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Alt 04.01.2002, 23:54     #1
Patrick-316ti   Patrick-316ti ist offline
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2 gesunde Füße & Ducati Monster 750
Extrem Pervers........

.......tja den eigentlichen Text habe ich dann doch wieder gelöscht aber laßt mich es so formulieren: Könntet ihr euch vorstellen das BMW untersuchen lassen könnte welche Auswirkungen ein Unfall in einem BMW hat anhand eines schwerstverletzten Patienten und eines Unfall BMW s. (wobei ich in meiner Frage offen lasse ob der Patient dies weis oder nicht)

Also die praktische Datenauswertung aus einem lebenden Probanten welcher einen schweren oder mittel schweren Unfall in einem BMW hat ?

Bin mal gespannt auf eure Einschätzung zu dieser Frage.
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Alt 05.01.2002, 10:17     #2
Albert   Albert ist offline
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CE-
Moin!

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, meinst Du, dass BMW nach einem Unfall nicht nur das verunfallte Auto begutachtet, sondern sich auch nach den Verletzungen des/der Unfallopfer(s) erkundigt.

Was findest Du daran pervers? Ich finde das völlig in Ordnung und sogar lobenswert! Die herkömmlichen Crashtests können nur einen Bruchteil dessen nachahmen, was sich im täglichen Straßenverkehr tatsächlich ereignet. So kann es vorkommen, dass ein Auto nur für das Bestehen der Crashtests konstruiert wird - so geschehen beim derzeit noch aktuellen Renault Megané. Bei seinem Erscheinen fuhr er Bestnoten bei den Crashtests ein. Später stellte sich aber heraus, dass die Karosserie so "weich" ist, dass sie zwar bis zu dem von den Crashtests abgedeckten Bereich vorbildlich knautscht, bei einem heftigeren Aufprall aber nur noch in sich zusammenfällt und die Fahrgastzelle nicht mehr intakt lässt. Ich hoffe nur, dass sich das beim aktuellen Laguna nicht wiederholt.

Darum müssen unbedingt Erfahrungen aus der Praxis gesammelt werden - und da reicht es eben nicht aus, sich nur das verunfallte Auto anzusehen, sondern es muss auch geprüft werden, welche Verletzungen dieser Unfall verursacht hat. Darum finde ich es legitim, wenn ein Automobilhersteller sich danach erkundigt - Auskünfte können im Rahmen der ärztlichen Schweigepflicht ohnehin nur mit Zustimmung der Betroffenen erteilt werden. So traurig die Umstände eines Unfalls mit Personenschaden auch sind: Nur auf diese Weise können Rückschlüsse gezogen werden, die in die Produktion einfließen können und somit wenigstens für die Zukunft einen besseren Unfallschutz gewährleisten.

Dabei braucht es sich auch nur um Pfennigartikel handeln. So stellte man bei Mercedes - wo ähnliche Untersuchungen durchgeführt werden - fest, dass die Halterung der Sonnenblende in einem (Un-)Fall zu schweren Verletzungen führte, was bei den Crashtests aber nie festgestellt werden konnte!

Gruß
Al
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Alt 05.01.2002, 11:52     #3
SB68Manm   SB68Manm ist offline
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MTK
Was ist daran pervers, wenn man damit die Entwicklung zur Vermeidung von Verletzungen vorantreiben kann ?
Es provitiert jeder davon.

Aber was vielleicht viele nicht wissen:
Es werden sogar Crashtests mit Leichen gemacht,
weil die Dummies doch keine so 100%igen Ergebnisse liefern.
Bevor jetzt aber ein Sturm der Entrüstung aufkommt:
Die Personen haben zu Lebzeiten ihr Einverständnis abgegeben.
Ist zwar auf den ersten Blick etwas komisch,
dass Leichen an die Wand gefahren werden,
aber wenn es zum Retten von zukünftigen Unfallopfern dient,
warum nicht ??
Userpage von SB68Manm
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Alt 05.01.2002, 11:54     #4
Nudel   Nudel ist offline
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Beiträge: 4.781

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320iA F30 (EZ 03/16)
Hallo,

also ich stimme AL@320d voll zu.

Hier mal ein Beispiel aus der Praxis:

Ich und meine Eltern hatten 1994 mit unserem E36 aus 7/92 einen doch ziemlich heftigen Frontalcrash mit einem Kadett E. Meine Mutter, die auf dem Rücksitz saß, prallte mit dem Kopf auf die Kopfstütze des Beifahrersitzes und zog sich aufgrund einer härteren Kante im unteren Bereich der KS eine leichte Platzwunde zu.
Beim Nachfolger, den wir gleich im Anschluß kauften, war der Bereich komplett abgepolstert. Mein Vater startete damals eine Anfrage bei BMW und die erklärten, dass Ergebnisse aus der Real-Unfallforschung die Änderungen beeinflußt haben.
Im übrigen war der E36 für die damaligen Verhältnisse schon ziemlich sicher, uns ist nichts weiter passiert, nur die unfallverursachende Fahrerin des Kadett lag 8 Wochen im Krankenhaus (Becken zertrümmert).
Das Crashtests wenig Aussagekraft haben, beweisen die ständig-trotz gleicher Versuchsanordnungen-unterschiedlichen Ergebnisse der einzelnen Organisationen (ADAC, IIHS, EuroNcap.....).

BMW soll diese Praxis ruhig weiterverfolgen!

Gruß
Nudel

Geändert von Nudel (05.01.2002 um 16:24 Uhr)
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Alt 05.01.2002, 12:36     #5
Patrick-316ti   Patrick-316ti ist offline
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Ort: Bayern
Beiträge: 2.005

Aktuelles Fahrzeug:
2 gesunde Füße & Ducati Monster 750
Na gut ich denke ihr versteht das nicht so ganz bzw seht das mit anderen Augen weil euch da die Empatie fehlt.Stellt euch doch mal vor ihr hättet n chrasch und liegt dann als Krüppel
bewußtlos und beatmet auf ner Intensivstation ,blutet und sifft so vor euch hin und dann
kommt so n aprobierter Schnößel und wertet euch im Auftrag von XXX einfach so aus .
Geld bekommt ihr null und wissen tut ihr bzw eure Angehörigen das auch nicht.
---Ihr bekommt 0 Penning dafür--

So und nun stellt euch vor das zB ein Test mit n Dummi mindestens 200.000 -500.000 DM
kostet und der ist nur halb so real wie euer Unfall/ Verletzungen.
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Alt 05.01.2002, 13:34     #6
kuefi   kuefi ist offline
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Ort: D-72461 Albstadt
Beiträge: 2.103

Aktuelles Fahrzeug:
I 8 / 435i Cabrio / 530xd
Zitat:
Original geschrieben von Patrick-316ti
Na gut ich denke ihr versteht das nicht so ganz bzw seht das mit anderen Augen weil euch da die Empatie fehlt.Stellt euch doch mal vor ihr hättet n chrasch und liegt dann als Krüppel
bewußtlos und beatmet auf ner Intensivstation ,blutet und sifft so vor euch hin und dann
kommt so n aprobierter Schnößel und wertet euch im Auftrag von XXX einfach so aus .
Geld bekommt ihr null und wissen tut ihr bzw eure Angehörigen das auch nicht.
---Ihr bekommt 0 Penning dafür--

Ich glaube, wenn es einem mal so geht, wie von Dir oben beschrieben, hat man andere Sorgen !!
Userpage von kuefi
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Alt 05.01.2002, 15:55     #7
Coyote   Coyote ist offline
Senior Profi
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Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 2.787

Aktuelles Fahrzeug:
E61 525d
@Patrick
Erstmal stimme ich Kuefi zu, daß man da wohl andere Sorgen hat. Zum anderen wäre ich froh, daß evtl. aus meinem Schicksal andere den "Nutzen" Schlagen um andere davor zu bewahren.
Man muß ja nicht für alles Geld sehen wollen, oder?
Vielleicht hast du ja auch einen Organspendeausweis und dann draufgeschrieben: "Nur nach Zahlung von xxx DM an die Angehörigen gültig". Das würde ich für pervers halten.

Stell dir mal vor: Da liegst du im Krankenhaus, bist schwerstverletzt und es kommt jemand und fragt dich, ob er deine Unfall- und Verletzungsdaten verwenden darf um Prävention zu betreiben. Du sagst NEIN, weil er dir kein Geld geben will. Und 1 Jahr später hörst du von gleichen Unfallopfern.......

Geld ist nicht alles.

Gruß
Coyote
__________________
BMW E61 525d
Userpage von Coyote
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Alt 05.01.2002, 18:30     #8
Patrick-316ti   Patrick-316ti ist offline
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Ach..........jetzt bin ich erstaunt wie selbstlos ihr euch gebt.
Habt ihr schon mal was von XXX unsonst bekommen (außer n Prospekt)
Ihr müßt wohl die Hl.3 Könige sein.



Möglicherweise könnte man ja als Rollifahrer das Krankenhaus verlassen und da zB das Geld dafür benötigen wenn man schon als Lebendexampel zur Verfügung stand.


Nix für ungut aber die Autobranche hat soviel Geld im Sack das das a. nicht hinten rum und b.
nicht kostenlos von statten gehen müßte.

Und wenn ihr behauptet euch wäre das egal wenn ihr nach 3 Monaten Intensivstation und weiteren 3 Monaten Raha erfahren würdet (per Zufall) das ihr als Probant gedient habt
für null komma nix - da will ich euch mal sehen und hören was ihr dann sagt besonders dann wenn sie euer Leben um 100% geändert hat. (humpel-humpel ,äh wer bist du denn??)

Klar hat man dann andere Probleme besoders dann wenn man merkt das man neu beginnen darf sozusagen auf dem Stand eines 5 Jährigen.

Und noch was Herr Coyote bei ner Organspende weis man vorher was abgeht .
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Alt 05.01.2002, 20:53     #9
Albert   Albert ist offline
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CE-
@ Patrick: Abgesehen davon, dass ich Äußerungen in der Richtung "wie selbstlos Ihr Euch gebt" nicht besonders witzig finde, so werde ich das Gefühl nicht los, dass es Dir weniger um den menschlichen Aspekt als um die Kohle geht.

Natürlich sind Automobilfirmen mit reichlich Geld gesegnet (sieht man mal von Opel ab ), aber wofür willst Du es verlangen? So hart es klingen mag - hast Du als Unfallopfer eine Leistung erbracht? Ist der Automobilhersteller verpflichtet, Dir sowas wie Schmerzensgeld zu zahlen? Sieht man mal von einem (eher seltenen) Fall der Produkthaftung ab, gibt es keinen Rechtsanspruch! Ich sehe auch keine moralische Verpflichtung, denn wir haben es hier mit Unfallforschung zu tun!

Gruß
Al
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Alt 06.01.2002, 00:28     #10
Patrick-316ti   Patrick-316ti ist offline
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@ Al@320d Ich vermute du verstehst mich nicht
ganz. Sehr wohl geht es mir um den Menschen.

Zitat von Dir :So hart es klingen mag - hast Du als Unfallopfer eine Leistung erbracht?

Ja logo ! Oder ist die Auswertung des Geschehen s
keine Leistung für die Allgemeinheit/Sicherheit.

Denk mal darüber nach bevor du wieder so unüberlegt antwortest.
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