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Alt 27.06.2007, 20:38     #31
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Großer Preis von Frankreich - 29. Juni – 01. Juli 2007 - Vorschau.

München/Hinwil, 22. Juni 2007. Nach zwei Rennen in nordamerikanischen Großstädten zieht die Formel 1 zur Saisonhalbzeit aufs Land: Am 1. Juli gastiert sie in Magny-Cours, am 8. Juli in Silverstone.

Die beiden zurückliegenden Rennen belegen: Auch die steilste Formkurve nützt nur bedingt, wenn man nicht mit beiden Autos ins Ziel kommt. Durch einen Unfall und einen Ausfall wurde das BMW Sauber F1 Team unter Wert geschlagen. Anknüpfen an die Leistungsfähigkeit der zurückliegenden Rennen und mit beiden Autos Punkte sammeln – das wünscht sich das BMW Sauber F1 Team für Magny-Cours. Ob Robert Kubica ins Cockpit zurückkehrt, entscheidet eine ärztliche Untersuchung vor dem Rennen.

Nick Heidfeld:
„Die Strecke in Magny-Cours bietet viel - zwei schwierige Schikanen, eine Hochgeschwindigkeitspassage und langsame Kurven. Ich freue mich auf Magny-Cours, weil der Kurs anspruchsvoll ist, weil ich die Landschaft schön finde, und weil man in Frankreich gut essen kann. In Magny-Cours ist nichts los, das kritisieren viele, aber ich mag diese Ruhe ab und zu. Ich denke auch, dass sie unserem Team nach der Aufregung gut tun wird. Auch wenn in den USA letztlich nur ein Punkt herausgekommen ist, sieht man doch, dass sich unser Aufwärtstrend fortsetzt. Von der reinen Performance her war unser Auto das zweitbeste in Indianapolis, ich hätte Dritter im Qualifying und auch Dritter im Rennen werden können.“

Robert Kubica:
„Ich kann es kaum abwarten, wieder im Auto zu sitzen. Nachdem ich in den USA kein grünes Licht bekommen habe, hoffe ich, dass die medizinische Untersuchung in Magny-Cours eine Formsache wird. Der Grund, dass ich in Indianapolis nicht fahren durfte, war ja nicht mein Befinden, sondern das Risiko, das ein zweiter Unfall innerhalb so kurzer Zeit dargestellt hätte. Deshalb durfte ich auch nicht testen. Ich habe die Zeit genutzt, um mich konzentriert auf das nächste Rennen vorzubereiten.

Der Rennstrecke von Magny-Cours stehe ich neutral gegenüber. Sie ist keine meiner Lieblingsstrecken, aber ich habe nichts an ihr auszusetzen. Mit einem Formel-1-Rennwagen macht Magny-Cours viel mehr Spaß als mit den kleineren Autos, die ich vorher aus anderen Kategorien dort gefahren bin. Vor allem in den Schikanen sieht man das Potenzial eines F1-Autos.“

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Nach dem Grand-Prix-Doppelpack in Übersee-Großstädten bildet die ländliche und nicht ganz einfach zu erreichende Idylle in Magny-Cours einen willkommenen Kontrast. Man konzentriert sich auf den Sport und die anspruchsvolle Rennstrecke.

Im vergangenen Jahr waren wir dort nicht besonders gut aufgestellt, haben aber trotz der Startpositionen elf und 16 im Rennen noch einen Punkt geholt. Mittlerweile sind gute Startplätze unter den ersten Zehn für unser Team schon Usus geworden. Dies hat auch Sebastian Vettel bei seinem allerersten Qualifying in Indianapolis geschafft. Genau wie Robert selbst hofft auch das Team, dass Robert in Frankreich wieder am Start sein wird. Das letzte Wort haben allerdings die Rennärzte in Magny-Cours.

Wir sind in den ersten sieben Rennen der Saison immer in die Punkteränge gefahren, haben aber in den vergangenen zwei GP jeweils nur ein Fahrzeug ins Ziel gebracht. Nick hätte in den USA Chancen auf Platz drei gehabt, sein Ausfall war ärgerlich. Um unseren dritten WM-Rang auszubauen, wollen wir in Magny-Cours mit beiden Autos Punkte einfahren.

Man muss in Frankreich mit einem weiteren Hitzerennen rechnen. In den Fahrzeugen verbleiben die Motoren von Indianapolis. Das gilt auch für Nicks Auto, in dem wir den Motor laut Reglement hätten austauschen dürfen. Dazu besteht aber keine Notwendigkeit. Wir hatten 2007 bislang noch keinen außerplanmäßigen Motorwechsel.

Nach dem Großen Preis von Frankreich geht es gleich weiter nach England. Erneut zwei GP in acht Tagen sind eine große Belastung. Viele Teammitglieder kommen gar nicht nach Hause. Auf- und Abbau sowie die Rennvorbereitungen stehen unter großem Zeitdruck.“

Willy Rampf, Technischer Direktor:
„Nach den beiden Nordamerika-Grands Prix, die beide mit mittlerem Abtrieb gefahren wurden, folgt nun eine Serie von Rennen, die hohen Anpressdruck erfordern. Magny-Cours bietet eine interessante Mischung aus langsamen und schnellen Kurven. Eine Besonderheit ist dabei der Belag, der extrem auf Temperaturschwankungen reagiert. Eine Abstimmung, die am Morgen passt, muss nicht auch zwangsläufig am Nachmittag gut sein. Diese Tatsache gilt es zu berücksichtigen, wenn man Veränderungen am Auto vornimmt.

Eine echte Herausforderung stellt zudem die letzte Kurvenkombination dar, wo die Piloten sehr aggressiv über die hohen Randsteine fahren müssen, um eine gute Rundenzeit zu erzielen. Das setzt eine entsprechende Fahrwerkseinstellung voraus. In dieser Passage ist überdies eine optimale Traktion sehr wichtig. Stark beansprucht werden in Magny-Cours die Hinterreifen, was bei der Wahl der optimalen Rennstrategie eine Rolle spielt.“

Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum: Circuit de Nevers/1. Juli 2007

Startzeit (lokal/UTC) : 14:00 Uhr/12:00 Uhr

Runde/Renndistanz: 4,411 km/308,586 km (70 Runden)

Sieger 2006: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:32.07,803 Stunden

Poleposition 2006: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.17,111 Minuten

Schnellste Runde 2006: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.15,493 Minuten

Bestehender Rundenrekord: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.15,377 Minuten (2004)


Daten 2006 (Rennen):

Volllastanteil: 64 %

Topspeed: 301 km/h

Längste Volllastpassage: 13 sec / 940 m

Rechts-/Linkskurven: 9/8

Gangwechsel pro Runde: 37

Reifenverschleiß: mittel bis niedrig

Bremsverschleiß: mittel

Abtriebslevel: hoch

Griplevel: mittel

Das BMW Sauber F1 Team belegt nach sieben von 17 WM-Läufen mit 39 Punkten Rang drei der Konstrukteurswertung.

Historie und Hintergrund:

Magny-Cours liegt in der West-Bourgogne etwa auf halbem Weg zwischen Paris und Lyon. Die nur wenige Kilometer entfernte Stadt Nevers verfügt über einen kleinen Flughafen, auf dem viele Teams mit Charter- oder Privatmaschinen landen.

Bereits 1959 wurde hier mit dem Bau einer Rennstrecke begonnen, 1961 wurde sie eröffnet und zehn Jahre später erstmals umgestaltet. Seit 1991 trägt die Formel 1 den Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours aus. Der Umzug der Formel 1 von Le Castellet nach Magny-Cours wurde seinerzeit von Regierungsseite gefördert, um die strukturschwache Region wirtschaftlich zu stärken.

Nach der offiziellen Zeitrechnung der modernen Formel wird 2007 der 57. Große Preis von Frankreich ausgetragen. Er startet zum 17. Mal in Magny-Cours. Der erste GP Frankreich fand 1950 in Reims statt. 14 Mal startete die Formel 1 in Paul Ricard, elf Mal in Reims, je fünf Mal in Dijon und Rouen, vier Mal in Clermont-Ferrand und ein Mal in Le Mans.
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Alt 29.06.2007, 18:26     #32
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Frankreich - Training

Wetter: trocken, bewölkt, 19-20°C Luft, 30-32°C Asphalt

Magny-Cours (FRA). Im freien Training zum Großen Preis von Frankreich nahm Robert Kubica wieder seinen gewohnten Platz im BMW Sauber F1 Team ein und belegte die Plätze neun und zwölf. Nick Heidfeld war im ersten Training Siebter und hörte im zweiten vorzeitig auf zu fahren, um seinen Rücken zu schonen, der ihm beim Test in Silverstone Beschwerden gemacht hatte.

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
1. Training: 9., 1.16,441 min / 2. Training: 12., 1.16,236 min

„Heute früh habe ich zwar wegen eines Problems mit der Lenkung eine Stunde Trainingszeit verloren, aber danach lief alles glatt. Wir sind trotzdem fast fertig geworden mit unserem umfangreichen Abstimmungsprogramm. Ich bin froh, wieder im Auto zu sitzen. Für morgen müssen wir noch einiges abarbeiten, aber insgesamt ist die Balance des Autos schon nicht schlecht.“

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
1. Training: 7., 1.16,338 min / 2. Training: 19., 1.16,968 min

„Die Trainings waren soweit in Ordnung, ich fahre ja auch recht gern auf dieser Strecke. Ich habe heute früher aufgehört, weil ich meinen Rücken schonen wollte. Vergangene Woche beim Test in Silverstone hatte ich Beschwerden. Ich spüre das noch und will das heute vorsichtshalber auch noch untersuchen lassen.“

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Leider haben wir sowohl im ersten als auch im zweiten freien Training nicht das komplette Programm absolvieren können. Wir haben uns auf die Rennvorbereitung konzentriert und sind den Reifenvergleich und verschiedene Aerodynamik-Abstimmungen gefahren. Das dritte Training werden wir zur Qualifying-Vorbereitung nutzen.“


In Magny-Cours wirbt BMW auf dem Flügel für den Heckantrieb – das traditionelle Konzept der Marke. Unter der Adresse www.rear-wheel-drive.com gibt es Informationen zu den charakteristischen Vorteilen dieses Antriebskonzepts. Beim GP Spanien in Barcelona war das BMW Sauber F1 Team mit der Botschaft „active steering“ auf dem Heckflügel unterwegs gewesen.
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Alt 01.07.2007, 13:33     #33
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GP von Frankreich - Qualifikation, Samstag - 30.06.07


Wetter: trocken, bewölkt, 21-25°C Luft, 32-47°C Asphalt

Magny-Cours (FRA). Das BMW Sauber F1 Team erlebte einen störungsfreien Samstag vor dem Großen Preis von Frankreich. Das Ergebnis war Platz vier im Qualifying durch Robert Kubica, der damit seinen bisher besten Formel-1-Startplatz erzielte. Nick Heidfeld belegte Rang sieben.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
Qualifying: 4., 1.15,493 min (3. Training: 6., 1.15,535 min)

„Das Qualifying war gut, das ganze Wochenende läuft bisher gut, das Auto funktioniert prima. Ich war schon gestern und auch heute Morgen im dritten freien Training recht zufrieden mit der Balance des Autos. Wir haben uns verbessert, die Rundenzeiten waren heute Vormittag sehr konstant. Ich denke, ein besseres Resultat als Platz vier war nicht möglich. Aber ich denke, wir sind für das Rennen gut aufgestellt, obwohl Renault hier wohl dichter an uns dran ist als wir an Ferrari. Überholen ist hier schwierig, deshalb ist ein guter Startplatz sehr wichtig. Und wir müssen auch gute Starts hinlegen und dann ein gutes Tempo über die Distanz halten."

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
Qualifying: 7., 1.15,900 min (3. Training: 15., 1.16,060 min)

„Das Qualifying war passabel, aber nicht besonders gut. Ich bin mit meinem Startplatz nicht ganz zufrieden. Auf meiner letzten schnellen Runde war das Heck in der ersten Schikane zu nervös, das Auto übersteuerte. Insgesamt war die Balance des Autos heute aber besser als am Freitag. Meine Rundenzeiten aus dem freien Training heute Morgen waren nicht aussagekräftig, weil ich da keine freie Runde erwischt hatte. Mein Rücken hat heute keine Probleme mehr gemacht. Das war eine schmerzhafte Muskelverspannung, die ich gestern Abend erfolgreich behandeln lassen konnte. Ferrari ist hier anscheinend stärker als wir, und Renault hat aufgeholt. Für morgen kündigt unsere Wettervorhersage Regen an. Das würde mich sehr freuen. Wir hatten lange kein Regenrennen. Ich fahre gern im Regen, und ich denke, da könnte das Feld aufgemischt und den Zuschauern einiges geboten werden."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Robert hat nach seiner Rückkehr ins Rennauto ein souveränes Qualifying absolviert und als Vierter eine hervorragende Ausgangsposition für das Rennen erobert. Auch Nick hat es in den finalen Qualifying-Durchgang geschafft, dann jedoch keine ideale Runde erwischt. Viel wichtiger als seine Startposition ist jedoch die Tatsache, dass er keine Rückenschmerzen mehr spürt. Als Siebter steht er auf der sauberen Seite, auch dies ist eine gute Ausgangsposition. Technische Probleme gab es im gesamten Qualifying nicht."


Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Wir sind auch im achten Qualifying der Saison mit beiden Autos unter die schnellsten Zehn gefahren - entsprechend bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Qualifying verlief absolut problemlos. Es hat gezeigt, dass wir die Fahrzeugabstimmung nach den beiden freien Trainings am Freitag stark verbessert haben. Robert war im ersten Qualifying nach seinem Unfall sehr gut unterwegs und hat auf Startposition vier eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Nick hat keine optimale Runde erwischt, hat aber als Siebter auch gute Chancen."
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Geändert von Martin (09.07.2007 um 14:59 Uhr)
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Alt 01.07.2007, 17:18     #34
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Großer Preis von Frankreich - Rennen, Sonntag - 01.07.07

Wetter: Regen am Vormittag, trocken im Rennen, 24-26°C Luft, 34-42°C Asphalt

Magny-Cours (FRA). Neun WM-Punkte sind die bisher beste Mannschaftsleistung des BMW Sauber F1 Teams. Robert Kubica belegte beim Großen Preis von Frankreich Platz vier vor seinem Teamkollegen Nick Heidfeld. Das Team baute seinen dritten WM-Rang aus, und Heidfeld hat nun mit 30 Punkten bereits zwei Zähler mehr geholt als in seiner bisher besten Saison (2005).

Robert Kubica:
4. BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
Schnellste Runde: 1.17,153 min in Rd. 44 (zehntschnellste insgesamt)

„Die Plätze vier und fünf sind ein gutes Rennergebnis für unser Team, und für mich war es überhaupt ein gutes Wochenende. Mein Rennen war relativ einsam. Mein Start war gut, aber wie Lewis Hamilton war ich auf der schmutzigeren Fahrbahnseite und hatte keine Chance zum Überholen. Später kam ich ihm nur noch einmal nach seinem Boxenstopp nahe, und wir haben kurz gekämpft. Aber er hatte neue Reifen und konnte vor der Haarnadel später bremsen und mich wieder überholen. Die letzten 20 Runden habe ich praktisch nur noch den vierten Platz nach Hause gefahren. Lewis war weit vor mir, und Nick hinter mir. Das Auto war sehr gut, und ich bin physisch und mental hundertprozentig fit. Ich könnte auf der Stelle noch ein Rennen fahren."

Nick Heidfeld:
5. BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
Schnellste Runde: 1.16,875 min in Rd. 70 (siebtschnellste insgesamt)

„Ich freue mich über das gute Ergebnis. Es war ein tolles Rennen. Wir haben ordentlich Punkte gesammelt. Beim Start sind die beiden Renault in die Mitte gezogen. Dann wollte ich an Giancarlo Fisichella rechts vorbei, aber da ist er rübergezogen. Das war nicht in Ordnung. Die Duelle mit Fernando Alonso haben unheimlich viel Spaß gemacht, und sie haben mir ja auch etwas gebracht. Ich bin teilweise Kampflinie gefahren, es ging von beiden Seiten hart, aber fair zur Sache. Es war schwer, ihn hinter mir zu halten. Vor allem im mittleren Stint war er sehr schnell, er war wohl besonders leicht. Ferrari war hier sehr stark, das hatte sich schon beim Test abgezeichnet. Renault ist immerhin Titelverteidiger, mit denen muss man rechnen."



Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Nach den gemischten Erfahrungen bei den Überseerennen war unser Team heute wieder voll da. Robert hat bei seinem Comeback eine tadellose Leistung gezeigt und unseren fast schon angestammten vierten Platz erobert. Nick hat sich von Startplatz sieben auf Rang fünf vorgearbeitet und sich dabei packende Duelle mit Fernando Alonso geliefert. Wir haben nicht nur neun Punkte und damit unser bestes Teamergebnis geholt, sondern zugleich den dritten Platz in der Teamwertung gefestigt. Gratulation an die Fahrer, das Team an der Strecke und die Mitarbeiter in München und Hinwil. Es gab während des Rennens keinerlei technische Probleme."


Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war ein phantastisches Rennen von uns. Auch die Boxenstopps waren einwandfrei. Alles ist nach Plan abgelaufen, es gab keinerlei Schwierigkeiten. Beide Fahrer haben das Potenzial des Autos optimal ausgenutzt und nicht den kleinsten Fehler gemacht. Nick war sehr gut unterwegs, obwohl er permanent unter Druck stand. Und Robert hat bei deiner Rückkehr eine hervorragende Leistung gezeigt. Mit diesem Ergebnis können wir zuversichtlich nach Silverstone fahren."
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Geändert von Martin (09.07.2007 um 15:02 Uhr)
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Alt 02.07.2007, 19:37     #35
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Großbritannien - Vorschau

München/Hinwil, 1. Juli 2007. „Welcome to Silverstone – The Home of British Motor Racing“ steht in großen Lettern über dem Haupteingang zu der Rennstrecke, auf der am 8. Juli der Große Preis von Großbritannien ausgetragen wird. Der Kurs in Northamptonshire ist zweifelsohne ein Klassiker im Formel-1-Kalender. Dort wollen die BMW Sauber F1 Team Fahrer Nick Heidfeld und Robert Kubica nur sieben Tage nach dem Großen Preis von Frankreich zur Saisonhalbzeit auf Punktejagd gehen.

Als Traditionskurs ist Silverstone auch ein idealer Standort für den BMW Sauber F1 Team Pit Lane Park. Der High-Tech-Themenpark bietet Formel 1 nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Anfassen. Der Eintritt zu dem großen Areal hinter der Becketts-Tribüne ist kostenlos. Das Programm reicht von spektakulären Showfahrten bis hin zur Selbsterfahrung beim Räderwechseln oder Rennen fahren im Simulator. Die erste Fahrt des Formel-1-Fahrzeugs will Nigel Mansell am Freitag übernehmen. Der Ex-Weltmeister wird abgelöst von Johnny Herbert, einem weiteren Gewinner des britischen GP, und am Sonntag schließlich von BMW Sauber F1 Team Test- und Ersatzfahrer Sebastian Vettel, der am 3. Juli 20 Jahre alt wird.

Nick Heidfeld:
„Mir gefällt das Publikum in England immer besonders gut, weil es richtige Motorsport-Fans sind. Sie sind gut informiert und waren auch in den Jahren begeistert, in denen kein Landsmann vorne mitfuhr. Durch Lewis Hamilton wird das Interesse in diesem Jahr natürlich noch größer, aber die Atmosphäre war schon immer gut. Beim Test habe ich die Strecke als besonders holprig empfunden, das ging wohl vielen so. Das englische Wetter ist oft eine spannende Komponente. Die Kurvenkombination Becketts ist extrem schnell und außergewöhnlich. Besonders wichtig ist in Silverstone, dass die Aerodynamik des Autos in den schnellen Kurven passt.“

Robert Kubica:
„Ich denke und hoffe, dass wir ein gutes Wochenende in Silverstone haben werden. Im vergangenen Jahr waren wir dort recht stark. Ich mag die Strecke, weil sie eine echte Herausforderung ist. Vor allem der erste Sektor ist sehr schnell. Im Vorjahr war das Grip-Niveau sehr niedrig. Ich habe den Test neulich auslassen müssen und bin gespannt, wie es sich dort mit den Bridgestone-Reifen fährt. Das englische Wetter ist weltberühmt dafür, nicht besonders gut zu sein. Aber ich habe in Silverstone bisher bei jedem Rennen Sonnenschein erlebt. Von daher hoffe ich, dass es auch 2007 angenehm sein wird. Die Briten mögen Rennsport, und die Strecke hat Historie. Es ist schön, dort zu sein, mir gefällt der Charakter der Strecke. Sie ist nicht mehr die neueste, aber ich genieße diese ganze Rennsportatmosphäre.“

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Mitte der Saison geht es in der Formel 1 Schlag auf Schlag. Nach dem Doppelpack in Nordamerika und Testfahrten in Silverstone folgt nun der zweite Teil eines erneuten Doppelpacks in Europa. Nur eine Woche nach dem GP Frankreich findet bereits am kommenden Wochenende das nächste Rennen in Großbritannien statt. Vier Rennen in fünf Wochen - das bedeutet Schwerstarbeit für alle Teammitglieder. Die Belastung ist wirklich enorm, da kann man nur den Hut ziehen.

Wir haben uns während des jüngsten Tests in Silverstone gezielt auf das Rennen vorbereitet. Der Grand Prix auf dieser Traditionsrennstrecke markiert zudem die Hälfte der laufenden Saison. Bislang können wir mit dem Erreichten mehr als zufrieden sein. An diese guten Leistungen wollen wir anknüpfen.

England ist der einzige Markt für die BMW Group mit Produktionsstätten für alle drei Konzernmarken: In Oxford wird der MINI produziert, in Goodwood der Rolls-Royce, und in Hams Hall entstehen Motoren für BMW Automobile. Großbritannien ist nach den USA und Deutschland der drittgrößte Markt für die BMW Group.“

Willy Rampf, Technischer Direktor:
„Silverstone wird geprägt durch seine vielen mittelschnellen und schnellen Kurven, in denen es für die Piloten entscheidend ist, möglichst viel Speed mitzunehmen. Im Infield gibt es einige sehr langsame Kurven. Silverstone ist insgesamt eine sehr anspruchsvolle Strecke. Maggots-Becketts-Chapel ist wohl eine der schönsten Kombinationen, die es im gesamten Kalender gibt. Wer eine gute Rundenzeit erreichen will, braucht ein Auto mit einer sehr guten aerodynamischen Balance. Der Streckenbelag ist recht rau und stellt in Zusammenhang mit den hohen Kurvengeschwindigkeiten eine hohe Beanspruchung für die Reifen dar. Relativ harte Mischungen sind die Folge.“


Zahlen und Fakten:
  • Strecke/Datum: Silverstone/8. Juli 2007
  • Startzeit (lokal/UTC) : 13:00 Uhr/12:00 Uhr (14:00 Uhr in Deutschland)
  • Runde/Renndistanz: 5,141 km/308,355 km (60 Runden)
  • Sieger 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team, 1:25.51,927 Stunden
  • Poleposition 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team, 1.20,253 Minuten
  • Schnellste Runde 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team, 1.21.599 Minuten
  • Bestehender Rundenrekord: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.18,739 Minuten (2004)
Daten 2006 (Rennen):
  • Volllastanteil: 64 %
  • Topspeed: 301 km/h
  • Längste Volllastpassage: 12 sec / 870 m
  • Rechts-/Linkskurven: 10/7
  • Gangwechsel pro Runde: 34
  • Reifenverschleiß: hoch
  • Bremsverschleiß: niedrig
  • Abtriebslevel: hoch
  • Griplevel: mittel

Das BMW Sauber F1 Team belegt nach acht von 17 WM-Läufen mit 48 Punkten Rang drei der Konstrukteurswertung.

Historie und Hintergrund:
Silverstone liegt etwa auf halbem Weg zwischen Birmingham im Norden und Oxford im Süden. Ursprünglich ein Militär-Flugplatz im zweiten Weltkrieg, fand auf dem Gelände am 2. Oktober 1948 das erste Rennen statt. Der diesjährige Grand Prix ist der 41., der auf dem Kurs in Northamptonshire ausgetragen wird. Weitere GP von Großbritannien fanden in Aintree (fünf) und Brands Hatch (zwölf) statt. Außerdem wurden in England drei Grands Prix von Europa ausgetragen, 1983 und 1985 in Brands Hatch sowie 1993 in Donington Park.
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Geändert von Martin (09.07.2007 um 15:11 Uhr)
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Alt 07.07.2007, 10:01     #36
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GP Großbritannien - Training, Freitag - 06.07.07


Wetter: kühl, bewölkt, zeitweise Niesel, 17-19°C Luft, 20-25°C Asphalt

Silverstone (GBR). Die ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Großbritannien verliefen reibungslos für das BMW Sauber F1 Team. Bei den Long- Runs im zweiten freien Training waren allerdings weder Robert Kubica noch Nick Heidfeld hundertprozentig zufrieden mit der Abstimmung ihrer F1.07.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7 1.
Training: 6., 1.22,107 min / 2. Training: 13., 1.22,372 min

„Ich würde sagen, das war ein guter Tag. Wir müssen für das freie Training und das Qualifying morgen noch weiter an der Abstimmung arbeiten und dafür die Daten von heute analysieren. Aber wir hatten keinerlei Probleme, und das ist gut. Obwohl ich hier nicht beim Test war, bin ich schon auf meiner zweiten Runde eine gute Zeit gefahren. Das war kein Problem. Aber vielleicht hätte ich meine Abstimmung noch etwas besser vorbereiten können, wenn ich gefahren wäre. Denn die Strecke hat sich ziemlich verändert, sie ist unebener geworden. Wir müssen uns jetzt unsere Daten anschauen und weiter arbeiten."

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7 1.
Training: 7., 1.22,176 min / 2. Training: 15., 1.22,486 min

„Im ersten Training und zu Anfang des zweiten lief es gut. Später lag mein Auto nicht mehr gut, obwohl wir wenig verändert haben. Es war schwierig zu fahren, das müssen wir analysieren. Das Auto springt hier in Silverstone zwar mehr als in Magny-Cours, aber das ist eigentlich kein Problem, auch für meinen Rücken nicht."

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Wir konnten unser Trainingsprogramm abarbeiten, technisch gab es keine Probleme. Aber wir sind mit der Abstimmung noch nicht zufrieden. Wir können das Potenzial der frischen Reifensätze noch nicht ausschöpfen. Jetzt werden wir die Daten vergleichen und analysieren. Zur Halbzeit des zweiten Trainings hat es mal ein wenig getröpfelt, aber wir erwarten hier ein trockenes Rennen. "
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Alt 08.07.2007, 17:49     #37
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GP von Großbritannien - Rennen, Sonntag - 08.07.07


Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 22-23°C Luft, 39-44°C Asphalt

Silverstone (GBR). Das BMW Sauber F1 Team hat das Doppelpack der GP Frankreich und Großbritannien erfolgreich abgeschlossen. Robert Kubica bescherte dem Team in Silverstone am Sonntag erneut Platz vier. Sein Teamkollege Nick Heidfeld - von Platz neun gestartet - belegte Platz sechs.


Robert Kubica:
4. BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
Schnellste Runde: 1.22,105 min in Rd. 14 (sechstschnellste insgesamt)

„Ich bin sehr froh, dass ich vor Felipe Massa angekommen bin, aber das Rennen war nicht so einfach wie das in Magny-Cours, weil ich mich die letzten 13 Runden lang verteidigen musste. Bei so einem Kampf der Hintermann zu sein, ist hier hart. Felipe hat viel Abtrieb verloren. Wenn er alleine fuhr, war er schneller. Sein Job war härter als meiner, ich musste nur die Kontrolle behalten - es nicht übertreiben, keinen Fehler machen. So war ich recht sicher, dass ich ihn würde halten können. Zur Halbzeit des Rennens hatte ich es leicht. Aber sobald man mir über Funk gesagt hatte, dass Felipe näher kommt, habe ich mich ins Zeug gelegt. Ich habe alles gegeben, um aus mir und dem Auto das Maximum herauszuholen. Wir freuen uns über den vierten Platz, das Auto lief gut. Wir müssen immer das Beste aus unseren Möglichkeiten machen. Zwei vierte Plätze hintereinander haben zehn Punkte gebracht, das ist nicht schlecht."

Nick Heidfeld:
6. BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
Schnellste Runde: 1.21,991 min in Rd. 17 (fünftschnellste insgesamt)

„Ich bin mit dem Rennen sehr zufrieden, aber nicht mit dem Rennwochenende insgesamt. Ich bin als Neunter losgefahren und als Sechster drei Sekunden hinter Robert ins Ziel gekommen. Der Start war spannend. Ich bin kaum besser weggekommen als Giancarlo Fisichella, bin aber in der ersten Kurve außen an ihm vorbei gefahren, das war klasse. Ausgangs der Kurve sind wir mit den Rädern zusammengeknallt. Später konnte er mich auf der Hangar Straight wieder überholen. Dass Felipe Massa später als ich zum zweiten Stopp fuhr, war mir bewusst. Aber der Vorteil eines leichteren Autos zahlt sich hier besonders aus, ich konnte nicht vor ihm bleiben. Insgesamt sehe ich, dass mit einem besseren Startplatz für mich im Rennen eben auch mehr drin gewesen wäre. Die beiden besten Teams fahren uns nicht auf und davon, und Renault hatten wir wieder im Griff. Mehr konnten wir uns hier nicht wünschen."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Heute war unser angestammter vierter Platz hart erkämpft. Robert hat am Ende 13 Runden lang den Atem von Felipe Massa gespürt, aber souverän seine Position verteidigt. Für Nick ist Rang sechs nach Startplatz neun ebenfalls ein optimales Resultat. Damit haben wir nach zuletzt neun Punkten in Magny-Cours erneut acht wichtige WM-Zähler gesammelt und uns wieder als dritte Kraft präsentiert. Wesentlich zum Erfolg beigetragen haben die Boxenstopps, die unsere Rennstrategie perfekt unterstützt haben. In dieser Form sind wir für das Heimspiel auf dem Nürburgring in zwei Wochen gerüstet."


Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war ein phantastisches Resultat für unser Team. Beide Fahrzeuge hatten keine technischen Probleme. Nick und Robert waren über die gesamte Distanz schnell und konstant unterwegs. Robert hat in der Schlussphase Felipe im Nacken gespürt, aber souverän seine Position verteidigt. Nick, von Platz neun gestartet, ist an beiden Renault vorbei gezogen und hat als Sechster ebenfalls aufgetrumpft. Lob an unsere Boxenmannschaft, aber auch an die Mitarbeiter in Hinwil und München. Das waren 17 ganz wichtige WM-Punkte aus dem Doppelpack in Europa."
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Europa - Vorschau

20. – 22. Juli 2007 - 10. von 17 WM-Läufen

München/Hinwil, 13. Juli 2007. Seit 1994 findet erstmals nur ein Formel-1-Rennen in der Saison in Deutschland statt, und das heißt diesmal auch noch „Großer Preis von Europa“. BMW und Nick Heidfeld freuen sich auf ihr Heimrennen auf dem Nürburgring, und auch Robert Kubica glaubt an ein weiteres gutes Abschneiden des BMW Sauber F1 Teams am 22. Juli in der Eifel.

Während in der echten Boxengasse konzentriert gearbeitet wird, haben die Fans im BMW Sauber F1 Team Pit Lane Park die Gelegenheit, Formel-1-Experten Fragen zu stellen, selbst Radwechsel und Tankstopps vorzunehmen, Rennrunden im Formel-1-Simulator zu drehen, sich zu informieren und Exponate – inklusive eines Formel-1-Motors – aus der Nähe zu betrachten und anzufassen. Mehrmals am Tag gibt es Demonstrationsfahrten mit dem Formel-1-Rennwagen, diesmal pilotiert von Jörg Müller, dem aktuellen Spitzenreiter in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft, sowie Demo-Fahrten mit Formel BMW Fahrzeugen. Auch Nick Heidfeld, Robert Kubica und Ersatzfahrer Sebastian Vettel werden den Hightech-Themenpark besuchen, Interviews geben und Autogrammwünsche erfüllen.

Der Pit Lane Park steht wie im Vorjahr auf dem Gelände A7, der Besuch ist an allen Tagen, Freitag bis Sonntag, kostenlos und sogar ohne F1-Eintrittskarte möglich. Der Pit Lane Park ist am Freitag von 10 bis 21 Uhr, am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Am Samstagabend wird ab 19:45 Uhr die BMW M Power Night im Pit Lane Park gefeiert. Medien mit F1-Akkreditierung sind zum Höhepunkt des BMW M Fahrzeugtreffens herzlich willkommen.

Im Rahmenprogramm des Großen Preises von Europa wird die Formel BMW Deutschland mit den Läufen sieben und acht ihren Saisonhöhepunkt austragen. Ab der kommenden Saison wird dann die Formel BMW Europa an den Start gehen. Jens Klingmann (Leimen), Rookiemeister der vergangenen Saison, dominiert die Meisterschaft mit fünf Siegen aus sechs Rennen. Die Rookiewertung führt Marco Wittmann (Markt Erlbach) an.

Nick Heidfeld:
„Ich freue mich sehr auf das Rennen auf dem Nürburgring. Dort kamen schon immer die meisten meiner Fans hin, und durch die guten Ergebnisse in diesem Jahr werden es wohl noch ein paar mehr werden. Als ich dort Ende April mit dem Formel 1 auf der Nordschleife gefahren bin, war die Stimmung phantastisch. Diese Unterstützung ist ein gutes Gefühl, auch von meiner Familie kommt der ein oder andere mit zum Ring. Ich habe schon als Kind mit meinem Vater und meinen beiden Brüdern viele Ausflüge zum Nürburgring gemacht, nach Mönchengladbach ist es nicht allzu weit. Später kamen zu den schönen Kindheitserinnerungen Rennsiege in verschiedenen Klassen.

Ich denke, wir sind für den Ring recht gut aufgestellt. Unsere Leistungsfähigkeit ist sehr motivierend, es macht natürlich viel mehr Spaß, wenn man weiß, dass man grundsätzlich um Punkte und gute Positionen kämpfen kann. Wenn das Qualifying für mich besser läuft als zuletzt in Silverstone, sollte ich auch im Rennen wieder gut dabei sein.“

Robert Kubica:
„Das Rennen auf dem Nürburgring ist in diesem Jahr der einzige GP in Deutschland. Ich bin sicher, dass wir dort viele Zuschauer sehen werden und viele Fans von unserem Team. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich die Strecke nicht sehr aufregend finde. Ich werde meinen ersten Grand Prix dort fahren, aber ich bin schon auf der früheren Strecke gefahren, als die erste Kurve noch eine Schikane war. Tatsächlich bin ich dort seit 2001 jedes Jahr gefahren und kenne den Kurs entsprechend gut, auch die kürzere Variante, die von den Tourenwagen benutzt wird, mit der Anbindung nach den Kurven sechs und sieben. Ich denke, es wird ein gutes Wochenende werden, und vielleicht ändern sich damit auch meine Gefühle für den Nürburgring.“

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Der Grand Prix auf dem Nürburgring ist 2007 das einzige in unserer Heimat stattfindende Formel-1-Rennen. Diesem Wochenende fiebern wir natürlich entgegen. Dabei darf man sich jedoch nicht aus der Konzentration bringen lassen. Bei Heimrennen gibt es auch nicht mehr Punkte als anderswo.

Unsere Beziehung zum Ring ist sehr eng. Jedes künftige BMW Serienfahrzeug wird auf der Nordschleife erprobt, das ist Teil unseres Entwicklungsprogramms. BMW hat in der Eifel grandiose Tourenwagen-Erfolge gefeiert, unterhält dort einen Stützpunkt des Fahrertrainings, das Ring-Taxi für die Nordschleife, und in der Erlebniswelt gibt es die einzige permanente Rennwagenausstellung unserer Marke. Ende April konnten wir die große Begeisterung der Rennsport-Fans in der Eifel bereits hautnah erleben: Als Nick erstmals seit 31 Jahren mit einem modernen F1-Auto auf der Nordschleife einige Demonstrationsrunden fuhr, haben dies Zehntausende Zuschauer verfolgt. Es war ein einmaliges Erlebnis, an das wir uns alle sehr gern erinnern.

Das Heimspiel am Nürburgring gibt uns auch Gelegenheit für eine Zwischenbilanz. Wir haben allen Grund, mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden zu sein. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, 2007 aus eigener Kraft aufs Podium zu fahren. Das hat Nick in Montréal als Zweiter bereits geschafft und dabei zugleich unser bestes Einzelresultat eingefahren. Ich bin zuversichtlich, dass dies nicht unser letzter Podiumsplatz in diesem Jahr bleiben wird. Wir haben uns als klar dritte Kraft etabliert. Und diesen Platz wollen wir natürlich bis zum Ende der Saison nicht mehr abgeben. Wir haben 2007 schon 56 Punkte auf dem Konto, im Vorjahr hatten wir am Ende der Saison 36. Wir haben in jedem Grand Prix gepunktet.

Das alles freut mich umso mehr, weil wir unsere zweijährige Aufbauphase noch nicht abgeschlossen haben. Erst Ende des Jahres wird unsere Erweiterung der Fabrik in Hinwil fertig gestellt sein. Dann haben wir die volle Schlagkraft erreicht. Ich bin überzeugt, dass unsere eingeschlagene Richtung stimmt.“

Willy Rampf, Technischer Direktor:
„Zur Streckencharakteristik des Rings gehören lang gezogene Kurven im mittleren Geschwindigkeitsbereich, das führt zu dem auf dem Nürburgring typischen Untersteuern. Die zentrale Frage lautet also: Wie stimmt man das Auto ab, dass es nicht zu stark über die Vorderräder schiebt? Erreichen kann man das mittels optimaler Aero-Balance in Kombination mit einer entsprechenden mechanischen Abstimmung. Das Abtriebslevel ist nicht maximal, aber hoch. Das Griplevel verbessert sich auf dem Nürburgring erheblich im Laufe des Wochenendes. Weil der Streckenbelag dann viel Grip bietet, kann man weiche Gummimischungen verwenden.

Ende der Start-Ziel-Geraden gibt es eine Überholmöglichkeit, weil die folgende Rechts-Links-Kombination verschiedene Linien zulässt. Wer dort die erste Kurve für sich entschieden hat, muss nach der zweiten nicht mehr unbedingt vorn sein. Eine weitere Besonderheit der Rennstrecke sind die Höhenunterschiede. Von Kurve sieben aus wird lange bergauf beschleunigt, die Motorleistung spielt also eine wichtige Rolle.“

Zahlen und Fakten:
Strecke/Datum: Nürburgring/22. Juli 2007

Startzeit (lokal/UTC) : 14:00 Uhr/12:00 Uhr

Runde/Renndistanz: 5,148 km/308,863 km (60 Runden)

Sieger 2006: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro; 1:35.58,765 Stunden

Poleposition 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team, 1.29,819 Minuten

Schnellste Runde 2006: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.32,099 Minuten

Bestehender Rundenrekord: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.29,468 Minuten (2004)

Daten 2006 (Rennen):
Volllastanteil: 58 %

Topspeed: 302 km/h

Längste Volllastpassage: 12 sec / 800 m

Rechts-/Linkskurven: 9/6

Gangwechsel pro Runde: 40

Reifenverschleiß: mittel

Bremsverschleiß: mittel

Abtriebslevel: hoch

Griplevel: hoch

Das BMW Sauber F1 Team belegt nach neun von 17 WM-Läufen mit 56 Punkten Rang drei der Konstrukteurswertung.


Historie und Hintergrund:

Viele Erfolgskapitel der BMW Motorsport-Geschichte wurden auf dem Nürburgring geschrieben: Darunter 18 Gesamtsiege (inklusive acht Doppelsiegen) beim 24-Stunden-Rennen und ein Formel-1-Doppelsieg im Jahr 2003.

Als Partner der Nürburgring GmbH unterhält BMW am Fuße der legendären Nordschleife ein hochmodernes Testcenter. Der wohl bekannteste Stützpunkt des BMW Fahrertrainings mit seinem umfangreichen Angebot für sicheres und sportliches Fahren ist ebenfalls am Nürburgring zu Hause. In der Nürburgring Erlebniswelt im Start- und Ziel-Bereich befindet sich die weltweit einzige permanente Rennwagenausstellung von BMW. Im Wortsinne erfahren kann man die Faszination Nordschleife als Passagier der BMW Ring-Taxis.

2007 startet zum 37. Mal ein Formel-1-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Die erste Streckenvariante wurde am 18./19. Juni 1927 eröffnet. Am 29. Juli 1951 gastierte die Formel 1 erstmals zum Großen Preis von Deutschland in der Eifel. Ende der 50er Jahre und in den frühen 70er Jahren zog der GP Deutschland vorübergehend auf die Berliner Avus bzw. nach Hockenheim um. Der schwere Feuerunfall Niki Laudas am 1. August 1976 brachte das endgültige Aus für die legendäre Nordschleife als Formel-1-Kurs.
Auf dem über 20 Kilometer langen Kurvenband werden heute noch zahlreiche Tourenwagenrennen ausgetragen, an vielen Tagen des Jahres kann man gegen Gebühr im Privatwagen oder mit dem eigenen Motorrad Runden drehen.

Am 12. Mai 1984 wurde der neue Nürburgring eröffnet. Seither startete die Formel 1 in der Eifel elf Mal zum Großen Preis von Europa, zwei Mal zum GP von Luxemburg (1997 und 1998) und ein Mal (1985) zum Großen Preis von Deutschland.

Von 1999 bis 2001 erfolgte die Modernisierung des Start- und Zielbereiches inklusive eines neuen Boxengebäudes und Pressezentrums. 2002 wurde die Mercedes-Arena fertig gestellt. Der stadionartige Streckenteil verlängerte den Kurs um rund 600 Meter. Nach dem diesjährigen Auftritt der Formel 1 wird erneut umfangreich erweitert.
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Alt 21.07.2007, 18:01     #39
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Großer Preis von Europa - Training, Freitag - 20.07.07

Wetter: trocken und bedeckt am Vormittag, Regen um die Mittagszeit, am Nachmittag wieder trocken, 19-22°C Luft, 20-30°C Asphalt

Nürburg (DEU). Viel versprechender Auftakt beim Heimspiel: Die BMW Sauber F1 Team Fahrer Nick Heidfeld und Robert Kubica erlebten störungsfreie Trainings zum Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring. Heidfeld belegte die Plätze vier und neun, Kubica die Positionen fünf und zehn. Die Eifel empfing die Formel 1 mit typisch wechselhaftem Wetter. Nach dem ersten Training ging um die Mittagszeit ein Gewitter über der Rennstrecke nieder. Anschließend drehte sich der Wind um 180 Grad und blies die Strecke bis zur Halbzeit der zweiten Session wieder trocken.


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
Training: 4., 1.32,975 min / 2. Training: 9., 1.34,146 min

„Der Freitag lief gut für uns, sogar besser als ich im Vorfeld erwartet hatte. Speziell im ersten Training waren wir stark. Im zweiten war die Balance meines Autos weniger gut, obwohl wir kaum etwas verändert hatten. Das lag an den Streckenbedingungen - der Regen hat den Gummiabrieb wieder weggewaschen, und der Wind hatte gedreht. Aber es hat sich gezeigt, dass die zweiten Trainings bei uns nie besonders aussagekräftig sind. Ich denke, wir haben eine gute Basis."


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
Training: 5., 1.33,205 min / 2. Training: 10., 1.34,221 min

„Es war ein guter Tag, nur das Wetter war nicht so toll. In der ersten halben Stunde des zweiten Trainings am Nachmittag war die Strecke noch nass, trocknete dann aber ab. Vormittags haben wir die Reifenmischungen verglichen und nachmittags an der Abstimmung gearbeitet, vor allem, um die richtige Balance zu finden. Die Anforderungen hier unterscheiden sich erheblich von den zurückliegenden beiden Grands Prix."

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit dem heutigen Tag. Wegen des Wetters hatten wir das Programm ein wenig anders aufgeteilt und sind am Morgen mehr gefahren als üblich. Wir haben uns ganz auf die Rennvorbereitung konzentriert und dabei einen guten Stand erreicht. Beide Piloten konnten ohne Probleme viele Runden absolvieren. Morgen wird es darum gehen, das Qualifying vorzubereiten und weiter an der Feinabstimmung zu arbeiten, um im Rennen beide Reifentypen optimal nutzen zu können. Das war auf jeden Fall schon mal ein gelungener Start ins Wochenende. "
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Geändert von Martin (23.07.2007 um 07:36 Uhr)
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Alt 21.07.2007, 18:05     #40
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Großer Preis von Europa - Qualifikation, Samstag - 21.07.07

Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 19-22°C Luft, 30-38°C Asphalt

Nürburg (DEU). Im wegen eines Unfalls von Lewis Hamilton stark verzögerten Finale des Qualifyings zum Großen Preis von Europa belegten die BMW Sauber F1 Team Fahrer Nick Heidfeld und Robert Kubica die Plätze vier und fünf. Fünf Minuten und 13 Sekunden vor Ende wurde das Top-Ten-Qualifying für über eine halbe Stunde unterbrochen. Das BMW Sauber F1 Team ist erleichtert, dass der Brite ersten Meldungen zufolge unverletzt ist.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
Qualifying: 4., 1.31,840 min (3. Training: 7., 1.32,581 min)

„Es war ein dramatisches Qualifying heute. Ich war erleichtert, als ich Lewis winken sah und hoffe, dass er okay ist. Nachdem er ausgeschieden war, war Platz vier mein Ziel. Das habe ich erreicht, mir ist eine gute Runde gelungen. Trotzdem ist es ein bisschen ärgerlich zu sehen, dass nur eine Zehntelsekunde auf Startplatz zwei gefehlt hat. Es hat wieder Spaß gemacht, dass Robert und ich uns richtig aneinander messen können. Ich hätte natürlich nichts dagegen gehabt, wenn das Qualifying nicht unter-, sondern abgebrochen worden wäre. Erstens war ich zu dem Zeitpunkt Dritter, und zweitens hätte ich dann eine halbe Stunde früher nach Hause fliegen können. Denn auch abgesehen vom Sportlichen bin ich heute super glücklich, weil ich heute morgen um 5:24 Uhr zum zweiten Mal Vater geworden bin. Ich kann es kaum erwarten, meine Freundin Patricia, unsere Tochter Juni und unserem neugeborenen Sohn Joda in die Arme zu nehmen. Morgen früh bin ich natürlich wieder hier und freue mich auf mein Heimrennen."


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7
Qualifying: 5., 1.32,123 min (3. Training: 4., 1.32,039 min)

„Das Wichtigste ist, dass Lewis okay ist. Für unser Team und für mich war das Qualifying gut, aber ich denke, im Rennen werden wir noch besser in Form sein. Der Unfall und die Rote Flagge waren keine einfache Situation, aber letztlich haben wir einen Vorteil daraus gezogen. Es wird schwierig werden, gegen Ferrari und McLaren zu kämpfen, aber unsere Long-Runs waren ziemlich gut. Ich hoffe, es bleibt morgen trocken, denn wir sind gut aufgestellt."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Wir sind natürlich sehr erleichtert, dass Lewis Hamilton seinen Unfall offenbar ohne Verletzungen überstanden hat. Das Qualifying ist sehr gut für uns gelaufen. Wir waren knapp dran an der ersten Startreihe. Letztlich hat Nick nur eine Zehntelsekunde auf Platz zwei gefehlt. Aber mit den Plätzen vier und fünf sind wir sehr zufrieden. Das ist eine ausgezeichnete Ausgangsposition für unser Heimspiel. Nick hat nun einen halben Tag Urlaub. Er darf nach Hause fliegen und seinen Sohn Joda in die Arme nehmen. Morgen früh wird er wieder hier sein."

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das Wichtigste heute Nachmittag ist, dass Lewis Hamilton den Unfall gemäß ersten Informationen unverletzt überstanden hat. Mit unserer Leistung bin ich sehr zufrieden. Das ist jetzt das zehnte Mal in Serie, dass wir es mit beiden Autos ins Top-Ten-Qualifying geschafft haben - darauf dürfen wir stolz sein. Natürlich ist es ein bisschen schade, dass Nick nur eine Zehntelsekunde auf Position zwei fehlte, aber die Plätze vier und fünf sind sehr gut und bringen uns in eine starke Ausgangsposition fürs Rennen. Gut ist zudem, dass wir recht viel Luft nach hinten haben. Bis jetzt ist das Wochenende für uns absolut problemfrei verlaufen, sodass wir allen Grund haben, auf ein erfolgreiches Rennen zu hoffen. "
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Geändert von Martin (23.07.2007 um 07:38 Uhr)
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