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Alt 04.03.2005, 20:34     #1
Albert   Albert ist offline
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BMW Group Award für Interkulturelles Lernen verliehen

Ausgezeichnete Schritte in eine interkulturelle Gesellschaft

München. Bereits zum achten Mal wurde am 03.03.2005 in München der internationale BMW Group Award für Interkulturelles Lernen verliehen. Die hochrangige Experten-Jury zeichnete in den Kategorien "Theorie" und "Praxis" insgesamt vier exemplarische und innovative Projekte aus, die das Motto des LIFE-Konzeptes "Von gemeinsamer Verschiedenheit lernen" überzeugend aufgegriffen und umgesetzt haben. Die Preise wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im BMW Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) von der Vorsitzenden der Jury, Petra Hölscher (Institut für Schulqualität und Bildungsforschung), und Richard Gaul, Leiter Konzernkommunikation und Politik der BMW Group, überreicht. Zeitgleich zur Preisverleihung geht der neue Webauftritt des BMW Group Awards für Interkulturelles Lernen online (www.bmwgroup.com/award-life).

Kulturen lernen von- und miteinander: Anstöße geben für eine nachhaltige Diskussion

Seit seiner Initiierung 1997 ist der BMW Group Award für Interkulturelles Lernen in das LIFE-Konzept eingebunden, das die BMW Group in Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) entwickelt hat und kontinuierlich durch Vorschläge von Pädagoginnen und Pädagogen zur Umsetzung interkultureller Lernkonzepte erweitert. Das übergeordnete LIFE-Konzept und den von der BMW Group verliehenen Award verbindet dabei das Ziel und die Intention, "die Diskussion um das interkulturelle Lernen nachhaltig und offen zu führen - sowohl mit Wissenschaftlern, die sich dem Thema methodisch nähern, als auch mit Menschen, die konkrete, interkulturelle Projekte initiieren und spezifische Erfahrungen sammeln", betont Richard Gaul.

Im Rahmen dieser Zielsetzung werden zum einen in der Wettbewerbskategorie "Theorie" herausragende theoretische Ansätze und zum anderen in der Kategorie "Praxis" erfolgreiche Best-Practice-Beispiele aus Kindergärten, Schulen, sozialen Einrichtungen oder auch spezifischen, privaten Initiativen mit einer Siegprämie von insgesamt 12.500,- € ausgezeichnet.

Praktizierte Völkerverständigung und Toleranz - Die Sieger der Ausschreibung 2004

Wie gelingt in betrieblichen Strukturen der Umgang mit fremden Sprachen und Kulturen? Dieser Frage geht die Siegerarbeit in der Kategorie Theorie, prämiert mit 5.000,- €, nach. Die Forschungsgruppe des Studiengangs Kulturwissenschaft der Universität Bremen entwickelte im Rahmen ihrer Pilotstudie "Die Kultur des Interkulturellen" eine Schulungsreihe für Betriebsangehörige. Ziel des Projektes, das im Rahmen des XENOS-Programms der Europäischen Union gefördert wird, ist es, Vorurteile gegenüber dem Fremden ebenso wie Fremdenfeindlichkeit und Rassismus abzubauen, interkulturelle Kommunikations- und Konfliktfähigkeit zu stärken und soziales Handeln zu initiieren. Die praktische Umsetzung ist bereits erfolgt: An den Schulungen nehmen bereits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 12 Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Weiterbildung teil, die in ihren Betrieben vor allem bei jüngeren Kollegen eine Multiplikatorfunktion innehaben.

Die Jury würdigt in ihrer Laudatio das hohe Engagement der Arbeit, "die es auf Basis souveräner Kenntnis der grundsätzlichen Problematik und der relevanten Konzepte ermöglicht, interkulturelles Lernen im konkreten Kontext betrieblicher Strukturen deutlich zu verbessern".

Ein besonderes Lob sprach die Jury auch den Erstplatzierten in der Kategorie Praxis (Prämie 5.000,- €) aus, weil hier "im Sinne eines neuen Lernens der Gedanke der Normalität des Fremden zukunftsweisend in die Universitätsausbildung integriert wird". Das interkulturelle Lehrprojekt "Global Studies Programme" der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Deutschland, der University of KwaZulu-Natal in Durban (Südafrika) sowie der Jawaharlal Nehru University im indischen New Delhi ermöglicht es derzeit 30 Teilnehmern aus 18 verschiedenen Nationen, die Globalisierung aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zu erforschen. Der zweijährige Magister-Studiengang eröffnet damit laut Jury "beispielhaft neue Wege des partnerschaftlichen Lehrens und Lernens". Vermittelt werden die Lehrinhalte an den drei beteiligten Universitäten aus Afrika, Asien und Europa vor Ort sowohl von Soziologen, Politikwissenschaftlern, Kulturgeographen und Ethnologen.
Die "positive Konfrontation" mit dem Fremden und die Sensibilisierung für die Besonderheiten fremder Kulturen ist auch Ziel des Projekts "Schule macht Integration / Integration macht Schule (ImS)" der Grundschule am Theodor-Heuss-Platz in München, das von der Jury mit dem zweiten Platz in der Kategorie Praxis ausgezeichnet wurde. Schulleitung und Lehrerkollegium reagierten in Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt mit diesem Projekt auf die Herausforderungen, die die stark wachsende Zahl von Kindern aus unterschiedlichen Kulturkreisen mit sich brachten. "Besonders eindrucksvoll" ist laut Jury in diesem Zusammenhang, dass "alle beteiligten Gruppierungen in den interkulturellen Dialog einbezogen und innovativ gefördert werden". So profitieren seit nunmehr über vier Jahren nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch deren Eltern und das Lehrpersonal von den speziellen, individuellen Informationsangeboten, die erfolgreich vermitteln, dass "andere Kulturen keine Last sind, sondern den Alltag bereichern".
Die Idee, über gemeinsame Aktionen ein Verständnis für "den Fremden" zu schaffen, wird auch im Projekt von Dr. Dominik Klenk (Reichelsheim), dem Drittplatzierten in der Kategorie Praxis, mit großem Erfolg umgesetzt. So bietet das Konzept "Internationales Baucamp: Bausteine für ein gelingendes Zusammenleben im 21. Jahrhundert" jungen Menschen im Alter von 16-26 Jahren bereits seit 1993 die Möglichkeit, im Rahmen von mehrwöchigen Baucamps (u.a. in Deutschland, Mazedonien, Kroatien und Russland) Kontakte zu Altersgenossen aus verschiedenen Nationen, Konfessionen und Sprachen zu knüpfen. Nach Ansicht der Jury stellt das Projekt, das im Rahmen einer ökumenischen Initiative vom gemeinnützigen Verein umgesetzt wird, "eine beispielhafte Herausforderung dar, ganzheitliches interkulturelles Lernen zu fördern".

Start der neuen Ausschreibung 2005: Impulse für eine positive interkulturelle Annäherung

Mit dem Abschlussevent der letztjährigen Ausschreibung startet ab sofort die neue Ausschreibung für den BMW Group Award für Interkulturelles Lernen: Bis zum 15. September 2005 können Bewerbungen eingereicht werden, die sich an der Philosophie des LIFE-Konzeptes sowie dem Motto "Von gemeinsamer Verschiedenheit lernen" orientieren und dabei neue Ansätze im Bereich interkulturelles Lernen aufzeigen. Engagierte Pädagogen und Wissenschaftler sind herzlich eingeladen, ihre Arbeiten und Projekte vorzustellen und zu zeigen, dass interkulturelles Lernen ebenso facetten- wie erfolgreich sein kann. "Der BMW Group Award für Interkulturelles Lernen soll", so Richard Gaul, "nachhaltige Anstöße für eine bessere Kultur des Übergangs von nationalen in interkulturelle Gesellschaften geben".

Neuer Webauftritt motiviert auf internationaler Ebene zur Teilnahme

Parallel zur heutigen Preisverleihung startet der neue Webauftritt des BMW Group Awards für Interkulturelles Lernen: Unter www.bmwgroup.com/award-life finden sich alle Informationen zum Award, zur Philosophie des übergeordneten LIFE-Konzepts, zu den aktuellen und allen ehemaligen Preisträgern, zur internationalen Experten-Jury und vieles mehr. Zielsetzung der neuen Online-Präsenz ist es zum einen, die Nachhaltigkeit des Awards zu betonen, und zum anderen, potentielle Teilnehmer aus dem In- und Ausland zu motivieren, innovative wissenschaftliche Ansätze sowie Best-Practice-Beispiele im Bereich interkulturelles Lernen einzureichen. Zudem bietet der Award-Newsletter regelmäßig aktuelle Informationen zu den Meilensteinen des Wettbewerbs sowie Wissenswertes aus Forschung und Praxis in diesem Themenbereich.
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