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Alt 18.11.2006, 18:42     #1
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DELL Formel BMW Weltfinale 2006.

Zeitplan DELL Formel BMW Weltfinale 2006. (PDF)

Vorwort BMW Motorsport Direktor Mario Theissen.

Nachwuchsförderung rund um den Globus.

Showdown in Valencia.

Holzer schnuppert Formel-1-Luft.

Das Wettkampf-Format.

Das Regelwerk.

Die Fahrer. (PDF)

Die Teams. (PDF)

Sebastian Vettel im Interview.

Der „Circuit de la Comunitat“.

Mit Nick Heidfeld unterwegs.

Der Formel BMW FB02.

Die Partner.

Ergebnisse und aktuelle News zum Weltfinale unter: www.bmw-motorsport.de
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"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein

Geändert von Hermann (18.11.2006 um 19:18 Uhr)
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Alt 18.11.2006, 18:42     #2
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Vorwort BMW Motorsport Direktor Mario Theissen.

Zwar ist die Formel-1-Saison 2006 bereits am 22. Oktober mit dem Grand Prix von Brasilien zu Ende gegangen, für BMW ist das Motorsport-Jahr damit jedoch noch lange nicht vorüber. Am 19. November kämpfen die BMW Länderteams in der Tourenwagen-WM beim Saisonfinale in Macau darum, sowohl den Fahrer- als auch den Herstellertitel zu verteidigen. Nur eine Woche später steht in Valencia das zweite Formel BMW Weltfinale an.

Ich sehe dieser Veranstaltung mit Freude entgegen. Sie ist der unbestrittene Höhepunkt der Formel BMW Saison. In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, die Formel BMW zur weltweit wichtigsten Einsteigerserie in den Formelsport zu machen. Der Erfolg des Konzepts kommt nicht von ungefähr. Zum Einen kämpfen in der Formel BMW alle Piloten mit den gleichen Waffen, dem FB02. Dieses Fahrzeug setzt in punkto Sicherheit Maßstäbe und eignet sich in idealer Weise, jungen Piloten die Umstellung vom Kart auf ein Formelauto zu erleichtern. Andererseits treffen sich in den vier internationalen Serien die talentiertesten Nachwuchsfahrer aus aller Welt. Wer sich in diesem Feld behauptet, kann auf einen erfolgreichen Fortgang seiner Karriere hoffen.

Wir unterstützen die Teilnehmer mit unserem Ausbildungs- und Coachingprogramm. Es bereitet die Fahrer in vielen unterschiedlichen Bereichen auf höhere Aufgaben vor. Dass die Formel BMW eine gute Schule ist, zeigt das Beispiel Sebastian Vettel. Er hat 2004 die deutsche Formel BMW dominiert. In diesem Jahr hat er im letzten Saisondrittel als Freitags-Fahrer des BMW Sauber F1 Teams auch in der Formel 1 überzeugt und ist auch 2007 als Test- und Ersatzpilot an Bord.

Der Sieger des DELL Formel BMW Weltfinales erhält von uns die Möglichkeit, ein Formel-1-Auto zu testen. Dies ist letztlich das Ziel aller Piloten. Sich in Valencia durchzusetzen, wird jedoch keine leichte Aufgabe. Der Gewinner hat sich den Schnupperkurs in der Formel 1 also allemal verdient.

Herzlichst, Mario Theissen
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Alt 18.11.2006, 18:43     #3
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Nachwuchsförderung rund um den Globus.

Krönender Saisonabschluss der Formel BMW in Valencia.

Die Motorsport-Saison 2006 geht ihrem Ende entgegen. Ein besonderes Ereignis wartet jedoch noch auf viele der über 80 Nachwuchspiloten, die in den vergangenen Monaten in einer der vier Formel BMW Meisterschaften in Deutschland, Großbritannien, Asien oder Nordamerika an den Start gegangen sind: Vom 24. bis zum 26. November treffen sich die besten Fahrer beim DELL Formel BMW Weltfinale in Valencia, Spanien.

2005 feierte der neue Höhepunkt der Formel BMW Saison auf dem „Bahrain International Circuit“ Premiere. Die Fans im Wüstenemirat bekamen Rennsport der Extraklasse zu sehen. Marco Holzer (Bobingen) triumphierte in einem packenden Finallauf und sicherte sich die begehrte Belohnung für den Sieger: einen Formel-1-Test mit dem BMW Sauber F1 Team.

Damit konnte sich Holzer, der 2006 in der Formel BMW Deutschland an den Start gegangen war, jenen Traum erfüllen, den auch seine Fahrerkollegen rund um den Globus träumen. Sie alle hoffen auf eine erfolgreiche Karriere und wollen es bis in die Königsklasse des Motorsports schaffen. In der Formel BMW erhalten sie das nötige Rüstzeug für ihren weiteren Werdegang.

Talentförderung als zentraler Teil des BMW Engagements.

Die Förderung von viel versprechenden Talenten ist eine von drei Säulen, auf denen das Engagement von BMW im internationalen Motorsport fußt. „Das BMW Sauber F1 Team hat 2006 einen erfolgreichen Einstand in der Formel 1 gefeiert“, sagt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. „Darüber hinaus haben wir auch in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft wieder ein erfolgreiches Jahr erlebt. Die Formel BMW besitzt ebenfalls einen hohen Stellenwert. Sie bietet jungen Fahrern, die dem Kartsport entwachsen sind, die ideale Möglichkeit, um den nächsten Schritt in ihrer Laufbahn zu gehen.“

Das Förderungskonzept der Formel BMW ist an Piloten ab 15 Jahren gerichtet. Die jungen Rennfahrer müssen sich nicht nur im Duell mit ihren Konkurrenten auf der Strecke beweisen, sondern erhalten zusätzlich eine umfassende, auf sie zugeschnittene Ausbildung. In dieser Rennfahrerschule stehen unter anderem Fahrzeug-Setup, Fahrtechnik und Taktik, Fitness und Ernährung und der Umgang mit Sponsoren und Medien auf dem Lehrplan.

Erfahrene Lehrer auf dem Weg nach oben.

Im Rahmen des einzigartigen Ausbildungs- und Coachingprogramms werden den Nachwuchsfahrern erfahrene Instruktoren an die Seite gestellt. Jörg Müller (Hückelhoven), der in der WTCC für das BMW Team Germany antritt, ist bereits seit Jahren dabei, wenn im Formel BMW Racing Center von Valencia Sichtungs- und Fortbildungslehrgänge stattfinden. „Ich bin sehr stark in die Arbeit mit jungen Piloten einbezogen“, sagt der BMW Werksfahrer. „Als Ratschlag gebe ich den Jungs immer wieder mit auf den Weg, dass sie sich nicht selbst überschätzen sollen. Die Füße sollten immer auf dem Boden bleiben. Dann wird sich auch der Erfolg einstellen.“ Wie Jörg Müller engagieren sich auch sein Teamkollege Dirk Müller (Burbach) und Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (GBR) in der erfolgreichen BMW Nachwuchsförderung.

Umfangreiches Förderungsprogramm mit hohem Anspruch.

Wer sich zuvor in einem der Sichtungslehrgänge für die vier Meisterschaften in Deutschland, Großbritannien, Nordamerika und Asien durchgesetzt hat, kommt in den Genuss eines BMW Stipendiums. Die Formel BMW Junioren dürfen nicht nur kostenlos am Ausbildungs- und Coachingprogramm teilnehmen, sie erhalten von BMW zusätzlich finanzielle Unterstützung.

Auch das BMW Sauber F1 Team ist in das Programm eingebunden. Mitarbeiter aus der Abteilung Sponsoring und Ingenieure aus der BMW Sauber F1 Team Fabrik in Hinwil geben ihr Wissen an die Nachwuchsfahrer weiter. In der abgelaufenen Saison startete die Formel BMW insgesamt fünf Mal im Rahmen der Formel 1. So hatten die Piloten aus Deutschland etwa am Nürburgring die Gelegenheit, hinter die Kulissen des BMW Sauber F1 Teams zu blicken.

Das ultimative Ziel: die Formel 1.

Dass der Weg von der Formel BMW in vielen Fällen in die Königsklasse des Motorsports führt, hat zuletzt Sebastian Vettel (Heppenheim) bewiesen. 2004 sicherte er sich mit 18 Siegen in 20 Rennen den Titel in der deutschen Formel BMW ADAC Meisterschaft. Nur zwei Saisons später begeisterte der 19-Jährige mit fehlerfreien Leistungen und Bestzeiten als Freitags-Fahrer des BMW Sauber F1 Teams im Rahmen der fünf abschließenden Formel-1-Rennwochenenden.

Vor Vettel hatte die Formel BMW bereits bekannten Piloten wie Ralf Schumacher, Nico Rosberg und Christian Klien den Weg in die höchste Motorsportklasse geebnet. Die Nachwuchsserie erweist sich damit Jahr für Jahr als Talentschmiede. So verwundert es nicht, dass sich die Formel BMW zur führenden Einsteigerklasse in den Formel-Rennsport entwickelt hat.

FB02 steht für Sicherheit und Chancengleichheit.

Die Sicherheit der Piloten genießt in der Formel BMW Priorität. Das hochmoderne Einheitsfahrzeug FB02 setzt seit 2002 in dieser Hinsicht Maßstäbe. Der Monoposto, von einem 140 PS starken BMW Motor auf bis zu 230 km/h beschleunigt, übertrifft die Sicherheitsanforderungen seiner Klasse und greift Formel-1-Standards auf. Eigens für die Formel BMW hat BMW Motorsport den Formel-Rettungs-Sitz FORS entwickelt. Auch das Sicherheitssystem HANS ist für alle Fahrer obligatorisch.

Das Talent der Fahrer steht in der Formel BMW im Vordergrund, Chancengleichheit ist daher fest im Konzept der Serie verankert. Die Fahrzeuge dürfen nur in bestimmten Bereichen modifiziert werden. Die Set-up-Varianten sind ebenso beschränkt wie die Testtage. Nicht das Budget soll über Erfolg- und Misserfolg eines Piloten entscheiden, sondern sein Können am Steuer des FB02.

Förderung von Nachwuchsrennfahrern hat Tradition.

Bis in die späten 70er Jahre reicht die BMW Tradition zurück, talentierte Nachwuchspiloten beim Start in eine erfolgreiche Motorsport-Karriere zu unterstützen. Zunächst sorgte das temperamentvolle BMW Junior Team mit Fahrern wie Manfred Winkelhock (Waiblingen), Marc Surer (SUI), Eddie Cheever (USA) und Bruno Giacomelli (ITA) für Furore. Im Rahmen der Procar-Serie traten Nachwuchsfahrer gegen bekannte Formel-1-Stars an.

Ab 1991 arbeitete BMW in Deutschland mit dem ADAC zusammen. Diese Kooperation mündete 2002 schließlich in die Gründung der neuen Formel BMW. Seit 2003 bewegt sich die Formel BMW auch auf internationalem Parkett. Zunächst expandierte die Nachwuchsrennserie nach Asien, ein Jahr später auch nach Großbritannien und nach Nordamerika. Das erste Formel BMW Weltfinale im vergangenen Jahr markierte einen weiteren Meilenstein bei der Internationalisierung der Serie.

Viele Herausforderungen bis zum Finale.

Insgesamt 71 Meisterschaftsläufe haben die Fahrer der Formel BMW in dieser Saison bereits bestritten. Für den Gewinner des DELL Formel BMW Weltfinales in Valencia kommen noch einige Rennen hinzu. Wer das Siegerpreisgeld in Höhe von 10 000 US-Dollar und die Formel-1-Testfahrt erringen will, muss sich in einem anspruchsvollen Wettkampf-Format behaupten: Der Weg zum Sieg führt über mehrere Trainings, das Qualifying, den Super Pole Wettbewerb, drei Zwischenläufe und das Finalrennen. Für die Zuschauer am „Circuit de la Comunitat“ bedeutet das Rennaction im Überfluss.
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Alt 18.11.2006, 18:45     #4
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Showdown in Valencia.

Gesucht: der beste Formel BMW Fahrer der Saison.


An Höhepunkten mangelt es den vier internationalen Formel BMW Serien ganz gewiss nicht. Hoch talentierte Piloten aus über 30 Nationen und vier Kontinenten machen jede Rennveranstaltung zu einem besonderen Erlebnis. Seit 2005 treten die Nachwuchsfahrer jedoch noch einmal in Aktion, wenn die Entscheidungen in den regionalen Meisterschaften schon längst gefallen sind: Im DELL Formel BMW Weltfinale kämpfen sie um den Titel „Bester Formel BMW Fahrer des Jahres“.

„Das DELL Formel BMW Weltfinale ist der Höhepunkt der Formel BMW Saison“, meint auch BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. „Mit dem Weltfinale bestätigen wir unseren Anspruch, die führende Einstiegsklasse im internationalen Formelsport anzubieten. Die Veranstaltung ist für Teams und Sponsoren, aber insbesondere für die Fahrer eine attraktive Bühne.“

Erstklassiges Teilnehmerfeld am Start.

Im DELL Formel BMW Weltfinale messen sich die 37 talentiertesten Piloten aus der Formel BMW Deutschland, der Formel BMW UK Meisterschaft, der Formel BMW Asien und der Formel BMW USA. Mit dabei sind 2006 unter anderem die vier Sieger der regionalen Serien: Christian Vietoris (GER) feierte den Titelgewinn in Deutschland, während sich Niall Breen (IRE) in Großbritannien durchsetzen konnte. Robert Wickens (CAN) reist als Meister der Formel BMW USA nach Valencia.

Naturgemäß zählt das Trio auch zum Favoritenkreis für den Sieg im DELL Formel BMW Weltfinale. Schließlich haben sie sich in ihren Serien gegen viele talentierte Konkurrenten durchgesetzt. Dass es aber nicht immer die Champions der regionalen Serien sein müssen, die am Ende den Sieg im Weltfinale davontragen, hat bereits die Premiere der Veranstaltung im vergangenen Jahr gezeigt.

Auf dem „Bahrain International Circuit“ feierte Marco Holzer den Sieg. Der Deutsche, der in der Meisterschaftssaison 2005 Platz 13 belegt hatte, hielt die internationale Konkurrenz in einem packenden Finale in Schach und sicherte sich den ersten Titel. Gleichzeitig durfte er sich über das Preisgeld in Höhe von 10 000 US-Dollar und eine Testfahrt für das BMW Sauber F1 Team freuen.

Anspruchsvolle Strecke, anspruchsvoller Modus.

Der gleiche Preis wartet auch auf den Sieger des diesjährigen Weltfinales. Diesmal treten die Nachwuchspiloten auf dem „Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo“ an. An über 40 Tagen im Jahr nutzen Formel-1-Teams – darunter das BMW Sauber F1 Team – die Strecke für Testfahrten. Außerdem finden dort unter anderem Läufe der Tourenwagen-Weltmeisterschaft und der MotoGP-Serie statt. Auch das Formel BMW Racing Center ist in Valencia beheimatet.

Der 4,005 Kilometer lange Kurs stellt die Piloten vor eine Herausforderung. Das verwinkelte Layout bestraft bereits kleine Fahrfehler konsequent. Da die Teilnehmer im Verlauf des Weltfinal-Wochenendes viel Zeit auf der Strecke verbringen werden, wenn sie es bis zum Finallauf schaffen wollen, müssen sie die Konzentration durchgängig halten. Auf drei freie Trainings folgen ein Qualifying, ein möglicher Wettkampf um die Super Pole und drei Zwischenläufe. Erst dann steht am 26. November um 14.30 Uhr das spannende Finale auf dem Programm.

Attraktives Rahmenprogramm erwartet Teilnehmer und Fans.

Zwar steht das Rennwochenende in Valencia ganz im Zeichen des DELL Formel BMW Weltfinales. Doch finden in dessen Rahmenprogramm weitere interessante Veranstaltungen statt. Vor Beginn des Wochenendes befindet sich das BMW Sauber F1 Team für Formel-1-Testfahrten an der Strecke – und bleibt es auch während der Veranstaltung. Der BMW Sauber F1.06 fährt für Demonstrationsrunden aus der Box, Nick Heidfeld (GER), Sebastian Vettel (GER) und BMW Motorsport Direktor Mario Theissen werden die Geschehnisse vor Ort verfolgen. Auch die Stars der Tourenwagen-Weltmeisterschaft – Andy Priaulx (GB), Alessandro Zanardi (ITA), Dirk Müller (GER) und Jörg Müller (GER) – lassen sich interessanten Läufe nicht entgehen. Für Zanardi steht außerdem der erste Test in einem für seine Bedürfnisse modifizierten BMW Sauber F1.06 auf dem Programm.

Die FIA Thoroughbred Grand Prix World Championship trägt an diesem Wochenende ihr Saisonfinale aus. Seit 1994 messen sich in dieser Rennserie die attraktivsten historischen Rennwagen aus den Jahren 1966 bis 1985. Die Kombination aus DELL Formel BMW Weltfinale, den Formel-1-Showfahrten und dem Rennen der TGP F1 verspricht ein Motorsport-Erlebnis der besonderen Art. Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit des Rennsports sind am selben Wochenende zu erleben.
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Alt 18.11.2006, 18:46     #5
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Holzer schnuppert Formel-1-Luft.

Holzer fiebert Formel-1-Test entgegen.


Marco Holzer kann seinen Traum verwirklichen. Am 23. November testet der 18-Jährige aus Bobingen im BMW Sauber F1.06 auf dem „Circuit de la Comunitat“ in Valencia. Holzer erhält den Testtag in der Königsklasse des Motorsports als Sieger des Formel BMW Weltfinales 2005 in Bahrain. Auf dem „Bahrain International Circuit“ setzte sich der Youngster gegen 34 Mitstreiter durch. „Dieser Formel-1-Test ist das Größte für mich. Jetzt geht es darum, sich auf die enormen Kräfte vorzubereiten, die in einem Formel-1-Fahrzeug wirken“, sagt Holzer.

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen meint: „Marco Holzer hat sein Potenzial schon mehrfach in der Formel BMW Deutschland unter Beweis gestellt. Verdient hat er sich diese Fahrt durch seinen überzeugenden Sieg beim Formel BMW Weltfinale 2005 in Bahrain. Dieser Test ist für Marco die Gelegenheit, sich mit der enormen Dynamik eines Formel-1-Fahrzeuges vertraut zu machen.“

„Eine Erfahrung, die man nie vergisst.

“ Um die Karrierechance eines Formel-1-Tests weiß auch der ehemalige Formel BMW Pilot Sebastian Vettel. „Ein Test in einem Formel-1-Auto zeigt einem jungen Piloten, wohin die Reise gehen kann. Die erste schnelle Runde ist eine Erfahrung, die man nie vergisst“, erklärt der Freitagsfahrer des BMW Sauber F1 Teams.

Nach Nico Rosberg (GER), Ho-Pin Tung (CHN) und Sebastian Vettel wird Marco Holzer der vierte Formel BMW Absolvent sein, der ein BMW Formel-1-Fahrzeug testet.

Beim DELL Formel BMW Weltfinale 2006 treten 37 Piloten mit dem Ziel an, in Holzers Fußstapfen zu treten. Wenn der Deutsche am Donnerstag vor dem Saisonhöhepunkt der Formel BMW ins Lenkrad des BMW Sauber F1.06 greift, wird also nicht nur die Formel-1-Welt auf ihn blicken, sondern auch die Teilnehmer des Weltfinales. Schließlich wollen sie es ihm gleichtun.
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Alt 18.11.2006, 18:47     #6
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Das Wettkampf-Format.

Weltfinal-Modus sorgt für viel Fahrbetrieb.


Die Teilnehmer des DELL Formel BMW Weltfinales treten in einem einzigartigen Wettkampf-Format gegeneinander an. Es garantiert jedem Fahrer möglichst viel Zeit auf der Strecke. Alle Piloten haben die Gelegenheit, ein schwächeres Abschneiden im Qualifying durch starke Leistungen in den Zwischenläufen zu kompensieren.

Entsprechend straff ist der Zeitplan für die Teilnehmer, wenn sie den Sprung auf das Podium schaffen wollen. Jeder Fahrer nimmt an mindestens drei Trainings, einem 30-minütigem Qualifying sowie drei Zwischenläufen – den so genannten „Heats“ – teil, bevor am Sonntag um 14.30 Uhr die Lichter der Startampel erlöschen und das Finale freigeben wird. Der entscheidende Lauf des Wochenendes wird über 18 Runden bzw. 45 Minuten ausgetragen.

Der lange Weg zum Ruhm.

Ehe es soweit ist, erfolgt zunächst die Aufteilung des Feldes in zwei Gruppen. Jede dieser Gruppen bestreitet am Freitag drei 45-minütigen Trainings-Sessions. Nachmittags treten beide Gruppen in zwei Qualifyings an.

Die jeweils vier schnellsten Fahrer der beiden Qualifying-Läufe fahren am Samstagvormittag um die Super Pole. In diesem Einzelzeitfahren ermitteln die acht Piloten ihre Startplätze sowie die Zusammensetzung der Gruppen für die sechs Zwischenläufe. In den „Heats“ treten vier Gruppen (A, B, C und D) gegeneinander an. Jener Pilot, der im Super Pole Wettbewerb die schnellste Zeit erreicht hat, erhält die Poleposition in Gruppe A. Hinter ihm reihen sich in der Startaufstellung die Fahrer auf den Plätzen drei, fünf, sieben, usw. der schnellsten Qualifying-Gruppe ein. Gruppe C führt der Fahrer mit der zweitbesten Zeit in der schnellsten Qualifying-Gruppe an. Dahinter folgen die Piloten auf Platz vier, sechs, acht, usw. in seiner Gruppe. An der Spitze der Gruppen B und D stehen die beiden schnellsten Fahrer aus der Qualifying-Gruppe mit der zweitschnellsten Gesamtzeit.

Jede dieser vier Gruppen tritt in den am Samstag und Sonntag stattfindenden Zwischenläufen über eine Distanz von zwölf Runden gegeneinander an. Die Startplätze für das Finalrennen werden über ein Punktesystem ermittelt. So erhält der Sieger eines „Heats“ null Punkte, der zweitplatzierte Fahrer zwei Zähler, usw. Der Fahrer mit den wenigsten Punkten startet von der Poleposition ins DELL Formel BMW Weltfinale 2006.
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Alt 18.11.2006, 18:48     #7
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Das Regelwerk.

Enger Spielraum für Veränderungen am FB02.


„Wir wollen, dass sich die talentiertesten Fahrer herauskristallisieren – nicht die mit der größten Routine und dem größten Budget“, sagt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen über das Regelwerk der Formel BMW. Was für die vier internationalen Formel BMW Serien gilt, hat auch während des DELL Formel BMW Weltfinales bestand: Chancengleichheit für Fahrer und Teams ist die oberste Maxime.

Entsprechende Beschränkungen gelten daher für Änderungs- und Set-up-Arbeiten am Fahrzeug. Am Formel BMW FB02 dürfen lediglich Modifikationen durchgeführt werden, die zum normalen Unterhalt des Wagens gehören. Auch das Ersetzen von durch Verschleiß oder Unfall schadhaft gewordenen Teilen ist gestattet.

Konstruktive Veränderungen sowie das Ergänzen oder Weglassen von Teilen verbietet das Regelwerk. Darüber hinaus besteht ein klar definierter Einstellungs- und Variationsspielraum in Bezug auf die Abstimmung des Fahrwerks. Dieser eng umrissene Rahmen trägt entscheidend dazu bei, die allgemeine Chancengleichheit bei geringem Kostenaufwand zu gewährleisten. Das Mindestgewicht des Fahrzeugs inklusive des Fahrers und seiner Ausrüstung (Helm, Overall, usw.) muss zu jeder Zeit der Veranstaltung 550 Kilogramm betragen.

Mindestens drei Starts in der Formel BMW sind Pflicht.

Teilnahmeberechtigt sind all jene Piloten, die in der Saison 2006 an mindestens drei Rennen der Formel BMW Deutschland, der Formel BMW UK Meisterschaft, der Formel BMW Asien oder der Formel BMW USA teilgenommen haben. Darüber hinaus müssen die Starter des DELL Formel BMW Weltfinales eine internationale C-Lizenz besitzen. Piloten mit höherer Lizenz sind vom Weltfinale ausgeschlossen, es sei denn, der Erwerb der B-Lizenz ist erst nach dem letzten Saisonlauf der entsprechenden Formel BMW Meisterschaft erfolgt.

Im Rahmen der am 23. November stattfindenden Reifenlotterie bekommt jeder Pilot sechs Vorder- und Hinterreifen zugelost. Diese Reifen stehen ihm von Beginn des ersten freien Trainings bis zum entscheidenden Lauf das DELL Formel BMW Weltfinales zur freien Verfügung. Ein Reifentausch zwischen den Fahrern ist untersagt.

Spannung auch in der Nationenwertung – Außergewöhnliche Preise.

Bei der Siegerehrung am Sonntag um 15.15 Uhr wird neben dem Gewinner des DELL Formel BMW Weltfinales auch der Sieger des „Formel BMW Nations Cup“ geehrt. In diese Wertung der Teilnehmernationen fließen die drei besten Ergebnisse der Piloten des jeweiligen Landes ein.

Das Preisgeld beim DELL Formel BMW Weltfinale umfasst nicht weniger als 60 000 US-Dollar. Angelehnt an die Serien-Philosophie profitieren davon möglichst viele Fahrer. So können sich die zehn Bestplatzierten allesamt über ein Preisgeld freuen. Natürlich erhält der Sieger mit 10 000 US-Dollar die höchste Prämie. Der zweitplatzierte Pilot erhält 9 000 US-Dollar, der Dritte 8 000 US-Dollar. Diese Staffelung des Preisgelds wird bis zum zehnten Fahrer, der sich immer noch über 1000 US-Dollar freuen kann, fortgesetzt.

„Special Award“ für besondere Leistungen beim Weltfinale.

Außerdem sind weitere 1000 US-Dollar für den Gewinner der Super Pole ausgelobt. 2 000 US-Dollar erhält jener Pilot, der im Rennen die schnellste Runde zurücklegt. Eine Besonderheit ist der „Special Award“, der mit 2 000 US-Dollar dotiert ist. Dieser Preis ist für Fahrer vorgesehen, die sich zwar nicht in den Top-Ten platzieren können, aber dennoch mit außergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben.

Unbezahlbar ist jedoch die Belohnung, auf den sich der Sieger des DELL Formel BMW Weltfinales neben dem Preisgeld freuen kann. Er darf zu einer Testfahrt mit dem BMW Sauber F1 Team antreten. Dass dies durchaus der Start zu einer Formel-1-Karriere sein kann, haben schon viele andere Piloten gezeigt.
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Sebastian Vettel im Interview.

Von der Formel BMW in die Formel 1: Sebastian Vettel.


Sebastian Vettel ist gewissermaßen der Musterschüler der Formel BMW. 2004 dominierte er die Formel BMW ADAC Meisterschaft und gewann sensationell 18 von 20 Rennen. Bis heute ist er damit jener Fahrer der Nachwuchsserie, der am häufigsten als Sieger die Ziellinie überquert hat. Beim Grand Prix der Türkei 2006 war der 19-Jährige erstmals als Freitags-Fahrer für das BMW Sauber F1 Team im Einsatz. Im kommenden Jahr ist er der offizielle Test- und Ersatzfahrer des Teams. Im Interview spricht Sebastian Vettel über seine Karriere, die in der Formel BMW begann.

Sebastian, was hast Du in der Formel BMW für Deine weitere Formel BMW Karriere im Motorsport gelernt?

Sebastian Vettel: Sehr viel. Die Formel BMW ist meiner Meinung nach für jeden Nachwuchsfahrer die beste Rennserie, um im Formelsport die ersten Schritte zu machen. Mit dem speziellen Förderprogramm von BMW lernt man, in Disziplinen zu arbeiten, die für das spätere Rennfahrerleben wichtig sind. Das ist mir in der Formel 3 Euro Series und bei meinen Formel-1-Einsätzen zugute gekommen.

Ralf Schumacher, Nico Rosberg und jetzt auch Du – die Formel BMW scheint die ideale Vorbereitung auf eine Formel-1-Karriere zu sein…

Sebastian Vettel: Das stimmt absolut. Auch wenn ich noch ganz am Anfang meiner Formel-1-Karriere stehe, kann ich sagen, dass die Formel BMW eine gute Schule für höhere Motorsport-Klassen ist. Durch das Einheitsauto herrscht Chancengleichheit – also zählt das Talent. Das heißt, das fahrerische Können setzt sich letztlich durch, nicht die technische Überlegenheit.

Was bedeuten Dir rückblickend Deine Erfolge in der Formel BMW?

Sebastian Vettel: Die Rookie-Wertung 2003 zu gewinnen, war schon großartig. Aber besonders der Titelgewinn ein Jahr später wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Es war mein erster wirklich großer Erfolg im Formelsport. Er hat mir das Selbstvertrauen gegeben, dass ich es auch in höheren Kategorien schaffen kann.

Du warst 2006 in der Formel 3 erfolgreich und hast für das BMW Sauber F1 Team freitags getestet. Wie siehst Du Deine Zukunft?

Sebastian Vettel: Ich bin erst 19 Jahre alt. Es geht also immer noch darum, Erfahrungen zu sammeln. Die Einsätze als Freitagspilot für das BMW Sauber F1 Team waren für mich natürlich großartig. Die Formel 1 ist die Serie, in die alle jungen Fahrer wollen. Und sie hat ihre eigenen Gesetze. Diese kennen zu lernen, ist eine große Herausforderung. Wir werden sehen, wie es im kommenden Jahr weiter geht. Ich hoffe natürlich, mich weiter zu verbessern.

Anfang des Jahres meintest Du noch, die Formel 1 käme vielleicht noch etwas zu früh. Hast Du Dich geirrt?

Sebastian Vettel: Das habe ich dem BMW Sauber F1 Team zu verdanken, das mich zu Beginn des Jahres zu Testfahrten eingeladen hat. Ich muss ehrlich sagen, dass ich dann selbst überrascht war, wie gut ich mit dem BMW Sauber F1.06 zurecht gekommen bin. Dabei war mir das Team eine große Hilfe. Dass ich freitags fahren würde, hätte ich aber in der Tat zu Saisonbeginn nicht zu träumen gewagt.

Du warst in jeder Serie, in der Du angetreten bist, von Beginn an vorn dabei. Was ist Dein Erfolgsgeheimnis?

Sebastian Vettel: Mir macht es einfach Spaß, Rennen zu fahren. Auch als ich in der Formel 1 testen durfte, habe ich nicht großartig nachgedacht und einfach genossen, in einem so schnellen Auto fahren zu dürfen. Alles andere ist nebensächlich. Ich glaube nicht, dass es hierfür eine wirkliche Begründung gibt. Ich habe einfach Spaß und konzentriere mich auf das, was ich tue.

Das DELL Formel BMW Weltfinale steht vor der Tür. Was hältst Du von dieser Veranstaltung?

Sebastian Vettel: Das Weltfinale ist ein großartiges Event. Schade nur, dass es die Veranstaltung 2004 noch nicht gegeben hat. Ich wäre selbst auch sehr gerne gegen die besten Piloten aus den vier Formel BMW Rennserien angetreten. Für die Fahrer ist es eine großartige Möglichkeit, sich und ihre Serie zu präsentieren und gegen internationale Konkurrenz anzutreten. Und dem Sieger kann ich schon jetzt sagen: Die Testfahrt mit dem BMW Sauber F1 Team wird ein unbeschreibliches Erlebnis.
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Der „Circuit de la Comunitat“.

Heimspiel für die Teilnehmer des Weltfinales.


Der „Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo“ ist Austragungsort des DELL Formel BMW Weltfinales 2006. BMW und den spanischen Rundkurs verbindet eine lange Tradition: Im Formel BMW Racing Center direkt an der Rennstrecke finden seit 2002 die Lizenz- und Sichtungslehrgänge für die europäischen Formel BMW Serien statt.

Der erst 1999 eröffnete Kurs gilt als eine der modernsten Rennstrecken Europas. Auf einer Länge von 4,005 Kilometern bietet er ein anspruchsvolles Layout, das von den Teilnehmern des Weltfinales maximale Konzentration und fahrerisches Können verlangt. Auf die Piloten warten insgesamt 14 Kurven, davon neun Rechts- und fünf Linkskurven. Dabei bewegen sich die Kurvenradien zwischen 30 und 250 Metern.

Mit 876 Metern ist die Start-Ziel-Gerade zugleich die längste Gerade der Strecke. Das höchste Gefälle des Kurses liegt bei 5,3 Prozent, die höchste Steigung bei moderaten 3,6 Prozent. Daraus ergibt sich ein kompakter und winkliger Kurs, der mit seiner abwechslungsreichen Streckenführung das Talent der Fahrer auf die Probe stellt. Bei einer Streckenbreite von zwölf bis 13 Metern bietet sich den Piloten darüber hinaus genügend Raum für Überholmanöver.

Sicherheit für die Piloten steht im Vordergrund.

Besonders mit seinen hohen Sicherheitsstandards hat sich der „Circuit de la Comunitat“, wie er in seiner Kurzform genannt wird, im internationalen Rennsport einen Namen gemacht. Die großzügigen Auslaufzonen umfassen eine Fläche von mehr als 100 000 Quadratmetern und tragen dazu bei, Einschläge in die Streckenbegrenzung zu verhindern. Im Falle eines Unfalls sorgt eine Vielzahl von Rettungswegen für rasche Eingriffsmöglichkeiten der optimal um den Kurs platzierten Rettungscrews.

Den Teams stehen nicht weniger als 48 Boxen zur Verfügung. Diese Vielzahl an Garagen gewährleistet optimale Arbeitsbedingungen für alle Teilnehmer.

Die Strecke ist für Fahrer und Zuschauer gleichermaßen bequem erreichbar. Sie liegt nur 20 Kilometer von Valencia und 15 Kilometer vom Flughafen Manises entfernt. Die Tribünen bieten 60 000 Zuschauern Platz, insgesamt können 120 000 Fans rund um den Kurs Action auf der Strecke verfolgen.

Beliebte Strecke für unterschiedliche Serien.

Dank dieser hervorragenden Voraussetzungen erfreut sich der „Circuit de la Comunitat“ in vielen Motorsport-Klassen größter Beliebtheit. Die Strecke ist ein gern gewählter Ort für Formel-1-Tests, so wie ihn das BMW Sauber F1 Team kurz vor dem Weltfinale absolvieren wird. Außerdem fanden in Valencia in diesem Jahr unter anderem die Läufe der Tourenwagen-Weltmeisterschaft statt. Seit 1999 ist die Strecke auch Gastgeber für Rennen der MotoGP Motorrad Weltmeisterschaft. Insgesamt liegt die Auslastung des Kurses pro Jahr bei 95 Prozent.

Valencia: Immer eine Reise wert.

Etwa 300 sonnige Tage im Jahr und seltene Regenfälle machen Valencia zu einem lohnenswerten Reiseziel. Ein Blick auf die Landkarte Spaniens verrät, warum: Die Stadt liegt im Zentrum der iberischen Mittelmeerküste an der Mündung des Flusses Turia und empfängt seine Besucher mit mediterranem Klima. Die Temperaturen sinken im Winter selten unter zehn Grad Celsius, während die Sommermonate aufgrund der Meeresbrise nicht zu heiß, sondern angenehm warm sind.

Valencia ist mit etwa 850 000 Einwohnern nach Madrid und Barcelona die drittgrößte Stadt Spaniens und Hauptstadt der gleichnamigen Region im Osten des Landes. Im Großraum Valencia leben rund 1,8 Millionen Menschen. Ein breites Angebot sportlicher Aktivitäten sowie ein großartiges Nachtleben machen die Stadt zu einem Erlebnis. Gleichzeitig ist Valencia einer der dynamischsten Orte Spaniens und zählt zu den wirtschaftlich leistungsfähigsten Regionen in ganz Europa.

Spannung im bedeutendsten Rennen auf dem Wasser.

Nach dem DELL Formel BMW Weltfinale bereitet sich Valencia auf ein weiteres sportliches Großereignis vor. 2007 wird dort der traditionsreiche America’s Cup ausgetragen. Das BMW ORACLE Racing Team möchte im Kampf um die bedeutendste Trophäe im Segelsport ein Wörtchen mitreden.

Zwischen dem Segelteam und der Formel BMW besteht eine rege Verbindung. Chris Dickson, CEO und Skipper von BMW ORACLE Racing, stattete dem Formel BMW Racing Center gemeinsam mit weiteren Crewmitgliedern einen Besuch ab und sammelte am Steuer des FB02 erste Erfahrungen auf der Rennstrecke.
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Alt 18.11.2006, 18:53     #10
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Mit Nick Heidfeld unterwegs.

Eindrücke von einem Dauergast in Valencia.


Nick Heidfeld bestreitet als Pilot des BMW Sauber F1 Teams regelmäßig Testfahrten auf dem „Circuit de la Comunitat“. Wie viele seiner Fahrerkollegen kennt er den Kurs aus diesem Grund in- und auswendig. Vor dem DELL Formel BMW Weltfinale, bei dem er als Zuschauer vor Ort sein wird, nimmt uns der 29-Jährige mit auf eine Runde in Valencia.

Kurve 1.

Heidfeld: Wir nähern uns der ersten Kurve mit recht hoher Geschwindigkeit und fahren etwa im vierten oder fünften Gang. Am Kurveneingang kann man ein wenig auf die rechte Seite fahren, dort befindet sich die Boxenausfahrt. Wenn man die ganze Breite der Strecke nutzt, macht es die Sache einfacher. Die g-Kräfte, die auf den Körper des Fahrers wirken, sind hier relativ hoch.

Kurve 2.

Heidfeld: Die zweite Kurve bietet bei niedriger Geschwindigkeit die Gelegenheit für Überholmanöver. Sie wird im ersten Gang durchfahren. Der Bodenbelag ist beim Anbremsen allerdings recht holprig. Wie immer muss man früh am Gas sein. Diese Kurve wird einfacher, wenn man das Auto dazu bringt, leicht zu übersteuern.

Kurve 3.

Heidfeld: Kurve 3 ist eine Linkskurve, die voll zu fahren ist. Auf der Innenseite gibt es einen hohen Randstein, den man komplett nutzen sollte. Das Auto wird etwas in Bewegung geraten, aber das ist im Grunde egal.

Kurve 4.

Heidfeld: Dies ist eine schwierige Kurve. Zunächst muss man nach der vorhergehenden Kurve auf die linke Seite fahren, um die Einfahrt gut zu erwischen. Die Fahrbahn fällt leicht ab und hängt nach innen. Deshalb kommt es beim Anbremsen vor, dass das rechte Vorderrad blockiert. So verliert man natürlich Grip. Wenn der Grip auf der Vorderachse zurückkehrt, kommt manchmal Übersteuern hinzu. Das macht die Kurve zu einer Herausforderung. Der Ausgang ist im Vergleich zum Eingang und der Mitte der Kurve einfach zu meistern.

Kurve 5.

Heidfeld: Kurve 5 stellt den Fahrer vor keine allzu großen Probleme. Sie wird im zweiten oder dritten Gang gefahren. Einzig am Ausgang ist sie etwas speziell und macht tendenziell leicht zu. Es ist eine sehr lange Kurve. Dennoch muss man früh aufs Gas gehen und die Curbs am Ausgang vollständig nutzen.

Kurve 6.

Heidfeld: Dies ist eine weitere gute Möglichkeit, um zu überholen, denn es geht eine lange Gerade voraus. Diese Kurve ist ebenfalls recht lang. Man benötigt eine gute Balance, meistens hat man hier leichtes Untersteuern. Am Ausgang treibt es das Auto nach außen. Dort gibt es ein Stück „slip road“, das man benutzen kann. Man springt leicht über den Randstein und findet dort ein bisschen mehr Fahrbahn.

Anfahrt auf die S-Kurven.

Heidfeld: Bevor wir die siebte Kurve erreichen, kommen wir in einige S-Kurven, die erneut voll gehen. Das einzig Bemerkenswerte ist, dass der zweite Abschnitt dieser Passage bereits die Anfahrt für Kurve 7 ist. Man lenkt nach rechts und beginnt zu bremsen. Dies ist einer der schlimmsten Bremspunkte, da es an dieser Stelle sehr holprig ist. Die Front des Autos springt häufig, wieder verliert man Grip, und die Balance wird unberechenbar.

Kurve 7.

Heidfeld: Das ist eine sehr enge Kurve, die wir im ersten Gang fahren. Es ist eine der langsamsten Stellen der Strecke. Wieder sollte man den Randstein auf der Innenseite mitnehmen, um die Kurve weniger eng zu machen. Auch der Curb am Ausgang ist wichtig.

Kurve 8.

Heidfeld: Kurve 8 ist ganz sicher die schwierigste Kurve des Kurses. Sie führt relativ schnell rechts bergauf und wird im vierten Gang durchfahren. Speziell ist wieder, dass man viel Randstein mitnehmen muss. Dabei verliert man zwar etwas Grip. Aber es ist immer noch schneller, als komplett außen herum zu fahren. Am Ausgang fährt man ebenfalls über die Kerbs, und das Auto setzt leicht auf. All das macht diese Stelle recht anspruchsvoll.

Kurve 9.

Heidfeld: In Kurve 9 ist es wieder wichtig, den Ausgang gut zu treffen und früh auf dem Gas zu sein. Eine lange Gerade schließt sich an. Da es eine Linkskurve ist, kann wieder das Vorderrad blockieren. Die vorherige Linkskurve geht leicht mit Vollgas, allerdings macht sie es schwierig, das Auto perfekt für den Eingang der Schlusskurve zu positionieren.
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