BMW-Treff   der Treffpunkt fuer alle BMW-Fans- und -Fahrer
 
BMW-Treff Forum   Bei Amazon bestellen und den BMW-Treff unterstützen Alle Werbepartner anzeigen - hier klicken




Home Hilfe Features Regeln Impressum Registrieren
Zurück   BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News
Kalender Alle Foren als gelesen markieren

 
Gehe zu  

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 22.03.2007, 19:00     #1
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.180

Aktuelles Fahrzeug:
F45 AT 216d, E36 318i Cabrio
Innovationstag 2007. BMW EfficientDynamics.

Innovationstag 2007. BMW EfficientDynamics.

Die erste Benzin-Direkteinspritzung mit realen Verbrauchsvorteilen in der Fahrpraxis weiter auf Erfolgskurs: High Precision Injection macht jetzt auch die BMW Vierzylinder-Motoren zum Maßstab für effiziente Dynamik.

Die technischen Daten und die Drehmoment- und Leistungsdiagramme der neuen BMW Vierzylinder-Benzinmotoren mit High Precision Injection. (105 und 125 KW) (PDF)

Kompaktes Kraftpaket mit vorbildlichen Emissionswerten: Effiziente Dynamik in einer neuen Dimension – Variable Twin Turbo jetzt auch für den BMW Vierzylinder-Diesel.

Die technischen Daten und die Drehmoment- und Leistungsdiagramme der neuen BMW Vierzylinder-Dieselmotoren. (105 KW, 130 KW und 150 kW mit Variable Twin Turbo) (PDF)

Innovation im Detail für ein Höchstmaß an effizienter Dynamik: Die verbrauchs- und emissionsmindernden Maßnahmen der neuen BMW Vierzylinder-Modelle.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein

Geändert von Hermann (23.03.2007 um 17:46 Uhr)
Mit Zitat antworten

Zu viel Werbung? Registriere Dich / Melde Dich an. Kostenfrei!




Alt 22.03.2007, 19:01     #2
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.180

Aktuelles Fahrzeug:
F45 AT 216d, E36 318i Cabrio
Innovationstag 2007. BMW EfficientDynamics.

Ebenso wie ein Modellwechsel ist auch die Präsentation einer neuen Motorengeneration bei BMW stets mit besonders hohen Erwartungen verknüpft. Neu entwickelte Antriebseinheiten sollen in möglichst vielen Bereichen spürbar verbesserte Eigenschaften aufweisen. BMW hat diesen Fortschritt sehr konkret definiert. Mit dem Entwicklungsziel der effizienten Dynamik werden jene Qualitäten beschrieben, die die Freude am Fahren steigern, zugleich aber den Bedarf an Kraftstoff verringern und damit verbunden auch das Emissionsverhalten optimieren. Demnach ist jede neue Antriebseinheit leichter, leistungsstärker und zugleich verbrauchsgünstiger als der jeweils vergleichbare Vorgängermotor.

Die weltweit anerkannte Technologieführerschaft von BMW auf dem Gebiet des Motorenbaus beruht nicht zuletzt auf der Fähigkeit, den Zielkonflikt zwischen wachsender Dynamik und optimierter Wirtschaftlichkeit in allen Fahrzeug- und Antriebssegmenten immer wieder aufs Neue aufzulösen. Dies wird mit den neu entwickelten Motoren, die BMW beim Innovationstag 2007 – EfficientDynamics präsentiert, eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

So bieten die neuen Vierzylinder-Antriebe Wirtschaftlichkeit in einer neuen Dimension – und zugleich die Möglichkeit, die für einen BMW typische Freude am Fahren zu erleben.


Harmonie aus Freude am Fahren und Wirtschaftlichkeit.

Wichtigste Voraussetzung für die bei unterschiedlichen Motorenkonzepten verwirklichte Harmonie aus Fahrfreude und Wirtschaftlichkeit ist die Innovationskraft der BMW Motorenentwickler. Die Fülle der Neuerungen, die der neuen Generation von Vierzylinder-Dieselmotoren zu ihrer überragenden Effizienz verhelfen, reicht vom besonders leichten Aluminium-Kurbelgehäuse über die jüngste Variante der Common-Rail-Einspritzung bis hin zum erstmals auch in diesem Antriebssegment eingesetzten Variable Twin Turbo. Trotz einer um 15 beziehungsweise 10 kW höheren Leistung erreichen der neue BMW 118d und der neue BMW 120d gegenüber dem jeweiligen Vorgängermodell Verbrauchsreduzierungen um bis zu 16 Prozent. Der BMW 120d verbraucht im EU-Testzyklus nur noch 4,9, der BMW 118d sogar nur 4,7 Liter je 100 Kilometer. Darüber hinaus ist dieser Fortschritt auch im Rahmen der CO2-Vereinbarung des Europäischen Kraftfahrzeugherstellerverbandes ACEA mit der EU-Kommission von Bedeutung. Bis zum Jahr 2008 sollen die durchschnittlichen CO2-Emissionen von Pkw im europäischen Flottenmittel auf 140 Gramm pro Kilometer verringert werden. Die neu entwickelten BMW Vierzylinder-Dieselmotoren sind ein weiterer Schritt, mit dem die BMW Group ihren Beitrag zum Erreichen dieser Ziele leistet. Beim neuen BMW 120d konnte der CO2-Ausstoß auf 129, beim neuen BMW 118d sogar auf 123 Gramm je Kilometer gesenkt werden.

Die neuen Vierzylinder-Benzinmotoren verdanken ihre außergewöhnliche Effizienz vor allem der von BMW zuvor bereits bei den Reihensechszylindern eingeführten High Precision Injection. Mit dieser Benzin-Direkteinspritzung der zweiten Generation werden erstmals auch in der realen Fahrpraxis deutliche Verbrauchsreduzierungen erzielt. Im Bereich der Vierzylinder-Motoren wird die High Precision Injection ausschließlich im besonders verbrauchsgünstigen Magerbetrieb eingesetzt. Zugleich gewährleisten die neuen Vierzylinder-Antriebe aufgrund der im Vergleich zu den Vorgängermotoren gesteigerten Leistung einen spürbaren Gewinn an Dynamik und Fahrvergnügen. Eine in jeder Hinsicht überzeugende Premiere feierte der 125 kW/170 PS starke 2,0 Liter-Vierzylinder mit High Precision Injection im neuen BMW 320i Cabrio. Auch im neuen BMW 120i beeindruckt dieser Motor nun sowohl mit dynamischer Leistungsentfaltung als auch mit höchster Wirtschaftlichkeit. Im Vergleich zum Vorgängermodell konnte sein Kraftstoffverbrauch um rund 14 Prozent auf nunmehr 6,4 Liter je 100 Kilometer gesenkt werden.

Effiziente Dynamik: Strategie mit Tradition.

Das Streben nach effizienter Dynamik hat als Leitmotiv für die Motorenentwicklung eine lange Tradition. Sie ist mit zahlreichen Innovationen verbunden, die dem Motorenangebot von BMW zu vorbildlicher Attraktivität verhilft. Mit der vollvariablen Ventilsteuerung VALVETRONIC stellte BMW bereits im Jahr 2001 eine Technologie vor, mit der sich auch im Alltagsbetrieb deutliche Verbrauchseinsparungen realisieren ließen. Die auch als drosselfreie Laststeuerung bezeichnete VALVETRONIC kommt mittlerweile in der gesamten Modellpalette von BMW zum Einsatz und hat sich weltweit in mehr als einer Million Fahrzeugen bewährt.

Ein weiterer wichtiger Schritt folgte im Jahr 2004 mit der Einführung des Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuses für den Reihensechszylinder-Motor von BMW. Das neue Antriebsaggregat überzeugte mit einer um 12 Prozent gesteigerten Leistung und einem um rund 10 Prozent reduzierten Verbrauch. Eindrucksvoll fällt auch die Gewichtsersparnis aus. Das Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse bringt nur 57 Prozent des Gewichts eines herkömmlichen Graugussblocks auf die Waage und ist etwa 24 Prozent leichter als ein vergleichbares Aluminium-Gehäuse.

Mit einer charakteristischen Kombination aus Wirtschaftlichkeit und Durchzugskraft bringen es die BMW Dieselmotoren bereits seit Jahren zu stetig wachsenden Marktanteilen. Auch in diesem Antriebssegment vollzieht sich der Fortschritt ganz auf der Linie der Entwicklungsstrategie der effizienten Dynamik. Zum Motorenangebot von BMW gehört der weltweit sportlichste Sechszylinder-Dieselantrieb, der mittels Variable Twin Turbo aus einem Hubraum von 3,0 Litern eine Leistung von 210 kW/286 PS und ein maximales Drehmoment von 580 Newtonmetern mobilisiert. Trotz dieser imponierenden Werte bleibt der Kraftstoffkonsum dieseltypisch niedrig. Im neuen BMW 535d begnügt sich der Sportdiesel mit 6,8 Litern je 100 Kilometer (Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus).

Innovationen im Detail steigern die Effizienz.

Die Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte wird über die Motorentwicklung hinaus mit einer Vielzahl von Innovationen im Umfeld der Antriebseinheiten vorangetrieben. Mit einer volumenstromgeregelten Ölpumpe und einer bedarfsgerecht agierenden elektrischen Kühlwasserpumpe wird der Energieverbrauch der Nebenaggregate bereits bei der Mehrzahl der Modelle von BMW gesenkt. Hinzu kommen jetzt – je nach Fahrzeug – unter anderem die Möglichkeit zur Abkopplung des Klimakompressors, die Auto Start Stop Funktion, die Schaltpunktanzeige, die neue elektrische Servolenkung, die druckgeregelte elektrische Kraftstoffpumpe sowie aerodynamisch optimierte Kühl- und Bremsluftklappensysteme.

Eine für sämtliche Modelle und in Verbindung mit allen Motorvarianten einsetzbare Technik stellt die Brake Energy Regeneration dar. Sie ermöglicht es, mithilfe einer intelligenten Generatorregelung die Umwandlung von Kraftstoff in elektrische Energie auf die Schub- und Bremsphasen des Fahrzeugs zu konzentrieren. Auf diese Weise wird die Erzeugung und Nutzung von elektrischer Energie mit hoher Effizienz gesteuert und zugleich die Dynamik während der Zugphasen gesteigert. Die Brake Energy Regeneration ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem intelligenten Energiemanagement im Fahrzeug. Zugleich bildet sie die Grundlage für weitere Schritte zur Hybridisierung von Antriebssystemen.

Hybrid-Konzepte: Auf dem Weg zur Serienreife.

Schon der von der Brake Energy Regeneration ausgehende Effekt wird von den Ingenieuren auch als passives Boosten beziehungsweise Micro-Hybridisierung bezeichnet. Als mittelfristiges Ziel einer Antriebsentwicklung im Sinne der effizienten Dynamik wird dagegen ein noch effektiveres Zusammenspiel zwischen Primär- und Elektroenergieeinsatz angestrebt. Ein derartiges Hybrid-Konzept wird derzeit gemeinsam von der General Motors Corporation, DaimlerChrysler und der BMW Group entwickelt.

Dabei handelt es sich um eine vollständig integrierte Kombination zweier Elektromotoren und eines Getriebes mit festen Übersetzungsverhältnissen. Das so genannte Two-Mode-Konzept ist darauf ausgerichtet, für unterschiedliche Lastbereiche den jeweils verbrauchsgünstigsten Fahrmodus bereitzuhalten. Ein derartiges Hybrid-Fahrzeug könnte entweder nur von den beiden Elektromotoren, nur vom Verbrennungsmotor oder mit beiden Antrieben beschleunigt werden. Das gemeinsam entwickelte Hybrid-Getriebe könnte mit bereits bestehenden Verbrennungsmotoren kombiniert werden.

Langfristige Option, heute schon nutzbar: Wasserstoff-Antrieb.

Einen Ausblick auf die langfristige Zukunft der individuellen Mobilität hat BMW im Jahre 2006 mit dem BMW Hydrogen 7 geliefert. Die weltweit erste mit Wasserstoff betriebene Luxuslimousine für die Nutzung im Alltagsverkehr zeigt den Weg in eine von fossilen Kraftstoffen unabhängige und schadstofffreie Mobilität auf. Der bivalente Verbrennungsmotor des BMW Hydrogen 7 verbrennt in denselben Zylindern sowohl Wasserstoff als auch den klassischen Kraftstoff Benzin. Sein V12-Motor erzeugt eine Leistung von 191 kW/260 PS. Im Rahmen seiner Energiestrategie BMW CleanEnergy setzt das Unternehmen konsequent auf die Nutzung von Flüssigwasserstoff als Energieträger. Die Vorstellung des BMW Hydrogen 7 dient dabei auch als Impuls für den Ausbau der Wasserstoff-Versorgungsinfrastruktur. Langfristiges Ziel der Entwicklung ist eine umfassende Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff als Energieträger für Automobile. Der BMW Hydrogen 7 wird mit seinem richtungweisenden Antriebskonzept daher zum Schrittmacher für eine nachhaltige und umweltverträgliche Mobilität.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein

Geändert von Martin (23.03.2007 um 15:26 Uhr)
Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2007, 19:06     #3
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.180

Aktuelles Fahrzeug:
F45 AT 216d, E36 318i Cabrio
Die erste Benzin-Direkteinspritzung mit realen Verbrauchsvorteilen in der Fahrpraxis weiter auf Erfolgskurs: High Precision Injection macht jetzt auch die BMW Vierzylinder-Motoren zum Maßstab für effiziente Dynamik.

Mit der Benzin-Direkteinspritzung der zweiten Generation und einer Reihe von Maßnahmen im Motorenumfeld erschließt BMW jetzt auch auf dem Gebiet der Vierzylinder-Triebwerke eine neue Dimension der effizienten Dynamik. In der neuen Generation der Vierzylinder-Benzinmotoren kommt die als High Precision Injection bezeichnete Direkteinspritzung zum Einsatz, die den so genannten Magerbetrieb über einen weiten Drehzahlbereich hinweg ermöglicht und daher trotz einer nochmals gesteigerten Motorleistung erhebliche Verbrauchsreduzierungen im Alltagsbetrieb bewirkt. Damit wird die in den Reihensechszylinder-Motoren von BMW bereits erfolgreich eingeführte High Precision Injection nun für eine noch größere Zahl von Fahrzeugmodellen verfügbar. BMW setzt damit die Entwicklungsstrategie der effizienten Dynamik konsequent fort. Einmal mehr kommen moderne technische Lösungen, die mit der Freude am Fahren zugleich auch die Wirtschaftlichkeit steigern, frühzeitig in der gesamten Breite des Modellportfolios zum Einsatz. Der wachsende Stellenwert verbrauchsgünstiger Motorisierungen wird so in besonders attraktiver Weise aufgegriffen und unterstützt.


Die aktuellen Anforderungen des europäischen Automobilmarktes hinsichtlich Dynamik, Wirtschaftlichkeit und Emissionsverhalten werden mithilfe der Benzin-Direkteinspritzung im Magerbetrieb in idealer Form erfüllt. Bei den neuen BMW Vierzylinder-Motoren wird die besonders präzise und daher einzigartig effizient agierende High Precision Injection darüber hinaus mit zahlreichen weiteren verbrauchsmindernden Maßnahmen kombiniert. Dazu gehören Brake Energy Regeneration, Auto Start Stop Funktion, Schaltpunktanzeige, eine neue elektrische Lenkung, eine druckgeregelte Kraftstoffpumpe und die Möglichkeit zur Abkopplung des Klimakompressors vom Riemenbetrieb des Motors. So lassen sich – entsprechend dem Leitmotiv der effizienten Dynamik – eine gesteigerte Leistung und eine optimierte Wirtschaftlichkeit gleichermaßen realisieren. Der neue Vierzylinder-Benziner mit 2,0 Litern Hubraum erzeugt in seiner leistungsstärksten Variante eine im Vergleich zum Vorgängermotor um 15 kW höhere Leistung. Zugleich weist beispielsweise der neue, mit diesem Motor angetriebene BMW 120i einen im Vergleich zum Vorgängermodell um rund 14 Prozent auf nunmehr 6,4 Liter je 100 Kilometer reduzierten Kraftstoffkonsum (Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus) auf. Beim neuen BMW 118i wurde bei einer gleichzeitigen Leistungssteigerung um 10 kW sogar eine Verbrauchsreduzierung um rund 19 Prozent auf 5,9 Liter je 100 Kilometer erzielt. Zugleich sank der CO2-Ausstoß bei diesem Modell auf 140 Gramm je Kilometer.

Drehfreude, Laufruhe, Wirtschaftlichkeit – die neuen Vierzylinder-Benzinmotoren von BMW überzeugen in allen für zeitgemäße Fahrfreude relevanten Kriterien. Ihre temperamentvolle Kraftentfaltung ermöglicht ausgesprochen sportliche Fahrleistungen. Neben der Dynamik erreicht auch die Laufkultur ein in dieser Motorenklasse herausragendes Niveau. In seiner leistungsstärksten Ausführung erzeugt der 2,0 Liter-Vierzylinder 125 kW/170 PS und ein maximales Drehmoment von 210 Newtonmetern. Die zweite Variante der neuen Antriebseinheit leistet 105 kW/143 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 190 Nm. Zu einem späteren Zeitpunkt wird darüber hinaus ein 1,6 Liter-Vierzylinder präsentiert, der es auf 90 kW/122 PS und ein maximales Drehmoment von 160 Nm bringt. In beiden Hubraumklassen und allen Leistungsstufen beschert die High Precision Injection der neuen Vierzylinder-Motorengeneration ein für Benzinantriebe einzigartiges Maß an Effizienz.

Dieser Fortschritt gegenüber der von BMW nicht eingesetzten Direkteinspritzung der ersten Generation resultiert aus der bei der High Precision Injection erstmals realisierten zentralen Positionierung der Piezo-Injektoren zwischen den Ventilen in unmittelbarer Nähe zur Zündkerze. Diese Anordnung ist die Voraussetzung für das neuartige strahlgeführte Brennverfahren, das eine deutlich präzisere Kraftstoffdosierung und die Aufrechterhaltung des Magerbetriebs über einen weiten Kennfeldbereich hinweg ermöglicht.

Deutliche Verbrauchsvorteile ohne Kompromisse.

Die High Precision Injection wurde erstmals im 225 kW/306 PS starken Reihensechszylinder-Motor mit Twin Turbo-Aufladung unter der Haube des BMW 335i Coupé präsentiert. Dabei orientierte sich die Wirkungsweise des neuartigen Einspritzsystems zunächst an den Erfordernissen eines besonders leistungsstarken Triebwerks. Ein noch größeres verbrauchsminderndes Potenzial beweist die High Precision Injection – bei Sechszylinder-Motoren ebenso wie nun bei den Vierzylindern – als Magerdirekteinspritzung. Bei diesem auch als Schichtladung bezeichneten Verfahren wird die Zusammensetzung des Kraftstoff-Luft-Gemisches besonders gezielt gesteuert. Dies bedeutet, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Benzinmotoren das Kraftstoff-Luft-Verhältnis nicht mehr zwingend 1 : 14 betragen muss (Lambda = 1). Der Benzinanteil im Gemisch kann vielmehr über einen weiten Kennfeldbereich hinweg deutlich geringer sein (Lambda > 1). Dies ist möglich, weil die direkt neben den Zündkerzen positionierten Piezo-Injektoren über einen weiten Betriebsbereich eine kontrollierte Verbrennung von Schichten mit unterschiedlichem Kraftstoff-Luft-Gemisch erlauben.

Auch die Dynamik wird deutlich gesteigert.

Mit der wegweisenden Einspritztechnologie stoßen die neuen Vierzylinder-Motoren in eine neue Region der Wirtschaftlichkeit vor. Dank High Precision Injection wurde es möglich, die Verbrauchswerte der bereits sehr effizient agierenden Motoren mit der variablen Ventilsteuerung VALVETRONIC nochmals zu unterbieten. Diese erneute Verbrauchsoptimierung wird aber nicht zu Lasten der Dynamik erzielt. Im Gegenteil: Die leistungsstärkste Ausführung der neuen Motorengeneration übertrifft den 2,0-Liter-Vierzylinder-Antrieb mit VALVETRONIC um 15 kW/20 PS.

Dank der Ingenieursleistung der BMW Motorenentwickler wird das Einsparpotenzial von Ottomotoren umfassender als jemals zuvor erschlossen. Dabei stoßen die BMW Benzinmotoren im Kraftstoffverbrauch in Regionen vor, die bislang nur Dieselmotoren vorbehalten waren. Damit nimmt die neue Triebwerksgeneration im Wettbewerbsvergleich unangefochten die Spitzenposition ein.

High Precision Injection – die Lösung für höchste Effizienz im Alltag.

Die Kombination von Effizienz und Dynamik demonstriert eindrucksvoll, dass die zweite Generation der Benzin-Direkteinspritzung den Systemen der ersten Generation weit überlegen ist. Bisher konnten die mit dieser Technologie verbundenen Hoffnungen auf einen deutlich geringeren Kraftstoffkonsum trotz großen technischen Aufwands in der täglichen Fahrpraxis nicht erfüllt werden. Deshalb hat die BMW Group auf den Einsatz der Benzin-Direkteinspritzung der ersten Generation verzichtet. Ihre systembedingten Defizite lagen vor allem darin, dass Verbrauchsvorteile durch den Betrieb mit hohem Luftüberschuss nur in einem sehr schmalen Lastbereich bei niedrigen Drehzahlen erzielbar waren.

Die Motorenentwickler der BMW Group erkannten dies bereits frühzeitig und entwickelten eine alternative Lösung, um zuverlässig und auch im Praxisbetrieb messbar möglichst günstige Verbrauchswerte zu realisieren. Im Jahre 2001 stellte BMW daher die drosselfreie Laststeuerung VALVETRONIC vor, die mittlerweile weltweit in der gesamten BMW Modellpalette im Einsatz ist und sich in mehr als einer Million Fahrzeugen bewährt.

Neuartige Piezo-Injektoren in optimaler Position.

Das große Potenzial der Benzin-Direkteinspritz-Technologie konnte erst mit der Entwicklung der High Precision Injection erschlossen werden. Den Ingenieuren der BMW Group ist es gelungen, die Piezo-Injektoren trotz der beengten Bauraumsituation im Zylinderkopf zwischen den Ventilen direkt neben der Zündkerze zu positionieren. Gleichzeitig sind die Injektoren so konzipiert, dass sie den hohen dort herrschenden Temperatur- und Druckbelastungen dauerhaft Stand halten.

Über eine elektrische Pumpe im Kraftstofftank, die bedarfsabhängig arbeitet, wird die Hochdruckpumpe am Zylinderkopf versorgt. Diese erzeugt in der gemeinsamen Versorgungsleitung (Common Rail) für die vier Injektoren einen Druck von 200 bar. Die Injektoren befördern den Kraftstoff in die Brennräume, wobei die Düsennadeln extrem schnell und mit hoher Konstanz auf die von einem speziell entwickelten Motorsteuergerät elektronisch übertragenen Einspritzimpulse reagieren. Im Unterschied zu konventionellen Magnetventilen ermöglichen Piezo-Injektoren bis zu sechs Einspritzvorgänge je Arbeitstakt.


Gemisch gelangt präzise und fein dosiert in die Zylinder.

Die nach außen öffnenden Piezo-Düsen bewirken im Brennraum eine stabile und kegelförmige Ausbildung des Einspritzstrahls und so eine besonders fein dosierte Gemischaufbereitung. Außerdem kann die Kraftstoffmenge eines Arbeitstaktes in mehrere Portionen aufgeteilt eingespritzt werden. Dadurch sind über einen weiten Last- und Drehzahlbereich perfekte Voraussetzungen für eine exakte Kraftstoffbemessung und damit für eine kontrollierte, saubere und effiziente Verbrennung gegeben.

Im Gegensatz zu der bislang üblichen wandgeführten Einspritzung ermöglicht das strahlgeführte Verfahren in unmittelbarer Nähe zur Zündkerze eine erheblich schnellere, vor allem aber effizientere Gemischaufbereitung ohne Streuverluste durch Wandbenetzung. Dadurch sind die Voraussetzungen für die den Magerbetrieb kennzeichnende Schichtladung gegeben. Dabei bilden sich innerhalb des Brennraums verschiedene, ineinander übergehende Zonen unterschiedlich zusammengesetzter Kraftstoff-Luft-Gemische. Mit größerer Entfernung zur Zündkerze nimmt der Benzin-Anteil im Gemisch kontinuierlich ab. Nur unmittelbar im Bereich der Kerze steht eine fette und daher zündfähige Gemisch-Schicht zur Verfügung. Sobald sie entflammt wird, verbrennen auch die mager zusammengesetzten Schichten in größerer Distanz zur Zündkerze sauber und gleichmäßig.

Auf diese Weise kann der verbrauchsgünstige Magerbetrieb über sehr weite Drehzahl- und Lastbereiche hinweg aufrechterhalten werden. Darin liegt ein wesentlicher Grund für die Verbrauchsvorteile der High Precision Injection gegenüber einer Benzin-Direkteinspritzung der ersten Generation.

Zusätzliche Innovationen für optimierte Wirtschaftlichkeit.

Fahrzeugseitig und im Motorenumfeld sorgt zusätzlich zur High Precision Injecton ein umfangreiches Paket von Innovationen dafür, dass die neue Generation der BMW Vierzylinder-Benzinantriebe sowohl auf dem Gebiet der Dynamik als auch im Bereich der Wirtschaftlichkeit zum neuen Maßstab wird. Die Palette der technischen Neuerungen umfasst die Brake Energy Regeneration, die Auto Start Stop Funktion, die Schaltpunktanzeige, die elektrische, kennfeldgeregelte Kühlmittelpumpe, die druckgeregelte Hochdruck-Kraftstoffpumpe, den Klimakompressor mit Magnetkupplung, Leichtbaumaßnahmen an Kurbelgehäuse und Kurbelwelle sowie die elektrische Servolenkung EPS (Electric Power Steering).

Intelligenter Leichtbau auch im Motorraum.

Zu den Entwicklungszielen, die unter dem Leitmotiv der effizienten Dynamik zusammengefasst werden, gehört neben der Steigerung von Leistung und Wirtschaftlichkeit auch die Optimierung des Gewichts. Aus diesem Grund kam auch bei der Entwicklung der neuen BMW Vierzylinder-Benzinmotoren eine konsequente Leichtbaustrategie zum Tragen. Weder die zusätzliche Leistung noch der reduzierte Verbrauch wurden durch Mehrgewicht erkauft. Trotz der um 15 kW/20 PS gesteigerten Leistung ist der neue 2,0 Liter-Vierzylinder rund 4 Kilogramm leichter als sein Vorgänger mit VALVETRONIC. Sein Idealgewicht kommt in der Praxis sowohl der Verbrauchsoptimierung als auch der Agilität des jeweiligen Fahrzeugs zugute.

Dazu tragen eine Reihe von Leichtbau-Maßnahmen bei. Besonders deutliche Fortschritte bei der Gewichtsreduzierung wurden unter anderem durch die im Hydroforming-Verfahren gefertigte Leichtbau-Nockenwelle sowie die schaltbare Sauganlage (DISA) aus Kunststoff erzielt.

Der neue Vierzylinder: Bewährte Basis, Innovation im Detail.

Der Vollaluminium-Motor mit stabiler Bedplate-Konstruktion und eingegossenen Grauguss-Laufbuchsen basiert auf dem bewährten Vierzylinder-Triebwerk mit vollvariablem Ventiltrieb. Zylinderbohrung (84 mm), Kolbenhub (90 mm) und damit auch der Hubraum (1995 cm3) sind identisch, das Verdichtungsverhältnis wurde jedoch zur Leistungssteigerung von 10,5 : 1 auf 12 : 1 angehoben. Zwei gegenläufig drehende Ausgleichswellen eliminieren die prinzipbedingten Drehschwingungen im Vierzylindermotor und sorgen für hohe Laufkultur.

Zur Umsetzung des Magerbetriebs mit Schichtladung war allerdings eine völlige Neukonstruktion des Zylinderkopfs erforderlich. Dort wurden die Piezo-Injektoren trotz der beengten Geometrie zwischen den Ventilen in optimaler Lage zur Zündkerze positioniert.

Der Gaswechsel wird über einen konventionellen Ventiltrieb mit zwei obenliegenden Nockenwellen und reibungsoptimierten Rollenschlepphebeln gesteuert. Diese Art der Ventilsteuerung erlaubt gegenüber der mit VALVETRONIC ausgestatteten Motorvariante eine deutliche Anhebung des Drehzahlniveaus um 800 min–1 auf rund 7 000 min–1. Um über das gesamte Drehzahlband einen fülligen Drehmomentverlauf zu erzielen, sind beide Nockenwellen mit einer Vorrichtung zur stufenlosen Verstellung der Ventilöffnungszeiten (Doppel-VANOS) versehen. Um bereits bei niedrigen Drehzahlen möglichst hohe Drehmomentwerte zu erzielen, kommt zusätzlich eine Sauganlage mit variablen Saugrohrlängen (DISA) zum Einsatz.

Saubere Sache: NOX-Speicherkatalysatoren.

Der neue Magermotor verfügt über einen motornahen Hauptkatalysator und nachgeschaltete Speicherkatalysatoren zur Vermeidung von NOX-Emissionen. Mit der großen Vielfalt an Innovationen, die sowohl zur Verbrauchs- als auch zur Emissionsminderung beitragen, stellt BMW erneut seine herausragende Kompetenz auf dem Gebiet des Motorenbaus unter Beweis. Die bei den neuen Vierzylinder-Benzinmotoren erzielten Fortschritte hinsichtlich Effizienz und Abgasverhalten sind zugleich ein überaus wirksamer Schritt auf dem Weg zu einer weiteren Reduzierung des Flottenverbrauch und der Emissionen bei Neufahrzeugen der Marke BMW. BMW unterstreicht damit seine Entschlossenheit, den im Rahmen der freiwilligen Selbstverpflichtung des Europäischen Kraftfahrzeugherstellerverbandes ACEA vereinbarten Beitrag dazu zu leisten, dass die durchschnittlichen CO2-Emissionen von neu zugelassenen Pkw im europäischen Flottenmittel bis zum Jahr 2008 auf 140 Gramm pro Kilometer verringert werden.

Durch eine Vielzahl von Optimierungen auf den Gebieten der Antriebstechnik, der Aerodynamik und des Fahrzeugleichtbaus hat die BMW Group bereits in der Vergangenheit eine erhebliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge bewirkt. Auf diese Weise hat die BMW Group ihren Beitrag zur freiwilligen Selbstverpflichtung des Verbands der Automobilindustrie (VDA), den Flottenverbrauch im Zeitraum zwischen 1990 und 2005 um 25 Prozent zu senken, mit einer Reduzierung um rund 29 Prozent mehr als erfüllt. Allein mit der Einführung der VALVETRONIC in allen neu entwickelten Benzinmotoren wurde der Kraftstoffkonsum im EU-Testzyklus und damit auch der CO2-Ausstoß um rund 10 Prozent reduziert.


Auch im längerfristigen Vergleich wird der Effekt des technischen Fortschritts deutlich. So konnte der Kraftstoffverbrauch des Einstiegsmodells der BMW 3er Reihe mit Vierzylinder-Benzinmotor zwischen 1983 und 2003 um 22 Prozent gesenkt werden, obwohl das Gesamtfahrzeug im gleichen Zeitraum aufgrund von Sicherheits- und Komfortanforderungen um 32 Prozent schwerer wurde. Die für die Festlegung von Abgasnormen relevanten Emissionen konnten zugleich sogar um 95 Prozent reduziert werden.

Die neue Vierzylinder-Benzinmotorenfamilie wird zunächst nur auf den europäischen Märkten eingeführt. Nur dort ist die flächendeckende Versorgung mit schwefelfreiem Kraftstoff gewährleistet, auf den die NOX-Speicherkatalysatoren dieser Motoren angewiesen sind. Gleichwohl werden europäische Kunden ihr Fahrzeug auch in solchen Ländern nutzen können, in denen schwefelfreier Kraftstoff noch nicht flächendeckend angeboten wird. Die Motoren können dann lediglich ihre besonderen Verbrauchsvorteile nicht völlig ausspielen, weil häufiger als beim Betrieb mit schwefelfreiem Kraftstoff ein Regenerierungszyklus für den Speicherkatalysator initiiert werden muss.

Erst mit Einführung des umweltverträglichen Kraftstoffs kann die Technologie der High Precision Injection im Magerbetrieb sukzessive auch in anderen Märkten eingeführt werden. Deshalb wird die VALVETRONIC in den BMW Vierzylindermotoren auch weiterhin weltweit eine wichtige Rolle spielen. Sie bietet nach wie vor hervorragende Voraussetzungen für einen außergewöhnlich wirtschaftlichen Motorbetrieb. Auch das Emissionsverhalten der jüngsten Generation von Vierzylinder-Motoren mit VALVETRONIC wurde nochmals optimiert. Die Modifikationen umfassen unter anderem die Motorsteuerung, die Zylinderkopfhaube, die Abgastechnologie sowie die Einspritzventile. Auch die durch konsequenten Leichtbau bewirkten Gewichtsoptimierungen tragen zur weiter verbesserten Effizienz der Vierzylinder-Motoren mit VALVETRONIC bei.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein

Geändert von Martin (23.03.2007 um 15:35 Uhr)
Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2007, 19:07     #4
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.180

Aktuelles Fahrzeug:
F45 AT 216d, E36 318i Cabrio
Kompaktes Kraftpaket mit vorbildlichen Emissionswerten: Effiziente Dynamik in einer neuen Dimension – Variable Twin Turbo jetzt auch für den BMW Vierzylinder-Diesel.

Mehr Leistung, weniger Gewicht und ein nochmals verbessertes Emissionsverhalten zeichnen die neuen Vierzylinder-Dieselmotoren aus, mit denen BMW jetzt auch in diesem Antriebssegment den Maßstab für effiziente Dynamik setzt. Mit einem Vollaluminium-Kurbelgehäuse, Turboaufladung, einer Common-Rail-Einspritzung der dritten Generation, motornah platzierten Dieselpartikelfiltern sowie zahlreichen Innovationen im Detail eröffnen die kompakten Antriebseinheiten eine neue Dimension des wirtschaftlichen und emissionsreduzierten Fahrens. Die neuen Vierzylinder-Diesel verfügen über einen Hubraum von jeweils 2,0 Litern und werden in drei Leistungsstufen angeboten. Sowohl bei der Basisausführung mit 105 kW/143 PS als auch bei der 130 kW/177 PS starken Variante sorgt ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie für kraftvolle Leistungsentfaltung. Darüber hinaus wird die leistungsstärkste Variante des neuen Antriebs nun mit der vom BMW Sechszylinder-Diesel bekannten Variable Twin Turbo Technologie ausgestattet. Diese auch als Stufenaufladung bezeichnete Technik verhilft dem 2,0 Liter großen Antrieb zu einer Leistung von 150 kW/204 PS. Er ist der weltweit erste Vollaluminium-Dieselmotor, der eine Literleistung von mehr als 100 PS mobilisiert.

Eingebunden wird das neue Dieselkonzept in eine Reihe von verbrauchs- und emissionsmindernden Maßnahmen im Motorenumfeld und bei der Steuerung der Nebenaggregate. Bei allen Fahrzeugen, die von einem Vierzylinder-Diesel der neuen Generation angetrieben werden, sorgen Brake Energy Regeneration, eine Auto Start Stop Funktion und eine Schaltpunktanzeige für Fahrzeuge mit Handschaltgetriebe sowie eine neue elektrische Servolenkung für eine zusätzliche Steigerung der Effizienz.


Entwicklungsstrategie der effizienten Dynamik konsequent umgesetzt.

Mit den neuen Vierzylinder-Dieselmotoren setzt BMW die Entwicklungsstrategie der effizienten Dynamik auch in diesem Antriebssegment konsequent um. Im Vergleich zu den Vorgängermotoren weisen die neuen Antriebseinheiten ein deutlich reduziertes Gewicht auf und erreichen trotz einer signifikant gesteigerten Leistung erheblich geringere Verbrauchs- und Emissionswerte. Die neuen Vierzylinder-Dieselmotoren kommen in einer Vielzahl von Baureihen zum Einsatz. Auf diese Weise werden wegweisende technische Innovationen zur Effizienzsteigerung in mehreren besonders volumenstarken Fahrzeugsegmenten verfügbar gemacht.

Kunden, die sich für einen Dieselantrieb entscheiden, erhalten nun bei den Vierzylinder- ebenso wie bei den Sechszylinder-Varianten ein Angebot, das höchste Ansprüche an Durchzugskraft und Wirtschaftlichkeit erfüllt. Darüber hinaus zeichnen sich gerade die modernen Dieselmotoren durch erheblich reduzierte CO2-Emissionen aus. Somit trägt die Attraktivität der neuen BMW Vierzylinder-Diesel wesentlich dazu bei, auf breiter Ebene eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen zu bewirken.

Die Motoren der neuen Vierzylinder-Dieselgeneration schöpfen ihre Kraft aus einem Hubraum von 1 995 Kubikzentimetern und werden in drei Leistungsstufen angeboten. Die Differenzierung erfolgt über spezifische Anpassungen der Einspritzkomponenten und des Turboaufladungssystems. Mit einer Leistung von 105 kW/143 PS und einem maximalen Drehmoment von 300 Newtonmetern übertrifft bereits die Basisausführung des neuen Dieselaggregats den Vorgängermotor um 15 kW beziehungsweise 20 Nm. In seiner stärksten Variante leistet der neue Motor 150 kW/204 PS und damit 30 kW mehr als der bislang kraftvollste Vertreter im Vierzylinder-Dieselprogramm von BMW. Sein maximales Drehmoment erreicht mit 400 Nm einen um 60 Nm gesteigerten Wert. Die mittlere Position im Vierzylinder-Diesel-Portfolio übernimmt eine 130 kW/177 PS starke Ausführung dieser Antriebseinheit, deren maximales Drehmoment 350 Nm beträgt.


Ein weiterer Beleg für den Zugewinn an Temperament ist das um rund 10 Prozent erweiterte Drehzahlband. Die für BMW Dieselantriebe typische Durchzugskraft aus niedrigen Drehzahlen wird nun mit noch mehr Drehfreude kombiniert. Die imposante Steigerung der Dynamik geht mit einer ebenso eindrucksvollen Optimierung der Wirtschaftlichkeit einher. So verringert sich beispielsweise der Kraftstoffverbrauch des neuen BMW 118d im EU-Testzyklus im Vergleich zum Vorgängermodell um rund 16 Prozent auf nunmehr 4,7 Liter je 100 Kilometer – trotz einer um 15 kW auf nunmehr 105 kW/143 PS erhöhten Leistung. Der neue BMW 120d kommt bei einer um 10 auf 130 kW gesteigerten Leistung auf eine Verbrauchsminderung in gleicher Größenordnung und begnügt sich nun mit 4,9 Liter Dieselkraftstoff je 100 Kilometer.

Ambitionierte Ziele wurden eindrucksvoll erreicht.

Bei der Konzeption der neuen Dieselmotorenfamilie stand eine Steigerung von Leistung und Drehmoment bei gleichzeitiger Optimierung des Gewichts und einer deutlichen Verbrauchsreduzierung gegenüber den Vorgängermotoren im Lastenheft. Diese Vorgaben kennzeichnen die Entwicklungsstrategie der effizienten Dynamik der BMW Group – mit den neuen Vierzylinder-Dieselmotoren werden sie in allen Kriterien eindrucksvoll erfüllt.

BMW verfolgt aus fertigungstechnischen Gründen den Grundsatz, Dieselmotoren mit vier und sechs Zylindern in unterschiedlichen Leistungsstufen, aber mit jeweils identischem Hubraum zu produzieren. Für die neue Vierzylinder-Generation bedeutet dies, dass der 2,0 Liter-Motor gleich in drei Varianten entwickelt wurde.

Gewichtsoptimierung dank Vollaluminium-Kurbelgehäuse.

Sowohl die Basis- als auch die Top-Motorisierung übertrifft das jeweilige Vorgängeraggregat hinsichtlich Leistung und Drehmoment beträchtlich. Zugleich sind die neuen Motoren um 17 Kilogramm leichter als die Vierzylinder-Diesel der vorherigen Generation. Die Gewichtsoptimierung wirkt sich nicht nur auf die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs positiv aus, sondern begünstigt auch die harmonische Achslastverteilung. Daraus resultiert eine verbesserte Agilität bei den von den neuen Vierzylinder-Dieselmotoren angetriebenen Modellen. Sie übernehmen damit sowohl in den Disziplinen Wirtschaftlichkeit und Emissionsverhalten als auch auf dem Gebiet der Fahrdynamik die Führungsposition im jeweiligen Wettbewerbsumfeld.

Ausgangsbasis für die Entwicklung der neuen Motorenfamilie war der erfolgreiche Vierzylinder-Dieselmotor mit identischem Hubraum, der in seinen bisherigen Ausführungen 90 beziehungsweise 120 kW leistet. Um der Leistungssteigerung Rechnung zu tragen, wurde der Durchmesser der Kurbelwellen-Hauptlager vergrößert. Darüber hinaus wurde parallel zur Leistungssteigerung das Gewicht der Antriebseinheiten deutlich reduziert. Der größte Teil der Gewichtseinsparung geht auf das Konto des neuen Aluminium-Kurbelgehäuses mit thermisch gefügten Graugussbuchsen, das den bislang verwendeten Graugussblock ablöst.


Verbrauchsminderung durch effiziente Verbrennung.

Der Zylinderkopf mit den Einlasskanälen ist eine Neukonstruktion. Die Einlasskanäle sind seitlich angeordnet und als Spiral- und Tangentialkanal ausgeführt. Um niedrigste Emissionswerte zu erreichen, ist der für die Füllung zuständige Spiralkanal stufenlos elektronisch geregelt zuschaltbar. Die Ventile mit größerem Durchmesser erleichtern die Gaswechsel und sind nun senkrecht angeordnet. Dadurch entfallen so genannte Schadräume an der Kolbenoberfläche, da diese keine Ventiltaschen aufweisen muss. Durch den Drallkanal wird die einströmende Frischluft in eine Wirbelbewegung versetzt, die die innere Gemischbildung verbessert.

Während in der Basismotorisierung mit einem Einspritzdruck von 1600 bar gearbeitet wird und Magnetventile die Dosierung des Kraftstoffs übernehmen, wird der Dieselkraftstoff bei den beiden stärkeren Varianten mit einem Druck von 1800 beziehungsweise 2 000 bar durch vier Piezo-Injektoren zugeführt.

Die leistungsstärkste Variante des neuen Dieselmotors ist der erste Antrieb, bei dem die mit einem Druck von 2 000 bar arbeitenden Piezo-Injektoren eingesetzt werden. Um die Verbrennung noch effizienter zu gestalten, wurden die Brennraumform und die Mulde im Kolbenboden verändert und das Verdichtungsverhältnis auf 16:1 abgesenkt. Da der Kraftstoff pro Arbeitstakt in bis zu drei Portionen eingespritzt wird, breitet sich die Flamme vergleichsweise sanft aus, was vor allem der Laufkultur des Dieselaggregats zugute kommt.

Bereits durch die motorinternen Maßnahmen – Reduzierung der Reibleistung, Neugestaltung des Brennraums, Optimierung von Gemischbildung, Verbrennung und Luftführung – wurde ein erheblicher Verbrauchsvorteil erzielt. Ergänzend dazu greifen fahrzeugseitige Maßnahmen wie die Brake Energy Regeneration, die Auto Start Stop Funktion, die Schaltpunktanzeige sowie die elektrohydraulische Servolenkung EPS (Electrical Power Steering).


Premiere im Vierzylinder-Diesel: Variable Twin Turbo.

Für ein besonders schnelles Ansprechverhalten und eine noch intensivere Leistungsentwicklung wurde die zweistufige Turboaufladung der 150 kW starken Top-Variante des neuen Vierzylinder-Dieselmotors entwickelt. Die Variable Twin Turbo Technologie wurde im weltweit sportlichsten Sechszylinder-Dieselmotor eingeführt, der erstmals im BMW 535d vorgestellt wurde. Mittlerweile ist dieser 3,0 Liter große Reihensechszylinder-Motor mit 210 kW/286 PS in mehreren Baureihen verfügbar. Die Technologie, auf der seine einzigartig dynamische Kraftentfaltung beruht, wird auch als Stufenaufladung bezeichnet. Dieses Prinzip kommt nun erstmals auch bei einem Vierzylinder-Dieselmotor zur Anwendung.

Die Aufladegruppe des Variable Twin Turbo besteht aus einem kleinen und einem großen Abgasturbolader. Der kleine Lader tritt aufgrund seines geringeren Trägheitsmoments bereits bei Drehzahlen knapp über dem Leerlaufniveau in Aktion. Bei höheren Drehzahlen nimmt zusätzlich der größere Lader seine leistungsfördernde Wirkung auf. Dank dieser Konfiguration setzt der Turboeffekt ohne Zeitverzug ein. Schon bei leichten Bewegungen des Fahrpedals wird spürbarer Schub erzeugt. Eine Turbinenregelklappe verteilt den Abgasstrom variabel auf beide Turbolader. Für die exakte Steuerung des Übergangs und des Zusammenwirkens beider Lader ist eine speziell entwickelte und besonders leistungsfähige Motorelektronik zuständig. Sie koordiniert das komplette System aus Turbinen, Turbinenregelklappe, Bypass und Wastegate in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Motors.

Der stärkste der drei neuen Dieselantriebe stellt sein maximales Drehmoment von 400 Nm bereits bei 2 000 min–1 zur Verfügung. Der maximale Ladedruck im System ist bei diesem Motor auf 3,0 bar begrenzt. Mit 150 kW/204 PS stößt er obendrein in eine neue Region der effizienten Dynamik vor. Sein Leistungsvermögen setzt nicht nur im Bereich der Vierzylinder-Diesel neue Maßstäbe. Als erster Vollaluminium-Diesel überhaupt erreicht er eine Literleistung von mehr als 100 PS.

In zwei Leistungsstufen: Diesel mit variabler Turbinengeometrie.

Die Antriebsaggregate mit 105 beziehungsweise 130 kW Leistung sind jeweils mit einem Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie bestückt. Diese Technologie ermöglicht eine auf alle Lastbereiche optimal abstimmbare Kraftentfaltung. Über einen elektrischen Stellmotor wird der Leitapparat der Turbine mit hoher Genauigkeit und minimaler Verzögerung den jeweiligen Erfordernissen entsprechend angepasst.

Auf diese Weise ist ein spontanes Ansprechen bei niedrigen Drehzahlen ebenso gewährleistet wie eine hohe Leistungsdichte unter Volllast. Der maximale Ladedruck beträgt 2,5 bar beim 105 kW starken Motor beziehungsweise 2,55 bar bei der 130 kW-Variante. Das maximale Drehmoment steht zwischen 1750 und 2 500 min–1 beziehungsweise zwischen 1750 und 3 000 min–1 bereit.


Kompakte Kraftpakete mit durchdachten Detaillösungen.

Aus Package- und Fertigungsgründen befinden sich sämtliche Nebenaggregate wie Kühlmittelpumpe, Generator und Klimakompressor auf der Einlassseite des Motors. Mit dieser Anordnung wurde unter anderem dafür gesorgt, dass ein ausreichend großer Bauraum für die beiden Abgasturbolader der Top-Motorisierung zur Verfügung steht. Weil sämtliche Nebenaggregate von einem einzigen Riemen angetrieben werden, ist eine zweite Riemenebene nicht erforderlich. Auch damit wird die Effizienz der Antriebseinheit nochmals gesteigert, weil Reibwertverluste vermieden werden können.

Auch auf das Sicherheitsniveau künftiger Fahrzeuge wirkt sich das Baukonzept der neuen Vierzylinder-Dieselmotoren positiv aus. Zur Verbesserung des Fußgängerschutzes wurde der Kettentrieb auf die Schwungradseite verlegt. Die Hochdruckpumpe wird über eine Kette von der Kurbelwelle angetrieben. Die Pumpe wiederum übernimmt über eine zweite Kette den Nockenwellenantrieb.


Um die neuen Motoren noch kompakter zu gestalten, wurden die beiden entgegen der Motordrehrichtung in Nadellagern laufenden Ausgleichswellen seitlich ins Kurbelgehäuse integriert. Mit dieser Positionierung wird die besondere Bauraumsituation bei allradgetriebenen Fahrzeugen berücksichtigt.

Erstmals werden die Ausgleichswellen mit Nadellagerung ausgeführt, wodurch deren Reibleistung deutlich reduziert wurde. Dank ihrer kompakten Bauweise können die neuen Vierzylinder-Diesel mit Ausgleichswellen auch mit dem intelligenten Allradsystem BMW xDrive kombiniert werden.

Überaus kompakt wurde darüber hinaus auch der Öl-Wasser-Wärmetauscher untergebracht. Er wurde ins Ölfiltergehäuse integriert, das direkt am Kurbelgehäuse montiert wird. Das Filtergehäuse ist so konstruiert, dass keine Schlauchverbindung notwendig ist, um den Wärmetauscher an den Wassermantel des Kurbelgehäuses anzuschließen.

Auch die Bauhöhe des Motors konnte nochmals reduziert werden, indem die Vakuumpumpe für die Bremskraftverstärkung auf der Schwungradseite in den Ölsumpf der Motorölwanne verlagert wurde. Auf Höhe der Dichtungsebene an der Motorunterseite befindet sich auch der kompakte Starter.


Vorbildliches Emissionsverhalten mit Dieselpartikelfilter.

Um die Motor-Peripherie so überschaubar wie möglich zu gestalten, wurde die Zuleitung der Abgasrückführung (AGR) in den Zylinderkopf integriert. Das AGR-Ventil wurde an der heißen Motorseite angeordnet. Der AGR-Kühler ist mit einer Bypassklappe versehen, wodurch die Schadstoffemissionen im Warmlauf begrenzt werden. Zugleich ist ein jederzeit ruhiger und kultivierter Motorlauf gewährleistet.

Alle Vertreter der neuen Motorengeneration sind serienmäßig mit einem motornahen Dieselpartikelfilter ausgerüstet. Auf diese Weise wird auch in diesem Antriebssegment eine besonders wirkungsvolle Optimierung des Emissionsverhaltens gewährleistet.

Der Dieselmotor ist damit auch ein Kernelement der Strategie der BMW Group zur CO2-Reduzierung. Die BMW Group bewegt sich damit auf der Linie einer Vereinbarung des Europäischen Kraftfahrzeugherstellerverbandes ACEA mit der EU-Kommission zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Bis zum Jahr 2008 sollen die durchschnittlichen CO2-Emissionen von Pkw im europäischen Flottenmittel auf 140 Gramm pro Kilometer verringert werden. Dies entspricht einer Reduzierung um 25 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1995. Die neu entwickelten BMW Vierzylinder-Dieselmotoren sind ein weiterer Schritt, mit dem die BMW Group ihren Beitrag zum Erreichen dieser Ziele leistet. Beim neuen BMW 120d konnte der CO2-Ausstoß auf 129, beim neuen BMW 118d sogar auf 123 Gramm je Kilometer gesenkt werden. Darüber hinaus erfüllt BMW bereits heute die Zusage der deutschen Automobilindustrie, bis zum Jahre 2008 alle neuen Diesel-Pkw ab Werk mit einem Partikelfilter auszurüsten. Die von BMW eingesetzten Dieselpartikelfiltersysteme erreichen eine vom Bundesumweltamt bestätigte Abscheiderate von mehr als 99 Prozent. Damit liegt die Partikelkonzentration im Abgas von BMW Dieselfahrzeugen auf einem ähnlichen Niveau wie in der Umgebungsluft.

BMW Dieselmotoren: Mit Durchzugskraft und Effizienz auf Erfolgskurs.

Mit den neuen Vierzylinder-Dieselaggregaten setzt BMW den Erfolgskurs dieses Antriebskonzepts konsequent fort. Die Kombination von Dynamik und Wirtschaftlichkeit, die dem Dieselmotor zu seiner stetig wachsenden Bedeutung verholfen hat, wird nun auch im Bereich der Vierzylinder-Aggregate auf ein neues Niveau gehoben. Dieselmotoren sind bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil der BMW Antriebspalette. Seit 1983 haben sich die Produktionszahlen von BMW Dieselmotoren mehr als verzehnfacht.

Die in BMW Fahrzeugen angebotenen Motoren vereinen Dynamik, Effizienz und Laufkultur in einer besonders attraktiven Weise. Diese Qualitäten haben unter anderem dazu geführt, dass im Jahre 2005 weltweit bereits 39 Prozent aller neu zugelassenen BMW Fahrzeuge einen Dieselmotor unter der Haube hatten. Je nach Baureihe und Absatzmarkt liegt der Dieselanteil teilweise sogar noch deutlich höher. So wurden zum Beispiel 88 Prozent aller 2005 in Europa verkauften BMW X3 von einem Dieselmotor angetrieben.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein

Geändert von Martin (23.03.2007 um 17:28 Uhr)
Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2007, 19:09     #5
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.180

Aktuelles Fahrzeug:
F45 AT 216d, E36 318i Cabrio
Innovation im Detail für ein Höchstmaß an effizienter Dynamik: Die verbrauchs- und emissionsmindernden Maßnahmen der neuen BMW Vierzylinder-Modelle.

Die neuen Vierzylinder-Motoren von BMW bieten ein Maximum an effizienter Dynamik in einer besonders kompakten Form. Das gilt sowohl für die jüngste Generation der Dieselaggregate als auch für die neuen Benziner mit jeweils vier Brennräumen. In beiden Kategorien setzen die aktuellen Antriebseinheiten von BMW den Maßstab für Leistungsentfaltung und Wirtschaftlichkeit. Unabhängig vom bevorzugten Verbrennungsprinzip und der gewählten Leistungsstufe profitiert jeder Fahrer eines BMW mit Vierzylinder-Motor somit vom Fortschritt auf dem Gebiet der Motorenentwicklung, der bei BMW mit der Strategie der effizienten Dynamik definiert wird. Im Vergleich zum jeweiligen Vorgängermotor weisen sämtliche Vierzylinder der neuen Generation ein geringeres Gewicht, eine gesteigerte Leistung, günstigere Verbrauchswerte und ein optimiertes Emissionsverhalten auf.

Zusätzlich zu den motorinternen Maßnahmen – die von der Reduzierung der inneren Reibwerte und einer Neugestaltung der Brennräume über die Optimierung von Verbrennung, Luftführung und Turboaufladung bis hin zur High Precision Injection als Mager-Direkteinspritzung bei den Benzinern beziehungsweise zur jüngsten Generation der Common-Rail-Einspritzung bei den Dieselaggregaten reichen – sorgen fahrzeugspezifische Innovationen für eine weitere Steigerung der Wirtschaftlichkeit. Diese Neuerungen tragen auf vielfältige Weise dazu bei, die von den Motoren erzeugte Kraft noch effizienter in Fahrdynamik umzuwandeln. Sie entfalten ihre Wirkung in unterschiedlichen Lastbereichen und Betriebszuständen. Damit ist gewährleistet, dass sich der Zugewinn an Effizienz bei allen von den neuen Vierzylindern angetriebenen Fahrzeugen auch in der täglichen Fahrpraxis in messbaren Verbrauchsreduzierungen niederschlägt.

Auto Start Stop Funktion: Null Verbrauch in Leerlaufphasen.

Um den Verbrauch von Kraftstoff während längerer Leerlaufphasen an Kreuzungen oder im Stau zu vermeiden, werden die neuen Vierzylinder-Benzin- und -Dieselmotoren bei Schaltgetriebe-Fahrzeugen mit einer Auto Start Stop Funktion ausgestattet. Diese wird aktiviert, sobald das Fahrzeug steht, der Schalthebel in die Leerlaufposition geführt wird und der Fahrer den Fuß vom Kupplungspedal nimmt. Zur Weiterfahrt muss der Fahrer lediglich die Kupplung betätigen, worauf der Motor ohne Verzögerung startet. Der elektrische Anlasser und die Starterbatterie sind speziell für die Belastung durch zusätzliche Startvorgänge ausgelegt.

Die Auto Start Stop Funktion wird bei jedem Motorstart selbsttätig aktiviert. Die automatische Abschaltung erfolgt, sobald das Motoröl die erforderliche Betriebstemperatur erreicht hat. Aus Gründen der Sicherheit und des Komforts wird unter bestimmten Bedingungen auf die automatische Abschaltung verzichtet. Dies gilt im Falle einer stark entladenen Batterie sowie bei sehr hohen (mehr als 30 Grad Celsius) oder sehr niedrigen (weniger als 3 Grad Celsius) Außentemperaturen. Außerdem bleibt der Motor bei kurzen Zwischenstopps auch dann im Betrieb, wenn die Innentemperatur noch nicht den auf der Klimaanlage vorgewählten Wert erreicht hat oder wenn Heizleistung benötigt wird, um die Frontscheibe von Eis oder Beschlag zu befreien. Darüber hinaus kann die Auto Start Stop Funktion jederzeit vom Fahrer mittels Tastendruck deaktiviert werden.

Aufgrund ihrer komfortablen Funktionsweise erfolgt die Gewöhnung an die automatische Regelung des Motorlaufs innerhalb kürzester Zeit. Das Wiederanlassen des Motors vollzieht sich mit beeindruckender Spontaneität, weil im Steuergerät die bei jedem Abstellen des Motors die in diesem Moment erreichte Position der Kurbelwelle abgespeichert wird. Zündung und Einspritzung können daher ohne jegliche Verzögerung aktiviert werden. Auch der Druckaufbau im Kraftstoffeinspritzsystem nimmt keine zusätzliche Zeit in Anspruch. Der in der Kraftstoffleitung aufgebaute Druck wird auch während der Haltephasen konstant gehalten.

Um auch während der Fahrt die Effizienz zu optimieren, wird die Auto Start Stop Funktion mit einer Schaltpunktanzeige kombiniert. Die Motorelektronik errechnet dazu, abhängig von der Fahrsituation, den unter Verbrauchsgesichtspunkten optimalen Zeitpunkt zum Hochschalten. Eine Schaltanzeige – ein aufleuchtendes Pfeilsymbol einschließlich der Angabe der optimalen Fahrstufe – in der Instrumentenkombi weist den Fahrer auf den rechtzeitigen Gangwechsel hin.

Effiziente Stromerzeugung durch Brake Energy Regeneration.

Das intelligente Energiestrom-Management im Bereich der Stromerzeugung, -speicherung und -nutzung an Bord leistet einen weiteren Beitrag zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Mithilfe der Brake Energy Regeneration kann die Umwandlung von Primärenergie in Strom ganz auf die Schub- und Bremsphasen verlagert werden. Weil während der Zugphasen der Generator entlastet und das Bordnetz ausschließlich von der Batterie versorgt wird, steht beim Beschleunigen ein höherer Anteil der Motorleistung zur Verfügung. Der Generator tritt erst wieder in Aktion, wenn der Motor in den Schubbetrieb übergeht. So erfolgt die Stromerzeugung vornehmlich während der Bremsphasen des Fahrzeugs. Die intelligente Generatorregelung berücksichtigt auch den Ladezustand der Batterie. Sobald die Kapazität einen definierten Mindestwert unterschreitet, setzt die Stromerzeugung unabhängig vom Fahrzustand ein.

Weil mit der gezielten Steuerung die Zahl der Ladezyklen steigt, ist die intelligente Generatorregelung mit modernen Batterien vom Typ AGM (Absorbent Glass Mat) kombiniert. Sie sind erheblich belastbarer als herkömmliche Blei-Säure-Batterien. Bei AGM-Batterien wird die Säure in Mikroglasfasermatten zwischen den Bleischichten gebunden. Ihre Energiespeicherfähigkeit bleibt auch bei häufigem Auf- und Entladen lange erhalten.

Energiesparend: Lenkhilfe agiert nur dann, wenn sie benötigt wird.

Die Fahrzeuge, die von den neuen Vierzylinder-Motoren angetrieben werden, sind mit der neuen elektrischen Servolenkung EPS (Electrical Power Steering) ausgestattet. Bei der EPS erfolgt die Lenkunterstützung elektrohydraulisch. Dies bedeutet, dass die hydraulische Lenkhilfepumpe von einem kleinen Elektromotor angetrieben wird. Während bei hydraulischen Servolenkungen die vom Verbrennungsmotor angetriebene Pumpe permanent Druck erzeugt und daher auch dann Energie beansprucht, wenn keine Lenkunterstützung benötigt wird, arbeitet die EPS motorunabhängig und damit sehr effizient. Nur wenn Lenkhilfe erforderlich ist, baut die Pumpe Druck auf. Im Vergleich zu konventionellen Lenksystemen lässt sich dadurch der Kraftstoffverbrauch spürbar reduzieren.

Auch der Betrieb der Klimaanlage orientiert sich bei den neuen Vierzylinder-Modellen von BMW exakter am Bedarf der Insassen, um den Energieverbrauch noch weiter zu reduzieren. Ist eine Kühlung des Innenraums nicht erforderlich, kann Energie eingespart werden. Herkömmliche Klimakompressoren sind prinzipbedingt permanent mit einer Verlustleistung behaftet. Sie tritt auch dann auf, wenn die Klimaanlage nicht in Betrieb ist. Der Kompressor am neuen BMW Vierzylindermotor kann dagegen über eine Magnetkupplung komplett vom Riementrieb getrennt werden. Auf diese Weise wird die Verlustleistung weiter minimiert, sobald die Klimaanlage deaktiviert ist.

Nebenaggregate werden bedarfsgerecht gesteuert.

Ein noch weiter gehendes Einsparpotenzial erschlossen die BMW Ingenieure schließlich für die neuen Vierzylinder-Benzinmotoren durch die bedarfsorientierte Steuerung von Nebenaggregaten wie Kühlmittel-, Kraftstoff- und Ölpumpe. Die elektrische Kühlmittelpumpe läuft temperaturabhängig gesteuert nur dann, wenn sie wirklich benötigt wird und trägt so zur Steigerung des Wirkungsgrads des Motors bei. Über die elektrische Wasserpumpe wird die Fördermenge unabhängig von der Motordrehzahl dem tatsächlichen Kühlbedarf angepasst. Dadurch reduziert sich die Antriebsleistung der Pumpe um bis zu 90 Prozent auf etwa 200 Watt. Beim Kaltstart wird außerdem kein Kühlmittel umgewälzt, wodurch der Motor schneller seine Betriebstemperatur erreicht. Zusätzlichen Kundennutzen bietet diese Technologie durch die Option, die Restwärme im Kühlwasser auch bei stehendem Motor zum Beheizen des Innenraums zu nutzen.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein
Mit Zitat antworten
Antwort Zurück BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.

Gehe zu








Alle Partner anzeigen - hier klicken

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 03:11 Uhr.