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Alt 12.07.2005, 07:07     #1
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xDrive – das BMW Allradsystem mit der Intelligenz zum Vorausdenken (Pressemappe)

Inhaltsverzeichnis.

1. Das BMW xDrive Allradsystem. Kurzfassung.

2. Das BMW xDrive Allradsystem mit der Intelligenz zum Vorausschauen. Maßstab für Traktion, Fahrdynamik und Sicherheit.

3. Der BMW 3er mit xDrive.

4. Der BMW 5er mit xDrive.

5. BMW xDrive in X3 und X5.

6. Technische Daten.

Geändert von Albert (12.07.2005 um 17:38 Uhr)
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Alt 12.07.2005, 07:08     #2
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1. Das BMW xDrive Allradsystem. Kurzfassung.

Es sind so viele wie nie zuvor: Mittlerweile verfügen 20 Modelle über das BMW Allradsystem xDrive. Mit diesem intelligenten Allradsystem setzt die Marke BMW neue Maßstäbe in Traktion und Agilität. xDrive ermöglicht die stufenlose und variable Verteilung der Antriebskräfte zwischen Vorder- und Hinterachse in bisher unerreichter Schnelligkeit. Das System erkennt sofort, wenn eine Veränderung der Kraftverteilung notwendig wird und reagiert in kürzester Zeit.

xDrive auch im neuen BMW 3er.

Mit den Modellen 325xi, 330xi sowie 330xd der BMW 3er Reihe hält nun erstmals der xDrive Antrieb Einzug in die Pkw-Mittelklasse. Ebenfalls verfügen der BMW 5er (525xi, 530xi, 530xd) sowie die Sports Activity Vehicle X3 und X5 über die xDrive Technologie. Damit bietet BMW den intelligenten Allrad Antrieb in nunmehr vier Modellreihen an.

Dass diese Aufzählung nicht die Grenzen des Portfolios darstellt, ist sicher. So erweitert 2008 die auf dem diesjährigen Automobil Salon in Genf bekannt gegebene neue Modellreihe das xDrive Portfolio. Dieses sportliche Cross Over Modell wird durch eine coupéhafte Silhouette im Zusammenspiel mit einer hohen Sitzposition für vier Passagiere und eben dem xDrive Antrieb geprägt sein.

Aktion statt Reaktion: xDrive denkt mit und agiert rechtzeitig.

xDrive agiert schneller als andere Systeme, da es Fahrsituation vorausdenkt. Hierfür nutzt es die Informationen der Radsensoren, welche signalisieren, wenn ein Rad durchzudrehen droht sowie Daten, welche das Stabilisierungssystem DSC sammelt. Beispielsweise liefern Gierrate (Drehbewegung über die Hochachse) und Lenkradeinschlag wichtige Daten zum momentanen Fahrzustand. Dies wirkt sich etwa beim dynamischen Durchfahren von Kurven aus, wenn xDrive permanent die Antriebskraft zwischen den beiden Achsen optimal verteilt und so das Unter- oder Übersteuern deutlich minimiert. Neben einem spürbaren Gewinn an Agilität und Fahrfreude schafft xDrive also auch ein großes Plus an Sicherheit. Das zentrale BMW Fahrwerkregelsystem DSC greift daher in vielen Fahrsituationen wesentlich später ein als bei herkömmlichen Allradkonzepten.

Bessere Traktion, speziell auf Schnee und losem Untergrund.

Die Reaktionsschnelligkeit von xDrive ermöglicht auch enorme Traktionsvorteile. Beim Anfahren auf glattem oder losem Untergrund vergehen nur wenige Millisekunden zwischen dem Haftungsabriss eines Rades und der Umverteilung der Antriebskräfte auf die Räder mit Grip. Ohne dass der Fahrer dies bemerkt, löst xDrive elegant derartige Anfahrprobleme.
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Alt 12.07.2005, 07:10     #3
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2. Das BMW xDrive Allradsystem mit der Intelligenz zum Vorausschauen. Maßstab für Traktion, Fahrdynamik und Sicherheit.

Konventionelle Allradantriebe sollen vor allem die Traktion auf schwierigen Fahrbahnverhältnissen verbessern. Mit xDrive und seiner Kombination aus intelligentem Allradantrieb und aktiver Fahrdynamikregelung verschiebt die Marke BMW die Prioritäten und setzt in punkto Allradantrieb den Maßstab: Unter Beibehaltung einer bestmöglichen Traktion auf jedem Untergrund stehen die Verbesserung von Agilität, Fahrdynamik und Fahrstabilität im Vordergrund. Mit dieser innovativen Lösung verbindet xDrive in idealer Weise die bekannten Dynamik-Vorteile des BMW Standardantriebs mit den Traktionsvorteilen eines Allradantriebs.

xDrive auch im neuen BMW 3er.

Nach den BMW Sports Activity Vehicles (SAV) X3 und X5 sowie der 5er Baureihe kommt nun auch der neue 3er in den Fahrvorteil des xDrive Antriebs. Erstmals hält damit ein intelligenter Allradantrieb dieser Güte Einzug in die automobile Mittelklasse. Die xDrive Lösungen für 3er und 5er entsprechen im Prinzip dem Allradantrieb von X3 und X5. Sie sind jedoch in Hard- und Software adaptiert auf die spezifischen Ansprüche der Limousinen und Tourings. Zur optimalen Integration in deren Package ist beispielsweise die Antriebskette des Verteilergetriebes durch ein Stirnradgetriebe ersetzt.

xDrive: Schneller als der Schlupf.

Im Unterschied zum bisherigen BMW Allradantrieb mit seiner starren Kraftverteilung zwischen Hinter- und Vorderachse, verteilt beim xDrive Konzept eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung die Antriebskraft blitzschnell, stufenlos und vollvariabel von der Hinterachse zur Vorderachse und dies in jeder Fahrsituation. Das System erkennt sofort, wenn eine Veränderung der Kraftverteilung notwendig wird und reagiert in extrem kurzer Zeit, in der Regel sogar vor einem eventuellen Durchdrehen eines Rads. Damit erhält jedes Rad exakt die für einen maximalen Vortrieb momentan notwendige Antriebskraft. Das Ergebnis ist ein deutlich spürbarer Gewinn an Fahrsicherheit und Fahrstabilität sowie an Agilität und Traktion, speziell auf kurvenreicher Strecke. Beim dynamischen Durchfahren einer Kurve leitet xDrive zu jedem Zeitpunkt die optimale Antriebskraft an die jeweilige Achse und minimiert so deutlich Unter- oder Übersteuern. Bei normaler Geradeausfahrt verteilt xDrive hingegen in der Regel die Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse im Verhältnis 40 zu 60, um den BMW typischen Fahreindruck eines Heckantriebs zu erhalten.

Intelligent heißt: Allrad dann, wenn man ihn braucht.

Dank der Intelligenz des xDrive Systems nutzt der Fahrer immer dann die Vorteile von vier angetriebenen Rädern, wenn er sie benötigt. Das BMW Allradsystem verhindert die Nachteile konventioneller Systeme, so dass sich die xDrive Modelle im Alltag ähnlich agil und dynamisch wie rein heckgetriebene BMW benehmen. Sie setzen damit den Maßstab im Allradsegment.

Auf der Straße bietet xDrive einen spürbaren Gewinn an Agilität, Fahrfreude und gleichzeitig auch an Sicherheit gegenüber herkömmlichen Allradsystemen. Das Fahrwerkregelsystem DSC greift erst deutlich später ein. xDrive sorgt außerdem für besseres Vorankommen auf unbefestigtem oder glattem Untergrund, da die Kraft sofort an die Räder mit Grip geleitet wird, wenn an einem Rad Durchdrehen und damit Traktionsunterbrechung droht.

Kernstück von xDrive: Elektronisch geregelte Lamellenkupplung.

Kernstück von xDrive ist die elektronisch geregelte Lamellenkupplung im Verteilergetriebe. Sie regelt den Kraftfluss innerhalb von Millisekunden. Im Extrem können Vorder- und Hinterachse dadurch völlig entkoppelt oder starr miteinander verbunden werden. Die starre Verbindung entspricht dabei der Funktion einer 100 Prozent Längssperre bei konventionellen Allradantrieben.

Die Funktion einer Quersperre, also die zwangsweise Kraftverteilung an beide Vorder- beziehungsweise Hinterräder, stellt DSC mit Hilfe des elektronischen Bremseneingriffs dar: Dreht ein Rad durch, ohne Kraft zu übertragen, wird es abgebremst. Dadurch verteilt das Differenzial im Achsgetriebe automatisch mehr Kraft an das Rad auf der anderen Seite der Achse.

Vernetzung mit DSC für pro-aktive Reaktion.

Ein Teil der Performance von xDrive liegt an der direkten Vernetzung mit dem Fahrwerkregelsystem DSC. Im Unterschied zu herkömmlichen Allradsystemen wirkt xDrive dadurch pro-aktiv! Denn während diese erst reagieren, wenn Räder durchdrehen, erkennt xDrive durch Auswertung aller Fahrdaten eine Fahrsituation, in der Allradtrieb hilfreich ist. So steht Allradperformance bereit bevor Schlupf entsteht.

Spürbarer Gewinn an Agilität.

Außerdem nutzt xDrive DSC-Informationen. Über den Gierratensensor wird etwa die Drehbewegung des BMW und über einen Lenkwinkelsensor der Einschlag des Lenkrads ermittelt. Zusammen mit den Informationen der Radsensoren zu Geschwindigkeit und Querbeschleunigung sowie den Motordaten erkennt xDrive frühzeitig den Fahrzustand. Entsprechend verteilt es das Drehmoment zwischen Vorder- und Hinterachse.

Wie bei jedem BMW ist auch in den Allradmodellen DSC abschaltbar. Dadurch können betont sportlich orientierte Fahrer durch gezieltes Übersteuern die fahrdynamischen Qualitäten ihres BMW im kontrollierten Drift genießen. Der Allradantrieb xDrive selbst ist nicht abschaltbar.

Der Fahrer profitiert permanent.

Der Fahrer profitiert von den Vorteilen des xDrive-Systems permanent, da der Kraftfluss kontinuierlich der jeweiligen Fahrsituation angepasst wird. Dies verdeutlichen folgende Beispiele:
  • Beim Anfahren unter normalen Bedingungen ist die Lamellenkupplung bis etwa 20 km/h geschlossen. Dies sichert eine maximale Traktion. Danach verteilt das System die Antriebskraft variabel zwischen Hinter- und Vorderachse je nach Zustand und Beschaffenheit der Fahrbahn.
  • In Kurven verringert das blitzschnelle Umverteilen des Kraftflusses das Unter- oder Übersteuern: Drängt in der Kurve das Fahrzeugheck nach außen (Übersteuern), schließt xDrive die Lamellenkupplung stärker und leitet dadurch mehr Antriebskraft auf die Vorderräder. So können die Hinterräder wieder mehr Seitenkraft aufbauen und das Fahrzeug stabilisiert sich. Durch die Kombination mit dem DSC erkennt das System die Übersteuerungstendenz schon sehr früh und greift ein, noch bevor der Fahrer die veränderte Fahrsituation überhaupt bemerkt: Der BMW mit xDrive fährt wie auf den sprichwörtlichen Schienen durch die Kurve.

    Entsprechendes gilt für starkes Untersteuern: Strebt das Fahrzeug über die Vorderachse aus der Kurve, wird diese Untersteuertendenz durch die Informationen aus dem DSC System erkannt und das Drehmoment für die Vorderachse reduziert – im Extremfall bis zu 100 Prozent Heckantrieb! Dadurch kann der Fahrer etwa auf Serpentinenstrecken den BMW mit xDrive nahezu mit der Agilität eines heckgetriebenen BMW bewegen. Nur wenn die Gefahr des Über- oder Untersteuerns durch die variable Kraftverteilung alleine nicht mehr zu kompensieren ist, stabilisiert das Fahrwerkregelsystem DSC mit Bremseingriffen das Fahrzeug.
  • Selbst abrupte Gaswechsel kompensiert xDrive mühelos: Während zwischen dem Druck auf das Gaspedal und dem Aufbau eines Motormoments mindestens 200 Millisekunden vergehen, schließt oder öffnet die Lamellenkupplung vollständig innerhalb von 100 Millisekunden.
  • Beim Einparken öffnet die Lamellenkupplung vollständig und der Antrieb reduziert sich zum reinen Heckantrieb. Es gibt weder unangenehme Verspannungen im Antriebsstrang noch Einflüsse auf die Lenkung.
  • An Steigungen mit rutschigem Untergrund wie Eis oder Schnee verhindert die Sperrwirkung zwischen Vorder- und Hinterachse, dass einzelne Räder durchdrehen. Dadurch braucht DSC erst bei wesentlich schwierigeren Fahrbahnverhältnissen Gas wegzunehmen oder Räder abzubremsen. Beim Weiterfahren verringert die Sperrwirkung zudem deutlich die Gefahr des Längs- oder Seitenkraftverlustes an einzelnen Rädern. Dies vermittelt dem Fahrer ein wesentlich sichereres und agileres Fahrverhalten.
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Alt 12.07.2005, 07:11     #4
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3. Der BMW 3er mit xDrive.

Mit dem intelligenten Allradsystem xDrive für die BMW 3er Reihe mit Sechszylinder-Otto- und -Dieselmotoren zieht erstmals ein intelligenter Allradantrieb dieser Güte in die automobile Mittelklasse ein. Die sprichwörtliche Sportlichkeit des 3ers erfährt so ihre sinnvolle Ergänzung in Form einer überlegenen, souveränen Traktion für noch mehr Agilität, Fahrsicherheit und Fahrstabilität.

xDrive erweist sich im BMW 3er so innovativ wie einleuchtend: Dank der Intelligenz des Systems nutzt der Fahrer die Vorteile von vier angetriebenen Rädern immer dann wenn er diese benötigt. Das intelligente System verhindert darüber hinaus die Nachteile konventioneller Allradsysteme. Denn im alltäglichen Fahrverhalten benimmt sich der 3er mit xDrive ähnlich agil und dynamisch wie ein rein heckgetriebener 3er.

Das Fahrwerk entspricht bis auf die allradspezifischen Anpassungen dem des Basismodells. Das xDrive stimmt prinzipiell mit dem von X3 und X5 überein, für die es ursprünglich entwickelt wurde. Hard- und Software sind adaptiert auf die spezifischen Ansprüche des 3er.

xDrive denkt mit und handelt selbsttätig.

xDrive ermöglicht im kompakten BMW 3er die stufenlose und variable Verteilung der Antriebskräfte zwischen Vorder- und Hinterachse. Das System erkennt sofort, wenn die Kraft anders verteilt werden sollte und reagiert in extrem kurzer Zeit. In der Regel geschieht dies sogar bevor ein Rad durchdreht. Beispielsweise wird beim dynamischen Durchfahren einer Kurve stets die optimale Antriebskraft an die jeweilige Achse geleitet. Dies mindert deutlich das Unter- oder Übersteuern. Für den Fahrer bietet der 3er mit xDrive einen spürbaren Gewinn an Agilität, Fahrfreude und gleichzeitig auch an Sicherheit.

Das Zentralsystem von xDrive im 3er stellt das Verteilergetriebe dar. Dem Hand- oder Automatikgetriebe nachgeschaltet, verteilt es die Antriebskraft von der Hinterachse zur Vorderachse. Konkret: Zur Hinterachse befindet sich im Getriebe ein starrer, direkter Durchtrieb. Von dort wird über eine elektronisch stufenlos ansteuerbare Lamellenkupplung die jeweils notwendige Antriebskraft für die Vorderachse entnommen und über einen zweistufigen Stirnradsatz übertragen. Dies erfolgt in einem Bereich, der von 50:50 Prozent stufenlos bis hin zu 0:100 Prozent reicht. In Extremfällen sind Vorder- und Hinterachse also völlig entkoppelt oder starr verbunden. Die starre Verbindung entspricht dabei der Funktion einer 100 Prozent Längssperre konventioneller Allradantriebe. Da die Drehmomentverteilung in wenigen Millisekunden erfolgt, bemerkt der Fahrer im Normalfall hiervon nichts. Bei normaler Geradeausfahrt wird die Antriebskraft zu 60 Prozent der Hinterachse und zu 40 Prozent der Vorderachse zugeteilt.

Eng vernetzt mit DSC schaut xDrive sogar voraus.

xDrive ist direkt mit dem Fahrwerkregelsystem DSC vernetzt und greift auf dessen Informationen zurück. So wird beispielsweise über den Gierratensensor die Drehbewegung des Fahrzeugs und über einen Lenkwinkelsensor der Einschlag des Lenkrads ermittelt. Zusammen mit den Informationen über Geschwindigkeit aus den Radsensoren, der Fahrzeugquerbeschleunigung sowie den Motordaten erkennt xDrive frühzeitig, in welchem Fahrzustand sich das Auto gerade befindet. Vorausschauend verteilt es nun optimal die Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse.

Die Vernetzung mit DSC ermöglicht auch die Funktion einer Quersperre. Diese zwangsweise Kraftverteilung an beide Vorder- beziehungsweise Hinterräder, funktioniert mit Hilfe des elektronischen Bremseneingriffs: Dreht ein Rad durch, ohne Kraft zu übertragen, wird es abgebremst. Dadurch verteilt das Differenzial im Achsgetriebe mehr Kraft an das gegenüberliegende Rad.

DTC für Sport und Schnee; HDC für kontrollierte Bergabfahrten.

Auch die Funktion Dynamic Traction Control (DTC) des DSC bleibt mit xDrive erhalten. DTC lässt für extreme Bedingungen wie lockeren Schnee oder für eine sehr sportliche Fahrweise mehr Schlupf und größere Driftwinkel zu.

Die Funktion Hill Descent Control (HDC) erleichtert schwierige Bergabfahrten: Ohne dass der Fahrer eingreifen muss, bewegt sich der 3er mit xDrive mittels Bremseneingriff an allen vier Rädern mit konstanter Geschwindigkeit in gutem Schritttempo vorwärts. Die HDC-Funktion kann bei den BMW 3er mit xDrive über die Taste in der Mittelkonsole ein- und ausgeschaltet werden.
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Alt 12.07.2005, 07:12     #5
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4. Der BMW 5er mit xDrive.

Mit xDrive baut die BMW 5er Reihe ihren technologischen Vorsprung aus: Im 525xi und 530xi sowie im 530xd sorgt das intelligente BMW Allradsystem xDrive neben einer herausragenden Traktion für eine neue Dimension von Fahrdynamik, Fahrsicherheit und Agilität im Segment der Allrad-Fahrzeuge. Die xDrive Modelle sind als Limousine und als Touring lieferbar.

Mit xDrive kommt zu den 5er typischen Eigenschaften Sportlichkeit, Komfort, Raumangebot und Funktionalität die überlegene, souveräne Traktion eines Allradantriebs hinzu. Dank der Intelligenz des xDrive Systems nutzt der Fahrer die Vorteile von vier angetriebenen Rädern immer dann wenn er sie benötigt. In der übrigen Zeit muss er die Nachteile vieler Allradsysteme nicht in Kauf nehmen. Denn im Alltag präsentieren sich die 5er mit xDrive ähnlich agil und dynamisch wie rein heckgetriebene Modelle. Sie setzen damit den Maßstab im Allradsegment.

Das Fahrwerk entspricht bis auf allradspezifische Anpassungen prinzipiell dem des heckgetriebenen 5er. Allradbedingt verfügen sie serienmäßig anstelle der 16 Zoll-Leichtmetallräder über 17 Zoll-Räder der Dimension 225/50. Das mit dem des 3er baugleiche xDrive entspricht prinzipiell dem Allradantrieb von X3 und X5. In Hard- und Software ist es adaptiert auf die spezifischen Ansprüche des 5er.

Mehr Freude am Fahren durch xDrive.

xDrive ermöglicht die stufenlose und variable Verteilung der Antriebskräfte zwischen Vorder- und Hinterachse. Das System erkennt sofort, wenn eine Veränderung der Kraftverteilung notwendig wird und reagiert in extrem kurzer Zeit, in der Regel sogar vor einem eventuellen Durchdrehen eines Rades. Dadurch kann xDrive beispielsweise beim dynamischen Durchfahren einer Kurve zu jedem Zeitpunkt die optimale Antriebskraft an die jeweilige Achse leiten und minimiert so deutlich Unter- oder Übersteuern. Auf der Straße bietet xDrive damit einen spürbaren Gewinn an Agilität, Fahrfreude und gleichzeitig auch an Sicherheit gegenüber herkömmlichen Allradsystemen.

Trittsicher auf glattem Parkett.

xDrive sorgt darüber hinaus auch für besseres Vorankommen auf unbefestigtem oder glattem Untergrund, da die Kraft in kürzester Zeit an die Räder mit Grip geleitet wird, wenn an einem Rad Durchdrehen und damit Traktionsunterbrechung droht. Der Fahrer profitiert von diesen Vorteilen permanent, da der Kraftfluss kontinuierlich der Fahrsituation angepasst wird.

Kernstück von xDrive: Elektronisch geregelte Lamellenkupplung.

Verantwortlich für die besonderen Fähigkeiten von xDrive ist die elektronisch geregelte Lamellenkupplung im Verteilergetriebe. Sie regelt je nach Bedarf den Kraftfluss zur Vorderachse innerhalb von Millisekunden. In Extremfällen können Vorder- und Hinterachse dadurch völlig entkoppelt oder starr miteinander verbunden werden. Die starre Verbindung entspricht dabei der Funktion einer 100 Prozent Längssperre bei konventionellen Allradantrieben.

xDrive Kooperation mit DSC.

Ein Teil der überragenden Performance von xDrive liegt darin, dass das System auf alle Informationen zurückgreift, die das Fahrwerkregelsystem DSC anbietet. So wird beispielsweise über den Gierratensensor die Drehbewegung des Fahrzeugs und über einen Lenkwinkelsensor der Einschlag des Lenkrads ermittelt. Zusammen mit den Informationen über Geschwindigkeit aus den Radsensoren, der Fahrzeugquerbeschleunigung sowie den Motordaten kann xDrive daraus frühzeitig erkennen, in welcher Fahrsituation sich das Auto gerade befindet. Entsprechend verteilt es die Antriebskraft optimal zwischen Vorder- und Hinterachse.

Die Funktion einer Quersperre, also die zwangsweise Kraftverteilung an beide Vorder- beziehungsweise Hinterräder, stellt das DSC mit Hilfe des elektronischen Bremseneingriffs dar: Dreht ein Rad durch, ohne Kraft zu übertragen, wird es abgebremst. Dadurch verteilt das Differenzial im Achs-getriebe automatisch mehr Kraft an das Rad auf der anderen Seite der Achse.

DTC für Sport und Schnee; HDC für kontrollierte Bergabfahrten.

Das DSC System verfügt wie auch beim 5er mit Heckantrieb über die Funktion Dynamic Traction Control (DTC), die für extreme Bedingungen oder für eine sehr sportliche Fahrweise mehr Schlupf und größere Driftwinkel zulässt. Darüber hinaus kann DSC wie bei allen BMW Fahrzeugen auch komplett abgeschaltet werden.

Die Funktion Hill Descent Control (HDC) erleichtert schwierige Bergabfahrten: Ohne dass der Fahrer eingreifen muss, bewegt sich der BMW 5er mit xDrive mittels Bremseneingriff an allen vier Rädern mit konstanter Geschwindigkeit in gutem Schritttempo vorwärts. Die HDC-Funktion kann über eine der beiden frei programmierbaren Tasten im Multifunktionslenkrad ein- und ausgeschaltet werden.
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Alt 12.07.2005, 07:13     #6
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5. BMW xDrive in X3 und X5.

Die BMW X3 und X5 vereinen die herausragende Agilität eines typischen BMW mit dem breiten Einsatzspektrum des Sports Activity Vehicles (SAV). Ein besonderes Highlight von X3 und X5 ist das intelligente Allradsystem xDrive, das speziell für diese SAVs entwickelt wurde.

xDrive verteilt stufenlos und vollvariabel die Antriebskräfte zwischen Vorder- und Hinterachse. Das System erkennt sofort, wenn eine Veränderung der Kraftverteilung notwendig wird und reagiert in extrem kurzer Zeit. Im Onroad-Betrieb geschieht dies in der Regel sogar vor dem eventuellen Haftungsabriss eines Rades. Dadurch leitet xDrive beispielsweise beim dynamischen Durchfahren einer Kurve jederzeit die optimale Antriebskraft an die jeweilige Achse und minimiert so deutlich Unter- und Übersteuern.

Pro-aktive Kraftverteilung für maximale Allradperformance.

Auf der Straße bietet xDrive einen spürbaren Gewinn an Agilität, Fahrfreude und Sicherheit. Zudem sorgt das pro-aktive System für besseres Vorankommen auf unbefestigtem oder glattem Untergrund, da die Kraft sofort an die Räder mit Grip geleitet wird, wenn ein Rad durchzudrehen droht.

Im Unterschied zur Pkw Variante von xDrive im BMW 5er und 3er leitet die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung bei den SAVs die Kraft über eine kettengetriebene Gelenkwelle. Sie verläuft links parallel zum Motor nach vorn zur Vorderachse. Die Verbindungswelle zum rechten Vorderrad wird durch die Ölwanne geführt. Dies ermöglicht einen niedrigen Einbau des Motors und damit einen tiefen Schwerpunkt bei gleichzeitig guter Bodenfreiheit. Fahrdynamik und Schlechtwege-Eigenschaften profitieren hiervon. Zudem verringert es die Seitenneigung bei Kurvenfahrt.

Um gleich lange Antriebswellen verwenden zu können, ist auf der rechten Seite der Ölwanne ein Lagerbock angeflanscht. Dadurch wird die Lenkung frei von Antriebseinflüssen gehalten, da die Beugewinkel der Gelenkwellen rechts und links gleich sind. Außerdem ermöglicht dies maximalen Lenkeinschlag und damit einen kleineren Wendekreis als bei konventionellen Geländewagen.

Die elektronisch geregelte Lamellenkupplung im Verteilergetriebe regelt den Kraftfluss zur Vorderachse innerhalb von Millisekunden je nach Bedarf. In Extremfällen werden Vorder- und Hinterachse völlig entkoppelt oder starr miteinander verbunden. Die starre Verbindung entspricht der Längssperre konventioneller Allradantriebe. Die Funktion einer Quersperre, also die zwangsweise Kraftverteilung an beide Vorder- beziehungsweise Hinterräder, stellt das DSC mit Hilfe des elektronischen Bremseneingriffs dar: Dreht ein Rad durch, ohne Kraft zu übertragen, wird es abgebremst. Dadurch verteilt das Differential im Achsgetriebe mehr Kraft an das gegenüberliegende Rad.

Vorteil xDrive: Frühere Information ermöglicht schnellere Reaktion.

Im Gegensatz zu anderen Allradsystemen, die erst reagieren, wenn Räder durchdrehen, erkennt das pro-aktive xDrive durch Auswertung des Fahrerwunsches – beispielsweise durch die Gaspedalstellung – eine Fahrsituation, in der Allradantrieb hilfreich ist. Auf diese Weise wird Allradperformance sichergestellt bevor Schlupf entsteht. Darüber hinaus greift es auf Informationen zurück, die das Fahrwerkregelsystem DSC sammelt. So wird beispielsweise über den Gierratensensor die Drehbewegung des Fahrzeugs und über einen Lenkwinkelsensor der Einschlag des Lenkrads ermittelt. Zusammen mit den Informationen über Geschwindigkeit aus den Radsensoren, der Fahrzeugquerbeschleunigung sowie den Motordaten kann xDrive daraus frühzeitig erkennen, in welcher Fahrsituation sich der SAV gerade befindet. Entsprechend kann es die Antriebskraft optimal zwischen Vorder- und Hinterachse verteilen. Das Ergebnis ist ein spürbarer Gewinn an Agilität, den man besonders gut auf kurvenreichen Bergstrecken erfahren kann.

Wie bei jedem anderen BMW ist auch in den SAVs X3 und X5 das DSC abschaltbar, womit betont sportlich orientierte Fahrer die Möglichkeit haben, durch gezieltes Übersteuern die fahrdynamischen Qualitäten ihres BMW im kontrollierten Drift zu genießen. xDrive selbst ist nicht abschaltbar.

DTC für Sport und Schnee; HDC für kontrollierte Bergabfahrten.

Das DSC System verfügt in beiden SAVs über die Funktion Dynamic Traction Control (DTC), die für extreme Bedingungen oder für eine sehr sportliche Fahrweise mehr Schlupf und größere Driftwinkel zulässt.

Die Funktion Hill Descent Control (HDC) erleichtert schwierige Bergabfahrten speziell abseits befestigter Straßen: Ohne dass der Fahrer eingreift, bewegen sich der X3 oder X5 – ähnlich wie mit einem Reduktionsgetriebe – mit konstanter Geschwindigkeit in gutem Schritttempo talwärts. Die automatische Geschwindigkeitsregelung arbeitet als integriertes Teil der DSC mit individuellem Bremseneingriff an allen vier Rädern. Die HDC-Funktion wird über eine separate Taste ein- und ausgeschaltet.
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Alt 12.07.2005, 17:37     #7
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