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Alt 10.01.2002, 12:51     #1
ED-9   ED-9 ist offline
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In Zukubft nur noch 'Licenced by BMW'?!

Ich zitiere mal aus einem Artikel in der Woche (11.Januar, S.20)

Zitat:
Noch weiter spinnt BMW den Gedanken der Loslösung des Markenwerts vom Produktionsstandortrund um den Globus. "Es wird nicht nur 'Made by BMW' heißen", sagt Produktionssprecher Michael Blabst, "sondern 'Engineered by BMW' und schließlich einfach 'Licenced by BMW'." Schon in Kürze - "bei einigen Produkten in drei Jahren" - ist denkbar, dass BMW-Ingenieure nur noch eine Produktion steuern und überwachen, die komplett von Zulieferern übernommen wird. Am Ende verleihen die Bayern nur noch ihr Qualitäts-Markensiegel.
Trost für Traditionalisten: Bei den Bayerischen Motoren-Werken hat das B im Firmenlogo trotz Globalisierung nicht ausgedient. Die Kernkompetenzen Design und Entwicklung, aber auch Zentralbereiche wie die Antriebstechnik werden auf jeden Fall im Haus und in Deutschland bleiben. "Was den BMW ausmacht, wird weiterhin in München entschieden werden", beruhigt Logistiker Hattler. Wo Bayern draufsteht blaibt auch Bayern drin."
Da fragt man sich wirklich was eigentlich die Identität von BMW ausmacht. Am Ende bleibt wohl nur das Image und die Werbung. Die Faszination an der Marke wird, denk ich, dadurch eher nachlassen.
Für den normalen Auto-Kunden könnte das ein wichtiger Schritt in eine freiere Automobile Zukunft sein. Vielleicht kauft man sich 20 Jahren Autos so wie heute Komplett-PCs: Fahrwek von BMW, Motor von Honda, Karosserie von Audi, software von Microsoft ( ). Man muß halt nur Aufpassen weil die Handbremse von Mercedes nicht mit dem Elektrischen Verdeck von Fiat zusammen arbeitet.
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Alt 10.01.2002, 13:59     #2
Fabio   Fabio ist offline
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TÖL
Ist doch in vielen Bereichen heute schon so. Das Design der Beleuchtugseinheiten stammt aus dem Hause BMW, hergestellt werden die Dinger von Bosch, Hella, usw... (wie sie alle heißen).
Genauso Türverkleidungen, Airbag-Systeme, Instrumenten-Einheiten. Design-Entwicklung beim Fahrzeughersteller, Produktion beim Zulieferer.

Siehe auch Golf Cabrio (und diverse andere): werden von Karmann gebaut und nicht in einem VW-Werk.
Auch BMW baut heute schon ganze Autos in anderen Ländern dieser Welt. Nicht jeder BMW kommt aus Bayern. Auch wenn das Werk von BMW errichtet wurde arbeiten trotzdem keine "Urbayern" an den Fließbändern. Das ist ja nicht mal im Münchner Werk so.

Ich denke mit solchen Schritten eht einer Marke nichts an Flair verloren, weil es ja heute in Teilbereichen eh schon so ist. Wenn das also weiter verstärkt wird... na und? Wenn die Qualität geprüft wird und dem bsherigen Standard treu bleibt, ist meiner Meinung nach nichts daran auszusetzen.

Solange Entwicklung&Engineering, sowie Design nicht an fremde Unternehmen übergeben wird sondern noch hausgemacht bleibt, ist's mir ziemlich egal wo bzw. von wem die bei BMW entwickelte Technik dann zum kompletten Auto montiert wird.
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Alt 10.01.2002, 16:40     #3
ED-9   ED-9 ist offline
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Früher konnte man ein ganzes Produkt mit einer Marke identifizieren. Dann wurde die Fertigungstiefe immer weiter reduziert, man kaufte nicht mehr bloß Schrauben oder Lampen sondern komplexere komplette Baugruppen von den Zulieferern. Das hatte mit dem Smart seinen (vorläufigen) Höhepunkt erreicht. Die Zulieferer haben quasi direkt nebeneinander ihre Werke/Hallen gehabt und die komplexen Fertigmodule wurden in einer Halle dann montiert (man könnte auch sagen zusammengesteckt ). Aber es stand immer noch alles unter enger Kontrolle des Autoherstellers, der schließlich immer noch montiert hat und für die abscließende Qualitätssicherung zuständig war.

Wenn die Produkte aber bald nur noch 'Licenced by BMW' sind, wird das wohl nur zwei Dinge bedueten:
1) Es bleibt ähnlich wie bisher, aber die Produktionsstätten werden verselbständigt. Eine konsequentere Fortführung des Profit Center-Prinzips. Könnte ich mir aber allenfalls als Zwischenstufe zur zweiten Alternative vorstellen.

2) Andere Unternehmer können Werke aufbauen, die dann lediglich noch von Prüfern die von BMW kommen abgenommen werden müssen und für die BMW dann "Berater" ("Ingenieure die steuern und kontrollieren") vermietet. Damit könnte man sich von schwankenden Konjukturverläufen trennen, denn das Risiko des Verkaufs wird ja vom unabhängigen Unternehmern getragen. Und dieses Berater-Konzept ist auch seeehr einträglich.

Vor 25 Jahren wäre es undenkbar gewesen, daß die Produktion in der Automobilbranche an fremde Unternehmer ausgelagert wird, gerade bei den namhaften Herstellern. Und heute sagen die moderner Denkenden

Zitat:
Solange Entwicklung&Engineering, sowie Design nicht an fremde Unternehmen übergeben wird sondern noch hausgemacht bleibt, ist's mir ziemlich egal wo bzw. von wem die bei BMW entwickelte Technik dann zum kompletten Auto montiert wird.
R&D und Design wird auch nicht von Ur-Bayern gemacht (darum ging es mir auch bei der Produktion nicht). Was spricht dagegen, daß nicht auch das früher oder später "outgesourct" (Anm.: ich weiß, grausames Wort) wird ? Sitzt genau dort, das was BMW ausmacht? Eher nicht. Vielleicht ist es ja fast ein wenig philosophisch, wie mit der Frage nach dem Sitz des Bewußtsein.
Ich denke, daß es heutzutage nur noch die Kraft des Marketing ist, die die Faszination für eine Marke erzeugt/erhält. Wo früher noch Eigenschaften des Produktes (die allesamt einem Unternehmen zugeschrieben werden konnten) den Ton angaben, ist es heute das richtige "in-Szene-setzen" der Fahrzeuge, richtiges Plazieren in der Zielgruppe, das Image.

Und für mich persönlich hört es da irgendwie auf. Als normaler Gebrauchsgegenstand mögen die Produkte da sogar an Attraktivität gewinnen (absolut wohlgemerkt, nicht relativ zu den anderen, da es dort ja dieselben Entwicklungen gibt), ich mache mir da auch keine Sorgen wegen Qualtität oder ähnlichem; aber als "Kult"-Objekt...neee. Oder sich gar ganz einer Marke verschreiben? Warum noch?
Natürlich funktioniert das Markenkonzept in der Praxis dennoch (schließlich wurden ja auch mehr E-Kadetts als dessen Daiwoo-Verschnitte verkauft ). Aber wenn man es hinterfragt, dann muß man doch feststellen, daß es nicht sehr intelligent ist. Bequem allenfalls, weil es scheinbar Orientierung bietet (kümmern sie sich um ihr Leben, wir kümmern uns um ihr Auto/Geld), aber nicht intelligent.

Geändert von ED-9 (10.01.2002 um 16:45 Uhr)
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Alt 10.01.2002, 18:01     #4
Antiprofi   Antiprofi ist offline
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Dann habe ich ja noch Hoffnung daß irgendwann mal vernünftige BMWs gebaut werden. Vielleicht schon in 4 Jahren wenn ich mir einen 330cd kaufen werde
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Alt 11.01.2002, 09:53     #5
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Zitat:
Vielleicht schon in 4 Jahren wenn ich mir einen 330cd kaufen werde
Wenn das gebaut wird, kündige ich BMW meine Liebe. In Cabrio und Coupe hat ein Ölbrenner nichts zu suchen!
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Alt 11.01.2002, 10:09     #6
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@Olin:

Wieso das denn? Warum sollen Vielfahrer (wie ich), für die ein Benziner der finanzielle Ruin wäre () auf die optischen Vorzüge eines Coupés verzichten müssen?

Ich hätte gern ein Coupé, aber leider kann ich mir nen Benziner bei meiner Fahrleistung und den Spritpreisen nicht leisten. Der würde mir die Haare vom Kopf fressen. Ich warte sehnsüchtigst auf einen Selbstzünder im Coupé. Ich denke, damit würde BMW den Markt gerecht bedienen. Eine Nachfrage besteht, die Absatzmöglichkeit wäre also sicher da. Und dass ein Diesel schon lange nicht mehr das unsportliche Monstrum ist, steht ja wohl außer Frage (natürlich nie soooo sportlich wie ein Otto-Sixpack, aber dennoch nicht mehr gänzlich zu verachten ).
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Alt 11.01.2002, 13:34     #7
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@TCO

Zitat:
Original geschrieben von TCO

Wieso das denn?
Weil ich ein verbohrter Konservativer bin und ich stehe dazu! Ich fahre auch 30000km im Jahr, was für einen "echten" Vielfahrer wahrscheinlich ein Witz ist aber ich würde nicht im Traum daran denken, mir einen Diesel zu kaufen. Die Limo oder der Touring ist doch auch schön und da gehören die auch Diesel hin aber bittebittebitte nicht in ein Cabrio (a la Golf oder Audi80, ein wahrer Verkaufsrenner ) oder in ein Coupe.
Is ja nur meine Meinung..
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Alt 11.01.2002, 14:14     #8
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@Olin
dann solltest du vielleicht nach USA auswandern, da ist so ein verbohrter Konservativer sogar Präsident geworden - du könntest weit kommen!!!
Nein, im Ernst, ich fände das auch keine schlechte Idee - auch wenn einige dann wieder ihre Krise kriegen.
Warum ist denn ein Diesel im Cabrio so verdammungswürdig?? Wer sein Cabrio nur zum rumcruisen und offenfahren verwendet und keinen Wert auf Motorsound legt (auch solche Leute solls geben) und auch noch viele kms im Jahr fährt, für den ist das doch eine super Alternative (das Audi 80 Cabrio hat sich doch auch nicht sooo schlecht verkauft, oder??)
Der einzige Bereich, in den Diesel nicht passen, sind absolute Sportwagen (Porsche, Ferrari etc), aber ansonsten....
__________________
Grüße
shneapfla
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Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!
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Alt 11.01.2002, 14:24     #9
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@shneapfla

Zitat:
@Olin
dann solltest du vielleicht nach USA auswandern, da ist so ein verbohrter Konservativer sogar Präsident geworden - du könntest weit kommen!!!
Du wirst lachen.. wahrscheinlich werde ich wirklich bald drüben wohnen

Zitat:

Warum ist denn ein Diesel im Cabrio so verdammungswürdig?? Wer sein Cabrio nur zum rumcruisen und offenfahren verwendet und keinen Wert auf Motorsound legt (auch solche Leute solls geben) und auch noch viele kms im Jahr fährt, für den ist das doch eine super Alternative (das Audi 80 Cabrio hat sich doch auch nicht sooo schlecht verkauft, oder??)
Weil's einfach ned passt. Da musst Du ja Ohrenstöpsel und Nasenclipse tragen, wenn Du offen fahren willst. Und wer es nur zum Cruisen braucht und eh wenig fährt, wozu braucht der dann einen Diesel?

Zitat:

Der einzige Bereich, in den Diesel nicht passen, sind absolute Sportwagen (Porsche, Ferrari etc), aber ansonsten....
Jetzt musst Du schon konsequent sein und den Diesel auch für Supersportwagen fordern

Wie gesagt, is nur meine Meinung.aber ich habe natürlich immer Recht!
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Da hat der Olin recht!
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Alt 11.01.2002, 14:33     #10
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ne ne ne - wenn einer z. B. unter der Woche dauernd unterwegs ist und am Wochenende ein bißchen rumcruisen will, dann reicht ihm ein Auto...
Wieso Ohrenstöpsel und Nasenclip - es soll kein Diesel aus einem E200D eingebaut werden, sondern einer der aktuellen Diesel....
Diesel sind für alle Fahrzeuge interessant, die nicht als primäres Ziel Leistung haben, sondern wo auch der Verbrauch mal interessant sein könnte (bei einem Porsche Turbo interessiert mich der Verbrauch nur wg. der Motorentechnik und der Größe des Tanks - bei einem Ferrari das Gleiche...)
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