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Alt 28.09.2006, 19:09     #1
Hermann   Hermann ist offline
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F45 AT 216d, E36 318i Cabrio
MINI auf dem Mondial de l'Automobile Paris 2006.

Evolution eines Originals: Der neue MINI.

Das Karosseriedesign.

Das Interieur.

Die Motoren.

Die Schalt- und Automatikgetriebe.

Das Fahrwerk.

Die Sicherheitsausstattung.

Die Erfolgsgeschichte.



Weltpremiere für den neuen MINI. (Kurzfassung)

Eine Erfolgsgeschichte setzt sich fort. Der MINI, meistverkaufter Kleinwagen im Premium-Segment, wartet jetzt mit der zweiten Modellgeneration auf. Zu seiner Weltpremiere auf dem Mondial de l’Automobil 2006 in Paris zeigt sich der neue MINI, fünf Jahre nach dem Markteintritt des Vorgängers, rundum neu überarbeitet. Der Top-Athlet seiner Klasse kommt mit völlig neuen Vierzylinder-Motoren auf die Straße. Bei mehr Dynamik und Sportlichkeit wird er außerdem sogar noch sparsamer. Außen wurde das Design des neuen MINI im charakteristischen Look der Marke evolutionär weiterentwickelt, innen präsentiert er sich intelligent und trendig revolutioniert. Neue Ausstattungsfeatures steigern den Komfort und auch den Spaß am Umgang mit dem neuen MINI.

Zur Markteinführung Ende 2006 gehen der neue MINI Cooper S und der neue MINI Cooper an den Start. Der neue MINI Cooper S wird von einem 1,6 Liter-Turbomotor mit 128 kW/175 PS angetrieben. Er spurtet in 7,1 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Sein Durchschnittsverbrauch nach EU-Testzyklus beträgt 6,9 Liter je 100 Kilometer. Der 1,6 Liter-Saugmotor des MINI Cooper erzeugt eine Leistung von 88 kW/120 PS. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h lässt sich in 9,1 Sekunden absolvieren, das Höchsttempo beträgt 203 km/h. Der Durchschnittsverbrauch des neuen MINI Cooper beschränkt sich auf 5,8 Liter je 100 Kilometer. Bereits im ersten Halbjahr 2007 folgt als Basisversion der neue MINI One, der einen 1,4 Liter-Vierzylinder-Motor mit 70 kW/95 PS unter der Haube trägt. Darüber hinaus wird dann auch beim neuen MINI modernste Turbodiesel-Technik die Motorenauswahl erweitern.

In allen Modellvarianten bleibt das für den MINI typische Go-Kart-Feeling dank des tiefen Schwerpunkts, der breiten Spur und des „Ein-Rad-an-jeder-Ecke“-Konzepts erhalten. Dabei erreicht das Fahrerlebnis aufgrund der vielfältigen Innovationen in den Bereichen Motoren, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung und Bremsanlage ein ganz neues Niveau. Außerdem ist der neue MINI mit seiner soliden Karosseriestruktur und einer vorbildlich umfangreichen Sicherheitsausstattung auch auf diesem Gebiet den in aller Welt gestellten Anforderungen gewachsen.

Elegant und sportlich im Auftritt.

„Vom Original zum Original“ lautet die Maxime für das Karosseriedesign des neuen MINI. Rundum neu und doch unverwechselbar wurde sein Äußeres gestaltet. Freundlich lächelnd schaut das Frontend des neuen MINI in die Welt. Dafür sorgt vor allem der neue Hexagon-Kühlergrill, der als offenes, zusammenhängendes Element dem charmanten Zweitürer einen noch aufgeschlosseneren Ausdruck verleiht. Die mittige Trennung an der Oberkante der Stoßstange, die den Kühlergrill des Vorgängers kennzeichnete, fällt weg.

Die Fahrzeugfront wurde beim neuen MINI geringfügig nach vorne gezogen. Der MINI Cooper ist jetzt 60 Millimeter länger als sein Vorgänger, der neue MINI Cooper S legte um 61 Millimeter zu. Den Anlass für das Wachstum liefern die größeren Motoren sowie künftige Sicherheitsbestimmungen. So werden bereits jetzt die Voraussetzungen zur Einhaltung bevorstehender gesetzlicher Vorgaben für den Fußgängerschutz erfüllt.

Markantes Design, dezentes Wachstum.

Neben dem Kühlergrill prägen vor allem die großen Rundscheinwerfer das Gesicht des neuen MINI. Die Blinkleuchten wurden jetzt in die Scheinwerfer integriert. Diese Anordnung verleiht dem gepflegten Äußeren noch mehr Klarheit, denn anstelle von vier „Beauty-Spots“ dienen nun nur noch zwei als zusätzlicher Blickfang. Die unterhalb der Scheinwerfer angeordneten Positionsleuchten-Einheiten, die auch die optional verfügbaren Nebelscheinwerfer aufnehmen, erfüllen diese optische Funktion. Der MINI Cooper S unterscheidet sich vom MINI Cooper unter anderem durch seinen kräftiger ausgeprägten Powerdome und seine Öffnung in der Motorhaube.

An der Seite erscheint der neue MINI straff und markant. Für den modernen MINI charakteristisch ist die Fensterreihe, die das Fahrzeug als umlaufendes Band schmückt. Das so genannte Greenhouse, der verglaste Teil der Fahrgastzelle, verjüngt sich jetzt zum Heck hin weiter als beim Vorgänger. Dies demonstriert die betont dynamische Ausrichtung des Fahrzeugs.

Am Heck zeigt sich der neue MINI sportlich und kraftvoll durch eine stärker ausgeprägte Schulterpartie. Damit wird das Größenwachstum des Frontends gekonnt ausbalanciert. Weil die vertrauten Proportionen des MINI gewahrt wurden, fallen die neuen Maße nur dezent ins Auge. Auffälliger treten die Insignien seines Premium-Charakters hervor. Chrom blitzt an Türgriffen, Scheinwerfern, Rückleuchten und Kühlergrillringen, am Tankverschluss sowie rund um die Brüstungslinie. In seiner elegant geschmückten Optik und wohlproportionierten Kompaktheit gleicht der neue MINI einer fahrenden Skulptur.

Intelligentes Interieur.

Im Innenraum wurde der neue MINI grundlegend überarbeitet. Durch intelligentes Design wurden die Instrumente auf ein Minimum reduziert und puristisch in kreisrunde Formen gekleidet. Sie prägen in Kombination mit der straffenden horizontalen Geometrie der Armaturentafel die Formensprache des Interieurs. Der Drehzahlmesser ist hinter dem Lenkrad im direkten Blickfeld des Fahrers angeordnet. Zentrales Element ist auch beim neuen MINI das in seiner Größe, aber auch in seiner Bedeutung gewachsene Center Speedo. Es beherbergt deutlich mehr Funktionen als noch beim Vorgängermodell. Integriert sind jetzt die Anzeigen und Bedienelemente der Entertainment-Anlage sowie das Display des optional verfügbaren Navigationssystems.

Dank der betont schlanken Gestaltung der Mittelkonsole konnte das Platzangebot im Fußraum auf der Fahrer- und der Beifahrerseite erweitert werden. Die horizontal ausgerichtete Struktur des Cockpits findet sich in der Anordnung der Bedienelemente wieder, die unterhalb des Center Speedo im Center Stack versammelt sind. MINI spezifisch sind darüber hinaus die senkrecht angeordneten Drehschalter der Lüftung, die zwei in den Sockel der Mittelkonsole integrierten Cupholder sowie die dem Motorsport entlehnten Toggles. Beim neuen MINI sind diese Schalter, die unter anderem zur Aktivierung von Fensterhebern, Sitzheizung und Zentralverriegelung dienen, größer geworden. Erstmalig befinden sich auch im Dachhimmel Toggles. Alle Instrumente zeichnen sich durch ausgesprochen leichte Bedienbarkeit und ergonomisch optimale Platzierung aus. Die Funktion des Tür- und Zündschlüssels übernimmt ein im MINI Stil gestalteter runder Signalgeber, der Motor wird mit dem Start/Stop-Knopf angelassen.

Lichtfarbe nach Wunsch.

Einzigartige Akzente setzt die neue ambiente Beleuchtung, die im optionalen Lichtpaket enthalten ist. Als „Wasserfallbeleuchtung“ dezent von oben und als indirekte Beleuchtung des Dachhimmels, der Türfächer und der Türgriffschalen verleiht es dem Innenraum eine einzigartige Atmosphäre. Typisch MINI: Die Lichtfarbe kann in fünf Stufen zwischen warmem Orange und sportlichem Blau variiert werden.

Individualität ist Trumpf.

Mit einem unvergleichlich vielfältigen und attraktiven Angebot an Ausstattungsvarianten und Sonderzubehör erfüllt der neue MINI höchste Ansprüche von Individualisten. Das Fahrzeug erreicht mit wohlriechenden Werkstoffen wie Naturholz und handverarbeitetem Leder alle Sinne der MINI Kunden. Mit Hilfe der Dekorflächen und der Colour Line lässt sich die Interieurgestaltung an die persönlichen Vorlieben anpassen.

Serienmäßig stehen 12 Karosseriefarben zur Auswahl, acht davon Metallic-Lacke. Erweitert wird der Gestaltungsfreiraum durch die freie Wahl der Dachlackierung. Alternativ zur Lackierung in der jeweiligen Wagenfarbe wird sowohl weißer als auch schwarzer Lack fürs Dach angeboten. Optional steht darüber hinaus sowohl für den MINI Cooper S als auch für den MINI Cooper eine Chromeline zur Verfügung. Sie umfasst verchromte Einfassungen für den unteren Lufteinlass, die Nebellampen und die Nebelschlussleuchte (MINI Cooper) beziehungsweise den Luftauslass in der Heckschürze (MINI Cooper S) sowie den Griff der Heckklappe (MINI Cooper S).

Neue Motoren: Kraftvoll und sparsam.

Unter der Haube des MINI Cooper S wirkt ein 1,6 Liter-Turbomotor, der eine Leistung von 128 kW/175 PS mobilisiert. Die Aufladung des Motors erfolgt mittels eines Twin-Scroll-Turboaggregats, das von den getrennten Abgasströmen aus jeweils zwei Zylindern angetrieben wird. Aufgrund dieser Anordnung nimmt der Turbolader bereits bei niedrigen Drehzahlen seine leistungsfördernde Wirkung auf. Der Effekt ist deutlich spürbar: Der 1,6 Liter-Vierzylinder des MINI Cooper S entfaltet seine Kraft mit einer für Motoren seiner Größenordnung ungewöhnlichen Vehemenz. Das maximale Drehmoment beträgt 240 Nm und steht im Bereich zwischen 1600 und 5 000 Touren praktisch konstant zur Verfügung. Beim starken Beschleunigen wird das Drehmoment mittels kurzfristiger Erhöhung des Ladedrucks (Overboost) sogar auf 260 Nm angehoben.

Im MINI Cooper agiert ein Vierzylinder-Saugmotor mit ebenfalls 1,6 Litern Hubraum, der kraftvolle 88 kW/120 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 160 Nm zur Verfügung stellt. Die Steuerung der Einlassventile, bei der die einzigartige VALVETRONIC Technologie der BMW Group Pate stand, ist vollvariabel. Ventilhub und Öffnungszeiten werden stufenlos und elektronisch gesteuert der jeweiligen Leistungsanforderung angepasst. Diese innovative Ventilsteuerung sorgt nicht nur für ein besonders spontanes Ansprechverhalten und eine hohe Laufkultur, sondern auch für einen niedrigen Kraftstoffverbrauch und ein optimiertes Abgasverhalten.

Beide Vierzylinder-Motoren sind vorn quer eingebaut. Zum aktuellen Leichtbaukonzept gehört eine innovative Nockenwellenkonstruktion ebenso wie die gewichtsoptimierte Kurbelwelle. Der Kraftstoffverbrauch wird darüber hinaus durch eine volumenstromgeregelte Ölpumpe und eine abschaltbare Wasserpumpe für den Kühlmittelkreislauf optimiert – zwei Details, die zuvor nur in höheren Fahrzeugsegmenten zu haben waren.

Der neue MINI Cooper und der neue MINI Cooper S sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet. Optional ist für beide Modelle ein Automatik-Getriebe, ebenfalls mit sechs Gängen, erhältlich. Moderne Getriebetechnologie mindert die Schaltkräfte und gewährleistet besonders fließende und effiziente Gangwechsel.

Go-Kart-Feeling in perfektionierter Form.

Im Vergleich zum MINI Cooper ist das Fahrwerk des MINI Cooper S noch sportlicher abgestimmt. In beiden Fällen wird das Fahrerlebnis in erster Linie von dem für MINI typischen Go-Kart-Feeling bestimmt. Mit dem leichtfüßigen Handling und der gesteigerten Agilität kommt der einzigartige Charakter des MINI nun noch perfekter zur Geltung. Für beide Modelle steht optional ein Sportfahrwerk zur Verfügung, mit dem sich der Fahrspaß noch weiter steigern lässt.

Einen großen Anteil an der Wendigkeit des MINI hat die neue elektromechanische Servolenkung EPAS (Electrical Power Assisted Steering). Die geschwindigkeitsabhängige Unterstützung gewährleistet niedrige Lenkkräfte beim Einparken ebenso wie präzises Ansprechen bei Autobahntempo.

Sicherheit auf Premium-Niveau.

Dank seiner soliden Karosseriestruktur weist der neue MINI eine in seinem Segment vorbildiche Crashsicherheit auf. Optimierte Lastpfade führen bei einer Kollision trotz der kurzen Überhänge zu einer wirkungsvollen Ableitung einwirkender Kräfte. Dem Premiumanspruch des MINI entsprechend, verfügen beide Modellvarianten außerdem über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung. Serienmäßig gewährleisten sechs Airbags einen umfassenden Insassenschutz auf allen Sitzplätzen.

Für mehr aktive Sicherheit in kritischen Fahrsituationen sorgen das Antiblockiersystem (ABS), die elektronische Bremskraftverteilung (EBD), die Kurvenbremsregelung Cornering Brake Control (CBC), die beim MINI Cooper S serienmäßige Traktionskontrolle (ASC+T, abschaltbar) sowie die Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Notbremssituationen erkennt der Bremsassistent des neuen MINI. Er sorgt für einen schnellstmöglichen Aufbau des maximalen Bremsdrucks. Neu ist auch die Berganfahrhilfe „Hill Assist“ in Verbindung mit DSC, die beim Anfahren an einer Steigung die Bremsen aktiviert und damit das Zurückrollen des Fahrzeugs verhindert.

Der neue MINI knüpft an das Erfolgskonzept des Vorgängermodells an, das bislang in mehr als 800 000 Exemplaren gebaut wurde und das weltweit die Herzen einer stetig wachsenden Fangemeinde erobert hat. Auf der Grundlage der hohen Qualitäts-, Technologie- und Sicherheitsstandards der BMW Group unterstreicht der neue MINI deutlicher denn je den Anspruch auf die Spitzenposition in seinem Fahrzeugsegment.
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"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein

Geändert von Hermann (28.09.2006 um 19:26 Uhr)
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Alt 28.09.2006, 19:11     #2
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Das Karosseriedesign.

„Vom Original zum Original“ – so lautete der Grundsatz bei der Entwicklung des Exterieurdesigns für den neuen MINI. Schon mit der ersten Generation des modernen MINI war es gelungen, das Konzept des klassischen MINI aus dem Jahre 1959 zeitgemäß zu adaptieren. Jetzt wird die Philosophie der Kontinuität fortgeführt. „Im Bereich des Außendesigns ist der neue MINI eine Evolution seines Vorgängers“, erläutert dazu MINI Chefdesigner Gert Hildebrand. Ziel war es, all jene Erkennungsmerkmale, die nicht nur klassisch, sondern auch typisch für den modernen MINI sind, noch intensiver zur Geltung zu bringen. Getreu dieser Linie wurde das gesamte Fahrzeug neu gestaltet und seine charakteristische Form authentisch aktualisiert.

Zu den traditionellen Markenzeichen, die sich mittlerweile bereits zu Design-Ikonen entwickelt haben, gehören die großen Rundscheinwerfer des MINI. Die Klarglas-Hauptscheinwerfer wurden leicht nach außen gedreht, um die bewährte Geometrie der Frontansicht zu erhalten. Dennoch richtet sich nicht nur ihr Lichtkegel, sondern auch der Blick des neuen MINI klar nach vorn. In der Kombination klassischen Designs mit moderner, hochwertiger Technik fällt die Lichtausbeute noch besser aus. In die Scheinwerfereinheiten integriert wurden auch die zuvor eigenständig positionierten Blinkleuchten. Als einziges Inselelement bilden nun die Positionslichter, die auch die optionalen Nebelscheinwerfer enthalten, die charakteristischen „Beauty Spots“ im Gesicht des neuen MINI.

Die Front: Individueller Look für jede Modellvariante.

Besonders auffällig kommt die Neugestaltung beim sechseckigen Kühlergrill zum Tragen. Er besteht beim neuen MINI aus einem geschlossenen Element, die bisherige Trennung durch die Oberkante der Stoßstange entfällt. Aufgrund seiner Form erinnert der modifizierte Hexagon-Kühlergrill noch stärker an den Lufteinlass des klassischen MINI, die Ausdruckskraft dieser Design-Ikone wird damit noch gesteigert. Die horizontale Ausrichtung des Kühlergrills betont die Breite der Karosserie und lässt den neuen MINI maskuliner erscheinen.

Der neue MINI Cooper und der neue MINI Cooper S präsentieren sich an der Front jeweils in einem individuellen Look. Beim MINI Cooper zeigen die Ränder des unteren Lufteinasses einen leichten Aufwärtsschwung. Es entsteht der Eindruck, als ziehe der MINI Cooper die Mundwinkel lächelnd nach oben. Der Kühlergrill wird von drei verchromten Rippen gebildet und wirkt dadurch sympathisch und etwas nostalgischer als beim MINI Cooper S, dessen Frontpartie betont maskulin und sportlich erscheint. Außerdem ist die Motorhaube des MINI Cooper S um 20 Millimeter weiter nach oben gewölbt. Dies trägt dem zusätzlichen Platzbedarf des Turbomotors Rechnung. „Und es ist ein Beispiel für klassisches ‚Form follows Function‘ und typisch für MINI“, erklärt Exterieurdesigner Marcus Syring. „Authentisches Design zeigt, was in ihm steckt. Deshalb haben wir dem MINI Cooper S bewusst eine etwas kräftigere Front verliehen.“

Ergänzend dazu weist der Kühlergrill ein eigenständiges Gittermuster auf, das sich im Lufteinlass fortsetzt. Im Gesamteindruck erscheint dadurch diese Einheit größer als beim MINI Cooper. Das Design verweist damit selbstbewusst auf Größe und Stärke des dahinter liegenden Motors. Zusätzlich wird auch der neue MINI Cooper S von der typischen Öffnung in der Motorhaube gekennzeichnet.

Moderne Aerodynamik bei klassischer Form.

Bei beiden Modellvarianten erhält der MINI eine zeitgemäßere Silhouette und damit verbesserte Aerodynamik durch vertikale Luftabrisskanten an der C-Säule sowie individuelle Spoiler am hinteren Dachabschluss. Der Luftwiderstandsbeiwert des MINI Cooper beträgt nun 0,33. Der Spoiler des MINI Cooper S ist deutlich stärker akzentuiert.

Bei beiden Modellen steigt die Brüstungslinie zum Heck hin leicht an – im Bereich der B-Säule beträgt der Unterschied im Vergleich zum Vorgänger 18 Millimeter. Die daraus resultierende Keilform unterstützt und symbolisiert die zusätzliche Fahrdynamik des neuen MINI gleichermaßen.

Das für den modernen MINI charakteristische Greenhouse wurde nochmals überarbeitet. Die Rundumverglasung umschließt das Fahrzeug als ein umlaufendes Band und vermittelt so den Eindruck eines frei schwebenden Dachs. Das Band verjüngt sich mehr als beim Vorgänger in Richtung Heck und unterstreicht damit den sportlichen Charakter des neuen MINI.

Als Reminiszenz an den Urvater des Modells aus den 50er Jahren führt bei allen Varianten des neuen MINI eine diagonal verlaufende Karosseriefuge von der Motorhaube zum Seitenblinker. Beim klassischen MINI befand sich dort ehemals eine deutlich sichtbare Schweißnaht. Zusätzlich sorgen die verchromten Türgriffe sowie die Blinkleuchten an den vorderen Seitenwänden für den nostalgischen Touch des neuen MINI.

Von der Seite wirkt der neue MINI durch die neue Linie besonders dynamisch und straff. Abgerundet wird dieser Eindruck durch minimale Karosserieüberhänge im Front- und Heckbereich sowie große Räder, auf denen sich das Fahrzeug abzustützen scheint. Seit Jahrzehnten ist der MINI für diesen „Stance on the Wheels“ Look berühmt.

Klare Linie am Heck.

Die neue Länge des MINI wird am Heck durch eine stärkere Schulterpartie wie auch durch eine klare Konzentration auf horizontale Linien ausgeglichen. Diese spielen mit dem markanten „Cascading“ des MINI, das die einzelnen Sektionen des Fahrzeugs von unten nach oben stufenförmig aufeinander aufbaut. So demonstriert der neue MINI auch in der Rückansicht einen stabilen Stand.

Als Design-Ikonen behielten die aufrecht stehenden Rückleuchten weitestgehend ihre Form; sie wurden lediglich vergrößert und sorgen so für eine optimierte Fahrsicherheit. Durch erstmals separat außen liegende und daher noch massiver und hochwertiger wirkende Chromrahmen erstrahlen die Rückleuchten zudem in neuem Glanz. Sie befinden sich in unverändertem Abstand zum jetzt vergrößerten „Black Band“, das die Karosserie zur Fahrbahn hin begrenzt.

Auch am Heck hebt sich der MINI Cooper S von den übrigen Modellvarianten ab. Dies erfolgt mit optischen Anlehnungen an den Rennsport. Dazu gehören das mittig platzierte Doppelendrohr der Abgasanlage, ein großer Luftauslass in der Heckschürze und die zweigeteilte Nebelschlussleuchte.

Die Karosseriefarben: Dach auch in Schwarz oder Weiß.

Die Individualisierung beginnt auch beim neuen MINI bereits mit der Wahl der Lackierung. Für den neuen MINI werden 12 Karosseriefarben zur Auswahl stehen, bei acht dieser Varianten handelt es sich um Metallic-Lacke. Völlig neu im Programm sind die Farbtöne Mellow Yellow und Oxygen Blue. Die Varianten Chili Red und Pepper White standen dagegen bereits dem Vorgängermodell gut zu Gesicht. In die Metallic-Kategorie fallen die Lackierungen British Racing Green, Pure Silver, Astro Black sowie die neuen Farbtöne Sparkling Silver, Lightning Blue und Nightfire Red. Exklusiv für den MINI Cooper S umfasst die Farbpalette außerdem noch die Metallic-Varianten Dark Silver und Laser Blue. Mit der Wahl der Dachlackierung lässt sich die Farbvielfalt gleich noch einmal erweitern. Alternativ zur Lackierung in der jeweiligen Wagenfarbe können MINI Fans auch schwarzen oder weißen Lack fürs Dach bestellen.

Als weitere Möglichkeit der Individualisierung steht optional für MINI Cooper und MINI Cooper S eine Chromeline zur Verfügung. Sie umfasst verchromte Einfassungen für den unteren Lufteinlass, die Nebellampen und die Nebelschlussleuchte (MINI Cooper) beziehungsweise den Luftauslass in der Heckschürze (MINI Cooper S) sowie den Griff der Heckklappe (MINI Cooper S).
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Das Interieur.

Der Innenraum des neuen MINI ist das Ergebnis einer wahren Designrevolution. Von ihr wurden alle Bereiche der Interieurgestaltung erfasst. Entsprechend umfangreich und vielfältig fallen die Resultate aus: eine erweiterte Ausstattung, eine optimierte Ergonomie, ein größeres Platzangebot, hochwertigere Materialien und eine Verarbeitungsqualität, die bis ins kleinste Detail dem Premium-Anspruch des neuen MINI entspricht.

Im Cockpit wurde das optische Gesamtbild auf wenige klare Formen konzentriert. Auf diese Weise wird der sportliche und maskuline Charakter des Interieurs betont. Mit einer im Vergleich zum Vorgängermodell reduzierten Zahl von Instrumenten werden mehr Funktionalitäten realisiert. Ein klares Plus ist – trotz der nahezu konstanten Außenabmessungen – auch beim Raumgefühl im Interieur des neuen MINI zu verzeichnen. „Die Designentwicklung hatte das Ziel, ein maximales Auto auf minimalem Raum zu entwerfen“, erklärt MINI Interieurdesigner Marc Girard. Mit der schlanken Gestaltung der Mittelkonsole wurde zusätzliche Beinfreiheit für Fahrer und Beifahrer gewonnen. Auch die horizontale Gliederung der Armaturentafel unterstreicht die Großzügigkeit des Innenraums. Außerdem betonen die weit außen platzierten runden Belüftungsdüsen die Breite des Armaturenträgers. Sie betonen die horizontale Ausrichtung des Cockpits und schaffen zugleich als Bindeglied einen klaren Übergang zu den Türverkleidungen.

Ergonomie und leichte Bedienung.

Bei der Anordnung der Instrumente im Cockpit legten die Entwickler größten Wert auf die einfache und ergonomisch sinnvolle Handhabung. Alle Bedienelemente sind hierarchisch in Abhängigkeit von der Zugriffshäufigkeit und -dringlichkeit angeordnet.

Zentraler Blickpunkt bleibt das kreisrunde „Center Speedo“, das gründlich neu interpretiert daherkommt. Es ist gewachsen, tritt prägnanter hervor und unterstreicht die Cockpit Atmosphäre an Bord des neuen MINI. Neben der analogen Geschwindigkeitsanzeige sind im Center Speedo erstmals die Audioanlage sowie die optionalen Entertainment- und Navigationsfunktionen integriert. Einzigartig ist die Tempoanzeige, die alle anderen Funktionen in einem umlaufenden Ring umgibt. Die hohe Position der Einheit ermöglicht eine ergonomisch optimale Bedienbarkeit, das Display wurde mittig im Zentralinstrument positioniert.

Sportlicher Cockpit-Charakter.

Die horizontal ausgerichtete Struktur des Cockpits findet sich auch in der Anordnung der Bedienelemente wieder, die unterhalb des Center Speedo im Center Stack versammelt sind. MINI spezifisch sind darüber hinaus die senkrecht angeordneten Drehschalter der Lüftung, die zwei in den Sockel der Mittelkonsole integrierten Cupholder sowie die dem Motorsport entlehnten Toggles. Beim neuen MINI sind diese Schalter, die unter anderem zur Aktivierung von Fensterhebern, Sitzheizung und Zentralverriegelung dienen, größer geworden. Erstmals finden sich auch im Dachhimmel Toggle-Schalter. So entspricht auch die Schiebedach-Betätigung dem MINI typischen Stil.

Ähnlich wie im Motorsport ist der Drehzahlmesser direkt hinter dem Lenkrad im Blickfeld des Fahrers platziert. Für den schnellen Überblick befindet sich im Lenkstock eine zusätzliche digitale Geschwindigkeitsanzeige.

Den herkömmlichen Zündschlüssel ersetzt im neuen MINI ein kreisrund und im MINI Stil gestalteter elektronischer Signalgeber. Sobald er in den Aufnahmeschacht neben dem Lenkrad eingeschoben wurde, kann der Motor mit einem Druck auf den Start/Stop-Knopf angelassen werden.

Typisch MINI: Lichtstimmung in Wunschfarbe.

Einen besonderen Akzent im Innenraum des MINI setzt die neue ambiente Beleuchtung, die im optionalen Lichtpaket enthalten ist. Als „Wasserfallbeleuchtung“ dezent von oben und als indirekte Beleuchtung des Dachhimmels, der Türfächer und der Türgriffschalen verleiht es dem Innenraum eine einzigartige Atmosphäre. Typisch MINI: Die Lichtfarbe kann jederzeit verändert werden, in fünf Stufen zwischen warmem Orange und sportlichem Blau, ganz nach Stimmungslage der Insassen.

Genuss pur für alle Sinne.

Die Begegnung mit dem neuen MINI ist ein Erlebnis, das nicht allein mit Augen und Ohren wahrgenommen wird. Besonders im Interieur finden sich zahlreiche Elemente, die sich ebenso intensiv an den Tast- und Geruchssinn richten. „Die Haptik, also der Eindruck, der dadurch bestimmt wird, wie sich die Materialien anfühlen, ist extrem wichtig“, bekräftigt MINI Material- und Farbdesignerin Annette Baumeister. Besonders hochwertige Materialien, klare Strukturen sowie die feine Narbung von Kunststoffoberflächen bringen den hohen Qualitätsanspruch zum Ausdruck. Die einzelnen Flächen und Blenden wurden bewusst klein gehalten, Zierringe besonders filigran gestaltet, um die Liebe zum Detail und die Wertigkeit des verwendeten Materials zu unterstreichen.

Auch in den Türverkleidungen zeigt sich die Formensprache der „Circular Elements“ in Kombination mit horizontalen Strukturen. Das elliptische Hauptelement der Verkleidung reicht nun bis in den Fondbereich hinein. Die Ellipse rahmt die leicht wirkende Armauflage, eine Türtasche sowie die runden Türöffner ein.

Als Farbwelten für die Verkleidungen stehen die Töne Carbon Black, Gotham Grey, Tuscan Beige und Redwood Red zur Wahl, je nach Kundenwunsch in Harmonie oder im spannenden Kontrast zur jeweiligen Karosseriefarbe und Dekorvariante. Die Armaturentafel des neuen MINI besteht aus zwei horizontal gegliederten Sektionen, zwischen denen sich eine Dekorfläche einfügt. Die Kunststoffoberflächen verfügen über eine besonders feine Narbung, mit der die Wertigkeit des Materials hervorgehoben wird.

Authentisch und hochwertig: Materialien in Premium-Qualität.

Durch die optionale Colour Line kann das Cockpit sehr individuell gestaltet werden. Farbakzente in den unteren Elementen der Armaturentafel setzen sich bis in die Türverkleidungen fort und können besonders wirkungsvoll mit den für die Dekorfläche angebotenen Materialien kombiniert werden. Die Colour Line ist in den fünf Farbtönen Dark Grey, Cream White, Pacific Blue, Rooster Red und Mellow Yellow verfügbar, für die Dekorfläche stehen neben den für den MINI Cooper und den MINI Cooper S jeweils serienmäßigen Ausführungen vier exklusive Varianten zur Auswahl: glänzend schwarzer Pianolack, dunkelbraun gemasertes Eichenholz, gebürstetes Aluminium sowie eine feine Glanzoberfläche, die von der Struktur flüssigen Metalls inspiriert wurde. Ausdruck des authentischen Premium-Charakters des neuen MINI ist die Verwendung von Naturholz und massivem Aluminium. Auf der Beifahrerseite können auf Wunsch ein geschlossenes Ablagefach oder ein CD-Wechsler in die Dekorfläche integriert werden.

Mit unterschiedlichen Sitzbezügen wird zwischen MINI Cooper und MINI Cooper S differenziert. Effektgarn-Nähte verstärken beim betont puristisch gehaltenen Basisstoff des MINI Cooper die Lifestyle-Atmosphäre. Bei den Sitzbezügen des MINI Cooper S werden dagegen „Checks“, die Karos der Zielflagge im Rennsport, als graphisches Muster eingesetzt. Der dafür verwendete Stoff „Cloth Checkered“ betont die Sportlichkeit des MINI Cooper S. Alternativ steht ein klassischer Pin-Stripe-Stoff zur Verfügung, der eine elegante und feine Weboptik mit in vier Farbvarianten erhältlichem Leder auf den Seitenwangen der Sitze kombiniert. Klassische Nadelstreifen-Anzüge lieferten das Vorbild für diesen besonders hochwertigen Stoff.

Handverarbeitetes Leder für den „Touch of Class“.

Bei der Gestaltung des Interieurs haben die Designer ihre Liebe zum Detail unter Beweis gestellt. Die Kunden können es ihnen nachtun, wenn sie die vielfältigen Möglichkeiten zur Individualisierung ihres neuen MINI nutzen. Ein Set aus 16 verchromten Zierringen – unter anderem für Belüftungsdüsen, Cupholder und Instrumente – lässt das Interieur noch eleganter und hochwertiger wirken. Bei den Lederpolsterungen stehen die Varianten Leather Punch in der Farbe Carbon Black sowie Leather Gravity in der Farbe Tuscan Beige zur Auswahl. Den „Touch of Class“, den der neue MINI seinem britischen Erbe verdankt, verströmt der auf Wunsch lieferbare klassische Ledersitz „Leather Lounge“, der in zwei Farbvarianten wählbar ist. Er verbindet die traditionellen Werte der Marke mit hochmoderner Formensprache. Dieses exklusive „Piping Leather“ wird handvernäht, seine Qualität lässt sich mit allen Sinnen wahrnehmen.

Anspruchsvolle Entertainment- und Navigationssysteme unterstreichen den Premium-Charakter des neuen MINI. Zu den technischen Highlights gehört ein Hybrid-TV-Empfänger, der im Segement des neuen MINI einzigartig ist. Mit ihm können sowohl Analog-TV- als auch DVB-T-Signale empfangen werden. In Ballungsgebieten ermöglicht dies eine deutlich höhere Programmvielfalt und Bildqualität. Bis zu 30 TV-Sender können empfangen werden. Deutlich verbessert ist die Empfangsqualität durch eine neuartige Antennen-Diversity. Dieses Antennen-System wählt nicht den jeweils stärksten Sender aus, sondern addiert einfach alle empfangbaren Antennensignale zu einem klaren TV-Bild.
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Die Motoren.

Gesteigerter Fahrspaß bei verbesserter Wirtschaftlichkeit – auch die komplett neu entwickelten Motoren für den MINI Cooper und den MINI Cooper S läuten einen Generationswechsel ein. Beide 1,6 Liter-Vierzylinder entstammen einer mit Knowhow aus dem Motorsport konstruierten Triebwerksfamilie, die mit zahlreichen innovativen Detaillösungen aufwartet. Der Saugmotor des neuen MINI Cooper leistet 88 kW/120 PS, das Turboaggregat des MINI Cooper S eindrucksvolle 128 kW/175 PS. Im ersten Halbjahr 2007 ergänzt der MINI One mit einem 70 kW/95 PS starken 1,4 Liter-Motor die Modellpalette. Darüber hinaus wird in Zukunft auch beim neuen MINI modernste Turbodiesel-Technik zur Verfügung stehen.

Die Einführung der komplett neu konstruierten Benzinmotoren ist für MINI nicht nur der Schlüssel zu gesteigerter Fahrdynamik, sondern auch ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der Selbstverpflichtung der europäischen Automobilindustrie, bis 2008 die CO2-Emissionen im Flottendurchschnitt auf 140 g/km zu senken. „Mit der neuen Triebwerksfamilie ist es gelungen, anspruchsvolle und technisch aufwändige Motorentechnologie in das Segment der Klein- und Kompaktfahrzeuge zu übertragen“, sagt Erich Sonntag, Projektleiter Antrieb bei der Entwicklung des neuen MINI. „Unser Kernziel lautete effiziente Dynamik. Mit anderen Worten: verbesserte Fahrleistungen bei gleichzeitig gesenktem Verbrauch.“

MINI Cooper S: Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung.

Besonders eindrucksvolle Leistungsdaten kennzeichnen den 1,6 Liter-Turbomotor, der im neuen MINI Cooper S zum Einsatz kommt. Eine Höchstleistung von 128 kW/175 PS und eine spezifische Leistung von 80,1 kW/Liter Hubraum sind Werte, mit denen der aus Leichtmetall gefertigte Vierzylinder Maßstäbe in seiner Klasse setzt. Die Höchstleistung liegt bei 5 500 min–1 an. Das maximale Drehmoment des Motors beträgt 240 Nm, das im Drehzahlbereich zwischen 1600 und 5 000 Touren praktisch konstant zur Verfügung steht. Beim Beschleunigen wird das Drehmoment mittels kurzfristiger Erhöhung des Ladedrucks (Overboost) sogar auf 260 Nm angehoben.

Entsprechend dynamisch zieht der neue MINI Cooper S durch. Den Standardsprint von null auf Tempo 100 erledigt er in 7,1 Sekunden. Die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h, wie sie beispielsweise für einen Überholvorgang benötigt wird, ist in 5,5 Sekunden absolviert. Als Höchstgeschwindigkeit erreicht der neue MINI Cooper S 225 km/h.

Zu den Qualitäten des neuen Motors gehört es, neben eindrucksvollen Fahrleistungen auch eine hohe Effizienz zu realisieren. So begnügt sich der neue MINI Cooper S beim Durchschnittsverbrauch nach EU-Testzyklus mit moderaten 6,9 Litern pro 100 Kilometer Fahrstrecke.

Modernste Antriebstechnik sorgt für Höchstleistung und Effizienz.

Das neue Turbotriebwerk steht – ähnlich wie die Saugmotor-Variante im MINI Cooper – für modernsten Motorenbau. Die vier Ventile pro Zylinder werden von zwei obenliegenden Nockenwellen, reibungsoptimierten Rollenschlepphebeln und hydraulischen Ventilspiel-Ausgleichselementen gesteuert. Die Auslassventile sind mit Natrium gefüllt, um den bei einem Turbomotor höheren Kühlbedarf zu decken. Die Einlassnockenwelle verfügt über eine stufenlose Phasenverstellung, mit der die Ventilsteuerzeiten der momentanen Leistungsanforderung angepasst werden. So wird ein Optimum an Leistung und Drehmoment bei gleichzeitig niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten erreicht.

Den Kraftstoff erhält der Turbo-Vierzylinder über eine Direkteinspritzung nach dem Common-Rail-Prinzip. Eine für alle Zylinder gemeinsame Edelstahl-Speicherleitung (englisch: common rail) wird von einer Hochdruckpumpe am hinteren Ende der Einlassnockenwelle mit hohem Druck gefüllt. Seitlich im Zylinderkopf positionierte Einspritzventile befördern den Treibstoff aus dem Speicher in Bruchteilen von Sekunden in exakt dosierten Portionen direkt in den Brennraum. Vier Ventiltaschen und eine mittig angeordnete Brennraummulde auf jedem Kolben sorgen für optimale Ladungsschichtung des homogenen Benzin-Luft-Gemischs ( = 1,0). Die Kolben, die in gusseisernen Buchsen laufen und auch durch die für einen Turbomotor vergleichsweise hohe Verdichtung von 10,5 : 1 thermisch stark beansprucht werden, sind spritzölgekühlt.

Spontane Kraftentfaltung dank Twin-Scroll-Turbolader.

Für eine Premiere in seinem Fahrzeugsegment sorgt der neue MINI Cooper S mit dem Twin-Scroll-Turbolader. Sein Bauprinzip ermöglicht einen besonders spontanen Leistungsaufbau. Im Abgaskrümmer und im Turbolader sind die Kanäle von jeweils zwei Zylindern voneinander getrennt. Diese Anordnung führt durch die Reduzierung des Abgasgegendrucks bei niedrigen Drehzahlen dazu, dass die Dynamik der pulsierenden Gassäulen im Krümmer besser genutzt wird. Dieser Effekt begünstigt das Ansprechverhalten des Turboladers. Seine Laderschaufeln kommen schon bei niedrigeren Motordrehzahlen optimal in Schwung.

Der Ladedruck, der über ein als Wastegate bezeichnetes Überdruckventil auf 0,8 bar begrenzt wird, baut sich schon bei einer Drehzahl von 1400 min–1 auf. Das für aufgeladene Motoren herkömmlicher Art typische Turbo-Loch ist daher beim Beschleunigen mit einem MINI Cooper S praktisch nicht mehr zu spüren. Sein 1,6 Liter-Turboantrieb zeigt ein Ansprechverhalten, das an einen deutlich hubraumstärkeren Saugmotor erinnert. „Das Bestreben, mit kleinen und verbrauchsgünstigen Motoren die Leistungen größerer Triebwerke zu realisieren, wird als Downsizing bezeichnet“, erläutert Antriebsprojektleiter Erich Sonntag. „Mit einer spezifischen Leistung von etwa 110 PS pro Liter Hubraum ist der Turbomotor des neuen MINI ein gutes Beispiel dafür.“

Der Motor des MINI Cooper: Kompakt, kraftvoll, sparsam.

Mit seinem ebenfalls 1,6 Liter großen Saugmotor bringt der neue MINI Cooper fulminanten Fahrspaß mit vorbildlicher Wirtschaftlichkeit in Einklang. Seine Höchstleistung von 88 kW/120 PS erreicht dieser Antrieb bei 6 000 Touren. Doch schon bei 2 000 min–1 steht ein Drehmoment von 140 Nm zur Verfügung, das Maximum von 160 Nm wird bei 4 250 min–1 erreicht. Durch das breite nutzbare Drehzahlband kombiniert das kompakte Triebwerk optimalen Fahrspaß mit günstigem Verbrauch. Der neue MINI Cooper beschleunigt in 9,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 203 km/h an. Das durchzugskräftige Vierzylinder-Triebwerk ermöglicht die Beschleunigung von 80 bis 120 km/h – zum Beispiel bei einem Überholvorgang – in 9,4 Sekunden. Im EU-Testzyklus begnügt sich der neue MINI Cooper mit einem Benzinverbrauch von durchschnittlich 5,8 Litern je 100 Kilometer.

VALVETRONIC Technologie stand Pate.

Zu den innovativen Technikdetails des Vierzylinders gehört die vollvariable Ventilsteuerung, die auf Basis der einzigartigen VALVETRONIC Technologie der BMW Group entwickelt wurde. Bei dieser Ventilsteuerung werden Hub und Öffnungsdauer der Einlassventile in Sekundenbruchteilen der jeweiligen Leistungsanforderung angepasst. Dazu wirkt die Nockenwelle nicht direkt über einen Schlepphebel auf das Ventil, sondern über einen weiteren Zwischenhebel. Dessen Drehpunkt wird über eine elektromotorisch betriebene Exzenterwelle verstellt. Je nach Stellung des Umlenkhebels variiert der Hub der Einlassventile stufenlos zwischen 0,2 und 9,5 Millimeter. Die Umstellung von Minimal- auf Maximalhub geschieht innerhalb von etwa 300 Millisekunden.

Zusätzlich zur variablen Steuerung des Ventilhubs auf der Einlassseite werden die Steuerzeiten auf Einlass- und Auslassseite drehzahlabhängig gespreizt. Die Verstellung erfolgt ebenfalls stufenlos, auch diese Umstellung geschieht im Bedarfsfall innerhalb von 300 Millisekunden. Diese enorme Reaktionsgeschwindigkeit wird durch einen leistungsfähigen 32-Bit-Computer realisiert, der Teil der Motorsteuerung ist.

Variabler Ventilhub und drehzahlabhängige Nockenwellensteuerung bewirken gemeinsam eine Optimierung von Drehmomentverlauf und Leistungsabgabe. Bereits im niedertourigen Betriebsbereich stellt der Motor des neuen MINI Cooper ein hohes Drehmoment zur Verfügung und im oberen Drehzahlbereich wird spürbar mehr Leistung erzeugt als bei herkömmlichen Motoren. Darüber hinaus sorgen beide Technologien für einen deutlich reduzierten Kraftstoffverbrauch – je nach Streckenprofil um bis 20 Prozent. Im EU-Testzyklus liegt die Einsparung bei rund 12,5 Prozent. Ein weiterer Vorteil ist die von der Kraftstoffqualität unabhängige Funktionsweise. Sie ist ein bedeutendes Kriterium für einen weltweit agierenden Hersteller wie MINI.

Neue Triebwerksfamilie mit Technologie aus dem Motorsport.

Die neuen Motoren von MINI Cooper und MINI Cooper S entstehen im BMW Group Motorenwerk Hams Hall (Großbritannien). Im Vergleich zum Vorgängermodell sind beide um 180 Grad gedreht eingebaut, die Auslass-Seite liegt nun vorne. Im Grundmotor gleichen sich Saug- und Turbobenziner in vielen Bereichen. Beiden Triebwerken gemeinsam sind der Zylinderabstand von 84 Millimetern, die Bohrung von 77 Millimetern, der Hub von 85,5 Millimetern und damit der Hubraum von 1598 Kubikzentimetern. Die zweiteilige Bedplate-Konstruktion des Kurbelgehäuses stellt eine aus dem Motorsport stammende Technologie dar. Zylinderblock und Lagergehäuse sind aus einer Aluminiumlegierung gegossen. Die Integration des Kettenkastens in das Gehäuse führt zu einer Gewichtsersparnis, verbessert die Akustik und reduziert den Bauteileaufwand.

Die Nockenwellen der beiden Motorvarianten sind gebaut. Im Gegensatz zum konventionellen Gussverfahren werden dabei Nockenringe aus hochfestem Edelstahl auf die eigentliche Welle aufgeschrumpft. Anschließend werden die Nocken mit einer Genauigkeit von 1∕1000 Millimeter feingeschliffen. Auch die Exzenterwelle der Phasenverstellung wird in diesem Verfahren gefertigt, was zur weiteren Gewichtsreduzierung beiträgt.

Zum Leichtbaukonzept, das bei der Entwicklung der neuen MINI Motoren zur Anwendung kam, gehört auch die Reduzierung der Reibungsverluste. So sind die Kurbelwellen beider Antriebseinheiten gewichtsoptimiert konstruiert und außerdem mit speziellen Lagerschalen und vergleichsweise kleinen Lagerzapfen – Durchmesser: 45 mm – versehen. Generator und Klimakompressor werden jeweils von einem einzigen Poly-V-Riemen angetrieben. Den Antrieb der Wasserpumpe übernimmt dagegen ein Reibrad. Beide Maßnahmen verhelfen den Motoren des neuen MINI zu einer besonders kompakten Bauart. Sie gehören zu den kürzesten Vierzylinder in ihrer Hubraumklasse.

Eine Neuheit im Segment des MINI ist die Ausstattung der Motoren mit einer volumenstromgeregelten Ölpumpe. Diese über eine Kette angetriebene Pumpe fördert stets nur die Ölmenge, die vom Motor tatsächlich benötigt wird. Der Leistungsbedarf der Nebenaggregate wird so um rund 160 Watt reduziert, bei 6 000 min–1 werden rund 1,25 kW gewonnen und der Kraftstoffverbrauch reduziert sich um etwa ein Prozent. Einen ähnlichen Effekt hat die abschaltbare Wasserpumpe des Kühlmittelkreislaufs. Sie wird erst angetrieben, wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Dadurch wird in der Warmlaufphase Treibstoff gespart, außerdem erreicht der Katalysator schneller die für eine optimale Wirkung nötige Temperatur.
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Alt 28.09.2006, 19:16     #5
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Die Schalt- und Automatikgetriebe.

Maximale Präzision, kurze Übersetzung und hohe Schaltgeschwindigkeiten kennzeichnen die Getriebe im neuen MINI. Entsprechend der Philosophie der Marke MINI, den Antrieb möglichst direkt und sportlich an das Fahrzeug anzubinden, sind alle Motorisierungen der neuen Modellgeneration serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet. Optional steht jeweils ein Automatikgetriebe zur Wahl, das ebenfalls über sechs Schaltstufen verfügt. Die Gangabstufungen sind optimal an die Leistungsentfaltung der Motoren angepasst.

Der neue MINI Cooper – und später auch der neue MINI One – kommen mit Hilfe eines Getriebes mit Einfachkegelsynchronisierung und Karbon-Reibbelägen für die ersten beiden Gänge noch schneller vom Fleck. Neu daran sind auch die Schrägverzahnung und Synchronisation des Rückwärtsgangs. Störende Geräusche beim Einlegen und während der Rückwärtsfahrt fallen damit völlig weg.

Sperrdifferenzial für optimale Traktion.

Im MINI Cooper S sind die ersten beiden Gänge mittels eines Doppelkegels synchronisiert. Das verkürzt die Schaltzeit und reduziert den Kraftaufwand für den Gangwechsel. Optional steht für den MINI Cooper S ein mechanisches Sperrdifferenzial zur Verfügung. Auf glattem Untergrund oder bei dynamischer Kurvenfahrt unterbindet es das Durchdrehen eines Antriebsrads.

Mit dem Sechsgang-Automatikgetriebe kennt der komfortabler Fahrspaß keine Grenzen. Die Fahrstufenwahl kann manuell mit Schaltwippen am Lenkrad erfolgen. Beide Hände bleiben am Lenkrad; der Fahrer behält jederzeit die volle Kontrolle über seinen MINI. Das Getriebe wird über fünf Kupplungen gesteuert, die beim Schalten fast ohne Zugkraftunterbrechung auskommen.

Sporttaste: Auf Knopfdruck mehr Schaltdynamik.

Wer noch mehr Dampf sucht, wird ebenfalls fündig. Als Sonderausstattung für den neuen MINI ist eine Sporttaste verfügbar, die vor dem Gangwählhebel platziert wird. Per Druck auf diese Taste wird eine spürbar leidenschaftlichere Fahrzeugabstimmung aktiviert. Sie beeinflusst die Servotronic-Einstellung des Lenkrads. Zudem reagiert das Gaspedal in dieser Funktion deutlich spontaner und beim Automatikgetriebe werden die Schaltzeiten nochmals verkürzt.
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Alt 28.09.2006, 19:17     #6
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Das Fahrwerk.

Auch beim Fahrwerk setzt die zweite Modellgeneration des MINI völlig neue Standards. Hauptmerkmal der Innovationen ist die neue elektromechanische Servolenkung EPAS (Electrical Power Assisted Steering). Sie führt zu einer einzigartigen Kombination aus Fahrkomfort und Fahrdynamik – und bringt damit ein klares Plus für den Fahrspaß im neuen MINI. Die Lenkung agiert sportlich-direkt, dank einer geschwindigkeitsabhängigen Unterstützung und der Möglichkeit, die Kennlinie durch das Betätigen der Sporttaste zu variieren, passt sich die Lenkcharakteristik nicht nur der jeweiligen Fahrsituation, sondern auch den individuellen Bedürfnissen des Fahrers an. Sämtliche Innovationen im Fahrwerksbereich kommen der Weiterentwicklung des bereits legendären Go-Kart-Feelings zugute. Der neue MINI ist mit seinem Frontantrieb, dem tiefen Schwerpunkt und der breiten Spur mehr denn je der Inbegriff für agiles Handling. Der typische Fahreindruck kommt noch intensiver zur Geltung, gleichzeitig lässt sich das sportliche Potenzial des MINI komfortabler und sicherer auf die Straße bringen.

An der Vorderachse sorgen McPherson-Federbeine für eine exzellente Radführung. Die Lenkung bleibt sowohl bei zügiger Kurvenfahrt als auch beim Beschleunigen und Bremsen von Antriebseinflüssen nahezu unberührt. Die neue Zentrallenker-Hinterachse – eine im Fahrzeugsegment des MINI einzigartige Konstruktion – bietet mit ihrer aufwändigen Kinematik jederzeit die Gewähr für optimalen Fahrbahnkontakt. Bei der Entwicklung der neuen Hinterachse wurde die Fahrwerkskompetenz der BMW Group genutzt. Der Einsatz von Aluminium-Längslenkern führt zu einer Gewichtsersparnis von 6 Kilogramm gegenüber dem Vorgängermodell, Stabilisatoren leisten sowohl beim MINI Cooper S als auch beim MINI Cooper einen zusätzlichen Beitrag zum agilen und sicheren Handling.

Neue elektromechanische Servolenkung.

Mit der Markteinführung des neuen MINI ist auch auf dem Gebiet der Lenkungssysteme ein Generationswechsel verbunden. Der Einsatz der neuen elektromechanischen Servolenkung EPAS im MINI entspricht dabei der generellen Entwicklungsstrategie der BMW Group in diesem Bereich. Im Vergleich zu herkömmlichen hydraulischen Systemen führt die neue Lenkung des MINI zu erheblichen Gewichtseinsparungen. Zudem wird der elektrische Servomotor nur dann aktiviert, wenn eine Lenkunterstützung notwendig beziehungsweise vom Fahrer erwünscht ist. Mit ihrem geringeren Gewicht und der bedarfsgerechten Funktionsweise verhilft die neue Lenkung dem MINI zu einer Verbrauchsminderung um rund 0,1 Liter je 100 Kilometer.

Das elektromechanische Lenksystem ermöglicht die Programmierung unterschiedlicher Abstimmungen. In der Basis-Kennung wird eine ausgewogene Lenkkraftunterstützung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit offeriert. Das Rangieren und Einparken ist mit geringem Kraftaufwand möglich. Zugunsten der Sicherheit und Präzision müssen dagegen bei höheren Geschwindigkeiten entsprechend stärkere Lenkkräfte aufgebracht werden. Nach Betätigung der Sporttaste wird eine spürbar dynamischere Kennung aktiviert. Sie zeichnet sich durch höhere Lenkmomente sowie durch eine gesteigerte Lenkpräzision aus.

In allen Fahrsituationen reduziert die moderne Mechanik der Lenkung sowohl die Massenträgheiten als auch die Reibungen innerhalb des Systems. Dem Fahrer beschert dies noch exaktere Rückmeldungen über das Lenkrad.

Zwei Fahrwerksabstimmungen zur Auswahl.

Für beide Modelle stehen jeweils zwei Fahrwerksvarianten zur Auswahl. In der Grundabstimmung wird die bereits überaus sportliche Konfiguration des neuen MINI Cooper vom neuen MINI Cooper S sogar noch übertroffen. Für beide Modellversionen gibt es optional ein Sportfahrwerk, das sich durch härter abgestimmte Federn, Dämpfer und Stabilisatoren auszeichnet.

An der Vorderachse kommen innenbelüftete Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 280 Millimetern (294 Millimeter beim MINI Cooper S zum Einsatz, an der Hinterachse nehmen 259 Millimeter große Scheiben die Bremsenergie auf. Die standfeste Bremsanlage wird in beiden Modellversionen vom Antiblockiersystem (ABS), der elektronischen Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brakeforce Distribution) und der Kurvenbremsregelung CBC (Cornering Brake Control) unterstützt. Der Bremsassistent des neuen MINI erkennt Notbremssituationen und sorgt unverzüglich für einen maximalen Bremsdruckaufbau. Für zusätzliche Sicherheit in kritischen Situationen sorgen die im MINI Cooper S serienmäßige, abschaltbare Traktionskontrolle (ASC+T) sowie die Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Ein neues Ausstattungsdetail ist auch die Berganfahrhilfe „Hill Assist“ in Verbindung mit DSC, die beim Anfahren an einer Steigung das Bremssystem aktiviert und damit ein Zurückrollen des Fahrzeugs verhindert.

Zur Serienausstattung des MINI Cooper gehören 15 Zoll-Leichtmetallfelgen und Reifen im Format 175/65 R 15. Der MINI Cooper S ist mit 16 Zoll großen Leichtmetallrädern und Reifen in der Dimension 195/65 R 16 ausgestattet. Optional stehen 17 Zoll-Felgen mit Reifen der Größe 205/45 R 17 zur Wahl. Der neue MINI Cooper S rollt serienmäßig auf Runflat-Reifen. Dank ihrer Notlaufeigenschaften kann die Fahrt auch bei völligem Druckverlust fortgesetzt werden. Bei einem Tempo von maximal 80 km/h können noch bis zu 150 Kilometer zurückgelegt werden. Zusätzlich ist der neue MINI mit einer Reifenpannenanzeige ausgerüstet, die permanent den Luftdruck kontrolliert.
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Alt 28.09.2006, 19:17     #7
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Die Sicherheitsausstattung.

Neben dem jederzeit souveränen Fahrverhalten bietet der neue MINI auch ein umfassendes Paket von Maßnahmen zur passiven Sicherheit. Er erfüllt die gesetzlichen Vorschriften sämtlicher Länder, in denen er angeboten wird. Darüber hinaus bietet er die Voraussetzungen für bestmögliche Bewertungen in allen weltweit relevanten Crashtests. Bei der Zusammenstellung seiner umfangreichen Sicherheitsausstattung wurden Erkenntnisse aus der praxisorientierten Unfallforschung der BMW Group zugrunde gelegt. Außerdem wurden auch zukünftige Bestimmungen – beispielsweise auf dem Gebiet des Fußgängerschutzes – bereits im Vorwege berücksichtigt.

Sechs Airbags serienmäßig.

Sechs Airbags sind serienmäßig an Bord. Das Paket der Auffangsysteme besteht aus Front-, Seiten- sowie Curtain-Kopfairbags für Fahrer und Beifahrer. Die Frontairbags entfalten sich abhängig von der mit Hilfe von Sensoren ermittelten und von einem zentralen Rechner kalkulierten Unfallart und –schwere. Die beiden Seitenairbags sind in den Seitenwangen der vorderen Sitze integriert und schützen Fahrer und Beifahrer wirksam vor Thoraxverletzungen. Die Curtain-Kopfairbags entfalten sich bei Bedarf aus dem Dachhimmel und in Form von großflächigen „Vorhängen“. Sie bieten daher sowohl den Front- als auch den Fondpassagieren größtmöglichen Schutz vor Kopfverletzungen. Dreipunktsicherheitsgurte sind auf allen vier Sitzplätzen vorhanden, vorn sind sie zusätzlich mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgerüstet.

Der vorn quer eingebaute Motor des neuen MINI bietet ideale Voraussetzungen für ein optimales Crashverhalten. Im Frontbereich der Karosserie konnten groß dimensionierte Deformationszonen platziert werden. Im Falle einer Kollision kann dort ein großer Teil der einwirkenden Kräfte absorbiert werden. Zusätzlich halten hochstabile Querverbindungen und verstärkte Türstrukturen die Aufprallenergie von der Fahrgastzelle fern. Dazu trägt auch die Vorderachse bei, die ebenfalls Energie aufnimmt und über den Fahrzeugboden ableitet. Die elektrische Kraftstoffpumpe wird bei einem schweren Unfall automatisch abgeschaltet. Außerdem werden die Zentralverriegelung geöffnet und das Innenraum- und Warnblinklicht aktiviert.

Der neue MINI ist nicht nur ein besonders sportliches, sondern auch ein sehr sicheres Auto. Er erfüllt damit in jeder Hinsicht die hohen Ansprüche, die auch im Kleinwagensegment an ein Premium-Fahrzeug gestellt werden.
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Alt 28.09.2006, 19:19     #8
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Die Erfolgsgeschichte.

So deutlich werden Erwartungen selten übertroffen. Im BMW Group Werk in Oxford (Großbritannien) werden heute rund doppelt so viele MINI gefertigt, wie ursprünglich geplant. Im Jahre 2005 überschritt die Produktionszahl erstmals die Marke von 200 000 Fahrzeugen. Seit Beginn der neuen Zeitrechnung im Jahre 2001 wurden in Oxford bereits mehr als 800 000 Exemplare des modernen MINI produziert – und in rund 70 Ländern in aller Welt abgesetzt. Jetzt wird die globale Erfolgsgeschichte des MINI fortgesetzt.

Schon mit der ersten Generation des modernen MINI hatten die Entwickler das Ziel erreicht, den Charakter des klassischen MINI aus dem Jahre 1959 zeitgemäß zu adaptieren. Im modernen MINI spiegelt sich nicht nur die kompakte Grundform des Urahnen wider, er lässt auch den Charme und den Lifestyle des von Sir Alec Issigonis entworfenen Klassikers wieder aufleben. Mit seinen neuen Dimensionen trägt der moderne MINI gleichwohl den für das 21. Jahrhundert gültigen Ansprüchen hinsichtlich Sicherheit, Fahrdynamik, Flexibilität und Individualisierung deutlich Rechnung. Diese Kombination aus traditionellen Werten und modernen technischen Errungenschaften ist einzigartig und wird mit dem neuen MINI authentisch aktualisiert.

Der neue MINI: Klassenlos, cosmopolitisch, konkurrenzlos.

Dabei entstand erneut ein Original. Der neue MINI ist ein Fahrzeug, das Grenzen jeglicher Art mühelos überwindet. Auch deshalb ist er eine Ausnahmeerscheinung in seinem Segment. Er erfüllt den Wunsch nach einem kompakten Fortbewegungsmittel und bietet zugleich all jene Qualitäten, die Fahrzeuge des Premium-Segments auszeichnen: faszinierendes Design, aufwändige Antriebstechnik, hochwertige Verarbeitungsqualität, vorbildliche Sicherheit, innovative Ausstattungsdetails und nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten zur Individualisierung.

Wahrhaft klassenlos erscheint der neue MINI auch deshalb, weil er mit seinem agilen Handling eine über alle Fahrzeugsegmente hinweg einzigartige Form des Fahrvergnügens vermittelt. Damit entzieht er sich dem Vergleich mit direkten Konkurrenten, denn für die Summe seiner Eigenschaften erscheint nur eine Einschätzung zutreffend: typisch MINI.

Mit diesem Konzept sichert sich der neue MINI die Sympathie einer besonders großen und vielfältigen Fangemeinde. Fahrspaß, Qualität und Charme sind Markenzeichen, denen sich kaum jemand entziehen kann. Auf dieser Form der Attraktivität basiert nicht zuletzt auch der internationale Erfolg des modernen MINI. Er symbolisiert Werte und Qualitäten, die überall auf der Welt auf Anhieb Anklang finden.

Made in England: Moderne Produktion mit Tradition.

Produziert wird das globale Erfolgsmodell in einem der modernsten Automobilwerke Europas. Das BMW Group Werk im britischen Oxford war im Jahre 2000 speziell für die Herstellung des modernen MINI umfassend umgebaut worden. Mit Fertigungsbeginn im Frühjahr 2001 begann dann ein neues Kapitel in der Geschichte der Universitätsstadt im Westen von London. 88 Jahre nach der Herstellung des ersten Kraftfahrzeugs durch William Morris schrieb die BMW Group die Historie der Oxforder Automobilproduktion in das 21. Jahrhundert fort.

Kennzeichnend für die moderne Fertigungsstrategie ist die auf drei Standorte innerhalb Großbritanniens verteilte Produktion des neuen MINI. Gemeinsam mit dem zentralen Produktions- und Montagewerk in Oxford bilden die Rohkarossen- und Baugruppenfertigung in Swindon und das Motorenwerk in Hams Hall das neue so genannte Produktionsdreieck für MINI. Die BMW Group hat an allen drei Standorten erhebliche Investitionen getätigt, um mit dem Modellwechsel sowohl die Qualität als auch die Quantität der Produktion nochmals zu steigern. Mittelfristig wird damit auch die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb des MINI Produktionsdreiecks von bislang 6 350 auf rund 6 800 steigen.

Auf dem rund 700 000 Quadratmeter großen Werksgelände in Oxford wurden rund 150 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Fertigungsstätten investiert. Schon im Jahre 2007 soll damit die Produktionskapazität von bislang 200 000 auf 240 000 Einheiten pro Jahr gesteigert werden. Die Belegschaft des Werkes Oxford wird bis dahin um 200 auf 4 700 Beschäftigte wachsen. Weitere 88 Millionen Euro wurden in Swindon investiert, wo künftig rund 1 100 Mitarbeiter für die Fertigung sämtlicher Karosseriebauteile des neuen MINI sorgen. Um die neu entwickelten Vierzylinder-Antriebe für den MINI Cooper und den MINI Cooper S im Motorenwerk Hams Hall herstellen zu können, wurden auch dort nochmals rund 44 Millionen Euro investiert. Auch in Hams Hall ist der Anstieg der Produktionskapazitäten mit der Schaffung neuer Jobs verbunden. Die Zahl der Beschäftigten in der Motorenfertigung wird mittelfristig von 750 auf 1000 Mitarbeiter steigen.

Der Ur-MINI: Drei Siege bei der Rallye Monte Carlo.

Fester Bestandteil der Marken-Historie sind die sportlichen Erfolge, die den Charakter des klassischen MINI von Beginn an geprägt haben. Die außergewöhnlichen Qualitäten in den Bereichen Leistungsfähigkeit und Fahrverhalten führten frühzeitig dazu, dass der MINI den sportlichen Wettkampf suchte. Teammanager Marcus Chambers saß beim Wettbewerbsdebüt, der norwegischen Viking Rallye im September 1959, hinter dem Lenkrad. Bei der Rallye Genf 1960 gewann der MINI, diesmal in den Händen der Brüder Don und Erle Morley, zum ersten Mal seine Hubraumklasse. Zwei Jahre später war der MINI reif für den Gesamtsieg. Pat Moss, Schwester des Formel-1-Piloten Stirling Moss, und Beifahrerin Ann Wisdom gewannen die Tulpen-Rallye in den Niederlanden.

Noch einmal zwei Jahre später fuhr sich das MINI Werksteam endgültig in die Geschichtsbücher des Motorsports. Sechs MINI traten im offiziellen Auftrag zur Rallye Monte Carlo 1964 an. Sie stellten sich einer übermächtig wirkenden Konkurrenz von Fahrzeugen, die teilweise mehr als die doppelte Motorleistung aufweisen konnten. Im Kampf David gegen Goliath spielte der MINI seine Vorteile aus. Der Ire Paddy Hopkirk im MINI Cooper S schaffte die Sensation und landete den ersten Sieg bei der schon damals berühmtesten Rallye der Welt für das MINI Werksteam. 1965 wiederholte der Finne Timo Mäkinen diesen Erfolg. Sein Landsmann Rauno Aaltonen, heute bekannt als „Rallye-Professor“, rundete die Saison für das Werksteam mit dem Gewinn der Europameisterschaft ab. 1967 holte Aaltonen bei der Rallye Monte Carlo den dritten Sieg für die britische Marke.

Auch auf der Rundstrecke waren die MINI Piloten erfolgreich. In ganz Europa fuhren Privatfahrer von Klassensieg zu Klassensieg. Das Werksteam engagierte sich hauptsächlich in der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft. Trotz guter Ergebnisse zeichnete sich Ende der sechziger Jahre ab, dass der MINI Cooper S seinen Zenit als Rennauto überschritten hatte. Geänderte Regeln bevorteilten klar die hubraumstärkeren Fahrzeuge. Der letzte offizielle Werkseinsatz führte 1970 zur „Rallye of the Hills“ nach Australien.

Eine Ära endete, aber die Legende blieb. Die 1960er Jahre waren das Jahrzehnt des MINI – kein Auto bot mehr Sportlichkeit für weniger Geld, verblüffte mit mehr Fahrspaß bei so geringen Außenmaßen.

Die MINI CHALLENGE: Clubsport meets Lifestyle.

Die sportlichen Erbanlagen der Marke MINI boten ideale Voraussetzungen, um im Jahre 2004 die MINI CHALLENGE ins Leben zu rufen. Diese Veranstaltungsserie verdankt ihre außergewöhnliche Attraktivität einem innovativen Konzept: Motorsport trifft Lifestyle. Eine Mischung, die ankommt – bei den Fahrern genauso wie bei den Fans. Verbindendes Element ist der Spaß am Rennsport sowie die Faszination der Marke MINI. Zur speziellen Atmosphäre trägt auch die Besetzung des Teilnehmerfeldes bei. Neben Routiniers und Nachwuchstalenten des Motorsports gehen auch Prominente aus Showbusiness und Sport bei der MINI CHALLENGE an den Start.

Sportliches Markenzeichen der MINI CHALLENGE ist die Chancengleichheit: Alle der meist über 35 Piloten gehen mit technisch identischen MINI Cooper S an den Start. Sämtliche Fahrzeuge werden zentral im Auftrag von MINI aufgebaut und mit dem John Cooper Works Tuning Kit für den Einsatz auf der Rennstrecke optimiert. Wichtige Komponenten wie Motor und Getriebe der 154 kW/210 PS starken Renner sind verplombt, um unerlaubte Änderungen zu verhindern.

Die Wertungsläufe finden im Rahmen etablierter Veranstaltungen statt. So startet die MINI CHALLENGE regelmäßig im Vorfeld von Formel-1-Rennen wie dem Großen Preis von Deutschland. Mittlerweile hat sich die MINI CHALLENGE zu einem internationalen Phänomen entwickelt. Seit 2006 werden unter anderem auch in Großbritannien, Belgien, Italien und Neuseeland Rennen ausgetragen.
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