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Alt 24.03.2006, 12:32     #11
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10. Der BMW 3er im Motorsport.

Siege in Serie: BMW im Tourenwagensport. Der BMW 320i bestritt 2005 die letzte Saison im internationalen Motorsport. Zum Abschluss seiner einzigartigen Karriere verhalf der 275 PS starke Rennwagen BMW im vergangenen Jahr zu einem weiteren Meilenstein im Tourenwagensport: Andy Priaulx vom BMW Team UK sicherte sich in der FIA WTCC den Weltmeistertitel, in der Herstellerwertung feierte BMW den Gesamtsieg.

Insgesamt 24 Europameisterschafts-Titel stehen für BMW zu Buche. 2005 folgte der zweite Triumph bei einer FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Schon einmal hatte sich ein BMW Fahrer in dieser Disziplin die Krone aufgesetzt: Roberto Ravaglia. Auf einem BMW M3 gewann der Italiener 1987 die erste WM. Für den vorerst letzten EM-Titel sorgte 2004 Priaulx, als er auf einem BMW 320i im letzten Saisonrennen den Gewinn der FIA ETCC perfekt machte.


Erfolge rund um die Welt.

Nicht nur in der FIA WTCC, sondern auch in zahlreichen nationalen Meisterschaften und bei internationalen Veranstaltungen hat der BMW 320i in der vergangenen Saison unter Beweis gestellt, dass er im seriennahen Tourenwagensport das Maß aller Dinge ist. 115 Rennsport-Kits der E46-Baureihe wurden bis heute weltweit vom BMW Rennteilevertrieb an Motorsport-Teams verkauft. Die Erfolge sprechen für sich: Richard Göransson (SWE) sicherte sich im Oktober 2005 nicht nur den European Touring Car Cup im italienischen Vallelunga, sondern gewann erneut souverän die Schwedische Tourenwagenmeisterschaft vor seinem schwedischen Markenkollegen Thed Björk .

Alessandro Zanardi ging auch erfolgreich in der Tourenwagenmeisterschaft seines Heimatlandes Italien an den Start. Dort feierte der 39-Jährige vor seinem Landsmann Gianluca de Lorenzi – ebenfalls auf einem BMW 320i – den Titelgewinn. Vladimir Nechaev (RUS) setzte sich in der Russischen Meisterschaft durch, Caspar Elgaard (DEN) belegte für BMW den ersten Platz in der Dänischen Tourenwagenmeisterschaft.

Franz Engstler (Kempten) gewann ungefährdet den Titel in der Asiatischen Tourenwagenmeisterschaft und belegte mit BMW Platz eins in der Herstellerwertung. Auch auf die Distanz wusste der BMW 320i zu beeindrucken: Mit ihrem Team Schubert Motors gewann Claudia Hürtgen (Aachen) die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.

Von Beginn an ein Erfolgsgarant: der BMW 3er.

Die Geschichte des BMW 3er im Tourenwagensport reicht bis in die 70er Jahre zurück. Weltweit hatten bereits die großen BMW 3.0 CSL Coupés für Furore gesorgt, ehe 1977 der BMW 320i ins Rampenlicht trat. Als Renntourenwagen der Gruppe 5 fiel er mit riesigen Kotflügelverbreiterungen, Frontspoiler und Heckflügel auf. Unter der Motorhaube saß ein reinrassiger BMW Formel 2-Motor, der Zweiliter-Vierzylinder leistete 300 PS. In Marc Surer (SUI), Eddie Cheever (USA) und Manfred Winkelhock (Waiblingen) traten drei junge Heißsporne zur Deutschen Rennsportmeisterschaft an. In dieser Rennserie fuhren die weltbesten Tourenwagenfahrer und Werksteams, das BMW Junior Team war sofort an der Spitze dabei.

Insgesamt 28 Exemplare des Gruppe 5 BMW 320i entstanden 1977 und 1978. BMW Motorsport lieferte die Renntourenwagen in Kit-Form an Rennteams in aller Welt und überließ auch 1978 in der Deutschen Rennsportmeisterschaft den Tunern und Privatteams das Feld. Den Titel holte Harald Ertl (AUT) mit dem Schnitzer BMW 320i. Das Team aus Freilassing setzte dabei auf Turbo-Power.

Im unauffälligeren Gruppe-2-Trimm der seriennahen Tourenwagen traten 1980 die BMW 320i zur Tourenwagen-Europameisterschaft an. Mit 245 PS aus dem leistungsgesteigerten Serien-Vierzylinder waren Helmut Kelleners (Moers) und sein deutscher Teamkollege Sigi Müller jr. schnell genug unterwegs, um die Gesamtwertung für sich zu entscheiden.

BMW M3: der Siegertyp. Für eine eigene Sportversion der zweiten Modellgeneration des 3er BMW wurde ein Vierzylindermotor eingesetzt. Das Premierenjahr 1987 des BMW M3 im Tourenwagensport wurde zu einem Triumphzug, die Werkswagen gewannen die drei wichtigsten Titel. Roberto Ravaglia wurde der erste Tourenwagen-Weltmeister, Winfried Vogt (DEU) Europameister und Eric van de Poele (NLD) Deutscher Meister. Roberto Ravaglia siegte 1988 in der EM, 1989 in der DTM und 1990 in seinem Heimatland Italien. Er wurde der erfolgreichste aller BMW M3 Piloten.

Mehr als 60 Landesmeisterschaften weltweit bei Straßen- und Bergrennen sowie im Rallyesport, dazu sieben Berg-Europameisterschaften, fünf Rallye Cups und zahlreiche Siege bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps machten den BMW M3 zum erfolgreichsten Tourenwagen der Welt.

Supertourenwagen: die internationale 2,0-Liter-Klasse.

1992 ergaben sich neue Herausforderungen. Die zweite Generation des BMW M3, jetzt mit Sechszylinder-Hochleistungsmotor, ging in der GT-Klasse an den Start, während im weltweiten Tourenwagensport nun viertürige Limousinen mit 2,0-Liter-Motoren in den Vordergrund drängten. Der BMW 318i aus der dritten Modellgeneration der BMW 3er Reihe wurde ab 1993 mit 270 PS ins Rennen geschickt. BMW Werksfahrer starteten in den wichtigen Tourenwagenserien: Deutschland, England, Italien, Asien-Pazifik und Japan. Roberto Ravaglia, Johnny Cecotto (VEN), Joachim Winkelhock (Waiblingen) und Steve Soper (GBR) fuhren in drei Saisons sechs Meistertitel ein. Das Feilen an Details führte 1995 zu einer neuen Motorversion des BMW Vierzylinders in der Rennversion des BMW 320i, der in den folgenden Jahren stetig weiterentwickelt wurde.

Comeback der Tourenwagen-Europameisterschaft.


Für den Tourenwagensport mit seriennahen Fahrzeugen wartete BMW 1999 mit einem neuen Angebot auf. Beim BMW 320i der vierten Modellgeneration saß nun auch für den Renneinsatz ein Reihensechszylindermotor unter der Haube. 2001 wurde mit der European Super Production Championship nach langer Pause erstmalig wieder eine internationale Rennserie für Tourenwagen gestartet. BMW setzte auf sechs europäische Länderteams. Nach zehn Rennen hieß der Sieger Peter Kox (NLD) vom BMW Team Germany. Ab 2002 bildete die aufstrebende FIA ETCC eine Säule des internationalen Engagements von BMW Motorsport. Allerdings nicht als klassischer Werkssport, sondern als Engagement verschiedener nationaler Vertriebe, die bis zu fünf Länderteams an den Start brachten.

2002 schnitt das BMW Team Deutschland unter der Ägide von Schnitzer-Motorsport am besten ab: Die BMW Werksfahrer Jörg Müller und Dirk Müller belegten die Plätze zwei und vier. In der Markenwertung wurde BMW Zweiter. Die FIA ETCC 2003 mit den BMW Teams Deutschland, Italy-Spain und Great Britain war ein Krimi bis zur letzten Runde. Nachdem sich BMW mit dem weiterentwickelten 320i bereits beim vorletzten der 20 Läufe den Markentitel gesichert hatte, musste sich Jörg Müller im Kampf um den Fahrertitel letztlich mit einem Punkt Rückstand geschlagen geben. Jörg Müller und Dirk Müller waren im von Schnitzer-Motorsport eingesetzten BMW Team Deutschland wiederum das stärkste Duo mit dem BMW 320i.

Vom Europa- zum Weltmeister: Andy Priaulx. 2004 gelang BMW die Verteidigung des Herstellertitels und diesmal auch durch Andy Priaulx der Gewinn der Fahrerwertung. Erneut waren BMW Länderteams mit den BMW 320i und dem inzwischen 270 PS starken Zweiliter-Reihensechszylinder angetreten. Im BMW Team Deutschland (Schnitzer Motorsport) starteten im dritten Jahr in Folge Dirk Müller und Jörg Müller. Priaulx fuhr erneut für das BMW Team Great Britain. Im BMW Team Italy-Spain bestritt Alessandro Zanardi erstmals seit seinem ChampCar-Unfall im Jahr 2001 wieder eine komplette Rennsaison, Antonio Garcia war sein Teamkollege.

Bereits beim vorletzten Rennwochenende der Saison sicherte sich BMW den zweiten Herstellertitel in Folge. Nach den Läufen 17 und 18 stand fest, dass auch die Fahrer-EM an einen BMW Piloten gehen würde, doch die Entscheidung für Priaulx fiel erst im kampfbetonten Finale in Dubai.

Die FIA WTCC 2005 wurde ebenfalls erst im letzten Saisonrennen entschieden – und wieder stand am Ende ein BMW 320i ganz vorn. Nachdem Dirk Müller fast durchgängig den ersten Platz in der Fahrerwertung belegt hatte, fing ihn Priaulx in Macau noch ab. Damit endete die Rennsport-Geschichte eines einzigartigen Tourenwagens. Der Nachfolger BMW 320si tritt nun an, die Erfolgsliste des BMW 3er in den kommenden Jahren zu verlängern.
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Alt 24.03.2006, 12:33     #12
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11. Technische Partner und Sponsoren.

Technische Partner.


Castrol steht für Innovation und Hochleistung und genießt internationale Anerkennung als Schmierstoffspezialist. Das Unternehmen ist in 130 Ländern aktiv. Castrol beschäftigt über 10 000 Angestellte mit Entwicklung, Herstellung, Vermarktung und Vertrieb von 5 000 hochwertigen Schmiermittelprodukten für Endverbraucher, Händler, Schifffahrt und Industrie. Castrol liefert die Schmierstoffe für die Formel BMW und ist 1999 mit der BMW Group eine umfassende Partnerschaft in den Bereichen Forschung, Entwicklung, sowie den Bereichen After-Sales- und Marketing eingegangen. Castrol ist „Technical Sponsor“ der BMW Länderteams in der WTCC.

BBS liefert seit über 30 Jahren erfolgreich Räder für den Motorsport. Nirgendwo sind die Anforderungen höher und die Belastungen größer als im Motorsport. Diese Erfahrungen fließen bei BBS direkt in die Entwicklung der Straßenräder ein. Mit innovativen Produkten gelang es BBS, sich an die Spitze zu setzen und den technischen Vorsprung konsequent auszubauen. Im Jahr 1992 machte das Unternehmen das Unmögliche möglich und entwickelte Formel-1-Räder aus geschmiedetem Magnesium, die rund zwanzig Prozent Gewicht einsparen. Diese revolutionäre Radtechnologie hat inzwischen rund um den Globus fast alle Rennsportklassen erobert. Die langjährige Partnerschaft mit BMW wird sicher auch in der WTCC zu Erfolgen führen.

Official Partner.

Die Wagner Beratungsgesellschaft mbH mit Sitz in Bad Camberg ist ebenso wie die Tochtergesellschaft Wagner Beratungen (Suisse) GmbH auf die Optimierung der Qualität in Unternehmen der Automobilindustrie spezialisiert. Sie bietet auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Konzepte für eine ganzheitliche Optimierung der Qualität in Unternehmen der Kfz-Industrie. Seit der Saison 2006 unterstützt die Wagner Beratungsgesellschaft das BMW Team Germany in der FIA WTCC.

Official Supplier.

PUMA wurde 1948 in Herzogenaurach, Deutschland, gegründet und ist einer der bedeutenden Hersteller von Sportschuhen, Textilien und Accessoires. Im Verlauf seiner Unternehmensgeschichte ist PUMA seinen vier Grundsätzen stets treu geblieben: Authentizität, Performance, technologische Innovation und die Annahme ständig neuer Herausforderungen. PUMA ist heute die alternative Sportmarke, die erfolgreich die Einflüsse aus der Welt des Sports, Lifestyle und Mode vereint. Auch Motorsport ist für PUMA kein Neuland – die ersten Rennschuhe von PUMA wurden bereits in den 70er und frühen 80er Jahren getragen. 1998 hat sich PUMA im Motorsport zurückgemeldet und ist unter anderem Sponsor des BMW Team Germany in der FIA WTCC.

LuK ist ein führender Anbieter von Kupplungen, Komponenten für CVT-Getriebe sowie Pumpen für hydraulische Anwendungen im Fahrzeug. Neben dem Stammsitz im badischen Bühl verfügt LuK als internationale Unternehmensgruppe über weltweit 16 Produktionsstandorte. Insgesamt engagieren sich rund 8 000 Mitarbeiter mit Ideenreichtum für den technischen Vorsprung ihrer Kunden aus der Automobilindustrie. Seit der Gründung des Unternehmens 1965 setzen LuK-Innovationen Maßstäbe im Kupplungsbau. Von Langen aus operiert der LuK Aftermarket Service – ein kundenorientiertes Service- und Marketingunternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern.

NGK Spark Plug Co., LTD. hat seinen Hauptsitz in Nagoya, Japan, mit Filialen in Europa, USA, Süd-Ost Asien, China, Brasilien und Australien. NGK gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Zündkerzen, Zündkabeln, Zündkerzensteckern, Glühkerzen und Lambdasonden für die Automobilbrache. Mit leistungsstarken Komponenten, die sich durch Qualität, Wirtschaftlichkeit, lange Lebensdauer und besondere Umweltfreundlichkeit auszeichnen. Seit der Saison 2006 unterstützt NGK das BMW Team Germany in der FIA WTCC.

Recaro Sitze stehen für beste Qualität in den Bereichen Ergonomie, Sicherheit, Technik, Design und Komfort. Recaro Produkte findet man überall dort, wo Menschen und ihre Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Professionelle Rennfahrer müssen sich auf die Qualität und Sicherheit ihres Materials verlassen können. Denn spektakuläre Rennen, wie das 24h-Rennen am Nürburgring oder der Macau Grand Prix, erfordern pure Höchstleistung – auch vom Material. Recaro Rennschalen übertreffen alle relevanten Anforderungen und bieten dadurch eine Basis des Vertrauens. Recaro ist als Sitzhersteller der Pionier im Hinblick auf Qualität, Sicherheit und Innovation.
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