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Alt 20.09.2004, 12:21     #2
Albert   Albert ist offline
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1. BMW auf dem Mondial de l’Automobile Paris 2004 : Weltpremieren und Innovationen.
  • Weltpremiere für den BMW 1er.
    Der erste BMW in der Kompaktklasse überzeugt durch sein Antriebskonzept, sein ausgezeichnetes Handling und sein hohes Sicherheitsniveau. Mit zahlreichen Innovationen setzt der BMW 1er auch beim Komfort neue Maßstäbe in seiner Klasse.
  • Der neue M5 geht in Serie.
    Der stärkste 5er BMW, der neue M5 mit V10-Motor, 507 PS Leistung, 510 Nm Drehmoment und Siebengang-SMG definiert die Grenzen einer alltagstauglichen Sportlimousine neu.
  • Der neue Maßstab mit sechs Zylindern.
    Die innovativen 3,0 Liter-Reihen-Sechszylinder schreiben ein neues Kapitel Automobilgeschichte. Der stärkste Pkw-Diesel seiner Klasse ist wie der neue Ottomotor das neue Maß der Dinge.
  • Das erste BMW Cabrio mit Dieselmotor – BMW 320Cd Cabrio.
    Das BMW 320Cd Cabrio beweist, dass Eleganz, Sportlichkeit und Effizienz nicht im Widerspruch zueinander stehen.
  • Populär und sicher – der BMW Z4 Roadster.
    Der offene Zweisitzer mit dem eigenständigen Design ist nach wie vor das beliebteste Fahrzeug in seinem Segment. Den Euro-NCAP-Crashtest hat der Z4 mit Auszeichnung bestanden und im Roadstersegment das Maß für optimalen Insassenschutz neu definiert.
  • Neuer Antrieb für den X3.
    Mit dem X3 2.0d bietet BMW erstmals eine Vierzylinder-Motorisierung für den Mittelklasse-SAV an. Der 2,0 Liter-Common-Rail-Diesel leistet 110 kW/ 150 PS und sorgt mit einem Drehmoment von 330 Nm für dynamisches Fahrvergnügen.
Die Modelloffensive der BMW Group läuft immer noch auf Hochtouren. So präsentiert BMW anlässlich des Pariser Mondial de l’Automobile 2004 eine ganze Reihe neuer Modelle erstmals der Weltöffentlichkeit.


Weltpremiere 1: der neue BMW 1er.

Mit dem BMW 1er tritt die Marke erstmals in der Kompaktklasse an, um auch hier die Funktionalität eines Fünftürers mit der BMW typischen Freude am Fahren zu kombinieren. Er bietet neben erstaunlicher Fahrdynamik und einem hohen Maß an aktiver und passiver Sicherheit viel Fahrspaß und Komfort auf bis zu fünf Sitzplätzen. Mit einem variablen Gepäckraumvolumen von 330 bis 1150 Litern ist der Nutzwert entsprechend hoch.

Maßgebliche Ursache für die perfekte Mischung aus hoher Lenkpräzision, Spurstabilität und Agilität ist der Hinterradantrieb. Dieses in der Kompaktklasse einmalige Antriebskonzept verhilft dem BMW 1er zusammen mit der idealen Gewichtsverteilung (50:50), dem neu entwickelten Fahrwerk und dem langen Radstand zu optimalem Handling. Die Fünflenker-Hinterachse und die weitgehend aus Aluminium gefertigte Doppelgelenk-Federbein-Vorderachse leisten einen erheblichen Beitrag zur beeindruckenden Spurstabilität und vorbildlichen Lenkpräzision.


Antriebstechnologie auf dem neuesten Stand.

Der BMW 1er tritt mit vier Motorvarianten an, die ein Leistungsspektrum von 85 kW/115 PS (116i) bis 120 kW/163 PS (120d) abdecken. Der Vierzylinder-Benzinmotor des BMW 120i 110 kW/150 PS ist mit der vollvariablen Ventilsteuerung VALVETRONIC ausgestattet und entwickelt ein maximales Drehmoment von 200 Nm. Er ist darüber hinaus wie der 1,6 Liter-Benziner des 116i mit Doppel-VANOS ausgerüstet. Der 120i ist 217 km/h schnell und verbraucht im EU-Gesamtzyklus nur 7,4 Liter Superbenzin.

Die Dieselmotoren mit Common-Rail-Einspritztechnik, zwei Ausgleichswellen, Turbolader mit variabler Turbinengeometrie und Ladeluftkühlung leisten im BMW 118d 90 kW/122 PS, im BMW 120d sogar 120 kW/163 PS. Bei einem maximalen Drehmoment von 280 beziehungsweise 340 Nm liegt der EU-Verbrauch bei nur 5,6 beziehungsweise 5,7 Litern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 201 beziehungsweise 220 km/h.

Der BMW 1er ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe (116i: 5-Gang) ausgerüstet. Optional wird für den 120i und 120d eine Sechsgang-Automatik angeboten.

Bemerkenswert ist auch die Sicherheits- und Komfortausstattung, die in der Kompaktklasse neue Maßstäbe setzt. Dazu gehören beispielsweise die serienmäßigen RunFlat-Reifen inklusive Reifenpannenanzeige, das zweistufige Bremslicht und die Anzeige der Restlaufzeiten der Verschleißteile. Optional gibt es das Bedienkonzept iDrive, Sportsitze mit pneumatischer Lehnenbreitenverstellung, den schlüssellosen Komfortzugang, die Bluetooth-Handyschnittstelle, das Multifunktionslenkrad, die in die Türgriffe integrierte Vorfeldbeleuchtung, sowie die Speicherung persönlicher Einstellungen im Fahrzeugschlüssel.


Weltpremiere 2: der neue BMW M5.

Der optisch dezent auftretende neue M5 ist der stärkste 5er, den es je gab: fünf Liter Hubraum, zehn Zylinder, 373 kW/507 PS Leistung, 520 Newtonmeter Drehmoment und Motordrehzahlen über 8 000 min–1. Der M5 verfügt in seiner Klasse über das innovativste Antriebskonzept mit Siebengang-SMG-Getriebe, das beste Leistungsgewicht, ein überragendes Handling sowie volle Alltagstauglichkeit.

Der V10 ist das derzeit einzige Hochdrehzahl-Triebwerk in einer Serienlimousine und macht den M5 zum stärksten Serienautomobil in der BMW Modellfamilie. Aber vor allem das Beschleunigungsverhalten und die Fahrdynamik prägen dieses Automobil mit beeindruckender Schubkraft. Der Sprint von 0 auf 100 km/h wird in 4,7 Sekunden absolviert, die 200-km/h-Markierung passiert die Tachonadel nach ca. 15 Sekunden. Bei Tempo 250 beendet die elektronische Begrenzung den unwiderstehlichen Vorwärtsdrang.

Mit einer Höchstdrehzahl von 8 250 min–1 und einer spezifischen Leistung von 101 PS je Liter bewegt sich der V10 auf Rennsport-Niveau.

Ein der enormen Motorleistung adäquates Fahrwerk mit üppig dimensionierter Rennsport-Bremsanlage sorgt neben elektronischen Regelsystemen wie DSC für aktive Sicherheit.


Weltpremiere 3: die neuen Sechszylinder-Motoren.

BMW stellt in Paris zwei völlig neue Sechszylinder-Motoren vor: zum einen in der 535d Limousine und im 535d Touring einen neuen Hochleistungs-Diesel mit revolutionärer Aufladungstechnik und 200 kW/272 PS. Zum anderen debütiert im 630i Coupé und Cabriolet ein neuer Benzinmotor mit 190 kW/258 PS.


535d: Diesel-Power in neuer Dimension.

Die Variable Twin Turbo Aufladetechnik löst den Zielkonflikt zwischen hohem Drehmoment schon bei sehr niedrigen Drehzahlen und maximaler Leistung bei hohen Drehzahlen. Verantwortlich dafür ist das variable Zusammenspiel eines kleinen und eines großen Turboladers. Der kleine Lader baut schon bei niedrigen Drehzahlen hohen Ladedruck auf, bei höheren Drehzahlen bewirkt der große Lader stetig steigenden Leistungszuwachs.

Der 535d ist serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgestattet und erfüllt die EU4-Abgasnorm. Er erreicht seine maximale Leistung von 200 kW/272 PS bei 4 400 min–1 und sein maximales Drehmoment von 560 Nm bei 2 000 min–1.Der weltweit stärkste Diesel seiner Klasse beschleunigt die 5er Limousine mit Sechsgang-Automatikgetriebe aus dem Stand in nur 6,5 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h, für eine adäquate Verzögerung sorgt eine leistungsfähige 17 Zoll-Bremsanlage. Und trotz seiner Fahrleistungen liegt der Verbrauch (EU-Gesamt) bei nur 8,0 l/100 km.


630i: Innovation pur mit dem neuen Sechszylinder-Benzinmotor.

BMW präsentiert in Paris noch ein weiteres revolutionäres Triebwerk: Der neue Reihensechszylinder-Benziner ist dank innovativer Werkstoffe, Systeme und Anbauteile stärker, sparsamer und leichter als sein Vorgänger.

Der Sechszylinder-Motor mit 2 996 cm3 Hubraum leistet bei 6 600 min–1 190 kW/258 PS und stellt schon bei 2 500 min–1 ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmetern bereit. Der vollvariable Ventiltrieb VALVETRONIC, der für fülligen Drehmomentverlauf, gutes Ansprechverhalten und geringen Verbrauch sorgt, kommt nun auch im Sechszylinder-Motor zum Einsatz. Weitere Innovationen sind unter anderem die elektrische Wasserpumpe, die geregelte Ölpumpe, das Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse, der Einriementrieb und die Magnesium-Zylinderkopfhaube.

Das BMW 630i Coupé mit Sechsgang-Schaltgetriebe sprintet in nur 6,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Der Verbrauch des 630i Coupés liegt im EU-Durchschnitt bei nur 9,0 Litern.


Weltpremiere 4: das BMW 320Cd Cabrio.

In Paris feiert außerdem das erste BMW Cabrio mit Dieselmotor Weltpremiere. Das BMW 320Cd Cabrio ist ein besonders gutes Beispiel dafür, dass Eleganz, Sportlichkeit und Effizienz nicht in Widerspruch zueinander stehen müssen.

Der BMW Vierzylinder-Dieselmotor, der sich schon in anderen Modellen der 3er Reihe bewährt, weiß durch seine Laufkultur, seine harmonische Kraftentfaltung und den kräftigen Antritt schon bei niedrigen Drehzahlen zu überzeugen. Das 2,0 Liter-Vierventil-Triebwerk entwickelt seine Maximalleistung von 110 kW/150 PS und verhilft dem 320Cd zu einer Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h. Das maximale Drehmoment von 330 Nm wird bei 2 000 min–1 erreicht.

Das neue Cabrio mit dem serienmäßigen, sportlich kurz übersetzten Sechsgang-Schaltgetriebe lässt aus dem Stand beschleunigt schon nach 9,7 Sekunden die Tempo-100-Marke hinter sich. Der Zwischenspurt im vierten Gang von 80 auf 120 km/h ist in nur 7,5 Sekunden erledigt.Trotz bemerkenswerter Fahrleistungen verbraucht der 320Cd lediglich 6,3 Liter Dieselkraftstoff (EU-Gesamt) und kann so mit einer Tankfüllung bis zu 1000 Kilometer weit fahren.


Erfolgreich und sicher: der BMW Z4 Roadster.

Der BMW Z4 erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit und ist auch im Jahr 2004 wieder der erfolgreichste Roadster in seinem Segment. Damit dies so bleibt, wird sein eigenständiges Design zum Modelljahr 2005 durch einen dezenten Feinschliff verfeinert. Der Innenraum wird durch metallartige Oberflächen in hochwertiger Anmutung an den Überrollbügeln, am Lichtschalter und Radio, dem mittleren Lüftungsgrill sowie den Blenden in Mittelkonsole und Türen aufgewertet. Außerdem ist der CD-Player im Z4 ab sofort MP3-fähig. Neu ist auch die Sonderausstattung „Telefon business“ mit Bluetooth-Schnittstelle für Mobiltelefone und Telematikdienst BMW Assist.

Der Z4 ist nicht nur beliebt, sondern auch eines der sichersten Automobile auf dem Markt. Beim Euro-NCAP-Crashtest erzielte der Z4 die besten jemals gemessenen Werte im Segment Roadster. Deshalb erhielt er die Auszeichnung „Best In Class Award“ für optimalen Insassenschutz. Die bei dem Test gemessene Insassenbelastung war sogar niedriger als bei den meisten heutigen Fahrzeugen mit festem Dach.


Attraktiver Einstieg in die BMW X Familie: der neue X3 2.0d.

Mit dem X3 2.0d bietet BMW erstmals eine Vierzylinder-Motorisierung in seinen geländetauglichen Fahrzeugen an. Der 2,0 Liter-Common-Rail-Diesel leistet 110 kW/150 PS und sorgt mit einem Drehmoment von 330 Nm, das bereits bei 2 000 min–1 zur Verfügung steht, für dynamisches Fahrvergnügen. Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert er in 10,2 Sekunden, den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang in nur 8,3 Sekunden. Der X3 2.0d ist bis zu 198 km/h schnell und begnügt sich mit 7,2 Litern Dieselkraftstoff pro 100 km (EU-Gesamt).

Der erste Gang des optimal mit dem Zweiliter-Motor harmonierenden Sechsgang-Schaltgetriebes ist auf Zugkraft ausgelegt, um an Steigungen oder mit Anhänger souveränes Anfahren zu ermöglichen. Wie alle BMW X3 verfügt auch das neue Modell ab Werk über das Allradsystem xDrive mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung, die Anhängerstabilitätskontrolle sowie die Hill Descent Control.


Drum und dran.

Neben den neuen Fahrzeugmodellen präsentiert BMW auch jede Menge attraktives Zubehör für alle Modellreihen. So erhöhen zum Beispiel die nachrüstbare Front- und Rückfahrkamera oder das Kurvenlicht die aktive Sicherheit. Aerodynamikpakete, Leichtmetallräder und Heckleuchten mit weißen Blinklichtern, zum Beispiel für die BMW X Familie, erhöhen zudem die Attraktivität der Fahrzeuge. Für mehr Komfort und Nutzwert sorgen unter anderem die Solarbelüftung für den 3er, das Hardtop für den Z4 und diverse Dachboxen.
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Alt 20.09.2004, 12:22     #3
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2. Der neue BMW 1er: Freude am Fahren jetzt auch in der Kompaktklasse.

In der Kompaktklasse beginnt eine neue Ära. Anlässlich des Pariser Mondial de l’Automobile feiert der weltweit mit Spannung erwartete BMW 1er seine Publikumspremiere. Mehr Fahrdynamik, mehr Sicherheit, mehr Komfort, mehr Qualität, mehr Innovation – all das bietet der BMW 1er. Erstmals wird die Funktionalität eines kompakten Fünftürers mit jener Freude am Fahren kombiniert, die man gemeinhin nur einem BMW zuschreibt.

Drehfreudige Benzinmotoren mit Doppel-VANOS- und VALVETRONIC-Technologie, kraftvolle Common-Rail-Dieselantriebe und eine außergewöhnlich anspruchsvolle Fahrwerkstechnik prägen seinen sportlichen Charakter. Das Geheimnis hinter seinem außergewöhnlichen Fahrerlebnis aus Lenkpräzision, Spurstabilität und Agilität ist der Hinterradantrieb. Hinzu kommt eine Sicherheits- und Komfortausstattung, die neue Maßstäbe setzt.

Der BMW 1er verfügt über zahlreiche technische Neuerungen, die in seiner Klasse bisher unüblich waren. Dazu gehören beispielsweise die serienmäßigen RunFlat-Reifen inklusive Reifenpannenanzeige, das zweistufige Bremslicht, die kontinuierliche Anzeige der Restlaufzeiten der Verschleißteile, das wegweisende iDrive Bedienkonzept*, Sportsitze mit pneumatischer Lehnenbreitenverstellung*, der schlüssellose Komfortzugang*, die Bluetooth-Handyschnittstelle* mit Freisprecheinrichtung und Bedienung über das Multifunktionslenkrad*, die in die Türgriffe integrierte Vorfeldbeleuchtung*, Speicherung der persönlichen Einstellungen für Audio* und Klimatisierung* sowie Sitz- und Spiegel-Positionen für jeden Benutzer in seinem Fahrzeugschlüssel.

Fahrdynamik, Premium-Qualität und technischer Fortschritt – diese typischen Werte eines BMW sind nun auch in der Kompaktklasse erfahrbar.


Das Antriebs- und Fahrwerkskonzept: typisch für BMW, aber einzigartig in der Kompaktklasse.

Mit vier Türen, der großen Heckklappe und einem vielseitig nutzbaren Innenraum wird der BMW 1er allen Ansprüchen an die Funktionalität eines Fahrzeugs seiner Klasse gerecht. Diese praktischen Vorzüge machen jedoch nur einen Teil seines Charakters aus. Die Fahreigenschaften des BMW 1er lassen keinen Zweifel daran: Er ist in allererster Linie ein BMW.

Am deutlichsten wird dies an seinem in der Kompaktklasse einzigartigen Antriebskonzept. Die Kraft des vorn längs eingebauten Motors wird auf die Hinterräder übertragen. Für BMW ist der Hinterradantrieb traditionell der Schlüssel zu faszinierender Fahrdynamik, hervorragender Traktion und sicherem Handling. Beim BMW 1er kommt dieses Prinzip nun in einem besonders leichten und kompakten Fahrzeug zum Einsatz, das zudem vorn über einen extrem kurzen Karosserieüberhang, eine breite Spur und den längsten Radstand seiner Klasse (2,66 m) verfügt. Auch die Aerodynamik des BMW 1er erreicht mit einem cw-Wert von 0,29 einen Bestwert in der Kompaktklasse.

Ein Novum stellt die neu entwickelte Fünflenker-Hinterachse dar, die höchste Anforderungen an die Fahrdynamik, aber auch an den Abrollkomfort erfüllt. Mit ihren geraden, stabförmigen Lenkern, kurzen Hebelarmen und steifen Strukturen ermöglicht die Stahlleichtbaukonstruktion eine besonders präzise Radführung. Damit bietet die Fünflenker-Hinterachse optimale Voraussetzungen für eine agile Gesamtabstimmung des Fahrzeugs.

Ebenso einmalig ist die Konstruktion der Vorderachse als Doppelgelenk-Federbein-Zugstrebenachse mit Stabilisator. Weitgehend aus Aluminium gefertigt, weist sie trotz ihres geringen Gewichts eine ungewöhnlich hohe Steifigkeit auf. Beide Eigenschaften fördern die Fahrpräzision.

Diese einzigartige Kombination aus Antriebsprinzip und Fahrwerktechnik führt zu einem Fahrerlebnis, das von vorbildlicher Lenkpräzision, spontanen Reaktionen auf Lenk- und Gaspedalbewegungen sowie einer beeindruckenden Spurstabilität in allen Geschwindigkeitsbereichen bei gleichzeitig geringen Aufbaubewegungen geprägt ist. Antriebseinflüsse auf die Lenkung, wie sie bei frontgetriebenen Fahrzeugen unvermeidbar sind, spielen beim BMW 1er keine Rolle. Statt dessen erhält der Fahrer über die Lenkung jederzeit eine exakte Rückmeldung über den Straßenzustand.

Auch die ideale Gewichtsverteilung von 50:50 auf jeder Achse unterstützt die fahrdynamischen Qualitäten des BMW 1er. Diese gleichmäßig ausbalancierte Achslast verhilft dem BMW 1er zu optimalem Handling bei spontanen Richtungswechseln. In schnell durchfahrenen Kurven wirken die Fliehkräfte gleichmäßig auf Vorder- und Hinterräder, was zu einer überragenden Richtungsstabilität und Wendigkeit führt.


Motorentechnik auf dem neuesten Stand.

Der BMW 1er tritt zum Verkaufsstart mit vier Motorvarianten an. Das Leistungsspektrum der drehfreudigen Vierzylinder-Benzinmotoren reicht von 85 kW/115 PS im BMW 116i bis zu 110 kW/150 PS im BMW 120i. Die Antriebseinheit des BMW 120i ist mit der vollvariablen Ventilsteuerung VALVETRONIC ausgestattet. Sie ist darüber hinaus, wie auch das Triebwerk des 116i, mit der stufenlosen Nockenwellenverstellung Doppel-VANOS ausgerüstet. Damit werden die Vierzylinder-Motoren zum Inbegriff für effiziente Dynamik: Sie sind sowohl auf eine möglichst große Leistungsausbeute bei hohen Drehzahlen als auch auf optimierte Verbrauchswerte im Teillastbereich ausgerichtet.

Die beiden Dieselmotoren überzeugen sowohl mit Durchzugskraft, als auch mit ungewöhnlicher Laufkultur. Der Einsatz von Ausgleichswellen ermöglicht es bei diesen Antriebseinheiten, die Geräuschemissionen und die Motorvibrationen auf ein ungewöhnlich niedriges Niveau zu reduzieren. Die Dieselaggregate sind mit Common-Rail-Einspritztechnik der neuesten Generation, einem Turbolader mit variabler Turbinengeometrie sowie Ladeluftkühlung ausgerüstet und leisten 90 kW/122 PS im BMW 118d beziehungsweise 120 kW/163 PS im BMW 120d.

Die Motorleistung wird über ein manuell geschaltetes Sechsgang-Getriebe (Fünfgang-Getriebe beim BMW 116i) oder wahlweise im 120i und 120d über eine Sechsgang-Automatik mit Steptronic-Funktion* übertragen.

In jeder Motorisierungsstufe markiert der BMW 1er bei den Fahrleistungen die Spitze seines Segmentes.


Intelligente Systeme für mehr Sicherheit.

Neuartige, besonders belastbare Stahlsorten verleihen der Karosseriestruktur des BMW 1er eine außergewöhnliche Grundsteifigkeit. Die bei einer Kollision einwirkenden Kräfte bewirken eine programmierte Deformation über ein aufwändig konzipiertes System von Längs- und Querträgern. Die Fahrgastzelle bleibt somit weitestgehend von Verformungen verschont und die Belastungen auf die Passagiere werden minimiert. Dreipunkt-Automatikgurte und Kopfstützen auf allen Sitzplätzen, zweistufig auslösende Frontairbags, Seitenairbags vorne sowie Curtain-Kopfairbags, die sowohl die Frontpassagiere, als auch die Insassen auf den hinteren Plätzen vor Verletzungen schützen, bilden den Kern der passiven Sicherheitselemente im BMW 1er.

Zur Aktivierung und Steuerung der Airbagsysteme sowie der Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn kommt neueste Steuerungstechnologie zum Einsatz. Abhängig von der Intensität und Art des Aufpralls gibt sie das Signal zur Auslösung einzelner Schutzelemente. Die individuelle Steuerung garantiert, dass jeweils nur jene Sicherheitselemente zum Einsatz kommen, die tatsächlich benötigt werden. So registriert zum Beispiel die Sitzbelegungserkennung, ob jemand auf dem Beifahrersitz Platz genommen hat. Ist das nicht der Fall, werden der rechte Front- und Seitenairbag nicht aktiviert. Das kann im Reparaturfall viel Geld sparen.

Im Fall einer Kollision unterbricht die Sicherheitsbatterieklemme den Stromfluss. Ebenfalls automatisch werden die Kraftstoffpumpe deaktiviert, die Türschlösser entriegelt und die Warnblinkanlage sowie die Innenraumbeleuchtung eingeschaltet. Und auch dies ist neu in der Kompaktklasse: Bis zu drei Kindersitze können im BMW 1er zum sicheren Transport von Kindern mit ISOFIX-Vorrichtungen* verankert werden. Der Beifahrerairbag ist ggf. mit einem Schlüsselschalter deaktivierbar.

Der Umfang der Sicherheitselemente und die intelligente Steuerung heben den Insassenschutz im BMW 1er auf ein beispielhaftes Niveau. Mit seiner umfassenden Sicherheitsausstattung erfüllt der BMW 1er die besten Voraussetzungen für 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest.


Aktive Sicherheit: damit Unfälle erst gar nicht passieren.

Neben den Bestrebungen, Unfallfolgen für die Insassen gering zu halten, werden heute Maßnahmen, die Unfälle vermeiden helfen, immer wichtiger.

Der BMW 1er zeigt, was heute auf diesem Gebiet schon in der Kompaktklasse möglich ist: Die Fahrstabilitätsregelung (DSC) trägt dazu bei, das Fahrzeug in schwierigen Situationen – zum Beispiel beim Ausweichen vor unvorhergesehenen Hindernissen – auf dem gewünschten Kurs zu halten. Mit einem gezielten Bremseingriff auf einzelne Räder wird ein Ausbrechen des Fahrzeugs unterbunden, sollte es die bereits sehr hoch liegenden Grenzen der Fahrdynamik doch einmal überschreiten. Für den sportlich ambitionierten Fahrer steht innerhalb des DSC ein Betriebsmodus mit höheren Schlupfschwellen zur Verfügung (DTC). Die Schlupfregelung (ASC) sorgt für sichere Traktion beim Anfahren auch auf schwierigem Untergrund. Sie entspricht in ihrer Wirkung einer konventionellen Differentialsperre. Die Vollbremshilfe (DBC) sowie eine Regelung gegen das Eindrehen in die Kurve beim leichten Bremsen (CBC) und eine elektronische, beladungsabhängige Bremskraftverteilung (EBV) sind weitere Unterfunktionen der Fahrstabilitätssysteme DSC und ABS. In Summe stellen sie ein in der Kompaktklasse einmaliges Paket für aktive Sicherheit dar, ohne dabei den Fahrspaß zu beeinträchtigen. Reifen mit serienmäßigen Notlaufeigenschaften sowie eine Reifenpannenanzeige (RPA), die frühzeitig vor gefährlichem Luftverlust warnt, liefern weitere Sicherheitsreserven für unbesorgtes Fahren im BMW 1er.


Das Bremssystem: auch für den nachfolgenden Verkehr ein Gewinn.

Der BMW 1er ist das erste Fahrzeug der Kompaktklasse auf dem deutschen Automobilmarkt, das vom Verkaufsstart an mit einem zweistufigen Bremslicht ausgerüstet wird. Ziel dieser Innovation, die von BMW bereits in anderen Modellen und auf anderen Märkten erfolgreich eingeführt wurde, ist die Vermeidung von Auffahrunfällen. Durch besonders helles Aufleuchten des Bremslichtes wird dem nachfolgenden Verkehr eine besondere Gefahrensituation signalisiert. In normalen Verzögerungssituationen leuchtet das Bremslicht in gewohnter Form auf. Bei einer Vollbremsung oder beim Ansprechen des Antiblockiersystems wird automatisch eine größere Leuchtfläche aktiviert. Das verstärkte Lichtsignal animiert die Fahrer nachfolgender Fahrzeuge dazu, ebenfalls möglichst kräftig auf die Bremse zu treten.

Die Bremsanlage des BMW 1er zeichnet sich durch Leistungskraft und außergewöhnliche Effektivität aus. Große Bremsscheiben an den Vorder- und Hinterrädern bescheren dem BMW 1er die besten Verzögerungswerte seiner Klasse. Für höchste Zuverlässigkeit sorgt darüber hinaus die kontinuierliche Bremsbelag-Verschleißanzeige – ein Novum in der Kompaktklasse. Sensoren erfassen den Zustand der Bremsbeläge, anschließend errechnet die Steuereinheit unter Berücksichtigung des Fahrstils ständig, welche Laufleistung bis zum nächsten Bremsbelagwechsel verbleibt und zeigt sie dem Fahrer an. Auch die Restlaufzeiten anderer Verschleißteile werden laufend ermittelt und können auf dem 6,5 Zoll großen Farbmonitor*, der oben auf der Armaturentafel im direkten Blickfeld liegt, angezeigt werden. Bei Ausstattung ohne Monitor erfolgt die Information über die Anzeige des Bordcomputers zwischen Tachometer und Drehzahlmesser.


Vorbildlicher Bedienkomfort: auf Wunsch mit iDrive und Spracheingabe.

Einzigartig in der Kompaktklasse und vorbildlich auch für andere Fahrzeugsegmente ist der Bedienkomfort, den das Bedienkonzept iDrive* ermöglicht. Es ist im Ausstattungsumfang enthalten, sobald eines der Navigationssysteme geordert wird. Alle Sekundär- und Komfortfunktionen sowie Fahrzeugeinstellungen lassen sich damit durch einfaches Drücken, Drehen und Schieben des Controllers in der Mittelkonsole steuern beziehungsweise initialisieren. Die optimierte Menüführung wird auf einem großflächigen Control Display im oberen Bereich der Mittelkonsole dargestellt. Besonders häufig genutzte Funktionen, beispielsweise der Heizung und der Klimaanlage*, werden über gesonderte Schalter auf der Mittelkonsole aktiviert. Weitere während der Fahrt besonders relevante Einstellungen können mit den Tasten des Multifunktionslenkrads* vorgenommen werden. Die klare Gliederung des Cockpits in eine Fahr- und eine Komfortzone und die perfekte Verarbeitung bis ins Detail verleihen dem BMW 1er eine Qualitätsanmutung, die allen Ansprüchen an ein Fahrzeug der Premiumklasse gerecht wird. Auf Wunsch können viele Fahrzeugfunktionen auch über die Spracheingabe* gesteuert werden.


Der Innenraum: sportlich-funktionell und passend wie ein Maßanzug.

Der BMW 1er bietet hohen Komfort auf bis zu fünf Sitzplätzen. Mit seiner geteilt umklappbaren Rückbank und einem Gepäckraumvolumen, das je nach Rückbank-Position zwischen 330 und 1150 Litern variiert, ist der Fünftürer auch für nicht ganz alltägliche Transportaufgaben gerüstet. Die mit 1,80 Meter weit nach oben schwingende Heckklappe erleichtert die Beladung. Sie wird entweder per Fernbedienung oder durch Betätigung des Heckklappengriffs mit integriertem BMW Emblem entriegelt. Die Zuladung von maximal 500 Kilogramm und die hohe Variabilität des Gepäckraumes steigern den praktischen Nutzen ebenso wie die zahlreichen Ablagen, der doppelte Laderaumboden und die Steckdose* im Heckabteil. Als erstes Fahrzeug seiner Klasse verfügt der BMW 1er über ein Trennnetz*, das die im Heck verstauten Güter bei einer Vollbremsung davon abhält, aus dem Laderaum nach vorn zu rutschen und die Insassen zu gefährden.

Dauerhaften Komfort und sicheren Halt bieten die Sitze des BMW 1er. Vielfältige Verstellmöglichkeiten, die auch besonders groß- oder kleingewachsene Passagiere berücksichtigen und eine Verstellung der Lenksäule in horizontaler und vertikaler Richtung mit einschließen, erleichtern das Einnehmen der idealen Position. Einzigartig für den BMW 1er innerhalb der Kompaktklasse ist die Anordnung von Gas-, Brems- und Kupplungspedal. Da der Motor im BMW längs angeordnet ist, können die Pedale mittig zum Fahrersitz platziert werden und müssen nicht – wie bei Fahrzeugen mit Quermotor üblich – von der Idealposition aus leicht nach rechts verschoben werden. So fällt es leicht, hinter dem Lenkrad des BMW 1er eine für aktives Fahren optimale Sitzhaltung einzunehmen, die auch auf langen Strecken nicht zu Verspannungen führt. Optional ist eine Vier-Wege-Lordosenstütze* verfügbar. Eine Besonderheit, die bisher nur für besonders sportliche Fahrzeuge höherer Klassen verfügbar war, stellt die pneumatische Lehnenbreitenverstellung der Sportsitze* dar, die auf Knopfdruck den individuell erwünschten Seitenhalt realisiert.


Hightech-Lösungen für Komfort und Sicherheit.

Der Komfortzugang* erlaubt es dem Fahrer, seinen BMW 1er zu starten, ohne den Fahrzeugschlüssel aus der Tasche zu nehmen. Schon bei der Annäherung an das Fahrzeug sendet der Schlüssel ein Erkennungssignal aus. Die Türen werden beim Betätigen des Türgriffs automatisch entriegelt. Ein Druck auf den Startknopf genügt, und der Motor springt an. Einzigartig in der Kompaktklasse ist die Vorfeldbeleuchtung*, die beim BMW 1er an die Funktion des Innenlichts gekoppelt ist. Im Moment der Türentriegelung beleuchten unten in die Türgriffe integrierte LED-Einheiten den Einstiegsbereich.

Die für den BMW 1er verfügbaren Audiosysteme* gehören zu den klangstärksten Geräten ihrer Art. Highlights sind die serienmäßigen, großvolumigen Zentralbässe unter den Vordersitzen, die auch das Türschwellervolumen nutzen, und die Studiotechnik LOGIC 7.

Einen Beitrag zur Zuverlässigkeit des BMW 1er leistet die permanente Überwachung des Batteriezustands. Sobald der Ladesensor der Kontrolleinheit eine Beeinträchtigung der Kapazität erkennt, wird die Leistungsintensität von Verbrauchern, die ausschließlich dem Komfort dienen, reduziert. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die für einen Startvorgang nötige Batteriekapazität nicht unterschritten wird.

Jede Fahrt im BMW 1er wird auf Anhieb zu einem angenehmen Erlebnis. Neben der individuell gewählten Ausstattung trägt dazu auch eine an den persönlichen Bedürfnissen orientierte Speicherung von Fahrzeugeinstellungen im Schlüssel bei. So kann der BMW 1er bis zu vier Nutzer anhand ihres persönlichen Schlüssels „erkennen“ und wichtige Funktionen automatisch aufrufen. Der Fahrer findet so beim Einstieg den BMW 1er bereits ganz auf seine individuellen Präferenzen eingestellt vor. Im Schlüssel werden automatisch die letzten Einstellungen des Audiosystems* (Klang, Lautstärke, Stationstasten), der Klimaanlage* (Temperatur und Luftverteilung) sowie der Sitze mit elektrischer Verstellung* und der Spiegel abgespeichert.


Den BMW 1er individuell konfigurieren: Änderungen bis acht Tage vor Montagestart möglich.

Eine Vielzahl von Karosserielacken, Polsterungen und Innenausstattungslinien sowie die in der Kompaktklasse ungewöhnliche Bandbreite an Ausstattungsoptionen schaffen Raum für Wünsche. Der Individualisierung eines BMW sind kaum Grenzen gesetzt. Das gilt auch für den BMW 1er, der nicht etwa „von der Stange“ produziert oder mit festgelegten Ausstattungspaketen bestückt wird, sondern stets erst auf Bestellung und damit exakt nach den Wünschen des Kunden vom Band rollt. Dass innerhalb eines Jahres zwei identische BMW 1er das Werk verlassen, wird so gut wie nie vorkommen. Eine derartige Vielfalt erfordert eine ausgefeilte Logistik. In der BMW Group wurde ein Produktionssystem entwickelt, das sowohl der Zuverlässigkeit als auch der Flexibilität vor und während der Herstellung dient. Der „Kundenorientierte Vertriebs- und Produktionsprozess“ (KOVP) sorgt für eine enge Abstimmung aller Arbeitsschritte. Vorteil für den Kunden: Änderungen an der Ausstattung eines bereits bestellten Fahrzeugs können noch acht Tage vor dem Montagestart berücksichtigt werden.

* = Sonderausstattung


Zur Markteinführung am 18. September ist der BMW 1er mit vier Motorisierungen verfügbar:
  • 116i: 85 kW/115 PS; Ottomotor; 150 Nm; Hubraum 1,6 Liter; 0–100 km/h in 10,8 s; Höchstgeschwindigkeit 200 km/h; Verbrauch 7,5 l/100 km
  • 120i: 110 kW/150 PS; Ottomotor; 200 Nm; Hubraum 2,0 Liter; 0–100 km/h in 8,7 s; Höchstgeschwindigkeit 217 km/h; Verbrauch 7,4 l/100 km
  • 118d: 90 kW/122 PS; Dieselmotor; 280 Nm; Hubraum 2,0 Liter; 0–100 km/h in 10,0 s; Höchstgeschwindigkeit 201 km/h; Verbrauch 5,6 l/100 km
  • 120d: 120 kW/163 PS; Dieselmotor; 340 Nm; Hubraum 2,0 Liter; 0–100 km/h in 7,9 s; Höchstgeschwindigkeit 220 km/h; Verbrauch 5,7 l/100 km
Im Dezember 2004 folgt außerdem der BMW 118i, der über einen 2,0 Liter-Ottomotor mit 95 kW/130 PS verfügt. Die technischen Daten des 118i werden separat bekannt gegeben.
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Alt 20.09.2004, 12:24     #4
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3. Weltpremiere des neuen BMW M5.

Das Nonplusultra in Sachen Sportlimousine hat einen Namen: M5. Dieser edelste 5er ist zugleich der stärkste, den es je gab: fünf Liter Hubraum, zehn Zylinder, 373 kW/507 PS Leistung, 520 Newtonmeter Drehmoment und Motordrehzahlen bis jenseits der 8 000er-Grenze. Diese Werte heben für den sportlichen BMW Fahrer in bisher nie da gewesener Form die Trennung zwischen dem Auto für den Alltag und dem Auto für ambitionierten Rennsport auf.


Seit zwei Jahrzehnten erfolgreiches Prinzip: Powern, nicht protzen!

Mit seinen Leistungswerten setzt der M5 der vierten Generation erneut die Benchmarks im Segment leistungsstarker Sportlimousinen. Dies ist eine Automobilklasse, die der erste M5 1984 selbst begründet hat. In ihr setzten dieser erste M5 und seine Nachfolgergenerationen in den vergangenen 20 Jahren stets die Maßstäbe: als die perfekte Synthese aus komfortabler, eleganter Alltagslimousine, dem Leistungsüberfluss eines Powermotors und der daraus resultierenden außergewöhnlichen Sportlichkeit. Das mit insgesamt über 20 000 verkauften M5 auch wirtschaftlich sehr erfolgreiche Prinzip der außergewöhnlichen Leistung in unaufdringlicher Form ist für alle M Automobile zum elementaren Charakterzug geworden.

Mit dem neuen M5 erfährt dieses Prinzip seine neuerliche Krönung: Äußerlich in sehr dezenter Art als „Extremsportler“ gekennzeichnet, erschließt die scheinbar unerschöpfliche Kraft des Zehnzylinder-Hochdrehzahlmotors im Zusammenwirken mit dem Siebengang-SMG-Getriebe dem Fahrer eine völlig neue Dimension der Mühelosigkeit. Kurz gesagt: Der M5 verfügt in seiner hochkarätig besetzten Klasse über das innovativste Antriebskonzept, das beste Leistungsgewicht, ein überragendes Handling sowie die volle Alltagstauglichkeit. Eine Alltagslimousine mit Sportlerherz. Ein Sportwagen mit Alltagsqualitäten. Beide Anforderungen erfüllt der neue M5 perfekt.


Erster hochdrehender V10-Motor in einer Serienlimousine.

Der V10 stellt das derzeit einzige Hochdrehzahl-Triebwerk in einer Serienlimousine dar. Als stärkstes Serienautomobil in der BMW Modellfamilie setzt der neue Motor erneut die Benchmark in dieser Klasse.

Aber Leistung ist nicht alles. Vielmehr kommt es bei einem M Automobil vor allem auf das Beschleunigungsverhalten und damit auf die Fahrdynamik an. Diese hängt von der tatsächlich generierten Schubkraft und dem Fahrzeuggewicht ab. Die Schubkraft an den Antriebsrädern ergibt sich aus dem Motordrehmoment und der Gesamtübersetzung. Das Hochdrehzahlkonzept ermöglicht eine optimale Getriebe- und Hinterachsübersetzung und damit die Umsetzung einer beeindruckenden Schubkraft.


Hochdrehzahlkonzept als Königsweg.

Für die Ingenieure von BMW M ist der Weg des kompakten, hochdrehenden Saugmotors der Königsweg. Mit 8 250 min–1 stößt der V10 in eine Drehzahlregion vor, die bis vor kurzem Rennwagen vorbehalten war. Gegenüber dem bisherigen M5 Achtzylinder beträgt die Leistungssteigerung mehr als 25 Prozent. Der M5 überschreitet damit sogar die magische 100-PS-je-Liter-Grenze. Seine spezifische Leistung liegt also eindeutig auf Rennsport-Niveau.


Meisterwerk des Motorenbaus.

Die beiden Fünfzylinderreihen des V10 sind für einen schwingungs- und komfortoptimierten Massenausgleich des Kurbeltriebs im Winkel von 90 Grad angeordnet. Aus Steifigkeitsgründen, d. h. wegen der hohen Belastungen aus Verbrennungsdruck, Drehzahl und Schwingungen, wurde – übrigens erstmals bei BMW in einem serienmäßigen V-Motor – für das Kurbelgehäuse eine Bedplate-Konstruktion gewählt. Für eine optimale Lagerung der Kurbelwelle sind Grauguss-Inlays in das Bedplate aus Aluminium eingegossen. Diese sind auch dem Akustik- und Schwingungskomfort und dem hohen Öldurchsatz zuträglich. Die extrem steife Kurbelwelle ist 6-fach gelagert.


Hochdruck-Doppel-VANOS und Einzeldrosselklappen.

Die variable Nockenwellensteuerung Doppel-VANOS sorgt für einen optimal angepassten Gaswechsel. Damit können extrem kurze Verstellzeiten realisiert werden. In der Praxis heißt das: mehr Leistung, besserer Drehmomentverlauf, optimales Ansprechverhalten, weniger Verbrauch und schadstoffärmeres Abgas. Rennsport-typisch verfügt jeder Zylinder über eine eigene Drosselklappe, die bankspezifisch und vollelektronisch geregelt wird.


Zweiflutige Abgasanlage aus Edelstahl.

Die Abgasanlage aus nahtlos gefertigtem Edelstahl wird zweiflutig bis in die Schalldämpfer geführt, bevor das Abgas das System schließlich durch die für M Fahrzeuge charakteristischen vier Endrohre verlässt. Die Abgase erfüllen die europäische EU4- beziehungsweise die US-amerikanische LEV-2-Norm.

Weltweit einmaliges Motorsteuergerät.

Zentral verantwortlich für die hervorragenden Leistungs- und Abgasdaten des V10 ist die Motorsteuerung MS S65. Keine andere Motorsteuerung weist eine solche Packagedichte auf. Ihre Prozessoren sind die leistungsstärksten, die derzeit für die Anwendung im Automobil freigegeben sind, denn die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Motorsteuerung liegen wegen der hohen Drehzahlen sowie der Summe an Steuerungs- und Regelungsaufgaben besonders hoch.


Highlight in der Motorsteuerung: Ionenstromtechnologie.

Ein Highlight des Motorsteuergeräts ist die Ionenstromtechnologie zur Erkennung von Motorklopfen, Zünd- und Verbrennungsaussetzern. Sie ermöglicht es, über die Zündkerze in jedem Zylinder eventuelles Klopfen zu sensieren, die korrekte Zündung zu kontrollieren beziehungsweise eventuelle Aussetzer zu erkennen. Die Zündkerze wirkt gleichzeitig als Aktuator – für die Zündung – und als Sensor zur Beobachtung des Verbrennungsprozesses.


Siebengang-SMG-Getriebe bringt die M Power auf die Straße.

Das Konzept eines Hochdrehzahl-Motors geht dann auf, wenn der Motor mit einem entsprechend übersetzten Getriebe kombiniert wird. Nur so kann das vom Motor zur Verfügung gestellte Drehmoment mittels kurzer Gesamtübersetzung in optimale Schubkraft umgesetzt werden.

Mit dem Siebengang-SMG-Getriebe steht genau das Schaltgetriebe zur Verfügung, das die Power des V10-Motors ideal über den Antriebsstrang zu den Rädern überträgt. BMW M bietet mit diesem Getriebe weltweit erstmals ein sequenziell zu schaltendes Getriebe mit sieben Gangstufen und Drivelogic-Funktion an. Noch ausgeprägter als das bisherige Sechsgang-SMG erlaubt es manuelle Gangwahl mit extrem kurzen Schaltzeiten sowie komfortables Cruisen dank automatisierbarer Gangwahl. Auch sind geringere Drehzahl- und Momentensprünge die Folge der zusätzlichen Gangstufe.


Neues SMG bringt 20-prozentigen Gewinn an Schnelligkeit.

Das Siebengang-SMG-Getriebe wird entweder über den Wählhebel auf der Mittelkonsole oder über Schaltwippen am Lenkrad geschaltet. Gegenüber dem bisherigen SMG-Getriebe erledigt die neue SMG-Generation den Schaltvorgang um 20 Prozent schneller. In kürzerer Zeit ließ sich ein Getriebe dieser Bauart noch nie schalten. Der Vorteil für den M5 Fahrer: Der Gangwechsel erfolgt nahezu „fließend“ und erheblich schneller, als dies selbst geübte Fahrer bewerkstelligen könnten. Damit sind die beim Schalten unvermeidlichen Kraftflussunterbrechungen kaum noch wahrnehmbar. Der M5 beschleunigt fast ruckfrei aus dem Stand bis zur Höchstgeschwindigkeit.

Drivelogic: Der Fahrer bestimmt die Schaltcharakteristik des SMG.

Durch die Drivelogic-Funktion des SMG stehen dem Fahrer insgesamt elf Schaltoptionen zur Verfügung, mit denen er die Schaltcharakteristik des SMG seiner gewünschten Fahrweise individuell anpassen kann.

Sechs dieser Fahrprogramme lassen sich innerhalb der sequenziellen Handschaltfunktion (S-Modus) vorwählen. Sie reichen von ausgeglichen dynamisch bis sehr sportlich. Im S-Modus schaltet der Fahrer stets von Hand. In der Funktion Launch Control schaltet das SMG Drivelogic jedoch selbst optimal knapp vor Erreichen der jeweiligen Höchstdrehzahl und mit optimal geregeltem Schlupf, bis der M5 seine Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Im automatisierten Schaltmodus Drive (D-Modus) schaltet das Getriebe die sieben Gänge selbsttätig. Dies erfolgt abhängig vom gewählten Fahrprogramm, der jeweiligen Fahrsituation, der Geschwindigkeit und der Fahrpedalstellung.


SMG erhöht auch die Sicherheit und den Komfort.

Das Siebengang-SMG unterstützt den Fahrer nicht nur beim Erreichen motorsportlicher Höchstleistungen. Es bietet auch viele Sicherheitsfeatures. So öffnet es in kritischen Fahrsituationen – etwa beim Zurückschalten auf glatter Fahrbahn – blitzschnell die Kupplung, damit der M5 bei einem zu hohen Motorschleppmoment an den Antriebsrädern nicht ausbricht. Andere Spezialfunktionen sind der Steigungsassistent, der für kurze Zeit ein rückrollfreies Anfahren an Steigungen ermöglicht sowie die Bergerkennung, die an Steigungen und Gefällen die Schaltpunkte verschiebt. Bergauf werden dadurch Pendelschaltungen vermieden. Bergab hält die Bergerkennung die niederen Gänge länger, um die Bremswirkung des Motors besser zu nutzen.


Maximaler Fahrspaß.

Das Zusammenspiel von V10-Motor und Siebengang-SMG führt zu Fahrleistungen, die bei Serienlimousinen bislang für nicht möglich gehalten wurden. Vor allem aber offeriert der neue M5 seinem Fahrer maximalen Fahrspaß. Im Vergleich zum bisherigen M5 gewinnt er sämtliche Mess- und Spaß-Disziplinen: Der Sprint von 0 auf 100 km/h wird in 4,7 Sekunden absolviert, die 200-km/h-Markierung passiert die Tachonadel nach ca. 15 Sekunden. Bei Tempo 250 beendet die elektronische Begrenzung den unwiderstehlichen Vorwärtsdrang. Der Tachometer lässt erahnen, wohin der fast unendlich wirkende Schub des Kraftpakets führen könnte, gäbe es diese Abregelung nicht: Seine Skala reicht bis 330 km/h.


Der Nürburgring als Teststrecke.

Auch gegenüber allen direkten Wettbewerbern spricht das Zusammenwirken von tatsächlich generierter Schubkraft und niedrigem Fahrzeuggewicht für den neuen M5. Auch hier setzt der M5 die Benchmark und lässt alle seine Wettbewerber in die vier Röhren seiner Auspuffanlage blicken.

Ein unbestechlicher Gradmesser für Fahrdynamik ist die Nordschleife des legendären Nürburgrings. Auf der anspruchsvollsten Automobilrennstrecke der Welt trennt sich schon seit Jahrzehnten in fahrdynamischer Hinsicht die Spreu vom Weizen. Nirgendwo anders wird das Zusammenspiel sämtlicher Fahrzeugkomponenten im Grenzbereich so erlebbar wie auf der Nordschleife. Der M5 schließt hier mit Rundenzeiten von ca. acht Minuten zu reinrassigen Sportgeräten auf und fährt damit seinen Wettbewerbern voraus. Übrigens werden traditionell alle M Modelle auf dieser Rennstrecke erprobt.


M Fahrwerk: i-Tüpfelchen auf dem Fahrwerk des Basis 5er.

Solche Rundenzeiten zeigen, wie extrem sportlich sich der M5 fahren lässt, legt es der Fahrer darauf an. Obwohl das Fahrwerk des Basis 5er zweifellos sehr gut ist, lassen sich solche fahrdynamischen Spitzenleistungen mit ihm nicht erzielen. Der M5 erweist sich deshalb auch in der Fahrwerksausstattung und –abstimmung als eigenständiges Fahrzeug.


Durch viele Detailveränderungen wird der 5er zum M5.

So sind das Fahrwerk und seine Assistenzsysteme für den neuen M5 entweder exklusiv neu entwickelt, stark modifiziert oder an die spezielle M Performance angepasst worden. Beispielsweise ist das Fahrwerk des M5 kein tiefer gelegtes 5er Fahrwerk, sondern eine optimierte Eigenkonstruktion. Auch die teilweise namensgleichen Fahrwerksassistenzsysteme sind für das Auto optimiert worden. Der M5 zeigt sich somit auch von der Fahrwerksseite einerseits als die technologische Krönung der erfolgreichen BMW 5er Baureihe, andererseits als optisch und charakterlich eigenständiges Modell.

Variable M Differenzialsperre.

Der M5 besitzt eine variable, drehzahlfühlende Differenzialsperre. Diese M Differenzialsperre verleiht dem Fahrzeug hohe Fahrstabilität und optimale Traktion vor allem aus Kurven heraus. Sie ist in der Lage, selbst bei sehr anspruchsvollen Fahrsituationen, also auch bei extrem unterschiedlichen Reibwerten an den Antriebsrädern, einen entscheidenden Traktionsvorteil zu liefern. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei steigender Differenzdrehzahl zwischen den Antriebsrädern sofort ein steigendes Sperrmoment aufgebaut wird. Damit bleibt der Vortrieb stets erhalten.

Nur im M5: DSC mit zwei wählbaren Fahrdynamikprogrammen.

Speziell für den M5 entwickelt wurde eine neue Generation der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC). Das DSC-System ist über einen Schalter auf der Wählhebelabdeckung deaktivierbar. Seine Fahrdynamikprogramme werden im so genannten MDrive vorgewählt und können mittels der MDrive-Taste am Lenkrad abgerufen werden. Während die erste DSC-Stufe im Wesentlichen der des 5er entspricht, wird die zweite Stufe – der M Dynamic-Mode – von sehr sportlich orientierten Fahrern geschätzt.


EDC: von sportlich straff bis komfortabel.

Die Elektronische Dämpfer Control (EDC) des M5 ermöglicht es dem Fahrer durch die drei anwählbaren Programme Komfort, Normal und Sport, die Fahrwerkscharakteristik von sportlich straff bis komfortabel einzustellen. Bedient wird die EDC vom Fahrer über die MDrive-Taste im Lenkrad oder den Drucktaster neben dem SMG-Wählhebel.


Power-Taste aktiviert Motorcharakteristik „on demand“.

Häufig benötigt der Fahrer nicht die volle Leistung und die maximale Agilität des M5, so zum Beispiel im Stadtverkehr. Deshalb schaltet sich mit dem Anlassen automatisch das betont komfortable Leistungsprogramm P400 ein, das auf 400 PS Motorleistung zugreift. Ein Druck des Fahrers auf die so genannte Power-Taste in der Wählhebelabdeckung genügt jedoch, um die volle Power des Zehnzylinders zur Verfügung zu stellen. Damit ändert sich die Gaspedalkinematik hin zu einer spontanen Charakteristik, die im P500-Programm dem sportlichen und im P500-Sport-Programm dem kompromisslos rennsportlichen Fahrvergnügen freien Lauf lässt.


Hochleistungsbremsen wie im Rennsport.

Dem enormen Leistungsvermögen entsprechend verfügt der M5 über eine üppig dimensionierte Hochleistungsbremsanlage mit gelochten, besonders gewichtsoptimierten Compound-Bremsscheiben. Mit den gewichts- und steifigkeitsoptimierten Doppelkolben-Faustsätteln in Aluminiumbauweise (analog BMW 7er) realisiert der M5 Bremswege auf höchstem Sportwagen-Niveau: Aus Tempo 100 steht er nach nicht einmal 36 Metern, aus Tempo 200 beträgt der Bremsweg weniger als 140 Meter.


Leistungssportler im Business-Dress.

Wolf im Schafspelz – das Bild würde passen, wäre nicht das Erscheinungsbild des Basis 5er, erst recht aber das des neuen M5, alles andere als brav. In Wahrheit zeigt sich nämlich schon der 5er sportlich, elegant und kraftvoll. Nicht von ungefähr repräsentiert dieser 5er die dynamische Business-Klasse von BMW. Der M5 differenziert sich vom Basismodell durch eine Vielzahl augenfälliger und versteckter Details, die ihn insgesamt noch kraftvoller, sportlicher und dynamischer erscheinen lassen. Viel eher passt zum neuen M5 also das Bild vom Leistungssportler im Business-Dress.


Exterieur mit Understatement.

Die gestalterischen Unterschiede zum Basis 5er fallen dezent, aber konsequent aus. Der M5 erreicht dadurch ein überraschend hohes Maß an optischer Eigenständigkeit, ohne seine Verwandtschaft mit der BMW Baureihe in Frage zu stellen. So fallen gegenüber der Basis zunächst die geänderten Front- und Heckschürzen auf. Hinzu kommen die modifizierten Seitenschweller und die stärker ausgestellten Radläufe. Traditionell unterscheidet sich der M vom „normalen“ BMW auch durch sein exklusives Außenspiegeldesign, die ebenfalls zum Markenzeichen gewordenen vier Auspuffendrohre sowie das exklusive Raddesign. Erstmals besitzt ein M5 optisch sehr attraktive Kiemen in der vorderen Seitenwand.


Interieur mit noch sportlicherer Note.

Innen präsentiert sich der M5 gegenüber dem bereits anspruchsvoll ausgestatteten Basismodell mit einer noch edleren Lederausstattung in drei verschiedenen Farbvarianten oder – gegen Aufpreis – mit einer Volllederausstattung, die nicht einmal mehr Detailwünsche offen lässt. Wichtige Differenzierungen zum 5er bestehen ferner im Instrumentenkombi, dem optionalen Head-up-Display, das ebenfalls den M Spezifika angepasst ist, dem Lenkrad mit MDrive-Taste sowie der neu gestalteten Mittelkonsole.


Business-Express für alle Tage.

Alle Fahrzeuge der BMW M GmbH sind uneingeschränkt alltagstauglich. Beim M5 trifft dies jedoch in besonderem Maße zu: Trotz seiner in den Bereich des Rennsports gehörenden Leistungswerte ist er die elegant-komfortable Reiselimousine geblieben, für die der BMW 5er steht. So gehen die rennsportlichen Ambitionen des M5 weder zu Lasten des Fahrkomforts und der Platzverhältnisse für Insassen und Gepäck noch zu Lasten der aktiven und passiven Sicherheit. Selbst in Verbrauch und Umweltverträglichkeit passt sich der M5 nahtlos in die Palette mustergültiger BMW Automobile ein.
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Alt 20.09.2004, 12:25     #5
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4. BMW 535d Limousine und BMW 535d Touring mit Variable Twin Turbo Technologie.

Mit dem Variable Twin Turbo-Motor im neuen 535d, der in Paris zum ersten Mal in einem Fahrzeug präsentiert wird, setzt BMW wieder einmal einen Meilenstein in der Entwicklung der automobilen Diesel-Technologie: Denn diese höchst innovative zweistufige Turboaufladung für den Dreiliter-Reihensechszylinder gab es bislang bei Dieselmotoren für Straßenfahrzeuge noch nicht. Wozu dieses außergewöhnliche Triebwerk fähig ist, bewies es bereits im X5 des X-raid Teams bei der diesjährigen Rallye Dakar: Luc Alphand aus Frankreich gewann mit diesem Motor nicht nur souverän die Dieselwertung, sondern wurde auch Vierter im Gesamtklassement.


Überragende Diesel-Power jetzt bei jeder Drehzahl.

Vorteil der variablen, zweistufigen Aufladetechnik: Sie löst den Zielkonflikt zwischen hohem Drehmoment schon bei sehr niedrigen Drehzahlen und maximaler Leistung bei hohen Drehzahlen. Verantwortlich dafür ist bei dem 200 kW/272 PS starken Dreiliter-Dieselmotor das variable Zusammenspiel eines kleinen und eines großen Turboladers. Der kleine Lader baut schon bei niedrigen Drehzahlen hohen Ladedruck auf, bei höheren Drehzahlen bewirkt der große Lader stetig steigenden Leistungszuwachs bis zum Maximum. Somit ist für Kraft in allen Lagen gesorgt.

Dieser innovative Motor erreicht seine maximale Leistung von 200 kW/272 PS bei 4 400 min–1 und das maximale Drehmoment von 560 Nm bei 2 000 min–1. Dabei liegen sensationelle 530 Nm schon bei 1500 min–1 an. Damit verfügt er über das Leistungspotential aktueller Vierliter-V8-Dieselmotoren bei deutlich niedrigerem Gewicht und günstigerem Kraftstoffverbrauch.

Das nutzbare Drehzahlband präsentiert sich beim BMW 535d im Vergleich zu den üblichen aufgeladenen Dieselmotoren um rund 400 min–1 auf 5 000 min–1 erweitert, was maßgeblich zum außerordentlich dynamischen Charakter dieses neuen Autos beiträgt, das als 535d Limousine und als 535d Touring auf den Markt kommt.


Effiziente Dynamik in neuer Dimension.

Fahrspaß mit dem weltweit stärksten Diesel seiner Klasse bedeutet, in Zahlen ausgedrückt: Der neue BMW 535d beschleunigt aus dem Stand in nur 6,5 Sekunden auf Tempo 100 (535d Touring: 6,6 s), und trotz seiner überragenden Leistungswerte liegt der Durchschnittsverbrauch dieses herausragenden Autos mit nur 8,0 (Touring: 8,2) Liter Diesel auf 100 Kilometer lediglich 0,2 Liter über dem des BMW 530d. Die Höchstgeschwindigkeit des 535d beträgt bei beiden Varianten elektronisch abgeregelte 250 km/h, für eine adäquate Verzögerung sorgt eine leistungsfähige 17 Zoll-Bremsanlage.


EU4, Rußpartikelfilter und Sechsgang-Automatik sind serienmäßig.

Auch hinsichtlich Umweltverträglichkeit setzt der neue BMW 535d neue Maßstäbe, denn er erfüllt die anspruchsvollen EU4-Abgasgrenzwerte in Kombination mit einem serienmäßigen Rußpartikelfilter, der ohne Additive und über eine sehr hohe Laufleistung auch ohne Wartungsaufwand auskommt.

Serienmäßig gelangt beim BMW 535d die Antriebskraft über eine Sechsgang-Automatik mit Steptronic an die hinteren Antriebsräder. Vom BMW 530d unterscheidet sich das neue Topdiesel-Modell unter anderem durch serienmäßige 17 Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 225/50 R17, durch eine modifizierte Frontschürze sowie durch größere und runde Auspuff-Endrohre analog dem BMW 545i.


BMW 5er mit M Sportpaket.

BMW stellt den 5er in Paris am Beispiel des 535d Touring mit einem sowohl optisch als auch funktional sehr attraktiven, neuen Ausstattungspaket vor: Dem ab September für 5er Touring und Limousine lieferbaren M Sportpaket. Wie die Bezeichnung schon andeutet, bietet das speziell abgestimmte Bündel von Sonderausstattungen vor allem denjenigen Fahrern noch mehr Fahrspaß, für die Agilität und Dynamik des 5er im Vordergrund stehen. Kernstück ist deshalb das um 20 Millimeter tiefer gelegte M Sportfahrwerk mit nochmals strafferer Abstimmung, als sie die bisher bereits optional lieferbare sportliche Fahrwerksabstimmung bietet. In Verbindung mit den 18 Zoll großen Doppelspeichen-Leichtmetallrädern, auf denen 245er Reifen für optimalen Grip sorgen, lässt sich das beeindruckende querdynamische Potenzial des 5er erfahren. Äußerlich ist das M Sportpaket durch die aerodynamisch optimierten Anbauteile wie die modifizierte Front- und Heckschürze zu erkennen, kombiniert mit der Shadow-Line. Innen finden Fahrer und Beifahrer in Sportsitzen, die mit anthrazitfarbenen Stoff/Leder-Bezügen der Qualität Flashlight/Walknappa bzw. Leder Dakota bei den Achtzylindermodellen bezogen sind, den nötigen Halt. Das Serienlenkrad ist durch das M Lederlenkrad ersetzt. Abgerundet wird das Ambiente durch Interieurleisten in einer speziellen Alu-Ausführung, Einstiegsleisten mit M Emblem und M Fußstütze sowie einen anthrazitfarbenen Innenhimmel, den BMW Individual beisteuert.
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Alt 20.09.2004, 12:26     #6
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5. Das neue BMW 630i Coupé / 630i Cabriolet.

Eine schöne Tradition wiederholt sich jetzt: Nachdem schon das erste BMW 6er Modell, das Ende der 70er-Jahre auf den Markt kam, als Antrieb einen Sechszylindermotor hatte, bekommen nun auch die neuen 6er Modelle BMW 630i Coupé/630i Cabriolet ein Triebwerk mit sechs Verbrennungseinheiten.

Immer schon waren die BMW 6er mit Sechszylinder-Motor besonders stark auf den Märkten gefragt. BMW hat deshalb ein solches Modell ins Produktportfolio mit aufgenommen. Dieser neue Motor mit drei Litern Hubraum feiert in den beiden BMW 6er Modellen Weltpremiere, er wird zu einem späteren Zeitpunkt auch die Sechszylinder-Reihenmotoren in anderen BMW Modellen ersetzen.

Der neue Sechszylinder-Motor leistet aus 2996 Kubikzentimetern Hubraum 190 kW/258 PS bei 6 600 min–1 und verfügt über ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmetern schon bei 2 500 min–1. Bei einer Verdichtung von 10,7:1 kann dieser Motor bleifreien Kraftstoff von 91–98 ROZ verbrennen; er benötigt im BMW 630i Coupé mit Sechsgang-Schaltgetriebe im Durchschnitt auf 100 Kilometer nur 9,0 Liter (Sechsgang-Automatik: 9,5 l). Das BMW 630i Cabriolet verbraucht 9,6 beziehungsweise 9,9 Liter/100 km.

Gegenüber den BMW 645Ci Modellen wurden die Übersetzungen von Schalt- und Automatikgetriebe jeweils etwas kürzer ausgelegt. Auch im BMW 630i kann der Kunde zwischen manuellem Schaltgetriebe, sequenziellem manuellen Getriebe (SMG) oder einer Automatik wählen. Beim Schalten von Hand sprintet das neue BMW 630i Coupé in nur 6,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h (Automatik: 6,7 s), das BMW 630i Cabriolet erledigt diese Disziplin in 6,9 beziehungsweise 7,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit aller Varianten beträgt 250 km/h.


Sehr gute Fahrleistungen dank geringen Gewichts.

Das Gewicht der neuen BMW 630i Modelle reduziert sich gegenüber ihren Achtzylinder-Pendants um durchschnittlich 120 Kilogramm, je nach Getriebe und Karosserieform. Für den Fahrer eines BMW 630i Coupé oder Cabriolet von größerem, weil sichtbarem Unterschied zu den Topmodellen der 6er Reihe sind die äußeren und inneren Differenzierungen der Ausstattung.

So rollt der BMW 630i serienmäßig auf 7½ Zoll breiten und 17 Zoll hohen Leichtmetallrädern in ganz neuem Styling mit Reifen der Dimension 245/50 R17, die vorderen Bremsscheiben haben einen geringfügig kleineren Durchmesser als beim BMW 645Ci.

An der Karosserie sind die neuen BMW 630i Coupé/630i Cabriolet an verchromten Auspuffendrohren in runder statt ovaler Form sowie an schwarzen statt verchromten Nierenstäben im typischen BMW Kühlergrill zu erkennen. Innen bestehen die Polster der neuen Sechszylinder-Modelle aus einer attraktiven Stoff-Leder-Kombination, eine Komplettleder-Ausstattung ist gegen Aufpreis erhältlich.
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Alt 20.09.2004, 12:27     #7
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6. Hightech mal drei: BMW präsentiert in Paris drei neue Motoren.

Pünktlich zur 75-Jahr-Feier schreiben die Bayerischen Motoren Werke erneut Geschichte in ihrer Kernkompetenz: Mit revolutionären Reihensechszylinder-Triebwerken und einem Hightech-V10 eröffnet BMW gleich mehrere neue Kapitel des Motorenbaus. Der neue BMW 3,0 Liter-Ottomotor mit Magnesium-Aluminium-Verbund-Kurbelgehäuse und VALVETRONIC setzt mit Leichtbau und zahlreichen Innovationen Maßstäbe im zukunftsweisenden Triebwerksbau. Der neue 3,0 Liter-Turbo-Dieselmotor mit Variable Twin Turbo Technologie reiht sich mühelos ein in die erste Reihe exklusiver BMW Hochleistungs-Triebwerke. Und der neue Zehnzylinder des M5 stellt das derzeit einzige Hochdrehzahl-Triebwerk in einer Serienlimousine dar.


Weltpremiere: 630i mit innovativem Sechszylinder-Motor.

BMW präsentiert die erstmals mit diesen neuen Motoren ausgerüsteten Modelle auf dem Pariser Salon 2004: Im neuen 630i, den es als Coupé oder Cabriolet gibt, debütiert der innovative Reihensechszylinder mit Magnesium-Mantel und VALVETRONIC. Der neue Sechszylinder-Motor leistet aus 2 996 Kubikzentimetern Hubraum 190 kW/258 PS bei 6 600 min–1 und verfügt über ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmetern schon bei 2 500 min–1. Bei einer Verdichtung von 10,7:1 kann dieser Motor bleifreien Kraftstoff von 91-98 ROZ verbrennen; er benötigt im BMW 630i Coupé mit Sechsgang-Schaltgetriebe im Durchschnitt auf 100 Kilometer nur 9,0 Liter (Sechsgang-Automatik: 9,5 l). Das BMW 630i Cabriolet verbraucht 9,6 beziehungsweise 9,9 Liter/100 km.


Diesel-Premiere im 5er: 535d mit Variable Twin Turbo Kraftpaket.

Das neue BMW High-Performance-Dieseltriebwerk mit Variable Twin Turbo wird im 535d Premiere feiern. Die serienmäßig mit einem Automatikgetriebe ausgestattete Limousine sprintet in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h; ihre Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt, trotzdem verbraucht sie im EU-Zyklus nur 8,0 Liter Dieselkraftstoff. Das Gesetz, das besagt, dass Mehrleistung in dieser Größenordnung (+ 40 kW/54 PS) nur mit erheblichem Mehrverbrauch möglich ist, scheinen die BMW Ingenieure außer Kraft gesetzt zu haben.


Erstmalig und einmalig: der neue M5 mit V10-Motor.

Exklusiv für den neuen M5 hat BMW erstmals einen Zehnzylindermotor entwickelt, der in einer Serienlimousine eingesetzt wird. Das Besondere: Das 507 PS starke Triebwerk ist als weltweit erster Serien-Zehnzylinder nach dem Hochdrehzahlkonzept ausgelegt. Mit diesem Fünfliter-Saugmotor setzt der neue M5 Maßstäbe in Beschleunigungsverhalten, Laufruhe und Drehvermögen.


Leichter und leistungsfähiger: der BMW Reihensechszylinder-Ottomotor mit Magnesium-Kurbelgehäuse und VALVETRONIC.

Mit dem neuen 3,0 Liter-Ottomotor präsentiert BMW die jüngste Generation einer Erfolgsmaschine: Seit Jahren ist BMW weltweit der führende Anbieter von Premium-Automobilen mit drehfreudigen und kraftvollen Sechszylinder-Reihenmotoren (R6). Das neue Triebwerk ist ein Hightech-Aggregat mit Magnesium-Aluminium-Verbund-Kurbelgehäuse, VALVETRONIC und zahlreichen weiteren Innovationen. Das komplett neue BMW Basis-Triebwerk der Zukunft hat mit 63 kW/l die höchste Literleistung und mit 1,18 kW/kg das niedrigste Leistungsgewicht seiner Klasse, der neue R6 ist mit 161 kg um 7 Prozent leichter als sein Vorgänger und damit der weltweit leichteste Sechszylinder. Die Leistung steigt um 12 Prozent auf 190 kW/258 PS, gleichzeitig sinkt der Verbrauch um 12 Prozent.


24 Prozent leichter durch Magnesium-Aluminium-Verbundtechnologie.

BMW setzt erstmals im modernen Motorenbau Magnesium in der Großserien-Fertigung eines wassergekühlten Kurbelgehäuses ein, außerdem für das neue Bedplate und für die Zylinderkopfhaube. Die damit und mit zahlreichen weiteren Maßnahmen erzielte Reduktion des Motorgewichts um 10 kg leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erhöhung der Agilität und Dynamik von BMW Automobilen.

Der revolutionäre Einsatz der Magnesium-Aluminium-Verbundtechnologie stellt einen Meilenstein im Motorenbau dar. Das neue Aluminium-Verbund-Kurbelgehäuse wiegt nur 57 Prozent eines vergleichbaren Grauguss-Blocks, der Gewichtsvorteil gegenüber einem Aluminium-Kurbelgehäuse beträgt 24 Prozent.


Optimale Kombination von Leichtigkeit und Steifigkeit.

Neben der in dieser Form erstmaligen Verwendung des Werkstoffs Magnesium ist den BMW Spezialisten auch bei der Anwendung im Kurbelgehäuse ein technischer Durchbruch gelungen. Nur die jetzt verwendete Kombination aus Magnesium-Mantel und Aluminium-Insert erfüllt die hohen Anforderungen an Steifigkeit, Akustik und Langlebigkeit.

Ein Kurbelgehäuse, das ausschließlich aus reinem Magnesium oder einer konventionellen Magnesiumlegierung besteht, ist für den Serieneinsatz bei Hochleistungsmotoren nicht geeignet. Es weist zu geringe Stabilität auf, zudem ist die Oberflächenbeschaffenheit von Magnesium für die Zylinderlaufflächen ungeeignet. Gleichzeitig hat BMW die chemische Unverträglichkeit von Magnesium und Wasser erfolgreich bewältigt: Das Kühlwasser kommt mit dem Magnesium-Mantel des Kurbelgehäuses nicht in Berührung, es wird ausschließlich im Aluminium-Insert geführt.


Aluminium-Insert innen, Magnesium-Gehäuse außen.

Der innere Teil des Kurbelgehäuses im R6, das Insert aus Aluminium, umfasst die Zylinderlaufbuchsen und die Kühlmittelführung im Bereich des Motorblocks. Das Insert sorgt für die erforderliche Stabilität bei den hohen thermischen und mechanischen Belastungen. Direkt auf das Insert aufgeschraubt wird der Zylinderkopf, der untere Bereich des Inserts ist als Oberteil der Kurbelwellenlagerung ausgebildet. Das Insert wird über die gesamte Bauhöhe fugendicht vom Magnesium-Gehäuse umschlossen.

Das vergleichsweise massive Bedplate aus Magnesium, eine Art Hilfsrahmen für die Kurbelwellenlager, ist Bestandteil der zentralen Rahmenstruktur des neuen R6. Auf das Bedplate wird von oben das Kurbelgehäuse mit dem oberen Teil der Kurbelwellenlager aufgesetzt. Das untere Gegenstück der Kurbelwellenlager ist im Bedplate integriert. Die Kurbelwelle läuft auf Sinterstahl-Einlegern, die mit Magnesium umgossen werden. Durch die Verschraubung des Kurbelgehäuses auf der Kurbelwellenlagerebene werden hier Schwingungen ideal abgefangen und dadurch auch Vorteile in der Akustik erzielt. Aus Gründen der sportlichen Performance wurde die Höchstdrehzahl des R6 auf 7 000 min–1 angehoben (+ 500 min–1). In konsequenter Weiterverfolgung des Leichtbaus wird beim R6 auch die Abdeckhaube des Zylinderkopfs aus Magnesium gefertigt.


Mehr Drehfreude: VALVETRONIC der zweiten Generation.

Nach der erfolgreichen Einführung von VALVETRONIC bei den Vier-, Acht- und Zwölfzylinder-Triebwerken erfolgt die Implementierung dieser BMW exklusiven Technologie jetzt auch im Reihensechszylinder. Die BMW Innovation VALVETRONIC regelt die Öffnungsdauer und die Steuerzeit der Ventile stufenlos und in Abhängigkeit von der Gaspedalstellung. Damit ermöglicht die BMW VALVETRONIC eine weitgehend „drosselfreie Laststeuerung“, die eine besonders effiziente Nutzung des Kraftstoffs und ein deutlich besseres Ansprechverhalten des Motors erzielt. Der neue BMW R6 ist der erste Motor, in dem BMW die VALVETRONIC der zweiten Generation einsetzt, die höhere Drehzahlen erlaubt. Ermöglicht wird das durch eine deutlich erhöhte Steifigkeit der Konstruktion und damit höhere Beschleunigungswerte bei der Ventilbetätigung.


Elektrische Wasserpumpe: Entkoppelung von der Motordrehzahl, Senkung des Verbrauchs.

BMW setzt beim neuen R6 für den Transport des Wassers im Kühlsystem weltweit erstmalig eine elektrische Wasserpumpe ein. Sie arbeitet vollkommen autonom und wird vollkommen unabhängig von der gerade anliegenden Drehzahl ausschließlich nach dem tatsächlichen Kühlbedarf des Motors gesteuert. Damit trägt die elektrische Wasserpumpe wesentlich zum Minderverbrauch des neuen Sechszylinders bei.

Leichtbau-Nockenwellen mit Gewichtsvorteil von 1,2 kg.

Nach dem revolutionären Aluminium-Magnesium-Verbund-Kurbelgehäuse leisten die neuen Leichtbau-Nockenwellen den größten Einzelbeitrag zum außergewöhnlich niedrigen Gewicht des neuen BMW R6 von 161 kg. Durch Innenhochdruck-Umformung können die gebauten Nockenwellen um jeweils 600 g (–25%) leichter dargestellt werden. Basisbauteil der neuen Nockenwellen ist ein Stahlrohr, das durch die Nockenringe aus hochfestem Edelstahl gezogen wird. Zusammen werden die Teile in eine Form eingelegt und das Rohr von innen mit einem Wasserdruck von 4 000 bar belegt. Dadurch wird das Rohr kalt in die gewünschte Wellenform gebracht und von innen an die Nocken gepresst.

Mehr Drehmoment bei weniger Drehzahl: die neue dreistufige Resonanzsauganlage.[/b]

Mit der dreistufigen Resonanzsauganlage erzielt BMW beim R6 höheres Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen. Der neue R6 erreicht sein maximales Drehmoment von 300 Nm dadurch bereits bei 2 500 min–1 und hält es konstant bis 4 000 min–1. Die neue dreistufige Resonanzsauganlage ist eine Weiterentwicklung der bisher zweiflutigen Anlage. Durch den Einsatz eines dritten Resonanzrohrs (sog. Überschwingrohr), das über Resonanzklappen geschaltet wird, erweitert sich der Drehzahlbereich, in dem der Selbstladeeffekt der Anlage wirkt. Innerhalb dieses Drehzahlbands ist jedes der drei Resonanzrohre in einem klar definierten Bereich wirksam.


Volumenstromgeregelte Ölpumpe: doppelte Förderleistung, präzise Steuerung, deutlich weniger Energieverbrauch.

Die volumenstromgeregelte Ölpumpe liefert in Abhängigkeit vom Öldruck präzise die im jeweiligen Betriebszustand erforderliche Ölmenge. Da die Parameter des Ölkreislaufs (Druck, Menge und Temperatur) sich teils gegenläufig verhalten, sind konventionelle Pumpen, die ihre Förderleistung linear mit der Drehzahl steigern, für die komplexen Anforderungen des neuen BMW R6 nicht tauglich.

An einem einzelnen Nebenaggregat zeigt sich so auch beispielhaft die Dimension des R6 Motorenprojekts insgesamt. Mit der volumenstromgeregelten Ölpumpe erreicht BMW zwei Ziele gleichzeitig:
  • die angesaugte Ölmenge entspricht dem Mengenbedarf im jeweiligen Betriebszustand, die volumenstromgeregelte Ölpumpe braucht keinen Bypass, um den zu viel geförderten Volumenstrom (bis zu 80%!) wieder abzusteuern,
  • durch die individuelle Bedarfssteuerung und den Entfall unnötiger Arbeitsleistung verbraucht die volumenstromgeregelte Ölpumpe bis zu 2 kW weniger als konventionelle Ölpumpen.
Weltpremiere eines Kraftpakets: Hochleistungs-Dieselmotor mit Variable Twin Turbo.

Mit einer innovativen Stufenaufladung definiert BMW eine neue Leistungsklasse für den Dieselmotor: Der BMW 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Diesel mit der neuen Variable Twin Turbo Technologie (R6D) ist der mit großem Abstand leistungsfähigste Dieselmotor seiner Klasse. 200 kW/272 PS bei 4 400 min–1 und 560 Nm bei 2 000 min–1 (530 Nm bereits bei 1500 min–1) sind die neue Benchmark für Selbstzünder. Laufruhe und Komfort bleiben BMW typisch auf höchstem Niveau, Verbrauch und Emissionen sind vorbildlich. Ein Partikelfilter gehört zum Serienumfang.


Diesel mit Literleistung über der des ehemaligen M5.

Mit einer Literleistung von 66,7 kW übertrifft der neue 3,0 Liter-Diesel sogar den Wert der bis Ende Juni 2003 gebauten Sportlimousine M5 (58,8 kW/l). Damit belegt der neue BMW Diesel auch in dieser Disziplin, dass er zur allerersten Garde der Motoren-Elite gehört.


Elektronisch geregelte Stufenaufladung.

Die BMW Innovation Variable Twin Turbo Technologie besteht im Kern aus zwei hintereinander geschalteten Turboladern unterschiedlicher Größe. Je nach anliegender Motordrehzahl wird die Ansaugluft durch einen der beiden Turbolader oder durch beide zusammen verdichtet. Geregelt wird diese Stufenaufladung von einer speziell dafür entwickelten Elektronik, die ein System aus Turbinenregelung, Verdichter-Bypass und Wastegate ansteuert.

Im Wesentlichen unterscheidet das BMW Variable Twin Turbo System drei verschiedene Betriebszustände:
  • Bei niederen Drehzahlen strömt die Ansaugluft durch den großen Turbolader und wird im kleinen Turbolader verdichtet. Aufgrund seines für diesen Bereich optimalen Wirkungsgrads beatmet er das Triebwerk
  • ab Leerlaufdrehzahl kräftig und nahezu verzögerungsfrei. Der 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Diesel entfaltet bereits bei 1500 min–1 ein Drehmoment von 530 Nm.
  • Mit steigender Drehzahl nimmt die Bedeutung des großen Turboladers zu, zunächst als Vorverdichter. Die Ansaugluft wird zusätzlich im kleinen Turbolader hochverdichtet, ab 2 000 min–1 erreicht der Motor das maximale Drehmoment von 560 Nm. Mit einer Turbinenregelklappe wird der Abgasstrom variabel auf beide Turbolader aufgeteilt und dadurch das Zusammenspiel geregelt.
  • Bei hohen Drehzahlen arbeitet primär der große Turbolader, bei 4 400 min–1 erreicht das Triebwerk die höchste Leistung von 200 kW/272 PS.
Steiferes Kurbelgehäuse.

Der neue BMW High-Performance-Diesel greift in seiner Grundkonstruktion auf das 3,0 Liter-Dieseltriebwerk zurück, wie es in unterschiedlichen Leistungsstufen u. a. in den Sports Activity Vehicles X5 und X3 oder auch in der großen 7er Reihe Verwendung findet. Ausgehend von dieser Basis wurde das Triebwerk in allen relevanten Belangen weiterentwickelt und den gestiegenen Anforderungen angepasst. Dabei blieb der Hubraum von 2 993 cm3 unverändert, jedoch wurde das Kurbelgehäuse vor allem im Bereich der Kurbelwellenlager konstruktiv verstärkt.

Als Einspritzsystem kommt eine Common Rail der zweiten Generation zur Anwendung, wobei die Durchfluss-Charakteristik der Einspritzdüsen dem neuen Leistungsniveau angepasst wurde. Aufgrund des hervorragenden Gesamtwirkungsgrads unterschreitet der 3,0 Liter-Diesel mit Variable Twin Turbo in einigen Fahrzuständen sogar die spezifischen Verbrauchswerte des Basistriebwerks. Einspritzzeiten und Verbrennungsgestaltung (Verdichtungsverhältnis 16,5:1) wurden an den neuen Parametern ausgerichtet.


Einzigartig. Drehfreudig und spontan bis 5 000 min–1.

Der neue BMW Dreiliter-Diesel mit Variable Twin Turbo bietet den breitesten nutzbaren Drehzahlbereich seiner Klasse. Mit dem fulminanten Leistungsanstieg wurde auch das fahraktive Drehzahlband um + 400 min–1 erweitert, die Nennleistung von 200 kW/272 PS fällt bei 4 400 min–1 an, die Höchstdrehzahl beträgt jetzt für einen Diesel ungewöhnlich hohe 5 000 min–1. Vor allem sehr sportlich ambitionierte Kunden werden damit vom neuen BMW Diesel mit Variable Twin Turbo Technologie direkt angesprochen, das neue Triebwerk präsentiert sich als besonders drehfreudiges Aggregat mit herausragendem Ansprechverhalten.


Stabil und leichter: Trapezpleuel.

Bei einem Trapezpleuel ist das obere Pleuelauge in der Seitenansicht trapezförmig ausgebildet und verjüngt sich nach oben. Beim Dieselmotor wird diese neue Technik genutzt, um im unteren Bereich des Pleuelauges für den Kolbenbolzen eine zusätzliche Auflagefläche für den hohen Kolbendruck zu schaffen.

Gleichzeitig kann so im oberen (schmalen) Teil des Pleuelauges Gewicht gespart werden, einige Gramm nur bei jedem Pleuel, die aber bei der hohen Geschwindigkeit, mit der sich die Pleuel im Motor auf und ab bewegen, positiv ins Gewicht fallen.


Leichtbau-Nockenwellen mit Gewichtsvorteil von 1,2 kg.

Leichtbau-Nockenwellen bringen dem neuen R6D einen Gewichtsvorteil von 1,2 kg (–25%). Basisbauteil der neuen Nockenwellen ist ein Stahlrohr, das als Träger für die aus hochfestem Edelstahl vorgefertigten Nocken dient. In einem finalen Feinschliff werden die Nocken im zusammengefügten Zustand auf 1 (1∕1000 mm) genau bearbeitet.


Hochleistungsfähige DDE 6 für komplexe Rechenleistungen.

Im Bereich der Motorelektronik ist die Steuerung eines Triebwerks mit Stufenaufladung deutlich komplexer. Statt eines Turboladers mit variabler Turbinengeometrie muss ein System aus zwei Turboladern, Turbinenregelung, Bypass und Wastegate gesteuert werden, die Systemelemente müssen untereinander und auf den Betriebszustand des Motors abgestimmt werden. Eine hochkomplexe Aufgabe, die erst mit der Diesel-Elektronik der neuesten Generation zu lösen war (DDE 6.0). Sie bietet die entsprechende Rechenleistung und ausreichend Speichervolumen, um die Prozesse adäquat abarbeiten zu können.


Vorbildlich: Partikelfilter Serie, EU4 erfüllt.

Die Abgasanlage wurde dem hohen Luftdurchsatz des Triebwerks entsprechend ausgelegt. Rohrdurchmesser und Schalldämpfer wurden eigenständig entwickelt und auch der Sound wurde dezent auf den sportlichen Charakter des Hochleistungs-Diesels abgestimmt.

Gerade starke Triebwerke müssen im Emissionsverhalten vorbildlich sein. Der neue BMW Diesel erfüllt die strenge EU4-Abgasnorm und ist serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgestattet.

Vom Sport in die Serie: Feuerprobe bei der Rallye Dakar.

Vom Sport in die Serie – diese für BMW typische Verzahnung mit dem Motorsport bewährte sich auch beim neuen High-Performance-Diesel. Bereits bei der Rallye Dakar 2003 setzten Spezialisten des BMW Dieselkompetenzzentrums in Steyr (Österreich) die neue Technologie mit zwei variabel ansteuerbaren Turboladern in einem X5 des X-raid-Privatteams ein. Gleich beim ersten Antreten schaffte der X5 mit dem revolutionären Aufladungssystem den Sprung aufs Podium der Dieselwertung. Als Abschluss-Test der letzten Erprobungs-Phase stand 2004 erneut die Rallye Dakar auf dem Programm. Und nun endete sie mit einem sportlichen und einem technischen Sieg: Am 17. Januar 2004 überquerten zwei BMW X5, angetrieben von dem innovativen 3,0 Liter-Hochleistungsdiesel in absolut seriennaher Ausführung die Ziellinie in Dakar. Ihre Erfolgsbilanz: Sie belegten den ersten Platz in der Dieselwertung, den vierten und achten Platz in der Gesamtwertung und gewannen zudem zwei Tagesetappen.


Faszination pur: Der Zehnzylinder des neuen BMW M5.

Wenn die BMW M GmbH ein neues M Automobil präsentiert, befindet sich traditionell der Schwerpunkt des Interesses unter der Motorhaube. Beim neuen M5 trifft dies in ganz besonderem Maße zu: Sein V10-Motor verkörpert weltweit wohl einen der faszinierendsten Antriebe für ein Serienautomobil. Dieses Meisterwerk der Technik hat mit dem Formel-1-Rennmotor von BMW WilliamsF1 nicht nur die Anzahl der Zylinder gemein, sondern auch das einzigartige Hochdrehzahlkonzept. Wie bei allen Hochleistungs-Saugmotoren von BMW M generiert es enorme Schubkraft in allen Drehzahlbereichen.


Erster hochdrehender V10-Motor in einer Serienlimousine.

Der V10 stellt das derzeit einzige Hochdrehzahl-Triebwerk in einer Serienlimousine dar. Mit zehn Zylindern, fünf Litern Hubraum, 507 PS Leistung und 520 Newtonmetern Drehmoment ist der M5 zugleich das stärkste Serienmodell in der BMW Modellfamilie. 20 Jahre nachdem der erste M5 das Segment leistungsstarker Sport-Limousinen begründete, setzt der neue Motor erneut die Benchmark in dieser Klasse.

Aber Leistung ist nicht alles. Vielmehr kommt es bei einem M Automobil vor allem auf das Beschleunigungsverhalten und damit auf die Fahrdynamik an. Diese hängt von der tatsächlich generierten Schubkraft und dem Fahrzeuggewicht ab. Die Schubkraft an den Antriebsrädern ergibt sich aus dem Motordrehmoment und der Getriebeübersetzung. Das Hochdrehzahlkonzept ermöglicht eine optimale Getriebeübersetzung und damit die Umsetzung einer beeindruckenden Schubkraft.

Hochdrehzahlkonzept als Königsweg.

Für die Ingenieure von BMW M ist der Weg des kompakten, hochdrehenden Saugmotors der Königsweg. Mit 8 250 min–1 stößt der Zehnzylinder dabei in eine Drehzahlregion vor, die bis vor kurzem reinrassigen Rennwagen vorbehalten war. Damit schiebt der neue M5 die Grenzen des technisch Machbaren im Serienmotorenbau weiter hinaus. Denn je höher die Drehzahl, desto stärker nähert man sich dem Limit des Motors. Welche Materialbelastungen dies mit sich bringt, verdeutlicht ein Vergleich: Bei 8 000 Kurbelwellenumdrehungen in der Minute legt jeder der zehn Kolben etwa 20 Meter Weg in der Sekunde zurück. Gegenüber dem bisherigen M5 Achtzylinder beträgt die Leistungssteigerung mehr als 25 Prozent. Der M5 überschreitet damit sogar die magische 100-PS-je-Liter-Grenze. Seine spezifische Leistung liegt also eindeutig auf Rennsport-Niveau.


Meisterwerk des Motorenbaus.

BMW ist als einer der führenden Motorenbauer vor allem durch seine Reihenmotoren berühmt geworden. Die beiden Fünfzylinderreihen des V10 sind für einen schwingungs- und komfortoptimierten Massenausgleich des Kurbeltriebs im Winkel von 90 Grad angeordnet. Aus Steifigkeitsgründen, d. h. wegen der hohen Belastungen aus Verbrennungsdruck, Drehzahl und Schwingungen, wurde für das Kurbelgehäuse eine Bedplate-Konstruktion gewählt. Für eine optimale Lagerung der Kurbelwelle sind Grauguss-Inlays in das Bedplate aus Aluminium eingegossen. Diese sind auch dem Akustik- und Schwingungskomfort und dem hohen Öldurchsatz zuträglich. Die extrem steife Kurbelwelle ist 6-fach gelagert. BMW setzt beim neuen M5 Motor erstmals eine Bedplate-Konstruktion in einem serienmäßigen V-Motor ein.


Beim Leichtbau wird aufs Gramm geachtet.

Die einteiligen Aluminium-Zylinderköpfe des V10-Motors sind bankspezifisch aufgebaut und verfügen über die für BMW Motoren typischen vier Ventile je Zylinder. Der Ventiltrieb ist in allen Bauteilen auf geringe Masse ausgelegt. So kommen erstmals bei M Motoren gewichts- und strömungsoptimierte Ventile mit 5 mm-Schaft, ballige Tassenstößel mit Hydraulischem Ventilspielausgleich (HVA) und Einfach-Ventilfedern zum Einsatz. Die erreichte Massenreduzierung ist Voraussetzung für das Hochdrehzahlkonzept.


Hochdruck-Doppel-VANOS für optimalen Gaswechsel.

Die variable Nockenwellensteuerung Doppel-VANOS, die im M3 schon 1995 Weltpremiere feierte und für das aktuelle M3 Modell weiter optimiert wurde, sorgt auch im neuen M5 Motor für einen optimal angepassten Gaswechsel. Damit können extrem kurze Verstellzeiten realisiert werden. In der Praxis heißt das: mehr Leistung, besserer Drehmomentverlauf, optimales Ansprechverhalten, weniger Verbrauch und schadstoffärmeres Abgas.

Beispielsweise kann im unteren Last- und Drehzahlbereich mit mehr Ventilüberschneidung und damit mehr innerer Abgasrückführung gefahren werden. Hierdurch werden die Ladungswechselverluste reduziert und damit der Kraftstoffverbrauch verbessert.

Abhängig von der Gaspedalstellung und der Motordrehzahl – den Parametern für die Leistungsanforderungen an den Motor – werden die Spreizungen stufenlos und kennfeldgesteuert angepasst. Hierfür ist das über eine Einfachkette mit der Kurbelwelle verbundene Kettenrad durch ein zweistufiges, schräg verzahntes Getriebe mit der Nockenwelle verbunden. Bei axialer Verschiebung des Verstellkolbens bewirkt die Schrägverzahnung eine relative Verdrehung von Nockenwelle zu Kettenrad. Dies ermöglicht, den Spreizungswinkel der Einlassnockenwelle um bis zu 66° und denjenigen der Auslassnockenwelle um maximal 37° Kurbelwinkel zu variieren.

Die M Doppel-VANOS erfordert sehr hohe Öldrücke, um die Nockenwellen mit maximaler Geschwindigkeit und Präzision verstellen zu können. Das Motoröl wird deshalb durch eine im Kurbelraum platzierte Radialkolbenpumpe auf einen Arbeitsdruck von 80 bar gebracht. Die kennfeldgesteuerte Hochdruckverstellung garantiert kurze Verstellzeiten und somit für jeden Betriebspunkt last- und drehzahlabhängig den optimalen Spreizungswinkel synchron zu Zündzeitpunkt und Einspritzmenge.


Sichere Ölversorgung auch in extrem gefahrenen Kurven.

Die Schmierölversorgung des Motors erfolgt über insgesamt vier Ölpumpen. Hintergrund für diese ungewöhnlich aufwändige Ölversorgung ist die hohe Fahrdynamik des M5 mit seinen extremen Beschleunigungen. So erreicht die Sportlimousine in Kurven durchaus Querbeschleunigungswerte von über 1 g. Dabei wird das Motoröl durch die Fliehkraft so stark in die kurvenäußere Zylinderreihe gepresst, dass kein natürlicher Ölrücklauf aus dem Zylinderkopf möglich ist, woraus ein Ölmangel in der Ölwanne entstehen kann.

Dies könnte im ungünstigsten Fall dazu führen, dass die Druckstufe in der Ölpumpe Luft ansaugt. Um dies verlässlich zu verhindern, verfügt der Motor über eine querkraftgeregelte Ölversorgung, bei der ab einer Querbeschleunigung von etwa 0,6 g eine von zwei elektrisch betriebenen Duozentricpumpen Öl aus dem kurvenäußeren Zylinderkopf absaugt und in den Hauptölsumpf transportiert. Als Signalgeber für die Pumpen arbeitet ein Querbeschleunigungssensor. Die Ölpumpe selbst ist eine so genannte volumenstromgesteuerte Pendelschieberzellenpumpe, die nur genau das Volumen an Motoröl fördert, welches der Motor benötigt. Erreicht wird das durch eine veränderbare Exzentrizität (außermittige Anordnung) des Innenrotors der Pumpe zum Pumpengehäuse in Abhängigkeit des anliegenden Öldrucks im Hauptölkanal.

Damit beim Bremsen der Schmierfilm nicht reißt.

Bei extremen Bremsmanövern erreicht der M5 sogar bis zu 1,3 g negative Beschleunigung. Bei einer solch extrem hohen Verzögerung läuft u. U. nicht ausreichend Öl in den als Zwischenspeicher fungierenden Ölsumpf zurück, zumal dieser aus Platzgründen hinter dem Vorderachsträger angeordnet ist. Dadurch könnte im widrigsten Fall die Schmierung unterbrochen werden. Um dies zu verhindern, ist der M5 Motor mit einem so genannten „Quasitrockensumpfsystem“ ausgestattet, das zwei Ölsümpfe aufweist: einen kleinen vor dem Vorderachsträger und einen großen dahinter. In das Gehäuse der Druckölpumpe ist eine Rückförderpumpe integriert, welche das Öl aus dem vorderen kleinen Ölsumpf absaugt und in den hinteren großen Ölsumpf fördert. Dieser Ölsumpf ist sorgfältig abgeschirmt. Die Rücklauföffnungen und der Absaugpunkt der Druckölpumpe sind auf die auftretenden Beschleunigungen hin genau abgestimmt.


Einzeldrosselklappen lassen den Motor tief Luft holen.

„Luft zum Atmen“ holt sich der Saugmotor durch zehn strömungsoptimierte Ansaugtrichter aus zwei Luftsammlern. Rennsport-typisch verfügt jeder Zylinder über eine eigene Drosselklappe. Alle Klappen werden simultan betätigt. Um einerseits ein feinfühliges Ansprechen des Motors im niedrigen Geschwindigkeitsbereich zu ermöglichen und andererseits auch beim Abrufen hoher Motorleistung eine unmittelbare Reaktion des Fahrzeuges zu erreichen, werden die Drosselklappen vollelektronisch gesteuert.


Zweiflutige Abgasanlage aus Edelstahl.

Die Abgasanlage des neuen M5 Motors aus nahtlos gefertigtem Edelstahl wird zweiflutig bis in die Schalldämpfer geführt, bevor das Abgas das System schließlich durch die für M Fahrzeuge charakteristischen vier Endrohre verlässt. Die Abgase erfüllen die europäische EU4-Norm beziehungsweise die US-amerikanische LEV 2.


Weltweit einmaliges Motorsteuergerät.

Zentral verantwortlich für die hervorragenden Leistungs- und Abgasdaten des V10 ist die Motorsteuerung MS S65. Keine andere Motorsteuerung weist mit mehr als 1000 Einzelbauteilen eine solche Packagedichte auf. Ihre Prozessoren sind die leistungsstärksten, die derzeit für die Anwendung im Automobil freigegeben sind, denn die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Motorsteuerung liegen wegen der hohen Drehzahlen sowie der Summe an Steuerungs- und Regelungsaufgaben besonders hoch. Schließlich errechnet sie aus mehr als 50 Eingangssignalen zylinderindividuell und für jeden einzelnen Arbeitstakt den optimalen Zündzeitpunkt, die ideale Füllung, die Einspritzmenge sowie den Einspritzzeitpunkt. Synchron dazu wird die optimale Nockenwellenspreizung errechnet und eingestellt, ebenso die jeweilige Stellung der zehn Einzeldrosselklappen.

Highlight in der Motorsteuerung: Ionenstromtechnologie.

Ein Highlight des Motorsteuergeräts ist die Ionenstromtechnologie zur Erkennung von Motorklopfen, Zünd- und Verbrennungsaussetzern. Sie ermöglicht es, über die Zündkerze in jedem Zylinder eventuelles Klopfen zu sensieren, die korrekte Zündung zu kontrollieren beziehungsweise eventuelle Aussetzer zu erkennen. Die Zündkerze wirkt somit gleichzeitig als Aktuator – für die Zündung – und als Sensor zur Beobachtung des Verbrennungsprozesses. Die Ionenstrommessung erfolgt direkt in der Verbrennung. Der so genannte Ionenstromsatellit empfängt die Signale von den fünf Zündkerzen einer jeden Zylinderbank. Er verstärkt diese lastabhängig und übermittelt sie an die Motorsteuerung, welche diese dann analysiert und beispielsweise über die Klopfregelung den Zündzeitpunkt zylinderselektiv ideal an den Verbrennungsvorgang anpasst. Der Fahrer des neuen M5 profitiert davon in Form eines verbesserten Kraftstoffverbrauchs sowie einer höheren Drehmoment- und Leistungsausbeute.


BMW: Über 70 Jahre Kompetenz im Motorenbau für Automobile.

Die neuen Reihensechszylinder sind ebenso wie der V10 jüngste Ergebnisse einer in über 70 Jahren aufgebauten Motorenkompetenz für den Automobileinsatz bei BMW. 1933, vier Jahre nachdem BMW Automobilproduzent wurde, legte der erste Reihensechszylinder-Motor der Marke den Grundstein zu diesem Wissen. Der 1,2 Liter große Reihensechszylinder-Motor mit 30 PS bei 4 000 min–1 arbeitete unter der Haube des BMW 303, des zweiten von BMW selbst konstruierten Wagens. Das Triebwerk überzeugte vor allem durch hervorragende Laufeigenschaften, wie man sie in dieser Fahrzeugklasse bisher nicht kannte. Der seidenweiche, turbinenartige Lauf dieses Motors ist bis heute unübertroffen und trägt zur Freude am Fahren bei.

M328: die Sechszylinder-Legende der 30er-Jahre.

Mit zunehmender Härte erwies es sich im motorsportlichen Wettbewerb als unumgänglich, mit noch mehr Leistung anzutreten. Das Ergebnis war der M328, der Motor des legendären 328 Sportwagens von 1937. Mit drei Fallstrom-Vergasern, die auf dem Zylinderkopf saßen, brachte es der 2 Liter große Sechszylinder auf 80 PS. Damit beflügelte er den leichten 328 auf über 145 km/h und wurde bald zum Inbegriff des Sportmotors.


M06: Stammvater einer Erfolgsgeschichte.

1968 schlug die Geburtsstunde des nächsten völlig neu konstruierten Reihensechszylinders von BMW. Dieses um 30 Grad geneigt eingebaute Triebwerk war so modern, dass es über Jahrzehnte hinweg zum Maßstab im Motorenbau wurde – und zum Triebsatz unzähliger Siege im Motorsport.

Querstromzylinderkopf mit oben liegender Nockenwelle, V-förmig hängende Ventile, eine spezielle Brennraum-Form und die siebenfach gelagerte und geschmiedete Kurbelwelle ergaben hervorragende Laufeigenschaften. Der Begriff vom „turbinenartigen Lauf“ der BMW Sechszylinder war geboren.

Der M06 erschien in einer 2,5 Liter und in einer 2,8 Liter großen Variante, gut für 150 beziehungsweise 170 PS. Das reichte aus, um den BMW 2800 in den exklusiven Kreis der 200 km/h-Wagen zu katapultieren. So sorgten die Sechszylinder in den neuen Limousinen und vor allem in den Coupés für Furore.


M60: Urtyp der Sechszylinder im 3er.

Viele Jahrzehnte ausschließlich ein Triebwerk für Oberklasse-Automobile, wurde der Sechszylinder M60, später umbenannt in M20, 1977 von BMW mit den Modellen 320i und 323i auch in die „Kleine Klasse“ eingeführt.

Dieses klassische Hochleistungstriebwerk mit maximaler Leistung aus möglichst kleinem Hubraum bildete die bis heute prinzipiell unveränderte Basis für eine evolutionäre Folge von Reihensechszylindern.


BMW Motorenkompetenz sorgt auch beim Diesel für Freude am Fahren.

Aufbauend auf dem in über 50 Jahren erworbenen Know-how im Motorenbau präsentierte BMW 1983 sein erstes Dieseltriebwerk. Mit dem 2,4 Liter-Motor stand bei BMW auch zum Start der Diesel-Erfolgsstory ein Reihensechszylinder. Der 524td war mit 185 km/h Höchstgeschwindigkeit der schnellste Diesel-Pkw seiner Zeit.


BMW als Schrittmacher des modernen Dieselmotors.

1987 setzte BMW einen ersten Meilenstein in der Entwicklung des Dieselmotors. Als erster Hersteller präsentierte BMW eine Elektronische Motorsteuerung für Dieseltriebwerke, die Digitale Diesel-Elektronik (DDE). Die DDE von BMW bedeutete einen Durchbruch in der Entwicklung des Dieselantriebs: Vor allem für Leistung und Komfort von Dieseltriebwerken brach ein neues Zeitalter an, BMW Dieselmotoren entwickelten sich zu Hightech-Aggregaten.


Vom Sport in die Serie.

Sehr rasch war auch beim BMW Diesel der Sporteinsatz Triebkraft der Weiterentwicklung von Technik und Technologien. 1998 gewann ein BMW 320d als erstes Dieselfahrzeug in seiner Klasse das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.

In wenigen Jahren an die Spitze: Diesel in BMW Sportcoupés, erster V8-Diesel von BMW.

Unter Beibehaltung klassischer Diesel-Tugenden ist es den BMW Diesel-Spezialisten gelungen, den Dieselantrieb in wenigen Jahren zum adäquaten Triebwerk für Sportcoupés zu entwickeln, wie etwa dem BMW 330Cd. Es war auch ein BMW, als im Jahr 1999 erstmals ein Dieselmotor in einem Automobil der Luxusklasse präsentiert wurde: Der 740d war weltweit der erste V8-Diesel eines deutschen Herstellers im obersten Marktsegment.
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Alt 20.09.2004, 12:29     #8
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7. Das BMW 320Cd Cabrio.

Auf dem Automobilsalon in Paris feiert das erste BMW Cabrio mit Dieselmotor seine Weltpremiere. Wirtschaftlichkeit, Fahrdynamik und das Lebensgefühl, ein offenes Auto zu fahren, erhalten eine neue Dimension.


Symbiose und Synergien.

Der laufruhige Vierzylinder passt ausgezeichnet zum BMW 3er Cabrio, denn damit werden Markenwerte wie effiziente Dynamik und Komfort auf eindrucksvolle Weise umgesetzt: Das BMW 320Cd Cabrio ist ein besonders gutes Beispiel dafür, dass Eleganz, Sportlichkeit und Effizienz nicht im Widerspruch zueinander stehen.

Der moderne Selbstzünder weiß durch seine Laufkultur, seine harmonische Kraftentfaltung und den kräftigen Antritt schon bei niedrigen Drehzahlen zu überzeugen. Er repräsentiert den neuesten Stand des Motorenbaus, leistet 110 kW/150 PS und stellt ein Drehmoment von 330 Nm bereit. Das Dieseltriebwerk mit zwei Litern Hubraum bewährt sich bereits mit sehr großem Erfolg in anderen Modellen der BMW 3er Reihe. In einigen Märkten wie zum Beispiel Frankreich ist dieser Motor in 80 Prozent aller Fahrzeuge der BMW 3er Reihe eingebaut.

Der Antrieb wurde vom Coupé 320Cd übernommen und für den Einsatz im BMW 3er Cabrio modifiziert. Die Unterschiede liegen in der Motorsteuerung, aber auch im Antriebsstrang, der ein kürzer übersetztes Hinterachsgetriebe sowie eine cabriospezifische Abgasanlage erhielt. Das Fahrwerk wurde spezifisch angepasst und entspricht im Wesentlichen dem des BMW 330Ci Cabrio.


Benchmark in der Motorentechnologie.

Das Vierventil-Triebwerk entwickelt seine Maximalleistung von 110 kW/150 PS bei 4 000 min–1 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h. Aber mindestens so wichtig für den souveränen Fahrspaß sind die harmonische Kraftentfaltung und das bullige Drehmoment des Direkteinspritzers. Schon knapp über der Leerlaufdrehzahl, bei 1500 min–1, stehen 295 Nm zur Verfügung, das maximale Drehmoment von 330 Nm wird bei 2 000 min–1 erreicht.

Der Erfolg des BMW Motors beruht unter anderem auf dem Common-Rail-Einspritzsystem der zweiten Generation mit mengengeregelter Kraftstoffpumpe. Der Kraftstoff wird mit 1600 bar noch schneller eingespritzt und zudem noch besser dosiert und zerstäubt, um so bei geringerem Verbrauch und höherer Laufkultur mehr Leistung zu mobilisieren.

Durch motorinterne Maßnahmen wie zum Beispiel das nachträgliche Einspritzen geringer Kraftstoffmengen zur Oxidation von Rußpartikeln, durch die optimierte Abgasrückführung, den motornah angeordneten Katalysator sowie Drallklappen in der Sauganlage unterschreitet das 320Cd Cabrio auch ohne Partikelfilter die Grenzwerte der EU4-Abgasnorm.


Ein eleganter Kostverächter.

Die Dynamik, die das Hightech-Aggregat dem offenen BMW 3er beschert, ist nur einer seiner Vorzüge. Denn trotz der bemerkenswerten Fahrleistungen ist das neue BMW Cabrio ein echter Kostverächter. Im EU-Gesamtzyklus verbraucht es lediglich 6,3 Liter Dieselkraftstoff und kann so mit einer Tankfüllung bis zu 1000 Kilometer weit fahren. Deshalb ist der Besuch an der Zapfsäule nicht nur selten, sondern auch erschwinglich.

Der sportliche Cruiser.

Wer das neue Cabrio gern sportlich bewegt, wird seine Freude haben, denn aus dem Stand beschleunigt, lässt das 320Cd Cabrio schon nach 9,7 Sekunden die Tempo-100-Marke hinter sich. Noch beeindruckender fällt der Zwischenspurt zum Beispiel im vierten Gang von 80 auf 120 km/h aus. Der moderne Selbstzünder sorgt für beeindruckenden Schub und in nur 7,5 Sekunden ist diese Disziplin erledigt (5. Gang: 9,2 s).

Der Antriebsstrang mit serienmäßigem Sechsgang-Schaltgetriebe ist sportlich kurz übersetzt, so dass man mit dem eleganten Cabriolet nach Belieben betont dynamisch fahren oder entspannt und sanft dahingleiten kann. Die Höchstgeschwindigkeit wird im sechsten Gang erreicht.


Komfortbetonter Diesel.

Der BMW Vierzylinder-Dieselmotor überzeugt dank der beiden Ausgleichswellen durch seine vorbildliche Laufruhe und den hohen Schwingungskomfort.

Unabhängig davon, ob das neue Modell offen oder geschlossen gefahren wird, tritt das Diesel-Verbrennungsgeräusch so weit in den Hintergrund, dass in weiten Fahrbereichen der akustische Eindruck eines Benzinantriebs entsteht. Deshalb ist das Diesel-Cabrio wie geschaffen dazu, mit offenem Verdeck die Vorzüge des elastischen Triebwerks zu genießen, das zu keiner Zeit die früher dem Diesel anhaftende unangenehme Akustik an den Tag legt. Zum Teil überdecken sogar beim Kaltstart Umweltgeräusche das Verbrennungsgeräusch des kultivierten Selbstzünders.


Darf es etwas mehr sein?

Das sehr umfangreich ausgestattete 3er Cabrio lässt sich durch eine Vielzahl attraktiver Sonderausstattungen dem individuellen Geschmack anpassen. Das neue Diesel-Cabrio wird mit den beiden Editionen „Exclusive“ und „Sport“ angeboten, die dem Kunden attraktive Ausstattungspakete bieten. Die Editionen enthalten unter anderem 17 Zoll-Leichtmetallräder, ausgewählte Metallic-Lackierungen und Polster sowie spezielle Anbauteile wie Chromumfänge und Interieurblenden. Marktspezifisch werden die Editionen durch zusätzliche Ausstattungsumfänge erweitert. Auf dem deutschen Markt beinhaltet die auch preislich interessante Edition „Exclusive“ zum Beispiel das adaptive Kurvenlicht, ein Multifunktionslenkrad, Xenonlicht, Sitzheizung und einen Regensensor.


Wandel im Pkw-Markt.

Dass der moderne Dieselmotor auch in Fahrzeugsegmenten erfolgreich sein kann, die in der Vergangenheit nur von Benzinmotoren besetzt wurden, haben die beiden erfolgreichen BMW Coupés 320Cd und 330Cd bewiesen. Da die Nachfrage nach dynamischen und gleichzeitig betont wirtschaftlichen Fahrzeugen in jüngster Vergangenheit auch bei den Cabriolets zunimmt, wird BMW rechtzeitig zum Beginn der neuen Open-Air-Saison im Frühjahr 2005 das 320Cd Cabrio in die Märkte einführen.

Mit dem BMW 320Cd Cabrio, das ausschließlich für die europäischen Märkte konzipiert ist, konzentriert sich BMW auf das volumenstärkste Segment für Diesel-Cabrios. Hauptabsatzmärkte werden neben den klassischen Cabrio-Ländern wie Deutschland und Großbritannien auch die westeuropäischen Märkte mit hohem Dieselanteil wie zum Beispiel Frankreich, Italien, Belgien und Spanien sein.
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Alt 20.09.2004, 12:33     #9
Albert   Albert ist offline
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8. Der BMW Z4 Roadster zum Modelljahr 2005.

Pole Position für den BMW Z4: Der offene, sportliche Zweisitzer von BMW hat sich seit seinem Start im Oktober 2002 dauerhaft an die Spitze gesetzt. Mit über 19 000 verkauften Einheiten per Mai ist er auch im Jahr 2004 wieder der weltweit erfolgreichste Roadster in seinem Segment. Das ist umso bemerkenswerter als er ausschließlich mit exklusiven Sechszylinder-Triebwerken angeboten wird. Design, Sportwagen-Fahrleistungen, Hightech-Ausstattung und intelligente Lösungen für den Alltag machen den Z4 zum Vorbild eines Roadsters für das 21. Jahrhundert. Zum Modelljahr 2005 wurde der Innenraum weiter akzentuiert mit dem Ziel, die puristische Performance des Z4 als echtem Roadster noch stärker zu betonen. Ein im Mai dieses Jahres durchgeführter Euro-NCAP-Crashtest zeigte zudem: Der BMW Z4 ist der sicherste Vertreter seiner Klasse – der offene Roadster hat die niedrigsten je bei einem Fahrzeug aus dem Roadstersegment im Euro-NCAP-Test gemessenen Insassenbelastungswerte.


Z4 Update für das Modelljahr 2005: akzentuierte Puristik im Innenraum, Feintuning bei der Kommunikation.

Für das Modelljahr 2005 akzentuiert BMW die Farbwelten im Z4 Innenraum durch metallartige Oberflächen in hochwertiger Anmutung an den Überrollbügeln hinter den Sitzen (Z4 3.0i), am Lichtschaltzentrum, Radio, mittleren Lüftungsgrill sowie an den Blenden von Mittelkonsole und Türen. Cockpit und Armaturenträger wirken dadurch noch homogener, das roadstertypische, puristische Innenraum-Design des Z4 kommt noch besser zur Geltung. Auf Wunsch kann der Z4 ab sofort auch mit helleren Holz-Interieurleisten vom Typ „Pappel“ geordert werden. Das mechanische Verdeck wird – wie schon bisher bei der vollautomatischen Variante – mit Innenhimmel ausgestattet. Vor allem auf Autobahnetappen erleichtert das die Kommunikation, ohne dass dabei auf Roadster-Feeling und Roadster-Sound verzichtet werden muss.

Für guten Sound im Z4 sorgen auch die jetzt noch satter schließenden Türen. Der CD-Player ist ab sofort MP3-fähig, so dass CDs mit MP3-Files abgespielt werden können. Neu ist auch die Sonderausstattung „Telefon business“ mit Bluetooth-Schnittstelle für Mobiltelefone und Telematikdienst BMW Assist.


BMW Roadster Z4 gewinnt Euro-NCAP-Best-In-Class-Award für Insassenschutz: Insassenbelastung sogar niedriger als bei Fahrzeugen mit festem Dach.

Der BMW für Sonnenanbeter stellt alle in den Schatten: Beim Euro-NCAP-Test im Mai 2004 erzielte der BMW Roadster Z4 die besten jemals an den Dummies gemessenen Werte im Segment Roadster. Der offene, sportliche Zweisitzer schützt damit seine Insassen besser als alle Fahrzeuge, die bisher in diesem Segment im Euro-NCAP-Test gecrasht wurden. Obwohl der Z4 ohne feste Dachkonstruktion auskommen muss, ist im Fall eines Unfalles die Insassenbelastung sogar geringer als in den meisten heutigen Fahrzeugen mit festem Dach.

Schrittmacher beim Thema Sicherheit ist der BMW Z4 auch in vielen anderen Bereichen. So wird der offene, sportliche Zweisitzer ausschließlich mit RunFlat-Bereifung ausgerüstet. Durch die stabilen Flanken bieten die Reifen bei einem plötzlichen Reifenschaden deutlich besser beherrschbare Fahrzeugreaktionen und erlauben außerdem selbst nach einem vollständigen Druckverlust das Weiterfahren über eine Strecke von bis zu 150 km. Weil 80 Prozent aller Reifenpannen ein schleichender Druckverlust vorausgeht, wird serienmäßig auch eine Reifenpannenanzeige verbaut. Bei Druckabfall in einem Reifen warnt sie rechtzeitig, noch bevor es zu einer Schädigung kommt. Serienmäßig eingesetzt wird im Z4 auch die BMW Innovation „zweistufiges Bremslicht“: Bei einer Notbremsung werden zusätzliche Leuchtdioden im Bremslicht aktiviert, die Warnwirkung für nachfolgende Fahrzeuge wird dadurch deutlich erhöht.


Erfolg der BMW Premium-Konzeption auch beim Z4 Roadster: aufregende Form, Reihensechszylinder-Triebwerke, Hightech-Ausstattung.

BMW hat mit dem Z4 das klassische Roadster-Konzept erfolgreich für den modernen Lebensstil interpretiert. Mit einer ausgewogenen Performance selektiver, klar fokussierter Talente überzeugt der Z4 die Freunde des offenen, sportlichen und exklusiven Fahrvergnügens rund um den Globus.

Das Spiel konvexer und konkaver Flächen und gekonnt gesetzte Linien lassen den Z4 schon auf den ersten Blick markant, aufregend und hochwertig wirken – ein Automobil für Kenner, das weder Besitzer noch Beobachter kalt lässt. Die exklusive Reihensechszylinder-Motorisierung garantiert reinrassige Sportwagen-Fahrleistungen: Der Z4 3.0i etwa beschleunigt in 5,9 Sekunden auf 100 km/h, bei 250 km/h wird elektronisch abgeregelt. Serienmäßige Lederausstattung und automatische Verdeckbetätigung (Z4 3.0i),

Sonderausstattungen wie Bi-Xenon-Licht, Navigationssystem mit ausklappbarem Farbdisplay und eine 430 Watt-HiFi-Anlage – der BMW Z4 vereint das pure, offene Fahrerlebnis mit gehobener, zeitgemäßer Lebensart auf ganz besondere Weise.


Der BMW Z4: Roadster mit eingebautem Fernweh.

Roadster fahren ist, wie etwa auch Motorrad fahren, Fortbewegung mit hoher Passion und Identifikation. Deswegen ist der Z4 auch sehr konsequent auf jene Menschen abgestimmt, für die Roadster fahren eine echte Gefühlsangelegenheit ist: Unter freiem Himmel mit einem sportlichen Fahrzeug in der Abendsonne die Küstenstraße entlang zu cruisen oder den Umweg über die Berge und eine kurvige Passstraße zu nehmen – das sind intensive sinnliche Erlebnisse. Ein BMW Roadster muss raus, Fernweh ist auch im Z4 in der Serienausstattung enthalten.

Freude am Fahren. Roadster haben bei BMW nicht nur Tradition, vielmehr bildet der Roadster eine der starken sportlichen Wurzeln des Unternehmens: Der zweisitzige, offene 328 beherrschte Ende der 30er-Jahre die Herzen und die Rennstrecken. Seinen überlegenen Speed (Rennversion 220 km/h!) holte er sich übrigens aus einem 2,0 l-Reihensechszylinder-Motor, einem Antrieb, der BMW bis heute auszeichnet und exklusiv auch den Z4 bewegt. Aber auch alle anderen BMW Roadster wurden zu Ikonen ihrer Zeit: der 507 von 1955, der Technologieträger Z1 mit versenkbaren Türen (1987), der Z3 (1995) und zuletzt der Supersportwagen Z8 (2000).


BMW Z4: der Premium-Roadster für das 21. Jahrhundert.

Neben betont sportlichen Fahrleistungen und grenzenloser Offenheit zu Himmel und Sternen ist ein Roadster auch formal klar charakterisiert: lange Motorhaube, die beiden Sitzplätze deutlich hinter der Fahrzeugmitte und ein kurzes, knackiges Heck.

Klassischer Purismus, markante Proportionen, betonte Sportlichkeit, herausragende Talente. Ein ausgewogenes Gesamtkonzept auf Premium-Niveau, wie es alle BMW auszeichnet, erfordert aber noch mehr. Der BMW Z4 glänzt daher mit einem absolut eigenständigen und hochwertigen Design, er wird exklusiv von Reihensechszylinder-Motoren angetrieben und er ist für die Insassen eines der sichersten Automobile am Markt.

Der Z4 ist mit allen BMW Hightech-Features verfügbar, so mit zweistufig schaltbarer Gaspedal-Kennlinie und Lenkunterstützung, Telematikdiensten, Navigationssystem u.a.m. Mit Sonderausstattungen, mehreren Ausstattungslinien und BMW Individual Angeboten zeigt er eine Vielfalt, die den individuellen Lebensstil des Besitzers perfekt zum Ausdruck zu bringen vermag. Mit dem Z4 führt BMW das Konzept des klassischen Roadsters erfolgreich in die Zukunft.


Unerreichtes Feeling, knackiges Heck, Kofferraum für Zwei: ein echter Roadster hat ein Stoffverdeck.

Das Stoffverdeck trägt wesentlich zum sinnlichen Erlebnis des Z4 Fahrens bei: Motor und Umwelt sind deutlich wahrnehmbar, Roadster-Fahrer wollen sogar bei geschlossenem Dach offen sein für das, was um sie herum geschieht. Ein Stoffverdeck ist aber auch die klassische Form, das Cockpit eines Roadsters und seine Insassen vor Regen und Kälte zu schützen. Und wenn dann die Regentropfen auf das Stoffdach klopfen, dann vermittelt das den Roadster-Fans ein ganz besonderes Gefühl der Geborgenheit.

BMW Techniker wiederum lieben das Stoffverdeck aufgrund des geringen Gewichts. Der Z4 hat dadurch klare fahrdynamische Vorteile, die gerade für ein besonders agiles Automobil wichtig sind. Das trotz Glasheckscheibe kompakte Volumen des Verdecks macht den Kofferraum auch dann uneingeschränkt zugänglich, wenn der Z4 offen gefahren wird (240 l Kofferraumvolumen, 260 l bei geschlossenem Verdeck und eingeklapptem Verdeckkasten). Zur kompakten Form des Verdecks trägt auch die Z-Faltung bei: Beim Öffnen senkt sich der vordere Teil des Verdecks als Abdeckung auf das gefaltete Stoffdach im Verdeckkasten. Zudem gibt erst ein auf möglichst engem Raum gefaltetes Verdeck den Designern die Möglichkeit, ein wirklich knackiges Roadster-Heck zu gestalten.


Hingucker Z4 Design: Dynamik, die bewegt – spannendes Spiel der Flächen und Linien.

Schon im Stand, auf den ersten Blick, eröffnet der Wechsel von konvexen und konkaven Flächen immer neue Blickwinkel auf den Z4. Ganz gleich aus welchem Blickwinkel man das Fahrzeug betrachtet : Die durch den unterschiedlichen Lichteinfall abwechselnd hellen und dunklen Karosserieteile erzeugen eine ungewöhnliche Dynamik.


Sportlichkeit, fein abgestimmt: Reihensechszylinder, sequentiell schaltbares Getriebe, schaltbare Gaspedalkennlinie.

Der Z4 wird exklusiv von BMW typischen Reihensechszylinder-Motoren angetrieben. Zusammen mit dem niedrigen Gewicht (Z4 2.2i ab 1325 kg fahrfertig), den kompakten Abmessungen (der Z4 ist mit 4 091 mm Gesamtlänge klar der kürzeste BMW), einer idealen 50:50-Achslastverteilung und einem BMW typisch hochklassigen Fahrwerk ergibt das für den Z4 reinrassige Sportwagen-Performance. Die Messwerte geben das jedoch nur unzureichend wieder: Bereits in der Basisversion 2.2i leistet der Z4 125 kW/170 PS, beschleunigt in 7,7 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h. Die Daten für den 2.5i lauten: 141 kW/ 192 PS, 7,0 Sekunden auf 100 km/h und 235 km/h Vmax. In der Top-Version 3.0i bringt es der Z4 auf 170 kW/231 PS, er beschleunigt in 5,9 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt. Feinste BMW Motorentechnik, u. a. mit Doppel-VANOS (variable Nockenwellensteuerung bei Ein- und Auslassventilen) sorgt für niederen Verbrauch (2.2i 8,8 l/100 km, 2.5i 8,9 l/100 km, 3.0i 9,1 l/100 km) und niedrige Emissionen (alle Z4 Modelle erfüllen die EU4-Abgasnorm).

Die beachtliche sportliche Performance des Z4 lässt sich noch steigern – durch Betätigen der FDC-Taste (Fahr Dynamic Control) im Cockpit der Z4 Modelle 2.5i und 3.0i. Die FDC verändert fahrdynamische Parameter des Z4 für noch mehr Sportlichkeit: Die so aktivierte Gaspedalkennlinie bedeutet noch spontaneren Antritt, während die EPS (Electric Power Steering/ geschwindigkeitsabhängige Lenkkraftunterstützung) direkter arbeitet und noch mehr Feedback von der Straße gibt. Ist der Z4 mit Fünfgang-Automatikgetriebe (inkl. adaptive Getriebesteuerung und Steptronic) oder mit SMG (sequentielles manuelles Getriebe mit Schaltpaddles am Lenkrad wie in der Formel 1) ausgestattet, so werden bei Aktivieren der FDC zusätzlich die Gänge höher ausgedreht und noch schneller geschaltet. Auf Wunsch kann die sportliche Performance des Z4 zusätzlich noch mit einem M Sportfahrwerk unterstrichen werden.


Z4: Premium-Roadster mit hochwertiger Serien-Ausstattung.

Alle Z4 Modelle sind bereits ab Werk hochwertig ausgestattet: Sportsitze und Sportlenkrad, ABS, CBC (Cornering Brake Control/Kurvenbremsregelung), DSC (Dynamische Stabilitäts Control/Fahrstabilitätsregelung), DBC (Dynamic Brake Control/Notbremshilfe), Zentralverriegelung mit Fernbedienung und elektromotorischer Heckklappen-Entriegelung, Radio mit CD-Player sind nur einige Highlights der Z4 Serienausstattung.

Das Spitzenmodell Z4 3.0i erfreut den Besitzer zusätzlich u. a. mit einer automatischen Verdeckbetätigung, die sich auch per Fernbedienung lässig aktivieren lässt, Lederpolsterung, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Sechsgang-Schaltgetriebe und 17 Zoll-Rädern.


Reisen im Roadster: Open Air der feinen Art. Der Z4 – die persönliche Lebensart für unterwegs.

Der Z4 ist als Roadster ein typisches Automobil für kleine und große Reisen: abends raus aus der Stadt und hinaus aufs Land, ein Wochenende im Süden – und im Urlaub neue Länder und Menschen sehr unmittelbar erfahren. Immer sind die Menschen im Roadster Teil des Lebens auf den Straßen und Plätzen ringsum. Offenheit erlaubt direkte Kontaktaufnahme – mehr sehen und besser gesehen werden, mehr hören, riechen und spüren: Im Z4 werden alle Sinne intensiv angesprochen.

Der BMW Z4 bietet für auch ausreichend Platz für alle Gelegenheiten: Zwei Personen können zumindest zwei Wochen verreisen, 240 Liter Kofferraum stehen bei offenem Verdeck zur Verfügung und sind dabei auch gut zugänglich. Bei geschlossenem Verdeck (260 l Kofferraumvolumen) können sogar die Golfbags für beide Insassen perfekt untergebracht werden.

Als angenehmer Begleiter auf längerer Reise erweist sich ein Navigationssystem. Für den BMW Z4 stehen zwei Ausführungen zur Wahl, die Professional-Variante verwöhnt mit einem ausklappbaren 16:9-Farbdisplay, auf Wunsch auch mit digitaler TV-Funktion. Audio-Fans unterstreichen ihre aktuelle Stimmung gerne mit der passenden Musik. Ob Klassik, Jazz oder Pop – zusätzlich zum serienmäßigen Radio mit CD-Player stehen im BMW Z4 auf Wunsch zwei weitere Audio-Systeme zur Wahl, ein 430 Watt-Lautsprechsystem und ein Sechsfach-CD-Wechsler.

Perfekt zum Cruisen sind Automatikgetriebe. Die drei Reihensechszylinder-Triebwerke des Z4 bieten genug Power auch bei niedrigen Drehzahlen, so dass man zur Abwechslung auch einmal betont relaxed durch die Landschaft gleiten kann. Die ideale Ergänzung: Geschwindigkeitsregelung. Wer das Fünfgang-Automatikgetriebe als Sonderausstattung wählt, muss aber im BMW Z4 nicht auf Schalten verzichten: Die integrierte Steptronic bietet manuelles Schaltvergnügen ohne Ende.

Seine Leistungsentfaltung, die 50:50-Gewichtsverteilung und die elektronischen Systeme im Fahrwerksbereich machen den BMW Z4 auch als Ganzjahres-Fahrzeug interessant. Auf Wunsch sorgen Klimaanlage oder Klimaautomatik nicht nur in der heißen Jahreszeit für ideales Klima im Cockpit, auch bei feuchtem und kaltem Wetter sind sie unverzichtbare Komfort-Features. Um das Verdeck im Winter – etwa vor Tausalz – zu schützen und für besonders heimelige Atmosphäre im Z4 zu sorgen, ist ein Hardtop in allen Außenfarben verfügbar. Schutzhülle und Lagergestell (bzw. Aufhängung für die Garagendecke) sind als BMW Zubehör lieferbar. Auch ein Universallift für das Hardtop und ein Transportwagen gehören dazu.
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Alt 20.09.2004, 12:37     #10
Albert   Albert ist offline
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9. Der neue BMW X3 2.0d: attraktiver Einstieg in die BMW X Familie.

Der neue BMW X3, das erste Sports Activity Vehicle (SAV) der Mittelklasse, erhält ab September 2004 eine neue Einstiegsmotorisierung: Mit dem X3 2.0d bietet BMW erstmals eine Vierzylinder-Motorisierung in seinen geländetauglichen Fahrzeugen an und spricht damit einen noch größeren Kundenkreis mit dem besonderen Fahrerlebnis der SAVs an. Der direkt einspritzende 2,0 Liter-Common-Rail-Diesel der neuesten Generation leistet im X3 110 kW/150 PS bei 4 000 min–1 und sorgt mit 330 Nm Drehmoment für dynamisches Fahrvergnügen. Dass sich Agilität und Wirtschaftlichkeit bei Allradfahrzeugen nicht ausschließen, zeigen die Verbrauchswerte des neuen Modells: Der X3 2.0d begnügt sich 7,2 Litern Dieselkraftstoff pro 100 km nach dem Europäischen Fahrzyklus NEFZ.

Der überarbeitete Reihenvierzylinder im neuen BMW X3 2.0d überzeugt mit einer für Dieselmotoren beeindruckend hohen Elastizität. Die neueste Generation der Common-Rail-Technologie mit Einspritzdrücken von bis zu 1600 bar sorgt dafür, dass das hohe maximale Drehmoment von 330 Nm bereits bei 2 000 min–1 zur Verfügung steht. Damit kann auch der X3 2.0d die besonderen Vorteile des neuen BMW Allradsystems xDrive eindrucksvoll in erlebbare Fahrdynamik umsetzen. Die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung verteilt die Antriebskraft in Sekundenbruchteilen zwischen den beiden Achsen und sorgt damit nicht nur für hervorragende Traktion, sondern durch ihre Reaktionsschnelligkeit auch für ein zuvor unerreichtes Maß an Allrad-Agilität.


Harmonisch vereint: Fahrdynamik, Agilität und Wirtschaftlichkeit.

Auch in der reinen Längsdynamik zeigt der X3 2.0d beachtliche Leistungsdaten: Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert er in 10,2 Sekunden, den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang in nur 8,3 Sekunden. Dies und die Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h zeigen, dass der neue X3 2.0d der Familie der BMW Sports Activity Vehicles alle Ehre macht. Und das Schöne dabei: Durch die wirtschaftliche Antriebstechnik reicht eine Tankfüllung für 875 km nach dem EU-Verbrauchszyklus.


Sechsgang-Getriebe serienmäßig.

Der effiziente Umgang mit dem Kraftstoff bei gleichzeitig exzellenten Fahrleistungen ist auch ein Verdienst des optimal mit diesem Zweiliter-Motor harmonierenden serienmäßigen Sechsgang-Handschaltgetriebes. Der erste Gang ist auf Zugkraft ausgelegt, was die Beschleunigung aus dem Stand und – in dieser Fahrzeugklasse besonders wichtig – souveränes Anfahren an Steigungen oder mit Anhänger ermöglicht. Mit den fünf weiteren Gängen – im Sechsten wird die Höchstgeschwindigkeit erreicht – steht stets der zu Geschwindigkeit und Drehzahl exakt passende Gang zur Verfügung. So kann der Fahrer des X3 2.0d in jeder Situation ein hohes Drehmoment abrufen und optimal beschleunigen. Ebenso ist der X3 aber auch bequem mit wenig Schalten zu fahren, ohne dabei zu viel an Agilität zu verlieren. BMW typisch lässt sich das Sechsgang-Getriebe mit seinen kurzen, präzisen Schaltwegen sehr leichtgängig und komfortabel bedienen, was den dynamischen Charakter des Sports Activity Vehicles unterstreicht.

Der X3 2.0d ist serienmäßig mit All-Season-Bereifung der Dimension 235/55 auf 17 Zoll-Leichtmetallfelgen in neuem Design ausgestattet. Wie alle BMW X3 verfügt er selbstverständlich ab Werk über das intelligente Allradsystem xDrive mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung. Außerdem serienmäßig sind das Fahrstabilitätssystem DSC, die Bremsassistenzsysteme DBC (Dynamic Brake Control) und CBC (Cornering Brake Control) sowie das zweistufige Bremslicht für erhöhte Sicherheit. Und wie alle BMW Sports Activity Vehicles bietet auch der X3 2.0d die einzigartige Anhängerstabilitätskontrolle, die gefährliches Pendeln von Anhängern automatisch erkennt und korrigierend eingreift. Für Sicherheit und Komfort im Gelände sorgt die ebenfalls serienmäßige Hill Descent Control (HDC), die automatisch Geschwindigkeit und Bremseneingriff bei steilen Bergabfahrten regelt.


Neue Features für alle X3.

Ab September werden mit der Einführung des X3 2.0d weitere neue Features für Komfort, Kommunikation, Unterhaltung und Sicherheit in allen X3 angeboten. So wird das BMW Audiosystem Business auch CDs mit MP3-Files abspielen können und die beliebte Bluetooth-Handy-Vorbereitung alle Funktionen des BMW Assist Fahrerassistenzsystems unterstützen. Die für das Navigationssystem Professional erhältliche TV-Funktion kann neben analogen auch digitale Fernsehsignale empfangen. Und ein Kindersitz nach ISOFIX-Norm lässt sich nun auch auf dem Beifahrersitz – bei dann deaktivierbarer Airbagfunktion – anbringen.
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