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Alt 19.01.2005, 07:14     #2
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1. Die neue BMW 3er Limousine: Einzigartige Dynamik, Produktsubstanz und Effizienz. (Kurzfassung)

Auf den kommenden Frühling dürfen die Autofreunde wirklich gespannt sein: In diesem Frühjahr feiert der neue BMW 3er seine Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon.

Mit seiner fünften Generation legt der BMW 3er die Messlatte wieder ein ganzes Stück höher. Das seit 30 Jahren anerkannt beste Auto seiner Klasse beeindruckt mit einer Fülle innovativer und spürbarer Fortschritte bei Motor, Fahrwerk und Komfort.

Weltpremiere mit vier neuen Motoren.

Zur Markteinführung geht der BMW 3er mit drei Ottomotoren und einem Diesel an den Start. Alle vier bieten ein kräftiges Mehr an Leistung, Laufkultur und Ökonomie. Und jeder ist schon für sich genommen ein Highlight:

Sechszylinder mit Kurbelgehäuse mit extraleichtem Magnesium.

Der Reihensechszylinder im Topmodell BMW 330i übertrifft mit 190 kW/258 PS seinen Vorgänger um 20 kW/27 PS. 300 Nm maximales Drehmoment liegen konstant zwischen 2 500 min–1 und 4 000 min–1 an. Er ist in seinem Segment der leistungsstärkste und leichteste Sechszylinder.

Zur Gewichtsreduktion setzt BMW erstmals in der Großserie das gegenüber Aluminium um 30 Prozent leichtere Magnesium ein. Es wird für das Kurbelgehäuse und für die Kurbelwellenlagerung sowie für die Zylinderkopfhaube verwendet. Neu im Sechszylinder ist außerdem die VALVETRONIC, welche Öffnungsdauer und Hub der Einlassventile stufenlos und in Abhängigkeit von der Fahrpedalstellung steuert. Dadurch wird der Kraftstoff noch effizienter genutzt und der Motor spricht noch spontaner an. Einher geht dies mit der variablen Nockenwellenverstellung „Doppel-VANOS“ für die Ein- und die Auslassventile. Der BMW 330i beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 6,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt; der Verbrauch beträgt 8,7 Liter/100 km im EU-Testzyklus.

Zur Markteinführung im Frühjahr 2005 startet auch der BMW 325i: 160 kW/218 PS bei 6 500 min–1; 250 Nm zwischen 2 750 und 4 250 min–1; Hubraum 2,5 Liter.

BMW 320i mit leistungsstarkem Vierzylinder-Motor.

Die Rolle des stärksten Vierzylinder-Modells übernimmt der BMW 320i. Er basiert auf dem bisher als BMW 318i typisierten Reihenvierzylinder mit zwei Liter Hubraum. Ebenfalls ausgerüstet mit der VALVETRONIC sowie der variablen Nockenwellenverstellung Doppel-VANOS leistet er 110 kW/150 PS bei 6 200 min–1; sein höchstes Drehmoment beträgt 200 Nm bei 3 600 min–1. Damit beschleunigt der BMW 320i von 0 auf 100 in 9,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h, der Verbrauch im EU-Testzyklus beläuft sich auf 7,4 Liter/100 km. Die Steigerung der Zahlenwerte gegenüber dem als schon sehr dynamisch anerkannten Vorgänger-Motor liegt in einer Detailoptimierung von Ansaug- und Abgasführung begründet.

Das Portfolio der Ottomotoren des BMW 3er wird natürlich schrittweise vergrößert. Ein Vierzylinder-Basismodell ergänzt das Angebot ab Herbst 2005.

Der 320d setzt die Erfolgsgeschichte des „Sportdiesels“ fort.

Im BMW 320d verwandelt sich Diesel in pure Dynamik. Mit Common-Rail-Technologie der zweiten Generation sowie dem Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie entwickeln seine vier Zylinder die enorme Leistung von 120 kW/163 PS und ein überragendes Drehmoment von 340 Nm bei 2 000 min–1. Antriebskomfort und Dynamik sind „Best in Segment“.

Entsprechend sportlich fällt die Beschleunigung aus: von 0 auf 100 in 8,3 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit 225 km/h. Verbrauch 5,7 Liter/100 km. Dabei erfüllt der BMW 320d die EU-4-Norm.

Sechsgang-Getriebe für alle Modelle.

Alle Modelle sind serienmäßig mit Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet oder optional mit einer Sechsgang-Automatik. Durch den zusätzlichen Gang, ihre insgesamt engere Abstufung sowie die größere Spreizung zwischen kleinstem und größtem Gang kann der Fahrer den Gangwechsel der Anschlussdrehzahl optimal anpassen. Dies wirkt sich vor allem beim Anfahren aus, denn der erste Gang ist auf mehr Zugkraft ausgelegt. Insgesamt fährt sich der neue BMW 3er dynamischer, er beschleunigt rasanter und die Endgeschwindigkeit liegt höher. Außerdem sinkt der Spritverbrauch.

Motorstart via Tastendruck.

Neu in der Mittelklasse: Dank der Komfort-Starteinrichtung braucht zum Anlassen der Startknopf nur kurz gedrückt zu werden. Die weitere Steuerung bis zum Anlauf des Motors erfolgt automatisch.

Spitzentechnologie für eine noch bessere Fahrdynamik.

In guter BMW Tradition verfügt auch der neue BMW 3er über die charakteristischen Merkmale der Marke, also längs eingebauter Motor, Hinterradantrieb und eine ausgeglichene Achslastverteilung von 50:50. Diese trägt entscheidend zur hohen Agilität des neuen BMW 3er bei.

Die für den BMW 3er neu entwickelte Doppelgelenk-Vorderachse, komplett aus Aluminium bestehend, sorgt für eine bestmögliche Balance aus Fahrdynamik und Fahrkomfort. Sie erzeugt eine hohe Spurstabilität und besonders geringe Abrollgeräusche. Trotz ihres geringen Gewichtes besitzt die Aluminium-Vorderachse eine sehr hohe Steifigkeit.

Für höchste Agilität und sportliches Handling steht die Fünflenker-Hinterachse in Stahl-Leichtbau-Konstruktion. Mit ihr sind eine präzise Radführung sowie ein sehr guter Abrollkomfort gewährleistet.

Aktivlenkung: einzigartig in dieser Klasse.

Erstmals in der Mittelklasse kann der Kunde die BMW Aktivlenkung in den Sechszylinder-Modellen des neuen BMW 3er als Option wählen. Sie übersetzt bei niedrigeren Geschwindigkeiten direkter, bei höherem Tempo indirekter und löst damit ideal den Zielkonflikt konventioneller Lenkungen zwischen Agilität, Stabilität und Komfort. Im neuen BMW 3er ist sie um einen wichtigen Alltagsnutzen erweitert: Bei Bremsungen auf unterschiedlichen Reibwerten wie Fleckenteppichen aus Eis, Schnee und Asphalt stabilisiert die Aktivlenkung mit einem aktiven Lenkeingriff das Fahrzeug schneller und präziser als dies ein Normalfahrer könnte.

DSC der neuesten Generation.

Ebenfalls für Sicherheit sorgt das Fahrwerkregelsystem DSC (Dynamische Stabilitäts Control) in seiner neuesten Generation. Für die Sechszylinder-Modelle wurde das DSC darüber hinaus mit so nützlichen Funktionalitäten wie Trockenbremsen der Bremsscheiben bei nassen Fahrbahnen oder einer Bremsbereitschaft durch Voranlegen der Bremsbeläge erweitert. Verhindert wird nun auch ein Zurückrollen beim Anfahren an Steigungen sowie beim Bremsen das Nicken des Fahrzeuges kurz vor dem Stillstand.

Das Resultat: Die Sportlimousine baut ihren Vorsprung in ihrer Paradedisziplin Fahrdynamik weiter aus.

Aktive Geschwindigkeitsregelung ACC: Freude am Fahren lassen.

Die aktive Geschwindigkeitsregelung ACC (Active Cruise Control) ist weit mehr als ein „Tempomat“. Sie beachtet zusätzlich die Verkehrslage. Über einen Radar-Abstandsensor erkennt sie den Abstand zum Vordermann und passt die Geschwindigkeit und den Abstand in vorwählbaren Distanzstufen an diesen an. Für den gleichmäßig fließenden Verkehr und eine nur mäßige Verkehrsdichte ist die ACC-Funktion prädestiniert. Mit ihr wird die Wunschgeschwindigkeit unabhängig von externen Störeinflüssen und ohne korrigierendes Eingreifen durch den Fahrer selbsttätig erreicht, konstant gehalten und gegebenenfalls reduziert. Hierzu gibt der Fahrer die aktuelle Geschwindigkeit durch Drücken des entsprechenden Bedienschalters vor. Die Geschwindigkeit wird nun gespeichert und so lange gehalten, bis der Fahrer durch Gasgeben oder Bremsen eingreift.

Das Design profiliert den 3er als dynamisch-elegante Limousine.

Die Formensprache des 3er spiegelt eine eigenständige, selbstbewusste Erscheinung als dynamisch-elegante Sportlimousine. Sie ist im Zentrum des modernen BMW Designspektrums angesiedelt. In ihr harmonieren nämlich die Formensprache eines BMW Z4 oder eines BMW 1er einerseits mit der Eleganz eines 5er und 7er andererseits. Charakteristisch sind dabei die kurzen Überhänge, das zurückversetzte Greenhouse sowie eine lange Motorhaube. Außen und innen deutlich gewachsen, wirkt der Innenraum hell, weitläufig und großzügig, wie es dem Lebensgefühl seiner Zielgruppe entspricht. In Zahlen: Das Längenmaß beträgt 4 520 Millimeter (+49 mm im Vergleich zum Vorgänger), die Breite 1817 Millimeter (+78 mm) sowie die Höhe 1421 Millimeter (+6 mm). Der Radstand misst 2 760 Millimeter (+35 mm).

Fortschritt in der Karosserie: leichter, steifer, sicherer.

Noch steifer und dabei spezifisch leichter, trägt die Karosserie maßgeblich zur perfekten Konzeptharmonie bei. Der intelligente Leichtbau beinhaltet hier die gezielte Verwendung weiterentwickelter Stähle und Stahlverformungs-Technologien. Mit einem Strebenkonzept für die tragende Struktur wurde die Karosseriesteifigkeit insgesamt um 25 Prozent erhöht, ohne das Gewicht des Fahrzeugs gegenüber dem Vorgänger zu erhöhen.

Im Seitencrash: der sicherste 3er aller Zeiten.

Der neue BMW 3er ist konstruktiv für bestmögliche Resultate im europäischen Crashverfahren EuroNCAP ausgelegt. Darüber hinaus ist er als einer der ersten Pkw für die extrem anspruchsvollen Seitencrashanforderungen in den USA sowie den dortigen Hochgeschwindigkeits-Heckaufpralltest gewappnet.

Das Insassenschutzsystem umfaßt neben den optimierten Gurtsystemen serienmäßig sechs Airbags: Fahrer-, Beifahrer-, Becken-Thorax- und Curtain-Kopfairbag.

Bewährte Technik für ein Plus an Sicherheit.

Neben den serienmäßigen Halogen-Doppelscheinwerfern kann der Kunde Bi-Xenon-Scheinwerfer mit oder ohne Kurvenlicht als Option ordern. Die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht leuchten durch die kontinuierliche und dynamische Anpassung der Scheinwerfer an die aktuelle Fahrsituation die Fahrbahn optimal aus. Dadurch wird die Sicht des Fahrers deutlich verbessert. Besonders macht sich das in Kurven bemerkbar, wo das dynamisch dem Straßenverlauf folgende Licht dem Fahrer wie von Zauberhand bewegt vorauseilt.

Beim serienmäßigen zweistufigen Bremslicht vergrößern sich die Leuchtflächen der Bremsleuchten, wenn der Fahrer stark bremst oder das ABS regelt. Der nachfolgende Autofahrer interpretiert dies intuitiv als Notbremsung, bremst seinerseits stark und gewinnt so wichtigen Bremsweg.

Außerdem verfügt der neue BMW 3er serienmäßig über Reifen mit Notlaufeigenschaften, die im Schadensfall noch bei maximal 80 km/h bis zu 250 Kilometer weit gefahren werden können.

Clevere Lösungen im Interieur: Raumkomfort der Premiumklasse.

Das Interieur wirkt modern und harmonisch. Im großzügigen Ambiente entwickelt sich das Gefühl kontrollierter Dynamik und Leichtigkeit. Der Insasse spürt die beiden Charaktere, die der 3er harmonisch in sich vereint: den der komfortablen Mittelklasselimousine und den der sportlichen Fahrmaschine.

Funktionalitäten für Fahrer und Mitfahrer harmonisch integriert.

Das Cockpit ist BMW typisch klar strukturiert und fahrorientiert. Links befindet sich die Fahrerzone, innerhalb derer dem Piloten sämtliche fahrrelevanten Informationen eindeutig und klar zur Verfügung stehen. Als Komfortzone wird der mittlere Bereich definiert, auf den Fahrer und Beifahrer optimal zugreifen können.

Wie man sitzt, so fährt man.

Der 3er bietet speziell dem Fahrer eine herausragend gute Sitzposition mit exzellentem Seitenhalt. Die optionalen Sportsitze beinhalten eine Lehnenbreitenverstellung wie im BMW M3. Dadurch lässt sich die Lehnenbreite der Körperkontur, dem Komfortempfinden und der Fahrweise anpassen.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des 3er erfordern ein besonders anspruchsvolles Ablagenpaket. Es umfasst in der Basisausstattung praktische Ablagen und Fächer in Griffweite von Fahrer und Beifahrer. Ein weiteres Ablagenpaket richtet sich vorrangig an die Fondpassagiere. Der Gepäckraum ist auf 460 Liter vergrößert. Eine erstmals bei BMW eingesetzte Schublade unter der Hutablage lässt sich mit zwei Handgriffen demontieren, sollte einmal das gesamte Kofferraumvolumen benötigt werden.

Optimaler Heiz- und Klimakomfort.

Im Wettbewerb überzeugt die Klimaanlage des neuen 3er mit dem schnellsten Aufheiz- und Abkühlverhalten. Ein Optimum an Klimakomfort bietet darüber hinaus die als Sonderausstattung erhältliche Klimaautomatik. Ohne Zugluft erzeugt sie die gewünschte Temperatur in kürzester Zeit und hält das Wohlfühlklima schwankungsfrei und dauerhaft. Erstmals bietet der 3er in seiner Klasse sowohl Sonnenschutzrollos für die hinteren Seitenscheiben, als auch ein elektrisch betriebenes Heckfensterrollo.

Leichte Bedienbarkeit bei hoher Informationsdichte.

Der neue BMW 3er steht für eine optimale Bedienbarkeit und Ergonomie. Wesentliche Features wie Klimaanlage und Radio lassen sich leicht und sicher handhaben. Komplexe Systeme mit hoher Informationsdichte werden über die mit einem Navigationssystem gekoppelte Sonderausstattung iDrive gesteuert. Dabei ist das Display unter einer Hutze in der Mitte der Instrumententafel angeordnet. Das Display zeigt die Funktionen nahezu sämtlicher Assistenz- und Kommunikationssysteme an. Sein Hauptmenü ist in die vier Bereiche Kommunikation, Navigation, Entertainment und Klima unterteilt. Je nach Ausstattung können die unter diesen Oberbegriffen angesiedelten Unterfunktionen in verschiedenen Ebenen bedient werden. Mit dem Controller werden die Funktionsbereiche angewählt beziehungsweise wird innerhalb der Menüs navigiert. Für die Steuerung steht neben dem Controller die Spracheingabe mit verbessertem Sprachdialog und zusätzlichen Funktionalitäten zur Wahl.

Multifunktionslenkrad mit frei belegbaren Tasten.

Auch das Multifunktionslenkrad stellt ein eigenes Assistenzsystem dar. Denn neben seiner Hauptfunktion bietet es dem Fahrer mit ergonomisch angeordneten Tasten die Möglichkeit, wichtige Funktionen zu bedienen. In Verbindung mit iDrive lassen sich zudem zwei Tasten frei programmieren – ein Novum in der Mittelklasse.

Türöffnen und Starten ohne Zündschlüssel.

Räumt iDrive auf mit der früher üblichen Vielzahl an Tasten und Knöpfen im Cockpit, so macht die Sonderausstattung „Comfort Access“ Schluss mit dem herkömmlichen Zündschlüssel: Der hier „ID-Geber“ genannte bartlose Schlüssel ermöglicht dem Kunden den Zugang zum Fahrzeug und den Motorstart, ohne dass er diesen in die Hand zu nehmen braucht. In Verbindung mit den Key Memory-Funktionen stellen sich gleichzeitig unter anderem Sitzposition, Spiegel, Klimaautomatik und Radiosender entsprechend der zuvor programmierten Kundenwünsche ein.

Infotainment-Systeme aus der Oberklasse.

Die Informations- und Entertainment-Ausstattungen des neuen BMW 3er haben ihren Ursprung in der BMW Oberklasse. Der Kunde kann das Navigationssystem Business oder Professional – beide basierend auf DVD-Datenträgern – als Sonderausstattung ordern. Das optionale HiFi-System Professional LOGIC7 ermöglicht die Wiedergabe mit Surroundsound.

In Verbindung mit der Sonderausstattung Telefon können auch alle Serviceleistungen von BMW Assist abgerufen werden, die den Komfort und die Sicherheit erhöhen: Notruf, BMW Pannenhilfe, BMW Info, Verkehrsinformationen sowie mobilitätsbezogene Auskunftsdienste.
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Alt 19.01.2005, 07:18     #3
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2. Das Konzept: Perfekte Harmonie aus Antrieb, Fahrwerk und Karosserie.

• Konzeptharmonie auf höchstem Niveau.

• Erfahrbarer Fortschritt in Antrieb, Fahrwerk und Komfort.

• Klassenprimus legt Messlatte höher.


Das Bessere ist des Guten Feind. Wie alle Sprichwörter passt auch dieses nur zum Teil auf den 3er. Denn er ist in seiner fünften(!) Generation zwar wieder um Vieles besser geworden. Doch war er auch bisher schon mehr als nur „gut“. Der BMW 3er ist das beste Auto seiner Klasse – und das seit 30 Jahren!

Für die Marke BMW ist der 3er in diesen drei Jahrzehnten aber weit mehr gewesen als ein erfolgreiches Automobil. Er war ein technologischer Erfolg, weil wichtige Innovationen mit ihm ihre Bewährungsprobe im Großserienbau bestanden. Er war ein marktstrategischer Erfolg, weil er bis zur Einführung des 1er die „kleine“ Baureihe für die Premiummarke darstellte – typischerweise ist für viele Freunde der Marke der erste eigene BMW ein 3er. Er war ein wirtschaftlicher Erfolg, weil er mit über 3 Millionen gebauten Exemplaren der Bestseller unter allen BMW Modellreihen ist: Etwa jeder zweite BMW rollt als 3er vom Band!

Kann ein 3er noch perfekter werden?

Technologisch, marktstrategisch und wirtschaftlich ein Erfolgstyp ohnegleichen – diese Attribute machen zugleich die Herausforderung deutlich, der sich die Konstrukteure gegenübergestellt sahen. Wie lässt sich ein so ausgereiftes Automobil noch verbessern, lautete die Frage.

Der neue 3er zeigt, dass die Konstrukteure die Herausforderung überzeugend bewältigt haben. Und zwar nicht allein durch Fortschritt in technischen Details. Das aktuelle BMW Modell beeindruckt weit darüber hinaus mit innovativen und für Fahrer und Insassen deutlich spürbaren Fortschritten in der Motorentechnologie, bei Fahrwerk und Komfort. In jenen drei Bereichen also, in denen BMW seit jeher die Innovationsführerschaft besitzt. Mehr als drei Jahre intensiver Entwicklungsarbeit investierte das hochkarätige BMW Projektteam in den Klassenprimus. Die Früchte dieser Arbeit: Der 3er legt die Messlatte in seiner Klasse ein deutliches Stück höher. Er vermittelt Fahrer und Passagieren mehr Freude am Fahren als je ein 3er zuvor!

Konzeptionelle Harmonie wie kein anderer.

Kein anderes Automobil besitzt eine so überzeugende konzeptionelle Harmonie wie der 3er. Bei BMW versteht man unter Konzeptharmonie die perfekte Symbiose aus einem leistungsstarken Antrieb, einem dynamischen Fahrwerk, einer steifen, geräumigen Karosserie sowie kultiviertem Fahrkomfort für Fahrer und Begleiter. Je nach Modellreihe verschieben die Konstrukteure den Schwerpunkt unter diesen an sich gleichrangigen Eigenschaften: mal kompromisslos agil wie der Z4, mal herausragend komfortabel wie ein 7er. Bei der sportlich-kompakten 3er Limousine überwiegen traditionell die fahrdynamischen Attribute.

Ein kompetentes Auto für alle Lebenslagen.

Hintergrund dieses Erfolgskonzepts ist die Erkenntnis, dass der in seinem Grundtypus sportliche 3er Fahrer mit seinem Auto nicht nur sportlich unterwegs sein möchte, sondern auch für den gewöhnlichen Alltag – den täglichen Arbeitsweg, den Einkauf, die Urlaubsreise mit der Familie – perfekt motorisiert sein möchte. Der neue 3er erfüllt die daraus abgeleiteten, sich teilweise widersprechenden Anforderungen auf einem in dieser Autoklasse bislang nicht dagewesenen Niveau: Sportlicher und dynamischer als sein Vorgänger bietet er mehr Fahrspaß, mehr Sicherheit und mehr Komfort.

Wie bei keiner anderen Premiummarke spielt bei BMW unter der Fronthaube die Musik: Kräftige, kultivierte Motoren in Kombination mit „knackig“ zu schaltenden Sportgetrieben sind zum vorrangigen Charakteristikum der Marke geworden. Das gilt in ganz besonderem Maße für den 3er: Keine andere Baureihe von BMW bietet eine solche Vielfalt an Motoren, die sich durch üppige Leistung und geschmeidige Kraftentfaltung auszeichnen.

Weltpremiere mit vier neuen Motoren.

Ihre Weltpremiere startet die 3er Limousine mit drei Otto- und einem Dieselmotor. Jedes dieser Aggregate stellt schon für sich genommen eine beachtliche technologische Innovation dar: Im neuen BMW 320i arbeitet der weltweit einzige Großserien-Vierzylinder-Motor mit VALVETRONIC, bei der die Ventilsteuerung stufenlos und in Abhängigkeit von der Gaspedalstellung erfolgt. Beim 330i sowie beim 325i weist der Reihensechszylinder-Motor erstmals ein Kurbelgehäuse aus Magnesium sowie ebenfalls die VALVETRONIC auf. Im 320d arbeitet nun ein Dieselmotor mit dem Common-Rail-Ansaugsystem der zweiten Generation. Außerdem besitzt der Sportdiesel eine Kraftstoff-Mehrfacheinspritzung sowie einen Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie und elektrischer Verstelleinrichtung.

Alle vier Aggregate bieten ein kräftiges Mehr an Leistung, Laufkultur und Ökonomie. Sie unterstreichen damit einmal mehr die Technologieführerschaft der BMW Ingenieure speziell im Motorenbau.

Grundsätzlich Sechsgang-Getriebe im neuen 3er.

Einen kräftigen Motor macht erst das entsprechende Getriebe zum automobilen Sportler. Auch hier nimmt BMW traditionell die Spitzenposition ein. Der neue 3er verfügt grundsätzlich über Sechsgang-Getriebe – serienmäßig als Handschalter, optional als Sechsgang-Automatikgetriebe mit Steptronic. Kennzeichen aller Getriebe sind höchster Bedienungskomfort, technische Präzision, Geräuscharmut sowie ausgeprägte Energieeffizienz.

Oberklasse-Technologie für ein noch besseres Fahrwerk.

Galt schon der bisherige 3er in seiner Klasse als das Auto mit der besten Fahrdynamik, so toppt hier der Neue seinen Vorgänger nochmals. Den Konstrukteuren ist es gelungen, in das Fahrwerk einen für Fahrer und Passagiere erlebbaren Fortschritt einzubauen. Mit der neuen Fünflenker-Hinterachse sowie der Doppelgelenk-Vorderachse und der optionalen Aktivlenkung haben die BMW Ingenieure Innovationen aus der BMW Oberklasse genutzt und für den 3er optimiert. Das Ergebnis: Er fährt selbst unter schwierigsten Bedingungen wie auf den sprichwörtlichen Schienen. Kein Wettbewerber weist ein ähnlich perfektes Fahrverhalten auf. Der 3er behauptet damit nicht nur die Spitzenposition, sondern baut den Vorsprung in seiner Paradedisziplin Fahrwerk weiter aus.

Dies ist auch der neuesten Generation des Fahrwerkregelsystems DSC zu verdanken, das mit weiter entwickelten Funktionalitäten für die Sechszylinder-Modelle dem Fahrer hilft, noch näher an die Grenzen der Physik zu gehen. Manche Funktionalitäten nimmt der Kunde zwar nicht bewusst wahr, sie erhöhen jedoch im Grenzbereich die Sicherheit. So verhilft beispielsweise die Funktion des Trockenbremsens der Bremsscheiben zu einem stets optimalen Bremsweg.

Warnung: Dieser 3er macht süchtig!

Als Resultat der vielen Fahrwerksverbesserungen kann der Kunde deutlich mehr Agilität erfahren. Der Fahrspaß nimmt zu. Fast möchte man warnen: Dieser 3er macht süchtig!

Fortschritt in der Karosserie: leichter, steifer, sicherer.

Ein Fortschritt ist auch bei der Karosserie zu verzeichnen: Noch steifer und dabei spezifisch leichter, trägt sie zur perfekten Konzeptharmonie bei. Intelligenter Leichtbau reduziert sich hierbei nicht auf das Ersetzen von Stahl durch Aluminium, sondern beinhaltet auch die gezielte Verwendung weiterentwickelter Stähle und Stahlverformungstechnologien. Innovative Lösungen kompensieren die durch höhere Anforderungen und Ausstattungen eigentlich zu erwartende Gewichtszunahme komplett.

Strebenkonzept versteift die Karosserie.

Lässt sich Fortschritt in vielen Bereichen nur durch akribische Detailarbeit realisieren, so half den BMW Ingenieuren in punkto Karosseriesteifigkeit zugleich die Rückbesinnung auf uralte Traditionen und der Blick über den Tellerrand des Automobilbaus hinaus: In geistiger Anlehnung an den jahrhundertealten Fachwerkbau verwirklichten sie für die tragende Struktur ein Konzept, bei dem besonders belastete Stellen durch Streben miteinander verbunden sind. Gleichzeitig ergänzten sie die konventionelle Materialverstärkung um die Verwendung neu entwickelter und erst seit kurzem zur Verfügung stehender höherfester Stähle. Insgesamt konnte so die Karosseriesteifigkeit gegenüber dem Vorgänger um 25 Prozent erhöht werden. Dies kommt wegen der dadurch reduzierten Fahrzeugschwingungen der Fahrdynamik zugute. Zudem steigert die steifere Karosserie die passive Sicherheit.

Im Seitencrash: der sicherste 3er aller Zeiten.

Der 3er ist konstruktiv so ausgelegt, dass er im europäischen Crashverfahren EuroNCAP mit den bestmöglichen Resultaten abschneidet. Als eine der ersten Limousinen weltweit erfüllt er darüber hinaus die neueste, extrem anspruchsvolle Seitencrashanforderung der USA. Diese sieht den Aufprall von 1,3 Tonnen Masse mit 50 km/h Geschwindigkeit auf die vordere Tür des Fahrzeugs vor – also auf die „Achillesferse“ eines jeden Automobils. Zudem wird bei diesem Crash der Aufprall eines Off-Roaders simuliert, also eines hochbeinigen Geländewagens, der oberhalb der schützenden Seitenschweller auf den Pkw trifft. Der neue 3er besteht durch die Verwendung stoßabsorbierender Mehrphasen- und höherfester Stähle selbst diese extreme Beanspruchung bravourös. Gleiches trifft auf den ebenfalls neuen US-amerikanischen Hochgeschwindigkeits-Heckaufpralltest zu, bei dem der Aufprall eines nachfolgenden Fahrzeugs mit 80 km/h bei nur 70-prozentiger Überdeckung auf einen stehenden Pkw simuliert wird.

Größenwachstum erhöht Fahrstabilität, passive Sicherheit und Komfort.

In den Außen- und Innenabmessungen sowie beim Radstand ist der 3er gewachsen, wovon vor allem die Fondpassagiere profitieren. Allein deren Kniefreiheit stieg um fast 50 Prozent. Auch die größere Außenbreite kommt überproportional dem Innenraum zugute. Die Limousine kann so im Insassenkomfort ihren Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb ausbauen.

Ein Auto mit dem Raumangebot seiner Zeit.

Das Längen- und Breitenwachstum ist gleichzeitig ein überzeugendes Statement für die „Roominess“: Darunter versteht man nicht nur die bloße „Geräumigkeit“ des Fahrzeugs, sondern das „Raumgefühl“ insgesamt. Der Innenraum wirkt hell und großzügig und entspricht dem Lebensgefühl seiner jugendlichen, urbanen Zielgruppe.

Gleichzeitig ist das Größenwachstum die Antwort auf eine schlichte Feststellung: Da die durchschnittliche Körpergröße der Menschen jährlich um etwa einen Millimeter zunimmt, müssen die Autos konsequent mitwachsen. Für eine Automobilgeneration bedeutet dies etwa sieben Millimeter. Der neue 3er wird auch unter diesem Aspekt allen Anforderungen gerecht.

Interieur integriert harmonisch Funktionalitäten für Fahrer und Mitfahrer.

Neu interpretiert wird die Instrumententafel. Galt das Cockpit des bisherigen 3er als ausgesprochen fahrerorientiert, so hebt das neue Interieur diese eindeutige Zuwendung etwas auf. Stattdessen werden die Funktionalitäten, die nicht allein dem Fahrer vorbehalten sind, auch optisch stärker auf den Beifahrer orientiert: Radio-, Klima-, Navigations-, iDrive- und Telematikfunktionen können auch vom Beifahrer bequem bedient werden.

Dennoch ist das Cockpit natürlich BMW typisch klar strukturiert und weiterhin fahrorientiert: Links befindet sich die so genannte Fahrerzone, innerhalb derer dem Piloten sämtliche relevanten Informationen eindeutig und klar zur Verfügung stehen. Dies erleichtert ihm die Konzentration auf das Wesentliche und erhöht so die Verkehrssicherheit. Der mittlere Bereich der Instrumententafel wird dagegen als Komfortzone definiert, auf die Fahrer und Beifahrer zugreifen können. Sie ist aufgeteilt in eine Kontrollebene und eine darüber liegende Informationsebene.

Komfort-Optionen wie in der automobilen Oberklasse.

Dank der durchdachten Interieurgestaltung kann den Insassen eine Höchstzahl an Komfortfunktionen offeriert werden. Gleichzeitig können diese Funktionen intuitiv und ergonomisch bedient werden. Tatsächlich bietet die Limousine ein so umfassendes Angebot an sinnvollen und erfreulichen Erleichterungen für den automobilen Alltag, dass der 3er in diesem Punkt keinen Vergleich mit der Oberklasse scheuen muss. Auch dies ein Zeichen dafür, dass früher bestehende Grenzen zwischen einzelnen Fahrzeugklassen und Marktsegmenten aufweichen.

Das Design profiliert den 3er als dynamisch-elegante Limousine.

Innen wie außen bündelt das exklusive Design die Produktsubstanz in ihrer gesamten Komplexität zu einem einzigartigen, multisensualen Erlebnis. In seiner Formensprache spiegelt der 3er eine eigenständige, selbstbewusste Erscheinung. Dem modernen BMW Designspektrum zugehörig, präsentiert sich der neue 3er als dynamisch-elegante Limousine.

Agil, dynamisch und leicht verkörpert der neue 3er in perfekter Harmonie all die Werte, für die die Marke BMW steht: Faszination – Identität – Einzigartigkeit. Und das auf einem so hohen Niveau wie nie zuvor in der 80-jährigen Geschichte des Unternehmens.
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Alt 19.01.2005, 07:21     #4
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3. Das Design: Dynamik schon im Stand.

• Konzeptharmonie findet starken Ausdruck.

• Eigenständiger Charakter bei eindeutiger Familienzugehörigkeit.

• Formvollendete Faszination.


Agilität, Dynamik, Komfort – was daraus einen echten BMW werden lässt, ist die „Verpackung“: das typische Design als ein zentrales Element für die Faszination, die Autos der weiß-blauen Marke weltweit auslösen.

Für die BMW Designer stellte die fünfte Neuauflage des 3er eine ganz besondere Herausforderung dar: Einerseits galt es, die perfekte Balance aus den Werten Sportlichkeit, Dynamik und Eleganz zu erhalten. Andererseits sollte ein zukunftsgerichteter Impuls gesetzt werden, der im Einklang mit dem Erscheinungsbild der aktuellen BMW Familie steht. Im Ergebnis zeigt sich der neue 3er nachhaltig und wegweisend als authentische Produktpersönlichkeit.

Sportlicher als der 5er – eleganter als Z4 und 1er.

Mit dem neuen 3er schließt das letzte noch fehlende Mitglied der neuen Generation die bisherige Lücke im Designspektrum der Marke, das vom Z4 auf der einen Seite bis zum 7er auf der anderen Seite reicht. Mit dem dezenten, aber deutlichen Wechselspiel aus konvexen und konkaven Flächen sowie den starken Licht- und Schattenverläufen steht der 3er der expressiven Formensprache des Z4 und des 1er nahe. Gleichzeitig differenziert er sich aber durch die größere Gesamtlänge, die längere Fronthaube, den längeren Radstand sowie in vielen Details unübersehbar von diesen Modellen. Gegenüber den Oberklasselimousinen der 5er und 7er Reihe erscheint er wegen seiner kompakteren Proportionen agiler und dynamischer. Die strategische Positionierung des 3er im Modellportfolio entspricht dem Design: Er ist sportlicher als der 5er und eleganter als der Z4 und 1er.

Innerhalb der Baureihe hat sich das Design in mal kleineren, mal größeren Schritten kontinuierlich weiterentwickelt. Der neue 3er stellt in der Gesamthistorie eine besonders große Designprogression dar. Zwar macht er in den Proportionen einen nur moderaten Sprung gegenüber dem Vorgänger, doch unterscheidet er sich von diesem stark und auffallend in der Oberflächengestaltung. Für den Außenstehenden hebt er sich damit deutlich vom Vorgänger ab.

Wirkung und Wirklichkeit stimmen überein.

Der BMW 3er wirkt von jeher agil, dynamisch und leicht, und auch seine Insassen erfahren das. Insofern erfüllt die Baureihe im Einklang von Wirkung und Wirklichkeit den Anspruch perfekter Konzeptharmonie. Bei der neuen 3er Limousine wird diese erreicht durch das klassische Drei-Box-Design, den Coupé-Charakter sowie die authentische Visualisierung des BMW typischen Antriebskonzepts mit vorne längs eingebautem Motor und Antrieb auf die Hinterräder.

Das für klassische Limousinen typische Drei-Box-Design – Motorhaube, Greenhouse, Heck – wirkt beim 3er durch die fließende Linienführung sehr elegant. Der coupéhafte Eindruck entsteht vor allem durch das in Relation zur Gesamtkarosserie klein und leicht wirkende Greenhouse, dessen Dachlinie nach hinten weich abfällt. Dynamik verleiht einmal mehr der Hofmeisterknick, der für alle geschlossenen BMW typische Umkehrschwung am Fuß der C-Säule.

Dynamik und Sportlichkeit verspricht das Zusammenspiel eines kraftvollen Motors mit dem Hinterradantrieb. Die Visualisierung dieses BMW typischen Antriebskonzepts geschieht mittels der schlanken, langen Fronthaube, dem ausgeprägten Powerdome sowie dem weit zurück versetzten Greenhouse und einem optisch hinter der Hinterachse in der C-Säule liegenden Schwerpunkt. Hinzu kommen ein klar konturiertes Heck sowie kurze Karosserieüberhänge.

Trotz Größenwachstum harmonisch ausbalancierte Proportionen.

Obwohl der neue 3er gegenüber dem Vorgänger in der Gesamtlänge und -breite stark gewachsen ist, bleiben seine Gesamtproportionen harmonisch ausbalanciert. Sie verleihen ihm jene Sportlichkeit, Dynamik und Eleganz, für die diese BMW Baureihe seit 30 Jahren bekannt ist. Ein weiteres Merkmal wird ebenfalls beibehalten: die kurzen Überhänge vorn und hinten, die sogar kürzer sind als beim Vorgänger. Vorn wird dies zusätzlich betont durch die weit in die Seite gezogenen Blinker, die präzise auf einen Punkt hin laufen.

Von vorn: selbstbewusstes Bekenntnis zur BMW Familie.

Von vorn betrachtet betont der 3er seine Zugehörigkeit zur BMW Familie. Mit der Doppelniere und den oben durch geschwungene Linien angeschnittenen Doppelrundscheinwerfern weist er die typische Front eines modernen BMW auf. Markant in die Seite gezogene Blinker betonen die Fahrzeugbreite. Der konzentrierte Gesichtsausdruck vermittelt Agilität und Wachsamkeit.

Ein weiteres Charakteristikum ist der stark ausgeformte Powerdome. Als Teil einer geschlossenen Form, die tief aus dem Stoßfänger entspringt, fließen seine Linien über die A-Säulen und Dachlinien bis ins Heck. Der Powerdome umrahmt auch die Doppelniere, die oben durch zwei markante breite Chrombänder eine neue Interpretation erfährt. Diese verleihen der sportlichen Front einen eleganten und eigenständigen Charakter. Beim Topmodell 330i sind auch die Gitterstäbe der Doppelniere verchromt.

Von der Seite: sportlich und lang gestreckt.

Die Fahrzeugseite gleicht einer von drei kraftvollen Charakterlinien und gespannten Flächen bestimmten Struktur. Die erste Charakterlinie befindet sich im Schweller und beginnt bei den Vorderrädern. Die Flächen über ihr sind konvex-konkav gestaltet, was sie optisch verkleinert. Dadurch wirken sie leicht und dynamisch wie es der sportlichen Seite des BMW Designspektrums entspricht. Im weiteren Verlauf steigt diese Linie, bis sie kurz vor den Hinterrädern mit den umliegenden Flächen eins wird.

Als zweite Charakterlinie zeigt der 3er die für jeden BMW typische Sicke. Hier ist diese Gürtellinie aber gänzlich neu und sehr dreidimensional interpretiert. Sie entsteht aus zwei gespannt zueinander stehenden Flächen und verläuft kraftvoll und leicht ansteigend von den muskulösen vorderen Radhäusern bis fast zu den Heckleuchten, wo sie sich in den umliegenden Flächen verliert. Sie signalisiert Dynamik, Eleganz, Leichtigkeit und Kraft.

Die dritte Charakterlinie zieht sich als Schulterlinie von den Frontleuchten fast bis zum Heck. Fein, spannungsvoll und sehr präzise unter dem Greenhouse, setzt sie einen markanten Kontrapunkt zu den vergleichsweise großen Seitenflächen. Sie streckt optisch das Fahrzeug und unterbricht die Fläche unter der C-Säule, die dadurch kleiner wirkt. Dazu tragen auch die stark in die Seitenwand hineingezogenen Heckleuchten bei.

Von hinten: breit, niedrig und mit den typischen Heckleuchten des 3er.

Auch das Heck ist das eines typischen BMW. Mit seinen konvexen und konkaven Flächen nimmt es die Formen der Seitenwände harmonisch auf. Dabei entstehen mehrere horizontale Linien, die es optisch verbreitern und niedrig erscheinen lassen. Oben beginnt es mit einer klaren Lichtfläche. Darunter liegt eine dominante, konkav gekrümmte Schattenfläche, die das Auge des Betrachters nach unten lenkt. Unterhalb der Heckklappe folgt eine konvexe Fläche, der sich im Schwellerbereich wieder eine konkav gespannte Fläche anschließt. Die Heckleuchten passen sich in ihrer Außenlinie der Gesamtform des Fahrzeugs an. Durch ihre Farbaufteilung interpretieren sie die für den 3er charakteristische L-förmige Gestaltung neu.

Auch im Interieurdesign legt der 3er die Messlatte höher.

Mit dem Interieurdesign unterstreicht BMW ebenfalls seinen Premiumanspruch: Es wirkt modern und harmonisch und schenkt einen spürbaren emotionalen Mehrwert. Im großzügigen Ambiente entwickelt sich das Gefühl kontrollierter Dynamik und Leichtigkeit. Der Insasse spürt die beiden Charaktere, die der 3er harmonisch in sich vereint: den der komfortablen Mittelklasselimousine und den der sportlichen Fahrmaschine. Diese fühlbare Sportlichkeit differenziert ihn von einem 5er oder 7er. Entsprechend seiner äußeren Erscheinung und dem tatsächlichen Fahrerlebnis bleibt der 3er so auch durch die Interieur-Gestaltung die Sportlimousine in der BMW Familie.

Die Formensprache des Exterieurs wird innen fortgesetzt.

Wie schon sein Exterieur ist auch der Innenraum durch konvex-konkave Flächen charakterisiert. Hier wird die Anlehnung an die expressive Formensprache des Z4 deutlich. Das Leitthema eines „sich drehenden Bandes“ setzt sich fließend über alle Flächen fort. Diese positiv-negativ verdrehten Flächen wirken aus jeder Perspektive neu.

Fahrorientiertes Cockpit, aber der Beifahrer ist integriert.

Die Hauptelemente des Interieurs sind symmetrisch und integral gestaltet. Die starke horizontale Betonung durch die Armaturentafel stellt weiterhin das Fahren in den Mittelpunkt: Auch alle sekundären Bedien- und Anzeigenelemente wenden sich leicht dem Fahrer zu. Aber auch der Beifahrer ist einbezogen. Dadurch ergibt sich zusammen mit der horizontalen Betonung der Eindruck eines großzügigen Raumgefühls. Hierin unterscheidet sich der neue 3er sehr deutlich von seinen Vorgängern, bei denen die Fahrerorientierung wesentlich strenger interpretiert wurde und Funktionalitäten für Fahrer und Beifahrer streng getrennt waren. Nun dreht sich die Armaturentafel um nur wenige, aber dennoch wahrnehmbare vier Grad zum Fahrer hin, während sie auf der Beifahrerseite sanft ausläuft. Die Mittelkonsole taucht unter die Armaturentafel, so dass diese sehr leicht wirkt und durch den Kontrast von Licht und Schatten zu schweben scheint. Der Handschalthebel wiederum ist in einem markanten Formschwung der Mittelkonsole eindeutig dem Fahrer zugewandt. Als Gegenpart zur horizontalen Betonung des Cockpits durch die Armaturentafel wirken die in Fahrtrichtung verlaufenden Linien und Flächen der Mittelkonsole und der Türen als dynamisierende Elemente.

Um den Innenraum optisch zu beruhigen, wurde die Anzahl an Schaltern und Knöpfen drastisch reduziert, was in dieser Konsequenz nur das iDrive Konzept ermöglicht. Die ergonomische Gestaltung sämtlicher Bedien- und Anzeigenelemente ergibt zusammen mit der Fahrorientierung ein Gesamtkonzept, das in seiner Klasse einzigartig ist. Die klare Strukturierung in die Fahrerzone sowie die Komfortzone und die Aufteilung Letzterer in eine Kontroll- und eine Informationszone, ermöglichen es Fahrer und Mitfahrer, eine Vielzahl an Fahrzeugfunktionen optimal zu bedienen.

Auf Wunsch mit Doppelhutze, Monitor und iDrive-Konzept.

Noch stärker als die Basisausstattung bezieht die optionale Ausstattung „High“ den Beifahrer und alle anderen Passagiere mit ein. Im Wesentlichen geschieht dies durch den Monitor unter einer Hutze in der Mitte des Armaturenträgers sowie das Bedienkonzept iDrive, das in dieser Form erstmals im 3er erscheint. Während der Fahrer von den perfekt auf ihn ausgerichteten Bedien- und Anzeigefunktionen unterstützt wird, macht das Display allgemeine Informationen und Komfortfunktionen auch den Mitfahrern zugänglich.

Die Vielseitigkeit des 3er findet sich in Materialien und Farben wieder.

Die Facetten des 3er, die von sportlicher Dynamik bis komfortabler Eleganz reichen, finden sich wieder im vielseitigen Material- und Farbkonzept. Speziell für diese Baureihe entwickelte Innen- und Außenfarben sowie Sitzmaterialien differenzieren den 3er innerhalb der BMW Familie. Weitere Farben, das Narbkonzept, das Standardleder Dakota und die Haptik sind Limousinen der verschiedenen Baureihen gemein.

Die perfekte Balance und Wertigkeit der Farben, Materialien und Dessins sowie ihre harmonische Stimmigkeit bringen die typische, exklusive, sportliche und dynamische Ästhetik eines BMW zum Ausdruck. Sie heben die fließenden Formen des Interieurs hervor und unterstützen das Raumgefühl. Der Schattenwurf, der besonders prägnant bei helleren Farben zum Ausdruck kommt, betont die Hinwendung der Flächen zum Fahrer. Wichtige stilbildende Gestaltungselemente aller Ausstattungsvarianten sind die Oberflächen der Armaturentafel, der Mittelkonsole und Türen mit einer natürlich anmutenden Narbung sowie die feine Narbung der Kunststoffspritzteile. Die Gesamterscheinung des Nahtbildes unterstützt die Formensprache und die hochwertige Wirkung des Innenraums.

Individualisierung durch 624 Kombinationsmöglichkeiten.

Die acht Ausstattungsfarben Schwarz, Grau, Beige, Anthrazit, Quarzgrau, Blau, Terra und Lemon akzentuieren das Interieur auf verschiedene Weise und lassen in ihrer Bandbreite keine Wünsche offen. Ganz nach Geschmack kann der Kunde durch die Kombination der Innenfarbe mit den Dekorflächen Titan matt, Aluminium mit feinem Längsschliff, Nussbaumwurzelholz oder Pappelmaser das Interieur seines 3er klassisch oder modern ausrichten.

Insgesamt stehen mit vier Materialkonzepten aus Stoff, Kunstleder, Stoff/Leder und Leder, zwölf Außen- und acht Ausstattungsfarben sowie vier verschiedenen Dekorleisten rund 470 empfohlene, insgesamt sogar 624 Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies beschert dem Kunden ein Höchstmaß an Individualisierung.
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Alt 19.01.2005, 07:27     #5
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4. Der Antrieb: Innovatives Denken überwindet Grenzen.

• Sechszylinder-Ottomotor mit Magnesium-Kurbelgehäuse und VALVETRONIC.

• Vierzylinder-Ottomotor mit VALVETRONIC und Bi-VANOS.

• Vierzylinder-Diesel mit VNT-Aufladung und Ladeluftkühlung.

• Grundsätzlich Sechsgang-Getriebe.

• Alle Modelle mit mehr Leistung und weniger Verbrauch.


Vor allem ihre Innovationsführerschaft im Motorenbau hat die Marke BMW zu Weltruf und globalem Erfolg geführt. Im Mittelpunkt steht dabei seit jeher der Sechszylinder-Reihenmotor. Für den 3er ist er das Nonplusultra schlechthin. Mit üppiger Leistung, kultivierter Kraftentfaltung, geschmeidigem Lauf – und dies alles bei geringer Masse – ist er für die Sportlimousine wie geschaffen.

Dieser 3,0 Liter-Reihensechszylinder setzt in punkto Laufkultur die Benchmark – in seiner Klasse und im Motorenbau generell. Nicht zuletzt gewinnt er seit Jahren quasi im Abonnement den International Engine Award, der unter Motorenkonstrukteuren als „Oscar“ der Branche gilt.

Revolution im Motorenbau: der neue Sechszylinder.

Doch lässt sich dieser perfekte Motor noch entscheidend verbessern? Die Antwort lautet: ja! Allerdings nicht allein durch akribische Detailarbeit, sondern durch eine komplette Neuentwicklung, bei der die Konstrukteure alles Bisherige in Frage gestellt und viele neue Lösungen gefunden haben. Das Ergebnis stellt das derzeit innovativste Triebwerk weltweit dar.

Der neue 3er tritt seine Weltpremiere mit diesem Meisterwerk der Ingenieure an: Eingebaut im 330i setzt der Sechszylinder-Ottomotor der Marke BMW einen Glanzpunkt. Gleichzeitig ist er mit der höchsten Literleistung, dem besten Leistungsgewicht und dem niedrigsten spezifischen Verbrauch allen Wettbewerbern mehr als nur eine Nasenlänge voraus.

Mehr Leistung und Kraft – weniger Verbrauch und Emissionen.

Fortschritt im Motorenbau bedeutet bei BMW selbstverständlich mehr Leistung und Drehmoment, aber auch mehr Energieeffizienz und Umweltschutz. Der Sechszylinder erfüllt diesen Anspruch bravourös: Mit 190 kW/258 PS bei 6 650 min–1 übertrifft er den Vorgänger um 20 kW/27 PS oder zwölf Prozent. Die Literleistung stieg von 57 kW auf 63 kW. Das maximale Drehmoment von 300 Nm liegt konstant von 2 500 min–1 bis 4 000 min–1 an.

Weltweit der leichteste Sechszylinder in dieser Leistungsklasse.

Trotz der Leistungssteigerung sank das Gewicht des Motors um zehn Kilo oder sieben Prozent auf nur 161 Kilo. Damit ist er in seiner Leistungsklasse der leichteste Sechszylinder der Welt. In Verbindung mit der Leistungssteigerung steigt das Leistungsgewicht auf die Marke von 1,18 kW je Kilo. Schließlich nutzt der Motor auch den Kraftstoff effizienter: Sein Verbrauch sank gegenüber dem bereits sparsamen Vorgänger um weitere zwölf Prozent. Mit den europäischen Abgaswerten nach EU4 beziehungsweise der US-amerikanischen Norm ULEV II verhält sich der Motor selbstverständlich auch unter Umweltaspekten vorbildlich.

Kurbelgehäuse aus Magnesium: leichter als Aluminium.

Zur Gewichtsreduktion setzt BMW bei diesem Motor nicht nur Aluminium ein, sondern erstmals in der Großserienfertigung das gegenüber Aluminium um nochmals 30 Prozent leichtere Magnesium. Es wird für das wassergekühlte Kurbelgehäuse, das neue Bedplate und die Zylinderkopfhaube verwendet.

Das ultraleichte Kurbelgehäuse aus einem Magnesium-Aluminium-Verbund leistet als größtes Einzelbauteil des Motors einen wesentlichen Beitrag zur Gewichtsreduzierung. Diese ist letztendlich das ausschlaggebende Mittel, um die Freude am Fahren noch weiter zu steigern. Schließlich entscheidet über die Agilität und Dynamik eines Autos nicht nur die reine Leistung, sondern ebenso das zu beschleunigende Gewicht. Zum Vergleich: Das neue Kurbelgehäuse wiegt nur 57 Prozent eines vergleichbaren Grauguss-Blocks. Gleichzeitig senkt ein verringertes Gewicht den Kraftstoffverbrauch: Allein die Gewichtseinsparung durch das Magnesium-Kurbelgehäuse ist ursächlich für ein Zehntel der insgesamt realisierten Kraftstoffeinsparung.

Anleihen beim Motorsport.

Bedplate-Konstruktionen wurden bislang fast ausschließlich im Motorsport eingesetzt, da sie bei den dort gebräuchlichen hohen Drehzahlen höchste Struktur- undTorsionssteifigkeit sowie Dauerfestigkeit gewährleisten. Der Sechszylinder im 330i leistet seine Höchstleistung von 190 kW gleichfalls bei einer für einen Serienmotor sehr hohen Drehzahl von 6 650 min–1, so dass sich auch hier eine Bedplate-Konstruktion empfahl. Die Fertigung der Zylinderkopfhaube, ebenfalls aus Magnesium, stellt die konsequente Weiterverfolgung des intelligenten Leichtbaus bei BMW dar.

VALVETRONIC, jetzt auch im Sechszylinder.

VALVETRONIC, die erstmals 2001 präsentierte „drosselfreie Laststeuerung“, ist in den Vier-, Acht- und Zwölfzylindermotoren bereits im Einsatz. Mit dem 330i hält sie nun auch im Sechszylinder Einzug, so dass jetzt alle Triebwerke der Marke über das mehrfach ausgezeichnete BMW Patent verfügen.

Die VALVETRONIC regelt die Öffnungsdauer und die Steuerzeit der Einlassventile stufenlos und in Abhängigkeit von der Gaspedalstellung. Bisher wurde die Motorleistung durch die Drosselklappe geregelt: Im Wortsinn „drosselt“ diese die Ansaugluft, was einem Leistungsverlust gleichkommt. Die VALVETRONIC Technologie hingegen reduziert die Ladungswechselarbeit auf ein Minimum und ermöglicht so eine besonders effiziente Nutzung des Kraftstoffs sowie ein deutlich besseres Ansprechverhalten des Motors.

Drehzahlen auf Rennsportniveau.

Der auf besonders sportliches Fahren ausgelegte 3,0 Liter-Motor zeichnet sich durch ein erhöhtes Drehzahlniveau und ausgesprochene Drehfreude aus. Dies erfordert eine noch steifere Konstruktion der VALVETRONIC als bisher. Mit der im 330i erstmals eingesetzten VALVETRONIC der zweiten Generation erlaubt die Technologie nun den sicheren Betrieb bis in die Drehzahlregion um 7 000 min-1, die bisher reinrassigen Sportmotoren vorbehalten war. Für die Ventile bedeutet dies Beschleunigungswerte, die auf dem Niveau von Tassenstößel-Ventiltrieben liegen. Einher geht die VALVETRONIC im neuen Sechszylinder mit der ebenfalls stufenlos verstellbaren BMW Doppel-VANOS, der variablen Nockenwellenspreizung für die Ein- und Auslassventile. Gegenüber der Doppel-VANOS im Vorgänger sind die VANOS-Steller nun komplett aus Aluminium gefertigt. Auch das Kettenrad an der Verstelleinheit besteht aus Aluminium, um alle Gewichtsvorteile zu nutzen.

Kundenvorteil: noch mehr Sportlichkeit.

Der Kunde profitiert von der VALVETRONIC der zweiten Generation durch noch mehr Sportlichkeit, die durch eine höhere Agilität und ein besseres Ansprechverhalten des Motors zum Ausdruck kommt: Die Fahrpedalbefehle werden noch präziser und direkter in Motorleistung und Beschleunigung umgesetzt. Hier kommt die VALVETRONIC der aus dem Rennsport bekannten Lösung mit Einzeldrosselklappen nahe. Die für den 330i typische Freude am Fahren wird dadurch spürbar gesteigert. Gleichzeitig sinkt der Kraftstoffverbrauch.

Die elektrische Wasserpumpe arbeitet vollkommen autonom.

Eine weitere technische Innovation ist die elektrische Wasserpumpe: Sie arbeitet vollkommen autonom und wird unabhängig von der gerade anliegenden Drehzahl ausschließlich nach dem tatsächlichen Kühlbedarf des Motors gesteuert. Dies ermöglicht beachtliche Verbrauchseinsparungen: Beansprucht eine konventionelle Wasserpumpe bis zu 2 kW Motorleistung, so hat das BMW System eine maximale Leistungsaufnahme von nur 200 Watt.

Schließlich sorgt anstelle der bisherigen zweistufigen eine neue dreistufige Resonanzsauganlage für noch mehr Drehmoment bei weniger Drehzahl. Durch den Einsatz des dritten Resonanzrohrs, des so genannten Überschwingrohrs, das über Resonanzklappen geschaltet wird, erweitert sich der Drehzahlbereich, in dem der Selbstladeeffekt der Anlage wirkt.

Intelligenter Leichtbau fördert die Dynamik.

Welche Detailarbeiten die BMW Ingenieure ihrem jüngsten „Spross“ angedeihen ließen, belegt die Fülle an weiteren Innovationen, die in ihrer Gesamtheit den gewaltigen Leistungs- und Effizienzfortschritt des Motors gegenüber seinem Vorgänger ausmachen. Beispiele hierfür sind die beiden Leichtbau-Nockenwellen, die allein einen Gewichtsvorteil von jeweils 600 Gramm beisteuern. Als gewichtsminimierende und kundenfreundliche, weil wartungsfreie Dauerlösungen erweisen sich der Ventiltrieb mit Kette und Aluminium-Kettenspanner sowie der Einriementrieb für alle Nebenaggregate. Hier sorgt der Wegfall der zweiten Riementriebebene für eine geringere Störanfälligkeit bei weniger Gewicht. Für Freunde sportlicher Motoren ist auch der Sound sehr wichtig. Der Sechszylinder bringt ihnen hörbaren Genuss: Durch die von der Motorsteuerung betätigte Abgasklappe klingt er sowohl im Volllast- als auch im Teillastbereich sonor und sportlich.

Leistungseffizienz auf neuem Niveau.

Bei Fahrleistungen und Effizienz legt der 330i die Messlatte sehr hoch: Er beschleunigt aus dem Stand auf Tempo 100 in 6,3 Sekunden und damit um 0,2 Sekunden schneller als sein Vorgänger. Den Zwischenspurt von 80 auf 120 Stundenkilometer im fünften(!) Gang absolviert er um 0,3 Sekunden schneller in nur noch 8,5 Sekunden. Gleichzeitig sinkt der Spritkonsum um 12 Prozent oder 0,6 Liter/100 km auf günstige 8,7 Liter je 100 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

BMW 320i mit leistungsstärkerem Vierzylinder-Motor.

Nicht weniger akribisch widmeten sich die BMW Motorenbauer dem 2 Liter-Ottomotor, der im 320i an den Start geht. Er basiert auf dem bisher als 318i typisierten Reihenvierzylinder mit zwei Liter Hubraum, wodurch in der Nomenklatur des 3er nun Hubraum und Typbezeichnung übereinstimmen.

Zur Premiere des neuen 3er wurde der Vierventiler gründlich überarbeitet mit der Folge, dass sowohl die Leistungsausbeute als auch die Laufkultur zunahmen, während Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen weiter sanken. In Zahlen ausgedrückt: Der neue Vierzylinder leistet nun 5 kW mehr, nämlich 110 kW/150 PS bei 6 200 min–1; sein höchstes Drehmoment beträgt 200 Nm bei 3 600 min–1. Damit ermöglicht der Motor die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in nur 9,2 Sekunden. Der Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im fünften(!) Gang wird in 11,3 Sekunden absolviert und die Höchstgeschwindigkeit beträgt souveräne 220 km/h.

Klassenbeste Fahrdynamik und beeindruckende Laufkultur.

Beeindruckender als die bloßen Daten ist der Fahreindruck: Kraftvoll und stetig entwickelt der Vierventiler seine Leistung und beeindruckt so durch eine für einen Vierzylinder-Motor dieser Hubraumgröße bislang nicht gekannte Fahrdynamik. Vor allem im unteren Drehzahlbereich spürt der Fahrer den kräftigen Drehmomentzuwachs von bis zu 23 Nm gegenüber dem Vorgänger. Gleichwohl zeigt sich das Triebwerk in allen Drehzahlbereichen extrem laufruhig. Einen akustischen Fortschritt für Freunde von Sportmotoren liefert die Abgasanlage: Dank der Asymmetrie der vorderen Rohrquerschnitte und dem auf die Zündfrequenz abgestimmten Schalldämpfer erzeugt sie nämlich einen hochwertig klingenden und sehr sportlichen Sound. Wer genau zuhört, vermag sogar die erste und dritte Motorordnung herauszuhören, die durch das unterschiedliche Schallreflexionsverhalten der Vorrohre bewirkt wird. Unter den Wettbewerbern hebt sich der 3er also auch akustisch deutlich ab.

Vorbildlich in Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen.

Nicht zuletzt sank der Durchschnittsverbrauch gegenüber dem Vorgängermotor trotz der Leistungssteigerung um rund 2 Prozent auf sehr günstige 7,4 Liter je 100 Kilometer, gemessen nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Der Motor erfüllt die anspruchsvolle europäische Abgasnorm EU4 und ist also auch in dieser Hinsicht nur vorbildlich zu nennen.

Ursächlich für die überzeugende Performance des Aggregats sind vor allem die vollvariable Ventilsteuerung VALVETRONIC sowie die stufenlose Nockenwellenverstellung Bi-VANOS auf der Ein- und der Auslassseite. Zudem verfügt die Sauganlage DISA über eine Schalteinrichtung, die es ermöglicht, die Schwingrohrlänge in Abhängigkeit vom Lastzustand des Motors umzuschalten. Im Zusammenwirken mit einer modifizierten Motorsteuerung überrascht der 320i beim Gasgeben mit einer Spontaneität, wie sie bisher nur von Sportmotoren mit Einzeldrosselklappen bekannt war.

VALVETRONIC Technologie im weltweiten Einsatz.

Schon der praktische Nutzen spricht für die VALVETRONIC von BMW: Die Technologie ist nicht unbedingt auf schwefelfreien Kraftstoff und eine besondere Katalysatortechnik angewiesen. Unter dem Stichwort Effiziente Dynamik geht es für das Unternehmen daher nicht nur um die Fortschritte, die die VALVETRONIC in punkto Fahrleistungen, Leistungsentwicklung und Verbrauch bringt, sondern auch um die Möglichkeit, die Technologie, die das Spannungsfeld Dynamik, Verbrauch und Emissionen am besten auflöst, überall auf der Welt einzusetzen.

Der 320d schreibt die Erfolgsgeschichte des „Sportdiesels“ fort.

BMW darf sich als Erfinder des Sportdiesels bezeichnen: Seit die Marke 1983 ihr erstes Dieseltriebwerk an den Start brachte, werden die typischen Tugenden des Selbstzünders – Langlebigkeit, hohes Drehmoment, niedriger Kraftstoffverbrauch – durch eine weitere, wesentliche Tugend ergänzt, für die bis dahin nur Benzinmotoren standen: Freude am Fahren.

Der neue 320d belegt, dass sich die Marke nicht auf ihren Lorbeeren ausruht, sondern Anerkennung für Geleistetes als Ansporn für Zukünftiges empfindet. So wird der Diesel im 3er zum Ausdruck purer Dynamik. Dank der Common-Rail-Technologie der zweiten Generation entwickelt er aus vier Zylindern hervorragende Leistungswerte und ein überragendes Drehmoment. Mit ihm setzt sich der 320d in jeder Hinsicht an die Spitze: Dynamik, Antriebskomfort, Leistung und Drehmoment sind „Best in Segment“.

Modifizierte Common-Rail-Technologie sorgt für effiziente Dynamik.

Bei Laufruhe und Effizienz legt der Diesel die Messlatte ein beachtliches Stück höher. Wobei hierzu eben nicht nur der Zuwachs an Leistung gehört, sondern vor allem seine elegante, leise und effiziente Art, ans Werk zu gehen. Verantwortlich hierfür sind seine Ausgleichswellen und die weiterentwickelte Common-Rail-Technologie. Diese arbeitet unter anderem mit einer neuen Hochdruckpumpe mit Mengenregelung, die den Dieselkraftstoff feiner zerstäubt als bislang. Das bringt mehr Leistung bei weniger Geräuschentwicklung und reduziert gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch.

Die zweite Generation des Common-Rail-Systems mit bis zu 1600 bar Systemdruck ist Voraussetzung dafür, den Leistungs- und Kraftzuwachs, die Abgaswerte und die Motorakustik nach den Anforderungen der BMW Ingenieure zu realisieren. So genannte MI-Injektoren ermöglichen Mehrfacheinspritzungen, lineare Einspritzverläufe sowie Einspritzmengen mit minimaler Toleranz. Hierdurch erhalten die Brennräume noch schneller als bisher exakt die Kraftstoffmengen – und diese besser zerstäubt –, die in den jeweiligen Betriebszuständen des Motors eine optimale Verbrennung gewährleisten. Weil bis zu vier Mal je Arbeitstakt Kraftstoff eingespritzt werden kann (Doppel-Pilot-, Haupt-, Nacheinspritzung), wird der Zielkonflikt zwischen Leistung und Akustik gelöst. Während die zweifache Piloteinspritzung den Brennverlauf harmonischer gestaltet, verbessert die Nacheinspritzung die Partikeloxidation, was die Emissionen reduziert.

Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie.

Um die hohen spezifischen Motorleistungen darstellen zu können, verfügt der Abgasturbolader über eine variable Turbinengeometrie mit elektrischer Verstelleinrichtung. Diese VNT-Technologie (Variable Nozzle Turbine) ermöglicht die optimale Anpassung der Charakteristik des Abgasturboladers an den jeweiligen Betriebszustand des Motors. Der elektrische Steller verändert den turbinenseitigen Leitapparat blitzschnell mit einer sehr hohen Genauigkeit und sehr geringen Hysterese (Verzögerung). Zudem sind die Schaufelgeometrie und die Ladeluftkühlung optimiert worden, was den Wirkungsgrad von Turbine und Verdichter nochmals verbessert. Die Sauganlage verfügt über eine Kanalabschaltung, um Leistung, Verbrauch und Abgasemissionen zu optimieren. Durch eine Variation des Drallniveaus der Verbrennungsluft wird so gezielt die Verbrennung des Kraftstoffs beeinflusst.

Um die für einen Vierzylinder typischen Massenkräfte zweiter Ordnung – also Schwingungen und Vibrationen – zu unterdrücken, ist der Motor mit einer elektronischen Laufruheregelung und Ausgleichswellen ausgestattet. Sie rotieren gegenläufig zur Kurbelwelle und verbessern so signifikant den Schwingungskomfort des Motors. Angeordnet sind die Ausgleichswellen in der Ölwanne; angetrieben werden sie von der Kurbelwelle.

Noch mehr Leistung und Kraft für den Sportdiesel.

Dem 320d Fahrer stehen mit dem neuen Vierzylinder nun 120 kW/163 PS bei 4 000 min–1 zur Verfügung, was einem Plus von 10 kW/13 PS entspricht. Das bereits üppige maximale Drehmoment stieg von 330 Nm auf 340 Nm bei niedrigen 2 000 min–1, wobei der Vorwärtsdrang bereits knapp über der Leerlaufdrehzahl deutlich spürbar wird. Entsprechend sportlich fällt mit 8,4 Sekunden die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 aus. Wegen des sehr breiten Drehmomentverlaufs weist der Diesel auch in der Elastizitätsmessung ein sehr gutes Ergebnis auf: Nur 8,5 Sekunden dauert die Beschleunigung im fünften(!) Gang von 80 km/h auf 120 km/h. Dieser Spitzenwert liegt fast gleichauf mit dem Elastizitätswert des Top-Benziners 330i – ein Beleg dafür, dass BMW Dieselmotoren den Schmucknamen „Sportdiesel“ zu Recht tragen. Sehr beeindruckend im übrigen die Höchstgeschwindigkeit: Mit 225 Stundenkilometern kann sich der 320d selbst in dieser Disziplin mit sportlichen Benzinern messen.

Ein Aushängeschild für den Innovationsführer im Motorenbau.

Insbesondere in punkto Kraftstoffverbrauch muss der Motor keinen Vergleich scheuen: Mit enorm günstigen 5,7 Litern Diesel nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) zeigt er sich als ein Sparwunder. Dank einer optimierten Abgasrückführung, der Platzierung der Lambdasonde vor dem motornah angeordneten Katalysator sowie Drallklappen in der Sauganlage unterschreitet der 320d die strengen EU4-Grenzwerte. Damit zählt der 320d zu den saubersten und sparsamsten Dieselmotoren weltweit.

Motorstart via Startknopf.

Bei normalen Temperaturen lassen sich Benzin- und Dieselmotor akustisch kaum noch voneinander unterscheiden. Auch bei tiefen Temperaturen fehlt dem Diesel das diesem Motortyp sonst anhaftende Nageln. Dazu kommt, dass er nun selbst bei minus 20 Grad ohne merkliche Verzögerung startet. Die Schnellglühkerzen, die bei Kälte den Start unterstützen, beginnen nämlich mit ihrer Arbeit, sobald der Fahrer die Tür öffnet und nicht erst, wenn er den Motor anlässt. Außerdem arbeitet das System mit Sechs-Volt-Glühkerzen, bei denen sich nur die Spitze auf Höchsttemperatur erhitzt. Für das Anlassen selbst braucht dank Komfort-Starteinrichtung nur der Startknopf kurz gedrückt zu werden. Die weitere Steuerung des Startereingriffs bis zum Anlauf des Motors erfolgt automatisch.

Sechsgang-Getriebe für alle Modelle.

Kurze Schaltwege, Laufruhe sowie eine präzise Führung des Wählhebels mit stets gleichbleibenden Betätigungskräften sind typisch für alle BMW Getriebe. Im neuen 3er aber macht der Gangwechsel noch mehr Spaß, denn erstmals in der Geschichte der 3er Baureihe werden serienmäßig alle Modelle mit Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet.

Durch die zusätzliche Gangstufe und die insgesamt engere Abstufung der Gänge sowie eine größere Getriebespreizung zwischen dem kleinsten und dem größten Gang kann der Fahrer die Schaltung hervorragend der optimalen Anschlussdrehzahl anpassen. Im Alltag wirkt sich dies vor allem beim Anfahren aus, denn der niedrigste Gang ist auf noch mehr Zugkraft ausgelegt. In der Folge fährt sich der neue 3er noch dynamischer als sein Vorgänger, da sich die Motorleistung noch besser nutzen lässt. Die Beschleunigungen erfolgen noch rasanter und die Endgeschwindigkeit liegt höher – beim 320d um neun Stundenkilometer. Bei den Benzinern steht ein niedriger Kraftstoffverbrauch im Vordergrund: Durch die reduzierten Drehzahlen sinkt dieser um rund vier Prozent. Die Höchstgeschwindigkeit wird hier im fünften Gang erreicht, während der sechste Gang als Schongang ausgelegt ist, wodurch die Drehzahl und damit Geräusche und Verbrauch sinken. Schließlich konnte durch neue Techniken das Gewicht des Getriebes trotz des sechsten Ganges sowie höherer Leistungs- und Drehmomentaufnahme gleich gehalten werden. Auch dadurch gewinnt der 3er an Dynamik.

Die Schaltung ist jetzt noch präziser und leichtgängiger.

Technische Detailarbeit zu Gunsten des praktischen Kundennutzens haben die Getriebespezialisten geleistet: So wurde die Getriebeschaltung neu konzipiert und um eine innere Schaltkulisse ergänzt. Damit lässt sich der Wählhebel noch präziser und leichtgängiger führen. Den Schaltkomfort erhöht die neu entwickelte Synchronisierung. Auch ist die Laufverzahnung als Hochverzahnung mit besonders großem Schrägungswinkel ausgelegt und bezüglich ihrer Überdeckung optimiert. Der Kunde profitiert hiervon durch noch weniger Getriebegeräusche. Ein anderes Beispiel sind die Hauptlager, die die Laufruhe und Präzision des Schaltvorgangs wesentlich beeinflussen. Um Spieländerungen, beispielsweise durch Temperaturunterschiede oder Laufzeit, zu vermeiden, werden Rillenkugellager an der Abtriebswelle und Schrägkugellager an der Vorgelegewelle verwendet. Die als Clean Bearings ausgelegten Hauptlager sind mit einer Abdeckung vor Schmutz geschützt. Dies erhält den Reinheitsgrad des im Lager befindlichen Schmieröles und erhöht damit die Betriebssicherheit. Da die Getriebe außerdem mit Life-time-Öl befüllt sind, das Getriebeölwechsel überflüssig macht, sind sie trotz hoher Lebensdauer wartungsfrei.

Automatikgetriebe mit Steptronic: mal automatisch, mal von Hand.

Ein Höchstmaß an Komfort bietet das Automatikgetriebe. Durch die zusätzliche sechste Gangstufe ist die Spreizung zwischen kleinstem und größtem Gang um 22 Prozent größer geworden und die Gänge sind insgesamt enger abgestuft. Dies verbessert die Dynamik und verringert den Spritverbrauch. Die Automatik zeichnet sich durch sehr harmonische Übergänge zwischen den Gängen aus. Die Höchstgeschwindigkeit wird im sechsten Gang erreicht. Weil das Getriebe zudem um bis zu zehn Prozent weniger wiegt, sinkt der Kraftstoffverbrauch je nach der Gesamtauslegung des Fahrzeugs um bis zu vier Prozent.

Möchte der Fahrer das „Heft in die Hand“ nehmen, sprich: selber schalten, so ermöglicht ihm dies die Steptronic-Funktion: Ein kurzes Antippen des Wählhebels löst den Gangwechsel aus. Hierzu braucht der Fahrer nur den Wählhebel in die entsprechende Schaltgasse bewegen.

Sprit sparen durch das Leichtlauf-Achsgetriebe.

Im Zeichen der Kraftstoffreduzierung stand die Entwicklung eines Leichtlauf-Achsgetriebes aus Aluminium, das einen deutlich verbesserten Wirkungsgrad aufweist. Es stellt ein weiteres technisches Highlight dar. In diesem Zusammenhang wurde auch ein neues Lagerkonzept mit Doppelschrägkugellagern realisiert, das BMW als erster Hersteller weltweit einsetzt. Es reduziert die Betriebstemperaturen für die Achsgetriebe und verbessert so deren Funktion und Lebensdauer. Gleichzeitig wurden die Ölströmungsverluste reduziert; die Verzahnung wurde an das veränderte Verlagerungsverhalten angepasst und hinsichtlich des Wirkungsgrades optimiert. Nicht zuletzt wurde die Drehmomentkapazität des Achsgetriebes um zehn Prozent erhöht – und das alles ohne Mehrgewicht!

Maßgeschneiderte Übersetzung für jedes Modell.

Ein „Geheimnis“ der herausragend guten Fahrdynamik des neuen 3er ist sicher die für die unterschiedlichen Motor-Getriebe-Kombinationen jeweils maßgeschneiderte Antriebsübersetzung. Sie setzt das i-Tüpfelchen auf die Abstimmung des gesamten Antriebsstranges und ermöglicht noch ein Quäntchen mehr Fahrdynamik bei sehr guten Verbrauchswerten. Auch die jeweils angepasste Gelenkwellenvariante sollte nicht unerwähnt bleiben. Ihr Leichtbau wurde durch ein neues Produktionsverfahren verwirklicht, das es erlaubt, die Wandstärke von Hohlwellen dem Außendurchmesser optimal anzupassen. Diese Hohlwellen sparen gegenüber den bisher verwendeten Vollwellen nicht nur bis zu einem Kilo Gewicht, sondern reduzieren damit auch die ungefederten Massen und verbessern so den Abrollkomfort. Um die Verzahnungsgeräusche zu reduzieren, werden beim neuen 3er erstmals die Gelenkwellen mit Gelenkscheibe ans Hinterachsgetriebe angesetzt.
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Alt 19.01.2005, 07:34     #6
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5. Das Fahrwerk: Ein nochmals höheres Niveau in der Paradediszplin des 3er.

• Mit Abstand das beste Fahrwerk seiner Klasse.

• Leichtbau-Vorderachse und Fünflenker-Hinterachse.

• Aktivlenkung der zweiten Generation.

• DSC mit erweiterten Funktionen.

• Innovative Geschwindigkeitsregelungen.


Der BMW 3er gilt von jeher als besonders agil und dynamisch. Er steht für exzellente Fahreigenschaften und Fahrleistungen, verbunden mit einem ausgesprochen guten Fahrkomfort. Traditionell setzt er in seiner Klasse den Maßstab für die Leistungsfähigkeit des Fahrwerks. Mehr noch: Die Fahrdynamik ist seine Paradedisziplin.

Um so beachtlicher sind die Leistungen der BMW Ingenieure, denen es gelungen ist, das gesamte Fahrwerk in Abstimmung mit Antrieb und Karosserie noch einmal einen Schritt nach vorn zu bringen. Dabei fällt dieser Fortschritt so deutlich aus, dass er für Fahrer und Insassen tatsächlich spürbar wird – sie erfahren noch mehr Agilität. Das bedeutet auch: Die physikalischen Grenzen können noch besser genutzt werden.

Idealfall: perfekte Achslastverteilung und Hinterradantrieb.

Grundlage für den Vorsprung im Fahrwerkbau ist die ausgewogene Achslastverteilung. Mit dem fahrdynamisch optimalen Heckantrieb sowie der von Antriebseinflüssen freien Lenkung ist dies die Voraussetzung für die sprichwörtliche Freude am Fahren, die jeder BMW schenkt.

Beim 3er schwankt die Belastung der Hinterachse je nach Ausstattung und Beladung zwischen 48 und 56 Prozent, ist also sehr nah am Idealwert von 50:50 für Vorder- und Hinterachse. Mit dem Heckantrieb verfügt das Fahrzeug über eine sehr gute Traktion, läuft hervorragend geradeaus, reagiert sehr spontan auf die Lenkung und bremst optimal ab. Dies gilt vor allem in Kurven.

Top-Zeiten auf der Nordschleife.

In Handling und Agilität legt der 3er in seiner Klasse die Messlatte noch einmal ein deutliches Stück höher. Dies zeigen Messfahrten auf der berühmten Nordschleife des Nürburgrings, die als eine der anspruchvollsten Rennstrecken der Welt gilt. Traditionell müssen dort alle BMW Fahrzeuge unter Rennbedingungen zeigen, was sie zu leisten vermögen, vor allem aber wie hoch das Potenzial ihres Fahrwerks ist.

Mit einer Rundenzeit von 8:49 Minuten nimmt der 3er dem gewiss nicht unsportlichen Vorgängermodell neun Sekunden ab – Welten im Bereich des Motorsports und ein sichtbarer Beleg für den enormen Fortschritt, den die BMW Ingenieure dem Fahrwerk ihres jüngsten Sprosses angedeihen ließen.

Zuwachs an Radstand und Spurweite.

Mit dem um 35 Millimeter verlängerten Radstand sowie der vorn und hinten um jeweils 29 Millimeter verbreiterten Spur sind hierfür schon formal die besten Voraussetzungen gegeben. Entscheidend aber für das exzellente Fahrwerk ist die weiter perfektionierte Abstimmung von Achsen, Federung, Dämpfung, Lenkung sowie der Fahrwerkregelsysteme zu einem harmonischen Ganzen und ihr harmonisches Zusammenspiel mit Antrieb und Karosserie. Hier bietet das BMW Baukonzept mit längs eingebautem Motor und Heckantrieb schon baulich die größten Möglichkeiten – ein wesentlicher Grund, warum immer mehr Wettbewerber seine Vorteile erkennen.

Leichtbau-Vorderachse für noch mehr Dynamik.

Für die Vorderachskonstruktion konnten die Ingenieure auf die innovativen Konzepte aus der Oberklasse der Marke zurückgreifen: 7er und 5er bieten hier das derzeit Beste im Wettbewerb. Davon profitiert nun auch der 3er. Seine Doppelgelenk-Zugstrebenachse mit Federbeinen ermöglicht die optimale Abstimmung der Kinematik hinsichtlich Agilität und Fahrdynamik. Gleichzeitig bietet die Konstruktion eine sehr hohe Steifigkeit bei geringst möglichem Gewicht, denn Zugstreben, Querlenker und Schwenklager sind komplett aus Aluminium gefertigt. Dieser intelligente Leichtbau an den Achsen ist sehr wichtig, da sich gerade hier jedes eingesparte Gramm an ungefederter Masse besonders günstig auf die Agilität des Fahrzeugs auswirkt. Unterstützt wird dadurch auch die feinfühlige Lenkung mit ihrer BMW typischen sportlich-direkten Charakteristik.

Auch der Vorderachsträger besteht aus Aluminium, was die Vorderachslast verringert und dadurch eine günstige Gewichtsverteilung bei trotzdem optimaler Steifigkeit des Vorderwagens ermöglicht. Verglichen mit dem Wettbewerb, der ebenfalls überwiegend Mehrlenkerachsen einsetzt, hat BMW mit seinem kompromisslosen Einsatz von Aluminium den Leichtbau am konsequentesten vorangetrieben.

Bei der Motorlagerung macht der neue 3er ebenfalls seinen Fortschritt deutlich: Durch zwei Hydrolager an Stelle von Gummi-Metall-Lagern lassen sich die Akustik- und die Schwingungsanforderungen getrennt abstimmen. Davon profitiert der Komfort, zum Beispiel bezüglich der Akustik im Leerlauf.

Die beiden Motorlager weisen zudem ein integriertes Anschlaggehäuse auf, wodurch die Aggregatebewegung bei einem Unfall im unteren Geschwindigkeitsbereich reduziert wird. Der Kundennutzen: geringere Unfallschäden und damit eine günstigere Versicherungseinstufung!

Neu konzipierte Fünflenker-Hinterachse.

Vollkommen neu konzipiert ist die Fünflenker-Hinterachse. Sie erfüllt optimal die fahrdynamischen Anforderungen des 3er, der insgesamt sehr agil abgestimmt ist. Im Gegensatz zur herkömmlichen Doppelquerlenkerachse mit hinten liegender Spurstange sind an ihr der obere und untere Dreieckslenker durch je zwei Einzellenker ersetzt. Dadurch können virtuelle Kinematikpunkte unabhängig von den Bauraumverhältnissen frei festgelegt werden. Mit der radträgerseitigen großen Abstützbasis für Spur und Sturz, äußerst steifen Lenkern, dem steifen Hinterachsträger sowie der Karosserieanbindung über Schubstreben ermöglicht dies eine Elastokinematik, die über einen großen Federwegbereich exakt die Radführung ausübt, die für exzellente Fahreigenschaften in jeder Situation erforderlich ist. Zudem reagiert die Hinterachse aufgrund kleiner wirksamer Hebelarme kaum auf Störungen.

Beste Lösung im Zielkonflikt von Fahrdynamik und Komfort.

Die große Hinterachs-Abstützbasis ist für die Fahreigenschaften sowie für die akustische Isolation wichtig. Weil die Fünflenker-Hinterachse zudem einen sehr hohen Abrollkomfort bietet, löst sie ideal den Zielkonflik zwischen Fahrdynamik und Komfort. Hinzu kommt eine sehr harmonische Feder-Dämpfer-Abstimmung. Sie unterstreicht den fahraktiven Charakter des 3er.

Sportfahrwerk als Sonderausstattung.

Für besonders sportliche Fahrer gibt es als Sonderausstattung ein Sportfahrwerk, das den Aufbau um 15 Millimeter tiefer legt. Sein niedrigerer Schwerpunkt ermöglicht noch höhere Kurvengeschwindigkeiten. In Verbindung mit der Aktivlenkung wird erstmals eine speziell auf das Sportfahrwerk abgestimmte Lenkcharakteristik umgesetzt.

Typisch BMW: exakte Lenkung mit präziser Rückmeldung.

Die BMW typischen Attribute Fahrfreude, Fahrkomfort und Fahrsicherheit sind in nicht unerheblichem Maße der Zielgenauigkeit des Lenksystems und der präzisen Rückmeldung an den Fahrer zu verdanken. Der 3er verfügt über eine Zahnstangenlenkung mit hydraulischer Servounterstützung. Sie ist wegen des Hinterradantriebs frei von Antriebseinflüssen. Dadurch vermittelt sie dem Fahrer den typischen direkten Lenkeindruck, hohe Lenkpräzision sowie eindeutige Rückmeldung.

Aktivlenkung mit erweitertem Umfang.

Nur ein aktives Lenksystem kann den Zielkonflikt zwischen Agilität, Stabilität und Komfort auflösen. BMW hat ein solches System mit der Aktivlenkung bereits im 5er präsentiert: ein elektronisch geregeltes Lenksystem mit variabler Lenkübersetzung und zusätzlichen Fahrdynamik-Stabilitätsfunktionen. Als Sonderausstattung für alle Sechszylinder-Modelle zieht dieses innovative System nun in die Mittelklasse ein.

Die Aktivlenkung wird in Kombination mit der Servotronic angeboten. Von einer konventionellen Lenkung unterscheidet sie sich dadurch, dass sie den erforderlichen Lenkwinkel optimal an die Fahrzeuggeschwindigkeit anpasst. Die Servotronic variiert das Lenkmoment abhängig von der Fahrgeschwindigkeit und dem Lenkwinkel. Aktivlenkung und Servotronic haben somit unterschiedliche Auswirkungen, ergänzen sich jedoch ideal.

Die Lenkfähigkeit bleibt immer erhalten.

Die Aktivlenkung basiert auf der konventionellen Zahnstangen-Hydrolenkung. Sie unterscheidet sich von dieser durch ein Überlagerungsgetriebe im Lenkstrang, mit dem ein Elektromotor den vom Fahrer vorgegebenen Lenkwinkel verändern kann. Dies erfolgt abhängig von verschiedenen Sensorsignalen wie Raddrehzahlen, Lenkradwinkel, Giergeschwindigkeit und Querbeschleunigung. Bei einem Defekt wird der Elektromotor abgebremst und verriegelt. Damit bleibt die Lenkfähigkeit in jedem Fall voll erhalten, da Lenkrad und Vorderräder stets mechanisch verbunden bleiben.

Spürbar mehr Freude am Fahren.

Im Fahralltag modifiziert die Aktivlenkung den vom Fahrer vorgegebenen Lenkeinschlag der Vorderräder abhängig von der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit und ohne Rückwirkung auf das Lenkrad. Wegen der kleinen Lenkwinkel wirkt das Fahrzeug für den Fahrer noch agiler und handlicher. Besonders im unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereich bis etwa 100 Stundenkilometer – also im besonders fahraktiven Bereich – vermittelt die Aktivlenkung mit ihrer direkteren Übersetzung gegenüber der konventionellen Lenkung spürbar mehr Freude am Fahren. Bei höherem und höchstem Tempo hingegen übersetzt die Aktivlenkung im Hinblick auf einen besseren Geradeauslauf indirekter, ohne an Lenkpräzision zu verlieren. Neben der Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit dient auch die Optimierung der Fahrzeugreaktion auf die Lenkvorgabe des Fahrers der Erhöhung der Lenkpräzision.

Im Alltag ist kein Umgreifen am Lenkrad mehr nötig.

Im Stadtverkehr zeigt sich die Aktivlenkung von ihrer komfortablen Seite: Der Lenkwinkelbedarf von Anschlag zu Anschlag sinkt im Stand von über drei auf unter zwei Lenkradumdrehungen. Im Alltag wird daher ein Umgreifen der Hände am Lenkrad kaum mehr notwendig sein, wodurch sich auch die Lenkradtasten leichter bedienen lassen.

Technologie-Transfer aus der Oberklasse.

Die Aktivlenkung eignet sich gut zur Verdeutlichung des Technologietransfers zwischen den BMW Baureihen: Ursprünglich präsentiert im 5er, profitieren nach den 6er Kunden nun die 3er Käufer von der innovativen BMW Entwicklung. BMW Ingenieure halten ihre Errungenschaften also nicht zurück bis zur nächsten Oberklassenpremiere, sondern steuern Innovationen so schnell wie möglich in das Produktportfolio ein. So profitiert die nächsterreichbare Baureihe vom technischen Fortschritt. Dadurch sind alle BMW Baureihen unabhängig von ihrer Klassenzugehörigkeit technologisch stets up to date.

Beim 3er belegt diese Innovationsfähigkeit die Fahrstabilisierungsfunktion. Sie ergänzt und erweitert die Aktivlenkung um einen wichtigen Alltagsnutzen: Bei Bremsungen auf unterschiedlichen Reibwerten wird das auftretende Giermoment durch einen aktiven Lenkeingriff kompensiert. Im Ergebnis kann der Fahrer damit die physikalischen Grenzen besser ausloten. Anders ausgedrückt: Auch wenn die volle Agilität des 3er ausgenützt wird, bleibt immer noch ein Sicherheitspolster bestehen. Sollten die Stabilisierungseingriffe der Aktivlenkung nicht ausreichen, um in Extremsituationen das Fahrzeug zu stabilisieren, übernimmt das Fahrwerkregelsystem DSC.

Droht der 3er auszubrechen, lenkt die Aktivlenkung gegen.

Erstmals wird in Kombination von Aktivlenkung und DSC mit erweiterten Funktionalitäten beim Bremsen auf unterschiedlichen Reibwerten (-Split) ein aktiver Lenkeingriff zur Fahrzeugstabilisierung eingesetzt. Bremst der Fahrer zum Beispiel bei einseitigem Aquaplaning, werden aufgrund der ABS-Regelung unterschiedliche Bremsdrücke in den Vorderrädern eingestellt, die zu einer Fahrzeugreaktion führen. Dieses Giermoment erforderte bisher ein Gegenlenken des Fahrers zur Spurhaltung. In Kombination mit der Aktivlenkung wird nun in einer solchen Situation durch einen aktiven Lenkeingriff schneller und präziser gegengelenkt als dies ein Normalfahrer könnte.

Das Optimum in Sachen Lenksysteme.

Mit den weiter optimierten Stabilisierungsfunktionen trägt die Aktivlenkung noch mehr zu Fahrspass und Sicherheit bei. Bei übersteuernden Fahrsituationen wird ein fahrerunabhängiger Lenkeingriff dafür genutzt, das Fahrzeug zu stabilisieren. Solche Lenkeingriffe reduzieren die weniger komfortablen Bremseingriffe des Fahrwerkregelsystems DSC. Der BMW lässt sich dadurch insgesamt noch flüssiger und komfortabler bewegen.

Ebenfalls verbessert wurde das Stabilisierungsverhalten im DTC-Modus, einer Unterfunktion des DSC. Durch das Aktivieren des DTC-Modus werden die Ansprechschwellen für Bremseingriffe nach hinten verschoben. Dank der Stabiliserungseingriffe der Aktivlenkung bleibt das Fahrzeug trotz zunehmender Fahrzeugreaktionen für den Fahrer jederzeit beherrschbar.

DSC wird zum Kernsystem der Fahrzeugelektronik.

Das BMW eigene Regelsystem DSC entwickelt sich immer stärker zu einem Kernsystem für die gesamte Fahrzeugelektronik. Hatte es neben der ABS-Bremsfunktion ursprünglich „nur“ die Aufgabe, auf rutschiger Fahrbahn die Fahrsicherheit zu erhöhen – zum Beispiel bei abrupten Ausweichmanövern oder beginnender Instabilität in Kurven durch gezieltes Abbremsen der Räder – so umfasst seine Funktionalität heute viel größere Umfänge bezüglich Sicherheit und Komfort. So regelt die integrierte Stabilitätskontrolle ASC den Antriebsschlupf, indem das durchdrehende Antriebsrad selektiv abgebremst und das Fahrverhalten stabilisiert wird. Ergänzt um den DTC-Modus erlaubt sie dem Fahrer mit einem Tastendruck, die Traktion in Schnee, Sand oder Schotter zu erhöhen. Oder er kehrt die sportliche Seite eines Quasi-Differenzials hervor, indem er die Ansprechschwellen der DSC-Bremseneingriffe zugunsten von Traktion und Vortrieb leicht anhebt.

Eine andere DSC-Funktionalität bietet das System Cornering Brake Control CBC, das beim leichten Bremsen in der Kurve die Eindrehneigung des Fahrzeugs durch asymmetrische Bremsdruckregelung vermindert.

Erstmals realisiert: kontinuierliche Verschleißanzeige für den Bremsbelag.

Im DSC sind weitere zusätzliche Funktionen integriert, darunter die kontinuierliche Bremsbelag-Verschleißanzeige inklusive Restlaufstrecken-Kalkulierung oder die Verknüpfung von DSC mit der elektrischen Lenksäulenverriegelung. Von beiden Funktionalitäten profitiert der Kunde direkt: Zum einen durch die genauere Abschätzung eines bevorstehenden Bremsbelagwechsels. Zum anderen durch den neuartigen Diebstahlschutz, bei dem die elektromechanische Ent- und Verriegelung erst nach Freigabe durch das so genannte Car Access System erfolgt.

DSC im Sechszylinder mit zusätzlichen Funktionen.

Im 330i mit seinem Sechszylinder-Motor bietet das dort eingesetzte DSC über die Standard-Funktionalitäten hinaus weitere Zusatzfunktionen, welche die Sicherheit und den Komfort erhöhen. So setzt das DSC die Anforderungen der Aktiven Geschwindigkeitsregelung ACC bezüglich Druckaufbau, Druckerfassung und Modulation an den Radbremsen noch besser um. Der Kunde profitiert durch bessere Verzögerung und mehr Komfort beim Abbremsen. „Fading“, das „Nachlassen“ der Bremsleistung aufgrund der Wärmeentwicklung, kompensiert das DSC mit erweiterten Funktionalitäten durch eine von einem Temperaturmodell abhängige Bremsdruckerhöhung. Bei gleichbleibender Pedalkraft bleibt dadurch die Verzögerung konstant.

Zeitgewinn bei Notbremsung und bei Nässe.

Eine sehr praktische Verbesserung ist die Funktionalität der Bremsbereitschaft durch Voranlegen der Bremsbeläge. Erkennt das DSC ein zu erwartendes Bremsmanöver, etwa weil der Fahrer das Fahrpedal schnell loslässt, überbrückt es das Lüftspiel der Bremsbeläge durch eine geringe Volumeneinspeisung in die Bremssättel. Im Ergebnis profitiert der Fahrer von einer noch spontaneren Bremswirkung. Die Sicherheit bei Nässe erhöht die Funktion des Trockenbremsens: Informiert von Regensensor oder Scheibenwischer werden die Bremsbeläge nach definierten Zeiträumen leicht an die Bremsscheiben angelegt, um den Wasserfilm auf den Bremsscheiben zu entfernen. Gegebenenfalls erfolgt so eine Bremsung verzögerungsfrei.

Mehr Komfort beim Anhalten.

Der vor allem bei Automatikfahrzeugen bekannte Ruck zum Stillstand des Fahrzeugs wird mit der Soft-Stop-Funktion reduziert: Durch gezielten Druckabbau kurz bevor das Auto zum Stillstand kommt, erfolgt der Stop weich und ruckfrei. Eine weitere Komfortfunktion bietet der Anfahrassistent: An Steigungen wird ein komfortables, rückrollfreies Anfahren sowohl im Vorwärts- als auch im Rückwärtsgang ohne Betätigung der Handbremse ermöglicht, indem das Fahrzeug nach Lösen der Bremse noch kurze Zeit festgehalten wird.

Leichtbau-Bremsen mit optimaler Leistung.

Natürlich sind die Bremsen auf die höheren Fahrleistungen des 3er hin optimiert. Insbesondere sind sie bezüglich ihres Gewichts modifiziert, um die ungefederten Massen zu minimieren. Der 330i verfügt über Aluminium-Faustsattelbremsen. Sämtliche Bremsen zeichnen sich durch eine hohe Standfestigkeit sowie optimale Langzeiteigenschaften aus. Innerhalb des bedarfsorientierten Service verfügt der 3er über eine fahrzeuggestützte kontinuierliche Prognose der Restlaufstrecke für die Bremsbeläge. Diese Information wird für den Condition Based Service CBS genutzt, welcher dem Kunden frühzeitig die Wartungstermine anzeigt. BMW bietet als erster Hersteller diese Funktion an.

Reifenpannen sind selten – aber jeder fürchtet sie.

Weil Reifenschäden statistisch eher selten sind, Reifenpannen aber zu den am meisten gefürchteten Erlebnissen des Autofahrers zählen, bietet BMW als erster Hersteller weltweit mit dem Runflat System Component RSC ein Reifen-Sicherheitspaket, das der statistischen Unwahrscheinlichkeit und den verbreiteten Ängsten gleichermaßen gerecht wird.

RSC besteht aus der Kombination von RSC-Reifen auf EH2-Felgen und dem elektronischen Warnsystem RPA. Bei einem Luftdruckverlust warnt RSC den Fahrer sofort, ermöglicht es aber sogar bei einem kompletten Luftverlust, noch eine gewisse Strecke weiterzufahren. Dabei bleibt der Reifen sicher auf der Felge. RSC ermöglicht somit den Verzicht aufs Reserve- oder Notrad, auf Pannenkit und Wagenheber. Kein Reifen muss mehr am Straßenrand gewechselt werden. Trotzdem gewährleistet RSC umfassende Sicherheit.

Der Fahrer wird über den Druckverlust informiert – und fährt weiter.

Die EH2-Felge (Extended Hump) verhindert mit ihrem speziell geformten Felgenhump, dass der Reifen bei plötzlichem Druckverlust von der Felge springt. Ein RSC-Reifen unterschiedet sich von konventionellen Reifen durch seine Notlaufeigenschaften: verstärkte Reifenseitenwände, zusätzliche Einlegestreifen und eine hitzefestere Gummimischung ermöglichen es dem „selbsttragenden“ Reifen, sogar in völlig drucklosem Zustand je nach Beladung zwischen 50 und 250 Kilometer bei maximal 80 km/h zu fahren.

Der RSC-Reifen ist sein eigener Reservereifen.

Nur in 20 Prozent aller Reifenschäden verlieren die Pneus schlagartig oder schnell ihre Luft. Bei 80 Prozent verläuft der Druckverlust schleichend. In diesen häufigen Fällen kann der RSC Reifen noch bis zu 2 000 Kilometer gefahren werden. Er ist sozusagen sein eigener Reservereifen. Das verbessert deutlich die Sicherheit – auch, weil ABS, ASC und DSC stets voll funktionsfähig bleiben.

Die im System enthaltene Reifen-Pannen-Anzeige RPA kontrolliert den Luftdruck in allen Reifen, indem sie permanent die Raddrehzahlen vergleicht. Unregelmäßigkeiten werden dem Fahrer per Warnleuchte und Signalton gemeldet. Das System ist so eingestellt, dass es den Fahrer ab einer Geschwindigkeit von 15 km/h und bei mehr als 30 Prozent Druckabfall warnt.

RPA ersetzt aber nicht die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks durch den Fahrer. Im Gegenteil muss dieser mit wenigen Handgriffen das System nach jeder Veränderung des Luftdrucks und nach jedem Reifenwechsel neu initialisieren, damit die Sollwerte des Reifens neu gespeichert sind.

Enorm verringertes Unfallrisiko.

Der Fortschritt des RSC-Systems in punkto Sicherheit und Komfort ist enorm: Weil man selbst bei völligem Druckverlust mit angepasster Geschwindigkeit einfach weiterfahren kann, braucht niemand mehr in Engstellen, Kurven, Autobahn-Baustellen und Tunnels oder anderen Gefahrenstellen wegen einer Reifenpanne anzuhalten. Der Fahrer erspart sich Zeit und Unannehmlichkeiten durch einen Reifenwechsel, weil er den problemlos in der nächsten (oder eben auch übernächsten) Werkstatt durchführen lassen kann. Schließlich erübrigen sich Ersatzrad, Wagenheber und Werkzeug – ein Gewichtsvorteil, der sich positiv auf Fahrdynamik und Verbrauch niederschlägt.

Serienmäßig ist der 330i mit Reifen der Dimension 225/45R17 auf Aluminium-Gussfelgen ausgestattet, der 320i und der 320d mit Reifen der Dimension 205/55R16 auf Stahlfelgen. Eine reichhaltige Auswahl an Aluminium-Gußrädern und handgeschmiedeten Rädern in verschiedensten Designs ermöglicht dem Kunden die Individualisierung seines 3er.

Geschwindigkeitsregelung – „Freude am Fahren lassen“.

Die Sonderausstattung Geschwindigkeitsregelung mit aktivem Bremseingriff ersetzt beim Sechszylinder den herkömmlichen „Tempomaten“. Alternativ wird die aktive Geschwindigkeitsregelung ACC (Active Cruise Control) angeboten. Beide Systeme stellen eine Innovation für diese Fahrzeugklasse dar. Und beide erleichtern dem Fahrer spürbar die „Arbeit“. Unter ihrer Obhut wird das Cruisen BMW typisch mit einer Menge Freude am Fahren erlebbar.

Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion.

Bei der ersten Variante ist der konventionelle Tempomat um eine Bremsfunktion erweitert. Zusätzlich sind Anzeige- und Bedienfunktionen sinnvoll ergänzt. Die gestiegene Systemwertigkeit macht folgende typische Situation deutlich: Bergab hält der automatische Bremseingriff das zuvor eingestellte Tempo konstant. Wählt der Fahrer Wunschgeschwindigkeiten unterhalb des gerade gefahrenen Tempos, bremst das System rasch auf die neue Zielgeschwindigkeit herunter. Bei Modellen mit Handschaltung ist sogar ein Gangwechsel möglich, ohne die Funktion damit zu deaktivieren. Der Fahrer kann also ohne selbst zu bremsen viele Fahrsituationen beherrschen, indem er via Bedienhebel die geeignete Wunschgeschwindigkeit einstellt.

Der erweiterte Nutzungsbereich wird noch deutlicher, wenn der Fahrer den Bedienhebel aktiv nutzt: Drückt er den Hebel länger nach vorn oder hinten, so kann er in festen Schritten beschleunigen bzw. verzögern und damit sein Fahrzeug BMW typisch und dynamisch sozusagen mit „Handgas“ fahren.

Die aktive Geschwindigkeitsregelung ACC hat die Verkehrslage im Blick.

Die Sonderausstattung Aktive Geschwindigkeitsregelung ACC ergänzt die Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion um eine automatische Abstandsregelung. Diese ist so umfassend, dass man mit Fug und Recht von einer „intelligenten“ aktiven Geschwindigkeitsregelung sprechen kann.

Ein Radarsystem erfasst Abstand und Geschwindigkeit vorausfahrender Fahrzeuge in der eigenen Fahrspur. Der Fahrer kann hierfür zwischen vier Abstandsstufen wählen. Wird der eingestellte Abstand unterschritten, passt ACC die Fahrgeschwindigkeit der des Vordermanns mit leichtem Bremsen an. Befindet sich kein vorausfahrendes Fahrzeug in der eigenen Fahrspur, beschleunigt ACC auf die Wunschgeschwindigkeit und ist wie die Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion nutzbar.

Besonders geeignet ist ACC für den fließenden Autobahn- oder Landstraßenverkehr, in dem der Fahrer komfortabel „mitschwimmen“ möchte. Ein ständiger Wechsel zwischen Gas- und Bremspedal ist nicht mehr erforderlich, der Fahrer wird dadurch deutlich entlastet. Er kann aber selbstverständlich jederzeit mit Gasgeben oder Bremsen eingreifen.
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Alt 19.01.2005, 07:38     #7
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6. Die Karosserie: Größer, steifer, sicherer.

• Leichtbau-Karosserie mit Strebenkonzept.

• Angelegt für bestmögliche Resultate im EuroNCAP-Crashtest.

• Bestnoten im Seiten- und Heckcrash nach US-Norm.

• Verbessertes Rückhaltesystem für optimalen Insassenschutz.

• Präzisere Auslösung von Airbags und Gurtstraffern.


Der 3er wirkt noch präsenter und kraftvoller als sein Vorgänger. Dies liegt zum einen an der stärkeren Betonung seiner „Muskeln“, zum anderen an den gewachsenen Abmessungen. Tatsächlich ist die Sportlimousine nämlich in jeder Hinsicht größer geworden: um 49 Millimeter in der Länge, 78 Millimeter in der Breite und 10 Millimeter in der Höhe. Dieses Wachstum kommt dem Insassenkomfort sowie der Fahrdynamik zugute, denn der verlängerte Radstand reduziert die Fahrzeugschwingungen. Vor allem aber gewinnt die passive Sicherheit – der neue BMW ist der sicherste 3er aller Zeiten. Trotzdem wurde er leichter, beziehungsweise konnte das Mehr an Größe und Ausstattung gewichtsneutral gestaltet werden.

Die Auswirkungen dieser Ingenieursleistung auf die Fahrdynamik und den Verbrauch sind drastisch: Zehn Prozent Gewichtsänderung beschleunigen oder verlangsamen nämlich den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 um sieben Prozent. Und im Kraftstoffverbrauch machen sich zehn Prozent mehr oder weniger Gewicht mit einem Prozent auf der Tankrechnung bemerkbar.

Ganzheitliche Sicherheitsstrategie.

Das Entwicklungsmotto „Konzeptharmonie“ trifft auch hier zu: Im Rahmen einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie ging es bei der Auslegung der Karosseriestruktur primär darum, im Zusammenwirken von Fahrwerk, Antrieb und Ausstattung ein Höchstmaß an Sicherheit für den Fahrer und seine Passagiere zu gewährleisten, ohne Dynamik und Komfort zu beeinträchtigen.

Grundsätzlich neuer Denkansatz.

Im Ergebnis bietet der 3er spürbar mehr Platz, Komfort und Sicherheit bei noch besseren Fahrleistungen und geringerem Verbrauch. Um dies zu erreichen, genügte es nicht, am Material der Rohkarosse „abzuspecken“ oder Stahl durch Aluminium zu ersetzen. Vielmehr galt es, einen grundsätzlich neuen Denkansatz zu finden.

Fortschritt in der Stahltechnologie konsequent genutzt.

Den BMW Ingenieuren kam dabei zupass, dass auch in der Stahl- und der Stahlverformungstechnologie innovative Durchbrüche erzielt worden sind. So stehen heute Stahlsorten zur Verfügung, die enorme Festigkeit bei relativ geringen Querschnitten aufweisen. Beispielsweise sind Mehrphasenstähle wesentlich belastbarer als herkömmliche Stahlsorten und damit prädestiniert, um an den sicherheitsrelevanten Stellen der Karosserie verbaut zu werden. Andere moderne Stähle sind stärker verformbar als früher, so dass selbst stark ausgeprägte Formen durch entsprechende Ziehtiefen zu realisieren sind.

Strebenkonzept versteift die Karosserie.

Die Rückbesinnung auf uralte Traditionen brachte, begleitet vom Blick über den Tellerrand des Automobilbaus hinaus, die Lösung: In geistiger Anlehnung an den jahrhundertealten Fachwerkbau verwirklichten die Konstrukteure für die tragende Struktur ein Strebenkonzept. Dieses sieht verstärkende Strebenkonstruktionen zwischen besonders belasteten Stellen vor – im Vorderbau sind das zum Beispiel der Motorträger und die Motoranbindung an den Längsträger – aber auch an B-Säule und Heck. Gleichzeitig ergänzten die Ingenieure die konventionelle Materialverstärkung einzelner Stellen, indem sie erst seit kurzem zur Verfügung stehende höherfeste und Mehrphasenstähle verwandten. Insgesamt stieg die Karosseriesteifigkeit zum Vorgängermodell um 25 Prozent. Bei einem Aufprall werden die auftretenden Energien in der Struktur aufgenommen und über so genannte Lastpfade absorbiert beziehungsweise definiert weitergeleitet. Dadurch fallen die Deformationen geringer aus, was zusammen mit den Passivmaßnahmen den Insassen maximale Sicherheit gewährt.

Spitzenwerte in Crashtests.

Das innovative und zukunftweisende Sicherheitskonzept des 3er nutzt die neuen Werkstofftechnologien konsequent. Es hat damit großen Anteil an den hervorragenden Ergebnissen des Fahrzeugs in diversen Crash-Tests. Die passive Sicherheit hat damit ein in dieser Klasse noch nie da gewesenes Niveau erreicht.

Die bekanntesten Crashtest-Verfahren sind die NCAPs in Europa, in den USA und in Japan. Beim härtesten Test, dem so genannten „Frontal Offset Crash EuroNCAP“ wird ein Frontalaufprall mit 64 km/h und 40 Prozent Überdeckung gegen eine deformierbare Barriere gefahren. Die Simulation eines Seitencrashs erfolgt durch den Aufprall einer deformierbaren Barriere mit 50 km/h seitlich auf den Testkandidaten. Hinzu kommt der Seitenpfahlcrash, bei dem das Versuchsfahrzeug mit 29 km/h seitlich auf einen starren Pfahl aufprallt, um Unfälle mit Pfosten oder Bäumen zu simulieren. Der BMW 3er ist konstruktiv so ausgelegt, dass er bei diesen derzeit anspruchsvollsten Crashtests bestmögliche Ergebnissse erreichen kann. Er gehört damit weltweit zu den sichersten Pkw aller Klassen.

Auch im Seitencrash: der sicherste 3er aller Zeiten.

Höchste Herausforderungen an die passive Sicherheit stellen auch die neuen Seiten- und Heckcrash-Bedingungen aus den USA. Der BMW 3er ist einer der ersten Serien-Pkw, welcher sich dieser Härteprüfung unterzieht. Der erst seit wenigen Monaten definierte US-Seitencrash IIHS sieht einen Aufprall von 1,3 Tonnen Masse mit 50 km/h direkt in die Flanke – d. h. die Achillesferse eines Automobils – vor. Vor allem aber: Beim Crash wird der Aufprall eines Off-Roaders (SUV) simuliert, also eines hochbeinigen Geländewagens, der im 90-Grad-Winkel oberhalb des schützenden Seitenschwellers in die vordere Tür des Pkw stößt. Der 3er besteht diese extreme Beanspruchung bravourös.

Mit Tempo 80 auf den stehenden Vordermann.

Gleiches trifft auf den neuen US-Hochgeschwindigkeits-Heckaufpralltest FMVSS 301 zu, bei dem der Aufprall eines Fahrzeugs auf den stehenden Pkw simuliert wird. Hierbei trifft eine starre Barriere mit 80 km/h und 70 Prozent Überdeckung auf das Heck des Pkw. Unter anderem muss dabei die Kraftstoffanlage ihre Dichtheit beweisen. Auch diese enorme Aufprallbelastung meistert der 3er.

Günstige Reparaturkosten senken die Versicherungsprämie.

Neben diesen simulierten Unfallszenarien spielten die viel häufigeren alltäglichen Unfälle eine große Rolle bei der Entwicklung des neuen 3er. Tests, wie sie das Allianz Zentrum für Technik (AZT) in München durchführt, entscheiden beispielsweise über die Versicherungseinstufung. Ein Test ist dabei der Aufprall mit 40 km/h und 40 Prozent Überdeckung gegen eine starre Barriere. Beim Heckcrash prallt eine starre 1-Tonnen-Barriere mit 15 km/h und ebenfalls 40 Prozent Überdeckung auf das Fahrzeugheck. Dabei zeigt sich, dass der 3er nach solchen Unfällen mit relativ geringen Reparaturkosten wiederhergestellt werden kann. Bei einem Front- bzw. Heckaufprall bis 15 km/h mit 40 Prozent seitlicher Überdeckung bleibt die Karosseriestruktur schadensfrei. Der Kunde profitiert hiervon durch eine günstige Versicherungseinstufung bei den Typklassen beziehungsweise durch niedrige Reparaturkosten.

Insassenschutz auf höchstem Niveau.

Mit dem neuen 3er erreicht der Insassenschutz in dieser Fahrzeugklasse ein neues Niveau an Effizienz: Er bietet allen Insassen mehr Sicherheit als je zuvor! Im Wettbewerb legt der BMW also auch hier die Messlatte höher.

Effiziente und tragefreundliche Gurte.

Zentrales Element von Pkw-Rückhaltesystemen war und ist der Sicherheitsgurt. Doch ist dieses ursprünglich singuläre Sicherheitsfeature längst eingebettet in ein komplexes Insassenschutzsystem, das via spezieller Elektronik weitere Fahrzeugfunktionen beinhaltet und koordiniert.

Im neuen 3er zeichnet sich das Gurtsystem vorn durch Gurtstrammer und Gurtkraftbegrenzer aus. Das Gurtschloss sitzt nun direkt am Sitzrahmen, wodurch der Gurt noch besser anliegt. Der Kunde profitiert davon durch einen höheren Gurttragekomfort, auch, weil der Gurt aufgrund optimierter Gurtumlenkbeschläge noch reibungsfreier läuft. Im Fall der Fälle sorgt das fest am Sitz befindliche Gurtschloss zusammen mit dem Gurtstraffer für bessere Rückhaltewege und somit für geringere Verletzungsrisiken. Durch umfangreiche Ergonomiestudien wurde ein optimaler Gurtumlenkpunkt für alle Insassengrößen und Sitzpositionen ermittelt. So kann auf die Gurthöhenverstellung verzichtet werden. Unbeabsichtigte Fehleinstellungen sind ausgeschlossen. Auch hinten verfügen die beiden außen Sitzenden über optimierte Gurte mit Straffern. Der Mittelplatz ist mit konventionellem Dreipunktgurt und umklappbarer Kopfstütze ausgestattet.

Unsichtbarer Beifahrer-Airbag.

Hinter einer Folienabdeckung in der Instrumententafel und damit für den Kunden unsichtbar ruht der Beifahrer-Airbag, der im 3er nun zweistufig in Abhängigkeit von der Unfallschwere angesteuert wird. Der ebenfalls zweistufige Airbag für den Fahrer befindet sich im Lenkrad. Durch neue, schadstoffarme Gasgeneratoren wird die Rauchentwicklung bei der pyrotechnischen Zündung der Airbags reduziert. Fahrer und Beifahrer profitieren außerdem von einem sitzintegrierten Becken-Thorax-Airbag, der sie bei einem Unfall noch besser schützt. Durch seine Platzierung im Sitz statt in der Türinnenverkleidung „fährt“ er in alle Sitzverstellpositionen mit. Damit behält er stets seine optimale Position zum Insassen. Gegenüber dem in die Türverkleidung integrierten Airbag im Vorgängermodell genügt nun ein 50 Prozent kleineres Airbagvolumen für eine noch bessere Schutzfunktion.

Window-Curtain von der A- bis zur C-Säule.

Sowohl die vorn sitzenden Insassen als auch die Passagiere im Fond schützt ein Kopfairbag. Blitzschnell, nämlich in nur etwa 22 Tausendstel Sekunden, legt er sich als Window-Curtain von der A-Säule bis zur C-Säule an die Innenseite der Fenster. Auch hier wurde wieder auf eine optimale Schutzwirkung unabhängig von der Sitzposition der Passagiere geachtet.

Der 3er für drei: drei Isofix-Kindersitzbefestigungen.

Mit dem weltweit genormten Sicherheitssystem Isofix können spezielle Kindersitze schnell und sicher an den fahrzeugfesten Verankerungspunkten befestigt werden, um den kleinen Mitfahrern optimale Sicherheit bei Unfällen zu gewähren. Erstmals in dieser Klasse bietet der BMW 3er die Isofix-Kindersitzbefestigungen gleich an drei und nicht nur an einem oder zwei Sitzplätzen. Vorbereitet sind hierfür der Beifahrersitz sowie die äußeren Sitzplätze hinten. Wird ein Kindersitz auf dem Beifahrersitz platziert, so muss der Frontairbag für diesen Platz über einen Schlüsselschalter am Sitz abgeschaltet werden.

Eine zentrale Sicherheitselektronik koordiniert die Schutzsysteme.

Entscheidend für den optimalen Insassenschutz ist neben der Verfügbarkeit und idealen Platzierung der einzelnen Sicherheitseinrichtungen deren Zuverlässigkeit und Auslösesicherheit. Unter dem Aspekt möglichst niedriger Unfallfolgekosten sollen auch nur die Komponenten auslösen, die wirklich nötig sind. Im 3er realisiert dies ein zentrales Sicherheitselektronikkonzept.

Seine Sensorausstattung ermöglicht es, nur die pyrotechnischen Komponenten anzusteuern, die dem Schutz des oder der Insassen in der gegebenen Situation auch tatsächlich dienen. Die Sensorik hierfür sitzt sowohl im Fahrzeugzentrum, als auch an den B-Säulen und in den Türen. Sie ermöglicht gleichzeitig die frühe Crasherkennung, wodurch entscheidende Sekundenbruchteile gewonnen werden, um die Sicherheitskomponenten rechtzeitig voll zu entfalten.

Nach dem Crash ist die Gefahr noch nicht vorbei.

Neben dem unmittelbaren Insassenschutz steuert die Sicherheitselektronik die so genannten Post-Crash-Funktionen. Sie erhöhen die Sicherheit und die Rettungsmöglichkeiten nach dem Unfall. Hierzu gehört beispielsweise, dass die Zentralverriegelung automatisch geöffnet wird. Ebenso schalten sich selbsttätig die Warnblinkanlage und die Innenraumbeleuchtung ein. Ab einer definierten Crashstärke wird beispielsweise die Kraftstoffpumpe abgestellt und die Sicherheits-Batterieklemme greift in das Bordstromnetz ein, um Kurzschlüsse zu verhindern. Ein separater Bordnetzanschluss stellt gleichzeitig sicher, dass wichtige Funktionen wie Licht, Warnblinker oder der automatische Telefon-Notruf gewährleistet bleiben.
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Alt 19.01.2005, 07:41     #8
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7. Die Assistenzsysteme: Verlässliche Freunde für alle Fälle.

• Adaptives Kurvenlicht.

• Zweistufiges Bremslicht.

• Umfangreiche Telematik-Funktionalitäten.

• iDrive-Bedienkonzept.

• Multifunktionslenkrad mit frei belegbaren Tasten.


Speziell bei den Assistenzsystemen wird deutlich, dass tradierte „Klassenunterschiede“ im Automobilbau der Vergangenheit angehören. Premiumfahrzeuge haben heute das technisch Verfügbare zu bieten – über alle Klassen hinweg. Konkret bedeutet dies, dass im 3er Assistenzsysteme eingesetzt werden, die früher der Oberklasse vorbehalten waren. Aufbauend auf einer umfassenden Grundausstattung kann der Kunde so seinen BMW 3er nach individuellen Wünschen ausstatten.

Drei Scheinwerfersysteme für optimale Sicht.

Beispiel Scheinwerfer. In diesem bezüglich Sicherheit, Komfortsteigerung und Erweiterung des nutzbaren Dynamikpotenzials immer wichtigeren Technologiebereich kann der 3er-Kunde unter drei Systemen wählen: Serienmäßig sind dies die Halogen-Doppelscheinwerfer in fortschrittlicher Freiformtechnik. Ihre lichtstarken H7-Lampen für Abblend- und Fernlicht leuchten die Fahrbahn homogen aus. Sie bieten dem Kunden ein sehr wirkungsvolles Abblend- und Fernlicht, das mit den markanten Doppelscheinwerfern die Marke BMW charakterisiert.

Als Sonderausstattung sind statische Bi-Xenon-Doppelscheinwerfer erhältlich, die ein maximales Abblend- und Fernlicht ausstrahlen. Das Positionslicht wird ausschließlich über zwei Lichtleitringe erzeugt, wie es bislang der BMW Oberklasse vorbehalten war. Damit prägt dieses Charakteristikum erstmals auch die 3er-Baureihe.

Das Kurvenlicht ist das Nonplusultra in der Scheinwerfertechnik.

Das Nonplusultra in der Scheinwerfertechnik aber stellen die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht dar. In seiner Klasse bietet nur der 3er mit dem adaptiven Kurvenlicht diese fortschrittliche Technologie an.

Das adaptive Kurvenlicht erhöht signifikant die Fahrsicherheit bei Dunkelheit. Durch die kontinuierliche und dynamische Anpassung der Scheinwerfer an die aktuelle Fahrtrichtung wird die Fahrbahn optimal ausgeleuchtet und die Sicht des Fahrers deutlich verbessert. Besonders macht sich das in Kurven bemerkbar, wo bei statischen Scheinwerfern der Fahrer förmlich in ein „schwarzes Loch“ blickt. Das dynamisch dem Straßenverlauf folgende adaptive Kurvenlicht eilt ihm hingegen wie von Zauberhand bewegt voraus.

Technisch entpuppt sich die Zauberhand als ein eng vernetztes Sicherheitssystem, das die Scheinwerfer kontinuierlich an den aktuellen Lenkwinkel anpasst. Die Bi-Xenon-Scheinwerfer werden über Lenkradwinkel, Gierrate und Fahrgeschwindigkeit gesteuert und leuchten so „vorausschauend“ den weiteren Kurvenverlauf aus. Um den Gegenverkehr nicht zu blenden, beinhaltet das adaptive Kurvenlicht eine dynamische Leuchtweitenregulierung und eine Scheinwerferreinigungsanlage.

Das zweistufige Bremslicht schützt vor Auffahrunfällen.

Auch die BMW Innovation des zweistufigen Bremslichts verbessert die Verkehrssicherheit enorm. Das zweistufige Bremslicht basiert auf der Erkenntnis, dass Auffahrunfälle dramatisch reduziert werden können, wenn der nachfolgende Verkehrsteilnehmer frühzeitig und eindeutig darüber informiert wird, wie stark sein Vordermann bremst. Genau diese Information signalisiert ihm das zweistufige Bremslicht: Bei einer normalen Bremsung leuchten die Bremsleuchten in der Heckleuchte sowie die hochgesetzte Bremsleuchte auf. Bei einer starken Bremsung oder Eingreifen des ABS vergrößern sich die leuchtenden Flächen in der Heckleuchte. Der nachfolgende Autofahrer interpretiert diese Vergrößerung intuitiv als Notbremsung, reagiert seinerseits mit starkem Bremsen und gewinnt so wichtigen Anhalteweg.

BMW Assist – elektronischer Helfer für alle Fälle.

Die Innovation BMW Assist beinhaltet eine Notruf-Funktion, die BMW Pannenhilfe, das Kunden-Informationssystem BMW Info, die Verkehrsinformationen V-Info plus sowie den mobilitätsbezogenen BMW Auskunftsdienst. Der Serviceumfang sowie die Datenrückübertragung beim Auskunftsdienst machen BMW Assist derzeit einzigartig im Wettbewerb.

Die einzelnen Dienste bieten dem Kunden eine Vielzahl von Komfort- und Sicherheitsvorteilen – von der praktischen Hilfe beim Suchen eines bestimmten Restaurants oder Kinofilms bis zum Avisieren des nächsten Servicetermins beim Händler, zu dem das Auto dem Servicepartner vorab eventuelle Fehlerdaten sendet. Bestimmte Telematikdienste sind automatisiert, etwa der Notruf nach dem Auslösen eines Airbags.

Selten gebraucht aber unersetzlich: der Notruf.

Zum Glück nur selten gebraucht wird die Notruf-Funktionalität innerhalb des BMW Assist Systems: Wird der Notruf automatisch (durch Auslösen des Airbags) oder manuell durch Drücken eines Notrufschalters aktiviert, baut das Fahrzeug eine Sprachverbindung zum Service-Provider auf. Sobald die Verbindung steht, erhält dieser eine SMS mit den Koordinaten der GPS-Satellitennavigation für den aktuellen Standort sowie der Kundennummer. Während dieser Sprachverbindung kann ein eventueller Fehlalarm annulliert werden. Im Ernstfall werden vom Service-Provider die für die Unfallstelle zuständigen Polizei- und Rettungsdienst-Notrufzentralen informiert, damit sie sofort und präzise zum Unfallort geführt werden.

Die BMW Pannenhilfe erspart manchen Ärger.

Ebenfalls selten gebraucht aber dennoch wichtig ist die Assist-Funktion BMW Pannenhilfe mit automatischem und manuellem Teleservice. Mit dieser Funktion erfolgt ein automatischer „Service-Call“ an den Händler, sobald die Fahrzeugelektronik erkennt, dass eine Wartung ansteht. Der Händler kontaktiert daraufhin den Kunden, um einen Termin zu vereinbaren, beispielsweise zum Ölwechsel. In vielen Ländern (derzeit noch nicht in Deutschland) kann aber auch der Fahrer von sich aus manuell per SMS einen Service-Call an den Händler senden und erhält dann eine Telefonverbindung mit diesem. Kontaktiert der Kunde die BMW Pannenhilfe beziehungsweise die BMW Hotline, werden via SMS zusätzliche Fahrzeuginformationen und eventuelle Fehlerdaten an den Mobilen Service oder die Kunden-Hotline des jeweiligen Landes übermittelt und anschließend eine Telefonverbindung zu dem Servicepartner aufgebaut. Dadurch ist der Händler vorab über eventuelle Fehler informiert und kann sich vorbereiten. Der Kunde profitiert hiervon durch individuell planbare Servicetermine und kürzere Servicezeiten.

Im Schlüssel sind die Fahrzeugdaten gespeichert.

Zu optimierten Servicezeiten trägt die Funktionalität Key Reader bei: Sobald der Kunde dem Servicepartner den Autoschlüssel übergibt, hat dieser auch alles Wissenswerte über das Auto in Händen. Denn im Autoschlüssel sind relevante Fahrzeugdaten gespeichert. Sie werden über ein Lesegerät in den Computer des Händlers eingelesen. Durch diese automatische Datenerfassung und -übermittlung werden Fehler und Missverständnisse ausgeschlossen. Außerdem spart der Kunde Zeit, weil nicht mehr sämtliche Daten und eventuelle Störungen manuell erfasst werden müssen.

„Meine Info“ kommt vom Internet direkt ins Bordsystem.

Unter dem Dienst „Meine Info“ wird eine Internet-Applikation angeboten, mit der erstmals Navigationsziele und Telefonnummern direkt aus der Internetseite „http//www.bmw-assist.de“ geocodiert ins Auto gesendet werden. Hierdurch wird dem Fahrer das manuelle Eingeben solcher Daten in das Navigationssystem oder das Telefon an Bord des BMW erspart.

V-Info plus: Verkehrsinformationen verwertet das Navi sofort.

Eine ebenfalls sehr praxisgerechte Arbeitserleichterung für den Fahrer stellen die Verkehrsinformationen V-Info plus dar. Mit dieser Funktion ruft das Fahrzeug vom Service-Provider via SMS in regelmäßigen Zeitabständen die aktuellen Verkehrsinformationen zur geplanten Route oder um den momentanen Standort ab. Diese Daten werden direkt in das Navigationssystem übernommen. Dadurch lassen sich Alternativrouten berechnen, zum Beispiel, um einen Stau auf der Autobahn zu umgehen.

BMW Online: Börsenkurse verfolgen und Radio hören.

BMW Online erlaubt es, einen vorselektierten Internetdienst zu nutzen. Hierbei stehen dem Fahrer eine Vielzahl internetbasierter Dienste zur Verfügung. Beispiele sind Nachrichten, Empfang und Versenden von E-Mails, Hotelreservierungen und Ticketbestellungen. Gleichzeitig können andere Funktionen des Bord-Infotainments genutzt werden. Der Kunde kann zum Beispiel Radio hören und gleichzeitig die Börsennachrichten abrufen.

Um die verfügbaren Internetseiten übersichtlich und für den Kunden schnell verfügbar zu halten sind die Angebote vorselektiert. Der Kunde kann aber zu Hause oder im Büro seine individuelle Startseite konfigurieren oder ändern. Für Mitbenutzer können eigene Startseiten angelegt werden. Das BMW Sicherheitskonzept verhindert mit Firewall, Filterfunktionen und Zugangscodes unberechtigte Zugriffe und schützt vor Viren.

In der Telematik ist BMW dem Wettbewerb um zwei Jahre voraus.

Trotz der bereits vielfältigen Möglichkeiten ist das Potenzial der Telematik längst noch nicht ausgeschöpft. Im Gegenteil: BMW Online und die anderen Telematikdienste sind erst der Anfang noch umfangreicherer multimedialer Funktionen und Angebote. So ist die kabellose Kommunikation zwischen Bordcomputer, Autotelefon und Handy schon verwirklicht. Visionen reichen aber bis zur dynamischen Parkplatznavigation mit automatisierter Abbuchung der Parkgebühren oder exklusiven BMW Online Shops. BMW Kunden profitieren hiervon als Erste, denn ihre Marke ist in der Telematik führend. Experten schätzen den technologischen Vorsprung von BMW gegenüber den Wettbewerbern auf mindestens zwei Jahre.

Assistenz als Angebot, nicht als Pflicht.

Die Philosophie der Marke BMW verbindet mit Assistenzsystemen das Kredo, dass der Kunde selbst die Entscheidung darüber treffen soll, ob er die Unterstützung durch das System in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Selbsttätig eingreifende Assistenzsysteme sind nach dieser Philosophie nur dort zulässig, wo sie für den Fahrer existenzielle Sicherheit herstellen, wie es beispielsweise bei vielen Funktionalitäten der Fahrwerkassistenzsysteme der Fall ist oder beim automatischen Notruf nach Auslösen eines Airbags. Der Respekt vor der unabdingbaren Eigenverantwortung des Fahrers stellt andererseits wegen der Komplexität vieler Assistenzsysteme sehr hohe Anforderungen an die Bedienung. Sie soll intuitiv oder zumindest leicht erlernbar, ergonomisch und schnell regelbar sein.

iDrive kombiniert hohe Informationsdichte und leichte Bedienbarkeit.

Hier bietet BMW mit iDrive das perfekte und gleichzeitig plausibelste Konzept. Kein anderes System erreicht eine so hohe Informationsdichte bei gleichzeitig hervorragender intuitiver Bedienbarkeit via Controller. Ein weiterer Vorteil: iDrive ermöglicht es auch dem Beifahrer, nahezu alle Funktionalitäten zu bedienen und zu nutzen. Mitfahrer im Fond können die Bild- und Textinformationen über das Display in der Mitte der Instrumententafel verfolgen.

Mit der Integration der BMW iDrive Philosophie übernimmt der 3er nun auch in der Mittelklasse die Pionierrolle bezüglich Bordinformation und Ergonomie: Die meisten für das Fahren wesentlichen Funktionen liegen am oder im unmittelbaren Umfeld des Lenkrads, also optimal erreichbar für den Fahrer. Die Komfort-Grundfunktionen sind in der Mittelkonsole platziert, wo sie von Fahrer und Beifahrer bedient werden können. Alle übrigen Einstellungen und Dienste nutzen Fahrer und Beifahrer über den Controller sowie das Display.

Display mit transflektiver Oberfläche.

Als Bedienoberfläche für fast alle Assistenz- und Kommunikationssysteme dient das unter einer Hutze in der Mitte der Instrumententafel angeordnete Display. In der ersten Sonderausstattungsvariante ist das Farbdisplay 6,5 Zoll groß, in der zweiten 8,8 Zoll. Seine transflektive Oberfläche ist selbst bei starker Sonneneinstrahlung von allen Sitzplätzen aus gut lesbar. Die Transflektiv-Technologie reflektiert passiv das einstrahlende Tageslicht, wodurch die Darstellung klar, deutlich und brillant erscheint. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei Dunkelheit gewährleistet eine transmissive Hintergrundbeleuchtung die optimale Ablesbarkeit. Zudem lässt sich die Helligkeit der Displayoberfläche individuell bestimmen. Mit einer Zusatzausstattung lässt sich diese individuelle Einstellung sogar in der „Car- & Key-Memory“-Funktion speichern, so dass sich die Display-Helligkeit selbsttätig der Wunscheinstellung des Kunden anpasst.

Mit dem Controller alles in einer Hand.

Das auf dem Display dargestellte Hauptmenü ist in die vier Bereiche Kommunikation, Navigation, Entertainment und Klima unterteilt. Je nach Ausstattung können die hierunter angesiedelten Unterfunktionen in verschiedenen Ebenen bedient werden. Dazu dient der Controller. Durch Schieben in die vier Himmelsrichtungen werden die Funktionsbereiche angewählt und es wird innerhalb der Unterfunktionen navigiert. Durch Drücken wird der Menüpunkt bestätigt, an dem der Cursor jeweils steht.

Spracheingabe für eine Fülle von Funktionen.

Für Telefon, BMW Assist, BMW Online, Navigation, Telefonbuch, Radio, die Audioquellen CD, DVD und MP3 sowie die Klimaautomatik steht neben der manuellen Steuerung via Controller die Spracheingabe zur Verfügung. Neu in dieser Klasse ist dabei die so genannte „text-to-speech-engine“, die es ermöglicht, Texte vorlesen zu lassen. Damit werden Komfort und Sicherheit speziell beim Empfang von Radiosendernamen und Ähnlichem spürbar verbessert. Darüber hinaus bietet sie einen verbesserten Sprachdialog sowie zusätzliche neue Funktionalitäten.

Das Navigationssystem bekommt Ohren.

Von diesen Modifizierungen profitiert speziell das Navigationssystem, das damit im Wettbewerb seine Führungsrolle behauptet. Außerdem offeriert das Navigationssystem eine Liste mit Points of Interest, etwa Sehenswürdigkeiten in der Nähe oder die nächste BMW Servicestation.

Multifunktionslenkrad mit frei belegbaren Tasten.

Nicht zuletzt stellt das optionale Multifunktionslenkrad ein eigenes Assistenzsystem dar. Denn neben seiner Hauptfunktion bietet es mit mehreren ergonomisch angeordneten Tasten die Möglichkeit, wichtige und oft benutzte Funktionen zu bedienen. Der Fahrer muss hierfür weder die Hand vom Lenkrad noch den Blick von der Straße nehmen. Die Tasten bedienen die Funktionen „lauter“ und „leiser“, Telefon, Audioquellenumschaltung, Sendersuchlauf, „Verkehrsfunk aus“ beziehungsweise Spracheingabe. Die Sonderausstattung „High“ bietet darüber hinaus zwei vom Kunden aus einer Auswahlliste frei programmierbare Tasten – ein Novum in der Mittelklasse.
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Alt 19.01.2005, 07:46     #9
Albert   Albert ist offline
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8. Das Interieur und die Ausstattung: Alles, was Freude am Fahren schenkt.

• Größenwachstum kommt allen Passagieren zugute.

• Sportsitze mit Lehnenbreitenverstellung.

• ID-Geber ersetzt den Zündschlüssel.

• Bester Heiz- und Klimakomfort in seiner Klasse.

• Hohe Kundenwertigkeit durch Sonnenschutzrollos.


Trotz des Größenwachstums bleibt der 3er eine kompakte Sportlimousine. Und da nur ein relativ kleiner Teil des Zugewinns durch die erhöhte passive Sicherheit verzehrt wird, ist der Raumgewinn für alle Insassen deutlich zu spüren. Tatsächlich bietet der 3er inzwischen annähernd den Innenraum des früheren BMW 5er. Der 3er kann sich damit im Raumkomfort von seinem Vorgänger differenzieren und den Vorsprung zum Wettbewerb ausbauen.

Ein Auto mit dem Raumangebot seiner Zeit.

Der Innenraum ist ein überzeugendes Statement für die „Roominess“ des modernen Menschen: Darunter versteht man nicht nur die bloße Geräumigkeit des Fahrzeugs, sondern das „Raumgefühl“ insgesamt. Der 3er wirkt hell und großzügig. Er entspricht damit dem Lebensgefühl seiner jugendlichen und junggebliebenen Kunden.

Das Größenwachstum kommt nicht von ungefähr: Wohnung, Arbeitsplatz und Freizeiteinrichtungen sind heute allgemein größer als früher. Auch in der modernen Architektur rückt das großzügige Raumgefühl in den Vordergrund: für den Menschen werden weite und lichtdurchflutete Räume geschaffen.

Der Innenraum des 3er ist zugleich die Antwort auf eine schlichte Feststellung: Die durchschnittliche Körpergröße der Menschen nimmt jährlich um etwa einen Millimeter zu. Deshalb müssen auch Autos konsequent mitwachsen. Für eine Automobilgeneration bedeutet dies etwa sieben Millimeter. Beim 3er wurde vor allem das Platzangebot im Fond aufgestockt, da die jungen Menschen oft größer sind als ihre Eltern.

Ergonomie und Komfort werden immer wichtiger.

Gleichzeitig verbringt der Mensch heute mehr Lebenszeit im Auto als früher. Ergonomie, Bedienungs-, Sitz- und Unterhaltungskomfort sowie die Wertigkeit und Anmutung der Ausführung und Materialien werden daher immer wichtiger. Diese Faktoren entscheiden letztlich über das Wohlbefinden der Insassen. Weil hier fast jedes Mehr zusätzliches Gewicht bedeutet, setzen die Entwickler auch beim Interieur auf intelligenten Leichtbau. Dadurch hält sich das Mehrgewicht in so engen Grenzen, dass es durch technische Kniffe in Antrieb, Fahrwerk und Karosserie kompensiert werden kann.

Wie man sitzt, so fährt man.

Vor allem der Fahrer des 3er profitiert von einer herausragend guten Sitzposition. Er sitzt sportlich niedrig, was ihm sehr viel Kopffreiheit gibt, und genießt einen exzellenten Seitenhalt. Alle fahrerrelevanten Bedienelemente sind für ihn sehr gut zu erreichen. Auf Instrumente und Anzeigen hat er in jeder Fahrsituation und bei allen Lichtverhältnissen ausgezeichnete Sicht.

In der Basisausstattung sind die Polster mit Stoffbezügen versehen, optional stehen weitere wertige Stoffe sowie Stoff-Leder-Kombinationen und Leder zur Wahl. Als Sonderausstattung ist der Fahrersitz mit elektrischer Sitzlängs-Verstellung und elektrischer Verstellung von Sitzhöhe, Sitzneigung und Lehnenneigung erhältlich. Eine Memory Funktion speichert die individuellen Sitzeinstellungen für einen oder zwei Fahrer. Optional ist zudem eine Sitzheizung. Bei dieser Vollflächenheizung wird die komplette Sitz- und Lehnenfläche einschließlich der Sitz- und Lehnenwülste beheizt. Dadurch erwärmt sich die gesamte Kontaktfläche sehr gleichmäßig.

Sportsitze mit Lehnenbreiten- und Lordosenverstellung.

Der Sportsitz beinhaltet zusätzlich eine Lehnenbreiten-Verstellung. Dieses System gab es bisher nur im BMW M3. Es ermöglicht dem Kunden, die Lehnenbreite über Luftkissen elektropneumatisch seiner Körperkontur, dem subjektiven Komfortempfinden und seiner Fahrweise anzupassen. Der Sitz umschließt ihn förmlich, was seinen Kontakt zum Fahrzeug intensiviert.

Auch die elektropneumatische Lordosenverstellung dient dem optimalen Komfort. Sie passt die Anlagefläche der Lehne im Bereich der Lendenwirbel an den Rücken an. Dies geschieht sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung. Mit diesem 4-Wege-System schließt der 3er auf zu den BMW Oberklasse-Baureihen und liegt weit vor seinen Wettbewerbern.

Die als Sonderausstattung erhältliche Mittelarmlehne für den Fahrer kann individuell in Längsrichtung verschoben werden. Unter ihrer gepolsterten Armauflage befindet sich ein großes Ablagefach, in dem beispielsweise Getränkedosen klapperfrei zu transportieren sind. In Verbindung mit der Sonderausstattung Klimaautomatik ist das Ablagefach belüftet.

Mehr Schulter- und Kniefreiheit im Fond.

Vor allem die hinten mitfahrenden Passagiere kommen in den Genuss großzügiger Abmessungen – mehr als 50 Prozent des Längenwachstums kommen ihnen zugute. Trotz der coupéhaften Dachlinie ist die Kopffreiheit ebenso reichlich bemessen wie im Vorgängermodell. Ein spürbares Plus ist an Schulterbreite und Kniefreiheit zu verzeichnen. Bleibt der Mittelplatz im Fond frei, so bietet die Mittelarmlehne den Fondpassagieren eine sehr bequeme Armauflage. In der Grundversion ist die Rückenlehne fest, als Sonderausstattung im Verhältnis 60:40 geteilt und klappbar. In der Armlehne sind dann ein Cupholder und ein Skisack integriert.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des 3er erfordern ein besonders anspruchsvolles Ablagenpaket. Es umfasst in der Basisausstattung mehrere gut nutzbare offene Ablagen sowie Fächer in Griffweite von Fahrer und Beifahrer. Ein optionales Ablagenpaket bietet weitere Fächer, Lehnennetze sowie zwei Steckdosen in der Mittelkonsole hinten.

Größerer Gepäckraum mit praktischen Detaillösungen.

Der Gepäckraum ist gegenüber dem des Vorgängers um 20 Liter auf 460 Liter vergrößert. Zwei große und ein kleiner Samsonite-Koffer oder drei 46 Zoll-Golfbags können sicher verstaut werden. Die Sonderausstattung Gepäckraumpaket beinhaltet ausklappbare Haken zum Einhängen von Taschen, eine Steckdose, Netze an den Seitenwänden, ein Gepäckraumbodennetz mit Verzurrösen, einen Regenschirmhalter sowie eine unterteilbare Ablagewanne unter dem Gepäckraumboden. Das Nassfach schützt den Kofferraum vor nassen oder schmutzigen Teilen, lässt sich aber auch als Transporttasche nutzen.

Die hochinnovative Schublade unter der Hutablage erweist sich im Alltag als äußerst praktisch: Mit ihrem großen Volumen und einer Belastbarkeit von bis zu fünf Kilogramm nimmt sie zwei volle Aktenordner auf und sorgt überhaupt dafür, dass der Kofferraum immer gut aufgeräumt ist. Sollte einmal das gesamte Kofferraumvolumen benötigt werden, lässt sie sich mit zwei Handgriffen demontieren. Eine solche Schublade wird erstmals bei BMW eingesetzt.

Ebenfalls eine Sonderausstattung ist der modulare Skisack. Modular bedeutet, dass der Skisack komplett entnommen werden kann, etwa um ihn außerhalb des Fahrzeugs zu trocknen. An seiner Stelle lassen sich alternativ ein Staufach, Cupholder für die Fondpassagiere oder eine Kühlbox einsetzen.

Cockpit mit klassischem Zwei-Augen-Instrumentenkombi.

Das Cockpit im neuen 3er bietet die BMW typische Optik und Funktionalität: Das klassische Zwei-Augen-Design der Instrumentenkombi aus Tachometer und Drehzahlmesser zeichnet bereits die Basisversion aus. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die Check-Control-Funktion erweitert und bietet damit die umfassende Funktionalität des BMW 5er.

Neben dem Serienlenkrad stehen zwei Multifunktionslenkräder sowie ein Sportlenkrad zur Wahl. Auch für das Sportlenkrad sind Multifunktionstasten erhältlich. Es ist mit Leder bezogen und besteht aus einem in ein Magnesium-Skelett eingegossenen Stahlkranz, was im Crashfall eine gezielte Deformation der Speichen ermöglicht.

Der 3er macht mit dem Zündschlüssel Schluss.

Einen herkömmlichen Zündschlüssel mit Bart gibt es im neuen BMW ebenso wenig wie ein Zündschloss zum Anlassen des Motors. Diese Funktionen übernimmt ein moderner bartloser Funkschlüssel, der en passant gleich noch ein sehr alltägliches Übel löst – dieser Schlüssel durchlöchert keine Hosentaschen mehr. Vor allem aber ist er Voraussetzung für zwei Sonderausstattungen, die den Komfort erheblich steigern – den schlüssellosen Zugang zum Fahrzeug sowie den schlüssellosen Motorstart.

Bei Serienausstattung schiebt der Fahrer den Funkschlüssel in den Aufnahmeschacht rechts neben dem Lenkrad, betätigt – bei getretener Bremse im Automatik-, beziehungsweise getretener Kupplung im Handschalt-Fahrzeug – den Start-/Stop-Knopf und der Motor springt an. Zum Abstellen des Motors drückt er ebenfalls nur den Start-/Stop-Knopf. Bei Automatik-Fahrzeugen lässt sich der Funkschlüssel nur abziehen, wenn die Parksperre eingelegt ist.

In der Sonderausstattung Comfort Access macht das neue Schlüsselkonzept Schluss mit dem Suchen des Autoschlüssels: Der Kunde braucht den Schlüssel, der hier ID-Geber heißt, nämlich gar nicht mehr in die Hand zu nehmen, um das Fahrzeug zu öffnen, zu starten, zu fahren und abzustellen. Es genügt, den ID-Geber „irgendwo“ bei sich zu haben, zum Beispiel im Jackett, im Aktenkoffer oder in der Handtasche.

Zum Einsteigen bleibt der „Schlüssel“ in der Tasche.

Kommt der Kunde zum verriegelten und gesicherten BMW, muss er zum Öffnen der Fahrertür nur am Türgriff ziehen. Während er hinter dem Lenkrad Platz nimmt, stellen sich über die Personal-Profile-Funktionen zum Beispiel Sitzposition, Klimaautomatik und Radiosender gemäß der individuellen Wunschprogrammierung ein. Über diese drei Funktionen hinaus bedient die Car & Key-Memory CKM aber auch die Innen- und Außenspiegel, Zentralverriegelung und Innenbeleuchtung sowie die Klangeinstellungen der Audioanlage und bei entsprechender Ausstattung das Control Display und die Spracheinstellung.

Ist der Fahrer bereit zum Abfahren, so drückt er auf den Start-/Stop-Knopf. Am Ziel angelangt, stellt er den Motor mit demselben Knopf ab. Legt er nun nach dem Aussteigen und Schließen der Tür seinen Finger auf die markierte Fläche am Türgriff, wird das Fahrzeug verriegelt und gesichert. Sollte er allerdings den ID-Geber im Fahrzeug vergessen haben, so verriegeln die Türen nicht und der Fahrer erhält einen Warnhinweis. Und sollte einmal ein Defekt in der Schlüsselelektronik auftreten, kann der Fahrer den ID-Geber in einen Slot in der Instrumententafel stecken, um auch dann das Auto benutzen zu können.

Viele Funktionen gehen auch den Beifahrer an.

Das Bedienkonzept des neuen 3er bindet den Beifahrer stärker ein als dies noch beim Vorgängermodell der Fall war. So lassen sich die meisten Komfort- und Zusatzfunktionen zentral auf der Mittelkonsole bedienen, mithin von Fahrer und Beifahrer. Dieser Bedienbereich, das so genannte Center Stack stellt die Schnittstelle dar zwischen der Fahrerzone (links) und der Komfortzone (rechts) sowie der Informationsebene (oben) und der Kontrollebene (unten). Besonders betont wird diese Aufteilung durch die Hutze in der Instrumententafel mit dem darunter platzierten Display – bei Wahl eines Navigationssystems. Grundsätzlich gilt die funktionale Zuordnung aber auch beim Basismodell.

Optimaler Heiz- und Klimakomfort.

Immer wichtiger werden der Heiz- und Klimakomfort an Bord. Beim 3er setzten sich die BMW Ingenieure zum Ziel, das schnellste Aufheiz- und Abkühlverhalten im Wettbewerb zu erreichen und dies bei gesteigertem Komfort hinsichtlich Akustik und individuellen Einstellungsmöglichkeiten. Hierfür optimierten sie den Luftmengendurchsatz auf ein in dieser Klasse bislang unerreichtes Niveau: Theoretisch kann die gesamte Luftmenge im Fahrzeug in einer Minute drei Mal komplett ausgetauscht werden. Mit einer konsequenten Links-Rechts-Trennung der Temperatureinstellung ist gleichzeitig ein hoher Individualisierungsgrad gegeben.

Ein Optimum an Klimakomfort bietet die als Sonderausstattung erhältliche Klimaautomatik. Ohne Zugluft oder akustische Belästigung für die Insassen erzeugt sie die jeweils gewünschte Temperatur in kürzester Zeit und erhält das Wohlfühlklima schwankungsfrei und dauerhaft. Mikro-Aktivkohlefilter, ein Schadgassensor und Klimaautomatik-Kennfelder sowie zusätzlich die automatische Beschlagfreihaltung und ein Solarsensor sind Ausstattungen, die den hohen Klimakomfort zusätzlich verfeinern. Auch sie tragen ihren Teil bei zum großen Wettbewerbsvorsprung des 3er in Sachen Klimamanagement.

„Cabriofeeling“ durch Glasdach.

Wird das als Sonderausstattung erhältliche Glasdach geöffnet, entsteht in der Sportlimousine ein regelrechtes „Cabriofeeling“. Es ist als Schiebe-Hebe-Dach konstruiert und durchflutet dank seiner großen Öffnung den Innenraum mit Licht. Zurückgeschoben oder in die Lüfterstellung angehoben, unterstützt das Glasdach optimal die Klimaanlage, die so noch schneller und effektiver den Innenraum durchlüftet. In geschlossenem Zustand dichtet eine spezielle Gleitlackbeschichtung in der Deckelnut die Dachfuge optisch und akustisch optimal ab. Der schiebbare Innenhimmel ist komplett geschlossen, weist also keine Lüftungsschlitze mehr auf. Dies schützt bestens vor Wärme und Kälte und ergänzt zugleich die Geräuschdämmung.

„Let the Sunshine out“ – Sonnenschutzverglasung und Sonnenschutzrollos.

Direkte Sonneneinstrahlung blendet mitunter, wird aber in jedem Fall als unangenehm empfunden. Mit der Sonnenschutzverglasung als Sonderausstattung für die hinteren Seitenscheiben sowie die Heckscheibe kann dies verhindert werden. Die Spezialverglasung filtert mehr als 50 Prozent der Licht- und Wärmestrahlung ab. Dennoch erfüllt sie selbstverständlich sämtliche Sicherheitsmaßgaben.

Manche Kunden schätzen es, dass die Sonnenschutzverglasung die Sicht von außen in den Innenraum erheblich erschwert. Das gilt auch für die optionalen Sonnenschutzrollos für beide Teile der hinteren Seitenscheibe. Sie sind von Hand bedienbar. Das Rollo für die Heckscheibe hilft effektiv, das Aufheizen des Fahrzeugs zu verzögern. Es wird elektrisch bedient. Nur der BMW 3er offeriert derzeit in seiner Klasse seitliche Sonnenschutzrollos.

Die Innenraumbeleuchtung ist wichtig für das Wohlbefinden.

Die Innenbeleuchtung hat einen oft unterschätzten Einfluss auf das Raumgefühl und damit auf das Wohlbefinden der Insassen. Serienmäßig befinden sich im 3er je eine Leuchte vorn und hinten im Dachhimmel. Sie leuchten den gesamten Innenraum sehr gut aus. Hinzu kommen eine Handschuhfachbeleuchtung sowie die Kofferraumbeleuchtung.

Ein zusätzliches „Lichtpaket“ als Sonderausstattung leuchtet den Innenraum noch homogener und blendfreier aus und vermittelt dadurch ein noch besseres Raumgefühl. Die zusätzliche Ausstattung mit ambienten Leuchtdioden erhöht sowohl das Sicherheitsgefühl als auch die Bedienungssicherheit in der Nacht sowie das Wohlbefinden. Das Paket umfasst darüber hinaus Fußraumleuchten vorn, zwei Make-up-Spiegelleuchten, Ausstiegsleuchten in den Türen und eine Vorfeldbeleuchtung.

Vorfeldbeleuchtung – jetzt auch in der Mittelklasse.

In seiner Fahrzeugklasse bietet nur der 3er dem Kunden eine Vorfeldbeleuchtung. Ihre LED-Leuchten sind außen in den Türgriffen untergebracht und werden über die Funkfernbedienung beziehungsweise den Comfort Access zusammen mit der Innenbeleuchtung angesteuert. Dadurch wird der Bereich bis etwa eineinhalb Meter vor der Tür schon beleuchtet, wenn der Kunde ans Fahrzeug herantritt, um einzusteigen.

Park Distance Control hilft beim Ein- und Ausparken.

Die Ultraschall-Abstandsmessung der Park Distance Control PDC erleichtert erheblich das Ein- und Ausparken. Diese Sonderausstattung warnt den Fahrer grafisch und akustisch vor Hindernissen. Es sendet seine Warnsignale aus, sobald ein Hindernis nur noch 1,5 Meter (vorn) bzw. 2 Meter (hinten) vom Fahrzeug entfernt ist. Die Grafik zeigt das Fahrzeug in Draufsicht und erkannte Hindernisse als farbige Flächen. Dadurch kann der Fahrer sie exakt orten. In seiner Klasse bietet nur der 3er sowohl die optische als auch die akustische Warnung.

Audioanlage mit der Klangqualität der Luxusklasse.

Anspruchsvolle Heimqualität bietet die Audioanlage. Eine Stereoanlage mit Radio und CD-Laufwerk ist serienmäßig. Vier Lautsprecher sorgen für eine hochwertige Tonwiedergabe.

Als Sonderausstattung sind die Stereo-Systeme HIFI und HIFI Professional lieferbar. Bei ihnen kommen die gleichen Lautsprecher mit gleicher Performace wie im 6er zum Einsatz. Die beiden Zentralbässe befinden sich unter den Vordersitzen, was eine gleichmäßige Tieftonwiedergabe im Fahrzeug ermöglicht. Das nötige Gehäusevolumen wird durch Ankoppelung an die Seitenschweller erreicht. Beim HIFI-System Professional stammt auch der Verstärker vom 6er.

Bei diesem System ermöglichen zusätzliche Mitteltonlautsprecher auch im Fond eine ausgezeichnete räumliche Klangdarstellung. Zudem werden Fahrgeräusche durch ein geschwindigkeitsabhängiges Equalizing im Tieftonbereich feinstufig kompensiert.

LOGIC7 bringt nicht nur einen, sondern alle Konzertsäle der Welt ins Auto.

HIFI Professional arbeitet nach dem LOGIC7 Konzept, einer speziellen Audiosignalverarbeitung für zweikanalige Stereosignale und mehrkanalige Multimediasignale. Es erzeugt ein Klangfeld, das dem Original nahe kommt. Dazu zerlegt eine Matrix-Schaltung jedes analoge oder digitale Stereosignal in sieben Einzelsignale, die dann fahrzeugspezifisch aufbereitet werden.

Eigentlich holt HIFI Professional mit LOGIC7 damit nicht nur einen Konzertsaal, sondern alle Konzertsäle dieser Welt ins Auto. Denn um einen möglichst originalgetreuen Raumklang zu erzeugen, nutzt LOGIC7 die in jedem Stereosignal enthaltenen unterschiedlichen Rauminformationen und schlüsselt sie in die beiden Klangdimensionen auf: den Ort, wo der Klang erzeugt wurde und die akustische Umgebung oder den Raum, in dem er sich ausbreitet. Für den Hörer entsteht mehr Räumlichkeit und eine präzise Auflösung. Auch ist die Ortung der einzelnen Tonquellen eindeutiger. Besonders bewegliche Klangquellen sind viel plastischer und eindrucksvoller.

Empfänger für analoges und digitales Fernsehen.

Als erster Automobilhersteller bietet BMW einen Hybrid-TV-Empfänger, welcher analoge und digitale Fernsehsignale empfangen und verarbeiten kann. Hierdurch ergeben sich Qualitäts- und Bedienungsvorteile – auch deshalb, weil für den digitalen Empfang keine Zusatzbox mehr benötigt wird.

Das Digitalfernsehen ermöglicht in den meisten europäischen Großstädten und Ballungszentren zur Zeit den Empfang von bis zu 30 TV-Programmen in brillanter Bildqualität, bietet Videotext und beinhaltet einen elektronischen Programmführer. Aus gesetzlichen Gründen wird das Fernsehbild während der Fahrt ausgeblendet, der Ton bleibt jedoch weiterhin hörbar.

Telefonintegration mit Bluetooth-Schnittstelle.

Mit der Universalen Handy-Vorbereitung ist der 3er offen für verschiedene Handys mit Bluetooth-Technologie. Bluetooth ist eine in Europa standardisierte Schnittstelle. Da es kabellos mit der Fahrzeugelektronik vernetzt wird, kann es via Multifunktionslenkrad bedient werden. Alle Bedienfunktionen sowie Freisprechen sind möglich und das sogar dann, wenn sich das Handy selbst nicht in seiner Halterung befindet. Es muss nur in einem Umkreis von etwa zehn Metern um das Fahrzeug bleiben.
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Alt 19.01.2005, 07:48     #10
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9. Das Zubehör: Maßgeschneidertes für jeden Geschmack.

Um seinem BMW 3er mehr Individualität zu verleihen, steht dem Kunden eine Reihe von Ausstattungspaketen zur Verfügung. Noch persönlicher und funktionaler wird das Fahrzeug, wenn der Kunde sich aus dem umfangreichen Zubehörsortiment bedient: Von optischen Komponenten bis zu Produkten der mobilen Kommunikation reicht hier Bandbreite.

Aus Freude am Fahren – wie es dem Einzelnen gefällt.

Original BMW Teile und Zubehör sind exakt auf den 3er abgestimmt und erfüllen alle Qualitäts- und Sicherheitskriterien, die auch für das Serienmodell und seine Ausstattungspakete gelten.

Zu den „Rennern“ im Original BMW Teile- und Zubehörprogramm gehören Leichtmetallräder. Optisch verleihen sie dem 3er noch mehr Dynamik. Original BMW Leichtmetallräder sind bereits in den ABE des 3er berücksichtigt; der Kunde braucht sie also nicht nachträglich in seine Fahrzeugpapiere eintragen zu lassen.

Auf großem Fuß: 19 Zoll-Leichtmetallräder.

Optische und technische Leckerbissen sind die 19 Zoll-Leichtmetallräder im Design „Sternspeiche 199“ und „Sternspeiche 179“. Passend für die Reifendimension 225/35 vorn und 255/30 hinten stellen sie die größte für den 3er freigegebene Rad-/Reifenkombination dar. „Sternspeiche 199“ ist ein Alu-Gussrad mit sichtbaren Radschrauben. Das zweiteilige Verbundrad „Sternspeiche 179“ brilliert mit Titanverschraubung und glanzgedrehtem Felgenrand.

18 Zoll-Räder in zwei Speichendesigns.

Etwas kleiner sind die 18 Zoll-Aluminium-Gussräder mit sichtbaren Radschrauben „Doppelspeiche 195“ und „Radialspeiche 196“. Wie die 19-Zöller verfügen sie über Runflat-Notlaufeigenschaften, die im Zusammenwirken mit der EH2-Felgentechnologie verhindern, dass der Reifen bei einem Druckverlust von der Felge springt. Der BMW bleibt damit auch mit einem völlig drucklosen Reifen eingeschränkt fahrbereit.

Dunkle Rückleuchten.

Hat der neue BMW 3er ein prägnantes Nachdesign, so unterscheidet sich ein mit den Heckleuchten im „Black Line“-Design nachgerüsteter BMW 3er deutlich von seinen Serienbrüdern. Bei diesen sehr sportlichen Heckleuchten sind die Blinker und Rückfahrscheinwerfer in Grau gehalten, Brems- und Rücklicht sind gegenüber der Serie in einem dunkleren Rot ausgeführt.

Frontschürzen-Aufsatz und Heckspoiler à la M3.

Der BMW M3 ist die Sportlimousine schlechthin. Kein Wunder also, dass mancher 3er Fahrer seinen BMW optisch dem M3 angleichen möchte. Mit dem Aufsatzteil für die Frontschürze sowie dem Heckspoiler bietet ihm das Original BMW Teile- und Zubehörprogramm ideale Möglichkeiten. Das Aufsatzteil vorn besteht aus dem ultraleichten Rennsportmaterial Carbon. Es wurde von den BMW Ingenieuren im Windkanal optimiert und ist klar lackiert, um die Carbonfasern auch optisch optimal zur Geltung zu bringen. Passend zum Frontschürzenaufsatz gibt es einen Heckspoiler, der in Wagenfarbe lackiert ist. Er wird auf der Serienheckklappe angebracht.

Einparkhilfe zum Nachrüsten.

Um sicherer Einparken beziehungsweise an ein Hindernis heranfahren zu können, hält das BMW Zubehörprogramm einen PDC-Nachrüstsatz bereit. Montiert werden die vier Abstandssensoren der Park Distance Control am vorderen und hinteren Nummernschildträger.

Herzlich willkommen.

„Willkommen im 3er” signalisiert der beleuchtete Modellschriftzug auf der Einstiegsleiste, der erstmals für diese Baureihe angeboten wird und ihr eine besonders individuelle Note verleiht. Der durch eine Elektrolumineszenz-Folie beleuchtete Schriftzug in der Edelstahlleiste ist in dämmriger Umgebung gut sichtbar, bei hellem Licht erscheint der Schriftzug in Chrom-Optik.

Holz und Leder für Gangwählhebel und Handbremsgriff.

Optisch und haptisch sind Holz und Leder unübertreffliche Materialien. Sie strahlen Luxus und Sportlichkeit aus und fühlen sich angenehm an. Im Zubehörprogramm des 3er können der Schaltknauf oder Wählhebelgriff in Nussbaumwurzel oder Pappelmaser und damit passend zur jeweiligen Interieurleiste bestellt werden. Kombiniert wird dies mit schwarzem Nasca-Leder für den Balg. Der Handbremsgriff ist komplett aus Holz.

Snap-In-Adapter für das Siemens S65 Handy.

Noch mehr Komfort ermöglicht der Original BMW Snap-In-Adapter, z. B. für das Siemens S65 Handy. Damit kann dieses beliebte Handy bequem in der Mittelkonsole abgelegt werden. Sobald dies geschieht, wird der Akku automatisch aufgeladen und das Handy mit der Fahrzeugantenne verbunden, um dem Kunden einen stets einwandfreien Empfang in seinem BMW zu ermöglichen.

Nachrüstbares DVD-System für Auto, Hotel und Freizeit.

Mit dem Nachrüstsatz DVD-System Portable, einem tragbaren System im hochwertigen BMW Design, wird die Urlaubsfahrt mit den Kindern, der Aufenthalt im Flughafen oder Hotel zum Kinoerlebnis: Das System besteht aus einem DVD-Player mit 10,2 Zoll TFT Monitor und ermöglicht die Wiedergabe von DVD-, CD-, MP3- und WMA-Formaten inner- und außerhalb des Autos. Die Tonwiedergabe erfolgt über kabellose Infrarotkopfhörer oder über die eingebauten Lautsprecher.
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