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Alt 14.08.2006, 17:41     #1
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Der neue MINI. Evolution eines Originals.

Proportionen, Formen und Ikonen. - Das Exterieurdesign.

Individueller, reifer und noch sportlicher. Das Interieurdesign.

Starker Antritt, Vorwärtsdrang und Ausdauer. - Die Motoren.

Knackig, präzise und spontan. - Die Schalt- und Automatikgetriebe.

Go-Kart-Feeling, Agilität und müheloses Handling. - Das Fahrwerk.

Sechs Airbags serienmäßig. - Die Sicherheitsausstattung.


Die Preise der neuen Modelle (in Deutschland, inkl. 16% Mwst.):
  • MINI ONE 15.450 EUR
  • MINI Cooper 17.350 EUR
  • MINI Cooper S 21.050 EUR


Technische Daten Modelljahr 2007

Evolution eines Originals. Der neue MINI. (Kurzfassung)


Es ist der erste Generationswechsel seit Beginn der neuen Zeitrechnung. Der neue MINI macht sich bereit, den Siegeszug seines Vorgängers fortzusetzen. Sein konsequent weiterentwickeltes Design beschert ihm einen frischen Look, die komplett überarbeitete Antriebstechnik verhilft ihm zu noch mehr Agilität. Zur Markteinführung Ende 2006 gehen der MINI Cooper mit einem 1,6 Liter-Saugtriebwerk, das 88 kW/120 PS leistet, und der von einem 128 kW/175 PS starken Turbomotor angetriebene MINI Cooper S an den Start. Bereits im ersten Halbjahr 2007 folgt als Basisvariante der neue MINI One mit einem 1,4 Liter-Motor und einer Leistung von 70 kW/95 PS. Darüber hinaus wird auch beim neuen MINI ab dem ersten Halbjahr 2007 modernste Turbodiesel-Technik die Motorenpalette erweitern.

Die Vierzylinder-Benziner entstammen einer völlig neu konstruierten Motorenfamilie, die mit zahlreichen innovativen technischen Details aufwartet. Komplett neu gestaltet wurde auch das Interieur, während das Exterieurdesign evolutionär überarbeitet wurde. So bleibt der unverwechselbare Charakter des MINI gewahrt. Mehr noch: Die markentypischen Details von Karosserie und Innenraum kommen noch prägnanter zur Geltung. Und die modernen Motoren schärfen – gemeinsam mit dem modifizierten Fahrwerk – das bereits legendäre Go-Kart-Feeling, das den modernen MINI auszeichnet. Doch nicht nur das Design und die Antriebstechnik, sondern auch die umfangreiche Serienausstattung und die hochwertige Verarbeitungsqualität des neuen MINI werden dem Premiumanspruch der Marke gerecht.

Noch prägnanter: Unverwechselbare Formmerkmale des MINI.

Die Dimensionen des neuen MINI haben gegenüber der ersten Generation geringfügig zugelegt. Mit den vergrößerten Dimensionen im Frontbereich werden unter anderen die Voraussetzungen zur Erfüllung zukünftiger Sicherheitsbestimmungen geschaffen. So ist der neue MINI Cooper 60 Millimeter länger als sein Vorgänger, der neue MINI Cooper S legte um 61 Millimeter zu. „Diesen Zuwachs haben wir durch Detailarbeit beim Exterieur optisch ausgeglichen“, erläutert MINI Chefdesigner Gert Hildebrand. Unter der Maxime „Vom Original zum Original“ haben Hildebrand und sein Team das gesamte Fahrzeug neu designt, dabei aber die charakteristische Form des MINI bewahrt und authentisch aktualisiert.

Auch beim neuen MINI bestimmen daher kurze Karosserieüberhänge an Front und Heck sowie große Räder die kräftige Seitenlinie. Geblieben sind die unverwechselbaren MINI Formmerkmale wie der sechseckige Hexagon-Kühlergrill, die großen, runden und weit außen liegenden Scheinwerfer, das umlaufende Band der Fahrgastraumverglasung, die Diagonalfuge zwischen Motorhaube und Seitenblinker – eine Reminiszenz an eine an gleicher Stelle verlaufende Schweißnaht des klassischen Mini – und die aufrecht stehenden Rückleuchten. Charakteristisch für die Front des neuen MINI sind außerdem die unterhalb der Scheinwerfer angeordneten Positionsleuchten und Nebelscheinwerfer. Im Gesicht des neuen MINI übernehmen sie die Rolle von „Beauty Spots“, während die Blinkleuchten nunmehr in die Scheinwerfereinheiten integriert sind. Der MINI Cooper S unterscheidet sich vom MINI Cooper unter anderem durch seinen kräftiger ausgeprägten Powerdome und seine Öffnung in der Motorhaube. Bei beiden Modellvarianten verbessern vertikale Luftabrisskanten an der C-Säule sowie individuelle Spoiler am hinteren Dachabschluss die Aerodynamik.

Markentypisches Center Speedo neu interpretiert.

Deutlich umfangreicher als beim Exterieur fallen die Veränderungen beim Interieurdesign des neuen MINI aus. Die Gestaltung der Bedienelemente und der Oberflächen symbolisiert das hohe technische Niveau des Fahrzeugs ebenso wie seine Premium-Qualität. Kreisrunde Formen und gerade Linien sind die vorherrschenden geometrischen Elemente. So sind runde Instrumente und Lüftungsdüsen auf dem horizontal in drei Ebenen unterteilten Armaturenbrett platziert. Die Konzentration auf klare Formen lässt das Interieur besonders solide, funktionell und puristisch, aber auch leicht und großzügig wirken. Die hochwertigen Materialien und die sanften Konturen der Oberflächen vervollständigen das charakteristische Ambiente im Innenraum des neuen MINI.

Auffälligstes Detail im Cockpit des neuen MINI ist das im Vergleich zum Vorgängermodell gewachsene Center Speedo. Das zentrale Anzeige- und Bedieninstrument – längst als Ikone des MINI Interieurdesigns etabliert – hat nicht nur an Größe, sondern auch an funktionaler Bedeutung gewonnen. Ins Center Speedo sind nun neben der analogen Geschwindigkeitsanzeige auch alle Entertainment- sowie auf Wunsch die Navigationsfunktionen integriert. Die dadurch schlankere Mittelkonsole verbessert das Platzangebot im Fußraum. Die Funktion des Tür- und Zündschlüssels übernimmt ein im MINI Stil gestalteter runder Signalgeber, der Motor wird mit dem Start/Stop-Knopf angelassen.

Neue Benzinmotoren, komplette Sicherheitsausstattung.

Aus einem Hubraum von 1,6 Litern produziert der Vierzylinder-Turbomotor des MINI Cooper S forsch zu Werk gehende 128 kW/175 PS. Mit dieser Leistung wird der MINI Cooper S zu einer wahren Fahrspaßmaschine. Die Aufladung des Motors erfolgt mittels eines Twin-Scroll-Turboaggregats, das von den getrennten Abgasströmen aus jeweils zwei Zylindern angetrieben wird. Aufgrund dieser Anordnung nimmt der Turbolader bereits bei niedrigen Drehzahlen seine leistungsfördernde Wirkung auf. Der Effekt ist deutlich spürbar: Der 1,6-Liter-Vierzylinder des MINI Cooper S beschleunigt mit einer Vehemenz, die ansonsten nur deutlich größeren Saugmotoren eigen ist.

Im MINI Cooper agiert ein Vierzylinder-Saugmotor mit ebenfalls 1,6 Litern Hubraum, der kraftvolle 88 kW/120 PS leistet. Die Steuerung der Einlassventile, bei der die einzigartige VALVETRONIC Technologie der BMW Group Pate stand, ist vollvariabel. Ventilhub und Öffnungszeiten werden stufenlos und elektronisch gesteuert der jeweiligen Leistungsanforderung angepasst. Diese innovative Ventilsteuerung sorgt nicht nur für ein besonders spontanes Ansprechverhalten und eine hohe Laufkultur, sondern auch für einen niedrigen Kraftstoffverbrauch und ein optimiertes Abgasverhalten.

Im Vergleich zum MINI Cooper ist das Fahrwerk des MINI Cooper S deutlich straffer abgestimmt. Für beide Modelle steht optional ein Sportfahrwerk zur Verfügung, mit dem sich der Fahrspaß noch weiter steigern lässt.

Dem Premiumanspruch des MINI entsprechend, verfügen beide Modellvarianten über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung. Serienmäßig gewährleisten sechs Airbags einen umfassenden Insassenschutz auf allen Sitzplätzen. Für mehr aktive Sicherheit in kritischen Fahrsituationen sorgen das Antiblockiersystem (ABS), die elektronische Bremskraftverteilung (EBD), die Kurvenbremsregelung Cornering Brake Control (CBC), die beim Cooper S serienmäßige Traktionskontrolle (ASC+T, abschaltbar) sowie die Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Notbremssituationen erkennt der Bremsassistent des neuen MINI. Er sorgt für einen schnellstmöglichen Aufbau des maximalen Bremsdrucks. Neu ist auch die Berganfahrhilfe „Hill Assist“ in Verbindung mit DSC, die beim Anfahren an einer Steigung die Bremsen aktiviert und damit das Zurückrollen des Fahrzeugs verhindert.

Der neue MINI knüpft an das Erfolgskonzept des Vorgängermodells an, das bislang in mehr als 800 000 Exemplaren gebaut wurde und das weltweit die Herzen einer stetig wachsenden Fangemeinde erobert hat. Auf der Grundlage der hohen Qualitäts-, Technologie- und Sicherheitsstandards der BMW Group unterstreicht der neue MINI deutlicher denn je den Anspruch auf die Spitzenposition in seinem Fahrzeugsegment.
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Geändert von Hermann (14.08.2006 um 20:05 Uhr)
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Alt 14.08.2006, 17:43     #2
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Proportionen, Formen und Ikonen. Das Exterieurdesign.

„Vom Original zum Original“ – so lautete der Grundsatz bei der Entwicklung des Exterieurdesigns für den neuen MINI. Schon mit der ersten Generation des modernen MINI war es gelungen, das Konzept des klassischen Mini aus dem Jahre 1959 zeitgemäß zu adaptieren. Jetzt wird die Philosophie der Kontinuität fortgeführt. „Im Bereich des Außendesigns ist der neue MINI eine Evolution seines Vorgängers“, erläutert MINI Chefdesigner Gert Hildebrand. Ziel war es, all jene Erkennungsmerkmale, die nicht nur klassisch, sondern auch typisch für den modernen MINI sind, noch intensiver zur Geltung zu bringen. Darüber hinaus liefern die gesteigerten Fahrleistungen sowie verschärfte Sicherheitsanforderungen zusätzliche Motive für eine gezielte Neuinterpretation der Karosserieformen.

Die Kontinuität in der Formgebung und das konsequente Festhalten an traditionellen Ikonen des Designs stellen sicher, dass der neue MINI aus allen Perspektiven auf den ersten Blick als Original zu erkennen ist. Die sorgsam gepflegte Konstanz verhilft dem Design des MINI zu seiner einzigartigen Authentizität. Seine individuelle und emotional geprägte Designsprache orientiert sich an zahlreichen elementaren Symbolen, die ihren Ursprung in der Architektur des menschlichen Körpers haben. Beim neuen MINI treffen diese Symbole in perfekter Harmonie zusammen. Ein offener, hellwacher Blick prägt die Frontpartie des Fahrzeugs, kräftige Schultern kennzeichnen seine Seitenansicht, ausgewogen weiche Modulierungen dominieren unter anderem die Motorhaube des neuen MINI. Insbesondere die Seitenansicht, die dank großer Räder und einer erhöhten Brüstungslinie nun noch straffer und kraftvoller erscheint, verleihen dem neuen MINI einen maskulinen und zugleich gereiften Charakter. In der leicht ansteigenden Brüstungslinie und der daraus resultierenden dezenten Keilform spiegelt sich zudem auch seine gesteigerte Fahrdynamik wider.

Traditionelle Designelemente, maskuliner Ausdruck.

Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die Frontpartie des neuen MINI geringfügig gewachsen. In der Länge beträgt der Unterschied 38 Millimeter. Den Anlass dazu boten zum einen die Dimensionen der neuen Motoren, zum anderen verschärfte Sicherheitsbestimmungen. So erfordern beispielsweise zukünftige Gesetze zum Fußgängerschutz einen größeren Abstand zwischen der Motorhaube und der darunter liegenden Technik.

Dennoch ist das Gesicht des MINI weiterhin unverwechselbar. Es wird von drei Elementen geprägt: den großen Frontleuchten, den in die untere Schürze eingelassenen Positionsleuchten und dem sechseckigen Kühlergrill. Die runden Klarglas-Hauptscheinwerfer wurden leicht nach außen gedreht, um die bewährte Geometrie der Frontansicht zu erhalten. Dennoch richtet sich nicht nur ihr Lichtkegel, sondern auch der Blick des neuen MINI klar nach vorn. In die Scheinwerfereinheiten integriert wurden auch die zuvor eigenständig positionierten Blinkleuchten. Als einziges Inselelement bilden nun die Positionslichter, die auch die optionalen Nebelscheinwerfer enthalten, die charakteristischen „Beauty Spots“ im Gesicht des neuen MINI.

Besonders auffällig kommt die Neugestaltung beim Kühlergrill zum Tragen. Er besteht beim neuen MINI aus einem geschlossenen Element, die bisherige Trennung durch die Oberkante der Stoßstange entfällt. Aufgrund seiner Form erinnert der modifizierte Hexagon-Kühlergrill noch stärker an den Lufteinlass des klassischen Mini, die Ausdruckskraft dieser Design-Ikone wird damit noch gesteigert. Die horizontale Ausrichtung des Kühlergrills betont die Breite der Karosserie und lässt den neuen MINI maskuliner erscheinen.

Die Front: Individueller Look für jede Modellvariante.

Die Frontpartien von MINI Cooper und MINI Cooper S unterscheiden sich in Details, deren optische Wirkung beiden Modellvarianten zu einer jeweils eigenständigen Erscheinung verhilft. Beim MINI Cooper zeigen die Ränder des unteren Lufteinlasses einen leichten Aufwärtsschwung. So entsteht der Eindruck, als ziehe der MINI Cooper die Mundwinkel lächelnd nach oben. Der Kühlergrill wird von drei verchromten Rippen gebildet. Die Frontpartie gewinnt damit eine elegante und sympathische Anmutung.

Sportlicher und dominanter wirkt die Front des MINI Cooper S. Die Motorhaube wölbt sich um rund 20 Millimeter stärker in die Höhe. Dies trägt dem zusätzlichen Platzbedarf des Turbomotors Rechnung. „Und es ist ein Beispiel für klassisches ‚Form follows Function‘ und typisch für MINI“, erklärt Exterieurdesigner Marcus Syring. „Authentisches Design zeigt, was in ihm steckt. Deshalb haben wir den Cooper S bewusst eine etwas kräftigere Front verliehen.“

Das Kunststoffgitter des chromeingefassten Kühlergrills betont dessen Größe. Das Gittermuster findet sich im unteren Lufteinlass wieder und lässt auch diesen größer erscheinen. Beide Elemente visualisieren die Kraft des dahinter liegenden Turbotriebwerks. Zusätzlich wird auch der neue MINI Cooper S von der typischen Öffnung in der Motorhaube gekennzeichnet.

Die Seitenlinie: Große Räder, kleine Karosserieüberhänge.

Der neue MINI wirkt in der Seitenansicht besonders straff und markant. Große Räder und minimale Karosserieüberhänge im Front- und Heckbereich vermitteln den Eindruck, als würde sich das Fahrzeug auf den Rädern abstützen. Dieser „Stance on the Wheels“-Charakter ist ein seit Jahrzehnten typisches Merkmal – einst schon für den Klassiker und erst recht für den modernen MINI.

Ebenfalls eine Reminiszenz an den vor beinahe 50 Jahren präsentierten Urvater des Modells ist eine diagonal verlaufende Karosseriefuge zwischen Motorhaube und Seitenblinker – beim klassischen Mini verlief an dieser Stelle eine deutlich sichtbare Schweißnaht. Zu den Design-Ikonen gehören auch die verchromten Türgriffe und die an den vorderen Seitenwänden platzierten Blinkleuchten.

Ein Charakteristikum des modernen MINI ist dagegen der verglaste Teil der Fahrgastzelle, das so genannte Greenhouse. Es wirkt auch beim neuen MINI wie ein dunkles, umlaufendes Band. Weil es die Karosseriesäulen verdeckt, entsteht zugleich der Eindruck eines frei schwebenden Daches. Die sanft ansteigende Gürtellinie verläuft höher als beim Vorgängermodell – am Heck beträgt der Unterschied 18 Millimeter – und betont auf diese Weise die kraftvolle Statur der Karosserie. Diese ausgeprägte Schulterlinie unterstreicht den dynamischen Charakter des neuen MINI.

Das Heck: Betonung der horizontalen Linien.

Um die unverwechselbaren Proportionen zu erhalten, haben die MINI Designer das Größenwachstum im Bereich der Frontpartie mit einer entsprechend markanten Schulterpartie im Heck ausbalanciert. Zugleich wurde die Kontur der Fahrzeugrückseite runder gestaltet als beim Vorgängermodell. Das Heck wird von parallel verlaufenden horizontalen Linien gegliedert. Die einzelnen Segmente bauen aufeinander auf und geben sich gegenseitig Halt. Diese sanft fließende Stufenkontur, das charakteristische „Cascading“, verleiht dem neuen MINI auch aus der Rückansicht einen stabilen Stand.

Als Design-Ikonen blieben die Rückleuchten nahezu unverändert. Sie sind geringfügig größer als beim Vorgängermodell und verfügen nun über separat außen liegende und daher noch massiver und hochwertiger wirkende Chromrahmen. Der Abstand der Rückleuchten zum auch an der Heckunterseite leicht verbreiterten Black Band wurde dagegen konstant gehalten, was dem Heck des neuen MINI trotz Größenzuwachs ein kompaktes Erscheinungsbild verleiht.

Eine zusätzliche Blende im Bereich der C-Säule trägt als vertikale Abrisskante zur Optimierung der Luftströmung am Heck des neuen MINI bei. Der MINI Cooper verfügt außerdem über eine kleine Abrisskante am hinteren Dachende, die erheblich dazu beiträgt, die Aerodynamik der Karosserie zu verbessern: Der Luftwiderstandsbeiwert des MINI Cooper beträgt nun 0,33. Deutlich größer fällt dieser Dachspoiler beim neuen MINI Cooper S aus. So wird ergänzend zum optimierten Strömungsabriss auch der Abtrieb an der Hinterachse gesteigert. Weitere optische Anlehnungen an den Rennsport – in dem auch der neue MINI wieder Akzente setzen wird – sind der mittig platzierte Doppelrohrauspuff, ein großer Luftauslass in der Heckschürze und die zweigeteilte Nebelschlussleuchte. Mit diesen Designdetails macht der stärkste MINI aus jedem Blickwinkel auf sein dynamisches Potenzial aufmerksam.

Die Karosseriefarben: Dach auch in Schwarz oder Weiß.

Die Individualisierung beginnt auch beim neuen MINI bereits mit der Wahl der Lackierung. Für den neuen MINI werden 12 Karosseriefarben zur Auswahl stehen, bei acht dieser Varianten handelt es sich um Metallic-Lacke. Völlig neu im Programm sind die Farbtöne Mellow Yellow und Oxygen Blue. Die Varianten Chili Red und Pepper White standen dagegen bereits dem Vorgängermodell gut zu Gesicht. In die Metallic-Kategorie fallen die Lackierungen British Racing Green, Pure Silver, Astro Black sowie die neuen Farbtöne Sparkling Silver, Lightning Blue und Nightfire Red. Exklusiv für den MINI Cooper S umfasst die Farbpalette außerdem noch die Metallic-Varianten Dark Silver und Laser Blue. Mit der Wahl der Dachlackierung lässt sich die Farbvielfalt gleich noch einmal erweitern. Alternativ zur Lackierung in der jeweiligen Wagenfarbe können MINI Fans auch schwarzen oder weißen Lack fürs Dach bestellen.

Als weitere Möglichkeit der Individualisierung steht optional für MINI Cooper und MINI Cooper S eine Chromeline zur Verfügung. Sie umfasst verchromte Einfassungen für den unteren Lufteinlass, die Nebellampen und die Nebelschlussleuchte (MINI Cooper) beziehungsweise den Luftauslass in der Heckschürze (MINI Cooper S) sowie den Griff der Heckklappe (MINI Cooper S).
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Alt 14.08.2006, 17:45     #3
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Individueller, reifer und noch sportlicher. Das Interieurdesign.

Das evolutionär weiterentwickelte Exterieur des neuen MINI wird durch ein radikal erneuertes Interieur-Design ergänzt. „Wir haben uns beim Innenraum für eine Designrevolution entschieden, um den sportlichen und maskulinen Charakter des neuen MINI stärker zu betonen“, erläutert MINI Chefdesigner Gert Hildebrand. Weil die zur Verfügung stehenden Abmessungen im Vergleich zum Vorgängermodell nahezu konstant blieben, waren innovative Ideen gefragt, um ein möglichst großzügiges Raumgefühl zu vermitteln. „Die Designentwicklung hatte das Ziel, ein maximales Auto auf minimalem Raum zu entwerfen“, erklärt MINI Interieurdesigner Marc Girard. Eine breite Palette von Stoffen, Leder-Variationen, Innenraumfarben, Verkleidungen und Dekormaterialien bietet jedem MINI Besitzer die Möglichkeit, sein Fahrzeug ganz dem persönlichen Geschmack entsprechend zu individualisieren. Die Bandbreite für die Interieur-Anmutung reicht von hochwertiger Eleganz über betonte Sportlichkeit bis zu ausgeprägter Extravaganz. Unabhängig von der bevorzugten Nuancierung kommen Premium-Qualität und Liebe zum Detail in jedem neuen MINI klar zum Ausdruck.

Ein Ambiente, das alle Sinne anspricht.

Werden Technik und Karosseriedesign vor allem mit Augen und Ohren wahrgenommen, so spricht das Interieur dank der Verwendung besonders hochwertiger Materialien zusätzlich auch den Geruchs- und den Tastsinn an. Außergewöhnliche Materialkombinationen und eine bis ins Detail mit größter Sorgfalt betriebene Verarbeitung harmonieren mit klaren Oberflächen und dezenten Musterungen. „Die Haptik, also der Eindruck, der dadurch bestimmt wird, wie sich die Materialien anfühlen, ist extrem wichtig“, bekräftigt MINI Material- und Farbdesignerin Annette Baumeister. Flächen und Blenden sind insgesamt kleiner, Zierringe filigraner gestaltet worden, um die Qualität des Materials zu betonen. Durch die gezielt spannungsreiche Kombination einzelner Designelemente passen unterschiedliche Oberflächen und Strukturen perfekt zusammen.

Die hohe Schulterlinie der Karosserie erzeugt im Innenraum des neuen MINI eine sportliche Cockpitatmosphäre. Das unverwechselbare Ambiente entsteht durch die einzigartige Zusammenstellung von Formen, Farben und Materialien. Die Kombination kreisförmiger Elemente – beispielsweise Instrumente und Belüftungsdüsen – mit der straffenden horizontalen Geometrie des Armaturenbretts prägt die Formensprache des Interieurs. Dadurch wirkt der gesamte Innenraum des neuen MINI großzügig und
optisch leicht. Das Interieur erscheint hochwertig, solide und puristisch. Es strahlt einen Premium-Charakter aus, der im Fahrzeugsegment des neuen MINI einzigartig ist. Als Farbwelten für die Verkleidungen stehen die Töne Carbon Black, Gotham Grey, Tuscan Beige und Redwood Red zur Wahl, je nach Kundenwunsch in Harmonie oder im spannenden Kontrast zur jeweiligen Karosseriefarbe und Dekorvariante.

Typisch MINI: Lichtstimmung in Wunschfarbe.

Einen besonderen Akzent im Innenraum des MINI setzt die neue ambiente Beleuchtung, die im optionalen Lichtpaket enthalten ist. Als „Wasserfallbeleuchtung“ dezent von oben und als indirekte Beleuchtung des Dachhimmels, der Türfächer und der Türgriffschalen verleiht es dem Innenraum eine einzigartige Atmosphäre. Typisch MINI: Die Lichtfarbe kann jederzeit verändert werden, in fünf Stufen zwischen warmem Orange und sportlichem Blau, ganz nach Stimmungslage der Insassen.

Authentisch und hochwertig: Materialien in Premium-Qualität.

Die Armaturentafel des neuen MINI besteht aus zwei horizontal gegliederten Sektionen, zwischen denen sich eine Dekorfläche einfügt. Die Kunststoffoberflächen verfügen über eine besonders feine Narbung, mit der die Wertigkeit des Materials hervorgehoben wird. Weit außen platzierte runde Belüftungsdüsen verbreitern optisch den Armaturenträger, betonen die horizontale Ausrichtung des Cockpits und schaffen als Bindeglied einen klaren Übergang zu den Türverkleidungen.

Durch die optionale Colour Line kann das Cockpit sehr individuell gestaltet werden. Farbakzente in den unteren Elementen der Armaturentafel setzen sich bis in die Türverkleidungen fort und können besonders wirkungsvoll mit den für die Dekorfläche angebotenen Materialen kombiniert werden. Die Colour Line ist in den fünf Farbtönen Dark Grey, Cream White, Pacific Blue, Rooster Red und Mellow Yellow verfügbar, für die Dekorfläche stehen neben den für den MINI Cooper und den MINI Cooper S jeweils serienmäßigen Ausführungen vier exklusive Varianten zur Auswahl: glänzend schwarzer Pianolack, dunkelbraun gemasertes Eichenholz, gebürstetes Aluminium sowie eine feine Glanzoberfläche, die von der Struktur flüssigen Metalls inspiriert wurde . Ausdruck des authentischen Premium-Charakters des neuen MINI ist die Verwendung von Naturholz und massivem Aluminium. Auf der Beifahrerseite können auf Wunsch ein geschlossenes Ablagefach oder ein CD-Wechsler in die Dekorfläche integriert werden.

Überarbeitetes Center Speedo mit zusätzlichen Funktionen.

Zentrales Element des MINI Cockpits ist und bleibt das Center Speedo – nicht nur aufgrund seiner Platzierung in der Mitte des Armaturenträgers. Das Center Speedo ist eine unnachahmliche MINI Design-Ikone. Das kreisrunde Kombiinstrument ist nicht nur größer als beim Vorgängermodell, es tritt auch prägnanter hervor. Dieser Effekt intensiviert die Cockpitatmosphäre an Bord des neuen MINI. Das Center Speedo hat in seiner Dimension und auch in seiner Funktionalität deutlich zugelegt. Neben dem analogen Tachometer, der die Geschwindigkeit auf einer das gesamte Display umlaufenden Skala anzeigt, beinhaltet es je nach Ausstattungsvariante nun auch die Audioanlage sowie das optionale Navigations- und Entertainmentsystem. Die runden Konturen des Bildschirms sind ein weiteres einzigartiges und für MINI typisches Detail. Die zentrale und hohe Position des Center Speedo ermöglicht sowohl dem Fahrer als auch dem Beifahrer eine ergonomisch optimale Bedienung. Daher wirkt es zugleich als integratives Element für das Leben an Bord des neuen MINI.

Der Drehzahlmesser ist – ähnlich wie im Motorsport – als frei stehendes Instrument direkt hinter dem Lenkrad im Blickfeld des Fahrers platziert. Lenkrad und Schaltknauf sind auf Wunsch in Holzoptik gehalten. Das Cockpit unterstreicht als Schnittstelle zwischen Technik und Fahrer den dynamischen Gesamtcharakter des neuen MINI.

Neues Design für Türverkleidungen und Sitzbezüge.

Dank der betont schlanken Gestaltung der Mittelkonsole konnte das Platzangebot im Fußraum auf der Fahrer- und der Beifahrerseite erweitert werden. Die horizontal ausgerichtete Struktur des Cockpits findet sich auch in der Anordnung der Bedienelemente wieder, die unterhalb des Center Speedo im Center Stack versammelt sind. MINI spezifisch sind darüber hinaus die senkrecht angeordneten Drehschalter der Lüftung, die zwei in den Sockel der Mittelkonsole integrierten Cupholder sowie die dem Motorsport entlehnten Toggles. Beim neuen MINI sind diese Schalter, die unter anderem zur Aktivierung von Fensterhebern, Sitzheizung und Zentralverriegelung dienen, größer geworden. Erstmals finden sich auch im Dachhimmel Toggle-Schalter. So entspricht auch die Schiebedach-Betätigung dem MINI typischen Stil.

Auch in den Türverkleidungen zeigt sich die Formensprache der „Circular Elements“ in Kombination mit horizontalen Strukturen. Das elliptische Hauptelement der Verkleidung reicht nun bis in den Fondbereich hinein. Die Ellipse rahmt die leicht wirkende Armauflage, eine Türtasche sowie die runden Türöffner ein.

Mit unterschiedlichen Sitzbezügen wird zwischen MINI Cooper und MINI Cooper S differenziert. Effektgarn-Nähte verstärken beim betont puristisch gehaltenen Basisstoff des MINI Cooper die Lifestyle-Atmosphäre. Bei den Sitzbezügen des MINI Cooper S werden dagegen „Checks“, die Karos der Zielflagge im Rennsport, als graphisches Muster eingesetzt. Der dafür verwendete Stoff „Cloth Checkered“ betont die Sportlichkeit des MINI Cooper S. Alternativ steht ein klassischer Pin-Stripe-Stoff zur Verfügung, der eine elegante und feine Weboptik mit in vier Farbvarianten erhältlichem Leder auf den Seitenwangen der Sitze kombiniert. Klassische Nadelstreifen-Anzüge lieferten das Vorbild für diesen besonders hochwertigen Stoff.

Handverarbeitetes Leder für den „Touch of Class“.

Bei der Gestaltung des Interieurs haben die Designer ihre Liebe zum Detail unter Beweis gestellt. Die Kunden können es ihnen nachtun, wenn sie die vielfältigen Möglichkeiten zur Individualisierung ihres neuen MINI nutzen. Ein Set aus 16 verchromten Zierringen – unter anderem für Belüftungsdüsen, Cupholder und Instrumente – lässt das Interieur noch eleganter und hochwertiger wirken. Bei den Lederpolsterungen stehen die Varianten Leather Punch in der Farbe Carbon Black sowie Leather Gravity in der Farbe Tuscan Beige zur Auswahl. Den „Touch of Class“, den der neue MINI seinem britischen Erbe verdankt, verströmt der auf Wunsch lieferbare klassische Ledersitz „Leather Lounge“, der in zwei Farbvarianten wählbar ist. Er verbindet die traditionellen Werte der Marke mit hochmoderner Formensprache. Dieses exklusive „Piping Leather“ wird handvernäht, seine Qualität lässt sich mit allen Sinnen wahrnehmen.
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Die jüngste Modellgeneration des MINI ist mit komplett neu entwickelten Motoren ausgerüstet. Zur Markteinführung Ende 2006 stehen zwei Benziner zur Wahl: ein 1,6 Liter-Saugmotor mit 88 kW/120 PS Leistung im MINI Cooper und ein Turbomotor mit gleichem Hubraum, der im MINI Cooper S eindrucksvolle 128 kW/175 PS leistet. Die Antriebspalette wird schon wenig später weiter wachsen und um zusätzliche Benzinmotor- und Turbodiesel-Varianten ergänzt. Als Basisvariante folgt im ersten Halbjahr 2007 der MINI One mit einem 70 kW/95 PS starken 1,4-Liter-Motor sowie ein sportliches Turbodiesel Triebwerk.

MINI Cooper: Vollvariable Ventilsteuerung statt Drosselklappe.

Der 1,6 Liter-Saugmotor des MINI Cooper leistet 88 kW/120 PS bei 6 000 Touren. Bereits bei 2 000 min–1 steht ein Drehmoment von 140 Nm zur Verfügung, das Maximum von 160 Nm wird bei 4 250 min–1 erreicht. Dank des breiten nutzbaren Drehzahlbandes kombiniert das kompakte Triebwerk Fahrspaß mit günstigem Verbrauch.

Der hochmoderne Vierzylinder ist mit einer vollvariablen Ventilsteuerung ausgestattet, deren Wirkungsweise auf der einzigartigen VALVETRONIC der BMW Group basiert. Bei dieser innovativen Ventilsteuerung werden Hub und Öffnungsdauer der Einlassventile in Sekundenbruchteilen der jeweiligen Leistungsanforderung angepasst. Dieses System macht die klassische Drosselklappe überflüssig, die bei herkömmlichen Motoren die Bewegungen des Gaspedals in steigende oder fallende Drehzahlen umsetzt.

Zusätzlich zur variablen Steuerung des Ventilhubs auf der Einlassseite sind die Ventilsteuerzeiten auf Einlass- und Auslassseite veränderbar. So werden Drehmomentverlauf und Leistungsabgabe optimiert. Daraus ergibt sich nicht nur ein kraftvolles Drehmoment schon im niedertourigen Zustand, sondern auch eine hohe Leistung im oberen Drehzahlbereich. Beide Technologien gemeinsam reduzieren den Kraftstoffverbrauch je nach Streckenprofil um bis zu 20 Prozent. Im EU-Testzyklus liegt die Einsparung bei rund 12,5 Prozent.

MINI Cooper S: Twin-Scroll-Turbolader und Direkteinspritzung.

Im neuen MINI Cooper S sorgt ein 1,6 Liter-Turbomotor mit 128 kW/175 PS für beeindruckende Fahrleistungen bei gleichzeitig moderatem Verbrauch. Die Höchstleistung liegt bei 5 500 min–1 an. Das maximale Drehmoment beträgt 240 Nm und steht im Bereich zwischen 1600 und 5 000 Touren praktisch konstant zur Verfügung. Beim starken Beschleunigen wird das Drehmoment mittels kurzfristiger Erhöhung des Ladedrucks (Overboost) sogar auf 260 Nm angehoben.

Den Kraftstoff erhält der Vierzylinder über eine Benzin-Direkteinspritzung, die Ansaugluft wird von einem Twin-Scroll-Turbolader mit Ladeluftkühler vorverdichtet. Bei dieser neuen Technik sind im Abgaskrümmer und im Turbolader die Kanäle von jeweils zwei Zylindern voneinander getrennt. Diese Anordnung begünstigt das Ansprechverhalten des Turboladers, das bei aufgeladenen Motoren bislang übliche Turboloch beim Beschleunigen wird fast völlig eliminiert. Der 1,6 Liter-Turbomotor zeigt ein Ansprech- verhalten, das an einen Saugmotor mit deutlich größerem Hubraum erinnert.

Dazu trägt auch die aufwändige Ventilsteuerung bei. Die vier Ventile pro Zylinder werden von zwei obenliegenden Nockenwellen betätigt. Die Nockenwelle auf der Einlassseite verfügt über eine stufenlose Phasenverstellung, mittels derer die Ventilsteuerzeiten der jeweils aktuellen Leistungsanforderung angepasst werden. Dadurch wird ein Optimum an Leistung und Drehmoment bei gleichzeitig niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten erreicht. Die Auslassventile sind mit Natrium gefüllt, um die bei einem Turbomotor höhere Temperaturbelastung auszugleichen.

Innovative Technologien auch im Motorumfeld.

Die Motoren des neuen MINI warten mit innovativen Detaillösungen auf. Der zweiteilige Bedplate-Aufbau des Kurbelgehäuses stellt eine aus dem Motorsport stammende Technologie dar. Zylinderblock und Lagergehäuse sind aus einer Aluminiumlegierung gegossen. Außerdem sind die Nockenwellen beider Motorvarianten gebaut anstatt gegossen, was zur Gewichtsreduzierung beiträgt. Im Gegensatz zum konventionellen Gussverfahren werden dabei Nockenringe aus hochfestem Edelstahl auf die eigentliche Welle geschrumpft.

Weitere Innovationen weisen die neu entwickelten Motoren von MINI Cooper und MINI Cooper S bei den Nebenaggregaten auf. Ein Novum in diesem Fahrzeugsegment ist die volumenstromgeregelte Ölpumpe. Diese über eine Kette angetriebene Pumpe wird ab einem festgelegten Druckniveau im Fördervolumen begrenzt. Dadurch wird die Leistungsaufnahme der Pumpe verringert, der Kraftstoffverbrauch reduziert sich um etwa ein Prozent.

Einen ähnlichen Effekt hat die abschaltbare Wasserpumpe des Kühlmittelkreislaufs. Sie wird erst angetrieben, wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Dadurch wird in der Warmlaufphase Treibstoff gespart, außerdem erreicht der Katalysator schneller die für eine optimale Wirkungsweise nötige Temperatur. Generator und Klimakompressor werden von einem einzigen Poly-V-Riemen angetrieben. Den Antrieb der Wasserpumpe übernimmt ein Reibrad. Beide Maßnahmen tragen dazu bei, dass die Motoren des neuen MINI zu den kompaktesten Vierzylindern ihrer Hubraumklasse gehören.
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Knackig, präzise und spontan. Die Schalt- und Automatikgetriebe.

Der neue MINI Cooper und der neue MINI Cooper S sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Optional wird für beide Modelle ein Automatikgetriebe zur Wahl stehen, das ebenfalls über sechs Fahrstufen verfügt. Das Schaltgetriebe wird in zwei unterschiedlichen Konfigurationen verbaut. Im MINI Cooper S sind die ersten beiden Gänge mittels Doppelkegel synchronisiert. Im MINI Cooper kommen Karbonreibbeläge zum Einsatz. In beiden Getriebeversionen sind alle Gangräder schräg verzahnt und alle Gänge – auch der Rückwärtsgang – synchronisiert. Die Reduzierung der Schaltkräfte gewährleistet besonders effiziente Gangwechsel.

Sporttaste: Auf Knopfdruck mehr Schaltdynamik.

Das Automatikgetriebe ermöglicht es dem Fahrer, den Gangwechsel – nach dem Vorbild der Formel 1 – auf Wunsch manuell mit Hilfe von Schaltwippen am Lenkrad vorzunehmen. Die Hände können daher auch beim Schalten am Lenkrad bleiben. So ist in jeder Situation die volle Kontrolle über das Fahrzeug gewährleistet. Im Automatikmodus setzt das Getriebe die Schaltvorgänge praktisch ohne Zugkraftunterbrechung um. Zu diesem Zweck arbeitet es mit einem Wandler als Anfahrelement und einer Wandlerkupplung, die unmittelbar nach dem Anfahrvorgang schließt. Diese Abstimmung verbindet hohen Komfort mit sportlich knackigen Schaltvorgängen. Steht dem Fahrer der Sinn nach noch mehr Dynamik, genügt es, die Sporttaste zu betätigen. Anschließend werden die elektronisch gesteuerten Schaltzeiten beim Gangwechsel nochmals verkürzt.

Optional wird für den MINI Cooper S ein mechanisches Sperrdifferenzial verfügbar sein, das beispielsweise auf glattem Untergrund ein Durchdrehen der Antriebsräder unterbindet. Zum Ausgleich unterschiedlicher Reibwerte wird innerhalb kürzester Zeit ein größerer Teil der Motorkraft auf das Rad gelenkt, das über die bessere Traktion verfügt.

Die Konfigurierung mit sechs Gängen in allen Getriebeversionen unterstützt den agilen und sportlichen Charakter des neuen MINI. Die Gangabstufungen sind optimal an die Leistungsentfaltung der Motoren angepasst.
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Alt 14.08.2006, 17:49     #6
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Go-Kart-Feeling, Agilität und müheloses Handling. Das Fahrwerk.

Auch der neue MINI vermittelt dem Fahrer das für die Fahrzeuge der Marke charakteristische Go-Kart-Feeling. Der Frontantrieb, der tiefe Schwerpunkt, der lange Radstand, die breite Spur, die kurzen Karosserieüberhänge, die steife Karosserie und das straffe Fahrwerk bestimmen sein Fahrverhalten.

Die Vorderachse des MINI basiert auf dem McPherson-Federbein-Prinzip. Ein Stabilisator reduziert die Seitenneigung der Karosserie auf ein Minimum. Die Zentrallenker-Hinterachse ist einzigartig in diesem Fahrzeugsegment. Mit dem Einsatz von Aluminium-Längslenkern wurde eine Gewichtsreduzierung um 6 Kilogramm im Vergleich zum Vorgängermodell erzielt. Dank ihrer aufwändigen Kinematik haben die Räder in jeder Situation unabhängig von der Fahrbahnkrümmung stets optimale Bodenhaftung. Damit trägt die in beiden Modellvarianten von einem Stabilisator unterstützte Hinterachse entscheidend zur Wendigkeit und zum sicheren Handling bei.

Neue elektromechanische Servolenkung.

Einen großen Anteil an der Wendigkeit des MINI hat die neue elektromechanische Servolenkung EPAS (Electrical Power Assisted Steering). Die geschwindigkeitsabhängige Unterstützung gewährleistet niedrige Lenkkräfte beim Einparken ebenso wie präzises Ansprechen bei Autobahntempo. Die Normalkennlinie stellt eine ausgewogene Charakteristik über alle Geschwindigkeitsbereiche dar. Einen klaren Deut direkter agiert die Servolenkung nach Betätigen des Sportschalters.

Zwei Fahrwerksvarianten stehen zur Wahl. In der Grundabstimmung ist der MINI Cooper sportlich konfiguriert. Das Fahrwerk des MINI Cooper S ist noch sportlicher ausgelegt. Für beide Modelle ist optional ein Sportfahrwerk im Angebot, das aus härter abgestimmten Federn, Dämpfern und Stabilisatoren besteht.

An der Vorderachse kommen innenbelüftete Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 280 Millimetern (294 Millimeter beim MINI Cooper S) zum Einsatz, an der Hinterachse nehmen 259 Millimeter große Scheiben die Bremsenergie auf. Die standfeste Bremsanlage wird in beiden Modellversionen vom Antiblockiersystem (ABS), der elektronischen Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brakeforce Distribution) und der Kurvenbremsregelung CBC (Cornering Brake Control) unterstützt. Der Bremsassistent des neuen MINI erkennt Notbremssituationen und sorgt unverzüglich für einen maximalen Bremsdruckaufbau. Für zusätzliche Sicherheit in kritischen Situationen sorgen die im Cooper S serienmäßige, abschaltbare Traktionskontrolle (ASC+T) sowie die Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Ein neues Ausstattungsdetail ist auch die Berganfahrhilfe „Hill Assist“ in Verbindung mit DSC, die beim Anfahren an einer Steigung das Bremssystem aktiviert und damit ein Zurückrollen des Fahrzeugs verhindert.

Zur Serienausstattung des MINI Cooper gehören 15 Zoll-Leichtmetallfelgen und Reifen im Format 175/65 R 15. Der MINI Cooper S ist mit 16 Zoll großen Leichtmetallrädern und Reifen in der Dimension 195/65 R 16 ausgestattet. Optional stehen 17 Zoll-Felgen mit Reifen der Größe 205/45 R 17 zur Wahl. Der neue MINI Cooper S rollt serienmäßig auf Runflat-Reifen. Dank ihrer Notlaufeigenschaften kann die Fahrt auch bei völligem Druckverlust fortgesetzt werden. Bei einem Tempo von maximal 80 km/h können noch bis zu 150 Kilometer zurückgelegt werden. Zusätzlich ist der neue MINI mit einer Reifenpannenanzeige ausgerüstet, die permanent den Luftdruck kontrolliert.
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Sechs Airbags serienmäßig. Die Sicherheitsausstattung.

Neben dem jederzeit souveränen Fahrverhalten bietet der neue MINI auch ein umfassendes Paket von Maßnahmen zur passiven Sicherheit. Er erfüllt die gesetzlichen Vorschriften sämtlicher Länder, in denen er angeboten wird. Darüber hinaus bietet er die Voraussetzungen für bestmögliche Bewertungen in allen weltweit relevanten Crashtests. Bei der Zusammenstellung seiner umfangreichen Sicherheitsausstattung wurden Erkenntnisse aus der praxisorientierten Unfallforschung der BMW Group zugrunde gelegt. Außerdem wurden auch zukünftige Bestimmungen – beispielsweise auf dem Gebiet des Fußgängerschutzes – bereits im Vorwege berücksichtigt.

Sechs Airbags sind serienmäßig an Bord. Das Paket der Auffangsysteme besteht aus Front-, Seiten- sowie Curtain-Kopfairbags für Fahrer und Beifahrer. Die Frontairbags entfalten sich abhängig von der mit Hilfe von Sensoren ermittelten und von einem zentralen Rechner kalkulierten Unfallart und -schwere. Die beiden Seitenairbags sind in den Seitenwangen der vorderen Sitze integriert und schützen Fahrer und Beifahrer wirksam vor Thoraxverletzungen. Die Curtain-Kopfairbags entfalten sich bei Bedarf aus dem Dachhimmel und in Form von großflächigen „Vorhängen“. Sie bieten daher sowohl den Front- als auch den Fondpassagieren größtmöglichen Schutz vor Kopfverletzungen. Dreipunktsicherheitsgurte sind auf allen vier Sitzplätzen vorhanden, vorn sind sie zusätzlich mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgerüstet.

Der vorn quer eingebaute Motor des neuen MINI bietet ideale Voraussetzungen für ein optimales Crashverhalten. Im Frontbereich der Karosserie konnten groß dimensionierte Deformationszonen platziert werden. Im Falle einer Kollision kann dort ein großer Teil der einwirkenden Kräfte absorbiert werden. Zusätzlich halten hochstabile Querverbindungen und verstärkte Türstrukturen die Aufprallenergie von der Fahrgastzelle fern. Dazu trägt auch die Vorderachse bei, die ebenfalls Energie aufnimmt und über den Fahrzeugboden ableitet. Die elektrische Kraftstoffpumpe wird bei einem schweren Unfall automatisch abgeschaltet. Außerdem werden die Zentralverriegelung geöffnet und das Innenraum- und Warnblinklicht aktiviert.

Der neue MINI ist nicht nur ein besonders sportliches, sondern auch ein sehr sicheres Auto. Er erfüllt damit in jeder Hinsicht die hohen Ansprüche, die auch im Kleinwagensegment an ein Premium-Fahrzeug gestellt werden. Auf einzigartige Weise verbindet er dabei Fahrspaß mit Sportlichkeit und Sicherheit.
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