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Alt 04.03.2006, 18:46     #1
Albert   Albert ist offline
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F1 2006 - Termine, Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

Terminübersicht 2006:

1 Bahrain
12.03.2006

Startzeit lokal/GMT: 14:30 Uhr/11:30 Uhr
Streckenlänge: 5,417 km
Renndistanz: 308,523 km (57 Runden)
Sieger 2005: F. Alonso, Renault, 1:29.18,531 Std
Pole 2005: F. Alonso, Renault, 3.01,902 Min*
Rundenrekord: M. Schumacher (2004), Ferrari, 1.30,252 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

2 Malaysia
19.03. 2006

Startzeit lokal/GMT: 15:00 Uhr/07:00 Uhr
Streckenlänge: 5,543 km
Renndistanz: 310,408 km (56 Runden)
Sieger 2005: F. Alonso, Renault, 1:31.33,736 Std
Pole 2005: F. Alonso, Renault, 3.07,672 Min*
Rundenrekord: J.P. Montoya (2004), McLaren-Mercedes, 1.34,223 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

3 Australien
02.04. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/03:00 Uhr
Streckenlänge: 5,303 km
Renndistanz: 307,574 km (58 Runden)
Sieger 2005: G. Fisichella, Renault, 1:24.17,336 Std
Pole 2005: G. Fisichella, Renault, 3.01,460 Min*
Rundenrekord: M. Schumacher (2004), Ferrari, 1.24,125 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

4 San Marino
23.04. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 4,933 km
Renndistanz: 305,609 km (62 Runden)
Sieger 2005: F. Alonso, Renault, 1:27.41,921 Std
Pole 2005: K. Räikkönen, McLaren, 2.42,880 Min*
Rundenrekord: M. Schumacher (2004), Ferrari, 1.20,411 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

5 Europa
07.05. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 5,148 km
Renndistanz: 308,863 km (60 Runden)
Sieger 2005: F. Alonso, Renault, 1:31.46,648 Std
Pole 2005: N. Heidfeld, BMW WilliamsF1, 1.30,081 Min
Rundenrekord: M. Schumacher (2004), Ferrari, 1.29,468 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

6 Spanien
14.05. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 4,627 km
Renndistanz: 305,256 km (66 Runden)
Sieger 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1:27.16,830 Std
Pole 2005: K. Räikkönen, McLaren, 2.31,421 Min*
Rundenrekord: G. Fisichella (2005), Renault, 1.15,641 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

7 Monaco
28.05. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 3,340 km
Renndistanz: 260,520 km (78 Runden)
Sieger 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1:45.15,556 Std
Pole 2005: K. Räikkönen, McLaren, 2.30,323 Min*
Rundenrekord: M. Schumacher (2004), Ferrari, 1.14,439 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

8 Großbritannien
11.06. 2006

Startzeit lokal/GMT: 13:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 5,141 km
Renndistanz: 308,355 km (60 Runden)
Sieger 2005: J.P. Montoya, McLaren, 1:24.29,588 Std
Pole 2005: F. Alonso, Renault, 1.19,905 Min
Rundenrekord: M. Schumacher (2004), Ferrari, 1.18,739 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

9 Kanada
25.06.2006

Startzeit lokal/GMT: 13:00 Uhr/17:00 Uhr
Streckenlänge: 4,361 km
Renndistanz: 305,270 km (70 Runden)
Sieger 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1:32.09,290 Std
Pole 2005: J. Button, BAR Honda, 1.15,217 Min
Rundenrekord: R. Barrichello (2004), Ferrari, 1.13,622 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

10 USA
02.07. 2006

Startzeit lokal/GMT: 13:00 Uhr/18:00 Uhr
Streckenlänge: 4,192 km
Renndistanz: 306,016 km (73 Runden)
Sieger 2005: M. Schumacher, Ferrari, 1:29.43,181 Std
Pole 2005: J. Trulli, Toyota, 1.10,625 Min
Rundenrekord: R. Barrichello (2004), Ferrari, 1.10,399 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

11 Frankreich
16.07. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 4,411 km
Renndistanz: 308,586 km (70 Runden)
Sieger 2005: F. Alonso, Renault, 1:31.22,233 Std
Pole 2005: F. Alonso, Renault, 1.14,412 Min
Rundenrekord: M. Schumacher (2004), Ferrari, 1.15,377 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

12 Deutschland
30.07. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 4,574 km
Renndistanz: 306,458 km (67 Runden)
Sieger 2005: F. Alonso, Renault, 1:26.28,599 Std
Pole 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1.14,320 Min
Rundenrekord: K. Räikkönen (2004), McLaren-Mercedes, 1.13,780 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

13 Ungarn
06.08. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 4,381 km
Renndistanz: 306,663 km (70 Runden)
Sieger 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1:37.25,552 Std
Pole 2005: M. Schumacher, Ferrari, 1.19,882 Min
Rundenrekord: M. Schumacher (2004), Ferrari, 1.19,071 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

14 Türkei
27.08. 2006

Startzeit lokal/GMT: 15:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 5,340 km
Renndistanz: 309,720 km (58 Runden)
Sieger 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1:24.34,454 Std
Pole 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1.26,797 Min
Rundenrekord: J.P. Montoya (2005), McLaren-Mercedes, 1.24,770 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

15 Italien
10.09. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 5,793 km
Renndistanz: 306,720 km (53 Runden)
Sieger 2005: J.P. Montoya, McLaren, 1:14.28,659 Std
Pole 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1.20,878 Min
Rundenrekord: R. Barrichello (2004), Ferrari, 1.21,046 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

16 Belgien
17.09. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/12:00 Uhr
Streckenlänge: 6,976 km
Renndistanz: 306,944 km (44 Runden)
Sieger 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1:30.01,295 Std
Pole 2005: J.P. Montoya, McLaren, 1.46,391 Min
Rundenrekord: K. Räikkönen (2004), McLaren-Mercedes, 1.45,108 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

17 China
01.10. 2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/06:00 Uhr
Streckenlänge: 5,451 km
Renndistanz: 305,066 km (56 Runden)
Sieger 2005: F. Alonso, Renault, 1:39.53,618 Std
Pole 2005: F. Alonso, Renault, 1.34,080 Min
Rundenrekord: M. Schumacher (2004), Ferrari, 1.32,238 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

18 Japan
08.10.2006

Startzeit lokal/GMT: 14:30 Uhr/05:30 Uhr
Streckenlänge: 5,807 km
Renndistanz: 307,573 km (53 Runden)
Sieger 2005: K. Räikkönen, McLaren, 1:29.02,212 Std
Pole 2005: R. Schumacher, Toyota, 1.46,106 Min
Rundenrekord: K. Räikkönen (2005), McLaren-Mercedes, 1.31,540 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

19 Brasilien
22.10.2006

Startzeit lokal/GMT: 14:00 Uhr/17:00 Uhr
Streckenlänge: 4,309 km
Renndistanz: 305,909 km (71 Runden)
Sieger 2005: J.P. Montoya, McLaren, 1:29.20,574 Std
Pole 2005: F. Alonso, Renault, 1.11,988 Min
Rundenrekord: J.P. Montoya (2004), McLaren-Mercedes, 1.11,473 Min
Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

Geändert von Albert (03.04.2006 um 09:29 Uhr)
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Alt 04.03.2006, 18:47     #2
Albert   Albert ist offline
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BMW Sauber F1 Team - GP Bahrain - Vorschau

Großer Preis von Bahrain
10.-12. März 2006
1. von 18 WM-Läufen


Vorschau.


München/Hinwil, 3. März 2006. Es ist soweit: Der Auftakt der Formel-1-Weltmeisterschaft steht vor der Tür - und damit auch das Debüt des neuen BMW Sauber F1 Teams. Die Piloten Nick Heidfeld (DEU), Jacques Villeneuve (CAN) und Robert Kubica (POL), der als Test- und Ersatzfahrer im freien Training am Freitag den dritten BMW Sauber F1.06 steuern wird, stehen in den Startlöchern.

Am 22. Juni 2005 hatte BMW die Neuausrichtung des Formel-1-Projektes bekannt gegeben. 262 Tage später, am Sonntag, dem 12. März 2006, hat das erste von BMW geführte Formel-1-Team Premiere.

Am 17. Januar war der erste BMW Sauber F1.06 mit dem BMW P86 V8-Motor in Valencia enthüllt worden. Seit dem 8. Februar ist das zweite neue Chassis im Testeinsatz. Der BMW Sauber F1.06 wurde in Barcelona, Imola, Jerez und Valencia an insgesamt 20 Tagen erprobt. Alle drei Fahrer bewegten das neue Auto. Es kamen 9.950 Testkilometer zusammen.


Nick Heidfeld:
"Bahrain richtet zum ersten Mal das Eröffnungsrennen aus. Das ist etwas sehr Besonderes, und ich denke, entsprechend gut wird die Stimmung sein. Wie man hört, wurden auch sehr viele Tickets verkauft. Das Spezielle an der Rennstrecke ist ganz einfach, dass sie in der Wüste liegt. Dadurch ist der Belag anfangs sehr sandig und staubig, bietet wenig Haftung. Die Rundenzeiten werden erst nach und nach besser. Rekordtemperaturen wie die 42 Grad im vergangenen Jahr werden uns 2006 wohl kaum erwarten. Von daher wird das Rennen nicht ganz so anstrengend werden.

Der Kurs in Bahrain ist eine mittelschnelle bis schnelle Strecke. Man braucht eine hohe aerodynamische Effizienz und einen guten Motor für die lange Gerade. Wir haben im Winter viel getestet, ich bin recht zuversichtlich. Ich freue mich wahnsinnig auf mein erstes Rennen nach langer Zeit und bin tierisch gespannt auf die Konkurrenz. Eine Einschätzung ist schwierig. Aber ich tippe, dass Renault und Honda erst einmal vorn sind. Dann könnten McLaren und Ferrari folgen und dahinter eine Gruppe von Teams, die dicht beieinander liegen. Zu dieser Gruppe dürften auch wir gehören."


Jacques Villeneuve:
"Der Große Preis von Bahrain ist eines der heißeren Rennen des Jahres, außerdem ist das erste sowieso immer das physisch härteste. Es wird also anstrengend – für die Fahrer und für die Fahrzeuge. Ein paar Teams haben jüngst in Bahrain getestet, das bedeutet, dass sie einen großen Vorteil haben. Die Strecke selbst macht Spaß und ist an sich keiner der besonders harten Kurse. Wir werden mit der Wärme zurechtkommen, wir sind darauf vorbereitet.

Wir haben im Winter viel getestet, bedeutend mehr als im Vorjahr, das ist sehr positiv. Jetzt wird es Zeit, dass die WM losgeht. Ich freue mich sehr darauf, das erste Rennen zu fahren. Darauf zielt die ganze Arbeit schließlich ab."


Robert Kubica:
"Ich sehe einem sehr, sehr interessanten Wochenende entgegen. Ich werde unheimlich viel lernen, aber auch zum ersten Mal seit 1995 ein Rennen besuchen, ohne daran teilzunehmen. Ich kenne zehn der 18 Grand-Prix-Kurse – alle europäischen und Sao Paulo. Das heißt: Jetzt kommen erst einmal drei neue Strecken auf mich zu. Bisher ist es mir immer leicht gefallen, Rennstrecken schnell zu begreifen. Den Kurs von Bahrain kenne ich nur aus dem Fernsehen und von Computerspielen, die mir viel Spaß machen, aber einem letztlich kaum mehr als die Streckenführung verraten.

Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und werde alles daran setzen, dem Team verwertbare Informationen zu liefern. Ich werde eine Menge lernen. Das bezieht sich nicht nur auf das Auto und das Fahren. Ich werde auch erleben, wie das Team an einem GP-Wochenende arbeitet."


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
"Seit dem Startschuss für das neue BMW Sauber F1 Team sind acht Monate vergangen. In dieser kurzen Entstehungszeit haben wir effizient gearbeitet. Wir haben die Standorte München und Hinwil zusammengefügt, den Ausbau auf den Weg gebracht, unsere Fahrer verpflichtet, starke Partner und Sponsoren gefunden, erst ein Interimsfahrzeug und dann den BMW Sauber F1.06 auf die Räder gestellt. Nach einem intensiven Wintertestprogramm stellen unsere Fahrer dem Auto ein gutes Zeugnis aus. Auch die Ingenieure sind überzeugt, gegenüber dem Vorjahr einen großen Sprung geschafft zu haben. Man kann sagen: Die erste interne Zwischenbilanz ist positiv. Was das bisher Erreichte auf der Rennstrecke wert ist, wissen wir noch nicht. Wir erwarten keine Wunder, sondern wollen das Beste auf unseren Möglichkeiten machen und uns sukzessive steigern.

Vom Technikreglement her ist der Wechsel von V10- auf V8-Motoren die größte Änderung. Wie alle Motorenhersteller wird dieses Thema auch uns über den Saisonstart hinaus in Atem halten. Gerade bei den ersten Grands Prix wird die Zuverlässigkeit eine ganz entscheidende Rolle spielen.

Aus Konzernsicht war der Vorstoß der Formel 1 in den Mittleren Osten gerade für BMW als Hersteller im Premiumsegment hochinteressant. Die BMW Group verzeichnete 2005 in Bahrain eine Absatzsteigerung von rund 25 Prozent. Das gesamte Team freut sich auf Bahrain, auf die erste Standortbestimmung."


Willy Rampf, Technischer Direktor Chassis:
"Wir haben uns sehr intensiv auf die neue Saison vorbereitet und bei den Wintertestfahrten mit dem BMW Sauber F1.06 annähernd 10.000 Kilometer zurückgelegt. Jetzt steigt die Spannung, weil wir alle wissen wollen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Am Samstag nach dem Qualifying in Bahrain werden wir einen ersten wichtigen Anhaltspunkt haben. Das neue Reglement, das Reifenwechsel wieder erlaubt, sorgt dafür, dass man deutlich mehr Fokus auf die Vorbereitung des Qualifyings legen wird. Im Vorjahr kam der Reifenkonstanz über die gesamte Renndauer besondere Bedeutung zu, jetzt steht die Performance im Qualifying wieder mehr im Vordergrund.
Eine wichtige Rolle wird Robert Kubica als dritter Fahrer spielen. Er kann bereits am Freitagmorgen mit ersten Vergleichen beginnen und uns wertvolle Informationen im Hinblick auf die Reifenwahl liefern. Wir werden in Bahrain mit dem neuen Auto erstmals bei Hitze fahren, was eine hohe Belastung für das Material darstellt. Durch die Reifenwechsel wird das Rennen für die ganze Mannschaft wieder zu einer größeren Herausforderung. Das trifft auch auf die Strategen zu, die aufgrund des neuen Reglements wieder deutlich mehr Freiheit bei der Festlegung der Renntaktik besitzen. Während 2005 die Rundenzeiten gegen Ende des Stints jeweils schneller wurden, wird man nun die besten Rundenzeiten unmittelbar nach den Boxenstopps auf frischen Reifen sehen. Das eröffnet neue Möglichkeiten, die den Rennen zusätzliche Spannung verleihen."


Zahlen und Fakten:
Strecke/Datum: Bahrain International Circuit/12. März 2006
Startzeit (lokal/UTC): 14:30 Uhr/11:30 Uhr (Deutschland 12:30 Uhr)
Runde/Renndistanz: 5,412 km/308,238 km (57 Runden)

Sieger 2005:
Fernando Alonso (Mild Seven Renault F1 Team), 1:29.18,531 Stunden

Poleposition 2005:
Fernando Alonso (Mild Seven Renault F1 Team), 3.01,902 min
(Addition 1. und 2. Qualifying)

Schnellste Runde 2005: Pedro de la Rosa (West McLaren Mercedes), 1.31,447 min in Runde 43

Rundenrekord: Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.30,252 min (2004)


Historie und Hintergrund:
Der Wüstenstaat Bahrain ist zum ersten Mal Schauplatz des WM-Auftaktes. 2006 startet die Formel 1 zum dritten Mal in Folge auf der Rennstrecke, die zum Stadtgebiet von Sakhir gehört und südlich der Hauptstadt Manama liegt.

Bahrain hat 2006 bereits F1-Luft geschnuppert. Nach Abschluss der Testfahrten mehrerer Teams fand am 24. Februar das Festival "Yalla Bahrain!" statt – inklusive Flugshow und Feuerwerk. Auf dem King Faisal Highway, der prominenten Uferstraße von Manama, paradierten diverse Rennwagen. Darunter zwei Formel BMW Fahrzeuge aus dem ortsansässigen BMW Performance Center, das im Januar 2005 eröffnet hatte. Dort finden Lehrgänge für den Formelnachwuchs statt, außerdem ist es Stützpunkt des BMW Fahrer Trainings für Straßenfahrzeuge. Im Dezember 2005 war in Bahrain das erste Formel BMW Weltfinale ausgetragen worden. Beim Festival fuhr Lokalmatador Mohammed Al Bahrana einen der beiden Formel BMW.

Die großzügige, hochmoderne Anlage des Bahrain International Circuit (BIC) umfasst 170 Hektar und wurde vom deutschen Architekten Hermann Tilke entworfen. Die Bauzeit betrug 16 Monate, die Kosten wurden mit 150 Millionen US-Dollar beziffert. Unterstützt wurde das Projekt von Scheich Salman bin Hamad al Khalifa, dem motorsportbegeisterten Kronprinzen von Bahrain. Der Kronprinz ist auch Präsident der Bahrain Motor Federation.

70.000 Kubikmeter Beton und 8.500 Tonnen Stahl wurden verbaut, außerdem 82.000 Reifen und 5.000 Meter FIA-Zaun zur Streckensicherung. 50.000 Zuschauer finden Platz, allein die Haupttribüne bietet 10.500 Plätze. Großzügig und vorbildlich beschildert ist auch die Verkehrsanbindung der Rennstrecke.

Es gibt fünf Streckenvarianten. Die längste ist der GP-Kurs mit 5,412 km. Die maximale Steigung beträgt 3,6 Prozent, das maximale Gefälle 5,6 Prozent. Der Kurs hat 15 Kurven (sechs Links-, neun Rechtskurven), die Zielgerade misst 1090 Meter.

Bahrain ist ein seit 1971 vom britischen Protektorat unabhängiges Arabisches Emirat. Staatsoberhaupt des Königreichs ist der Emir, der mittels Kabinett regiert.
Die gesamte Fläche des Landes von 665 Quadratkilometern verteilt sich auf 36 Inseln vor der Küste Saudi Arabiens. Die Hauptstadt Manama liegt auf der Hauptinsel Bahrain (578 Quadratkilometer).

Seit 1932 wird in Bahrain Erdöl gefördert, doch die Ressourcen schwinden. Die weiterverarbeitende Industrie sowie die reichhaltigen Erdgasvorkommen und das internationale Bankwesen haben an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen.

Das Klima ist wüstenhaft trocken mit sehr milden Wintern und heißen Sommern. Im Vorjahr war der Große Preis von Bahrain mit 42 Grad Lufttemperatur am Sonntag das heißeste Rennen des Jahres. Beim GP 2006 dürften die Temperaturen geringer ausfallen, weil der Termin um vier Wochen früher liegt.
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Alt 11.03.2006, 13:33     #3
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BMW Sauber F1 Team - GP Bahrain - Training (10.03.2006)

Wetter: trocken, Luft 31-33°C, Asphalt 36-42°C
Sakhir (BHR). Reibungsloser Auftakt für das neue BMW Sauber F1 Team. Die drei BMW Sauber F1.06 von Nick Heidfeld, Jacques Villeneuve und Robert Kubica funktionierten am ersten Trainingstag vor dem Großen Preis von Bahrain einwandfrei. Die schnellste Runde des Trios fuhr Kubica, der als dritter Fahrer den Vorteil genießt, so viele Runden wie möglich fahren zu dürfen.


Robert Kubica:
1. Training: 1., 1.32,170 min / 2. Training: 10., 1.33,244 min
Ich denke, wir hatten einen guten ersten Trainingstag und haben ein gutes Reifentestprogramm absolviert. Dass ich einen platten Reifen hatte, brachte natürlich eine Unterbrechung, aber wir haben trotzdem viele Daten gesammelt. Ich habe den Eindruck, dass die Strecke mit den V8-Motoren einfacher zu fahren ist, weil die beiden schnellsten Kurven jetzt mit Vollgas gehen.

Nick Heidfeld:
1. Training: keine gezeitete Runde / 2. Training: 14., 1.33,848 min
Ich bin glücklich, dass es endlich losgeht und habe im zweiten Training riesig Spaß gehabt. Der Vormittag war vergleichsweise langweilig, weil ich nur eine Installationsrunde gefahren bin. Das Auto hat technisch einwandfrei funktioniert. Und wir haben viele Daten vom dritten Auto, die wir nun in Ruhe auswerten werden.

Jacques Villeneuve:
1. Training: keine gezeitete Runde / 2. Training: 25., 1.36,264 min
Ich bin nur wenige Runden gefahren, aber genug, um ein Gefühl für das Auto zu bekommen. Die meiste Zeit waren gelbe Flaggen draußen. Wir stehen noch am Anfang der Abstimmungsarbeit und haben morgen noch einiges zu tun.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): Wir sind froh, dass die Saison 2006 endlich begonnen hat. Kompliment an die gesamte Mannschaft, die acht Monate lang auf diesen ersten Einsatz hingearbeitet hat. Der erste Eindruck ist positiv. Abgesehen vom Reifenschaden an Roberts Auto haben wir unser planmäßiges Programm absolviert.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis): Wir konnten unser Programm praktisch ohne Störung abarbeiten, und das war ein guter Anfang. Nick und Jacques sind lediglich wenige Runden zum Fahrzeugcheck und zur Datenerfassung gefahren. Roberts Aufgabe war es, die beiden verschiedenen Reifen-Optionen zu bewerten, Ich muss sagen, er hat gute Arbeit geleistet und war in der Lage, uns viele verwertbare Informationen zu liefern, die uns jetzt als Basis für das weitere Wochenende dienen.
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Alt 16.03.2006, 10:05     #4
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BMW Sauber F1 Team - GP Bahrain - Qualifying (11.03.2006)

Großer Preis von Bahrain – Qualifikation, Samstag – 11.03.06
Wetter: trocken, Luft 22°C, Asphalt 30-33°C

Sakhir (BHR). In einem atemberaubenden ersten Qualifying zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2006 platzierten sich die BMW Sauber F1 Team Piloten Nick Heidfeld und Jacques Villeneuve in Bahrain für die Startplätze zehn und elf.


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-04 / BMW P86
Qualifying: 10., 1.33,926 min (3. Training: 13., 1.34,094 min)

Zunächst einmal finde ich es toll, dass ich es ins Top-Ten-Qualifying geschafft habe. Es war ziemlich schwierig, für heute Nachmittag das richtige Set-up zu finden, um auf einer einzelnen Runde das Optimum aus den Reifen herauszuholen. In der ersten Viertelstunde hat das einigermaßen funktioniert, in der zweiten besser und im Top-Ten-Qualifying eigentlich perfekt. Die ersten beiden Sektoren von meiner letzten Runde waren gut, aber dann habe ich in Kurve 13 zu viel gewollt. Ich habe spät gebremst und bin von der Ideallinie abgekommen. Das hat viel Zeit gekostet. Andernfalls hätte ich Fünfter werden können, von daher bin ich natürlich etwas enttäuscht.

Jacques Villeneuve:
BMW Sauber F1.06-03 / BMW P86
Qualifying: 11., 1.32,456 min (3. Training: 6., 1.32,913 min)

Gemäß unserer ursprünglichen Strategie wollten wir in der zweiten Viertelstunde nur einen Angriff starten, und zwar ganz zum Schluss, wenn die Strecke am besten ist. Aber dann haben wir uns entschieden, einmal zu Beginn und einmal am Ende zu fahren. Leider habe ich die Box für den zweiten Run etwas zu spät verlassen und konnte nur noch eine einzige Runde fahren. Die zweite schnelle Runde war heute aber immer die bessere.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das ist das beste Qualifyingformat, das wir je hatten. Erst zwei Mal ein K.O.-System und dann eine dritte Session, in der es um alles geht. Das war schon klasse – eine Stunde Action. Genau das hat in den vergangenen Jahren gefehlt. Es war auch ein guter Auftakt für unser neues Team. Jetzt kommt es darauf an, aus diesen Startplätzen im Rennen das Beste zu machen. Wir hatten technisch keinerlei Probleme.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Dieses neue Qualifying ist eine aufregende Sache. Es ist anspruchsvoll, das Timing richtig zu machen. Jacques wurde im Verkehr aufgehalten und ist dadurch knapp aus den Top-Ten herausgerutscht. Nick hat auf seiner letzten Runde im letzten Sektor Zeit verloren, das hat einige Plätze gekostet. Insgesamt sind wir mit dem ersten Qualifying mit dem neuen Auto und dem neuen Modus ganz zufrieden.
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Alt 16.03.2006, 10:06     #5
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BMW Sauber F1 Team - GP Bahrain - Rennen (12.03.2006)

Großer Preis von Bahrain – Rennen, Sonntag – 12.03.06
Wetter: trocken, Luft 23-24°C, Asphalt 36-40°C

Sakhir (BHR). Kein Auftakt nach Maß für das BMW Sauber F1 Team: Von den Plätzen zehn und elf gestartet, erreichten weder Nick Heidfeld noch Jacques Villeneuve beim Großen Preis von Bahrain die Punkteränge. Heidfeld kam nach einem Zwischenfall in der ersten Kurve als 19. aus der ersten Runde zurück und holte später noch bis auf Position zwölf auf. Villeneuve fiel in der 30. von 57 Runden an neunter Position fahrend mit Motorschaden aus.

Nick Heidfeld: 12.
BMW Sauber F1.06-04 / BMW P86
Schnellste Runde: 1.33,772 min in Rd. 26

Mein Rennen hat offensichtlich schlecht begonnen, nachdem mich Nico Rosberg in der ersten Kurve umgedreht hat. Ich konnte wieder Boden gut machen und hatte vor allem mit David Coulthard einen spannenden Kampf. Es ist schwierig, unser Potenzial nach diesem ersten Rennen einzuschätzen, aber es ist natürlich enttäuschend, von Startplatz zehn keine Punkte geholt zu haben.

Jacques Villeneuve: Ausfall (Motorschaden)
BMW Sauber F1.06-03 / BMW P86
Schnellste Runde: 1.33,694 min in Rd. 20

Mein Start war nicht sonderlich gut, aber dann konnte ich mich im Gedränge der ersten Kurve ganz gut behaupten und einsortieren. Mein Auto lag im Rennen gut. Ich konnte David Coulthard überholen, danach hielt ich auch Kimi Räikkönen eine ganze Weile hinter mir. Die Rennabstimmung hat gepasst, und ich hatte einen guten Rhythmus gefunden. Dann war plötzlich die Motorleistung weg.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Der Start ins Wochenende war verheißungsvoll. Leider konnten wir die guten Leistungen aus dem Training und dem Qualifying über die Renndistanz nicht umsetzen. Bei Jacques gab es einen kapitalen Motorschaden ohne Vorankündigung. Der Motor wurde sofort ausgebaut und wird zur Analyse nach München gebracht. Nick ist in der ersten Runde von Nico Rosberg getroffen worden und wurde dadurch ans Ende des Feldes zurückgeworfen. Von dort konnte er sich bis auf Platz zwölf vorarbeiten. Allerdings waren seine Rundenzeiten weniger gut als erwartet. Das zeigt, dass wir zwar einen guten Anfang gemacht haben, aber noch ordentlich Arbeit vor uns liegt.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Nach dem Qualifying waren wir recht optimistisch für das Rennen, aber ich muss zugeben, dass wir heute nicht so schnell waren, wie wir nach dem Training und dem Qualifying erwartet hatten. Wir müssen die Gründe dafür jetzt sorgfältig analysieren. Auf jeden Fall gibt es viel zu tun.
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Alt 16.03.2006, 10:08     #6
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Großer Preis von Malaysia - 17.-19. März 2006 - Vorschau

München/Hinwil, 12. März 2006. Nach der ersten Standortbestimmung beim Saisonauftakt in Bahrain bleibt den Formel-1-Teams keine Verschnaufpause: Bereits am kommenden Sonntag steht der zweite von 18 Läufen zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft auf dem Programm - der "PETRONAS Malaysian Grand Prix" am 19. März. Das BMW Sauber F1 Team freut sich auf den Einsatz in der Heimat von Hauptsponsor Petronas und fiebert den extremen Belastungen eines tropischen Hitzerennens entgegen.

Am Dienstag und Mittwoch vor dem Grand Prix sind die Fahrer Nick Heidfeld und Jacques Villeneuve sowie BMW Motorsport Direktor Mario Theissen und Peter Sauber bereits bei diversen PR-Auftritten in Kuala Lumpur aktiv. Am Mittwoch, dem 15. März, gibt es ab 10:00 Uhr im Tower 1 der Petronas Twin Towers (Level 41) Interviewmöglichkeiten. Nähere Informationen bei: Farah Aziz, Communication and Resource Management, Petronas Motorsport, Telefon +60 3 2331 3970, Mobil +60 12 398 1145.

Nick Heidfeld:
"Der Große Preis von Malaysia ist in erster Linie wegen der hohen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit außergewöhnlich. Ich habe damit im Grunde kein Problem. Im vergangenen Jahr bin ich von Startplatz zehn aufs Podium gefahren - es war für mich eines der aufregendsten Rennen überhaupt. Ich hatte harte Kämpfe und super viel Spaß. Wir haben in Sepang auch schon unglaubliche Wolkenbrüche erlebt. Aber auch damit lässt sich leben, ich fahre prinzipiell sehr gern auf nasser Strecke. Bislang bin ich in Malaysia so oder so immer gut zurechtgekommen. Ich kenne mich mittlerweile auch ganz gut im Land aus. Um mich zu akklimatisieren, habe ich dort schon öfter vor dem Rennen Kurzurlaub gemacht, und außerdem gab es schon oft Programm mit Petronas. Das ist die malaysische Öl- und Gasgesellschaft und war schon in den Jahren, als ich für Sauber fuhr, unser Sponsor. Wenn man sich die Petronas Twin Towers in Kuala Lumpur anschaut, kann man erahnen, welche Bedeutung diese Firma im Land hat."

Jacques Villeneuve:
"Beim Großen Preis von Malaysia hat das BMW Sauber F1 Team alle Hände voll zu tun, weil es das Heimrennen von unserem Hauptsponsor Petronas ist. Die Strecke ist recht interessant und körperlich sehr anstrengend. Vor allem wegen der hohen Querbeschleunigung in den lang gezogenen schnellen Kurven. Hinzu kommen sehr hohe Außentemperaturen und extreme Luftfeuchtigkeit. Für dieses Rennen muss man physisch wirklich sehr gut vorbereitet sein. Ich bin zuversichtlich für den Großen Preis von Malaysia."

Robert Kubica:
"Sepang ist eine weitere Strecke, die ich noch nicht kenne, aber nach den guten Erfahrungen von Bahrain hoffe ich, dass ich diesen Kurs genau so schnell in den Griff bekommen werde. Natürlich will ich das Team so gut wie möglich unterstützen. Dabei wird es wichtig sein, dass ich viele Runden absolvieren und das geplante Programm vollständig abarbeiten kann. Das Bahrain-Wochenende hat sehr deutlich aufgezeigt, dass es wichtig ist, bereits am Freitag umfangreiche Daten zu sammeln. Ich bin noch nie unter solch extremen klimatischen Bedingungen gefahren wie sie in Malaysia herrschen und werde auch in dieser Beziehung wertvolle Erfahrungen machen. Gespannt bin ich auf Kuala Lumpur, und dabei im Speziellen auf die Petronas Twin Towers, über die ich schon viel gehört habe. Das wird in vielerlei Hinsicht ein weiteres interessantes Wochenende für mich."

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
"Nach der ersten Standortbestimmung beim Saisonauftakt freuen wir uns jetzt sehr auf die Heimat unseres Hauptsponsors Petronas. Es gibt wohl kaum eine Metropole, die so im Zeichen eines Unternehmens steht wie Kuala Lumpur unter den Petronas Twin Towers. Die BMW Group hat im Rahmen ihrer Asien-Strategie in den vergangenen Jahren das Engagement in Malaysia verstärkt. Dazu gehören eine Vertriebs¬gesellschaft, ein Teilevertriebszentrum und ein IT-Zentrum. Die thermischen Belastungen für die Motoren sind in Sepang enorm. Auch die Kraftstofftemperaturen steigen in kritische Bereiche. Auf die Hitze bereitet sich jedes Team mit zusätzlichen oder größeren Motorkühllufteinlässen an den Seitenkästen sowie Austrittsöffnungen in Form von Schlitzen, Kaminen oder Auspuffverkleidungen vor. Dabei müssen Aerodynamiker und besorgte Motoreningenieure immer einen Kompromiss eingehen."

Willy Rampf, Technischer Direktor Chassis:
"Sepang ist eine interessante Strecke mit einer guten Mischung aus langsamen Kurven, die eine optimale Traktion erfordern, und schnellen Passagen, die eine hohe Stabilität voraussetzen. Besonders die Kurven 9 und 11 sind knifflig, da die Fahrer bei hoher Querbeschleunigung in die Kurven hineinbremsen. Entsprechend sorgfältig muss das Auto abgestimmt sein, und das verlangt besonders viel Arbeit an der Elektronik. Durch die geringere Leistung der V8-Motoren kommt zudem der aerodynamischen Abstimmung eine noch größere Bedeutung zu. Die zwei langen Geraden bieten die Möglichkeit zum Überholen, weshalb man den richtigen Kompromiss zwischen viel Abtrieb und einer optimalen Spitzengeschwindigkeit finden muss. Durch die Kombination aus dem ziemlich rauen Asphalt und den hohen Temperaturen sind die Reifen extremen Belastungen ausgesetzt."

Historie und Hintergrund:
Zum achten Mal startet die Formel 1 auf der Rennstrecke von Sepang. Die moderne und großzügige Anlage, entworfen vom deutschen Architekten Hermann Tilke, liegt etwa eine halbe Fahrstunde südlich der Stadt Kuala Lumpur.

Kuala Lumpur wurde 1857, damals mitten im Urwald, von Zinnsuchern gegründet. 1896 entstand unter britischer Herrschaft aus den malaiischen Sultanaten die Föderation von Malaya mit Kuala Lumpur als Hauptstadt. 1957 wurde Kuala Lumpur die Hauptstadt des nunmehr unabhängigen Landes.

Kuala Lumpur heißt übersetzt "schlammige Flussmündung", was auf die Lage an der Mündung der Flüsse Gombak und Klang zurückzuführen ist. "KL", wie die Stadt heute meist genannt wird, ist das pulsierende Zentrum des modernen Malaysia. Die Hauptstadt ist gleichzeitig die größte Stadt des Landes. Hier leben knapp 1,5 Millionen Menschen (52 Prozent Chinesen, 39 Prozent Malaien, 6 Prozent Inder und einige andere kleine Gruppen) auf 244 Quadratkilometern. KL bietet lebendige asiatische Kultur Seite an Seite mit britischen Kolonialbauten und berühmten Hightech-Bauwerken wie den Petronas Twin Towers im "Golden Triangle" der Stadt.

Die Petronas Twin Towers ragen mit ihren 88 Stockwerken 452 Meter aus der Skyline der City heraus. Sie sind die höchsten Zwillingstürme und das siebthöchste Gebäude der Welt. Sie beherbergen unter anderem die Petronas Philharmonie sowie die Petronas Performing Arts Group.

Eine Woche nach dem Saisonauftakt der Formel 1 startet auch die Formel BMW Asien ins Jahr 2006. Im Rahmenprogramm des Formel-1-Rennens in Sepang messen sich ehrgeizige Nachwuchspiloten aus Asien und Ozeanien in kleinen Formelfahrzeugen von BMW. Siegchancen vor heimischer Kulisse rechnet sich Aaron Lim aus: Der 20-jährige Malaie fuhr beim letzten Formel BMW Rennen der vergangenen Saison in Shanghai auf den dritten Platz. Die ersten beiden von insgesamt 19 Formel BMW Asien Läufen finden am Samstag um 16.45 Uhr und am Sonntag um 11.00 Uhr statt.
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Alt 19.03.2006, 19:35     #7
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BMW Sauber F1 Team - GP Malaysia - Training (17.03.2006)

Wetter: Sonnig, trocken, Luft 33 - 37°C, Asphalt 36 - 44°C

Sepang (Mal). Guter Start für das BMW Sauber F1 Team zum PETRONAS Malaysian Grand Prix in der Sauna von Sepang. Alle drei Fahrer konzentrierten sich auf die Reifenwahl und waren mit ihrem Arbeitstag zufrieden.


Jacques Villeneuve:
BMW Sauber F1.06-03 / BMW P86
1. Training: keine Zeit / 2. Training: 9., 1:37.045 min

Das war ein ziemlich guter Start für uns heute. Um ehrlich zu sein, war er besser als erwartet. Die Balance des F1.06 war wirklich gut, was wichtig ist so früh am Wochenende. Mein Tag war absolut problemfrei, das Fahren hat Spaß gemacht. Das Grip-Niveau war gut.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-04 / BMW P86
1. Training: keine Zeit / 2. Training: 12., 1:37,418 min

Unser erster Trainingstag lief gut, entsprechend zufrieden bin ich. Es bestand für mich keine Notwendigkeit, am Nachmittag viele Runden zu drehen, weil sich das Auto auf Anhieb gut anfühlte. Sepang ist eine Strecke, die mir wirklich gefällt. Das macht Laune.

Robert Kubica
BMW Sauber F1.06-02 /BMW P86
1. Training: 2., 1:35.733 min / 2. Training: 13., 1:37,457 min

Wir haben heute sehr viele Daten gesammelt, speziell am Nachmittag als wir für die Rennvorbereitung arbeiteten, was an einem Freitag das Wichtigste ist. Sepang ist eine ziemlich schwierige Strecke mit vielen langen Kurven, die eine unterschiedliche Linie erlauben. Aber nach fünf Runden habe ich mich wohl gefühlt.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Der erste Trainingstag lief den Erwartungen entsprechend. Robert fuhr insgesamt 59 Runden und erledigte den Hauptteil der Abstimmungsarbeit. Wie bereits in Bahrain, hat er auch hier einen guten Job gemacht. Das einzige Problem, das wir heute hatten, war eine Fehlfunktion der Kupplung beim Anfahren an Roberts Auto. Jetzt geht es darum, die Reifenentscheidung auf Basis der gewonnenen Daten zu treffen, außerdem wird die Fahrzeugabstimmung für Samstag optimiert.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Wir haben uns heute ganz auf den Reifenvergleich konzentriert. Robert fuhr Long-Runs, so dass wir in der Lage waren, sehr viele Daten zu sammeln. Damit haben wir nun eine gute Basis für die richtige Reifenentscheidung im Hinblick aufs Rennen.
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Alt 19.03.2006, 19:36     #8
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BMW Sauber F1 Team - GP Malaysia - Qualifying (18.03.2006)

Wetter: trocken, sonnig, Luft 36 - 38°C, Asphalt 48 - 50°C

Sepang (MAL). Die BMW Sauber F1 Team Piloten Nick Heidfeld und Jacques Villeneuve belegten im Qualifying zum PETRONAS Malaysian Grand Prix die Plätze 14 und 15. Weil bei einigen Konkurrenten feststeht, dass sie aufgrund eines Motorwechsels um zehn Plätze zurückgestuft werden, resultieren daraus voraussichtlich die Startpositionen zehn (Villeneuve) und zwölf (Heidfeld).

Jacques Villeneuve:
BMW Sauber F1.06-03/BMW P86
Qualifying : 14., 1.34,752 min (3. Training 12., 1.36,144 min)

Wir haben die frischen Reifen mit dem leichten Auto im Qualifying irgendwie nicht richtig zum Arbeiten bekommen. Mit gebrauchten Reifen waren wir im Training schnell. Wir haben heute morgen keine frischen Reifen ausprobiert und konnten jetzt keinen ausreichenden Nutzen aus ihnen ziehen. Das Ergebnis ist sehr enttäuschend.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-04/BMW P86
Qualifying : 15., 1.34,783 min (3. Training 13., 1.36,505 min)

Ich bin natürlich nicht zufrieden. Auf meiner zweiten schnellen Runde war die erste Sektorzeit gut, aber dann blieb David Coulthard im zweiten und dritten Sektor direkt vor mir. Damit war das Thema Top-Ten-Qualifying für mich leider erledigt. Wir werden ja noch ein paar Positionen gewinnen, weil bei einigen die Motoren gewechselt werden. Im Rennen müssen wir das Beste aus unseren Startpositionen machen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Der Kampf an der Spitze wurde zwischen fünf, sechs Teams ausgetragen, die jetzt deutlich enger beisammen liegen, als dies bisher der Fall war. Dennoch hatten wir erwartet, in die Runde der letzten Zehn vorzudringen. Am Ende haben ein paar Zehntelsekunden gefehlt. Jacques war mit seiner Runde nicht zufrieden und klagte über mangelnden Grip. Nick blieb auf seiner schnellen Runde im Verkehr stecken. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass der neue Qualifying-Modus für Teams, Fahrer und Fans ein Gewinn ist.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Ein enttäuschendes Ergebnis. Im zweiten Teil des Qualifyings lagen die Rundenzeiten extrem eng beieinander. Wenn in so einer Situation nicht alles hundertprozentig passt, ist man weg. Wir rücken ja noch etwas auf und werden jetzt unsere Rennstrategie dieser Situation anpassen.
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Alt 21.03.2006, 11:53     #9
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BMW Sauber F1 Team - GP Malaysia - Rennen, Sonntag - 19.03.06

Wetter: trocken, bedeckt, Luft 33-34°C, Asphalt 36-38°C

Sepang (MAL). Starker Auftritt und die ersten WM-Punkte für das neue BMW Sauber F1 Team: Nick Heidfeld fuhr beim PETRONAS Malaysian Grand Prix ein beeindruckendes Rennen, ein Motorschaden sieben Runden vor Schluss kostete ihn Platz fünf. Jacques Villeneuve kam als Siebter ins Ziel und holte damit zwei Punkte.

Jacques Villeneuve: 7.
BMW Sauber F1.06-03/BMW P86
Schnellste Runde: 1.36,002 min in Rd. 43 (neuntschnellste insgesamt)

Ich wurde anfangs von Jarno Trulli aufgehalten, das war sehr schade und hat Zeit gekostet. Nachdem ich ihn endlich überholt hatte, war es ein problemloses Rennen bis ins Ziel. Physisch war der GP weniger anstrengend als ich erwartet hatte, und ich wusste auch, dass ich mit dem neuen Motor gut aufgestellt bin. Für Nick war das wirklich Pech. Aber immerhin haben wir hier die Punkte geholt, die wir in Bahrain verdient gehabt hätten. Von daher bin ich zufrieden. Wir haben ein starkes Rennen gezeigt, an unserer Leistung im Qualifying müssen wir noch arbeiten.

Nick Heidfeld: Ausfall in Runde 49
BMW Sauber F1.06-04/BMW P86
Schnellste Runde: 1.35,751 min in Rd. 41 (siebtschnellste insgesamt)

Ich hatte gehofft, dass wir besser sind als im Qualifying, aber nicht gedacht, dass wir so gut sein würden. Ich konnte das Tempo mit McLaren mitgehen und war schneller als Ferrari. Mein Start war super, ich konnte gleich einige Plätze gutmachen. Danach lief es problemlos, obwohl die blauen Flaggen manchmal sehr spät gezeigt wurden und das Überrunden entsprechend schwierig war. Nach meinem zweiten Boxenstopp war es in der ersten Kurve sehr eng mit Felipe Massa, aber ich konnte vor ihm bleiben. Der Motorschaden hat sich nicht angekündigt. Platz fünf wäre natürlich super für uns gewesen, es ist sehr schade.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Wir freuen uns über die ersten zwei Punkte für das neue Team, die wir in der Heimat unseres Premium Partners Petronas geholt haben. Doch insgesamt sind wir natürlich enttäuscht. Nick war exzellent unterwegs zu Platz fünf, als ihn der Motorschaden stoppte. Das Triebwerk, das bereits in Bahrain im Einsatz war, geht nun zur Analyse nach München.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Die Leistungsfähigkeit unserer Autos im Rennen heute spiegelt wider, was wir im freien Training am Freitag gesehen haben. Es war ein packendes Rennen für uns, in dem Nick nach dem zweiten Boxenstopp beide Ferrari hinter sich halten konnte. Leider konnte er das Rennen nicht beenden, und so haben wir jetzt anstatt fünf möglichen Punkten nur zwei. Beide Fahrer haben einen super Job gemacht, die Punkte sind ein Lohn für das gesamte Team.
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Alt 24.03.2006, 12:37     #10
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BMW Sauber F1 Team - GP Australien - Vorschau

München/Hinwil, 24. März 2006. Nach zwei Hitzerennen freut sich die Formel 1 jetzt auf ein Rennen bei kühlerer Witterung. Am 2. April wird in Melbourne der Große Preis von Australien ausgetragen. Diesmal nicht als Saisonauftakt, sondern als dritter von 18 WM-Läufen 2006.

Das BMW Sauber F1 Team hat sich nach dem GP Malaysia mit Testfahrten in Paul Ricard auf den Einsatz in Australien vorbereitet, arbeitet weiter an der Verbesserung der Zuverlässigkeit und will an die jüngst gezeigte Leistungsfähigkeit im Rennen anknüpfen.


Nick Heidfeld:

"Der Große Preis von Australien wird in diesem Jahr sicher ein anderes Ambiente haben als sonst. Erstens hat das Rennen diesmal nicht das zusätzliche Flair des Saisonauftaktes - das Rennen wurde wegen der Commonwealth Games verschoben. Und deshalb wird es zweitens kühler sein als sonst. Wir sind einen Monat später dran, da wird es in Melbourne schon richtig herbstlich sein. Die Rennstrecke im Albert Park ist schön und anspruchsvoll. Weil der Kurs keine permanente Strecke ist, bietet sie am Anfang immer sehr wenig Grip. Das verbessert sich mit jeder Runde und dem Gummiabrieb. Australien ist mein Lieblingsreiseland aus dem Formel-1-Kalender. Um mich an die Zeitzone zu gewöhnen, fliege ich auch schon ein paar Tage eher nach Melbourne."

Jacques Villeneuve:

"Ich reise immer wieder sehr gerne nach Melbourne. Speziell, wenn ich dort vor dem Rennen noch ein bisschen Zeit zum Relaxen habe. Ich fahre auch gern im Albert Park. Der Kurs gefällt mir, ich freue mich auf das Rennen. Rund um den Grand Prix gibt es eine Menge Aktivitäten von BMW, auch von daher wird es ein interessantes Wochenende für mich. Bezüglich unserer Performance denke ich, dass die zwei Punkte, die wir in Malaysia geholt haben, zeigen, dass wir ziemlich wettbewerbsfähig sein können. Das war auch psychologisch wichtig für das Team. Und BMW hat am Beispiel meines Motors bewiesen, dass sie sehr schnell reagieren können, wenn es ein Problem gibt. Es herrscht eine sehr konstruktive Atmosphäre. Dennoch: Auch die Strecke in Australien beansprucht die Motoren stark, und das wird mein zweites Rennen mit diesem Triebwerk. Diese Tatsache wird uns zwingen, mit der nötigen Umsicht an die Sache heranzugehen."

Robert Kubica:
"Melbourne ist die dritte Strecke in Folge, die für mich neu ist. Aber nachdem ich diese Situation in Bahrain und in Malaysia gemeistert habe, denke ich, dass ich das grundsätzlich auf jedem Kurs schaffen kann. Ich bin in Sepang bei extremen klimatischen Bedingungen am Freitag fast eine GP-Distanz gefahren und hatte dabei nicht die geringsten Probleme. Bisher ist das Team mit meiner Arbeit zufrieden, und mein oberstes Ziel ist es natürlich, auch in Melbourne so viele Informationen wie möglich zu sammeln, um Jacques und Nick bei der Rennvorbereitung zu unterstützen. Ich war noch nie in Australien, habe aber über Melbourne sehr viel Gutes gehört, so dass ich mich auf die dritte Station im Kalender sehr freue."

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
"Wir werden Melbourne in diesem Jahr anders erleben: Der Grand Prix ist nicht Saisonauftakt, und der Termin ist um einen Monat weiter in den australischen Herbst gerückt. Die Stadt empfängt die Formel 1 immer mit einer überschwänglichen Freude auf die Veranstaltung. Das wird auch 2006 wieder alle anstecken.

Hinsichtlich der Motorbelastung dürften die Streckenführung im Albert Park und das zu erwartende Wetter für recht ausgewogene Verhältnisse sorgen. Es sind nach den beiden Hitzerennen in Bahrain und Malaysia nun keine Extreme zu erwarten, die eine spezielle Vorbereitung der Triebwerke erfordern. Die hohe Zahl der bisherigen Motorwechsel bei den Teams zeigt, dass die Entwicklungszeit für die neuen V8-Motoren einfach zu kurz war. Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck an der Zuverlässigkeit. Was das Tempo angeht, sind wir im Plan. Wir möchten in Melbourne an die gute Leistungsfähigkeit von Malaysia anknüpfen.

Mit dem GP Australien endet der erste Überseeblock der Saison. Danach folgt die erste längere Pause der Formel 1, ehe am 23. April in Imola die Europasaison beginnt."

Willy Rampf, Technischer Direktor Chassis:
"Nach unserer guten Renn-Performance in Malaysia sind wir zuversichtlich, dass wir in Melbourne ähnlich konkurrenzfähig sein werden. Die Strecke im Albert Park unterscheidet sich in ihrer Charakteristik recht stark von Bahrain und Sepang. In Melbourne erwartet uns ein Stop-and-Go-Kurs. Der Streckenverlauf ähnelt dem Kurs von Imola, weshalb wir dort auch unseren letzten vorsaisonalen Test absolviert haben. Aufgrund des Layout werden die Bremsen in Melbourne sehr stark beansprucht, deshalb legen wir bei der Fahrzeugabstimmung hohe Priorität auf die Bremsstabilität. Typisch für Melbourne ist auch, dass die Strecke freitags noch recht schmutzig ist und sich das Grip-Niveau erst nach vielen Runden verbessert.

Das letzte Rennen hat gezeigt, wie unheimlich eng das Feld zusammen liegt. Entsprechend wichtig wird es sein, im Qualifying das Optimum aus den Autos herauszuholen."

Historie und Hintergrund: Am Montagvormittag (27. März) vor dem Grand Prix ist Jacques Villeneuve bereits auf dem Sandown International Raceway in Melbourne im Einsatz. Allein und gemeinsam mit BMW Chefinstruktor Geoff Brabham wird er die Fahrer der BMW Celebritiy Challenge, die im Rahmen des GP ein Rennen austragen, treffen und sich als Taxifahrer im BMW M6 betätigen. Detailinformationen bei: Nadine Giusti, BMW Australien, Mobiltelefon +61-418-536582.

Am Mittwoch (29. März) treffen sich im Kooyong Lawn Tennis Club einige Formel-1-Piloten mit den australischen Tennis-Größen John Fitzgerald, Wally Masur und Jason Stoltenberg zum Wohltätigkeitsturnier "Pit Stop Tennis Pro-Am". Auch Heidfeld und Villeneuve spielen mit Initiator Mark Webber von 18:00 bis 20:00 Uhr Tennis für den guten Zweck. Alle Einnahmen kommen Stiftungen für kranke Kinder und der Krebshilfe zugute. Detailinformationen bei Richard Chapman, sparkimpact, Mobiltelefon +61-417-393237.

Im vergangenen Jahr feierte Melbourne den zehnten Grand Prix. Bis einschließlich 1995 wurde der Große Preis von Australien in Adelaide ausgetragen. Melbourne ist mit gut 3,2 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Australiens. Sie liegt an der östlichen Südküste des Kontinents und ist die Hauptstadt des Staates Victoria. Die Stadt hat viele Gesichter: Moderne und historische Architektur wechseln sich ab, Studentenviertel und Business District bilden Kontraste. Der Yarra River mündet hier ins Meer, in St. Kilda herrscht buntes Strand- und Nachtleben.

Sport- und Grünanlagen sind üppig. Die Formel-1-Rennstrecke führt mitten in der Stadt durch den idyllischen Albert Park mit seinem gleichnamigen See. Die Boxenanlage fällt, gemessen an modernen F1-Kursen, klein aus. Im Gegensatz zu den großzügigen Anlagen von Bahrain und Malaysia müssen die Formel-1-Teams, die in Übersee generell auf ihre Motorhomes verzichten, ihre Kantinen ins Freie verlagern - und hoffen, dass das Wetter mitspielt.

Für BMW bleibt der erste Einsatz beim Wiedereinstieg in die Formel 1 unvergesslich. Damals, beim Saisonauftakt 2000, fuhr Ralf Schumacher in Melbourne auf Rang drei. Auf Anhieb ein Podiumsplatz - das war der erfolgreichste Einstieg eines Motorenherstellers seit 1967.
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