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Alt 10.03.2005, 15:34     #1
3er_man   3er_man ist offline
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BB-
BMW kauft Aktien zurück !

BMW will bis zu 10% des Grundkapitales eigene Aktien zurück kaufen !
Wie darf man das nun verstehen ? Werden diese Aktien aus dem Verkehr gezogen und vernichtet oder verbleiben die bei BMW selbst ?
Bleibt der prozentuale Anteil der Quandts weiterhin bei 46,6% oder steigt dieser an ?

Kann mich mal jemand aufklären ?!
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Alt 21.03.2005, 09:06     #2
Icheb   Icheb ist offline
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Ort: D-52074 Aachen
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Warum um alles in der Welt sollten die vernichtet werden? Im Bedarfsfalle können die wieder verkauft werden, was wieder Geld reinbringen würde. Nicht dass BMW das jemals nötig haben würde .

Geändert von Icheb (26.02.2007 um 03:37 Uhr)
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Alt 31.03.2005, 11:49     #3
quick john   quick john ist offline
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BMW hat zu diesem Thema offiziell folgendes verlauten lassen:

Rückkauf eigener Aktien vorgeschlagen

Darüber hinaus legen Vorstand und Aufsichtsrat der BMW AG der Hauptversammlung die Ermächtigung für den Rückkauf eigener Aktien im Umfang von bis zu 10% des Grundkapitals zur Genehmigung vor. Ziel dieser Maßnahme ist eine Kapitalherabsetzung durch Einziehung der Aktien. Damit trägt das Unternehmen der nachhaltigen Ertragsstärke des operativen Geschäfts Rechnung. Aufgrund der damit verbundenen positiven Cashflow-Entwicklung wurden in den vergangenen Jahren in hohem Maße liquide Mittel aufgebaut und eine solide Eigenkapitalquote erreicht. Die dynamische Entwicklung des Cashflow wird auch in den kommenden Jahren anhalten.


Quelle: BMW-News - 2004 erfolgreichstes Geschäftsjahr der BMW Group

Diese Aktien werden also aus dem Verkehr gezogen und das Grundkapital herabgesetzt - d.h. natürlich auch dass die Anteile der verbleibenden Aktionäre um bis zu 10% steigen.

Eine doch eher seltene Massnahme einer AG, die zum Einen darauf hindeutet dass das Unternehmen mit Eigenmitteln bestens oder eher überversorgt ist und zum Anderen - dies sei kritisch angemerkt - dass man z.Z. keine sinnvolle Investitionsmöglichkeit sieht.

BMW geht also davon aus, jegliches künftige Wachstum aus dem eigenen Cashflow finanzieren zu können.
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Alt 01.04.2005, 16:05     #4
Wolf314   Wolf314 ist offline
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Für mich ist der geplante Rückkauf eigener Aktien ein Hinweis, dass Management und Aufsichtsrat den Aktienkurs in Relation zu den Wachstumsaussichten als günstig einstufen.

Insofern dürfte der Rückkauf selbst als eine Investition des Unternehmens zu betrachten sein. quick john's statement könnte dann lauten ". . . dass man zurzeit keine sinnvolle andere Investitionsmöglichkeit sieht."

Da fühlt man sich wohl als Eigentümer von BMW-Aktien.
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Alt 03.04.2005, 11:50     #5
quick john   quick john ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von Wolf314
Insofern dürfte der Rückkauf selbst als eine Investition des Unternehmens zu betrachten sein. quick john's statement könnte dann lauten ". . . dass man zurzeit keine sinnvolle andere Investitionsmöglichkeit sieht."
So war's gemeint.

Trotzdem wäre mir noch wohler, man würde stattdessen in - wohl gemerkt gesundes - Wachstum investieren. Man kann m.E. schon spüren, dass dem Management die Rover-Situation noch nachhängt.

Und dass diese Lernkurve letztlich zum Vorteil gegenüber dem Wettbewerber aus S. geführt hat, gibt dieser Politik dann umso mehr recht.

Oder man wartet ob Fiat sich saniert und greift dann in die Portokasse.
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Alt 03.04.2005, 17:39     #6
Wolf314   Wolf314 ist offline
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Ich glaube, dass wir in Hinblick auf gesundes Wachstum bei der BMW Group wegen der Fortführung der Modell- und Marktoffensive eigentlich ganz zuversichtlich sein können.

Damit wird Umsatz- und Gewinnwachstum angestrebt. Gesundes Wachstum bedeutet ja auch, keine Überproduktion zu erzeugen. Überschüssiges Geld darf also nicht ohne Umsicht in Kapazitätsausweitungen gesteckt werden. Einer guten Preispolitik (aus Unternehmenssicht!) ist wohl lieber ein wenig Unterproduktion dienlich. (Wie siehst du das als Experte, quick john?)

Die Tatsache, dass die langjährigen, mit der Unternehmensgeschichte eng verbundenen Großaktionäre eine Politik des shareholder value fordern, gibt mir dabei ein Gefühl der Sicherheit.

(Die Idee mit FIAT, war das ein verspäteter Aprilscherz? )
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Alt 03.04.2005, 17:56     #7
c1helfer   c1helfer ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von quick john
Oder man wartet ob Fiat sich saniert und greift dann in die Portokasse.
ja.

oder es kommt ganz ganz anders als man denkt.

die unabhängigkeit als eigene, zzt anscheinend profitable, marke ist nur durch dem bisherigen engagement der familie quandt zu verdanken

ich vertrete die these, dass, falls die quandts die hand nicht mehr über bmw halten , va johanna quandt, bmw nicht mehr lange unabhängig bleibt.

die kinder sussane und stefan, beide im aufsichrsrat, haben eine sehr klare steuerung von unternehmen .

http://www.manager-magazin.de/koepfe...1824-3,00.html
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Alt 03.04.2005, 17:58     #8
c1helfer   c1helfer ist offline
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Beiträge: 6.002

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E21
Zitat:
Original geschrieben von c1helfer
ja.

oder es kommt ganz ganz anders als man denkt.

die unabhängigkeit als eigene, zzt anscheinend profitable, marke ist nur durch dem bisherigen engagement der familie quandt zu verdanken

ich vertrete die these, dass, falls die quandts die hand nicht mehr über bmw halten , va johanna quandt, bmw nicht mehr lange unabhängig bleibt.

auch wenn es niremand so glauben mag aber bmw ist zu klein um auf lange frist autonom zu regieren. es gibt eben einen trend zu globalen playern den sich bmw auch nicht entziehen wird

die kinder sussane und stefan, beide im aufsichrsrat, haben eine sehr klare steuerung von unternehmen .

http://www.manager-magazin.de/koepfe...1824-3,00.html
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Alt 05.04.2005, 10:55     #9
quick john   quick john ist offline
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Falls Fiat-Auto sich selbst sanieren könnte - die Firma würde dann quasi als Platzhalter für ein intaktes Automobilunternehmen stehen - wäre eine derartige Beteiligung schon ein Investitionsobjekt für BMW.

Allerdings, das Unternehmen müsste kerngesund sein - Rover II dürfte es auf keinen Fall sein.

Dahinter steht die Überlegung, dass BMW - ohne nicht Gefahr zu laufen den eigenen Markenkern zu verwässern - nur begrenzt in weitere Automobil-Segmente expandieren kann. Eigengründungen? Nun, das Konzept Mini ist m.E. nicht beliebig wiederholbar.

Diversifikation? Na ja, auch da haben die Kollegen aus S. schon ein schlechtes Beispiel abgeliefert.
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Alt 05.04.2005, 20:41     #10
Wolf314   Wolf314 ist offline
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@ quick john

meinst du wirklich, dass ein Massenhersteller, der mit kleinen Margen arbeitet, ein gutes Investment ist?

Ob man sich einen Wagen von FIAT oder von Ford kauft, ist IMHO doch eher eine Frage des Preises. Dann unterliegen diese Hersteller aber einem Preiskampf, der die Margen extrem drücken kann. Die Hoffnung, aus vielen kleinen Gewinnen einen akzeptablen Unternehmensgewinn zu erwirtschaften, kann da doch leicht enttäuscht werden nach dem Motto: "viel mal nichts = immer noch nichts".

Nein, da hätte eine starke Marke wie Jaguar viel besser zu BMW gepasst (aber wer weiß, wie es um deren Fabriken und Effektivität bestellt war, siehe Rover-Debakel ).
Auch Bentley wäre eventuell gut gewesen, besser vielleicht als Rolls-Royce, deren Markt sehr eng zu sein scheint.

Bevor irgendeine Fehlentscheidung (wie IMHO die, einen Massenhersteller zu kaufen) mit überschüssigem Cash getätigt wird, ist mir lieber, dass eine rentabel arbeitende Firma mit realistischen Wachstumsaussichten ihre Aktien zurückkauft.
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