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Alt 15.04.2007, 19:01     #11
Hermann   Hermann ist offline
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Großer Preis von Bahrain – Rennen, Sonntag – 15.04.07

Wetter: trocken, sonnig, 30-31°C Luft, 32-34°C Asphalt

Sakhir (Bahrain). Im dritten WM-Lauf der Saison egalisierte das BMW Sauber F1 Team mit den Plätzen vier und sechs sein bisher bestes Rennresultat. Nick Heidfeld erkämpfte sich in Bahrain von Startplatz fünf aus Rang vier und holte zum dritten Mal in Folge fünf Punkte für das Team. Robert Kubica wurde Sechster und erzielte damit seine ersten Zähler in diesem Jahr. Acht Punkte an einem Rennsonntag hatte das BMW Sauber F1 Team erstmals beim GP Australien 2006 geholt.

Nick Heidfeld: 4. BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7 Schnellste Runde: 1.34,470 min in Rd. 38 (fünftschnellste insgesamt)
„Ich fühle mich phantastisch. Ich habe momentan die Chance, mit diesem Auto und diesem Team gute Rennen zu fahren und vorn dabei zu sein. Das macht wahnsinnig viel Freude. Ich hätte vor dem Rennen nicht gedacht, dass ich Fernando überholen kann. Aber im zweiten Stint war ich etwas schneller als er, weil ich mir noch einen Satz frische Reifen mehr aufgehoben hatte. Dafür war er etwas besser im Topspeed. Ich musste auf einen Fehler von ihm warten, den er dann in Kurve 13 auch gemacht hat. Für das Team ist es extrem wichtig, dass wir mit beiden Autos ins Ziel und in die Punkte gefahren sind. Ich fand, wir waren noch etwas stärker als in Malaysia. Das ist erstaunlich, weil unser Auto gegenüber dem Rennen vor einer Woche unverändert ist. Offenbar lag uns die Strecke hier, und ich hatte auch ein sehr gutes Set-up.“

Robert Kubica: 6. BMW Sauber F1.07-03 / BMW P86/7 Schnellste Runde: 1.34,819 min in Rd. 46 (sechstschnellste insgesamt)
„Das war insgesamt ein sehr gutes Wochenende für das Team und für mich. Ich habe meine ersten Punkte in dieser Saison geholt und bin sehr froh darüber. Es geht voran. Leider schloss die Tankklappe nicht, was ziemlich viel Abtrieb kostet. In den schnellen Kurven und beim Bremsen habe ich Zeit verloren. Die Klappe ist zu Beginn des Rennens aufgegangen, und es gab keine Möglichkeit, das zu beheben. Wir sind schnell, wir werden standfester – jetzt werden wir sehen, was wir in Barcelona ausrichten können.”


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das war der bisher stärkste Auftritt unseres BMW Sauber F1 Teams. Wir haben nicht nur acht Punkte nach Hause gefahren, sondern Nick hat dabei auch einen ganz speziellen vierten Platz erreicht. Wir waren über die gesamte Renndistanz so schnell wie die Top-Autos, und Nick konnte Weltmeister Fernando Alonso sogar auf der Strecke überholen. Leider hat bei Robert ein offener Tankdeckel die Aerodynamik gestört. Aber auch für ihn freut es mich sehr, dass er erstmals in der laufenden Saison Punkte geholt hat. In Summe war damit das dritte Saisonrennen eine erneute Steigerung.“

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war das bisher beste Rennen unseres jungen Teams. Wir konnten das Tempo der beiden Top-Teams von Beginn an mitgehen. Nick hat mit seinem Überholmanöver natürlich für einen echten Höhepunkt gesorgt. Großes Kompliment an die ganze Mannschaft hier vor Ort: Besonders die Boxenstopps haben ausgezeichnet funktioniert. Großes Lob aber auch an die Kollegen in Hinwil und München, die die Grundlage für diesen starken Auftritt geschaffen haben.“
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Geändert von Martin (16.04.2007 um 07:15 Uhr)
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Alt 08.05.2007, 21:46     #12
Wolfhart   Wolfhart ist offline
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Großer Preis von Spanien - 11. – 13. Mai 2007 - Vorschau

München/Hinwil, 3. Mai 2007. Der erste Europa-Auftritt hat die Anziehungskraft eines zweiten Saisonauftakts. Die Formel 1 präsentiert sich in Barcelona erstmals wieder mit ihren ebenso schicken wie praktischen Motorhomes, anstatt aus Containern zu leben. Der Andrang beim ersten Einsatz auf dem alten Kontinent ist stets immens. Der Veranstalter meldet ausverkauftes Haus und rechnet mit 145.000 Zuschauern.

Damit das Formel-1-Feeling von der außerhalb gelegenen Rennstrecke auch in die Innenstadt vordringt, bringt das BMW Sauber F1 Team wieder den Pit Lane Park mit, der in Sichtweite des Columbus-Denkmals am Hafen errichtet wird.

Das BMW Sauber F1 Team hat mit den Stammfahrern Nick Heidfeld und Robert Kubica vier Tage auf dem Circuit de Catalunya getestet. Nachdem sich die Mannschaft in den ersten drei Grands Prix als dritte Kraft präsentiert hat, will sie diesen Platz jetzt in Europa verteidigen.



Nick Heidfeld:

„Ich war viel unterwegs in der Rennpause seit Bahrain. In Leipzig, München und Hinwil, zu Filmarbeiten in Monza, auf der Nürburgring-Nordschleife und beim Test in Barcelona. Auf dem Nürburgring bin ich meine Inspektionsrunde mit dem Formel BMW gefahren. Es war ungewohnt, wieder in ein Nachwuchsauto zu steigen. Das Fahrzeug ist kein Vergleich mit den Monoposti, die es zu meiner Anfangszeit gab. Am Mittwoch vor dem Barcelona-Rennen fahre ich ihn noch einmal in Valencia im Rahmen eines sportlichen Dreikampfs mit dem Segler Tony Kolb und dem Golfer José Manuel Lara.

Die Runden im Formel 1 auf der Nordschleife waren ein einmaliges Erlebnis. Es gefällt mir, den F1 an ungewöhnlichen Orten zu fahren. Ich war in Sankt Moritz auf dem Eis, jetzt in der ‚Grünen Hölle’ – mal sehen, ob da noch mehr kommt.

Die Zeit bis zum Europaauftakt wurde natürlich von allen Teams zur Weiterentwicklung genutzt. Wichtig war auch der Test in Barcelona, obwohl das Wetter schlecht war. Durch die vielen Tests dort kennt jeder Fahrer die Strecke aus dem Effeff. Sie ist schnell und hat schöne Kurven. Dass dieses Rennen mittlerweile der Heim-GP des Weltmeisters ist, hat es viel attraktiver gemacht. Für 2006 waren Zusatztribünen gebaut worden, und die waren auch voll. Vor so einer Kulisse zu starten, ist für jeden von uns Fahrern toll, nicht nur für Fernando. Die Strecke wurde verändert. Die neue Passage ist langweiliger, aber sicherer. Ich wünsche mir zu meinem 30. Geburtstag ein weiteres gutes Rennergebnis!“



Robert Kubica:

„Ich freue mich darauf, jetzt bald in Europa zu starten und will dort mein Punktekonto weiter aufstocken. Wie alle Formel-1-Teams kennen wir die Rennstrecke von Barcelona durch die vielen Testfahrten sehr gut. Aber der Kurs wurde seit dem vergangenen Jahr verändert. Die beiden letzten Kurven werden jetzt nicht mehr so schnell durchfahren, das wird die Fahrzeugabstimmung etwas beeinflussen. Wir hatten noch Testfahrten in Barcelona vor dem Rennen. Wichtig war dabei, die richtige Richtung einzuschlagen und die optimale Fahrzeugbalance zu finden. Aber wir haben viele Daten zur Verfügung. Ich denke, wir können von Anfang an schnell sein.

Ich mag die Strecke, aber ich fürchte, die neuen Kurven haben ihr etwas von ihrem Charme genommen. Mit einem Formel 1sind schnelle Kurven mit hohem Anpressdruck ein echter Genuss. Statt der zwei Hochgeschwindigkeitskurven gibt es jetzt eine enge Schikane, in der man nur 60 oder 70 km/h fährt. Früher war man da mit 260 km/h unterwegs. Diese Veränderung bedeutet weniger Spaß, aber mehr Sicherheit.“



Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:

„Wir hatten in den ersten drei WM-Läufen einen sehr guten Saisonstart und haben die Zeit seit dem Großen Preis von Bahrain zur intensiven Weiterentwicklung genutzt. Die Konkurrenz hat das sicher auch getan. Die spannende Frage ist, ob sich die Leistungsverhältnisse dadurch verschoben haben. Unser Ziel ist ganz klar, unsere Rolle als drittbestes Team zu behaupten. Der Circuit de Catalunya ist eine Strecke mit vielfältigen Ansprüchen. Deshalb war er schon oft Gradmesser für die generelle Leistungsfähigkeit der Teams.

Das erste Europarennen ist auch in anderer Hinsicht fast wie ein zweiter Saisonauftakt. Da präsentiert sich die Formel-1-Weltmeisterschaft erstmals mit allem, was sie hat. Die Trucks und Hopitality-Einrichtungen bilden nicht nur einen imposanten Auftritt, sie sorgen vor allem für Arbeitserleichterung. Auch darauf freut sich die ganze Mannschaft.

Wie angekündigt, haben wir nach den Überseerennen die Fahrerbesetzung für die Freitage analysiert. Bis auf weiteres werden die beiden Einsatzpiloten künftig den kompletten Freitag fahren.

In Barcelona bieten wir den Fans und Zuschauern in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal nach Kuala Lumpur die Möglichkeit, den BMW Sauber F1 Team Pit Lane Park zu besuchen. Dieser High-Tech-Erlebnispark steht wie im Vorjahr in der Innenstadt Barcelonas am Hafen nahe der Ramblas. Der Park ist eine emotionale Plattform und bietet den Besuchern einen hohen Unterhaltungswert. Nirgendwo sonst erhalten die Fans einen derart ungetrübten Blick hinter die Kulissen, können sie Exponate aus der Formel 1 selbst anfassen oder die spektakulären Fahrten eines Formel-1-Wagens aus nächster Nähe genießen. Der Pit Lane Park kam 2006 sehr gut an und hat im April in Malaysia über 30.000 Besucher angelockt. Ich bin überzeugt, dass er auch in dieser Saison bei seinen Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.“



Willy Rampf, Technischer Direktor:

„Barcelona ist eine der beliebtesten Teststrecken, weshalb man meinen könnte, dass dort automatisch alle Fahrzeuge eine gute Abstimmung haben müssten. Tatsache ist aber, dass dieser Parcours sehr stark auf Temperaturschwankungen reagiert, und oft auch der Wind einen großen Einfluss hat. Deshalb ist die Strecke immer wieder eine neue Herausforderung.

Durch den Umbau der letzten zwei Kurven wurde die Geschwindigkeit in dieser Passage erheblich reduziert, was die ehemals sehr hohe Belastung des linken Vorderreifens etwas mildert. Bei den Testfahrten haben wir diverse neue Aerodynamik- und Fahrwerkskomponenten sowie Modifikationen im Bereich der Elektronik erprobt, die vielversprechende Resultate brachten. Ich blicke dem Rennen deshalb zuversichtlich entgegen.“


Zahlen und Fakten:
  • Strecke/Datum: Circuit de Catalunya/13. Mai 2007
  • Startzeit (lokal/UTC): 14:00 Uhr/12:00 Uhr
  • Runde/Renndistanz: 4,627 km/305,256 km (66 Runden)
  • Sieger 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team 1:26.21,759 Stunden
  • Poleposition 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team 1.14,648 Minuten
  • Schnellste Runde 2006: Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro 1.16,648 Minuten
  • Bestehender Rundenrekord: Giancarlo Fisichella, Mild Seven Renault F1 Team, 1.15,641 Minuten (2005)

Daten 2006 (Rennen):
  • Volllastanteil: 64 %
  • Topspeed: 312 km/h
  • Längste Volllastpassage: 13 sec / 1010 m
  • Gangwechsel pro Runde: 39
  • Reifenverschleiß: mittel bis hoch
  • Bremsverschleiß: mittel
  • Abtriebslevel: hoch
  • Griplevel: mittel

Geändert von Martin (12.05.2007 um 17:17 Uhr)
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Alt 11.05.2007, 23:49     #13
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Großer Preis von Spanien - Training, Freitag - 11.05.07


Wetter: sonnig und trocken, 24-25°C Luft, 32-47°C Asphalt

Barcelona (Spanien). Der erste Trainingstag zum Großen Preis von Spanien in Barcelona verlief arbeitsreich und problemlos für die BMW Sauber F1 Team Fahrer. Nick Heidfeld und Robert Kubica testeten einen neuen Frontflügel und absolvierten außerdem die üblichen Rennvorbereitungen.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-07 / BMW P86/7
1. Training: 4., 1.22,446 min / 2. Training: 11., 1.22,710 min

Wir haben andere Bedingungen vorgefunden als vergangene Woche beim Test. Die Balance des Autos war anders, und wir hatten etwas Schwierigkeiten mit Übersteuern und einem überraschend ausbrechenden Heck. Wir müssen alles analysieren und für morgen die optimale Balance finden. Wir haben heute früh erstmals den neuen Frontflügel ausprobiert, dann noch einmal am Ende der zweiten Session. Er ist eine Verbesserung, aber wir müssen ihn noch mehr fahren."

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
1. Training: 12., 1.23,170 min / 2. Training: 8., 1.22,543 min

Für mich war es heute sehr wichtig, beide Sessions zu fahren. Wir haben hier zwar getestet, aber ich war nicht dazu gekommen, die beiden Reifenmischungen miteinander zu vergleichen, weil der zweite meiner beiden Testtage verregnet war. Wir haben gut gearbeitet, und unser neuer Frontflügel funktioniert anscheinend auch gut. Ich denke, meine Platzierung heute sieht schlechter aus als die Situation ist. Die neue Streckenpassage verändert sich Runde um Runde, weil der Asphalt noch so neu ist. Das ist gerade nicht besonders angenehm, aber ich befürworte die Änderung trotzdem, weil sie die Strecke sicherer macht."

Willy Rampf (Technischer Direktor):
Wir haben uns heute ganz auf die Rennvorbereitung konzentriert. Auch wenn wir hier in der vergangenen Woche getestet haben, gibt es bei der Abstimmung doch immer noch eine Menge zu tun. Wir konnten das geplante Programm abarbeiten und haben auch bezüglich der Reifenwahl genügend Informationen gesammelt. Zudem setzten wir heute erstmals einen neuen Frontflügel ein, den wir zuvor nicht testen konnten. Natürlich müssen wir jetzt noch alle Daten auswerten, aber die Rückmeldungen der Piloten waren positiv."

Geändert von Martin (12.05.2007 um 17:24 Uhr)
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Alt 13.05.2007, 19:30     #14
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Großer Preis von Spanien - Qualifikation, Samstag - 12.05.07

Wetter: sonnig und trocken, 27-28°C Luft, 47-50°C Asphalt


Barcelona (Spanien). Das BMW Sauber F1 Team hat erneut einen Startplatz in der dritten Reihe erobert. Robert Kubica qualifizierte sich beim Europaauftakt der Formel 1 in Barcelona für Startplatz fünf, Nick Heidfeld wurde Siebter.

Robert Kubica: BMW Sauber F1.07-07 / BMW P86/7 Qualifying: 5., 1.22,253 min (3. Training: 3., 1.21,364 min)
„Ich bin froh über dieses gute Ergebnis. Vor allem, nachdem ich zuvor Schwierigkeiten mit der Balance des Autos hatte. Heute Morgen sah es besser aus, aber am Nachmittag hat sich dann etwas Übersteuern eingestellt. Ich hoffe, dass die Streckenbedingungen morgen im Rennen mit etwas mehr Gummiabrieb auf dem Asphalt besser sein werden. Das würde das Übersteuern reduzieren. Ich freue mich auf ein gutes und hoffentlich problemloses Rennen. Wir sind derzeit Dritter in der WM, und wir waren auch heute das drittstärkste Team."


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7 Qualifying: 7., 1.22,389 min (3. Training: 4., 1.21,464 min)
„Ich bin soweit zufrieden. Meine letzte Runde war recht gut. Die Balance meines Autos hat gepasst, wir haben seit dem gestrigen freien Training kaum noch etwas verändert. In Q2 bin ich nur ein Mal rausgefahren, danach waren wir für das Top-Ten-Qualifying schon auf der sicheren Seite. Dadurch habe ich mir wieder einen neuen Reifensatz für das Rennen aufgespart. Unsere Starts sind normalerweise ziemlich gut, außerdem liegt mein Startplatz auf der sauberen Fahrbahnseite."


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Mit dem Qualifying sind wir insgesamt zufrieden. Es hat sich gezeigt, dass wir auch nach der vierwöchigen Rennpause unsere Position als drittstärkstes Team gehalten haben. Ich freue mich, dass Robert im dritten Durchgang des Qualifyings gut unterwegs war und sich auf Platz fünf schieben konnte. Nick hat die dritte Reihe nur ganz knapp verpasst. Für unsere Fahrer sind die Platzierungen eine gute Ausgangsposition für das Rennen, weil beide auf der sauberen Seite starten."


Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Ich bin zufrieden mit dem Resultat. Natürlich hätte ich unsere Piloten gerne auf den Positionen fünf und sechs gesehen, aber sie starten nun beide auf der sauberen Linie, so dass sie realistische Chancen haben, am Start Plätze gutzumachen. Ich denke zudem, dass wir die richtige Strategie fürs Rennen haben. Wir hatten bisher ein Wochenende ohne Probleme, deshalb bin ich auch für morgen sehr zuversichtlich."
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Alt 13.05.2007, 19:34     #15
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Großer Preis von Spanien - Rennen, Sonntag - 13.05.07

Wetter: trocken, sonnig, 28-30°C Luft, 46-49°C Asphalt


Barcelona (ESP). Auch im vierten Rennen der Saison hat das BMW Sauber F1 Team einen vierten Platz geholt. Diesmal sorgte Robert Kubica für fünf WM-Punkte. Nick Heidfeld musste seinen BMW Sauber F1.07 nach 46 Runden wegen eines technischen Defekts in der Box parken.

Robert Kubica: 4. BMW Sauber F1.07-07 / BMW P86/7 Schnellste Runde: 1.23,129 min in Rd. 20 (fünftschnellste insgesamt)
„Ich bin sehr zufrieden. Das war mein erstes problemloses Rennen in diesem Jahr, und das Ergebnis spricht für sich. Für mich hat heute alles gepasst. Ich konnte um vordere Plätze kämpfen und habe das auch getan. Mein Rennen war gut und konstant, obwohl die Reifen im zweiten Stint, als ich hinter Alonso war und Coulthard hinter mir, stark abbauten. Trotzdem blieb alles unter Kontrolle. Nach dem zweiten Boxenstopp gegen Rennende konnte ich meinen Vorsprung auf Coulthard vergrößern. So müssen wir jetzt weitermachen."


Nick Heidfeld: Ausfall BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7 Schnellste Runde: 1.23,483 min in Rd. 22 (siebtschnellste insgesamt)
„Letztlich hat mich wohl ein Getriebeproblem gestoppt, aber mein Rennen war heute schon vorher verloren. Beim Boxenstopp gab es ein Problem. Das Rad vorne rechts war nicht fest. Wir müssen schauen, wie das passiert ist. In den ersten 24 Runden bis zum Stopp sah es super aus. Ich bin einen langen ersten Stint gefahren, und auch mein zweiter wäre lang geworden. Außerdem war Alonso mit den härteren Reifen in seinem zweiten Stint nicht besonders schnell. Es gab für mich eine Chance, aufs Podium zu fahren."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Wir sehen das Ergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit acht Autos war das ein ungewöhnlich ausfallreiches Rennen, und leider hat es auch uns erwischt - wahrscheinlich Getriebeschaden. Doch so enttäuschend das für uns und für Nick auch ist, es gibt auch etwas auf der Habenseite: Robert hat für uns im vierten Rennen zum vierten Mal einen vierten Platz geholt. Er ist ein hervorragendes Rennen gefahren, und unser Team hat sich als dritte Kraft bestätigt. In Summe ist das ein erfreuliches Resultat."


Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Nach so einem Rennen hat man gemischte Gefühle. Robert ist ein gutes Rennen gefahren und hat sich den vierten Platz verdient. Nick war vor seinem Boxenstopp in einer ähnlich guten Position. Wir hatten dann ein Problem beim Montieren der vorderen rechten Radmutter, und Nick musste eine Runde später erneut zur Box. Dadurch verlor er viele Positionen. Nach 46 Runden zwang ihn ein Defekt zur Aufgabe. Wir freuen uns dennoch über fünf gewonnene WM-Punkte."
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Geändert von Martin (14.05.2007 um 07:47 Uhr)
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Alt 18.05.2007, 15:08     #16
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Großer Preis von Monaco - 24. – 27. Mai 2007 - Vorschau

München/Hinwil, 18. Mai 2007. Das prestigeträchtigste Rennen der Saison steht vor der Tür. Der Große Preis von Monaco hat seine eigenen Gesetze: Über 280 km/h in der Innenstadt sind erlaubt und die ultimative Herausforderung an fahrerische Präzision. Schiere Motorleistung bringt nicht viel, aerodynamischer Abtrieb hingegen schon. Überholmanöver sind Raritäten, ein guter Startplatz ist Gold wert. Freitag ist Ruhetag. Zahllose Gäste reisen mit Yachten an, die Bucht wird zu einem der edelsten Parkplätze der Welt und nahezu trittfest. Für die einen ist es Spaß und Show, für die anderen ist es Spitzensport und High-Tech. Das BMW Sauber F1 Team mit den Fahrern Nick Heidfeld und Robert Kubica will im Fürstentum seinen dritten Rang in der Weltmeisterschaft der Konstrukteure festigen.

Nick Heidfeld:
„Ich freue mich auf Monaco. An diesem Rennen ist einfach alles spektakulär. Die Kulisse mit all den Yachten, die Stars und Sternchen, die Partys, die Preise leider auch, und natürlich die Strecke selbst. Man kann nicht wirklich in Worte fassen, wie das ist, mit einem Formel-1-Rennwagen durch diese Häuserschluchten zu fahren. Das Verhältnis von Enge zu Geschwindigkeit spottet einfach jeder Beschreibung, und es gefällt mir sehr. Vor zwei Jahren bin ich dort im Rennen Zweiter geworden. Im vergangenen Jahr hatten wir einen Defekt im Qualifying, ich bin von Platz 16 losgefahren und habe als Siebter noch zwei WM-Punkte geholt. Das zeigt: Das Wichtigste ist in Monaco, keine Fehler zu machen.

Nicht nur für uns Fahrer, auch für die Zuschauer ist der GP Monaco ein Highlight. Nirgendwo sonst kann man so dicht an die Strecke heran. Auf den modernen Kursen sitzen die Zuschauer ja ewig weit weg. Außerdem ist der Motorensound in der Stadt irre. Ich habe ein paar Jahre im Fürstentum gelebt und dort viel Spaß gehabt. Langfristig wollte ich privat eine ruhigere Umgebung, aber ich komme jedes Jahr sehr gern nach Monte Carlo zurück.“

Robert Kubica:
„Aus Fahrersicht ist der Große Preis von Monaco etwas wirklich Besonderes im Formel-1-Kalender. Der Spielraum für Fehler ist minimal, und man fährt fast die ganze Zeit am Limit. Auf diesen engen Straßen darf man sich keinen Schnitzer erlauben. Ich bin in Monte Carlo mit der World Series by Renault angetreten, aber in diesem Jahr wird es für mich ein Erlebnis werden, dort erstmals zum Formel-1-Rennen zu starten. 2006 bin ich den Formel 1 zwar am Freitag gefahren, aber wegen technischer Probleme nicht viel.

Zum ersten Mal seit dem Saisonauftakt in Melbourne ist wieder hoher Abtrieb gefragt, und das ist für mich ein weiterer Grund, mich auf dieses Wochenende zu freuen. Es wird sehr anspruchsvoll werden, und ich bin gespannt, wie gut wir uns schlagen. In der Vergangenheit kam ich auf Stadtkursen immer gut zurecht.“

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Der Große Preis von Monaco ist faszinierend – Saisonhöhepunkt einerseits, Anachronismus andererseits. Für die Teams ist dieses Rennen aufgrund der Enge eine besondere Belastung, für die Fahrer durch die geforderte Präzision eine extreme Herausforderung und für die Zuschauer wegen der Nähe ein unvergleichliches Erlebnis. Kein Grand Prix ist so berühmt wie dieser und keiner so glamourös. Yachten und Partys sind Geschmacksache, aber auf jeden Fall unverzichtbar in Monaco.

Technisch zählen eine Aerodynamik mit maximalem Abtrieb und ein auch im niedrigen Drehzahlbereich gut fahrbarer Motor. Unsere beiden Fahrzeuge werden turnusgemäß mit frischen Triebwerken ausgestattet sein. Motorenseitig hatten wir in dieser Saison bislang keine Probleme. Den Getriebeschaden an Nicks F1.07 in Barcelona konnten wir noch am Renntag aufklären. Abhilfe-Maßnahmen kamen bereits beim Test in Paul Ricard zum Einsatz. Auch den verpatzten Boxenstopp von Nick haben wir aufgearbeitet und daraus für künftige Zwischenfälle gelernt.

Für uns kommt es in Monte Carlo darauf an, ein fehlerfreies Wochenende zu absolvieren und unseren dritten Rang in der Weltmeisterschaft der Konstrukteure weiter zu festigen.“

Willy Rampf, Technischer Direktor:
„Monaco ist mit keiner anderen Strecke vergleichbar und immer für Überraschungen gut. Die bisher gültige Rangordnung der Teams kann hier durchaus anders aussehen. Nach dem positiven Test in Paul Ricard denke ich, dass wir gut vorbereitet sind. Monaco ist die Strecke mit der niedrigsten Durchschnittsgeschwindigkeit, deshalb fährt man maximalen Abtrieb. Hoher Anpressdruck ist wichtiger als Effizienz. Aus den vielen langsamen Kurven heraus ist vor allem gute Traktion gefragt.

Entscheidend ist zudem, dass das Auto absolut präzise und berechenbar reagiert, denn der kleinste Fehler bedeutet Kontakt mit Leitplanken und damit unweigerlich das Aus. Wir werden hier aerodynamische Modifikationen am Auto haben. Um in den engen Kurven wie der ehemaligen Loews-Kurve noch genügend Lenkeinschlag zu haben, setzen wir eine Vorderachse ein, welche nur für diesen Event entwickelt wurde.“

Zahlen und Fakten:
  • Strecke/Datum: Monte Carlo/27. Mai 2007
  • Startzeit (lokal/UTC) : 14:00 Uhr/12:00 Uhr
  • Runde/Renndistanz: 3,340 km/260,520 km (78 Runden)
  • Sieger 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team 1:43.43,116 Stunden
  • Poleposition 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team 1. 13,962 Minuten
  • Schnellste Runde 2006: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro 1.15,143 Minuten
  • Bestehender Rundenrekord: Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro 1.14,439 min (2004)
Daten 2006 (Rennen):
  • Volllastanteil: 45 %
  • Topspeed: 281 km/h
  • Längste Volllastpassage: 8 sec / 500 m
  • Rechts-/Linkskurven: 12/7
  • Gangwechsel pro Runde: 48
  • Reifenverschleiß: niedrig
  • Bremsverschleiß: niedrig bis mittel
  • Abtriebslevel: hoch
  • Griplevel: hoch
Das BMW Sauber F1 Team belegt nach vier von 17 WM-Läufen mit 23 Punkten Rang drei der Konstrukteurswertung.

Historie und Hintergrund:
  • Schon die Geschichte der Namensgebung des Fürstentums Monaco zeugt von Einzigartigkeit: Griechische Siedler errichteten im 5. Jahrhundert vor Christi Geburt dort einen Tempel zu Ehren von Herakles „Monoikos“, was soviel wie Herakles „der Einzigartige“ bedeutet.
  • Monaco ist mit einer Fläche von 1,97 Quadratkilometern nach dem Vatikan der zweitkleinste unabhängige Staat der Welt. Er besteht aus den Vierteln Monte Carlo, La Condamine, Fontvieille, Le Larvotto, Les Moneghetti und Monaco Ville. Insgesamt leben 33.300 Einwohner in dem Land, das weder Einkommens- noch Erbschaftssteuer erhebt. 5.070 Einwohner sind echte Monegassen. Monaco hat die höchste Einwohnerdichte aller Staaten. Staatsoberhaupt der konstitutionellen Erbmonarchie ist Fürst Albert II.
  • Der Kurs in Monaco ist die kürzeste GP-Strecke (3,340 Kilometer). Nirgendwo werden im Rennen mehr Runden gefahren (78). 260,520 Kilometer sind die kürzeste Renndistanz der Saison.
  • Seit 1950 wurden in Monaco 53 Grands Prix ausgetragen. Die Streckenlänge variierte zwischen 3,145 km und 3,370 Kilometern. Bei den ersten 14 GP betrug die Renndistanz stolze 100 Runden. Mit sechs Siegen erfolgreichster Starter in Monaco ist bis heute Ayrton Senna.
  • Erst seit 2004 gibt es in Monaco entlang der Boxengasse auch Garagen für die Fahrzeuge. Zuvor hatten die Teams die Autos zwischen den Trainings und Qualifyings sowie zum Rennen stets zwischen den provisorischen Werkstätten im Fahrerlager und der Boxengasse hin- und herschieben müssen.
  • Freitags herrscht für die Formel 1 in Monaco stets Motorenruhe. Die ersten beiden freien Trainings werden daher bereits am Donnerstag ausgetragen.
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Großer Preis von Monaco – Training, Donnerstag – 24.05.07

Wetter: sonnig und trocken, 24-31°C Luft, 40-54°C Asphalt

Monte Carlo. Mit 150 Runden legten die Fahrer des BMW Sauber F1 Teams in den ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Monaco mehr Kilometer zurück als jeder andere Rennstall. Im Mittelpunkt stand für Robert Kubica und Nick Heidfeld die Reifenwahl für das berühmteste aller Formel-1-Rennen.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-07 / BMW P86/7
1. Training: 9., 1.18,675 min / 2. Training: 7., 1.16,848 min

„Es war ein guter Tag mit vielen Trainingsrunden. Wir haben uns darauf konzentriert, das Reifenverhalten über längere Distanzen zu untersuchen. Vormittags hatten sie stark gekörnt. Wir haben die Abstimmung verändert, um das zu verbessern. Nachmittags haben wir die frischen Reifen früh aufgezogen, um sie dann am Ende in Long-Runs zu fahren. Wir müssen die Abstimmung noch etwas weiter verbessern und den besten Kompromiss finden. Am Samstag müssen wir dann auch das Wetter beurteilen. Einige Vorhersagen kündigen Regen an.”



Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
1. Training: 3., 1.17,616 min / 2. Training: 14., 1.17,486 min

„Meine Rundenzeiten sehen nicht gut aus, so schlimm ist es aber nicht. Ich hatte Probleme mit dem Benzindruck. Aussetzer kosten natürlich Zeit. Ansonsten liefen beide Trainings gut. In der ersten Session hatte die Strecke überraschend viel Grip. Wir haben heute beide Reifenmischungen ausgiebig probiert. Für das Rennen ist hier nicht nur ein guter Startplatz entscheidend. Denn gerade weil man auf der Strecke kaum überholen kann, ist die Strategie hier auch besonders wichtig. Ein weiterer Aspekt für die Strategie ist die neue Safety-Car-Regelung. Hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintritt, besonders groß.“


Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Insgesamt sind wir mit dem heutigen Tag sehr zufrieden, sowohl was die Abstimmung der Autos als auch die Vorbereitung fürs Rennen betrifft. Monaco ist immer eine besondere Herausforderung. Nicht nur die Streckenführung ist speziell, sondern auch der Straßenbelag, der sich im Laufe der Trainings stark verändert, was die Abstimmungsarbeit erschwert. An Nicks Auto trat ein Benzindruckproblem auf, das seine Rundenzeiten beeinflusst hat. Das werden wir lösen. Besonders erfreulich ist für mich, dass die Fahrzeugmodifikationen, die wir speziell für dieses Rennen entwickelt haben, offensichtlich gut funktionieren.“

Geändert von Wolfhart (10.06.2007 um 19:48 Uhr)
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Alt 26.05.2007, 21:49     #18
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Großer Preis von Monaco - Qualifikation, Samstag - 26.05.07

Wetter: Regen im freien Training; im Qualifying zunächst trocken, aber rutschig, später Niesel. 25-26°C Luft, 30-31°C Asphalt

Monte Carlo. Die Fahrer des BMW Sauber F1 Teams starten beim GP Monaco aus der vierten Reihe. Im Qualifying sicherte sich Nick Heidfeld Platz sieben. Sein Teamkollege Robert Kubica wurde Achter. Im letzten Durchgang des Qualifyings hatten einige Regentropfen phasenweise für erhöhte Betriebsamkeit in der Boxengasse gesorgt. Im mittleren und schnellsten Qualifyingabschnitt war Kubica Dritter, Heidfeld Vierter.


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
Qualifying: 7., 1.16,832 min (3. Training: 18., 1.38,899 min)
„Mit Startplatz sieben bin ich nicht ganz zufrieden. Wir haben das Auto seit dem freien Training am Donnerstag verbessert. Das ist sehr positiv, und die Rundenzeiten in Q2 waren ja auch sehr viel versprechend. Aber in Q3 hatten wir dann ein paar kleinere Probleme. Wir sind wegen des leichten Regens sicherheitshalber recht früh mit den weichen Reifen ausgerückt. Da waren zum einen die Streckenbedingungen noch nicht optimal, zum anderen hatten wir noch relativ viel Sprit im Auto. Außerdem habe ich hinter dem Tunnel einen kleinen Fehler gemacht. Von Platz sieben sollte man nicht zu viel erwarten, aber andererseits kann in Monaco immer eine Menge passieren.“


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.07-07 / BMW P86/7
Qualifying: 8., 1.16,955 min (3. Training: 16., 1.38,463 min)
„Ich bin sehr zufrieden damit, wie gut unser Auto ist, aber nicht mit meinem Startplatz. Wir müssen morgen sehen, wie gut unsere Strategie im Vergleich zur Konkurrenz ist. Nachdem wir aufgrund des Regens heute Morgen im freien Training nicht viel gefahren sind, war ich im Qualifying sehr zufrieden mit dem Auto. In Q2 waren wir stark, in Q3 weniger, wir werden sehen, wie das im Rennen wird. Das Auto war jedenfalls gut, die Balance viel besser als am Donnerstag. Wir sind in Form, und ich freue mich sehr auf das Rennen.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Wir hatten ein störungsfreies Qualifying. Es verlief planmäßig, obwohl mehrfach einige Regentropfen fielen. Gegenüber dem Vorjahr, als wir hier in Monaco während des Wochenendes einige Probleme hatten, haben wir diesmal eine ordentliche Ausgangsposition für das Rennen. Was unsere Startplätze sieben und acht wirklich wert sind, werden wir morgen im Rennen sehen“

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war ein turbulentes Qualifying. Unsere Zeiten in Q2 waren näher an der Spitze, als wir erwartet hatten. Basierend darauf legten wir die Benzinmenge für Q3 fest. Weil es an einzelnen Stellen der Strecke wieder leicht zu regnen begann, entschieden wir, die schnellen Runs früh zu absolvieren. Damit haben wir die Möglichkeiten der laufend besser werdenden Streckenbedingungen nicht optimal genutzt. Das ist schade, aber verloren ist damit noch nichts, denn im Rennen ist hier vieles möglich.“

Geändert von Martin (27.05.2007 um 09:29 Uhr)
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Alt 27.05.2007, 22:56     #19
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Großer Preis von Monaco - Rennen, Sonntag - 27.05.07

Wetter: sonnig und trocken, 24-27°C Luft, 33-35°C Asphalt

Monte Carlo. In einem spannenden Großen Preis von Monaco brachte das BMW Sauber F1 Team erneut beide Autos in die Punkteränge. Im fünften WM-Lauf der Saison holte die Mannschaft zum fünften Mal Zähler und festigte damit ihren dritten Rang in der Teamwertung.
Robert Kubica belegte im Fürstentum Platz fünf, Nick Heidfeld wurde Sechster.

Robert Kubica: 5.
BMW Sauber F1.07-07 / BMW P86/7
Schnellste Runde: 1.16,006 min in Rd. 39 (drittschnellste insgesamt)

„Ich denke, unsere Ein-Stopp-Strategie war für den diesjährigen GP Monaco nicht die richtige. Wir hatten mit Safety-Car-Phasen gerechnet, die aber nicht eingetreten sind. Rückblickend hätten wir besser abschneiden können, aber ich bin froh, wieder WM-Punkte geholt zu haben.
Nach dem Start hatte ich kurzzeitig Schwierigkeiten mit den Bremsen und musste pumpen, das hat mich natürlich verunsichert. Danach bin ich im Verkehr steckengeblieben, und am Ende gab es ein Problem mit einem Sensor, weshalb ich eine Weile ohne Traktionskontrolle unterwegs war."


Nick Heidfeld: 6.
BMW Sauber F1.07-05 / BMW P86/7
Schnellste Runde: 1.17,041 min in Rd. 30 (zwölftschnellste insgesamt)

„Aufgrund meiner Ein-Stopp-Strategie war es für mich zunächst das Wichtigste, beim Start Mark Webber zu überholen. Das hat geklappt, und an Nico Rosberg kam ich auch vorbei. Nico und ich haben uns in der ersten Kurve berührt, aber mein Auto war zum Glück nicht weiter beschädigt.
Im ersten Stint hatte ich anfangs ein paar Probleme mit den weichen Reifen, aber später wurden sie immer besser und besser. In meinem zweiten Stint habe ich einige Sekunden verloren, als ich die McLaren vorbeilassen musste. So konnte sich Robert nach seinem Boxenstopp vor mich setzen. Aber insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis."


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„McLaren Mercedes hat in einem eindrucksvollen Paarlauf die Plätze eins und zwei belegt - unseren Glückwunsch dazu.
Monaco war erneut ein aufregendes Rennen, auch wenn es kaum Überholmanöver gab. Entscheidend war diesmal die unterschiedliche Strategie mit einem oder zwei Stopps. Die einen hatten über weite Strecken freie Fahrt, die anderen blieben im Verkehr stecken und verloren Zeit. Für uns war es erfreulich, dass wir erneut beide Autos zuverlässig ins Ziel gebracht und sieben wertvolle Punkte gesammelt haben."

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Sieben WM-Punkte nach einem für uns spannenden Rennen - damit können wir zufrieden sein.
Nicks Auto war recht schwer betankt. Zu Beginn verlor er mit der weicheren der beiden Reifenmischungen zu viel Zeit. Erst als sich die Reifen erholt hatten, konnte er die Rundenzeiten fahren, die wir uns ausgerechnet hatten. Robert war mit noch mehr Benzin an Bord gestartet. Er steckte während der Hälfte des Rennens im Verkehr fest und konnte das Potenzial des Autos nicht zeigen. Als er freie Bahn hatte, wurden seine Zeiten sofort deutlich besser."

Geändert von Martin (29.05.2007 um 08:36 Uhr)
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Alt 03.06.2007, 00:57     #20
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Großer Preis von Kanada - 8. – 10. Juni 2007 - Vorschau

München/Hinwil, 1. Juni 2007. Die Formel 1 schnürt das zweite von fünf Doppelpacks der Saison 2007: Am 10. Juni startet das BMW Sauber F1 Team auf dem pittoresken Circuit Gilles Villeneuve in Montréal und nur eine Woche später auf dem berühmten Speedway in Indianapolis.

Das BMW Sauber F1 Team reist voller Zuversicht zum Großen Preis von Kanada. Auf der anspruchsvollen und schnellen Strecke wollen Nick Heidfeld und Robert Kubica erneut Punkte sammeln, um den dritten WM-Rang der Mannschaft weiter abzusichern. Bisher punktete das Team in seiner erst zweiten Saison in jedem Rennen.


Nick Heidfeld:
„Wie wohl die meisten Fahrer reise ich sehr gern nach Montréal. Die Rennstrecke liegt einmalig schön auf der Insel im Sankt-Lorenz-Strom, das ist eine unverwechselbare Atmosphäre. Und auch der Cicuit Gilles Villeneuve selbst hat einen speziellen Charakter. Er ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke mit langen Geraden, aber auch engen Schikanen und ein paar langsamen Kurven. Anfangs hat der Asphalt immer sehr wenig Grip. Wenn er erstmal richtig griffig ist und das Auto optimal funktioniert, fährt man in der zweiten Schikane heftig über die Randsteine. Zudem hat sie ein Gefälle, und am Ausgang kommt man einer Mauer verdammt nah.

Abgesehen von der Rennstrecke mag ich auch die Stadt Montréal sehr. Die Stimmung ist immer super dort. Die Leute feiern und freuen sich über den Grand Prix. Meistens bin ich ein paar Tage früher in Montréal und habe Zeit, dort einkaufen zu gehen. Außerdem besuche ich gern ein paar Galerien in der Altstadt. Zuhause haben wir ein paar Bilder hängen, die Patricia und ich dort gekauft haben.“


Robert Kubica:
„Ich freue mich sehr auf Montréal. Dieser Kurs ist eine meiner Lieblingsstrecken im Formel-1-Kalender. Der Einsatz bedeutet, erstmals wieder mit weniger Abtrieb zu fahren. Im vergangenen Jahr war ich dort am Freitag ziemlich gut. Diese Leistung will ich wiederholen und denke, dass unser Auto in dieser Downforce-Konfiguration sehr gut sein wird. An der Strecke gefällt mir, dass sie ein Straßenkurs ist. Anfangs gibt es sehr wenig Grip, aber das bessert sich im Laufe des Wochenendes.

Ich bin gespannt, wie ich mit den Bridgestone-Reifen im Vergleich zu den Michelin-Pneus aus dem Vorjahr klarkomme und wie ich meine Fahrweise anpassen muss. Ich werde sehen, wie groß der Einfluss des Wechsels auf die Einheitsreifen für mich ist. In Montréal war mein letztjähriger Fahrstil ein großer Vorteil. Jetzt habe ich meinen Stil verändert und werde sehen, wie es dort damit klappt.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Die beiden Rennen in Nordamerika sind nicht nur für uns als Team die nächste Herausforderung, weitere WM-Punkte zu holen. Sie haben auch für die BMW Group besonderes Gewicht. Die USA waren 2006 mit einem Absatz von rund 314.000 Pkw der Marken BMW und MINI der wichtigste Einzelmarkt für die BMW Group. Kanada ist nach den USA der zweitgrößte Markt in Amerika. Entsprechend groß ist dort die BMW Fangemeinde. Diesen Zuspruch spüren wir auch im Team.

Im vergangenen Jahr sind wir als WM-Fünfte über den Atlantik gereist. 2007 kommen wir als drittbestes Team. 2006 haben wir nur zwei Punkte beim Doppelpack in Nordamerika einfahren können. Diese Bilanz wollen wir natürlich verbessern und nach dem guten Resultat in Monaco so viele Zähler wie möglich holen, um unsere Position weiter zu festigen.

Die Atmosphäre des Circuit Gilles Villeneuve auf der Insel im Sankt-Lorenz-Strom mit dem Fahrerlager am ehemaligen Olympia-Ruderbecken ist einfach bestechend. Mit dem bunten Treiben in der Stadt und einer Rennstrecke am Wasser gibt es sicher atmosphärische Parallelen zum Monaco-Grand-Prix. Aber die Streckenanforderungen könnten kaum unterschiedlicher sein. Der Kurs in Montréal stellt aerodynamisch völlig andere Ansprüche und verlangt vor allem den Bremsen, aber auch den Motoren alles ab. In unseren Autos verbleiben turnusgemäß die Motoren, mit denen wir in Monaco gefahren sind. Als Ersatzfahrer wird uns Sebastian Vettel auf die Amerika-Tour begleiten.“


Willy Rampf, Technischer Direktor:
„Die Kombination aus langen Geraden und Schikanen macht Montréal zu einer so genannten 'Medium Downforce'-Strecke. Wir haben dafür ein spezielles Aerodynamik-Paket entwickelt. Vor allem auf der langen Gerade vor der letzten Schikane haben die Fahrer die Möglichkeit zu überholen, wenn die Höchstgeschwindigkeit dies zulässt. Montréal ist die Strecke, welche die Bremsen höher belastet als jede andere im Kalender. Dementsprechend verwendet man die größten Bremskühlungen und entsprechend standfeste Spezifikationen bei den Scheiben und Belägen.

Die Strecke bestraft die kleinsten Fahrfehler, da die Leitplanken größtenteils sehr nah sind und es nur wenige Auslaufzonen gibt. Wir waren im vergangenen Jahr in Kanada sehr wettbewerbsfähig, und ich bin durchaus zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr ein starkes Resultat erreichen können.“


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum: Circuit Gilles Villeneuve/10. Juni 2007

Startzeit (lokal/UTC): 13:00 Uhr/17:00 Uhr (19:00 Uhr in Deutschland)

Runde/Renndistanz: 4,361 km/305,270 km (70 Runden)

Sieger 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team 1:34.37,308 Stunden

Poleposition 2006: Fernando Alonso, Mild Seven Renault F1 Team 1.14.942 Minuten

Schnellste Runde 2006: Kimi Räikkönen, McLaren Mercedes 1.15,841 Minuten

Bestehender Rundenrekord: Rubens Barichello, Scuderia Ferrari Marlboro 1.13,622 min (2004)


Daten 2006 (Rennen):

Volllastanteil: 61 %

Topspeed: 324 km/h

Längste Volllastpassage: 16 sec / 1120 m

Rechts-/Linkskurven: 9/6

Gangwechsel pro Runde: 28

Reifenverschleiß: mittel bis niedrig

Bremsverschleiß: hoch

Abtriebslevel: mittel

Griplevel: hoch


Das BMW Sauber F1 Team belegt nach fünf von 17 WM-Läufen mit 30 Punkten Rang drei der Konstrukteurswertung.


Historie und Hintergrund:

Montréal liegt im Osten Kanadas und ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes sowie die Hauptstadt der zu 80 Prozent französischsprachigen Provinz Quebec. 3,7 Millionen Menschen leben im Großraum Montréal. Das Stadtgebiet liegt auf der Île de Montréal am Zusammenfluss von Ottawa River und Sankt-Lorenz-Strom. Der 233 Meter hohe Mont Royal im Zentrum der Insel gab der 1642 als Ville-Marie-de-Montréal von französischen Entdeckern gegründeten Stadt ihren Namen. Der Port de Montréal ist bis heute wichtiger Hafen für alle Schiffe auf dem Weg zu den Großen Seen. Das Klima der Region wird beherrscht von extrem kalten Wintern und kurzen, sonnigen Sommern.

Auf dem Parkgelände des Bell Centre im Stadtzentrum versammeln sich am Samstag, dem 9. Juni, von 12:00 bis 18:00 Uhr BMW Fahrer mit außergewöhnlichen Fahrzeugen zu einem Concours, bei dem die schönsten Exemplare in verschiedenen Kategorien gekürt werden. Selbstverständlich sind Medien herzlich willkommen.

Das Gelände auf der Insel Notre Dame, wo die nicht permanente Rennstrecke liegt, war 1967 Schauplatz einer Weltausstellung und 1976 Austragungsstätte für die Olympischen Spiele. Das Formel-1-Fahrerlager wird entlang dem ehemaligen Ruderbecken errichtet.

2007 wird der 39. Große Preis von Kanada ausgetragen und zwar zum 29. Mal in Montréal. 1967 fand der erste Kanada GP in Mosport statt, dort folgten noch sieben weitere. Mont-Tremblant war zwei Mal GP-Schauplatz. Seit 1978 fährt die Formel 1 in Montréal, die Strecke wurde nach dem Sieger des Auftaktrennens benannt, nach Gilles Villeneuve.
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