BMW-Treff   der Treffpunkt fuer alle BMW-Fans- und -Fahrer
 
BMW-Treff Forum   Bei Amazon bestellen und den BMW-Treff unterstützen Alle Werbepartner anzeigen - hier klicken




Home Hilfe Features Regeln Impressum Registrieren
Zurück   BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News
Kalender Alle Foren als gelesen markieren

 
Gehe zu  

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 23.02.2006, 12:34     #1
Albert   Albert ist offline
Power User

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
MINI auf dem Internationalen Automobilsalon Genf 2006

Inhaltsverzeichnis

1. MINI Concept Geneva. (Kurzfassung)

2. MINI Concept Geneva. Große Tage bei der Rallye Monte Carlo.

2.1 Typisches Design, aber jeder Inch ist neu. MINI Concept Geneva Exterieur.

2.2 Floating Elements. MINI Concept Geneva Interieur.

3. Mini in den 1960ern. Ausdruck eines neuen, mobilen und aktiven Lebensstils.

4. 100 Jahre Sir Alec Issigonis.

5. Mini und die Rallye Monte Carlo.

MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit: Limitiert auf 2 000 Exemplare.

Geändert von Albert (23.02.2006 um 12:49 Uhr)
Mit Zitat antworten

Zu viel Werbung? Registriere Dich / Melde Dich an. Kostenfrei!




Alt 23.02.2006, 12:35     #2
Albert   Albert ist offline
Power User

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
1. MINI Concept Geneva. (Kurzfassung)

Mini: Große Tage bei der Rallye Monte Carlo.


Von 1964 bis 1967 beherrschte Mini die Rallye Monte Carlo und legte damit die Grundlage für seinen legendären Ruf als wendiger Sportwagen. Zum 100. Geburtstag von Mini Schöpfer Sir Alec Issigonis im Jahr 2006 und in Erinnerung an die Siege der Marke Mini vor knapp 40 Jahren bietet MINI Concept Geneva nun eine zeitgemäße Interpretation des kleinen britischen Racers in seinen großen Tagen. Dabei wurde die Kernidee der Modelle Mini Traveller, Mini Countryman und Mini Clubman Estate zukunftsweisend in einer neuen Modellvariante dargestellt.

Kräftig-elegante Statur.

Das Gesamterscheinungsbild von MINI Concept Geneva ist straff und glattflächig, gleichzeitig wurden Details wie Radkästen, Schulterlinie und Powerdome markant ausgearbeitet. MINI Concept Geneva ist ein klares Statement, das Fahrzeug hat Statur, wirkt kräftig und gleichzeitig elegant.

MINI typische Cleverness für das Fahrzeugkonzept.


Einfaches „Begehen und Beladen“ möglich zu machen, war einer der Leitgedanken bei der Entwicklung von MINI Concept Geneva. Für Fahrer-/ Beifahrer- und Hecktüren kommen Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz; sie schwenken in einer einzigen Bewegung gleichzeitig zur Seite und nach vorne und bieten so maximalen Zugang nach innen. Die hinteren seitlichen Schiebefenster öffnen elektrisch.

Cargobox im Laderaum.

Der Laderaum von MINI Concept Geneva verfügt über eine flexible Cargobox, deren Deckel sich nach hinten ausziehen lässt und dem Benutzer als Einladehilfe entgegenfährt. Zudem lässt sich die durchsichtige Abdeckung der Cargobox auch nach oben schwenken und dient so als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum.

Sports Utility Box als Wechsel-Staufächer.


Die Sports Utility Box ist ein multifunktionales, zusätzliches Wechsel-Staufach, das im geöffneten hinteren Seitenfenster eingeklinkt wird. An der Sports Utility Box gibt es beidseitig Klappen, die das Be-/Entladen der Utility Box sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum aus erlauben, ebenso wie das praktische Durchreichen von Gegenständen.

Satellite Silver Metallic-Lack und Neopren-Kontur.

MINI Concept Geneva präsentiert sich im Licht strahlend silbern, jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, erscheinen in einem dezenten Grauton. Akzente in Rot geben der Studie einen besonders dynamischen Auftritt. Für das charakteristische schwarze Seitenband entlang der Schweller und Radausschnitte wird weich nachgebendes Neopren verwendet.

„Floating Elements“ prägen Interieur-Design. Drehbare Sitze erleichtern das Einsteigen nach hinten.

Das „Floating Elements Concept“ überrascht beim Einsteigen mit einem großzügigen und offenen Eindruck. Die Sitze sind am Mitteltunnel „schwebend“ aufgehängt, auch das frei schwebende Armaturenbrett mit dem „Center Speedo“ als drehbares Zentralinstrument mit digitaler und analoger Anzeige unterstützt diesen Eindruck. Vier Personen können im MINI Concept Geneva bequem Platz nehmen, das Einsteigen nach hinten wird durch Drehen der Vordersitze erleichtert. Nach dem Umklappen bilden die Rücksitzlehnen eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden.

Leder, Chrom und Aluminium als bestimmende Materialien.

Weißes Leder in verschiedenen Oberflächen unterstreicht im Interieur den Eindruck von Modernität des großzügig vorhandenen Raumes und vermittelt edles Design und Ambiente. Aluminiumbeschichtetes Glasfaser-Geflecht ziert die Verkleidungen der Türinnenseiten, Carbonfaser- Optik akzentuiert den Fußraum, kombiniert mit Teppichmaterial aus Nylongeflecht.

46 Jahre Mini Traveller.

Premiere hatte dieses MINI Fahrzeugkonzept im September 1960 als Austin Seven Countryman bzw. als Morris Mini Traveller. Die Bezeichnung „Traveller“ zeigte an, dass man bei diesem Mini Modell schon damals auch an eine aktive Zielgruppe dachte. Über 400 000 Einheiten wurden zwischen 1960 und 1982 insgesamt verkauft, dazu gehörte ab 1969 auch eine Variante des Mini Clubman.

2006: der 100ste Geburtstag von Mini Erfinder Alec Issigonis.

Alexander Arnold Constantine Issigonis wurde am 18. November 1906 als Sohn eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter in der heutigen Türkei geboren. Nach seinem Technik-Studium in London wurde er später einer der erfolgreichsten englischen Autokonstrukteure.

Mini und die Rallye Monte Carlo.

Ein kleiner roter David mit weißem Dach hatte im Winter 1964 allen PS-starken Goliaths die Rücklichter gezeigt und sich den ersten Gesamtsieg bei der Rallye Monte Carlo gesichert. Mit einem Paukenschlag war aus einem Kleinwagen eine Legende geworden.
Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2006, 12:36     #3
Albert   Albert ist offline
Power User

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
2. MINI Concept Geneva. Große Tage bei der Rallye Monte Carlo.

Rallye Monte Carlo: Geburt der Mini Sportwagen-Legende.


Von 1964 bis 1967 beherrschte Mini die Rallye Monte Carlo und legte damit die Grundlage für seinen legendären Ruf als wendiger Sportwagen. Zum 100. Geburtstag von Mini Schöpfer Sir Alec Issigonis im Jahr 2006 und in Erinnerung an die Siege der Marke Mini vor knapp 40 Jahren bietet MINI Concept Geneva nun eine zeitgemäße Interpretation des kleinen britischen Flitzers Racers in seinen großen Tagen.

Dabei wurde die Kernidee der Modelle Mini Traveller, Mini Countryman und Mini Clubman Estate zukunftsweisend in einer neuen Modellvariante dargestellt.

Sportliche Motorleistung und sportliches Ambiente im Innenraum werden kombiniert mit flexibler, cleverer Raumnutzung. Neben Teamleitung und Service-Mann findet so das gesamte Equipment für einen harten Sporteinsatz bestens Platz.

Vorbild aus den 1960ern.

Ungewöhnlich, wendig, clever – Mini war vom ersten Tag an der ideale Begleiter für Trendsetter. Zur feinen Lebensart gesellten sich Anfang der 1960er auch sportliche Outdoor-Aktivitäten, die Fahrt mit Freunden aufs Land und ein schöner Tag am Strand. Mini Traveller, Mini Countryman und später auch Mini Clubman Estate, alle mit verlängertem Radstand, leicht angehobener Dachlinie und praktischen Hecktüren, waren damals genau der richtige Begleiter für dieses Lebensgefühl. Sie vereinten den einzigartigen Chic des Mini mit erweitertem Raumangebot, und so war man mit dem Mini Traveller immer stilvoll unterwegs. 2006 wird der 100ste Geburtstag des Mini Erfinders, Sir Alec Issigonis, begangen. Dazu präsentiert MINI auf dem Genfer Automobilsalon eine Designstudie, die die Kernidee eines Fahrzeuges für reiselustige Engländer am Beginn des 21. Jahrhunderts zeitgemäß interpretiert.

Vieles ist vertraut, und doch ist alles neu.

Typisch MINI sind der einzigartige Gesamtauftritt, Front, Seitenansicht und zahlreiche zu Ikonen gewordene Design-Details. Typisch MINI ist aber auch die innovative Gestaltung: Weit öffnende Türen mit intelligenter Parallelogramm-Kinematik gehören hier genauso dazu wie die speziell entwickelte Silber-Metallic-Lackierung und die exquisiten Materialien im Innenraum. Schließlich zitiert MINI Concept Geneva seinen Ahnherrn u. a. mit einem eleganten Design, mit einer symmetrisch geteilten Doppeltür am Heck und mit geteilten Seitenscheiben für die Passagiere der zweiten Sitzreihe.

Insgesamt zeichnet sich MINI Concept Geneva dadurch aus, dass alle präsentierten Funktionen mit definierten Nutzen-Überlegungen hinterlegt sind und dass die Design-Features bis ins Detail ausgearbeitet sind. Gleichzeitig ist der Name Programm: MINI hat seine Wurzeln im urbanen Geschehen, jede Ausgabe des MINI International Magazins ist aus diesem Grund einer aufregenden Stadt gewidmet. MINI Concept Geneva ist zudem eine Hommage an die Gastgeber und an die Stadt des Internationalen Automobilsalons.

Immer individuell und perfekt gestylt unterwegs. Neue Oberflächen und Materialien für MINI Concept Geneva.

Satellite Silver als silbern und grau changierende Mehrschicht-Außenlackierung, weißes und rotes Leder mit unterschiedlichen Oberflächen und unterschiedlicher Haptik, innovative Glasfasergewebe für die Innenverkleidungen der Türen und metallische Carbon-Optik im Fußraum – all das macht deutlich, was sportliche Individualität für MINI am Beginn des 21. Jahrhunderts bedeutet: außergewöhnliches Ambiente und clevere Raumnutzung, authentisch als MINI Concept Geneva präsentiert. So können bis zu vier Personen Platz nehmen und großzügig und luxuriös-stilvoll Richtung Sport und Freizeit unterwegs sein. Neue Ideen für die Raumnutzung reichen von der Cargobox im Laderaum bis zu den frei schwebend aufgehängten Fahrer- und Beifahrersitzen.
Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2006, 12:38     #4
Albert   Albert ist offline
Power User

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
2.1 Typisches Design, aber jeder Inch ist neu. MINI Concept Geneva Exterieur.

Unverkennbar: MINI, wie man ihn liebt.


Ein Blick genügt: MINI ist auch unter den Vorgaben der Konzeptstudie ein Auto „so klein wie möglich und so groß wie nötig“. Gerade das aber war die besondere Herausforderung an das MINI Design Team, denn MINI Concept Geneva ist ein eigenständiges Fahrzeug, vom charakteristischen Hexagon-Grill bis zum überaus funktionalen Split-Door-Heck.

Elemente, durch die das MINI Design über Jahrzehnte zum Markenzeichen geworden sind, finden sich auch im MINI Concept Geneva wieder: Dazu gehören die geradlinig verlaufenden Schulter- und Dachlinien, wobei die Schulterlinie leicht nach hinten ansteigt – das erzeugt die spannungsvolle Keilform eines echten MINI, die hier durch das Mehr an Länge noch besonders betont wird. Die weit außen sitzenden Räder, eine im Verhältnis zur Fahrzeuglänge sehr große (hier über 160 cm lange) Fahrer-/Beifahrertür und der charakteristische Fugenverlauf rund um den Seitenblinker zeigen die weiterentwickelte Designsprache des MINI Concept Geneva. Diese Diagonalfuge zwischen Seitenblinker und Seitentür ist eine gewachsene Ikone, die ihren Ursprung in der Schweißnaht des klassischen Mini hat. Das Dach wirkt durch das vollständig umlaufende Fensterband „freitragend“, es ist ebenso wie die MINI typischen Türgriffe unverkennbares Stilelement der Konzeptstudie.

Straff, sportlich, maskulin.

Vieles ist vertraut – und doch ist alles anders. Das Gesamterscheinungsbild von MINI Concept Geneva ist straff und glattflächig, gleichzeitig wurden Details wie die Radkästen, die Schulterlinie und der Powerdome markant ausgearbeitet. MINI Concept Geneva ist ein klares Statement, das Fahrzeug hat Statur, wirkt kräftig und gleichzeitig elegant. Unterstützt wird dies durch die hinter Klarglas steiler stehenden Scheinwerfer und durch den in einem Stück gestalteten, hexagonalen Grill. Sie geben der Studie einen besonders wachen und leistungsbereiten, gleichzeitig sympathisch-charmanten Ausdruck.

Vorne angeschlagene Motorhaube.

Der sportliche Auftritt wird durch die vorne angeschlagene Motorhaube weiter verstärkt, wobei Kotflügel und Kühlergrill mit der Motorhaube ein homogenes, fugenloses Bauteil bilden. Wie bei einem klassischen Sportwagen schwenkt es beim Öffnen nach vorne und oben, dabei bleiben aber die Scheinwerfer unverändert in ihrer Position und der Motorraum ist optimal zugänglich. Edles Design und hochwertige Materialien bestimmen das Bild auch unter der Haube: Kotflügel und das sichtbare Umfeld des Motors sind durchgängig in der Außenfarbe Satellite Silver lackiert, das Triebwerk präsentiert sich nahezu wie in einer Vitrine.

Sportlicher Antrieb, sportliche Akzente.

Damit das Begleitfahrzeug bei Bedarf immer sofort zur Stelle ist, wird MINI Concept Geneva von einem MINI Cooper S Triebwerk angetrieben, wie das auch der zusätzliche Lufteinlass auf der Motorhaube und der Doppelrohr-Auspuff klar signalisieren. Zentriert über dem Lufteinlass ziert die Motorhaube auch eine Grafik, die an das klassische Signet der „Monte“ erinnert. Ideale Voraussetzungen für MINI typisches Gokart-Feeling auf der Fahrwerkseite sind mit dem langen Radstand, der breiten Spur und den kurzen Überhängen gegeben.

Das Gitter des Kühlergrills ist schwarz gehalten, es ist wie die darin eingesetzten, verchromten Zusatzscheinwerfer ein unentbehrliches Attribut sportlicher Fahrzeuge. Das Signet am Kühlergrill von MINI Concept Geneva erinnert im Jahr 2006 jedoch an die Tatsache, dass der Schöpfer des Mini, Sir Alec Issigonis, vor genau 100 Jahren geboren wurde.

Alle Türen mit Parallelogramm-Kinematik.

Mehr Platz im Innenraum muss von außen auch gut zugänglich sein. „Begehen und Beladen“ so einfach wie möglich zu machen, diente daher als Leitgedanke bei der Gestaltung von MINI Concept Geneva. Für Fahrer- und Beifahrertür und für die beiden Hecktüren stellt MINI eine Idee vor, die das Ein-/Aussteigen und das Be-/Entladen auch unter beengten Verhältnissen stark verbessert: An allen vier Türen kommen intelligente Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz. Dabei schwenken die Türen in einer einzigen Bewegung gleichzeitig minimal zur Seite und maximal nach vorne. Der Platzbedarf rund um das Fahrzeug zum Öffnen der Türen ist dadurch deutlich geringer, trotzdem eröffnet sich dem Nutzer ein großzügiger Zugang zum Fahrzeug-Innenraum.

Coupé-artiger Auftritt unterstützt gute Zugänglichkeit.

Lange Seitentüren, geteilte Seitenfenster hinten.


Die Parallelogramm-Kinematik verkehrt so den gelegentlich geringeren Öffnungswinkel langer Coupé-Türen in einen konzeptbedingten Vorteil. Dies umso mehr, als die Seitentüren bei dieser Designstudie über 160 Zentimeter lang sind. Wichtig an dieser Stelle: Auch sie verfügen, wie jeder MINI, über rahmenlose Scheiben.

Auch sonst nimmt der kosmopolite Sportler Elemente zweitüriger Coupés auf, wobei er damit gleichzeitig das einfache Begehen und Beladen unterstützt. Die beiden hinteren Seitenfenster sind geteilt, sie schließen vorne nahtlos an die Seitenscheiben in den Türen an. Um sie zu öffnen, wird der vordere Teil elektrisch unter den hinteren Teil geschoben. Das Prinzip der geteilten hinteren Seitenscheiben ist vom klassischen Traveller bekannt und wurde hier in dieser Form neu interpretiert.

Größerer Radstand für mehr Innenraum.

MINI Concept Geneva bietet ausreichend Raum, damit es als Begleitfahrzeug mit Team und Ausrüstung für jeden erdenklichen Fall bestens vorbereitet ist. So wirkt sich der lange Radstand vorteilhaft auf die Platzverhältnisse in der zweiten Reihe aus. Ein wichtiger Beitrag zu den MINI typischen, überragenden Fahreigenschaften ist die Positionierung der Räder nach dem Prinzip „an jeder Ecke eines“. Um nicht an dieser MINI Maxime zu rütteln, hat MINI Concept Geneva hinten einen ähnlich kurzen Karosserie-Überhang wie alle anderen MINI Modelle. Die beiden seitlich angeschlagenen, weit öffnenden Hecktüren machen das Beladen dann ganz einfach.

Cargobox – der Butler im Stauraum.

Hinter diesen Türen nimmt MINI Concept Geneva das Ladegut in zwei Ebenen auf. Möglich wird das durch die in den Laderaumboden versenkte Cargobox, die sich als diensteifriger Butler beim Umgang mit kleinen und großen Teilen erweist. So lässt sich die Abdeckung der Cargobox auf der Ebene der Ladekante nach hinten ausziehen – Werkzeugkasten einfach draufstellen und sanft in das Heck des Wagens hineingleiten lassen. Die Abdeckung der Cargobox kann aber auch nach oben geschwenkt werden, in dieser Position dient sie als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum. Mit einem leichten Handgriff lässt sich dann noch die gesamte Cargobox nach hinten und oben in die Öffnung der Hecktüren herausheben, um etwa Austauschteile und weiteres Material darin zu verstauen.

Komplett versenkbare, ebenfalls rahmenlose Scheiben in den beiden Hecktüren sorgen bei Bedarf für zusätzlich Frischluft und machen den Laderaum auch bei geschlossen Hecktüren leicht zugänglich.

Sports Utility Box: einfach mitnehmen, was gerade auf dem Programm steht.

Ob Werkzeug oder Ersatzteile – nur mit der richtigen Ausrüstung ist ein Begleitfahrzeug ein starkes Mitglied im Team. Für MINI Concept Geneva nichts leichter als das: einfach die passende Sports Utility Box in das geöffnete hintere Seitenfenster einhängen, und schon ist man für die Herausforderungen der nächsten Etappe bestens vorbereitet.

Die Sports Utility Box ist ein multifunktionales, zusätzliches Wechsel-Staufach, das aus geformtem Kunststoff gefertigt ist. Länge und Höhe der Sports Utility Box entsprechen dem hinteren Seitenfenster, hier wird sie auch befestigt. Dazu wird das vertikal geteilte Fenster geöffnet (der vordere Teil fährt elektrisch zurück) und die Utility Box mit ihrem tieferen Teil in die Fensteröffnung eingehängt. An der Sports Utility Box gibt es beidseitig Klappen, die das Be-/Entladen sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum aus erlauben, ebenso wie das praktische Durchreichen von Gegenständen. Der flachere Teil der Box reicht außen am Fahrzeug zurück bis zur C-Säule.

MINI Concept Geneva sieht vor, dass jeweils mehrere Sports Utility Boxes gleichzeitig in Gebrauch sind, die je nach Vorhaben des Nutzers flexibel eingesetzt werden können. Dabei können sie nur auf einer Seite des Fahrzeugs oder – wie hier – auf beiden Seiten den Stauraum erweitern.

Dachkonstruktion mit integriertem Reserverad.

MINI Concept Geneva nutzt die Dachkonstruktion, um konsequent weiteren Stauraum im Inneren des Fahrzeugs zu gewinnen. Im Heckbereich ist eine Mulde in den Dachaufbau integriert, in der ein Reserverad untergebracht ist. Die Konstruktion bietet in Fahrtrichtung eine strömungstechnisch optimale Verkleidung des Reserverads, die Griffleiste über den Hecktüren ist aus aerodynamischen Gründen als Spoiler ausgebildet.

An dieser Griffleiste lässt sich dieser Teil des Daches nach hinten ausziehen und herunterklappen. So kann das Rad dann an zwei Bügelgriffen, die an den Anschraubpunkten für die Felgeneinsätze befestigt sind, bequem entnommen werden.

Direkt über den A-Säulen sind auf dem Dach links und rechts freistehende runde Suchscheinwerfer positioniert.

Multifunktionale Felgen in Twin-Colour-Optik.

Ein facettenreiches Rad: Mit den multifunktionalen Felgen präsentiert MINI Concept Geneva dem Autofahrer eine Möglichkeit, Design und Ausdruck des Fahrzeugs zu individualisieren, ohne aufwändig den kompletten Radsatz wechseln zu müssen. Auf dem Internationalen Automobil-Salon 2006 zeigt sich die Studie mit Rädern in dezentem Grau, das an hochwertige Gussteile erinnert. In die Räder eingesetzt sind zehn weiße Speichenelemente, die in ihrer Formgebung die aktuellen MINI Cooper S Felgen zitieren. Eine Abdeckung auf der Radnabe mit MINI Logo und rotem Akzent komplettiert das Rad-Design von MINI Concept Geneva.

Puristische Ästhetik mit Chamäleon-Effekt. Die Oberflächen von MINI Concept Geneva.

MINI Concept Geneva geht nicht nur bei technisch-funktionalen Ansätzen neue Wege, auch bei der Gestaltung der Oberflächen hat sich das MINI Design Team einiges einfallen lassen. Insgesamt strahlt der exklusive Mix aus weißen und silbernen Oberflächen moderne Eleganz aus, rote Kontraste vermitteln Aktivität und Sportlichkeit. Insgesamt ein Auftritt, der nie überladen wirkt, sondern sich MINI typisch auf eine Kernaussage konzentriert.

Diese minimalistische Ästhetik wird zweifach verstärkt: einerseits durch die außergewöhnliche Qualität und Neuartigkeit der verwendeten Materialien. Andererseits durch die besondere Außenfarbe, die sich mit dem Blickwinkel des Betrachters ändert und zugleich das Umfeld des Fahrzeuges real widerspiegelt. MINI Concept Geneva wirkt dadurch wie ein Chamäleon: Das Fahrzeug ist gleichzeitig Teil und Highlight jenes bunten Geschehens, mit dem sich MINI vorzugsweise umgibt.

Außenfarbe Satellite Silver.

Die Lackierung der MINI Konzeptstudie bietet eine ganz neue Form der Ästhetik, eine spannende Dualität aus Uni-Lackierung und Metallic-Lack: Satellite Silver wirkt im Licht strahlend silbern, hingegen erscheinen jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, in einem edlen Grauton. MINI erzielt diesen Effekt durch einen in zwei Schichten aufgebrachten Silber-Metallic-Lack, wobei die Farben der beiden Schichten leicht nuancieren.

Racing Red und White als Akzentfarben.

Mit Kontrastfarben unterstreicht MINI Concept Geneva seine individuelle, sportliche Performance und greift damit ein weiteres MINI typisches Design-Merkmal auf: die Vielzahl an Ausstattungsmöglichkeiten, mit denen jeder Kunde sein ganz persönliches Fahrzeug konfigurieren und gestalten kann.

Die beiden Akzentfarben Racing Red und White sind aber auch ein deutlicher Bezug zur Farbgebung der Mini Cooper Rallye-Werksfahrzeuge in den 1960er-Jahren: Abgesehen von einzelnen Ausnahmen war „Tartan Red“ die Wagenfarbe bei allen Mini Rallye-Fahrzeugen.

Bei MINI Concept Geneva bilden die Deckel der Sports Utility Boxes auf beiden Seiten einen Kontrast in Racing Red. Zusätzlich ist hier ein stilisiertes „Monte“-Logo eingeprägt, wie es auch als Blickfang auf der Motorhaube zu sehen ist.

Die Diagonalfuge zwischen Seitenblinker und Seitentür ist eine gewachsene Ikone, die ihren Ursprung in der Schweißnaht des klassischen Mini hat. Dieses Gestaltungselement ist aus poliertem Aluminium mit roten Einsätzen gefertigt. Ebenfalls in Racing Red abgesetzt sind der Dacheinsatz vor der Reserverad-Mulde sowie die zentralen Abdeckungen der Multifunktionsfelgen.

Doch so konsequent wie die Mini Rallye Fahrzeuge in angriffslustigem Rot angetreten sind – ihr Dach war immer weiß. Ein Akzent, der bald auch in der Serie die besonders sportlichen Mini Cooper und Mini Cooper S gekennzeichnet hat und bis heute ein MINI typisches Design-Merkmal ist – zusammen mit den weißen Spiegelkappen. Entsprechend sind auch bei MINI Concept Geneva das gesamte Dach mit der Reserverad-Mulde und die Spiegelkappen in Weiß abgesetzt.

Kontur in schwarzem Neopren.

Anzüge aus Neopren werden normalerweise von Surfern und Seglern getragen, um sie gegen Unterkühlung zu schützen. MINI Concept Geneva verwendet Neopren, um eine neue Haptik auch im Exterieur darzustellen.

Die besonderen Materialeigenschaften von Neopren erzielen dabei mehrfach spannende Effekte. Die edle seidig-matte Oberfläche kontrastiert mit dem hochglänzenden Satellite Silver der Karosserie, eigenwillige Gegensätze gibt es auch zwischen der harten Oberfläche von Türen und Kotflügeln und der Weichschaum-Struktur der Neopren-Kontur. Sie nimmt nach Berührungen selbsttätig wieder die Ausgangsform an.

Gleichzeitig bietet Neopren eine einzigartige und im Umfeld von Fahrzeugen bisher nicht gekannte Haptik. Mit der Wahl des eindeutig dem aktiven Outdoor-Sport zugeordneten Materials betont MINI Concept Geneva seinen sportlichen Appeal.

Aluminium vermittelt Leichtigkeit und setzt edle Akzente.

Glänzendes und mattes Aluminium akzentuieren das äußere Erscheinungsbild von MINI Concept Geneva und erzielen dadurch eine ganz spezielle Aussage. Dies gilt vor allem in Bereichen, in denen Design-Merkmale vom klassischen Mini Traveller übernommen werden. So betonen die C-Säulen in der Heckansicht diesen historischen Bezug mit einem markantem Aluminium-Look. Der Rahmen des Kühlergrills, die Einfassungen der Scheinwerfer und die Endrohre des Auspuffs sind ebenfalls in Aluminium gefertigt und strahlen High Performance und Luxus aus.
Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2006, 12:39     #5
Albert   Albert ist offline
Power User

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
2.2 Floating Elements. MINI Concept Geneva Interieur.

MINI für den ganzen Tag und für jede Idee. „Floating Elements“ prägen Interieur-Design.


Vertrautes und Gewohntes in Frage stellen und unkonventionelle Antworten finden – ausgehend von einem hohen konzeptionellen und emotionalen Niveau entspricht MINI Concept Geneva genau dieser Erwartung. Das gilt auch für das Interieur-Design der MINI Konzeptstudie: Dort entfaltet sich ein vollkommen neues Raumgefühl mit cleveren Lösungen für immer neue Ideen, die man jeden Tag gemeinsam mit MINI erleben kann. Das Farb- und Materialkonzept setzt die Aussage des Exterieurs im Innenraum konsequent fort: Sportliche Funktionalität, Raumnutzung und Wertigkeit stehen im Mittelpunkt. MINI, der kleine, sportliche Luxus für den ganzen Tag, der auch einem Auftritt bei einer hochwertigen Klassik-Veranstaltung das gewisse Etwas verleiht.

Trotz zahlreicher Innovationen bei Funktionalität, Materialien und Formen sind viele Elemente aus dem Innenraum-Design aktueller MINI Serienfahrzeuge in der Studie wieder zu finden. Vom evolutionär weiterentwickelten großen Zentral-Instrument über die MINI typischen Kippschalter bis zu den deutlich größeren, für MINI charakteristischen Türverkleidungen von Fahrer- und Beifahrertür in ihrer elliptischen Form: Der Spaß am Detail kommt nicht zu kurz, immer wieder gibt es etwas zu entdecken.

Sitze für Fahrer und Beifahrer schweben frei im Raum.

Freitragende Aufhängung und integriertes Gurtsystem.


Beim Öffnen von Fahrer- und Beifahrertür überrascht MINI Concept Geneva mit einem großzügigen und offenen Eindruck: Die Sitze für Fahrer und Beifahrer scheinen zu schweben, da sie an ihrer Innenseite über spezielle Tragarme an der vorderen Mittelkonsole verankert sind. Das schafft für die hinten sitzenden Passagiere nicht nur zusätzlichen Fußraum, der freiliegende Bodenraum ist eine insgesamt besonders vorteilhafte Lösung.

Unterstützt wird dieser Eindruck durch die schlanke Konstruktion der Sitze, die im Wesentlichen auf zwei Schalen wie bei einer offenen Muschel reduziert ist. Um den Zugang auch für die Passagiere in der zweiten Sitzreihe möglichst komfortabel zu gestalten, sind die Vordersitze mit einem bislang einzigartigen Easy-Entry-System ausgestattet: Der Sitz fährt durch elektrische Verschiebung nach vorne und rotiert gleichzeitig mit der Sitzfläche nach außen.

Dadurch wird die Fahrer-/Beifahrersitz-Lehne weggedreht (aber nicht umgeklappt) und ermöglicht so einen komfortablen Einstieg in die zweite Reihe. Anschließend wird der Sitz automatisch in die ursprüngliche Position zurückgeführt. Zudem verfügen Fahrer- und Beifahrersitz über ein sitzintegriertes Gurtsystem. Damit sind die Sicherheitsgurte immer optimal zur Hand und stören nicht beim Einstieg nach hinten.

Platz zum Sitzen und Laden in der zweiten Reihe.

Durch den langen Radstand gibt es in der zweiten Sitzreihe ausreichend Platz für zwei Personen – oder für umfangreiche Ausrüstung. Die Lehnen der Rücksitze können einzeln umgeklappt werden und bilden dann eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden. Das erleichtert das Beladen von allen Seiten, sei es durch die Hecktüren oder die Fahrer-/ Beifahrertür; die an Bord genommene Ausrüstung und die Servicematerialien lassen sich so auch bequem zurechtrücken. Andererseits kann in dem großzügigen, ebenen Laderaum auch größeres Ladegut einfach verstaut werden. Die zwischen den beiden Sitzen liegende Mittelarmlehne ist in die ebene Fläche integriert und bietet ein zusätzliches Staufach.

Die beiden Hecktüren öffnen weit und geben nahezu den vollständigen Innenraum-Querschnitt mit einer besonders niedrigen Ladekante frei. Aber auch wenn beide Rücksitzlehnen aufrecht stehen, haben die Passagiere ein für die Fahrzeuggröße akzeptables Ladevolumen zur Verfügung.

Cupholder: Getränke immer griffbereit und angenehm temperiert.

Zwei Dinge sind es, die zu einem konzentrierten „Mini Klassik Team“ so gar nicht passen würden: lauwarme Coke als „Erfrischung“ und lauwarmer Tee auf den winterlichen Bergetappen der Rallye Monte Carlo. Konsequent hat der MINI Concept Geneva „Bord-Service“ auch dafür eine Lösung vorbereitet: Die Ringe rund um die seitlichen Lüftungsausströmer lassen sich herunterklappen und werden so zum Cupholder – am einzig richtigen Platz im Fahrzeug. Denn zum einen sind die Getränke so sehr bequem zu erreichen, zum anderen aber bleibt die Coke an heißen Tagen kühl, da Frischluft von der Klimaanlage direkt beim Cupholder ausströmt. An kalten Wintertagen wird so nicht nur die Seitenscheibe von Beschlag befreit, sondern auch gleich der Tee auf Temperatur gehalten.

Drehbarer Center Speedo mit digitaler Anzeige und klassischen Sportinstrumenten.

Das große Zentralinstrument am MINI Instrumententräger hat unter den Design-Ikonen der frechen Flitzer aus England einen Sonderstatus – es ist absoluter Kult. Entsprechend selbstbewusst und im Mittelpunkt des Geschehens präsentiert es sich im MINI Concept Geneva als drehbarer „Center Speedo“ mit Anzeigen auf Vorder- und Rückseite. Die digitale Seite zeigt den „Cruise Mate“ mit Info-Display für das Navigationssystem und einen in der Zukunft vorstellbaren „Tuner“ als zentrales Bedienelement für zahlreiche Funktionen im Fahrzeug.

In der vertikalen Achse um 180 Grad gedreht, informiert der Center Speedo auf der Rückseite mit den bei sportlichen Fahrzeugen geradezu klassischen Anzeigen über Wasser- und Motoröl-Temperatur sowie Motoröldruck. Gedreht wird der Center Speedo über ein Bedienelement auf dem Mitteltunnel. Davor ist der Feuerlöscher liegend im Fußraum montiert.

Zu den bekannten Aufgaben eines Multifunktionslenkrads kommt bei MINI Concept Geneva noch eine weitere hinzu: Eine dritte Lenkradspeiche in „Sechs-Uhr“-Position dient als Aufnahme für eine aufsteckbare Stoppuhr oder einen Tripmaster mit analoger Anzeige.

Innen nur vom Allerfeinsten. Leder, Chrom und Aluminium als bestimmende Materialien.

Weißes Leder unterstreicht im Innenraum den Eindruck von Modernität, Großzügigkeit und edlem Ambiente. Die Farbe Weiß betont auch insgesamt die klaren Linien von MINI Concept Geneva, und wie beim Exterieur kommt auch im Interieur Rot als Akzentfarbe zum Einsatz.

Hochwertiges Leder kommt in verschiedenen Oberflächen zum Einsatz. Narbiges Rindsleder wird dabei für die Kopfstützen und für die Innenverkleidung der Seiten- und der Hecktüren verwendet. Das stark strukturierte Leder vermittelt dauerhafte, sportliche Qualität und kontrastiert mit jenem weichen Leder, mit dem die Lehnen der Sitze und das Lenkrad ausgestattet sind. Schließlich wird besonders weiches, das Gefühl von Seide vermittelndes Alcantara im Dachhimmel eingesetzt.

Visuell und taktil besonders interessant ist das am schwebend gestalteten Armaturenträger und bei den Armauflagen in den Seitentüren verwendete samtige Leder, das sich besonders fein und zart anfühlt.

Einen kraftvollen Akzent zur Interieurfarbe Weiß setzen die roten Einsätze in den Sitzflächen und lehnen, die in Rot gehaltenen Armlehnen, die Einsätze im Fußboden und die roten Ringe der Cupholder. Über den Köpfen der Passagiere scheinen silberne Akzente in einem regelmäßigen Muster durch das perforierte rote Alcantara des Dachhimmels.

Die weichen, natürlichen Oberflächen in reinem Weiß werden durch technisch wirkende metallische Oberflächen ergänzt. So ziert ein aluminium-beschichtetes Glasfaser-Geflecht die ovalen Verkleidungen an der Türinnenseite, Carbonfaser-Matten im gleichen Look akzentuieren den Fußraum. Die roten Einsätze im Innenraumboden sind aus Nylongeflecht gefertigt, ein innovatives Material, das bisher überwiegend in Möbelbau und Bergsport verwendet wurde.

Zahlreiche weitere Details des Innenraums sind aus massivem Aluminium gefertigt, wie etwa die Tragarme von Fahrer- und Beifahrersitz.

Driving tomorrow: Schlüssel als multifunktionale Mensch-MINI-Schnittstelle.

Das Inselelement der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen bildet sozusagen das Rückgrat von MINI Concept Geneva: An ihm sind Fahrer- und Beifahrersitz aufgehängt, mit seinen Elementen in weißer Porzellan-Optik setzt es auch visuell einen außergewöhnlichen Akzent. Hier laufen aber auch alle Nerven zusammen: Für MINI Concept Geneva ist es zum Beispiel vorstellbar, eine Start/Stopp-Schlüssel-Einheit mit integrierter Uhr in Form eines „Handschmeichlers“ als multifunktionale Schnittstelle zwischen Nutzer und Fahrzeug einzusetzen. Dieser Schlüssel würde auf ein Element im vorderen Teil der Mittelkonsole gestülpt und könnte so als Druckknopf funktionieren. Vom Start/Stopp des Motors über individuelle Fahrzeugeinstellungen (Sitze, Klimaanlage, Audioanlage) bis zur Bedienung des MP3-Players kann sich das MINI Designteam zahlreiche Funktionen für dieses kleine Genie vorstellen.
Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2006, 12:39     #6
Albert   Albert ist offline
Power User

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
3. Mini in den 1960ern. Ausdruck eines neuen, mobilen und aktiven Lebensstils.

Im September 1960 hatten zwei neue Mini Modelle mit der Typenbezeichnung Austin Seven Countryman beziehungsweise Morris Mini Traveller Premiere. Die Bezeichnung des Mini als „Traveller“ lässt darauf schließen, dass man bei diesem Modell auch an eine Zielgruppe dachte, die einen damals neuen, aktiven Lebensstil pflegte. Neben den typischen Mini Design-Elementen und den beiden Hecktüren ist bei diesen Mini Versionen bis heute die Holzverplankung als äußeres Gestaltungselement ab der B-Säule in Erinnerung. Ab 1961 konnte der Morris Mini Traveller außerhalb Großbritanniens auch ohne diese Aufsätze geordert werden, 1962 folgte der Heimatmarkt. 1969 löste der Mini Clubman Estate die Modelle Traveller und Countryman ab. Unter den verschiedenen Typenbezeichnungen wurden zwischen 1960 und 1982 über 400 000 Einheiten verkauft.

Technisch basierten diese Mini Konzepte auf dem zweisitzigen Mini Van, der bereits im Januar 1960 vorgestellt wurde. Gegenüber dem Mini Saloon (Ur-Mini) wuchs die Außenlänge von 3 050 auf 3 300 Millimeter und der Radstand um 110 Millimeter auf 2140 Millimeter, die Dachlinie wurde um 10 Millimeter angehoben.

Mit verstärktem Fahrwerk und höherer Zuladung entsprach er allen Anforderungen an einen eleganten Transporter, mit seinen gokartähnlichen Fahreigenschaften war er auch mit Abstand der wendigste. Auf der gleichen technischen Basis wurde ab 1961 auch ein Mini Pick-up angeboten.
Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2006, 12:40     #7
Albert   Albert ist offline
Power User

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
4. 100 Jahre Sir Alec Issigonis.

47 Jahre nach der Weltpremiere des ersten Mini Modells ist der sportliche Flitzer aus England in knapp 80 Ländern erfolgreich am Markt. Kosmopolitisch, wie MINI heute ist, war bereits sein Erfinder: Alexander Arnold Constantine Issigonis wurde am 18. November 1906 als Sohn eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter in der heutigen Türkei geboren. Im Alter von 16 Jahren kam Alec Issigonis nach England, wo er seine Schulausbildung beendete und ein Technik-Studium absolvierte, bevor er später einer der erfolgreichsten englischen Autokonstrukteure wurde.

Nicht nur die zahlreichen technischen Innovationen, mit denen der erste Mini glänzte, zeigten, dass hier jemand das Thema Fortbewegung ganz anders betrachtete, sondern auch und vor allem sein unwiderstehlicher Auftritt. „Die Mathematik ist der Feind eines jeden kreativen Menschen“, fasste Alec Issigonis sein Credo einmal zusammen.

So war der Mini vom Start weg vor allem ein emotionales Automobil, chic und urban, aber auch perfekt für kurvenreiche Strassen. Nur wenige Monate brauchte es von den ersten Skizzen bis zum fahrbereiten Prototypen, 1959 hatte der Mini Weltpremiere. Und ganz nebenbei nahm Issigonis’ geniale Konstruktion das Prinzip des Frontantriebs mit quer eingebautem Frontmotor vorweg, das ab den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts zum Standard für kompakte Automobile wurde.

1965 war die erste Million Minis verkauft, die Rallye Monte Carlo und auch die 1000-Seen-Rallye in Finnland gewonnen. Angesichts dieser Erfolge wurde Alec Issigonis 1969 von der Königin von England zum Ritter geschlagen. Danach zog sich Sir Alec, wie er sich fortan nennen durfte, schrittweise aus dem Tagesgeschäft zurück. 1988 – über vier Millionen Mini waren inzwischen gebaut worden – starb Sir Alec im Alter von fast 82 Jahren.
Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2006, 12:43     #8
Albert   Albert ist offline
Power User

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
5. Mini und die Rallye Monte Carlo.

Es war die Sensation des Rallyewinters 1963/64: Ein kleiner roter David mit weißem Dach hatte allen PS-starken Goliaths die Rücklichter gezeigt und sich den ersten Gesamtsieg der Rallye Monte Carlo gesichert. Mit einem Paukenschlag war aus einem Kleinwagen eine Legende geworden.

Wo immer der Mini – als Normalversion, als Cooper oder als getunter Flitzer – in dieser Zeit an den Start ging, war er für eine Überraschung gut. Er wirbelte die Rallye-Welt ebenso durcheinander, wie er manchen Rundstrecken-Platzhirschen um die Ohren fuhr. Die 60er-Jahre waren das Mini-Jahrzehnt – weit über die offiziellen Wettbewerbe hinaus.

Bereits gut sechs Monate nach dem Debüt des Mini im Jahr 1959 starteten sechs Mini Werkswagen bei der Rallye Monte Carlo 1960, sechs weitere der neuen Flitzer wurden von Privatfahrern gemeldet. 1962 fuhr erstmals der Finne Rauno Aaltonen auf einem Mini Cooper die Rallye, er schied jedoch mit einem spektakulären Unfall aus. In den Teilnehmerlisten tauchten noch zwei Namen auf, die später in Verbindung mit dem Mini für Schlagzeilen sorgen sollten: Timo Mäkinen und Patrick „Paddy“ Hopkirk. 1963 näherten sich die Minis bereits den besten Platzierungen, aber es sollte noch ein Jahr dauern, bis ihnen der große Durchbruch gelang.

1964 fuhren Paddy Hopkirk und seine beiden skandinavischen Kollegen erstmals in einem gemeinsamen Team. In mehreren Etappen kämpfte sich Paddy Hopkirk gegen die PS-starke Konkurrenz bis an die Spitze des Feldes vor und konnte sich schließlich in der heiß umkämpften Nacht der langen Messer den ersten Platz sichern. Mini ging damit in die Geschichtsbücher ein, genauso wie der publikumswirksame Fahrstil der drei bekanntesten Fahrer: Paddy Hopkirk, Timo Mäkinen und Rauno Aaltonen.

1965 setzte der Finne Timo Mäkinen mit seinem Copiloten Paul Easter die Erfolgsstory des Mini Cooper fort und gewann souverän die Rallye Monte Carlo. Er war der einzige Fahrer im gesamten Feld, der ohne einen Strafpunkt die Tausende von Kilometern abspulte, und das bei sehr schwierigen Schneeverhältnissen in den französischen Alpen. Insgesamt erreichten nur 35 von 237 gestarteten Autos das Ziel – drei davon waren Mini. Mäkinen fuhr erstmals einen Mini Cooper mit der neuen 1275 Kubikzentimeter großen Maschine, die für dieses Modell zum Synonym wurde.

1966 versuchte die Mini-Armada den Hattrick. Die vier Cooper-Teams waren hohe Favoriten und standen ganz im Mittelpunkt des Interesses. Von Anfang an erfüllten sie diese Rolle voll und ganz: Mäkinen, Aaltonen und Hopkirk fuhren dem Feld auf und davon, am Ende belegten sie die ersten drei Plätze. Doch dann folgte eine der umstrittensten Entscheidungen in der Geschichte der Rallye Monte Carlo: In einer achtstündigen technischen Überprüfung stellten die Kommissare fest, dass die vier Zusatzscheinwerfer vor dem Kühlergrill der Mini Cooper nicht exakt den französischen Zulassungsbestimmungen entsprachen und erkannten den drei Erstplatzierten ihre Podiumsplätze ab.

Ungeachtet dieser bitteren Entscheidung kehrten die Mini Cooper 1967 zur Rallye Monte Carlo zurück. Die drei Musketiere Aaltonen, Hopkirk und Mäkinen erhielten Verstärkung von Simo Lampinen und Tony Fall. Der „fliegende Finne“ Rauno Aaltonen fuhr als Schnellster ins Ziel, auch alle anderen Mini Cooper sahen die Zielflagge, Hopkirk als sechster, Fall als zehnter, Lampinen belegte Platz 15 und Mäkinen landete auf Platz 41.

1968 startete die werksseitige Mini-Armada zum letzten Mal mit dem Ziel Monaco. Aaltonen belegte mit seinem Mini Cooper S den dritten Platz, Fall den vierten und Hopkirk den fünften. Die Ära endete – aber die Legende blieb. Bis heute weiß jeder Rallyefan, was 33 EJB bedeutet – es war das Kennzeichen von Paddy Hopkirks Mini Cooper S, mit dem er die Rallye Monte Carlo 1964 gewonnen hatte.

Mini Gene in der MINI Challenge.

40 Jahre danach hat sich daran nichts geändert. Was einst dem Mini Cooper in der Hatz nach Monaco zum Sieg verhalf, ist noch immer eines der wichtigsten Grundelemente des MINI Cooper: Mit seinen kompakten Außenmaßen wieselt er breitspurig und mit langem Radstand in unnachahmlicher Manier um die Ecken. Ein Fahrverhalten, das geradezu nach sportlicher Fortbewegung ruft: Die John Cooper Challenge zieht als Markenpokal insbesondere im Heimatland des MINI, in England, immer mehr motorsportbegeisterte Amateure in ihren Bann. Mehrere Länder sind dem Beispiel bereits gefolgt und haben eigene MINI Challenges ins Leben gerufen. Und wie vor 40 Jahren sammeln so manche hoffnungsvolle Nachwuchsfahrer und Talente ihre ersten Erfahrungen und Pokale auf einem MINI.
Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2006, 12:43     #9
Albert   Albert ist offline
Power User

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit: Limitiert auf 2 000 Exemplare.

Weniger ist manchmal mehr. Zum Beispiel weniger Gewicht für ein besonders sportliches Auto. Der neue MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit ist rund 50 Kilogramm leichter als ein durchschnittlich ausgestatteter MINI Cooper S. Mit der gleichzeitig auf 160 kW/218 PS bei maximal 235 km/h gesteigerten Motorleistung erreicht das streng limitierte Sondermodell Fahrleistungen, die noch einmal deutlich über den Werten des bis dahin stärksten ab Werk lieferbaren MINI liegen, des MINI Cooper S mit John Cooper Works Tuning Kit. Die zwei Buchstaben GP im Modellnamen stehen für „Grand Prix“ und sind ein Hinweis auf die Rennsportgene dieses außergewöhnlichen MINI. Der MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit wird nur exakt 2 000 Mal produziert und ist ab Juli 2006 in Europa erhältlich.

1,6 Liter-Kompressor-Motor mit 160 kW/218 PS.

Seit 2004 sorgt die einzigartige Rennserie MINI CHALLENGE für frischen Wind auf den Rennstrecken in Deutschland und zahlreichen weiteren Ländern weltweit. Kraftquelle der MINI Rennversionen ist der 1,6 Liter-Kompressor-Motor des MINI Cooper S mit John Cooper Works Tuning Kit. Im Serienmodell, das mit voller Werksgarantie bei jedem MINI Vertriebspartner erhältlich ist, liefert er beeindruckende 154 kW/210 PS. Änderungen am Ladeluftkühler des Kompressors und an der elektronischen Motorsteuerung heben die Leistung beim MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit auf 160 kW/218 PS an. Dazu passend generiert der Doppelrohr-Sportauspuff einen kernigen Sound.

Mit auf diese Weise gesteigerter Leistung verhilft das drehfreudige Triebwerk dem neuen MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit zu noch agileren Fahrleistungen. Für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h vergehen nicht einmal 6,5 Sekunden. Damit auch die zusätzlichen PS stets sicher auf die Straße übertragen werden, ist das limitierte MINI Sondermodell serienmäßig mit einem Sperrdifferenzial ausgerüstet. Es verhindert weitgehend ein einseitiges Durchdrehen der Antriebsräder und optimiert so die Traktion vor allem bei rutschigen Straßenverhältnissen. Auf Wunsch ist die Dynamische Stabilitätskontrolle DSC ohne Aufpreis erhältlich, mit der sich die Fahrsicherheit des MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit weiter erhöht.

Hochleistungsbremsanlage und Sportfahrwerk von John Cooper Works.

Bestandteil des John Cooper Works GP Kit ist ein Sportfahrwerk, dessen Komponenten an die gesteigerte Motorleistung angepasst sind. Straffere Federn und stärkere Stoßdämpfer begünstigen das extrem agile Kurvenverhalten des MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit. Eine leistungsfähige Bremsanlage mit 16 Zoll großen, innenbelüfteten Scheiben sorgt für optimale Verzögerung. Rot lackierte Bremssättel an der Vorderachse setzen einen optischen Akzent. Ebenfalls zur Serienausstattung gehören Niederquerschnittsreifen und eigens für den MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit entwickelte 18 Zoll-Leichtmetallfelgen. Aufgrund ihres geringen Gewichts reduzieren sie die ungefederten Massen und unterstützen gleichzeitig das sportliche Fahrverhalten des MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit.

Spezielles Aerodynamikpaket und exklusive Farbkombination.

Der MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit ist mit einem exklusiven Aerodynamikpaket ausgestattet. Neu sind die Front- und Heckschürze, die tief herunter gezogenen Seitenschweller und die Unterbodenverkleidung. Der Dachspoiler mit Flügelprofil kommt in ähnlicher Form zum Teil bereits bei Fahrzeugen der MINI CHALLENGE zum Einsatz. Mit dem Aerodynamikpaket verbessern sich der Luftwiderstandsbeiwert und die Abtriebswerte an Vorder- und Hinterachse deutlich. Davon profitieren auch die Höchstgeschwindigkeit und das Fahrverhalten bei hohem Tempo.

Schon auf den ersten Blick von allen anderen MINI zu unterscheiden ist der neue MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit an der exklusiven Metallic-Lackierung in Thunder Blue. Exklusiv ist die Kombination mit dem in Pure Silver lackierten Dach. Die Umrandungen der Lufteinlässe auf der Motorhaube und in der vorderen Schürze tragen ebenfalls die Farbe Pure Silver. Weiße Blinkleuchten sind serienmäßig. Die Außenspiegel sind in einer Kontrastfarbe gehalten – in feurigem Chili Red.

Der erste serienmäßige MINI mit nur zwei Sitzplätzen.

Mehr als nur einen Hauch von Rennsport verbreitet der puristische Innenraum des MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit. Der Aufenthalt an Bord ist aber nicht nur noch sportlicher, sondern auch noch komfortabler geworden. Fahrer und Beifahrer nehmen in Sportsitzen des renommierten Herstellers Recaro Platz, die perfekten Seitenhalt, eine verstellbare Oberschenkelauflage und eine integrierte Sitzheizung bieten. Die Sitze sind mit feinstem Leder in der Farbe „Panther Black“ bezogen, rot abgesetzte Nähte sorgen für einen sportlichen Kontrast.

Das spezielle, dreispeichige Sport-Lederlenkrad verstärkt das Fahrvergnügen, das der MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit bietet. Auch dank der direkt übersetzten Lenkung lässt sich der außergewöhnliche MINI punktgenau, beinahe wie ein Gokart, um jede Kurve dirigieren. Mittels integrierter Multifunktionstasten kann der Fahrer außerdem das Radio und die Geschwindigkeitsregelung bedienen, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Das Design der Instrumententafel mit dem direkt hinter dem Lenkrad platzierten Drehzahlmesser und dem zentral angeordneten Tachometer unterstreicht den sportlichen Charakter des Fahrzeuges. Beide Anzeigen im klassischen Runddesign sind in Anthrazit gehalten, rote Kontrollnadeln sorgen für besonders gute Ablesbarkeit. In den Drehzahlmesser ist das Display des Bordcomputers (serienmäßig) integriert.

Auch im Fond kommt die Erkenntnis, dass weniger auch mal mehr sein kann, zum Tragen: Die hintere Sitzbank wurde im Rahmen der Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung eingespart. Stattdessen erhöht ein ebener Ladeboden den Nutzwert des MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit. Der Kofferraumboden lässt sich Z-förmig aufklappen, um zwei zusätzliche Ablagefächer frei zu geben.

Zur weiteren Gewichtsreduzierung griffen die Ingenieure tief in die Technik des sportlichen MINI Sondermodells ein. An der Hinterachse ersetzen Längslenker aus Aluminium die Serienteile – auch dies ist eine Anleihe beim Motorsport. Karosserieseitige Maßnahmen sowie der Wegfall der Klimaanlage (allerdings auf Wunsch ohne Aufpreis erhältlich) und von Teilen des Dämmmaterials erhöhen den Gewichtsvorteil auf etwa 50 Kilogramm gegenüber einem durchschnittlich ausgestatteten MINI Cooper S und optimieren so auch das Leistungsgewicht.

Umfangreiche Serienausstattung.

Die serienmäßige Ausstattung des besonders sportlichen MINI Sondermodells lässt praktisch keinen Wunsch mehr offen. Neben den speziellen Komponenten des John Cooper Works GP Kit (Motor, Fahrwerk, Aerodynamikpaket) sind Bordcomputer, Klimaanlage (Option ohne Aufpreis) und Velours-Fußmatten an Bord. Auch die Ledersportsitze von Recaro, ein Radio mit CD-Laufwerk (Modell Boost), das Sportlederlenkrad mit Multifunktionstasten, ein Lichtpaket sowie Sonnenschutzverglasung der hinteren Seitenscheiben und der Heckscheibe gehören zur Serienausstattung. Das elektronische Fahrstabilitätsprogramm DSC ist ohne Aufpreis erhältlich.

Wie bei limitierten Sammlerstücken üblich, erhalten auch die MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit ihre eigene Produktionsnummer (1 bis 2 000). Sie ist die auf Dach und Instrumententafel in Schwarz auf Silber verewigte Bestätigung: Von diesem MINI gibt es nur ganz wenige Exemplare.
Mit Zitat antworten
Antwort Zurück BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.

Gehe zu








Alle Partner anzeigen - hier klicken

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 00:03 Uhr.