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Alt 27.02.2005, 13:49     #1
Albert   Albert ist offline
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F1 2005 - Termine, Vorschau, 1. Qualifikation, Abschlussqualifying, Rennergebnisse

Terminübersicht 2005:
  1. GP von Australien (06.03.2005):
    Streckenlänge: 5,303 km; Renndistanz: 307,574 km = 58 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: M. Schumacher (1.24,408 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.24,125 min)
    Vorschau, Freies Training, 1. Qualifikation, Abschlussqualifying, Rennergebnisse
  2. GP von Malaysia (20.03.2005):
    Streckenlänge: 5,543 km; Renndistanz: 310,408 km = 56 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: M. Schumacher (1.33,074 min); Rundenrekord: J.P. Montoya (2004, 1.34,223 min)
    Vorschau, Freies Training, 1. Qualifikation, Abschlussqualifying, Rennergebnisse
  3. GP von Bahrain (03.04.2005):
    Streckenlänge: 5,417 km; Renndistanz: 308,523 km = 57 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: M. Schumacher (1.30,139 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.30,252 min)
    Vorschau, Freies Training, 1. Qualifikation, Abschlussqualifying, Rennergebnisse
  4. GP von San Marino (24.04.2005):
    Streckenlänge: 4,933 km; Renndistanz: 305,609 km = 62 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher ; Pole 2004: J. Button (1.19,753 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.20,411 min)
    Vorschau, Freies Training, 1. Qualifikation, Abschlussqualifying, Rennergebnisse
  5. GP von Spanien (08.05.2005):
    Streckenlänge: 4,627 km; Renndistanz: 305,256 km = 66 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: M. Schumacher (1.15,022 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.17,450 min)
    Vorschau, Freies Training, 1. Qualifikation, Abschlussqualifying, Rennergebnisse
  6. GP von Monaco (22.05.2005):
    Streckenlänge: 3,340 km; Renndistanz: 260,520 km = 78 Runden; Sieger 2004: J. Trulli; Pole 2004: J. Trulli (1.13,985 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.14,439 min)
    Vorschau, Freies Training, 1. Qualifikation, Abschlussqualifying, Rennergebnisse
  7. GP von Europa (29.05.2005):
    Streckenlänge: 5,148 km; Renndistanz: 308,863 km = 60 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: M. Schumacher (1.28,351 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.29,468 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  8. GP von Kanada (12.06.2005):
    Streckenlänge: 4,361 km; Renndistanz: 305,270 km = 70 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: R. Schumacher (1.12,275 min); Rundenrekord: R. Barrichello (2004, 1.13,622 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  9. GP von USA (19.06.2005):
    Streckenlänge: 4,192 km; Renndistanz: 306,016 km = 73 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: R. Barrichello (1.10,223 min); Rundenrekord: R. Barrichello (2004, 1.10,399 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  10. GP von Frankreich (03.07.2005):
    Streckenlänge: 4,411 km; Renndistanz: 308,586 km = 70 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: F. Alonso (1.13,698 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.15,377 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  11. GP von Großbritannien (10.07.2005):
    Streckenlänge: 5,141 km; Renndistanz: 308,355 km = 60 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: K. Räikkönen (1.18,233 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.18,739 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  12. GP von Deutschland (24.07.2005):
    Streckenlänge: 4,574 km; Renndistanz: 306,458 km = 67 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: M. Schumacher (1.13,306 min); Rundenrekord: K. Räikkönen (2004, 1.13,780 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  13. GP von Ungarn (31.07.2005):
    Streckenlänge: 4,381 km; Renndistanz: 306,663 km = 70 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: M. Schumacher (1.19,146 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.19,071 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  14. GP Türkei (21.08.2005):
    Streckenlänge: 5,340 km; Renndistanz: 309,720 km = 58 Runden; Sieger 2004: –; Pole 2004: –; Rundenrekord: –
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  15. GP von Italien (04.09.2005):
    Streckenlänge: 5,793 km; Renndistanz: 306,720 km = 53 Runden; Sieger 2004: R. Barrichello; Pole 2004: R. Barrichello (1.20,089 min); Rundenrekord: R. Barrichello (2004, 1.21,046 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  16. GP von Belgien (11.09.2005):
    Streckenlänge: 6,976 km; Renndistanz: 306,944 km = 44 Runden; Sieger 2004: K. Räikkönen; Pole 2004: J. Trulli (1.56,232 min); Rundenrekord: K. Räikkönen (2004, 1.45,108 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  17. GP von Brasilien (25.09.2005):
    Streckenlänge: 4,309 km; Renndistanz: 305,909 km = 71 Runden; Sieger 2004: J.P. Montoya; Pole 2004: R. Barrichello (1.10,646 min); Rundenrekord: J.P. Montoya (2004, 1.11,473 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  18. GP von Japan (09.10.2005):
    Streckenlänge: 5,807 km; Renndistanz: 307,573 km = 53 Runden; Sieger 2004: M. Schumacher; Pole 2004: M. Schumacher (1.33,542 min); Rundenrekord: R. Barrichello (2004, 1.32,730 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse
  19. GP von China (16.10.2005):
    Streckenlänge: 5,451 km; Renndistanz: 305,066 km = 56 Runden; Sieger 2004: R. Barrichello; Pole 2004: R. Barrichello (1.34,012 min); Rundenrekord: M. Schumacher (2004, 1.32,238 min)
    Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

Geändert von Albert (09.10.2005 um 13:25 Uhr)
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Alt 27.02.2005, 13:55     #2
Albert   Albert ist offline
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Großer Preis von Australien, 4.-6. März 2005 - VORSCHAU

Am Sonntag, dem 6. März 2005, beginnt im australischen Melbourne die mit 19 Rennen längste Saison der Formel-1-Geschichte. Nach vier Jahren mit konstanter Fahrerbesetzung startet das BMW WilliamsF1 Team mit neuen Gesichtern in die WM: Mark Webber freut sich auf seinen Heim-Grand-Prix, der Deutsche Nick Heidfeld pilotiert den zweiten FW27.

Seit der Vorstellung des neuen Chassis mit dem BMW P84/5 Motor legte das BMW WilliamsF1 Team auf drei verschiedenen Rennstrecken 25 370 Testkilometer zurück. Im Rahmen der Wintertests hat Reifenpartner Michelin eine härtere Reifenmischung entwickelt, mit der auf die Distanz dennoch dem Vorjahr recht vergleichbare Rundenzeiten zu erzielen sind.

Mark Webber:
In Melbourne vor meinen Landsleuten zu starten, ist etwas ganz Besonderes für mich. Dieses Rennen und die Partyatmosphäre in und um den Albert Park sind ein Erlebnis. Ich hoffe, wir können den Zuschauern mit einem guten Saisonstart weiteren Grund zur Freude geben. Ich komme in Melbourne immer recht gut zurecht, die Strecke gefällt mir. Aber in Sachen Standfestigkeit ist dieser GP hart - in den vergangenen beiden Jahren bin ich nicht ins Ziel gekommen. Davor, in meinem ersten Australien-GP, bin ich allerdings Fünfter geworden, und 2005 würde ich das gerne übertreffen.

Als Straßenkurs ist die Strecke fahrerisch anspruchsvoll. Weil sehr viele Rahmenrennen stattfinden, ist der Belag bis zum Formel-1-Start in aller Regel sauber gefahren, was gut ist. Ich erwarte einen sehr engen Kampf an der Spitze. Es wäre großartig, wenn wir einige Punkte aus Australien in die weitere Saison mitnehmen könnten. Bekanntlich wird dieser Grand Prix der erste, der unter dem neuen Reglement ausgetragen wird. Wir werden alle lernen müssen, gut auf die Reifen aufzupassen, damit derselbe Satz beide Qualifyings und die gesamte Renndistanz übersteht. Das ist für die Fahrer und Teams eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.

Nick Heidfeld:
Hinter mir liegt eine intensive und lehrreiche Zeit. Meine Freude auf das erste Rennen ist riesengroß. Das Etappenziel, in einem Top-Team anzutreten, habe ich nun erreicht. Meine sportlichen Ziele noch nicht, daran will ich jetzt arbeiten.

Die Rennstrecke in Melbourne ist schön und anspruchsvoll. Am Anfang bietet sie immer sehr wenig Haftung, was sich im Laufe des Wochenendes stark verändert.
Bei den Testfahrten waren wir standfest, das könnte ein entscheidender Vorteil sein. Die Balance des FW27 ist insgesamt sogar besser als die des FW26. Für Melbourne werden wir noch weitere Aerodynamik-Entwicklungen bekommen, um den Abtrieb weiter zu verbessern. Australien ist mein Lieblingsreiseland. Deshalb finde ich es sehr schön, dass man immer ein paar Tage früher anreist, um sich zu akklimatisieren.

Sam Michael (Technical Director WilliamsF1):
Melbourne ist für alle eines der aufregendsten Rennen überhaupt, weil jeder wissen will, wo er mit seinem neuen Auto steht. Wegen der Reglementänderungen ist diese Frage in diesem Jahr noch interessanter als sonst. Es liegt in seiner Natur als Straßenkurs, dass der Albert Park wenig Grip bietet. Die Streckenführung ist eine Kombination aus langsamen und mittelschnellen Kurven sowie zwei Hochgeschwindigkeitspassagen. Wie jetzt für die meisten Kurse, ist in Melbourne eine Abstimmung für maximalen Abtrieb angezeigt. Das liegt im neuen Reglement begründet, das den Abtrieb an Front und Heck per se eingeschränkt hat. Die Fahrzeugabstimmung wird vor allem zum Ziel haben, gute Traktion aus niedrigen Geschwindigkeiten zu ermöglichen. Das ist mit den neuen Fahrzeugen schwieriger zu realisieren. Die Anzahl der Bremsmanöver aus hohem Tempo ist relativ groß, entsprechend hoch sind hier die Anforderungen.

Wir werden 2005 andere Rennstrategien erleben. Denn in den beiden Qualifyings erkämpft man sich quasi die Hälfte des Startplatzes mit geringem Sprit-Niveau, die andere Hälfte aber mit dem bereits für das Rennen betankten Wagen. Das bedeutet: Die Auswirkungen von viel Kraftstoff im zweiten Qualifying auf den Startplatz halbieren sich. Deshalb wird es eine Tendenz zu späteren ersten Stopps im Rennen geben.

Wir haben im Winter hart gearbeitet, um genug Daten über die Dauerbelastbarkeit der Reifen zu sammeln und bei den Rennen die optimale Mischung wählen zu können. Dadurch, dass jetzt beide Qualifyings und das Rennen mit demselben Reifensatz bestritten werden müssen, hat sich der Schwerpunkt auf gute Rennreifen verlagert. Außerdem haben wir unsere beiden neuen Fahrer diesbezüglich gründlich auf die Anforderungen der Rennstarts vorbereitet.

Wegen der vielen Reglementänderungen haben sicherlich alle Teams bezüglich Aerodynamik und Motoreinsatz eine steile Lernkurve vor sich, das werden wir vor allem während der ersten vier oder fünf Rennen sehen. Später wird es wieder der normale Wettlauf werden, welches Team am besten und am schnellsten weiterentwickelt.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Nach der Phase der Heimarbeit und Wintertests ist die Spannung zuletzt mit jedem Tag gestiegen. Alle im Team wollen wissen, wo wir wirklich stehen, und jeder fiebert dem ersten Rennen in Melbourne dementsprechend entgegen.

Die vergangenen Monate haben sich vor allem als ein Wettrennen der Ingenieure erwiesen, die unter Zeitdruck auf gravierende Reglementänderungen reagieren mussten. Für BMW war die große Aufgabe, dass die Motoren nun zwei Wochenenden durchhalten müssen. Dies ist das Vierfache der Laufleistung gegenüber 2003 - für die Ingenieure eine Riesenherausforderung. Ähnlich ist die Vorgabe einzuschätzen, mit nur einem Reifensatz Qualifying und Rennen zu bestreiten. Zuverlässigkeit wird damit beim Saisonauftakt und voraussichtlich über die erste Saisonhälfte zum entscheidenden Erfolgsfaktor.


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum Albert Park Melbourne/6. März 2005
Startzeit (lokal/GMT) 14:00 Uhr/03:00 Uhr (Deutschland 04:00 Uhr)
Runde/Renndistanz 5,303 km/507,574 km (58 Runden)
Sieger 2004 Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro)
Pole 2004 Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.24,408 min
Rundenrekord Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.24,125 min
F1-Statistik: BMW WilliamsF1 Team 85 Starts, 10 Siege, 16 Polepositions
WilliamsF1 vor 2000 361 Starts, 103 Siege, 108 Polepositions
BMW vor 2000 97 Starts, 9 Siege, 15 Polepositions


Zeitplan:

Freies Training: Freitag 11:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 15:00 Uhr
Samstag 09:00 - 09:45 Uhr und 10:15 - 11:00 Uhr
Qualifying: Samstag 13:00 Uhr
Sonntag 10:00 Uhr

Beide Qualifyings werden als Einzelzeitfahren ausgetragen. Wer im ersten Qualifying Schnellster ist, darf zum zweiten Qualifying als Letzter antreten. Die Rundenzeiten beider Qualifyings werden zur Ermittlung der Startaufstellung addiert. Nach dem Abschluss-Qualifying gelten Parc-Fermé-Bestimmungen. Beide Qualifyings und das gesamte Rennen müssen mit demselben Satz Reifen bestritten werden.

Historie und Hintergrund:

Die Rennstrecke durch den idyllischen Albert Park mit seinem gleichnamigen See ist 2005 zum zehnten Mal Austragungsort des Großen Preises. Zuvor fand der GP in Adelaide statt, wo WilliamsF1 vier Siege erzielte. Den bisher einzigen Sieg von WilliamsF1 in Melbourne holte 1996 der Brite Damon Hill.

Im Jahr 2000 belegte Ralf Schumacher beim Debüt des Teams Rang drei - es war der erfolgreichste Einstieg eines Motorenherstellers seit 1967.

Melbourne, die zweitgrößte Stadt Australiens (3,2 Millionen Einwohner), liegt an der östlichen Südküste Australiens und ist die Hauptstadt des Staates Victoria. Die geschäftige Innenstadt ist geprägt von einem Mix aus moderner und historischer Architektur.
Aus Anlass des zehnten GP in Melbourne findet am Mittwoch vor dem Rennen, dem 2. März, von 12:30 - 13:30 Uhr in der Innenstadt eine große Formel-1-Parade statt. Am Donnerstag, dem 3. März, haben Fans freien Zutritt zur Rennstrecke.

Im Rahmen des GP Australien findet ein Prominenten- und Wohltätigkeitsrennen mit Fahrzeugen der BMW 1er Reihe statt. Der Erlös kommt den Tsunami-Opfern zugute.

Die Zielflagge beim diesjährigen GP wird die Schauspielerin Bo Derek schwenken.


Mark Webber #7 / Nick Heidfeld #8
Geboren 27.08.76, Queanbeyan (AUS) / 10.05.77, Mönchengladbach (DEU)
Nationalität Australier / Deutscher
Wohnort Aylesbury (GB) / Stäfa (CH)
Familienstand Lebensgefährtin Ann / Lebensgefährtin Patricia
Größe 1,84 m / 1,64 m
Gewicht 74 kg / 59 kg
F1-Debüt 2002, Melbourne / 2000, Melbourne
GP-Starts 50 / 84
WM-Punkte insg. 26 / 28
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Alt 04.03.2005, 20:38     #3
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GP Australien - Freies Training (04.03.2005)

Wetter: trocken, zeitweise bedeckt, 19-20°C Luft, 26-31°C Asphalt

Melbourne (AUS). Das BMW WilliamsF1 Team erlebte am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Australien mit den beiden neuen Piloten Nick Heidfeld und Mark Webber einen reibungslosen Auftakt zur Saison 2005.

Nick Heidfeld:
Erstes Training: 11. (1.29,172 min)
Zweites Training: 3. (1.25,940 min)
Chassis: FW27 04
Der erste Tag lief besser, als ich nach den Wintertests erwartet hatte. In der ersten Stunde gab es bei meinem Auto ein kleines Elektronikproblem. Deshalb habe ich nicht ganz so viele Runden gefahren wie ursprünglich geplant. Am Nachmittag lief aber alles nach Plan. Insgesamt bin ich mit dem Auftakt zufrieden.

Mark Webber:
Erstes Training: 7. (1.28,269 min)
Zweites Training: 15. (1.27,329 min)
Chassis: FW27 03 (T-Car FW27 02)
Die ersten Runden hätten wir hinter uns, die Saison hat endlich begonnen. Es ging heute um Reifentests bei gleichzeitiger Motorschonung. Wir haben den Reifenvergleich abgeschlossen. In der zweiten Stunde gab es bei meinem Auto ein Problem im Kraftstoffsystem. Es hat etwas Zeit gekostet, aber die Mechaniker haben es ziemlich schnell repariert.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Zunächst einmal ist es gut, dass die Saison endlich losgeht. Bei beiden Autos haben wir uns heute auf die Bewertung von Reifenmischungen und Rennabstimmungen konzentriert. An Marks Auto gab es ein Problem mit einem Benzindruck-Sensor, dadurch hat er in der zweiten Trainingsstunde etwas Zeit verloren. Generell entspricht unser Abschneiden heute in etwa unseren Erwartungen. Jetzt werden wir uns auf die Abstimmung für das morgige Qualifying konzentrieren. Laut Wettervorhersage soll es morgen regnen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Wir sind mit dem Verlauf der Freitag-Trainings zufrieden. Die wichtigste Aufgabe ist die Auswahl der richtigen Reifen. Beide Fahrer haben sich deshalb auf Long-Runs konzentriert, um beide Reifentypen unter Rennbedingungen zu vergleichen. Wir haben zum Reifenvergleich die Motordrehzahl nicht voll ausgereizt, dafür aber die Rundenzahl nicht beschränkt. Beide Fahrer waren überdurchschnittlich viel unterwegs.
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Alt 06.03.2005, 18:48     #4
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GP Australien - 1. QUALIFIKATION (05.03.2005)

Wetter: erst abtrocknend, dann Regen, 15-17°C Luft, 14-23°C Asphalt

Melbourne (AUS). Extrem wechselhaftes Wetter prägte das erste Einzelzeitfahren der WM 2005. Die Palette reichte von nahezu vollständig trockener Bahn bis zum kräftigen Schauer. Die Fahrer des BMW WilliamsF1 Teams hatten frühe Startzeiten und fuhren auf abtrocknender Strecke. Die fünf Starter nach ihnen hatten die besten Bedingungen, dann setzte heftiger Regen ein. Mark Webber belegte im ersten Qualifying Platz drei, Nick Heidfeld Position sieben. Die Entscheidung über den Startplatz fällt am Sonntag nach dem zweiten Qualifying. Die Startaufstellung ergibt sich aus der Addition der Rundenzeiten beider Einzelzeitfahren.

Mark Webber: 3. (1.36,717 min)
Chassis: FW27 03 (T-Car FW27 02)
Die Bedingungen waren nicht einfach, das Wetter wechselte vor meinen Augen. Nicht gerade typisch australisches Wetter. Ich bin jedenfalls zufrieden mit meiner Runde und froh, dass ich vor dem Regenguss an der Reihe war. Es war hart, die richtige Abstimmung für dieses Qualifying zu wählen - den richtigen Reifen, den richtigen Reifendruck, die richtige Balance. Eine einzige Runde ist für keinen leicht, weder für Fahrer noch für Ingenieure. In so einer Situation kann man ganz schnell dumm aussehen. Jedenfalls habe ich jetzt sozusagen meine halbe Qualifying-Runde hinter mir, morgen ist die zweite Hälfte dran.

Nick Heidfeld: 7. (1.39,717 min)
Chassis: FW27 04
Ich kann mit meiner Runde nicht zufrieden sein, ich habe mich in Kurve zwölf zu weit nach außen tragen lassen, bin neben die Strecke gerutscht und habe Zeit verloren. Andererseits konnte ich immerhin auf abtrocknender Strecke fahren. Wir hatten uns für Intermediates entschieden, das war definitiv die richtige Wahl. Jetzt bin ich gespannt, welche Bedingungen wir morgen vorfinden.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Durch das Wetter war das Qualifying heute natürlich extrem interessant. Unsere beiden Autos waren an der Reihe, bevor die Strecke abgetrocknet war. Beide fuhren mit Intermediates. Das heutige Ergebnis sichert uns gute Ausgangspositionen für das morgige Abschlussqualifying. Ich denke, wir können unsere Positionen festigen. Unsere Autos haben eine hohe Zuverlässigkeit.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das erste Qualifying der Saison 2005 wurde zu einem spektakulären Regen-Roulette, dessen Ergebnisse nicht aussagekräftig sind. Die Zeitabstände ab Platz acht sind so groß, dass sie am Sonntag im zweiten Qualifying kaum wettzumachen sind. Das verspricht eine interessante Startaufstellung für das erste Rennen. Unsere beiden Fahrer haben bisher eine relativ günstige Ausgangsposition erwischt. Technisch gab es heute keine Probleme.
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Alt 06.03.2005, 18:50     #5
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GP Australien - Abschlussqualifying (06.03.2005)

Wetter: trocken, leicht bewölkt, 16-17°C Luft, 21-26°C Asphalt

Melbourne (AUS). Das BMW WilliamsF1 Team startet am heutigen Sonntag beim Saisonauftakt in Melbourne mit Mark Webber aus der zweiten Reihe. Der Australier qualifizierte sich mit der schnellsten Runde am Sonntag für Startplatz drei. Teamkollege Nick Heidfeld geht als Siebter ins Rennen. Die Startaufstellung ergibt sich 2005 aus der Addition der Rundenzeiten aus zwei Einzelzeitfahren am Samstag und am Sonntag.


Fahrer Qualifying Samstag Qualifying Sonntag Gesamt: Position / Zeit
M. Webber 3. / 1.36,717 min 1. / 1.28,279 min 3. / 3.04,996 min
N. Heidfeld 7. / 1.39,717 min 6. / 1.29,413 min 7. / 3.09,130 min


Mark Webber:
Chassis: FW27 03 (T-Car FW27 02)
Es ist toll, dass ich zu meinem ersten Rennen für das BMW WilliamsF1 Team aus der zweiten Reihe starten kann. Im gestrigen Qualifying hatte ich ein glückliches Timing, das hat im Gesamtresultat eine große Rolle gespielt. Die Balance des Autos ist gut, und auch das Aerodynamik-Paket funktioniert. Außerdem haben sich die Streckenbedingungen ständig verbessert. Wir werden heute im Rennen eine Menge lernen, besonders über Reifen.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 04
Meine Runde war ganz gut und hat Spaß gemacht. Die Aufgabe war nicht ganz einfach. Sowohl die Wetterbedingungen als auch das Fahrzeuggewicht waren mit gestern nicht zu vergleichen. Mark und ich haben beide gute Startpositionen, ich freue mich auf das Rennen.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Mit Blick auf die Positionen entspricht das Ergebnis unseren Erwartungen. Mark ist Dritter geblieben, Nick Siebter. Mark ist die schnellste Runde in diesem zweiten Qualifying gefahren. Das war eine beeindruckende Vorstellung, aber jetzt steht natürlich das Rennen im Vordergrund. Ich rechne mit einem langen und interessanten Grand Prix.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Im Gegensatz zum ersten Durchgang ist das zweite Qualifying ohne große Überraschungen verlaufen, zumindest was die vorderen 15 Positionen angeht. Mark hat die schnellste Runde hingelegt und damit seinen dritten Startplatz gefestigt. Nick hat seine siebte Position problemlos nach Hause gebracht. Für das Rennen sollten damit beide gut gerüstet sein.
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Alt 06.03.2005, 18:52     #6
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GP Australien - Rennen (06.03.2005)

Wetter: trocken, bewölkt, 19-21°C Luft, 24-28°C Asphalt

Melbourne (AUS). Vier Punkte für das BMW WilliamsF1 Team beim Saisonauftakt: Mark Webber wurde beim Großen Preis von Australien im Albert Park von Melbourne Fünfter. Das gleiche Ergebnis, seine bisherige Bestmarke, hatte der Australier 2002 bei seinem ersten F1-Rennen am selben Ort erzielt. Teamkollege Nick Heidfeld wurde 15 Runden vor Schluss in einen Unfall mit Michael Schumacher verwickelt und schied aus.

Mark Webber: 5.
Chassis: FW27 03 / achtschnellste Runde: 1.26,493 in Rd. 37
Fünfter zu werden, ist beim besten Willen kein schlechter Start in die Saison. Aber ich denke, wir hatten heute das Zeug für ein besseres Ergebnis. Ich habe in der ersten Kurve einen Platz an Coulthard verloren, weil ich nicht riskieren wollte, mir mit blockierenden Rädern die Reifen zu ruinieren. Danach steckte ich hinter ihm fest, was einigermaßen frustrierend war. Jedenfalls haben wir das erste Rennen der Saison nun hinter uns und sind um einige Erfahrungen mit dem Auto und den Reifen reicher. Wir waren zuverlässig, und das ist sehr wichtig.

Nick Heidfeld: Unfall in Runde 42
Chassis: FW27 04 / zwölftschnellste Runde: 1.26,854 in Rd. 38
Beim Start habe ich zwei Plätze gutgemacht und war Fünfter, das ganze erste Renndrittel lief gut. Aber nach dem ersten Boxenstopp blieb ich hinter Trulli und Klien stecken, da konnte ich nicht viel ausrichten. Zu dem Unfall mit Michael denke ich, dass mein Verhalten in Ordnung war. Er kam nach seinem Boxenstopp nicht sehr gut aus der ersten Schikane heraus, weil er nicht auf der Ideallinie war. Ich fuhr neben ihn und hätte ihn ausbremsen können, aber er ließ mir absolut keinen Platz und drängte mich auf das Gras, wo man natürlich nicht bremsen kann. Abgesehen von diesem bedauerlichen Ende lief unser Wochenende hier insgesamt gut, besser als erwartet. Und Mark hat ein paar Punkte geholt.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Wir können ein paar Punkte mitnehmen, das ist schließlich das Wichtigste. Schade, dass es nicht mehr wurden. Wir waren sicherlich schnell genug, um noch zwei oder drei Zähler mehr zu ernten. Mark ist ein gutes Rennen gefahren, Nick bis zu dem Unfall mit Michael auch. Die Michelin-Reifen haben solide durchgehalten. Zum Großen Preis von Malaysia werden wir mit weiteren Verbesserungen am Chassis antreten.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Es wäre heute mehr drin gewesen. Unsere Rundenzeiten waren im Vergleich zur Konkurrenz in Ordnung, aber der Rennverlauf hat uns nicht in die Hände gespielt. Beide Fahrer sind über weite Strecken im Verkehr stecken geblieben und haben dadurch Plätze verloren. Der Unfall von Nick und Michael war unglücklich und unnötig. Technisch gab es keinerlei Probleme. Entsprechend dem Reglement wird Nick für Malaysia einen neuen Motor erhalten. Der Motor von Marks Auto wird verplombt und auf den Weg nach Sepang gebracht.

Test in Jerez: 10. und 11. März, Antonio Pizzonia
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Alt 14.03.2005, 06:44     #7
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GP Malaysia - Vorschau

Am 20. März startet die Formel 1 im Süden von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur zum zweiten von 19 WM-Läufen 2005. Die moderne Rennstrecke in Sepang verspricht Spannung: Großzügige Geraden und lang gezogene Kurven bieten erstklassige Überholmöglichkeiten. Der technisch anspruchsvolle Kurs und die extremen Wetterbedingungen der Region machen den Großen Preis von Malaysia zum Härtetest für Mensch und Material. Dies gilt insbesondere für die Formel-1-Motoren, die dort bei zu erwartenden Lufttemperaturen jenseits der 35 Grad erstmals ein zweites GP-Wochenende in Folge überstehen müssen.

Mark Webber:
Ich habe gute und schlechte Erinnerungen an das Rennen in Malaysia. Einen Startplatz in der ersten Reihe erobert zu haben, war im vergangenen Jahr natürlich toll. Aber dann konnte ich diesen Vorteil nicht umsetzen. Die Hitze ist für die Fahrer und die Teams in punkto Kühlung, Bremsen und Reifen eine enorme Herausforderung. Ich mag die Rennstrecke sehr. Das Wetter ist unberechenbar und immer extrem. Wenn es regnet, dann regnet es mächtig. In Sepang werden wir wohl auch mehr über die wahren Leistungsverhältnisse im Feld erfahren. Das erste Qualifying in Melbourne gab wegen des Regens ja keinen echten Aufschluss. Wenn wir in Malaysia konstante Bedingungen haben, bekommen wir mehr Klarheit. Ich bin sehr gespannt auf mein nächstes Rennen für das BMW WilliamsF1 Team.

Nick Heidfeld:
Der Große Preis von Malaysia ist ein außergewöhnliches Rennen, und zwar in erster Linie wegen der hohen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit. Deshalb fliege ich zwischen den ersten beiden Saisonrennen auch nicht nach Hause. Ich werde die Zeit diesmal in Südmalaysia verbringen, um mich an das Klima zu gewöhnen. In den Jahren mit dem Sauber Team war ich häufig in Malaysia und kenne mich von daher auch ganz gut aus dort. Ich freue mich auf die Strecke, auf der ich bisher immer gut klargekommen bin.

Sam Michael (Technical Director WilliamsF1):
In Malaysia können uns Lufttemperaturen von bis zu 40 Grad erwarten, außerdem gibt es dort häufig heftige Tropengewitter. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag ist in Sepang mit 2400 Millimetern höher als auf jeder anderen Rennstrecke, auf der wir fahren. Die hohen Temperaturen haben Einfluss auf den Reifenverschleiß und auf die Kühlöffnungen am FW27. Wir müssen gewährleisten, dass der Motor nicht überhitzt.

Die Strecke erfordert hohen Abtrieb. Dies und die zahlreichen Richtungswechsel in mittelschnellen und schnellen Kurven machen den Kurs für die Fahrer sehr anstrengend. Außerdem gibt es drei langsame Kurven sowie die vier Geraden, auf denen Motorleistung gefordert ist. Auch Überholmöglichkeiten sind vorhanden.

Wir bringen einige neu entwickelte Teile mit nach Malaysia, die den FW27 gegenüber dem Einsatz in Melbourne verbessern werden. Unser Reifenpartner Michelin hat zwei bereits erprobte Reifenvarianten parat. Wenn sie so gut funktionieren wie jene in Melbourne, dürfte es keinerlei Probleme geben. Sollten beide Qualifyings auf trockener Strecke ausgetragen werden, wird die Rennstrategie besonders interessant. Wir wollen in Malaysia ein solides Ergebnis einfahren, um unsere Position in der Konstrukteurs-WM zu verbessern.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
In Australien hatten wir keinerlei Schwierigkeiten mit den BMW P84/5 Motoren. In Malaysia werden wir nun erstmals mit einem Motor antreten, der schon ein Grand-Prix-Wochenende hinter sich hat. Und das bei dem Hitzerennen schlechthin. In Sepang kommen zwei große Herausforderungen zusammen: doppelte Ausdauer und extreme thermische Belastung.

Um den tropischen Temperaturen entgegenzuwirken, werden wir bei allen Teams wieder zusätzliche bzw. größere Kühllufteinlässe an den Seitenkästen vorn sowie Austrittsöffnungen in Form von Löchern, Schlitzen, Kaminen oder Auspuffverkleidungen sehen. Außerdem wird im Stand gekühlt. Sobald das Fahrzeug in die Box kommt, hängen Mechaniker mit Trockeneis gespeiste Ventilatoren in die Einlässe der Seitenkästen.

Unmittelbar vor dem Start, wenn die Fahrzeuge nach der Einführungsrunde noch einmal anhalten, geht das nicht. Diese Situation - ohne Fahrtwind und in der prallen Sonne auf dem heißen Asphalt - kann kritisch werden. Die Wassertemperatur kann schnell ansteigen. Um kostspielige Hochdrucksysteme zu unterbinden, hat die FIA ein Ventil im Wasserkreislauf vorgeschrieben, das bei einem Druck von 4,5 bar öffnet. Passiert das beim Warten auf den Start, dampft Wasser ab, das später nicht mehr ersetzt werden kann. Keine Frage: Der BMW P84/5 steht vor einem Härtetest.


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum:
Sepang International Circuit/20. März 2005

Startzeit (lokal/GMT):
15:00 Uhr/07:00 Uhr (Deutschland 08:00 Uhr)

Runde/Renndistanz:
5,543 km/310,408 km (56 Runden)

Sieger 2004:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro)

Pole 2004:
Michael Schumacher (Scuderia Ferrari Marlboro), 1.33,074 min

Rundenrekord:
Juan Pablo Montoya (BMW WilliamsF1 Team, 2004)1.34,223 min

F1-Statistik: BMW WilliamsF1 Team:
86 Starts, 10 Siege, 16 Polepositions

WilliamsF1 vor 2000:
361 Starts, 103 Siege, 108 Polepositions

BMW vor 2000:
97 Starts, 9 Siege, 15 Polepositions


Historie und Hintergrund:

Zum siebten Mal startet die Formel 1 auf der Rennstrecke von Sepang. Die moderne und großzügige Anlage, entworfen vom deutschen Architekten Hermann Tilke, liegt etwa eine halbe Fahrstunde südlich der Stadt Kuala Lumpur.

KL ist das Zentrum des modernen Malaysia. Die Hauptstadt ist gleichzeitig die größte Stadt des Landes und bietet lebendige asiatische Kultur Seite an Seite mit britischen Kolonialbauten und berühmten Hightech-Bauwerken wie den 452 Meter hohen Petronas-Towers.

2002 feierte das BMW WilliamsF1 Team beim Großen Preis von Malaysia seinen ersten Doppelsieg - Ralf Schumacher gewann vor Juan Pablo Montoya.


Mark Webber #7
Geboren: 27.08.76, Queanbeyan (AUS)
Nationalität: Australier
Wohnort: Aylesbury (GB)
Familienstand : Lebensgefährtin Ann
Größe: 1,84 m
Gewicht: 74 kg
F1-Debüt: 2002, Melbourne
GP-Starts: 51
WM-Punkte insg.: 30


Nick Heidfeld #8
Geboren: 10.05.77, Mönchengladbach (DEU)
Nationalität: Deutscher
Wohnort: Stäfa (CH)
Familienstand: Lebensgefährtin Patricia
Größe: 1,64 m
Gewicht: 59 kg
F1 Debüt: 2000, Melbourne
GP-Starts: 85
WM-Punkte insg.: 28


Ergebnisse 05 / Mark Webber
GP Australien
Qualifying / Rennen / Punkte
3. / 5. / 4


Ergebnisse 05 / Nick Heidfeld
GP Australien
Qualifying / Rennen / Punkte
7. / Unfall / -
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Alt 19.03.2005, 08:23     #8
Albert   Albert ist offline
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GP Malaysia - 1. und 2. FREIES TRAINING 18. März 2005

Wetter: trocken, 33-38°C Luft, 39-56°C Asphalt, 38-40% Luftfeuchtigkeit

Sepang (MAL). Bei extremer Hitze gingen am Freitag die ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Malaysia über die Bühne. Während Nick Heidfeld ohne Störungen trainieren konnte, fuhr Teamkollege Mark Webber im zweiten freien Training wegen Schaltproblemen nur zwei Runden.

Nick Heidfeld:
Erstes Training: 6. (1.36,551 min)
Zweites Training: 15. (1.37,067 min)
Chassis: FW27 04 (T-Car FW27 02
Für mich war es ein problemloser Auftakt. Ich habe alles erledigt, was wir uns vorgenommen hatten. Diverse gelbe Flaggen und zeitweise dichter Verkehr haben das zweite Training etwas schwieriger gemacht, aber diese Probleme hatten schließlich alle. Ich bin sicher, wir sind besser als unsere Rundenzeiten von heute ahnen lassen.

Mark Webber:
Erstes Training: 10. (1.36,989 min)
Zweites Training: keine Zeit
Chassis: FW27 03
Kein guter Tag für mich, aber so etwas passiert eben. Wegen Problemen beim Gangwechsel konnte ich das zweite, wichtigere Training nicht fahren. Aber Nick hat die nötigen Daten gesammelt, und das ist am Freitag das Entscheidende. Jetzt werden wir unsere Hausaufgaben für Samstag erledigen.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Nach einem guten ersten Training am Morgen hatten wir nachmittags ein Schaltproblem an Marks Auto. Wir untersuchen gerade, wo der Fehler lag. Nick konnte ungestört fahren. Er hat vor allem Reifen getestet und verschiedene Kühlervarianten für das Rennen am Sonntag ausprobiert. Wir haben einige neue Aerodynamik-Teile für den FW27 mitgebracht. Sie arbeiten alle korrekt. Das Rennen hier wird vor allem bezüglich Kühlung, Motoren, Getriebe und Bremsen eine harte Nuss. Das zeichnet den GP von Malaysia aus.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Die Temperaturen am ersten Trainingstag waren ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Am Sonntag soll es sogar noch heißer werden. Bei uns lief heute noch nicht alles rund. Mark hatte ein Problem mit der Schaltung und musste deshalb das zweite Training abbrechen. Nick erledigte die Reifenauswahl allein und ist entsprechend ausschließlich Long-Runs gefahren. Beide Motoren liefen einwandfrei und innerhalb der vorgegebenen Temperaturen.
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Alt 19.03.2005, 08:25     #9
Albert   Albert ist offline
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GP Malaysia - 1. Qualifikation (19.03.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 36-37°C Luft, 52-54°C Asphalt, 39% Luftfeuchtigkeit

Sepang (MAL). Die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams belegten im ersten von zwei Einzelzeit-Qualifikationen zum Großen Preis von Malaysia die Plätze sechs (Mark Webber) und acht (Nick Heidfeld).

Mark Webber: 6. (1.33,204 min)
Chassis: FW27 03
Ich bin einigermaßen happy mit meiner Runde. Diese Strecke war immer gut zu mir. Ich hoffe, wir erzielen morgen einen guten Startplatz, kommen ins Ziel und nehmen ein paar Punkte mit. Nachdem ich gestern ziemlich frustriert war, weil ich im zweiten Training nicht zum Fahren kam, ist Platz sechs heute nicht so schlecht. Außerdem macht Michelin anscheinend im Vergleich zur Konkurrenz den besseren Job. Ich denke, auch von daher können wir morgen ein gutes Rennen haben.

Nick Heidfeld: 8. (1.33,464 min)
Chassis: FW27 04 (T-Car FW27 02)
Ich bin recht zufrieden mit meiner Qualifying-Runde. Die Balance des Autos war in einigen Kurven nicht optimal, das hat etwas Zeit gekostet. Aber ich war früh unterwegs, die Strecke war noch ziemlich schmutzig, und dafür ist die Rundenzeit in Ordnung. Michael war im Ferrari unter identischen Bedingungen langsamer. Ich habe ein gutes Gefühl für Qualifying und Rennen morgen. Ich bin gestern einige gute Long-Runs gefahren, und auch das freie Training heute Vormittag war produktiv. Die neuen Aerodynamik-Teile sind eine große Verbesserung.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Unser Tag war insgesamt okay. Der FW27 verfügt für diesen GP über einige weitere Aerodynamik-Verbesserungen, aber in der Formel 1 ist nun einmal alles relativ zur Konkurrenz. Wir arbeiten hart, um uns weiter zu verbessern. Das Rennen wird sicher besonders interessant, vor allem bezüglich der Kühlung. Die Außentemperaturen sind eben extrem. Außerdem werden der Umgang mit den Reifen und deren Verschleiß über die Distanz Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches Abschneiden.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Beide Fahrer hatten eine ordentliche Runde ohne größere Probleme. Die Positionen entsprechen aufgrund unseres derzeitigen Leistungsvermögens unseren Erwartungen. Es wird interessant sein zu sehen, wie der Konkurrenzvergleich mit vollem Tank im zweiten Qualifying aussieht. Die Technik funktionierte einwandfrei.
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Alt 20.03.2005, 07:20     #10
Albert   Albert ist offline
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GP Malaysia - Abschlussqualifying (20.03.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 34-36°C Luft, 44-50°C Asphalt, 38-45% Luftfeuchtigkeit

Sepang (MAL). Mark Webber hat sich beim Großen Preis von Malaysia, der heute Nachmittag um 15 Uhr Ortszeit gestartet wird, für Startplatz vier qualifiziert. Nick Heidfeld ist Zehnter in der Addition der beiden Einzelzeitfahren von Samstag und Sonntag.

Fahrer Qualifying Samstag Qualifying Sonntag Gesamt: Position / Zeit
M. Webber 6. / 1.33,204 min 4. / 1.35,700 min 4. / 3.08,904 min
N. Heidfeld 8. / 1.33,464 min 9. / 1.36,453 min 10. / 3.09,917 min

Mark Webber:
Chassis: FW27 03
Es ist tückisch für uns Fahrer, auf einer einzigen Runde alles zu geben, dabei aber ein im Vergleich zu gestern schwereres und folglich zwischen 2,3 und 3,0 Sekunden langsameres Auto beherrschen zu müssen. Das Qualifying in Melbourne hatte unter sehr ungewöhnlichen Bedingungen stattgefunden. Das Qualifying hier in Sepang reflektiert die wahren Kräfteverhältnisse besser. Ich bin zufrieden mit meinem Startplatz. Es wird interessant zu sehen, wie sich das Rennen entwickelt. Dann werden wir erfahren, wer welche Kraftsstoffmenge getankt hat.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 04 (T-Car FW27 02)
Das war nicht gerade meine beste Runde, ich bin damit nicht zufrieden. Ich habe in Kurve vier einen Fehler gemacht, der Zeit und folglich Plätze in der Startaufstellung gekostet hat. Außerdem war die Balance meines Autos nicht so wie erwartet. Mein FW27 war schwierig zu fahren. Aber jetzt sehen wir, was wir im Rennen erreichen können. In den Long-Runs am Freitag waren wir schnell, das macht uns zuversichtlich.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Für uns lief das zweite Qualifying etwas durchwachsen. Mark hat sich eine gute Ausgangsposition für das heutige Rennen verschafft. Um Nicks Runde ist es schade. Er hat bei einem Fehler im zweiten Streckenabschnitt etwa eine halbe Sekunde verloren. Das Rennen heute Nachmittag wird bei der Hitze sehr hart. Nachdem wir die ersten beiden Qualifyings unter normalen Bedingungen erlebt haben, sind wir nun gespannt auf die Performance der Konkurrenten unter Rennbedingungen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Ein gemischtes Resultat für uns: Mark hat gegenüber Samstag zwei Plätze gewonnen, Nick hat zwei verloren. Marks Runde schätze ich sehr hoch ein. Ein Startplatz in der zweiten Reihe ist bei diesem anspruchsvollen Hitzerennen eine gute Ausgangsposition. Nick ist nach einem sehr guten ersten Sektor in Kurve vier zu weit heraus getragen worden und hat damit die Chance vergeben, ebenfalls weiter vorne zu landen.
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