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Alt 05.01.2002, 23:35     #1
king   king ist offline
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OG-RW
Bio Diesel für 320d

Hi Leute,

Hat jemand Erfahrung mit Bio-Diesel beim 320d? Meiner hat allerdings nicht die SA201 (Rapsmethylester-Ausführung). Muß die nachgerüstet werden?

Des weiteren würde mich interressieren, ob sich das rechnet. Mein BMW Händler hat mir erzählt, dass die Leistung sinken würde und der Verbrauch steigen würde, bei Bio-Diesel Benutzung. Ich war der Meinung mit Bio-Diesel würde ich billiger fahren. Er meinte, dass sich das die Waage halten würde und ich mit normalem Diesel fahren sollte und mir die SA201 sparen könnte.

Was meint Ihr dazu? Irgendwelche Erfahrungen?

King
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Alt 06.01.2002, 01:42     #2
Patty 318i   Patty 318i ist offline
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Hallo,
ich fahre selbst keinen Diesel.Habe aber schon viel schlechtes über Biodiesel gehört.Es soll, soweit das jetzt noch aktuell ist, noch nicht mal eine DIN-NORM existieren für Biodiesel.Die paar Pfennige die Du da Sparen kannst...hab schon Fotos gesehen von irgendwelchen "Einspritzanlagen" die mit Biodiesel gequält wurden,total verrußt/verschmutzt.
Da gab es wohl bei den Golf4 Modellen usw. schon häufig Probleme.Ich würde es lassen und lieber den "richtigen Diesel" tanken.Denke an den Ärger wenn was ist.BMW wird sich bestimmt querstellen wenn was ist am Motor.Den Diesel stellen die ja nicht her.Und wenn der "minderwertig" war wie willst Du das der Tankstelle beweisen wenn es noch nicht mal eine DIN-NORM für Biodiesel gibt ?Eine Tankfüllung wird dem Auto nicht schaden aber auf Dauer?

Gruß Patty 318i
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Alt 06.01.2002, 08:15     #3
Albert   Albert ist offline
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CE-
Moin!

Patty hat IMHO recht - solange es keine einheitliche DIN-Norm für Bio-Diesel gibt, lasse ich die Finger davon. Wenn ich mir jetzt einen neuen 320d bestellen würde, würde ich mir das Geld für RME-Ausführung sparen und dann nachrüsten, wenn endlich eine adäquate Lösung zur Verfügung steht.

Du kannst relativ problemlos Bio-Diesel tanken, wenn Du noch einen alten Vor- oder Wirbelkammerdiesel fährst; bei den heutigen Direkteinspritzern ist das einfach zu gefährlich. Ach ja, die Geschichte mit VW war so: Die hatten die Motoren laut Betriebsanleitung sogar für Bio-Diesel freigegeben. Als - wie Patty schon sagte - die ersten Einspritzeinlagen gehimmelt wurden, schob VW zunächst alles auf die schlechte Spritqualität. Später wollten sie deshalb nicht die Verantwortung tragen, weil Bosch die Einspritzanlagen zulieferte. Erst auf Druck der Medien ersetzte VW die Einspritzanlagen auf Kulanz (häufig nur teilweise Kostenübernahme).

Was Spritverbrauch und Leistung angeht: Ich kenne nur zwei Leute, die permanent (außer im Winter - glaube ich) Bio-Diesel tanken - der eine fährt einen alten VW Caravelle und der andere einen Mercedes 250TD. Beide sagen, dass der Verbrauch anstieg, aber nicht so stark, dass es sich nicht mehr lohnen würde. Einen nennenswerten Leistungsabfall konnten beide nicht feststellen. Auch die Motoren scheinen das Zeug anstandslos zu vertragen - aber wie gesagt, es handelt sich um Diesel alter Bauart.

Gruß
Al
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Alt 06.01.2002, 11:22     #4
StefanB   StefanB ist offline
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HB
Zitat:
Original geschrieben von Patty 318i
wenn es noch nicht mal eine DIN-NORM für Biodiesel gibt
Eh, und was ist mit DIN 51606?

Links zum Thema: Hier, hier und vielleicht auch noch hier (eine Freigabe von SEAT, die sich auf diese Norm bezieht).

Gruß
Stefan
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Alt 06.01.2002, 11:28     #5
Patty 318i   Patty 318i ist offline
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Hallo StefanB,
Zu dem Zeitpunkt damals gab es keine DIN-Norm.Auch wenn es sie jetzt gibt würd ich das Zeug NICHT tanken.Die garantiert ja nicht das der Motor das auf Dauer mitmacht.

Gruß Patty 318i

Geändert von Patty 318i (06.01.2002 um 11:30 Uhr)
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Alt 06.01.2002, 11:43     #6
Albert   Albert ist offline
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CE-
Hmm...interessanter fände ich, ob auch Bosch seine Einspritzanlagen für Bio-Diesel freigegeben hat - dies ist AFAIK bis heute nicht der Fall.

Gruß
Al
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Alt 06.01.2002, 15:23     #7
StefanB   StefanB ist offline
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HB
Am interessantesten fände ich eine objektive Statistik, die Aufschluß gibt, ob es denn überhaupt eine meßbare Menge von Schäden durch Biodiesel gibt. Nur woher nehmen?

Diskussionen über Biodiesel arten übrigens nach meinen bisherigen Beobachtungen stets zum Glaubenskrieg aus. Persönliche Erfahrung hat so gut wie keiner; dafür sind schnell Aussagen wie "...habe aber schon viel [gutes|schlechtes] darüber gehört..." zur Stelle. Hoffentlich bleibt das hier aus.

Eine Auskunft von Taxiunternehmen, die seit Jahren hunderte Biodieselfahrzeuge betreiben, wäre vielleicht nicht schlecht. Von dort könnten kompetente Einschätzungen der Risiken kommen. Kennt jemand einen Taxiunternehmer (oder einen Fahrer mit Einblick in die Zuverlässigkeit des Fuhrparks)?

Ich finde Biodiesel aufgrund des Schwefel/Rußaspektes nach wie vor sehr spannend. Allerdings, einen teuren Schaden möchte ich dadurch auch nicht bezahlen müssen.

Gruß
Stefan
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Alt 06.01.2002, 17:28     #8
Maik11   Maik11 ist offline
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MD-XX XX
DIN-Norm

Die Freigabe für RME verbinden VW, BMW und andere Hersteller mit einer Rohstoffspezifikation. Also die gilt dann nur für Biodiesel nach der E-DIN 51606.
Um diese Mindestqualitätsparameter zu gewährleisten, gründete man 1999 die "Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V.".
Ein Qualitätssicherungskonzept sieht auch vor, für RME ein Gütezeichen nach RAL-Kriterien (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.) zu entwickeln.
An Tankstellen, die sich zu Qualitätskontrollen bereit erklären, soll ab etwa Januar / Februar 2002 ein Kontrollzeichen vergeben werden.
Problematisch ist eben trotz bestehender DIN, dass RME nicht in der sog. "Kraftstoffqualitätsverordnung" eingebunden ist. Hierzu gibt es aber Planungen der Bu-Regierung. Am 27.09.2001 gab es eine Entschließung im Bu-Rat, die nun nur noch durch unsere Regierung dem Bu-Kabinett zugeleitet werden muss...Erst dann würde RME auch behördlichen Kontrollen unterliegen!

In Arbeit ist auch eine europäische Norm für Biodiesel (pr EN 14214), die nochmals eine Qualitätssteigerung bedeutet, da hier zusätzlich der Parameter "Oxidationsstabilität" aufgenommen wird, was gerade für Common Rail und Pumpe-Düse-Motoren entscheidend ist.

Die o.g. Arbeitsgemeinschaft ist entgegen des ADAC der Ansicht, dass die Einhaltung der E-DIN 51606 Voraussetzung für die Freigabe und auch die Produkthaftung ist.

Allerdings würde ich meinen 320d auch nicht mit Biodiesel fahren, nicht nur deswegen, weil dieses in meiner Betriebsanleitung ausdrücklich untersagt ist. Die Sache mit dem "richtigen" Diesel ist mir einfach sicherer. Und der wird dann von mir aber auch nur an Markentankstellen gekauft. Ist zwar vielleicht etwas übertrieben, aber ich denke mal, wenn man sich den BMW schon "leisten kann", sollte man nun nicht wegen 1 oder 2 Pfennigen Unterschied das Risiko eines gepanschten Kraftstoffes eingehen!

So weit meine Infos zum Thema Biodiesel...
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Alt 06.01.2002, 17:50     #9
Patty 318i   Patty 318i ist offline
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@Maik11


Zitat:
Allerdings würde ich meinen 320d auch nicht mit Biodiesel fahren, nicht nur deswegen, weil dieses in meiner Betriebsanleitung ausdrücklich untersagt ist. Die Sache mit dem "richtigen" Diesel ist mir einfach sicherer. Und der wird dann von mir aber auch nur an Markentankstellen gekauft. Ist zwar vielleicht etwas übertrieben, aber ich denke mal, wenn man sich den BMW schon "leisten kann", sollte man nun nicht wegen 1 oder 2 Pfennigen Unterschied das Risiko eines gepanschten Kraftstoffes eingehen!
Genau so sehe ich es auch!Die paar Pfennige sind es nicht wert.

Gruß Patty 318i
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Alt 06.01.2002, 18:40     #10
Albert   Albert ist offline
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CE-
@ Maik11: Danke für die Info! Ich handhabe das übrigens genauso wie Du und tanke niemals an Billig-Tankstellen. Bei uns sind die immer nur einen Pfenning (oder jetzt auch nur einen halben Cent) billiger als die Marken-Tanken. Die paar Kröten sind es mir einfach nicht wert. Und wenn ich sehen würde, dass das Einsparpotential wegen des Mehrverbrauchs auf ein ähnliches Maß schrumpft (so ist es in den von mir genannten Beispielen nämlich!), dann würde ich ganz normalen Treibstoff tanken! Da bin ich fast froh, dass ich bei meinem 320d nicht vor dieser Wahl stehe!

Gruß
Al
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