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Alt 16.06.2005, 06:41     #1
Albert   Albert ist offline
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Auftakt der Rennsaison 2005: Ab 16. Juni zählt jeder Punkt

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Geändert von Albert (16.06.2005 um 07:14 Uhr)
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Alt 16.06.2005, 06:42     #2
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Auftakt der Rennsaison 2005: Ab 16. Juni zählt jeder Punkt
BMW ORACLE Racing startet bei den Louis Vuitton Acts 4 und 5 in Valencia –Punktesystem wertet die America’s Cup Pre-Regatten sportlich auf


Valencia. Zum Auftakt der Rennsaison 2005 am 16. Juni trifft BMW ORACLE Racing nicht nur auf Titelverteidiger Team Alinghi, sondern auch auf die anderen zehn Herausforderer für den 32. America's Cup. Bei den Regatten von Valencia kommt es damit zu den ersten Segelduellen mit dem gesamten Feld der Herausforderer. Erstmals in der 154 Jahre alten Geschichte des America's Cup wird es eine Setzliste für den Louis Vuitton Cup 2007 geben. Der Sieger des Louis Vuitton Cup fordert dann Team Alinghi heraus. Die Setzliste wird ermittelt aus der Challenger Selection Series, die alle Louis Vuitton Acts der kommenden zwei Jahre umfasst. So fließen bereits die Ergebnisse der Acts 4 und 5 in das neu geschaffene Punktesystem ein.

„Die Louis Vuitton Acts 4 und 5 in Valencia eröffnen ein weiteres spannendes Kapitel in der neuen Ära des America's Cup“, so Chris Dickson, CEO von BMW ORACLE Racing. „Das neue Punktesystem motiviert uns zusätzlich: Schließlich geht es ab jetzt in jedem Rennen um Punkte, die für den Erfolg in zwei Jahren maßgeblich sein können. Wir haben nun die Hälfte unserer Kampagne hinter uns und sicherlich in den ersten beiden Jahren schon erfreuliche Ergebnisse erzielt. Nach den intensiven Vorbereitungen in den letzten drei Monaten sind wir zuversichtlich, am 16. Juni unser bestes Team an der Startlinie aufbieten zu können. Da alle Teams in den neuen Rennyachten der Version 5 segeln, wird es interessant sein zu sehen, wo wir als Team stehen. Es ist für alle Teams ein Neuanfang und eine aufregende Herausforderung.“ Beim Louis Vuitton Act 4 vom 16. bis 21. Juni wird der Sieger im Match Race ermittelt; beim anschließenden Louis Vuitton Act 5 (24. bis 26. Juni) wird im Fleet Race Modus gesegelt – in den Gewässern, in denen in zwei Jahren der 32. America’s Cup ausgetragen wird. Die Vorregatten sind ein Novum im Wettstreit um die älteste und begehrteste Segeltrophäe der Welt.

Jan-Christiaan Koenders, Leiter Markenkommunikation BMW: „Die Begeisterung der Menschen, die im letzten Jahr die Regatten in Valencia und Marseille verfolgt haben, war beeindruckend. Sie zeigt, dass der Segelsport in Europa in der öffentlichen Wahrnehmung einen immer größer werdenden Stellenwert einnimmt. Ich bin davon überzeugt, dass auch in diesem Jahr die Faszination des America's Cup gleichermaßen Medien und Zuschauer ergreifen wird. Die Formel 1 des Segelns ist in Valencia angekommen.“
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Alt 16.06.2005, 06:43     #3
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Interview mit Chris Dickson, CEO von BMW ORACLE Racing

Q: Das Teilnehmerfeld der diesjährigen Acts hat sich vergrößert, seit Sie der Konkurrenz 2004 zum letzten Mal gegenüberstanden. Mit welchen Erwartungen geht BMW ORACLE Racing in die ersten Louis Vuitton Acts des Jahres 2005 in Valencia?

A: Wir werden erstmals auf alle unsere Konkurrenten treffen, die auch am 32. America’s Cup teilnehmen. Wir haben nicht nur fünf neue Teams am Start – aus China, Deutschland, Schweden, Italien und Spanien. Auch haben alle Teams ihre Yachten an die Version 5 der America’s Cup Class angepasst. Kurz gesagt: Wir sind mit einem neuen Teilnehmerfeld konfrontiert. Wir freuen uns darauf, gegen alle Teams anzutreten und herauszufinden, wo wir stehen. Da die Rennen in Hinblick auf 2007 eine wichtige Rolle spielen, arbeiten wir sehr konzentriert und sind hier um zu gewinnen.

Q: Was halten Sie von dem neuen Format der Challenger Selection Series und dem Punkteplan?
A: Der „Valencia Plan“ ist ein weiterer Meilenstein in der neue Ära des America's Cup. Die Challenger Selection Series für den Louis Vuitton Cup 2007 beginnt effektiv am 16. Juni. Da ab Act 4 ein Bonuspunktesystem angewendet wird, zählt jedes Rennen. Der Plan ist zugleich Ausdruck des neuen Zeitalters der Kooperation zwischen Herausforderern und dem Titelverteidiger. Davon wird die Veranstaltung als Ganzes profitieren und allen Teams Vorteile bringen. Rennen, die einen sportlichen Stellenwert haben, sind für alle Wettbewerber von größerer Bedeutung und fordern zusätzliche Höchstleistungen ab.

F: Wie hat BMW ORACLE Racing die Zeit seit dem letzten Wettkampf im Oktober 2004 in Valencia verbracht?
A: Im Laufe des Winters in Valencia haben wir unsere beiden Yachten an die Version 5 der America’s Cup Class Bestimmungen angepasst. Anfang März haben wir unser Test- und Trainingsprogramm mit zwei Booten fortgesetzt. Wir haben diesen Zeitraum genutzt, um wichtige Daten für unser Forschungs- und Entwicklungsteam zu sammeln. Es war eine produktive Zeit, weil wir auch Ideen in Bezug auf das Design unserer neuen Boote testen konnten. Während die Crew in Valencia segelte, führte unser Entwicklungsteam in anderen Teilen der Welt Tanktests und andere Forschungsprojekte durch. Zudem haben wir unsere Team Base hier am America’s Cup Hafen in Valencia errichtet. Und einige unserer Segler waren an internationalen Match Races beteiligt. Es war eine arbeitsreiche, aber produktive Zeit für BMW ORACLE Racing.

Q: Wie würden Sie jetzt, zwei Jahre vor dem 32. America’s Cup, Ihre Fortschritte einschätzen?
A: Wir haben nun die Hälfte unserer Kampagne hinter uns und sicherlich in den ersten beiden Jahren schon erfreuliche Ergebnisse erzielt. Diese möchten wir 2005 durch gute Leistungen bei den Louis Vuitton Acts und weitere Resultate in unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit ausbauen. Wir werden noch in diesem Jahr mit der Konstruktion einer neuen Yacht beginnen. Zudem freuen wir uns darauf, unsere permanente Team-Base zu beziehen. Dank des frühzeitigen Engagements unseres Team-Eigners Larry Ellison sowie unseres Partners BMW ist unser Programm in dem Maße realisiert, das wir uns für diesen Zeitpunkt erhofft hatten. Unser Team hat sich entwickelt und besteht nun aus etwa 120 Personen aus 16 Ländern. Wir haben in sämtlichen Bereichen des Programms die besten Leute. Wir befinden uns auf dem Weg zum angestrebten Erfolg im Jahr 2007.
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Alt 16.06.2005, 06:45     #4
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Fact Sheet BMW ORACLE Racing

Team-Name: BMW ORACLE Racing
CEO: Chris Dickson
Afterguard: Gavin Brady, Chris Dickson, Eric Doyle, Larry Ellison, John Kostecki, Bertrand Pacé, Ed Smyth
Yacht-Club: Golden Gate Yacht Club (San Francisco)
Design: Design Koordinator Ian Burns; BMW ORACLE Racing Design Team
Crew: 17 plus ein Beobachter
Nationalitäten im Team: 16 Nationen: Argentinien, Australien, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweden, Spanien, Südafrika, UK, USA
Länge Bootsrumpf: 24 Meter
Breite Bootsrumpf: 4 Meter
Gewicht Bootsrumpf: 2 Tonnen
Gewicht Bootskiel: 19 Tonnen
Höhe Bootsmast: 33 Meter
Größe Großsegel: 218 Quadratmeter
Größe Genuasegel: 150 Quadratmeter
Größe Spinnaker: 500 Quadratmeter
Gewicht der Segelcrew: Max. 1570 kg (inkl. 18. Mann)
Spitzengeschwindigkeit: 20 Knoten (37 km/h)
Krafteinwirkung durch Luftströmung: Am unteren Mastende: Bis zu 50 Tonnen
Segelverschleiß: Max. 60 registrierte Segel während der gesamten AC-Regatta
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Alt 16.06.2005, 06:53     #5
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BMW ORACLE Racing – Meilensteine
  • Mai 2000: Team ORACLE Racing wird gegründet
  • 27. April 2001: Team wird offizieller Herausforderer für den America’s Cup 2003 u. repräsentiert den Golden Gate Yacht Club, San Francisco / USA
  • 08. Juli 2002: BMW und ORACLE Racing verkünden ihre Zusammenarbeit
  • 12. Juli 2002: Abnahme der beiden Rennyachten USA-71 und USA-76 in Auckland, Neuseeland
  • 01. Oktober 2002: Start des Louis Vuitton Cup
  • 19. Januar 2003: ORACLE BMW Racing belegt hinter Alinghi Platz zwei im Finale des Louis Vuitton Cup
  • März 2003: ORACLE BMW Racing wird Challenger of Record für den 32. America’s Cup
  • 21. September 2003: Sieg über America's Cup Titelverteidiger Alinghi beim Moet Cup in San Francisco
  • April 2004: BMW und ORACLE Racing unterzeichnen einen neuen Vertrag für den 32. America’ s Cup in Valencia
  • 26. Mai 2004: Aus ORACLE BMW Racing wird BMW ORACLE Racing
  • 26. Juni 2004: Sieg von BMW ORACLE Racing über AC Titelverteidiger Alinghi bei der UBS Trophy in Newport, Rhode Island, USA
  • 05. – 11. September 2004: Sieg im Louis Vuitton Marseille Act 1, Erste Pre-Regatta zum 32. America's Cup
  • 05. – 12 Oktober 2004: Platz drei im Louis Vuitton Valencia Act 2, Zweite Pre-Regatta zum 32. America's Cup in Valencia (Match Racing)
  • 14. – 17. Oktober 2004: Platz drei im Louis Vuitton Valencia Act 3, Dritte Pre-Regatta zum 32. America's Cup (Fleet Racing); insgesamt Platz zwei in der ACC Championship 2004
  • 07. März 2005: Erstes America's Cup Team, das Testprogramm mit zwei Version 5 Rennyachten in Valencia aufnimmt
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Alt 16.06.2005, 07:07     #6
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BMW ORACLE Racing Team
Portraits der Profi-Segler
  • Baker, Ian
    Funktion: Grinder Geburtsdatum: 19.04.74
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 19

    Baker weiß, was es heißt, Kraft für die Grinder-Position aufzubauen. Als er im Alter von 19 Jahren begann, in der anspruchsvollen Finn-Klasse zu segeln, trainierte er sich in neun Monaten 20 Kilo an. Der dreifache neuseeländische Finn-Meister gehörte beim Cup 2003 zum Team New Zealand.
  • Blanchfield, David
    Funktion: Pitman
    Geburtsdatum: 29.12.67
    Nationalität: AUS
    Team-Nummer: 70

    "Rat", wie er genannt wird, wuchs umgeben von Segelbooten auf – im Hafen von Sydney. Er kann auf vier America's-Cup-Teilnahmen verweisen: 1992 mit Challenge Australia, 1995 mit Sydney 95, 2000 mit Abracadabra 2000 und 2001-2003 mit Prada Challenge. Zudem nahm er 14 Mal am Sydney-Hobart-Rennen, dreimal am Admiral's Cup sowie einmal am Volvo Ocean Race (2001-News Corp) teil.
  • Bradford, Mark
    Funktion: Traveler
    Geburtsdatum: 08.02.71
    Nationalität: AUS
    Team-Nummer: 21

    Bradford ist Profi-Segler und gelernter Segel-macher. Fünf Jahre lang führte er North Sails Brisbane. Bei der WM 2002 in der Etchells-Klasse belegte er den zweiten Rang. In der Weltrangliste dieser sehr schnellen und anspruchsvollen Bootsklasse liegt er im Moment auf Platz fünf.
  • Brady, Gavin
    Funktion: Helmsman
    Geburtsdatum: 01.11.73
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 5

    Brady ist ein erfahrener America's Cup Segler und widmet sein Leben dem internationalen Regattasport. Nachdem er mit Chris Dicksons in der Tag Heuer Challenge 1995 segelte, war er 2000 mit AmericaOne im Einsatz. 2003 zählte er zur Afterguard von Prada Challenge.
  • Brooke, David
    Funktion: Mastman
    Geburtsdatum: 09.03.65
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 10

    Brooke hat an drei America's Cups teil-genommen – 1992 auf NZL 20, 1995 auf Dicksons TAG Heuer und 2002/03 mit ORACLE BMW Racing. Gewonnen hat er unter
    anderem den Admiral's Cup, den Kenwood Cup und ein Sydney-Hobart Rennen sowie das Whitbread Round-the-World-Race mit New Zealand Endeavour (1993-94). Neben dem Segeln gilt seine Leidenschaft dem Restaurieren alter Schiffe und er hat bereits eine Weltumseglung mit einer Superyacht unter-nommen.
  • Clarke, Stu
    Position: After Grind/Pit Assist
    Geburtsdatum: 31.07.72
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 31

    Schon früh entdeckte Stu seine Faszination für den sportlichen Wettkampf, die er bis heute behalten hat. Er liebt es, sich auf dem Wasser mit den
    Kontrahenten zu messen. Bereits 2003 nahm er mit BMW ORACLE Racing am America’s Cup teil, drei Jahre zuvor ging er mit AmericaOne an den Start.
  • Clarkson, Sean
    Funktion: Trimmer
    Geburtsdatum: 27.11.69
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 9

    In Seglerkreisen sagt man: Der hat alles gemacht. Clarkson segelte Tausende von Meilen auf den Ozeanen, war bei vier America's Cup Kampagnen dabei, nahm an den Olympischen Spielen teil und sammelte Titel rund um den Globus - und das alles in seinem jungen Alter.
  • Crawford, Scott
    Funktion: Grinder
    Geburtsdatum: 03.04.73
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 8

    Auch wenn Crawford ein mehr als geeigneter Grinder an Bord eines America's Cuppers ist, ist es seine Hauptaufgabe, die Kollegen in Top-Form zu bringen. Der Neuseeländer ist ein qualifizierter Kraft- und Fitnesstrainer und war in dieser Funktion beim Louis Vuitton Cup 2002 bei OneWorld Challenge.
  • Cressant, Julien
    Position: Mastman
    Geburtsdatum: 16.08.73
    Nationalität: FRA
    Team-Nummer: 3

    "Verfolge deine Träume und arbeite hart dafür", lautet Juliens Motto. Sein Traum: den America’s Cup zu gewinnen. Als erfolgreicher Multihull-Segler – u.a. hält er mit 625 Meilen den 24-Stunden-Rekord – nahm er dieses Ziel schon 2000 und 2003 in Angriff. Mit BMW ORACLE Racing soll es 2007 klappen.
  • Daniel, Rodney
    Position: After Grind/Pit Assist
    Geburtsdatum: 30.05.72
    Nationalität: AUS
    Team-Nummer: 72

    Teamwork ist für Daniel der Schlüssel zum Erfolg. Dass er ein guter Teamplayer ist, hat er mehr als ein Mal bewiesen. 1996 brach er den 22 Jahre alten Rekord beim Sydney Hobart Race, bei dem er insgesamt drei Mal zuerst ins Ziel kam. Bereits 1995 und 2003 startete "Roodles" beim America’s Cup.
  • DeRidder, Dirk
    Funktion: Traveler
    Geburtsdatum: 29.12.72
    Nationalität: NED
    Team-Nummer: 16

    Dirk de Ridder gewann 2002 das Volvo Ocean Race an Bord der illbruck und kann auf unzählige europäische und niederländische Titel zurück blicken. Bei Olympia 2000 verpasste er eine Medaille mit dem undankbaren vierten Platz knapp. Im Jahr zuvor gewann er die prestigeträchtige Tour de France à la Voile.
  • Dickson, Chris
    Funktion: Afterguard
    Geburtsdatum: 03.11.63
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 11

    Dickson ist einer der erfahrensten Segler im BMW ORACLE Racing Team. Mit 24 war er am Steuer der neuseeländischen Yacht KZ-7, die das Finale des America's Cup erreichte. Inzwischen ist Dickson dreifacher Weltmeister im Match Racing als auch dreifacher Maxi Yacht Weltmeister.
  • Doyle, Eric
    Funktion: Strategist
    Geburtsdatum: 04.04.68
    Nationalität: USA
    Team-Nummer: 14

    Das erste Cup-Rennen bestritt Doyle 2000 als Großsegeltrimmer an Bord Dennis Conner's Stars & Stripes. 2002 verstärkte er beim Louis Vuitton Cup in Auckland ORACLE BMW Racing als Stratege. Er ist ein erfahrener Star Class Segler, wurde Nordamerika-Star-Meister und 1999 Weltmeister in dieser Klasse.
  • Drennan, Noel
    Funktion: Trimmer
    Geburtsdatum: 18.11.60
    Nationalität: IRE
    Team-Nummer: 63

    Drennan hat America's Cup und Weltumsegel-ungserfahrung als Trimmer und Steuermann auf der siegreichen illbruck 2001/02 im Volvo Ocean Race und in zwei Cupeinsätzen auf Dennis Conner's Stars & Stripes (2002/03). Er ist nicht nur einer der besten Segelmacher, sondern auch einer der weltbesten Etchells Segler.
  • Ellison, Larry
    Funktion: Afterguard
    Geburtsdatum: 26.08.44
    Nationalität: USA
    Team-Nummer: 17

    Dank seiner jahrelangen Wettkampferfahrung im internationalen Segelsport, gewann Ellison mit seiner Maxi-Yacht Sayonara dreimal die Weltmeisterschaft. Ellison gründete das ORACLE BMW Racing Team als Challenger für den America's Cup 2003. Als Mitglied der Afterguard erreichte er mit dem Team das Louis-Vuitton-Cup-Finale. BMW ORACLE Racing wurde der Challenger of Record für den 32. America's Cup. Als Steuermann gewann Ellison die Owner Driver Series beim Moet Cup 2003 und der UBS Trophy 2004.
  • Gale, Jamie
    Funktion: Pitman
    Geburtsdatum: 25.11.71
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 12

    Gale war an Bord von Team New Zealand, dem 1995 der historische Sieg am Point Loma gelang. Danach segelte er 1999 den Louis Vuitton Cup und die Olympischen Spiele. Höhepunkt seiner bisherigen Karriere war 2002 der Sieg beim Volvo Ocean Race, das er als Mastmann auf der illbruck bestritt.
  • Halcrow, Ross
    Funktion: Trimmer
    Geburtsdatum: 17.11.66
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 4

    Halcrow ist einer der besten Segeltrimmer und war Teil des Team New Zealand, das den America's Cup 1995 gewann. Er profilierte sich in Seglerkreisen als Mitglied der illbruck Challenge, die das Ocean Race 2002/03 gewann, und ist Sieger von fünf World Championships. Er ist seit 16 Jahren mit dem America's Cup verbunden.
  • Hurst, Zachary
    Funktion: Trimmer
    Geburtsdatum: 19.10.77
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 25

    Hurst ist ein gelernter Segelmacher und war beim America's Cup 2003 Back-up-Trimmer beim Titelverteidiger Team New Zealand. Die Leidenschaft des jungen Seglers gilt dem Match Racing, und so sammelte er viel Erfahrung auf der Swedish Match Tour, der führenden Serie für Match-Race-Profis.
  • Jameson, Phil
    Funktion: Mid Bow
    Geburtsdatum: 30.07.77
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 13

    Bei zwei Kampagnen mit dem Team New Zealand, darunter die erfolgreiche Titelverteidigung im Jahr 2000, leitete er das Team auf den Begleitbooten und wurde unter anderem Segelmacher-Spezialist. 2003 stieß er als Segler zu BMW ORACLE Racing, wo er auch für das laufende Gut verantwortlich ist.
  • Kolb, Tony
    Funktion: Bowman
    Geburtsdatum: 01.04.76
    Nationalität: GER
    Team-Nummer: 7

    Der gebürtige Münchner ist gelernter Segelmacher und Bootsbauer. Seit neun Jahren ist er pro-fessioneller Segler. Zu seinen internationalen Erfolgen zählen der Sieg mit der illbruck beim Volvo Ocean Race 2002 an der Seite von Kostecki, beim Sydney Hobart Race 2000 sowie der Nordamerikanische Meistertitel bei den Melges 24. Er gewann die Melges World im Jahr 2002 und die Star Class während der Kieler Woche 2003.
  • Kostecki, John
    Funktion: Tactician
    Geburtsdatum: 07.06.64
    Nationalität: USA
    Team-Nummer: 2

    Kostecki ist hoch ange-sehen im internationalen Yachtsport, ob beim America's Cup oder im Hochseesegeln. Als Skipper auf der trium-phierenden illbruck baute er seine Erfahrungen 2001-02 im Ocean Race bedeutend aus. Der 32. America’s Cup ist seine mittlerweile fünfte Kampagne. Er gewann 10 Weltmeistertitel und eine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1988.
  • MacInnes, Brian
    Funktion: Grinder
    Geburtsdatum: 03.04.68
    Nationalität: CAN
    Team-Nummer: 44

    MacInnes begann im Alter von vier Jahren mit dem Segeln. Zehn Jahre lang war er Kapitän des WindQuest Sailing Teams. Er segelte auf Maxis, 48s sowie 50s, und wurde zweimal als "Boat of the week" bei der Key West Race Week ausgezeichnet. America's Cup Erfahrung sammelte er als Mitglied von Young America (1999-2000), bei Aloha Racing (2000) und im Jahr 2003 bei ORACLE BMW Racing.
  • Monk, Craig
    Funktion: Grinder
    Geburtsdatum: 23.05.67
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 15

    Monk ist auf jedem Gebiet des Segelns erfahren. Seit 1995 gilt sein Augenmerk dem America's Cup. 1995 und 2000 segelte er mit dem siegreichen Team New Zealand. Des Weiteren gewann er zahlreiche nationale Titel im Einhandsegeln der Finn Dinghies und eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1992.
  • Naismith, Robbie
    Funktion: Trimmer
    Geburtsdatum: 04.05.64
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 38

    Der 32. America’s Cup wird Naismiths fünfte Kampagne (’92, ’95, ’00, ’03, ’07). Er gewann zwei America's Cups (einen 1995 mit Team New Zealand), zwei Louis Vuitton Cups (1992 mit New Zealand Challenge und 1995 mit Team New Zealand), ein Whitbread Round-the-World-Race und einige Kenwood Cups, Sydney-Hobarts, Admiral's Cups und Maxi Worlds.
  • Pacé, Betrand
    Funktion: Helmsman
    Geburtsdatum: 16.08.61
    Nationalität: FRA
    Team-Nummer: 33

    Pacé brachte sein Wissen und sein Talent in jahrzehntelangem Profisegeln zur Entfaltung. Mit dem America's Cup in Valencia 2007 steuert er auf seine sechste America's Cup Teilnahme zu – 1987 mit French Kiss Syndicate, 1992, 1995 und 2000 mit Le Défi sowie 2003 mit Team New Zealand.
  • Smyth, Ed
    Position: Navigator
    Geburtsdatum: 29.09.75
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 32

    Ed kann auf zwei America’s Cups zurückblicken. Für Young Australia war er 2000 als Navigator an Bord, drei Jahre später verstärkte er die Afterguard von OneWorld Challenge. Neben seinen Aufgaben als Navigator ist er für die tägliche Überprüfung der Computer und Instrumente an Bord zuständig.
  • Sofuku, Kazuhiko
    Funktion: Mid Bow
    Geburtsdatum: 25.11.65
    Nationalität: JPN
    Team-Nummer: 23

    "Fuku" ist seit mehr als zwölf Jahren im Yachtsport auf Welt-Niveau aktiv. Er begann seine internationale Karriere auf 50-Fuß-Yachten. 1992 segelte er seine erste Match-Race-Serie, ein Jahr später schloss er sich Peter Gilmour an, mit dem er an drei America's Cups teilnahm.
  • Spooner, Joe
    Funktion: Grinder
    Geburtsdatum: 31.10.73
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 99

    Sein Motto lautet: "Mach das Beste aus allem, was Du anfasst!" Dass er dieses Motto ernst nimmt, hat das frühere Mitglied von Team New Zealand (2000-2003) oft bewiesen. So ist erst er neben anderen Erfolgen mehrfacher Sieger des Fastnet-Race. Spooner besitzt ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre.
  • Webb, Brad
    Funktion: Bowman
    Geburtsdatum: 30.09.74
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 22

    In den vergangenen neun Jahren hat Webb an 160 Regatten in 16 Ländern teilgenommen, darunter waren drei America's Cups. Als seine größten Erfolge stuft er den Swan-WM-Titel 2000, den Gesamtsieg bei der Swedish Match Tour 2002 mit ORACLE BMW Racing und den Match Race WM-Titel 2004 ein.
  • Westlake, Paul
    Funktion: Trimmer
    Geburtsdatum: 07.08.61
    Nationalität: AUS
    Team-Nummer: 20

    Der Australier ist nicht nur ein erfolgreicher Segler, sondern auch Präsident von "North Sails Cloth". Er hat 7 WM-Titel in verschieden Klassen geholt und an vier America's Cups teilgenommen (1995 - One Australia, 1992 - Spirit, 1987 - Kookaburra, 1983 - Advance und Australia II).
  • Williams, Carl
    Funktion: Mastman
    Geburtsdatum: 06.09.81
    Nationalität: NZL
    Team-Nummer: 30

    Williams ist seit seinem 17. Lebensjahr Profi-Segler und gehörte beim America’s Cup 2003 zum Team New Zealand. Von Geburt an, so sagt er, hat das Segeln zu seinem Leben gehört. Nach seinem Abschluß des berühmten Jugendförder-Programms des RNZYS, nahm er auf internationaler Ebene an Grand Prix Regatten teil.
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Alt 16.06.2005, 07:08     #7
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Intelligenter Leichtbau für große Herausforderungen
BMW leistet Technologie-Know-how-Transfer für die neue America’s Cup Ära mit Kurs auf Valencia


München. Der America's Cup ist der Wettbewerb um die älteste Sporttrophäe der Welt. Seinen enormen Stellenwert beschreibt Chris Dickson, CEO von BMW ORACLE Racing, wie folgt: „Der America’s Cup ist sicherlich einzigartig in der Welt des Sports. Es gibt kein Preisgeld, nur den Ruhm, einmal den Gipfel des Segelolymps zu besteigen und etwas Außergewöhnliches zu erreichen.“ Die nächste Chance dazu bietet sich 2007 in Valencia, der Metropole am spanischen Mittelmeer. Auf dem Weg dorthin hat der Automobilkonzern BMW seine volle Unterstützung zugesichert – mit Technologie-Kompetenz aus der automobilen Forschung. Die ultimative Herausforderung: Bis 2007 für das Team von BMW ORACLE Racing zwei siegfähige Hightech-Yachten zu bauen – konstruiert nach den Vorgaben von Version 5 des maßgeblichen America’s Cup Reglements.

Die Strategie: Mit intelligentem Leichtbau große Herausforderungen zu meistern. Wie auch in der Automobilentwicklung, bei der unter anderem Aluminium, Magnesium, Stahl und Kunststoffe zum Einsatz kommen. Der Schlüssel zum Erfolg: Die Bestandteile so zu kombinieren, dass bei minimalem Gewichtseinsatz der Materialien die maximale Belastung der Yacht-Gesamtstruktur gewährleistet ist. Mittels rechnerischer und experimenteller Analysen werden die Kräfte beim Renneinsatz der Yachten bestimmt und ihre Struktur daraufhin optimiert. Vergleichbare Prozesse finden in der Formel 1 statt. Auf dem Wasser ist eine höhere Geschwindigkeit die Folge. Ziel ist die maximale Gewichtsverlagerung in die Kielbombe, die sich gut vier Meter unter der Wasserlinie befindet.

Der Technologie-Transfer von BMW ist eine konsequente Fortsetzung des Engagements beim Debüt des Segelteams im Louis Vuitton Cup 2002/2003, als bereits Experten des Automobilkonzerns dem Entwicklungsteam zur Seite standen. In der neuen Kampagne sind BMW Ingenieure noch umfassender in die Bereiche Strukturentwicklung und Analyse integriert – und das bereits seit Beginn der Konzeption der neuen Hightech-Yachten.
Gebaut werden die Boote in Seattle. Das Know-how der BMW Experten ist auch in Valencia gefragt, wo diese unter anderem Lastenmessungen durchführen. Die Messungen an den Booten in Spanien dienen den BMW Ingenieuren in den USA als Basis für die strukturelle Bootsdimensionierung.

BMW als Vorreiter: Der Automobilkonzern hat eine Software entwickelt, die strukturelle Optimierungen ermöglicht. Somit konnte weltweit eine Führungsrolle in der Karosserieauslegung erreicht werden. Beim Bau der beiden neuen Rennyachten für den 32. America’s Cup kommt diese Software zum Einsatz – sie wird in einem neuen, extremen und herausfordernden Umfeld gezielt weiterentwickelt. Damit nimmt das Team BMW ORACLE Racing Kurs auf Valencia 2007.
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Alt 16.06.2005, 07:09     #8
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14 Zahlen über BMW ORACLE Racing –
oder wussten Sie eigentlich schon, dass…
  • der Kiel ungefähr so viel auf die Waage bringt wie 11 Fahrzeuge der BMW 5er Limousine?
  • in der Crew des neuseeländischen CEO Chris Dickson, die dem Verteidiger-Team Alinghi 2007 die Titelverteidigung so schwer wie möglich machen will, Segler aus 16 Nationen stehen?
  • während der Louis Vuitton Acts 2005 die Zahl der neuen Segel auf maximal 26 limitiert ist? Hinzu kommen maximal 20 alte, bereits vermessene Segel, die seit dem America's Cup 2003 im Einsatz sind.
  • der Spinnaker-Mast während des Rennens bis zu sechs Tonnen Gewicht aushalten muss, selbst aber nur 38 Kilogramm wiegt?
  • durch 3DL-Technik die Segel dreidimensional zu einer einzigen nahtlosen Fläche geformt sind, wodurch die „Lebensdauer“ mit 50 Wettkampfstunden so viel beträgt wie nie zuvor?
  • 120 Sensoren an jeder Yacht angebracht sind, um während des Trainings die unterschiedlichsten Messdaten zu erheben?
  • der von Sail-Designer Mickey Ickert entworfene Spinnaker mit einer Grundfläche von 500 Quadratmetern zwei komplette Tennisplätze zudecken würde?
  • an Bord Schoten mit einer Gesamtlänge von 1.000 Metern im Einsatz sind?
  • das Gesamtgewicht einer America's Cup Besatzung mit maximal 1.570 Kilogramm etwa zweieinhalb Mal so groß ist wie das eines Formel-1-Boliden?
  • jedes Teammitglied an einem normalen Trainingstag rund sechs Mahlzeiten zu sich nimmt, die etwa 5.000 Kalorien entsprechen?
  • ungefähr 30.000 Arbeitsstunden für den Bau der USA-76 benötigt wurden?
  • für den Bau etwa 200.000 Stunden für Forschung und Entwicklung aufgewendet wurden?
  • der neue Hospitaly-Bereich im Obergeschoss der komfortablen Team Base in Valencia insgesamt 250 Gästen Platz bietet?
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Alt 16.06.2005, 07:11     #9
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BMW im Segelrennsport
Neben Golf und Motorsport: Dritte Säule im Sportmarketing langfristig ausgebaut


München. In seiner ersten Saison im Segelrennsport sorgte BMW für frischen Wind und gab 2002 sein Debüt im internationalen Segelrennsport: mit einem viel beachteten zweiten Platz im Team ORACLE BMW Racing beim Louis Vuitton Cup in Neuseeland, der Vorausscheidung zum legendären America’s Cup. Neben dem internationalen Engagement war der Automobilhersteller mit der Unterstützung von Premium-Events im Segelsport auch auf nationaler Ebene präsent und erfolgreich. Bereits im Auftaktjahr hat BMW die dritte Säule des Sportmarketings auf ein vielversprechendes Fundament gestellt und zeigte Segeln auf Top-Niveau.

ORACLE BMW Racing: Sportlich überzeugender Auftakt
Als BMW im neu gegründeten Team ORACLE BMW Racing im Oktober 2002 die Rennen um den Louis Vuitton Cup aufnahm, segelten die deutsch-amerikanischen Partner auf Anhieb ins Finale der Herausfordererserie, in dem das Team um Skipper Chris Dickson nur knapp dem späteren America's Cup Sieger Alinghi unterlegen war. Trotz der Niederlage gegen die Schweizer bescheinigte die Segelfachwelt Team ORACLE BMW Racing in Auckland eine sehr starke Leistung.

Jan-Christiaan Koenders, Leiter Markenkommunikation BMW, rückblickend: „Unser Auftakt im professionellen Hochleistungssegeln war überaus erfolgreich. Der America’s Cup zählt zu den absoluten Premium-Events im Sport überhaupt. Unsere strategische Entscheidung, sich dort umfangreich zu engagieren, war absolut richtig und hat unsere Zielgruppen angesprochen.“ Neben der finanziellen Beteiligung am Team ORACLE BMW Racing sah die Strategie vor, technologisches Fachwissen aus der Formel 1 in den Segelrennsport zu übertragen. Bereits beim Louis Vuitton Cup konnte das Team von den ersten Innovationen profitieren – so beispielsweise durch das BMW Miniature Head-up-Display. Ein mobil einzusetzendes kabelloses System, ursprünglich für den Helm von Ralf Schumacher entwickelt, das dem Segler jederzeit via Funk aktuelle Renn-Informationen des Bootes auf die Gläser seiner Sonnenbrille überträgt. Auch in den Bereichen Materialforschung und Lastenbestimmung konnte BMW wertvollen Input liefern. So ermittelten BMW Ingenieure aus dem BMW Technology Office USA in Palo Alto unter anderem durch den Einsatz von Spezialsensoren die Belastbarkeit einzelner Bootskomponenten.

Den America's Cup 2007 im Blick – BMW ORACLE Racing
Logische Konsequenz des erfolgreichen Debüts 2003 war die Unterzeichnung eines neuen Vertrages zwischen BMW und ORACLE Racing im April 2004. Unter dem neuen Teamnamen BMW ORACLE Racing baut BMW auf dem Weg Richtung America’s Cup 2007 in Valencia seine Position im Team weiter aus. Gerade in Bezug auf Technologie und Marketing bringt BMW verstärkt sein vielschichtiges Know-how ein. Das neu aufgestellte Team um CEO Chris Dickson ist auf dem richtigen Weg: Bei den Louis Vuitton Acts in Marseille und Valencia wurde dies gegen internationale Konkurrenz unter Beweis gestellt. Im Endklassement der America's Cup Class Championship 2004 belegte BMW ORACLE Racing den zweiten Platz hinter Emirates Team New Zealand.

BMW: In nationalen Märkten Segelrennsport stärken
Neben dem erfolgreichen internationalen Engagement beim America’s Cup wird BMW auch in den nationalen Märkten den Segelrennsport vorantreiben und damit seine Strategie weiterverfolgen, parallel zum Golfsport und der Formel 1, Segeln als dritte Säule des Sportmarketings zu etablieren. Beispiele dafür sind Engagements in Großbritannien und Frankreich oder, bereits 2003, während der Alpe Adria Sailing Tour in Kroatien. Darüber hinaus ist BMW seit 2003 auch bei der Kieler Woche an Bord – 2004 und 2005 als Partner und Presenting Sponsor. Mit dem in der Kieler Innenstadt errichteten BMW Bootshafen sorgte BMW 2004 dafür, dass die 122. Kieler Woche um ein weiteres Highlight bereichert wurde. Nicht zuletzt dank einer original America's Cup Yacht vor Ort. Bei der Kieler Woche 2005 vom 18. bis 16. Juni wird das Engagement weiter ausgebaut. Die positiven Erfahrungen in den nationalen Märkten haben BMW darin bestärkt, sein Engagement zu erweitern: Als Partner und „Official Car“ ist der Automobilkonzern seit 2004 auch bei der Swedish Match Tour präsent, der renommiertesten Match Race Serie der Welt.
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Alt 16.06.2005, 07:11     #10
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BMW Sportengagement

Motorsport: Die Formel 1 im Fokus

Innovative Technik für sportliche Wettbewerbe und Rekordjagden: Seit den frühen Tagen des Unternehmens gehören sie zum Selbstverständnis von BMW. Unzählige Motorsport-Erfolge mit Motorrädern, Tourenwagen, Sportwagen und in der Formel 1 stehen zu Buche. Die technologische und sportliche Kernkompetenz der Marke BMW unterstreicht vor allem die Formel 1. Der Eigenbau des Motors ist die Basis für den wechselseitigen Technologietransfer zwischen Formel 1 und Serie. Der Weltmeistertitel von Nelson Piquet 1983, nur ein Jahr nach dem Einstieg von BMW in die Königsklasse des Motorsports, ist eindrucksvolle Referenz für die Motorenkompetenz von BMW. Als BMW nach zwölf Jahren Abwesenheit im Jahr 2000 erneut den Schritt in die Formel 1 wagte, konnte das Unternehmen mit dem Partner WilliamsF1 ein weiteres Kapitel Motorsportgeschichte aufschlagen. Auf Anhieb kam das Team in der Weltmeisterschaft der Konstrukteure auf Rang drei – das erfolgreichste Formel-1-Debüt eines Motorenherstellers seit 33 Jahren.

Golf: Hochkarätige Turniere für Profis und Amateure
Seit 1985 trägt BMW als Ausrichter von Amateur- und Profi-Golfturnieren der wachsenden Bedeutung des Golfsports für seine Zielgruppen Rechnung. Etabliert bei der Weltelite haben sich am Unternehmensstandort München die BMW International Open. 2004 trafen sich die besten Profis der Welt bereits zur 16. Auflage des Turniers, das zu den bedeutendsten Events der PGA European Tour zählt. 2001 hat BMW sein Golf-Engagement auch auf Asien ausgedehnt. Mit den BMW Asian Open in Shanghai führt das Unternehmen seit 2004 bei einem Preisgeld von rund 1,5 Millionen US-Dollar eines der höchstdotierten Golf-Turniere in China durch. Und zukünftig richtet der Automobilkonzern mit den BMW Championship das hochkarätigste Turnier der Tour aus: BMW ist neuer Partner und Namensgeber der wohl traditionsreichsten Veranstaltung des europäischen Golfsports im englischen Wentworth Club in Surrey, die erstmals unter dem neuen Titel vom 26. bis 29. Mai 2005 ausgetragen wurde. Neben dem Engagement im professionellen Golfsport ist BMW Ausrichter der weltweit größten Turnierserie für Amateure. Beim BMW Golf Cup International gehen Jahr für Jahr mehr als 100.000 ambitionierte Golf-Amateure bei etwa 1.000 Turnieren rund um den Globus an den Start.

Segeln: America’s Cup und BMW ORACLE Racing
Hochleistungssegeln ist die dritte Säule der Sportmarketing-Strategie von BMW. Zum Auftakt des Engagements 2002 stellte sich BMW gleich der anspruchsvollsten Herausforderung: dem America’s Cup. Unter dem damaligen Namen ORACLE BMW Racing gelang der Einzug in das Finale des Louis Vuitton Cup – jene Herausforderer-serie, in der nach einer spannenden Auseinandersetzung der spätere America’s Cup Champion Alinghi die Oberhand behielt. Als offizieller Partner des Louis Vuitton Cup war BMW das „Official Car“. Mit dem Einstieg in den America’s Cup, der „Formel 1 des Segelns“ , setzt BMW die Strategie der Unterstützung von sportlichen Premium-Events fort. Die renommierteste Segelveranstaltung der Welt ist für BMW die ideale Plattform, die Marke in einem wettbewerbsorientierten, sportlichen und technologisch anspruchsvollen Sport zu präsentieren. Das erweiterte Engagement hatte die Umbenennung des Teams in BMW ORACLE Racing im Mai 2004 zur Folge. Derzeit nimmt das Team Kurs auf den 32. America’s Cup in Valencia 2007. Neben dem finanziellen Engagement ist BMW verantwortlich für die Vermarktung des Teams BMW ORACLE Racing, und trägt verstärkt mit seinem Technologie Know-how zur Optimierung der Rennboote bei. Zudem ist BMW neuer Partner und „Official Car“ bei der Swedish Match Tour 2004/2005, der renommiertesten Match Race Serie der Welt. Und in Deutschland erweiterte der Automobilkonzern sein Engagement: Als „Official Car“ und zusätzlich seit 2004 als „Presenting Partner“ der Kieler Woche, der größten Segelveranstaltung der Welt.
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