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Alt 06.12.2006, 17:13     #1
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Formel BMW Saisonrückblick 2006.

Rückblick – Porträt: Formel BMW Deutschland.

Statistik 2006 Formel BMW Deutschland.


Rückblick – Porträt: Formula BMW UK Championship.

Statistik 2006 Formula BMW UK Championship.


Rückblick – Porträt: Formula BMW Asia.

Statistik 2006 Formula BMW Asia.


Rückblick – Porträt: Formula BMW USA.

Statistik 2006 Formula BMW USA.


Vietoris gewinnt DELL Formel BMW Weltfinale 2006.



Talentförderung auf höchstem Niveau.

Erste Erfahrungen in einem konkurrenzfähigen Feld.


Aufregende Rennen, spannende Entscheidungen und hoch begabte Piloten: Die BMW Talentförderung in den vier internationalen Formel BMW Meister-schaften hat die Motorsport-Fans auch in der Saison 2006 begeistert. In Deutschland, Großbritannien, Asien und Nordamerika traten zahlreiche viel versprechende Talente an, um erste Erfahrungen und Erfolge im Formel-Rennsport zu sammeln.

„Die Formel BMW besitzt einen hohen Stellenwert. Sie bietet jungen Fahrern, die dem Kartsport entwachsen sind, die ideale Möglichkeit, um den nächsten Schritt in ihrer Laufbahn zu gehen“, sagt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. Das erfolgreiche Konzept der Formel BMW richtet sich bereits an Fahrer ab 15 Jahren. Dabei steht das Talent der Piloten im Vordergrund, Chancengleichheit ist fest im Konzept der Serie verankert: Denn alle Piloten treten im Einheitsfahrzeug, dem Formel BMW FB02 an.

Darüber hinaus gibt BMW den Teilnehmern im einzigartigen Ausbildungs- und Coachingprogramm das Rüstzeug für eine erfolgreiche Karriere im Motorsport mit. Dies beinhaltet die professionelle Betreuung in den vielseitigen Bereichen des Motorsports wie Fahrzeug-Setup, Fahrtechnik und Taktik, Fitness und Ernährung oder den Umgang mit Sponsoren und Medien: In jedem Jahr stehen den jungen Piloten erfahrene Instruktoren an der Seite. Dazu zählen Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (GBR) sowie die beiden WTCC- Fahrer vom BMW Team Germany, Jörg Müller (Hückelhoven) und Dirk Müller (Burbach).

Förderprogramm trägt auch 2006 Früchte.

Diese optimalen Voraussetzungen für ein lehrreiches Jahr setzten 2006 einmal mehr viele Teilnehmer des Programms um. Besonders hervor tat sich Robert Wickens (CAN), der in der Formula BMW USA als BMW Junior den Titel gewann. Auch Jens Klingmann (Leimen), Rookie-Cup-Sieger der Formel BMW Deutschland, hatte am Förderprogramm teilgenommen.

Die vergangene Saison wartete mit zahlreichen Premieren auf. In Earl Bamber (NZL) sicherte sich in der Formula BMW Asia erstmals ein Neuseeländer den Titel. Der 16-Jährige triumphierte auch im Rookie-Cup. Simona de Silvestro (ITA) belegte in der Formula BMW USA Rang vier und durfte sich als erfolgreichste Frau feiern lassen, die jemals an der Formel BMW teilgenommen hatte.

Breen und Vietoris gewinnen in Großbritannien und Deutschland.

Formula BMW UK Championship Gewinner Niall Breen (IRL) stellte mit neun Saisonsiegen einen neuen Rekord für die Rennserie auf und stand als erster Ire im Abschlussklassement ganz oben. In der Rookie-Cup-Wertung auf der Insel konnte sich Henry Arundel (GBR) durchsetzen.

In Deutschland war Christian Vietoris (Gerolstein) der dominierende Akteur: Er gewann neun Rennen und stand ebenso oft auf der Poleposition. Der erfolgreichste Formel BMW Pilot aller Zeiten bleibt jedoch Sebastian Vettel (Heppenheim). Der heute 19-Jährige hatte 2004 die Formel BMW Deutschland gewonnen und 18 von 20 Rennen siegreich beendet. Vettel kommt 2007 als offizieller Test- und Ersatzfahrer des BMW Sauber F1 Teams in der Formel 1 zum Einsatz – und ist damit das wohl beste Beispiel für den möglichen Karriereweg, der sich erfolgreichen Absolventen der Formel BMW bieten kann.

DELL Formel BMW Weltfinale bringt Vietoris in die Formel 1.

Es bis in die Formel 1 zu schaffen ist das eindeutige Ziel, das sich die große Mehrheit aller Teilnehmer der vier Formel BMW Meisterschaften gesetzt hat. Christian Vietoris, der am 26. November das DELL Formel BMW Weltfinale gewann, bietet BMW eine Abkürzung auf dem Weg in die Königsklasse. Er setzte sich gegen 35 starke Konkurrenten aus aller Welt durch und sicherte sich so die Chance, 2007 einen Formel-1-Test für das BMW Sauber F1 Team zu absolvieren.

Die Veranstaltung auf dem „Circuit de la Comunitat“ von Valencia war der krönende Abschluss der Formel BMW Saison 2006. Die Piloten boten den Zuschauern packende Rennaction. Im Rahmenprogramm sorgte Alessandro Zanardi (ITA) bei seinem Formel-1-Comeback für bewegende Augenblicke. Über das gesamte Wochenende zeigte Vietoris eine fehlerfreie Vorstellung und triumphierte auf der anspruchsvollen Strecke an der spanischen Mittelmeerküste.

Sein Vorgänger Marco Holzer (Bobingen), der im Vorjahr das erste Weltfinale in Bahrain gewonnen hatte, war unmittelbar vor dem DELL Formel BMW Weltfinale in den Genuss einer Testfahrt für das BMW Sauber F1 Team gekommen. Die Formel BMW ist damit auch 2006 ihrem Ruf als Talentschmiede und weltweit führende Einsteigerklasse in den Formel-Rennsport gerecht geworden.
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Geändert von Hermann (06.12.2006 um 17:37 Uhr)
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Alt 06.12.2006, 17:15     #2
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Rückblick – Porträt: Formel BMW Deutschland.

Rückblick: Formel BMW Deutschland 2006.

Der letztjährige Gewinner des Formel BMW Weltfinales, Marco Holzer (Bobingen), drückte dem ersten Rennwochenende der Formel BMW Deutschland 2006 seinen Stempel auf. Er machte dort weiter, wo er in Bahrain aufgehört hatte und feierte zwei Siege beim Saisonauftakt in Hockenheim. Zum Titelgewinn sollte es für Holzer jedoch nicht reichen. Die Meisterehren sicherte sich jener Fahrer, der ihm schon zu Saisonbeginn als Zweiter im Nacken saß: Christian Vietoris (Gerolstein). Bereits nach dem dritten Lauf auf dem Lausitzring übernahm der Nachwuchspilot die Meisterschafts-Führung – und gab sie bis zum Schluss nicht wieder ab. In 17 von 18 Saisonrennen fuhr Vietoris in die Punkteränge.

Dabei sammelte er 16 Podiumsplatzierungen und neun Siege. So war der Titelkampf bereits nach 15 Läufen zu Gunsten von Vietoris entschieden. „Diese Saison war der Wahnsinn“, meinte der 17-Jährige, nachdem er in Zandvoort als Meister feststand. Für das Team von Josef Kaufmann Racing war es nach dem Vorjahreserfolg von Nicolas Hülkenberg der zweite Champion-Titel in Folge. BMW Motorsport Direktor Mario Theissen sagte: „Christian Vietoris hat neun von 18 Rennen der Formel BMW Deutschland gewonnen. Er ist verdient Formel BMW Deutschland Meister geworden.“

Doch war es nicht nur die beeindruckende Leistung von Champion Vietoris, die 2006 für Aufsehen sorgte: Zahlreiche weitere junge Fahrer begeisterten die Zuschauer der Formel BMW Deutschland. Allen voran Mika Mäki (FIN), Stefano Coletti (MCO), Nick de Bruijn (NLD) und Martin Ragginger (AUT), die neben Holzer und Vietoris für die weiteren Siege 2006 sorgten. In der Rookie-Wertung lieferten sich Jens Klingmann (Heidelberg) und Philipp Eng (AUT) bis zum Saisonfinale auf dem Hockenheimring ein packendes Duell. Das glücklichere Ende hatte Klingmann für sich, der sich mit 24 Punkten Vorsprung den Titel als bester Neueinsteiger sicherte.

Ohnehin genoss die Formel BMW Deutschland in der abgelaufenen Saison großes Interesse. Sieben Veranstaltungen fanden im Rahmen der DTM statt, in Oschersleben traten die Talente im Rahmen der Tourenwagen-WM an. Der Highlight für viele der Teilnehmer war der Auftritt der Serie im Rahmen des Formel-1-GP auf dem Nürburgring. Dort stand Vietoris beide Male ganz oben auf dem Treppchen.

Sieger Formel BMW Deutschland 2006.

Für Christian Vietoris war die Formel BMW Saison 2005 noch lange nicht vorbei, als das letzte Rennen absolviert war. Im Gegenteil: Im Winter legte der 17. der vergangenen Meisterschaft noch einmal richtig los und sorgte früh für die optimale Vorbereitung auf das Jahr 2006. „Mein Schwerpunkt lag auf dem Ausdauertraining. Ich bin sechs Mal pro Woche mindestens eine Stunde Laufen gegangen“, meint Vietoris, der eine kaufmännische Ausbildung im elterlichen Unternehmen absolviert. Neben dem körperlichen Training bildete er sich auch in Sachen Renntaktik weiter. Gemeinsam mit den Teamchefs Josef und Lars Kaufmann vertiefte er sich stundenlang in die Datenanalyse. Sein akribisches Vorbereitungsprogramm auf die jeweiligen Rennen setzte Vietoris 2006 auch an der Strecke fort: Am Abend vor den Läufen schwang sich der amtierende Meister auf sein Fahrrad und radelte die Strecke ab. Die Schlüsselstellen notierte er auf einem „Spickzettel“. Den holte er dann kurz vor dem Rennen noch einmal hervor, um sich die zentralen Punkte genau einzuprägen. Eine Taktik, die sich letztlich als perfektes Erfolgsrezept herausstellte. Schließlich landete Vietoris in nahezu jedem Rennen auf dem Podium und sicherte sich vorzeitig den Meistertitel. Darüber hinaus eignete sich der 17-Jährige eine ganz besondere Entspannungstechnik an: Wurde es einmal gar zu hektisch, sah man ihn beim Jonglieren hinter dem Teamzelt. Diese Fertigkeitbeherrscht er beinahe genauso meisterhaft wie das Rennfahren. Beim DELL Formel BMW Weltfinal in Valencia konzentrierte er sich jedoch voll und ganz auf seine Arbeit im Cockpit. Mit Erfolg: Vietoris gewann und darf im kommenden Jahr einen Formel-1-Test absolvieren.

Als Jens Klingmann (Leimen) bei seinem Heimrennen auf dem Hockenheimring den Rookie-Cup der Formel BMW Deutschland unter Dach und Fach brachte, hatte er bereits zehn Jahre Motorsport-Erfahrung gesammelt. Doch ist Klingmann keineswegs der älteste Rookie-Cup-Sieger in der Geschichte der erfolgreichsten Nachwuchsrennserie der Welt. Der Gymnasiast aus Baden-Württemberg saß schon als fünfjähriges Kindergarten-Kind im Rennkart, mit dem er zum Entsetzen seiner Großeltern durch Tiefgaragen und über Bauernhöfe raste. Der Grund für seine ungewöhnliche Kurswahl? Klingmann fürchtete sich vor der Rennstrecke.

Heute kann der Elftklässler über seine damalige Angst nur lachen. Denn mittlerweile sind Klingmanns Wettkampfbahnen hochmoderne Rennstrecken auf denen unter anderem auch die Formel 1 gastiert. Sein Ziel ist daher die Königsklasse des Motorsports. „Das wäre natürlich die Erfüllung meines Traumes“, sagt Klingmann. Dass er das Zeug zum erfolgreichen Piloten hat, hat der 16-Jährige bereits bewiesen. In 18 Saisonläufen zählte Klingmann 15 Mal zu den schnellsten drei Rookies. Auch in der Gesamtwertung konnte der Fahrer vom Team Eifelland Racing vier Podiumsplatzierungen feiern.
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Geändert von Hermann (06.12.2006 um 17:17 Uhr)
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Alt 06.12.2006, 17:17     #3
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Rückblick – Porträt: Formula BMW UK Championship.

Rückblick: Formula BMW UK Championship 2006.

Schon vor Beginn der Saison 2006 hatte die Formula BMW UK Championship große Namen des britischen Motorsports in ihren Bann gezogen. WTCC-Star Andy Priaulx trat in der abgelaufenen Saison als offizieller Mentor der Serie auf, Nigel Mansell – Formel-1-Weltmeister von 1992 – agierte als Botschafter der erfolgreichen Nachwuchsrennserie.

Das ausgeglichene Fahrerfeld brachte allein in den ersten acht Rennen sechs verschiedene Sieger hervor. Nicht nur auf diese Weise festigte die Formel BMW auch 2006 in Großbritannien ihre Stellung als viel versprechendste Einsteigerserie in den Formelsport. Dazu trugen auch traditionsreiche Strecken wie Brands Hatch, Silverstone oder Donington bei, auf denen die Nachwuchspiloten in 20 spannenden Läufen um den Titel kämpften.

Niall Breen (IRL) war es, der als bester Fahrer des Jahres ausgezeichnet wurde – und das mit einem Vorsprung von beeindruckenden 95 Zählern auf Oliver Turvey (GBR). Bis zum achten Lauf in Brands Hatch schien die Meisterschaft offen. Dann aber erhöhte Breen das Tempo: Er holte aus den folgenden acht Rennen sechs Siege und legte so den Grundstein für den Titel. Als er in Knockhill zum neuen Champion gekrönt wurde, meinte Breen: „Das ist ein großartiges Gefühl. Es ist ein Traum, die Meisterschaft zu gewinnen und ich hoffe, dass dies der Start zu weiteren Erfolgen ist.“

„In Niall Breen hat erstmals ein Ire eine Formel BMW Meisterschaft gewonnen“, kommentierte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen die Titelentscheidung. „Herzlichen Glückwunsch zu dieser erfolgreichen und spannenden Saison der Formel BMW UK Meisterschaft.“ Das Fortec Motorsport Team von Breen hatte einen weiteren Grund zur Freude. Henry Arundel (GBR) sicherte sich als bester Neueinsteiger den Rookie-Cup-Titel.

Neue Talente warten jedoch schon, um sich in der kommenden Saison mit den etablierten Piloten zu messen. Anthony Comas, Adrian Quaife-Hobbs, Tom Gladdis, Henry Surtees und Oliver Webb sind die Teilnehmer des Formel BMW Ausbildungs- und Coachingprogramm 2007. In Surtees und Comas stehen nach Leo und Greg Mansell, den beiden Söhnen des ehemaligen Formel-1-Champions, zwei weitere Sprösslinge von F1-Piloten vor ihrem Debüt in der Formula BMW UK Championship.

Sieger Formula BMW UK Championship.

Niall Breen startete seine Motorsport-Karriere auf der „Grünen Insel“ Irland. Nachdem ihn schon als Kind der Nervenkitzel des Kartsports fasziniert hatte, absolvierte er mit nur acht Jahren sein erstes Rennen. Schnell folgten Siege und Meistertitel, und Irlands Motorsport-Landschaft wurde dem talentierten Teenager allmählich zu beschaulich. Den Schritt nach Großbritannien ermöglichte Breen die Formula BMW UK Championship. 2005 trat er erstmals in Nachwuchs-Rennserie an und – belegte den respektablen zwölften Rang. Ein Jahr später sicherte sich der 20-Jährige den Meistertitel.

Zieht man in Betracht, dass Breen neben seinem Engagement in der Formula BMW UK Championship erfolgreich Jura studiert, wirkt seine Leistung noch beeindruckender. Viel Freizeit bleibt dem jungen Mann aus Dundalk also nicht. Schließlich hat er sich nicht nur an der Universität, sondern auch im Motorsport hohe Ziele gesetzt: „Im nächsten Jahr will ich in der Formel 3 antreten“, sagt Breen. Dass er das Zeug dazu hat, hat der Ire in der abgelaufenen Saison bewiesen. Spätestens seit dem Doppelsieg bei seinem Heimrennen im Mondello Park war Breen ein Favorit auf den Titel. Den holte er in beeindruckender Manier: Mit 16 Podiumsplatzierungen, davon 13 in Folge, und neun Siegen sorgte Breen 2006 für neue Rekorde in der Formula BMW UK Championship.

Henry Miles Fitzalan-Howard, Earl of Arundel and Surrey. So lautet der vollständige Name des Rookie-Cup-Gewinners der Formula BMW UK Championship 2006. Seinen Konkurrenten dürfte der beste Neueinsteiger des Jahres unter der Kurzform seines Namens jedoch wohl besser bekannt sein: Henry Arundel. Als Sohn des Duke of Norfolk stammt der 18-Jährige Fahrer aus der ältesten Grafschaft Englands und trägt damit den vermutlich ältesten Adelstitel Englands, dessen Geschichte bis in das 14. Jahrhundert zurückreicht.

Für einen sicherlich bislang einzigartigen Eintrag in das Geschichtsbuch der Familie sorgte Arundel dank seiner erfolgreichen Debütsaison in der Formula BMW UK Championship. Mit 276 Punkten verwies er Kimiya Sato in der Rookie-Wertung auf Platz zwei. Gemeinsam mit Niall Breen, Meister der abgelaufenen Saison, verschaffte Arundel seinem Team Fortec Motorsport so den größtmöglichen Triumph: Beide Fahrertitel gingen an denselben Rennstall. In der kommenden Saison hat Arundel die Möglichkeit, als Teilnehmer des BMW Ausbildungs- und Coachingprogramm den nächsten Schritt auf der Erfolgsleiter des Motorsports zu machen und in die Fußstapfen seines Teamkollegen Breen zu treten.
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Alt 06.12.2006, 17:19     #4
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Rückblick – Porträt: Formula BMW Asia.

Rückblick: Formula BMW Asia 2006.

Hätte es noch eines Beweises für die Internationalität der Formula BMW Asia bedurft, die Saison 2006 hätte ihn erbracht. Fahrer aus elf Nationen traten zu den insgesamt 19 aufregenden Meisterschaftsläufen an. Hinzu kamen zwei Gastfahrer aus Europa. Darüber hinaus wurde in Earl Bamber erstmals seit Bestehen der Formula BMW Asia ein Pilot zum Titelträger gekürt, der nicht aus Asien, sondern aus Ozeanien stammt.

Der erst 16-Jährige Neuseeländer sorgte noch für eine weitere Premiere. Bamber ist der erste Pilot der Formula BMW Asia, der im selben Jahr die Meisterschaft und den Rookie-Titel für sich entscheiden konnte. „Das bedeutet mir sehr viel. Es war die erste Formel-Meisterschaft, in der ich angetreten bin, und sie in meinem Rookie-Jahr zu gewinnen ist schon etwas Besonderes“, meinte der Youngster. Auch BMW Motorsport Direktor Mario Theissen zollte der Leistung des Champions Respekt und sagte: „Eine spannende vierte Formel BMW Asien Saison ist vorüber. Earl Bamber ist der erste Neuseeländer, der eine Formel BMW Serie gewinnen konnte. Herzlichen Glückwunsch!“

Perfekt gemacht hatte Bamber seinen ersten großen Titel erst am letzten Rennwochenende. Bis dahin hatte der Australier Sam Abay die Führung in der Fahrerwertung inne. Bamber lief jedoch im chinesischen Zhuhai zu Hochform auf und holte in allen drei Rennen auf dem 4,3 Kilometer langen Rundkurs den Sieg für das Team Meritus. Mit seinen zehn Erfolgen, 14 Podiumsplätzen und zehn Polepositions hatte sich Bamber letztlich als der überlegene Pilot der Nachwuchsrennserie den Titel verdient.

Für Abay, der die Saison gar mit 15 Podiumsplatzierungen abschloss, blieb ein überzeugender zweiter Rang im Gesamtklassement. Position drei sicherte sich in Daniel Ricciardo (AUS) ebenfalls ein Fahrer aus Ozeanien: Der Teilnehmer am BMW Ausbildungs- und Coachingprogramm durfte sich darüber hinaus über Platz zwei der Rookie-Wertung freuen. Ohnehin überzeugten die BMW Förderkandidaten in der abgelaufenen Saison: Hinter Riccardio belegten James Grunwell (THA), Aaron Lim (MAS) und Dominic Storey (NZL) die Plätze vier bis sechs der Fahrerwertung.

Sieger Formula BMW Asia.

16 Jahre jung ist Earl Bamber, und erst eine Saison hat der Neuseeländer in der Formula BMW Asia bislang bestritten. Und doch hat der Pilot vom Team Meritus in der hart umkämpften Nachwuchsrennserie bleibenden Eindruck hinterlassen.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Bamber ist der erste Fahrer in der Geschichte der Formula BMW Asia, der binnen einer Saison gleich beide Fahrertitel gewann. Neben dem Rookie-Cup für den besten Neueinsteiger sicherte sich der Nachwuchspilot auch die Meisterschaft. Doch damit nicht genug der Rekorde. Bamber ist darüber hinaus der jüngste Titelträger der Formula BMW Asia und der erste Fahrer aus Ozeanien, der in der Fahrerwertung alle anderen Mitstreiter hinter sich ließ.

Sein Talent für den Motorsport entdeckte Bamber früh. Mit acht Jahren begann der Neuseeländer seine Karriere im Kartsport. Nach drei Jahren hatte er die Aufmerksamkeit von Top-Ingenieur Raymond Hart geweckt, von dessen 30-jähriger Erfahrung Bamber profitierte. So hatte der amtierende Meister der Formula BMW Asia bereits zahlreiche Erfolge im Kartsport vorzuweisen, bevor er 2006 in den Formelsport einstieg. Nach zahllosen Rennsiegen und Meisterschaften feierte er seine bis dato größten Erfolge in den Junior Intercontinental A und Junior Rotax Max Meisterschaften Neuseelands und holte Platz zwei in der Pre-Final Rota Weltmeisterschaft.

Das Erfolgsgeheimnis des Youngsters ist einfach. Bamber reagiert selbst in kritischen Momenten ganz abgeklärt und bleibt Herr der Situation. Der Druck, nur als Zweitplatzierter in das letzte Rennwochenende der Formula BMW Asia nach China gekommen zu sein, schien ihn jedenfalls nur anzuspornen. In Kombination mit der Gelassenheit, die Bamber vor und während der Rennen an den Tag legte, konnte man meinen, der Neuseeländer sei schon lange Jahre im Formelsport unterwegs gewesen und deutlich reifer, als es seine gerade einmal 16 Jahre ahnen ließen.

So hat Bamber nicht nur auf, sondern auch neben der Rennstrecke überzeugt. Der diesjährige Meister zählte zu den beliebtesten Fahrern im Feld. Als ein elektronisches Problem seinen Start in Peking verhinderte, zeigte sich sogar Bambers härtester Konkurrent Sam Abay enttäuscht darüber, dass sein Rivale nicht am Rennen teilnehmen konnte.

Nach seinem Erfolg in der Formula BMW Asia hat sich der Neuseeländer bereits Ziele für die nächste Zukunft gesetzt. Von November bis April startet er in der New Zealand Toyota Serie, um danach den Sprung nach Europa zu wagen. Denn Bambers ultimatives Ziel ist die Formel 1. Und die wartet seit 1984 auf einen neuseeländischen Piloten.
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Alt 06.12.2006, 17:21     #5
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Rückblick – Porträt: Formula BMW USA.

Rückblick: Formula BMW USA.

Es ist beinahe schon eine Tradition: Der Meister der Formula BMW USA wird erst im letzten Saisonrennen gekürt. Denn wie auch in den beiden Jahren zuvor fiel die Entscheidung um den Titel in der Nachwuchsmeisterschaft auch 2006 erst zum spätesten möglichen Zeitpunkt. Für Spannung war auf dem „Mosport International Raceway“ also gesorgt, als die vier Titelanwärter Robert Wickens (CAN), Matt Lee (USA), Simona de Silvestro (ITA) und Reed Stevens (USA) in den alles entscheidenden Lauf starteten.

Dabei schien der erst 16-Jährige Lee zunächst die besten Karten zu haben, als er auf Platz eins ins Ziel kam. Doch war es Robert Wickens, dem der sechste Platz in seinem Heimrennen genügte, um sich die Meisterehren zu sichern. BMW Motorsport Direktor Mario Theissen sagte: „Robert Wickens hat sich in einem spannenden Saisonfinale gegen Matt Lee durchgesetzt. Der Zeitpunkt der Entscheidung spricht für die Klasse der Meisterschaft.“

Überglücklich meinte Wickens, der am BMW Ausbildungs- und Coachingprogramms teilnahm: „Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich jetzt bin. Ich war vor dem Rennen so nervös wie noch nie in meinem Leben. Es ist großartig, die Meisterschaft zu gewinnen und sie in meinem Lebenslauf zu haben.“ Der Titel des besten Rookies ging 2006 an Daniel Morad (CAN) – selbstverständlich auch erst im letzten Saisonrennen.

Wickens EuroInternational-Teamkollegin Simona de Silvestro verpasste es indes knapp, als erste Frau den Titel in der Formula BMW USA zu erringen. Dennoch durfte sich die Italienerin darüber freuen, mit fünf Podiumsplätzen und Meisterschaftsplatz vier die erfolgreichste Frau in allen bisher ausgetragenen Formel BMW Meisterschaften zu sein. Darüber hinaus stand sie mit zwei dritten Plätzen im Rahmenrennen zum Grand Prix der USA als erste Frau auf dem Podium des „Indianapolis Motor Speedway“.

Das spannende Saisonfinale war nur der Höhepunkt einer äußerst erfolgreichen Saison der Formula BMW USA. 25 Fahrerinnen und Fahrer aus den USA, Kanada, Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Jamaika und Italien waren beim Saisonauftakt dabei. Mitsamt den Gastfahrern erhöhte sich die Teilnehmerzahl auf 32 Piloten. Darunter waren auch Hollywood-Schauspieler Frankie Muniz (USA), bekannt aus „Malcom mittendrin“ und Top-Model Maryeve Dufault (CAN).

Sieger Formula BMW USA.

„Im Vergleich zum vergangenen Jahr, als ich Dritter wurde, habe ich gleich zwei Schritte nach vorn gemacht“, sagt Robert Wickens über seinen Triumph in der Formula BMW USA. Damit meint der Pilot aus dem kanadischen Ontario nicht nur seine Verbesserung um zwei Meisterschaftsplätze. Wickens profitierte auch vom BMW Ausbildungs- und Coachingprogramm, zu dessen Teilnehmern er 2006 zählte.

Denn es war unter anderem das umfangreiche BMW Trainingsprogramm, das Wickens Konstanz in einer für ihn recht turbulent verlaufenen Saison verlieh. So wechselte der 17-Jährige nach acht Meisterschaftsläufen vom Team Apex Racing USA zur Mannschaft von EuroInternational und nahm als Gastpilot an der Formel BMW Deutschland teil, als die deutsche Schwesterserie im Rahmen des Europa-GP auf dem Nürburgring antrat. Internationale Erfahrung hatte der Kanadier bereits 2005 gesammelt, als er beim Formel BMW Weltfinale in Bahrain Platz sechs belegte und die Formel BMW beim legendären „Race of Champions“ in Paris vertrat.

Was die Zukunft bereithält, davon lässt sich Wickens überraschen. Nur eines steht fest: Der amtierende Meister der Formula BMW USA bleibt dem Motorsport treu. All jenen, die es ihm in Nordamerikas erfolgreichster Nachwuchsrennserie gleichtun wollen, gibt Wickens folgenden Ratschlag mit auf den Weg: „Der Motorsport in Nordamerika hat große Fortschritte gemacht. Die Formula BMW USA hat dazu einen großen Teil beigetragen. Die Piloten, die dem Kartsport entwachsen sind, wissen, dass dies die Serie ist, in der man starten muss.“

Auch der Rookie-Titel ging 2006 in die kanadische Provinz Ontario. Daniel Morad erwies sich als bester Neueinsteiger in die Formula BMW USA. Dabei hatte der 16-Jährige seine Titelhoffnungen vier Läufe vor Saisonschluss schon fast aufgegeben. „Ich dachte, unsere Hoffnungen auf die Rookie-Meisterschaft wären nach den Rennen in San Jose dahin. Aber dann gewann ich drei der letzten vier Rookie-Wertungen. Das ist ein unglaubliches Gefühl.“ Doch nicht nur unter den Neueinsteigern wusste sich der Pilot aus dem Team AIM Autosport zu behaupten. Auch in der Gesamtwertung feierte Morad einen Sieg und eine weitere Podiumsplatzierung.

2007 wird der stets ruhig und souverän auftretende Morad in die Formula BMW USA zurückkehren. Dann jedoch als BMW Stipendiat. Denn als bester Rookie nimmt er automatisch am BMW Ausbildungs- und Coachingprogramm teilnehmen. Für den Piloten aus Ontario ist dies ein zusätzlicher Ansporn. Seinem Ziel, Kanadas nächster Star im Formel-Rennsport zu werden, ist Morad zumindest schon ein kleines Stückchen näher gekommen.
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Alt 06.12.2006, 17:22     #6
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Spektakulärer Jahresabschluss mit einem strahlenden Sieger.

Mit dem DELL Formel BMW Weltfinale ist die Formel BMW Saison 2006 zu Ende gegangen. Zum Jahresausklang boten die 36 Teilnehmer aus den vier Serien in Deutschland, Großbritannien, Asien und Nordamerika den Zuschauern auf dem „Circuit de la Comunitat“ von Valencia noch einmal packende Rennsport-Action. Christian Vietoris (Gerolstein) vom Team Josef Kaufmann Racing krönte seine erfolgreiche Saison mit dem Sieg. Wie schon im Saisonverlauf der Formel BMW Deutschland erwies sich der 17-Jährige als der dominierende Pilot und wird im kommenden Jahr als Belohnung einen Formel-1-Test mit dem BMW Sauber F1 Team absolvieren.

„Das ist der fantastische Abschluss eines perfekten Wochenendes“, meinte Vietoris, der von der Poleposition ins Rennen gegangen war. „Vom ersten Training an lief mein Auto fantastisch, so dass ich im Qualifying und in allen drei Zwischenläufen vorne stehen konnte. Im Rennen hat sich der positive Trend dann fortgesetzt. Jetzt freue ich mich natürlich riesig auf den Formel-1-Test. Ich bin ein großer Fan von Sebastian Vettel. Er hat gezeigt, wie weit es ehemalige Formel BMW Champions bringen können.“

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen sagte: „Ich bin stolz auf dieses Wochenende. Wir haben tollen Rennsport gesehen. Obwohl 36 Autos im Finalrennen auf der Strecke waren, gab es kaum Unfälle oder Ausrutscher. Alle Fahrer haben bewiesen, dass sie viel in der Formel BMW gelernt haben. Das gilt insbesondere für den Sieger Christian Vietoris. Er steht nun in einer Reihe mit Fahrern wie Sebastian Vettel oder Nico Rosberg, die alle in der Formel BMW angefangen haben.“

Fahrer aus allen vier Serien unter der besten Sechs.

Neben Vietoris konnten in den 18 spannenden Rennrunden zwei weitere Piloten aus der Formel BMW Deutschland überzeugen: Mika Mäki (FIN/Eifelland Racing) belegte Platz zwei, Stefano Coletti (MON/EuroInternational) wurde Dritter. Als Vierter war Daniel Morad (CAN/AIM Autosport) der erfolgreichste Vertreter der Formula BMW USA. Einen Rang dahinter kam Daniel Ricciardo (AUS/Fortec Motorsport) als bester Formula BMW Asia Fahrer ins Ziel. Oliver Turvey (GBR/Team Loctite) sah als Sechster die Zielflagge – und war der bestplatzierte Pilot aus der Formula BMW UK Championship.

Holzer verwirklicht seinen Traum.

Am Donnerstag vor dem DELL Formel BMW Weltfinale war Marco Holzer (Bobingen) in den Genuss einer Testfahrt mit dem BMW Sauber F1 Team gekommen. Der 18-Jährige hatte bei der Premiere des Weltfinales im vergangenen Jahr den Sieg errungen und durfte in Valencia erstmals am Steuer eines Formel-1-Autos sein Können unter Beweis stellen.

„Das war eine unglaubliche Erfahrung“, sagte Holzer, der insgesamt 65 Runden fuhr. „Die Kurvengeschwindigkeiten sind Wahnsinn, ebenso wie die Bremskräfte. Es hat von Runde zu Runde mehr Spaß gemacht, und ich bin immer sicherer geworden. Das Team hat mich toll aufgenommen und mir alle Fragen beantwortet.“ Mario Theissen lobt den Debütanten: „Marco hat einen soliden Eindruck hinterlassen. Der Schnuppertest hat ihm aufgezeigt, wohin sein Weg führen kann.“ Vietoris verfolgte den Test seines Vorgängers mit Spannung am Kommandostand des BMW Sauber F1 Teams. Zu diesem Zeitpunkt konnte er noch nicht ahnen, dass er sich schon drei Tage später ebenfalls die Gelegenheit für eine Ausfahrt in einem Formel-1-Auto sichern würde.

Zanardi feiert beeindruckendes Comeback.

Im Rahmen des DELL Formel BMW Weltfinales schrieb Alessandro Zanardi (ITA) einmal mehr Motorsport-Geschichte: Als erster beinamputierter Fahrer ging er am Steuer eines Formel-1-Autos auf die Strecke. In einem auf seine Bedürfnisse angepassten Wagen des BMW Sauber F1 Teams beeindruckte Zanardi die Fans mit mehreren spektakulären Showfahrten – und überzeugte mit niedrigen Rundenzeiten. Die technischen Umbauten am Auto funktionierten einwandfrei, so dass der 41-malige Formel-1-Pilot seine Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports feiern konnte.

Weil Zanardi mit der rechten Hüfte mehr Kraft aufbringen kann, verlegten die Ingenieure das Bremspedal des Autos von der linken auf die rechte Seite. Die rechte Prothese des Routiniers wurde mit Hilfe von Velcro-Tape am Pedal befestigt. Um den engen Raum im Cockpit noch effektiver nutzen zu können, ließ sich Zanardi eigens kleinere Prothesen anfertigen. Er schaltete mit einer Schaltwippe auf der rechten Hinterseite des Lenkrads. Links befand sich ein weiterer Wippschalter, der zur Gasbetätigung diente.

Neben dem Formel-1-Fahrzeug, das auch vom Test- und Ersatzfahrer des BMW Sauber F1 Teams Sebastian Vettel pilotiert wurde, waren zahlreiche weitere beeindruckende BMW Rennwagen auf der 4,005 Kilometer langen Strecke unterwegs: Die WTCC-Piloten Andy Priaulx (GBR), Jörg Müller (Hückelhoven) und Dirk Müller (Burbach) drehten Demonstrationsrunden im Gewinner der 24 Stunden von Le Mans 1999, dem BMW V12 LMR, im diesjährigen Tourenwagen-Weltmeisterauto BMW 320si WTCC und mit dem legendären BMW M1.
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