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Alt 21.10.2006, 11:36     #71
Hermann   Hermann ist offline
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BMW Sauber F1 Team - GP Brasilien - Training

Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 20-21°C Luft, 27-30°C Asphalt

Interlagos (BRA). Am Freitag vor dem Saisonfinale fuhr BMW Sauber F1 Team Test- und Ersatzfahrer Sebastian Vettel die drittbeste Rundenzeit. Es ist sein erster Einsatz auf der Rennstrecke von Interlagos, deren Grip-Level stark schwankte. Auch für Robert Kubica und Nick Heidfeld verlief der Auftakt zum Großen Preis von Brasilien problemlos.

Sebastian Vettel:
BMW Sauber F1.06-08/BMW P86
1. Training: 4., 1.14,204 min / 2. Training: 3., 1.12,870 min

Es war ein guter Freitag. Es war von Vorteil, dass es heute trocken geblieben ist, obwohl Regen angesagt war. Deshalb haben wir uns in beiden Trainingssitzungen zielgerichtet vorbereiten können. Ich bin viel gefahren und konnte entsprechend viele Daten sammeln. Die Strecke gefällt mir sehr gut. Sie ist sehr holprig, aber es macht Spaß, hier zu fahren.

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.06-09/BMW P86
1. Training: keine gezeitete Runde / 2. Training: 16., 1.14,510 min

Ich bin nur ein paar Runden gefahren. Die Strecke ist schön zu fahren, aber sie hat noch wenig Grip und ist etwas wellig. Aber das ist für alle gleich. Für mich war das Training in Ordnung. Ein ganz normaler Freitag, auch wenn ich mich einmal gedreht habe. Ich bin auf eine weiße Linie gekommen, die wohl noch etwas nass war.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-04/BMW P86
1. Training: keine gezeitete Runde / 2. Training: 18., 1.14,793 min

Ich fahre eigentlich sehr gern in Interlagos. Aber heute fand ich es ziemlich schwierig, weil die Balance meines Autos noch nicht gepasst hat. Das Verhalten war einfach nicht konstant. Die Rundenzeiten allerdings waren ziemlich konstant, und das ist positiv.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Mit dem ersten Trainingstag sind wir zufrieden. Sebastian hat 62 Runden absolviert und ein großes Pensum geschafft. Dabei ging es insbesondere um den Reifenvergleich. Er ist mit der Abstimmung und Performance des Autos soweit zufrieden. Nick und Robert haben noch keine größeren Distanzen zurückgelegt und werden morgen von Sebastians Abstimmungsarbeit profitieren. Es gab den ein oder anderen Dreher, technische Probleme hatten wir nicht. Der erfolgreichste Rennfahrer tritt zurück. Michael Schumacher hat viel für den Sport getan. Insbesondere in Deutschland hat er die Formel 1 extrem populär gemacht. Die Schriftzüge „Danke Michael“ bzw. „Thanks Michael“ auf unseren Heckflügeln sind dafür ein Dankeschön.

Willy Rampf (Technischer Direktor):
Die letzten Freitagstrainings der Saison 2006 verliefen bei uns völlig planmäßig. Interlagos ist bekannt dafür, dass sich das Grip-Level der Strecke extrem verbessert. Diese Veränderung muss man beim Auswerten der Daten von Sebastians Reifenvergleich berücksichtigen. Nick und Robert haben wir bewusst erst zum Schluss auf die Strecke geschickt, als die Bedingungen aussagekräftig waren, um die Balance der Autos zu überprüfen.
__________________
Viele Grüße Hermann

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Alt 22.10.2006, 11:39     #72
Hermann   Hermann ist offline
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BMW Sauber F1 Team - GP Brasilien - Qualifikation

Wetter: trocken, überwiegend sonnig, 21°C Luft, 32-37°C Asphalt

Interlagos (BRA). Beim 18. und letzten Qualifying der Saison fuhren zum siebten Mal beide BMW Sauber F1.06 unter die schnellsten Zehn. Nick Heidfeld erreichte zum zehnten Mal insgesamt und zum fünften Mal in Folge den letzten Qualifyingabschnitt. Robert Kubica gelang dies in fünf von seinen sechs Einsätzen 2006. Für den Großen Preis von Brasilien qualifzierte sich Heidfeld als Achter, Kubica als Neunter.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-04/BMW P86
Qualifying: 8., 1.11,882 min (3. Training: 10., 1.13,037 min)

Ich bin recht zufrieden, denn bis dahin war das Wochenende hier recht schwierig für mich. Ich hatte Probleme mit der Fahrzeugbalance. Das hat sich jetzt verbessert. Zum einen aufgrund von Set-up-Veränderungen, zum anderen harmonieren die gestiegenen Temperaturen besser mit den Reifen und meinem Fahrstil. Dass die Toyota im Qualifying so stark waren, ist ein Dämpfer. Der Kampf um Platz fünf wird für uns extrem spannend.

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.06-09/BMW P86
Qualifying: 9., 1.12,131 min (3. Training: 4., 1.12,535 min)

Es ist gut, wieder unter die schnellsten Zehn gefahren zu sein. Es ist für mich das fünfte Mal in sechs Rennen, das ist okay. Leider habe ich einen Reifensatz bei einem Verbremser auf einer Bodenwelle ruiniert und konnte dann keinen frischen mehr holen. Das Rennen morgen wird schwierig, aber unsere Lage ist nicht aussichtslos. Wir sind hier konstant unterwegs, und das ist wichtig.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das Qualifying ist bei uns ordentlich, aber nicht perfekt gelaufen. Nick hatte im ersten Durchgang Schwierigkeiten, die Reifen auf Temperatur zu bringen und damit Glück, in den zweiten und dritten Durchgang vorzustoßen. Robert war gut unterwegs, hat sich allerdings in der letzten gezeiteten Runde verbremst, was eine bessere Platzierung verhindert hat. Positiv ist anzumerken, dass wir uns erneut mit beiden Autos für die Top-Ten qualifiziert haben.

Willy Rampf (Technischer Direktor):
Es ist gut, dass erneut beide Fahrer in das Top-Ten-Qualifying gekommen sind. Aber wir hatten uns heute etwas bessere Platzierungen erwartet. Die Ausgangslage für die Verteidigung des fünften Platzes ist schwierig, aber wir werden unser Bestes geben.
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Viele Grüße Hermann

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Alt 25.10.2006, 10:33     #73
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BMW Sauber F1 Team - GP Brasilien - Rennen

Wetter: trocken, sonnig, 23-25°C Luft, 34-46°C Asphalt

Interlagos (BRA). Das BMW Sauber F1 Team freut sich über den fünften Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft, den das Team im Finale seiner ersten Saison in São Paulo unter Dach und Fach brachte. Beim Großen Preis von Brasilien kam allerdings keiner der Fahrer in die Punkte. Robert Kubica wurde Neunter, Nick Heidfeld flog sechs Runden vor Rennende in die Streckenbegrenzung.

BMW hat viele Erfolge mit Michelin errungen – im Sportwagen, im Tourenwagen, in der Talentförderung und in der Formel 1. BMW bedankt sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Formel 1 und freut sich auf die Fortsetzung anderer Projekte.

Robert Kubica: 9.
BMW Sauber F1.06-09/BMW P86
Schnellste Runde: 1.14,117 min in Rd. 25 (vierzehntschnellste insgesamt)

Das Rennen begann recht gut, und ich habe Nick in der ersten Runde überholt. Aber nach zehn Runden hat das Tempo nicht mehr gestimmt. Ich bin so hart gefahren wie irgendwie möglich, aber das Auto war einfach nicht mehr schnell genug. Das war unser letztes Rennen gemeinsam mit Michelin, und ich möchte mich bei allen für ihre harte Arbeit bedanken und auch Piero, meinem Reifentechniker, Grazie sagen.

Nick Heidfeld: Unfall
BMW Sauber F1.06-04/BMW P86
Schnellste Runde: 1.14,163 min in Rd. 18 (fünfzehntschnellste insgesamt)

Es war ein turbulentes Finale, und ich hätte mir ein besseres Ergebnis gewünscht. Mein Start war okay. In der ersten Kurve war es extrem eng. Michael Schumacher war innen, rechts von mir war Ralf Schumacher, die Situation ging aber gut. In der vierten Kurve war es dann eng zwischen mir und Robert. Dabei hat mein Frontflügel etwas abgekommen. Mein Tempo war danach trotzdem noch in Ordnung, aber ich hatte Plätze verloren und hing hinter Einstopper Pedro de la Rosa fest. Nach dem ersten Stopp kam ich direkt hinter Vitantonio Liuzzi auf die Strecke und wollte ihn überholen. Dabei hat es leider geknallt. Mit dem kaputten Auto habe ich viel Abtrieb verloren, aber die Rundenzeiten waren immer noch ganz okay. Danach sind mir dann zwei Fehler unterlaufen: Ein Mal bin in der ersten Kurve geradeaus gefahren, das andere Mal bin ich ausgerutscht, weil ich in den Dreck neben der Ideallinie gefahren bin, als ich Felipe Massa vorbeilassen wollte. Zum Schluss ist dann wohl etwas am Auto gebrochen, vielleicht ein Folgeschaden, und ich bin abgeflogen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Wir sind zwar im letzten Rennen knapp an den Punkten vorbei gefahren, doch unsere Ziele haben wir erreicht: Wir haben Platz fünf in der Herstellerwertung gewonnen und einen Motor für die Homologation für die nächsten Jahre ins Ziel gebracht. Insgesamt haben wir mit dem BMW Sauber F1 Team mehr erreicht, als wir in unserem Debüt-Jahr erwarten konnten. Wir sind 15 Mal in den Punkten gelandet und haben sogar zwei Podiumsplätze erzielt. Damit liegen wir klar auf Kurs. Was mich aber noch mehr freut: Das Team ist während der Saison im Vergleich zur Konkurrenz stärker geworden, anstatt abzufallen. Das ist das beste Signal dafür, dass die in München und Hinwil getroffenen Maßnahmen die Schlagkraft stärken. Auch auf der Fahrerseite sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt.

Noch befinden wir uns in der Mitte eines zweijährigen Aufbauplans. Wir wollen in der kommenden Saison den nächsten Schritt tun und aus eigener Kraft den Weg aufs Podium schaffen. Ich möchte mich bei allen im Team für den erbrachten Einsatz und die geleistete Arbeit bedanken. Ich freue mich auf die Herausforderungen, die in diesem Projekt noch vor uns liegen. Wir werden sie gemeinsam angehen, und wir werden sie meistern. Davon bin ich überzeugt.

Willy Rampf (Technischer Direktor):
Das war ein sehr ereignisreiches Rennen. Nach der Verkehrssituation am Anfang hatten wir schon Sorge, dass an Nicks Auto etwas beschädigt ist, da war es aber noch so weit in Ordnung. Nach der Kollision mit Liuzzi stiegen die Kühlertemperaturen an, und wir haben Nicks zweiten Stopp vorgezogen. Er hat unter anderem eine neue Fahrzeugnase bekommen. Die Ursache für seinen späteren Unfall müssen wir nun erst untersuchen. Robert hat zu Beginn trotz seines relativ schweren Autos Plätze gewonnen, war im zweiten Stint aber langsamer als erwartet. So konnte er die gewonnenen Positionen nicht verteidigen.
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