranstaltung maximal sechs neue Slickreifen pro Startnummer/Fahrzeug zugeteilt. Es können während der laufenden Saison bis zu max. sechs neue Slickreifen zusätzlich gekennzeichnet werden (Jokerreifen).

Alle bereits zugeteilten und gekennzeichneten Slickreifen dürfen während der gesamten Saison 2007 verwendet werden. Ein Limit pro Veranstaltung besteht nicht. Reifen können nur gekennzeichnet werden, wenn das Fahrzeug bei der betreffenden Veranstaltung teilnimmt. Regenreifen werden nicht gekennzeichnet und deren Anzahl ist freigestellt.

Jegliches Verändern der Reifen durch Runderneuern, Nachschneiden oder chemische Behandlung ist verboten. Ferner ist das Abdecken der Reifen mittels Heizdecken oder Ähnlichem, was die Haftung und Konsistenz der Reifen beeinflussen kann, nicht erlaubt.

3.8 Karosserie.

Es dürfen nur die im Auftrag der MINI CHALLENGE hergestellten und vorbereiteten Karosserien verwendet werden. Die Karosserien sind mit einer eingeschweißten Sicherheitszelle ausgestattet, die nicht verändert werden darf. Das Fahrzeug muss mit dem Aerodynamikpaket der MINI CHALLENGE sowie mit dem MINI CHALLENGE Heckspoiler ausgestattet sein.

3.9 Kommunikationsanlagen.

Das Mitführen von Kommunikationsanlagen jeglicher Art (Sprechfunkanlagen, Mobiltelefone usw.) in den Wettbewerbsfahrzeugen ist den Teilnehmern während freiem Training, Zeittraining und Rennen untersagt.

Anmerkung.

Dieser Auszug aus dem Reglement dient nur zur allgemeinen Erklärung und hat keine regulatorische Gültigkeit.
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MINI im Motorsport – seit vier Jahrzehnten auf der Siegerstraße.

Sie hatten den Coup von langer Hand geplant. Parallel zur Entwicklung des MINI als Straßenfahrzeug entstanden in der Rennabteilung von BMW erste Prototypen für den Einsatz im Motorsport. Im Schatten des mit einem 3-Liter-Motor ausgerüsteten Austin Healey entwickelte sich der revolutionäre Entwurf von Alec Issigonis in großen Schritten zu einem ernst zu nehmenden Sportgerät. Das zur damaligen Zeit übliche Wertungssystem, das auf einer Einteilung in Hubraumklassen beruhte, begünstigte den anfangs mit 850-cm3-Motor ausgerüsteten MINI. Teammanager Marcus Chambers persönlich saß beim Wettbewerbsdebüt, der norwegischen Viking Rallye im September 1959, hinter dem Lenkrad. Bei der Rallye Genf 1960 gewann der MINI, dieses Mal in den Händen der Brüder Don und Erle Morley, zum ersten Mal seine Hubraumklasse. Zwei Jahre später war der MINI gesamtsiegfähig. Pat Moss, Schwester des Formel-1-Piloten Stirling Moss, und Beifahrerin Ann Wisdom gewannen die Tulpen-Rallye in den Niederlanden.

Noch einmal zwei Jahre später fuhr sich das MINI Werksteam endgültig in die Geschichtsbücher des Motorsports. Sechs MINI traten im offiziellen Auftrag zur Rallye Monte Carlo 1964 an, der schon damals berühmtesten Rallye der Welt. Vier MINI Cooper mit rund 70 PS aus 997 cm3 in der so genannten Gruppe-3-Version (seriennah) und zwei MINI Cooper S mit etwa 90 PS aus 1.071 cm3 im Gruppe-2-Trimm (verbessert) stellten sich über 290 Kon-kurrenten. Diese pilotierten Fahrzeuge mit teilweise mehr als der doppelten Motorleistung wie den 4,7-Liter-Boliden Ford Falcon, den Mercedes-Benz 300 SE, den „Buckelvolvo“ vom Typ 544 oder die Alpine-Renault.

Im Kampf David gegen Goliath spielte der MINI seine Vorteile aus. Dank der kompakten Außenmaße überzeugte er breitspurig und mit langem Radstand auch bei einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h mit einer optimalen Straßen- und vor allem Kurvenlage. Der Ire Paddy Hopkirk im MINI Cooper S lieferte sich ein spannendes Duell mit dem Schweden Bo Ljungfeldt im Ford. Die letzte Etappe, die berüchtigte „Nacht der langen Messer“, wurde zum Reifenpoker. Die entscheidende und anspruchvollste Prüfung war die Fahrt zum 1.607 Meter hohen Col de Turini. Einige Teilnehmer setzten auf Spikes, andere auf spezielle Mischungen. Reifen mit asymmetrischem Profil sollten für optimale Traktion sorgen. Eisspione fuhren kurz vor dem Start über die verschneiten Serpentinen, um die Fahrer vor möglichen Gefahren zu warnen.

Jetzt schlug die Stunde des MINI Cooper S. Der kleine Motor, die Wendigkeit und der Frontantrieb führten Hopkirk und Beifahrer Henry Liddon wie auf Schienen ans Ziel und an die Spitze der Gesamtwertung. Während der letzten Etappe, einem Rundstreckenrennen auf dem Grand-Prix-Stadtkurs von Monaco, gönnte Hopkirk dem MINI Cooper S keine Verschnaufpause. Mit 30,5 Punkten Vorsprung vor Ljungfeldt schaffte der Ire die Sensation und landete den ersten Sieg bei der Rallye Monte Carlo für das MINI Werksteam. Die Startnummer 37 und das Kennzeichen 33 EJB des erfolgreichen MINI gehören seitdem zum Basiswissen jedes Fans der Marke.

Mit einem Paukenschlag war aus einem ursprünglich als preiswertes und sparsames Fortbewegungsmittel konzipierten Kleinwagen eine Legende im Motorsport geworden. Der heißblütige MINI wurde zum Sportwagen des kleinen Mannes. Im Sommer 1964 erschien eine neue Modellvariante mit nun auf 1.275 cm3 vergrößertem Hubraum. Die Werkssportabteilung zauberte bald knapp 100 PS aus dem agilen Vierzylinder. Vom ersten Einsatz an erwies sich der neue MINI Cooper S als Sieger.

1965 galt die Rallye Monte Carlo aufgrund des äußerst schlechten Wetters als eine der schwierigsten ihrer Zeit. Dichtes Schneetreiben in den Bergen reduzierte die Sicht für die anfangs über 200 Teams nahezu auf null. In einer mörderischen Nachtfahrt von Saint-Claude nach Monte Carlo über 610 Kilometer durch einen Schneesturm wurde das Starterfeld stark dezimiert. Nur 35 Teams erreichten das Fürstentum am Mittelmeer. Unter ihnen der Finne Timo Mäkinen mit einem MINI Cooper S. Er markierte in fünf von sechs Sonderprüfungen die Bestzeit. Zum zweiten Mal wurde ein MINI Sieger der Rallye Monte Carlo. Der Finne Rauno Aaltonen rundete die Saison 1965 für das MINI Werksteam mit dem Gewinn der Rallye-Europameisterschaft ab.

Das folgende Jahr sollte die Krönung bringen. Nicht nur der dritte Sieg in Folge bei der Rallye Monte Carlo sollte her. Ziel war es sogar, die ersten drei Podestplätze zu erobern. Die Fahrer Mäkinen, Aaltonen und Hopkirk schafften das Unglaubliche. Sie fuhren nach den reinen Fahrtzeiten gerechnet als Erster, Zweiter und Dritter ins Ziel. Doch dann folgte der Schock. Wegen vier Zusatzscheinwerfern, die nicht exakt den französischen Zulassungsbestimmungen entsprachen, kam es zur äußerst umstrittenen Disqualifikation der „drei Musketiere“.

Mit einer gehörigen Wut im Bauch kehrten Piloten und MINI Cooper S im Jahr 1967 zur Rallye Monte Carlo zurück. Der „fliegende Finne“ Rauno Aaltonen mit der Startnummer 177 zeigte es allen und siegte am Ende mit zwölf Sekunden Vorsprung vor Lancia-Werksfahrer Ove Andersson. Die Schmach des Vorjahres war vergessen, MINI siegte zum dritten Mal bei der Rallye Monte Carlo.

Auf der Rundstrecke waren die MINI Piloten ähnlich erfolgreich wie ihre Markenkollegen auf der Rallyepiste. In ganz Europa fuhren Privatfahrer in den Rennern aus Abingdon von Klassensieg zu Klassensieg. Das Werksteam engagierte sich hauptsächlich in der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft. Die Mannschaften von John Cooper, Broadspeed und der Equipe Arden beherrschten die Klasse bis 1.300 cm3. Fahrer wie John Love und Alec Poole sammelten dabei so viele Punkte, dass sie sogar die Meisterschaft einfuhren.

Trotz guter Ergebnisse zeichnete sich Ende der sechziger Jahre ab, dass der MINI Cooper S seinen Zenit als Rallyeauto überschritten hatte. Geänderte Regeln bevorteilten klar die hubraumstärkeren Fahrzeuge. Wieder „nur“ um Klassensiege zu fahren, kam für die ehrgeizige Mannschaft nicht in Frage. Der letzte offizielle Werkseinsatz führte Brian Culcheth 1970 zur „Rally of the Hills“ nach Australien.

Eine Ära endete, aber die Legende blieb. Die 60er Jahre waren das Jahrzehnt des MINI – kein Auto bot mehr Sportlichkeit für weniger Geld, verblüffte mit mehr Fahrspaß bei so geringen Außenmaßen.
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Alt 19.04.2007, 20:23     #8
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Rennkalender 2007.
  • 20.–22. April / DTM / 1. + 2. Lauf: Hockenheimring (Grand-Prix-Kurs)
  • 07.–09. Juni / ADAC 24-Stunden-Rennen / 3. Lauf:Nürburgring (Nordschleife + Grand-Prix-Kurs)
  • 22.–24. Juni / MINI United / 4. + 5. Lauf:Circuit Park Zandvoort/Niederlande
  • 20.–22. Juli / Großer Preis von Deutschland (Formel 1) / 6. + 7. Lauf:Nürburging (Grand-Prix-Kurs)
  • 10.–12. August / Oldtimer-Grand-Prix / 8. + 9. Lauf:Nürburgring (Grand-Prix-Kurs)
  • 24.–26. August / Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) / 10. + 11. Lauf:Motorsport-Arena Oschersleben
  • 14.–16. September / Großer Preis von Belgien (Formel 1) / 12. + 13. Lauf:Spa-Francorchamps/Belgien
  • 28.–30. September / MINI CHALLENGE Finale, Rundstrecken-Trophy / 14. + 15. LaufSalzburgring/Österreich
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Alt 20.04.2007, 16:28     #9
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Große Kulisse zum Saisonauftakt – MINI CHALLENGE startet in Hockenheim

Volles Starterfeld bei den Rennen im Rahmen der DTM / Schauspieler Thomas Heinze als prominenter Gaststarter.

München. Die MINI CHALLENGE startet in ihre vierte Saison. Zum Serien-Auftakt darf sich das DTM-Publikum auf spannende Positionskämpfe der PS-starken Kultfahrzeuge freuen. Auf dem Hockenheimring stehen vom 21. bis zum 22. April 2007 zwei MINI CHALLENGE Rennen im Rahmen der Deutschen Tourenwagen Masters auf dem Programm.

Die MINI CHALLENGE bietet eine einzigartigen Mix aus Motorsport und Lifestyle. Zum Konzept gehört es, dass auch prominente Gaststarter antreten. So wird in Hockenheim Schauspiel-Star Thomas Heinze im MINI Cooper S seine Rennrunden drehen. Für Entspannung abseits der Rennstrecke sorgt DJ Jondal (Klassik Lounge). Der angesagte Soundkünstler legt Samstagabend in der MINI CHALLENGE Hospitality auf.


2007 bestreitet die MINI CHALLENGE an acht Wochenenden insgesamt 15 Wertungsläufe. Neben der DTM zählen zwei Events bei der Formel 1 (GP von Deutschland, Nürburgring und GP von Belgien, Spa-Francorchamps) zu den Höhepunkten im Rennkalender. Daneben ist die Serie zu Gast bei der Tourenwagen-WM (WTCC) in Oschersleben, beim 24-h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife und beim Oldtimer Grand Prix (Nürburgring). Im Zandvoort (NL) ist die MINI CHALLENGE der sportliche Höhepunkt des MINI United Festivals, dem Treffpunkt der weltweiten MINI Fangemeinde. Das große Serien-Finale findet traditionell auf dem Salzburgring statt.

Rennfahrzeug der MINI CHALLENGE ist der MINI Cooper S mit John Cooper Works Tuning Kit. Alle Fahrzeuge leisten 210 PS, haben ein 6-Gang-Schaltgetriebe und erreichen einen Topspeed von 230 km/h. Der technisch identische Aufbau sorgt für maximale Chancengleichheit, so dass individuelles fahrerisches Können und Teamstrategie für Rennerfolge ausschlaggebend sind.



MINI CHALLENGE 2007 – Termine.

20. - 22. April Hockenheimring, (DTM)

07. - 09. Juni Nürburgring, 24-Stunden-Rennen

22. - 24. Juni Zandvoort / Niederlande, MINI United

20. - 22. Juli Nürburgring, GP von Deutschland (Formel 1)

10. - 12. August Nürburgring, Oldtimer Grand-Prix

24. -26. August Oschersleben, Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC)

14. - 16. Sept. Spa-Francorchamps / Belgien, GP von Belgien (Formel 1)

28. - 30. Sept. Salzburgring / Österreich, MINI CHALLENGE Finale
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Geändert von Martin (22.04.2007 um 07:52 Uhr)
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Alt 25.04.2007, 17:12     #10
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Jocke Mangs gewinnt das erste MINI CHALLENGE Rennen 2007.

Packende Positionskämpfe beim Saisonauftakt im Rahmen der DTM auf dem Hockenheimring.

Ergebnisse erster Lauf


München/Hockenheim. Jocke Mangs (Södertälje/S, Schubert Motors) heißt der erste Sieger der MINI CHALLENGE Saison 2007. Vor der DTM-Kulisse auf dem Hockenheimring war der schnelle Schwede von der Pole-Position gestartet und fuhr mit einer Gesamtzeit von 26:48,506 Minuten zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. „Im vergangenen Jahr habe ich den Saisonauftakt regelrecht verschlafen und konnte erst in der zweiten Saisonhälfte regelmäßig punkten. In diesem Jahr scheint es besser für mich zu laufen“, freute sich der 25-Jährige, der 2006 Zweiter in der MINI CHALLENGE Gesamtwertung wurde.

Hinter Mangs lieferten sich die 154 kW/210 PS starken MINI Cooper S ein packendes Rennen. In dem über 13 Runden gehenden Wertungslauf landete schließlich Johannes Stuck (Mauren/LIE, Team Spicy) auf dem zweiten Rang. „Ich hatte keinen optimalen Start, konnte dann aber relativ mühelos an die zweite Position vorrücken. Als ich gemerkt habe, dass Jocke heute zu schnell für mich ist habe ich mich darauf konzentriert, meinen Platz zu verteidigen“, bilanzierte der Sohn der lebenden Rennlegende Hans-Joachim „Striezel“ Stuck.

Das Podium des ersten Wertungslaufs komplettierte Fabian Plentz (Hannover, ORMS Racing wiesmann). „Ein großartiger Erfolg für mich! Da war alles dabei – Überholmanöver und packende Duelle“, so der 19-Jährige, der von Platz Sechs gestartet war und ein beherztes Rennen zeigte. Mit 2:03.649 Minuten konnte Plentz auch die schnellste Rennrunde für sich verbuchen.


Weniger zufrieden war MINI CHALLENGE Newcomer Hari Proczyk (Knitelfeld/A, Team ProSieben). Der von Platz Zwei ins Rennen gegangene Österreicher lag lange aussichtsreich auf dem dritten Rang, bevor er gegen Rennende aufgrund eines technischen Defekts weitere Positionen einbüßte und im Ziel schließlich „nur“ als Sechster gewertet wurde. „Immerhin starte ich morgen von der Pole-Position“, tröstete sich Prozckyk. Nach dem Reglement der MINI CHALLENGE ist für die Startaufstellung des zweiten Wertungslaufs eines Wochenendes das Ergebnis des ersten Rennes ausschlaggebend – allerdings starten die ersten Sechs in umgekehrter Reihenfolge. Vom Proczyks Pech konnte unter anderem Sebastian Stahl (Neunkirhcen, Team ProSieben) profitieren. Der Stiefbruder von Formel-1-Legende Michael Schumacher tritt an diesem Wochenende als Gaststarter für die ProSieben Kinderhilfsaktion „Red Nose Day“ ins Gaspedal und landete im Ziel auf Platz Vier. Ebenfalls einen Sprung nach vorn gegenüber dem gestrigen Qualifying machte Maximilian Werndl (Thansau, BRAINFORCE Lechner Racing). Der Dritte der Gesamtwertung 2006 kam beim Saisonauftakt 2007 als fünfter ins Ziel. Die Sonderwertung für den schnellsten Gentleman Driver (älter als 50 Jahre) ging an Thomas Langer (Heilbronn, Highspeed Racing).

Mit deutlich weniger Lackaustausch als hinter der Spitze verlief der Gaststart von Thomas Heinze (Berlin, MINI Deutschland). Der bekannte Schauspieler („Das Wunder von Lengede“) kam als 32. ins Ziel. „Es hat irre Spaß gemacht, das ganze Feld vor mir her zu jagen“, meinte der gut gelaunte Filmstar im Ziel. „Ich freue mich schon auf morgen!“ Der zweite Wertungslauf der MINI CHALLENGE 2007 wird am Sonntag (22. April) um 9.00 Uhr gestartet.
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Geändert von Wolfhart (10.06.2007 um 10:45 Uhr)
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