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Alt 21.01.2010, 06:14     #41
Mich_Hert   Mich_Hert ist offline
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BMW, E39, 528i Touring, Piaggio X8 125er

LU-*******
Wenn ich die ganzen Post`s so lese, liegt das Burn-Out und die Depression recht eng beisammen.

Allerdings muss ich sagen, wenn jemand solch ein eigentlich sensibles Thema in einem Forum einbringt, sollten die Alarmglocken angehen.

Ich möchte mich hier youngdriver und offline mit meiner Meinung anschliessen, und würde Dir auch raten, einen sehr guten Freund mit ins Boot zu nehmen, dem Du mehr Infos über deine Arbeit geben kannst, und der eventuell dein Umfeld kennt.

Aus der Ferne dürfte es sehr schwer sein das ganze ohne Hintergrundwissen zu beurteilen.
__________________
Gruß Michael

You`ll never walk alone..
Freiheit für Copdland
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Alt 21.01.2010, 06:40     #42
Investor   Investor ist offline
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Registriert seit: 11/2003
Beiträge: 20.326
Zitat:
@Investor: ...Arbeitszeit geht seit ein paar Wochen "dank" bestimmter nicht näher beschreibbarer Zustände.


Ich umschreib mal mein Problem etwas:

Ich werde gefragt ob ich Job "Planung Fenster putzen" übernehmen würde, weil ich so gut planen und Schulungsanleitungen schreiben kann.

Ich sage zu und bin seither namentlich "Fensterputz-Leiter (=Leitung)".

Behalte aber mit dem größten Zeitaufwand von 95% meinen alten Job ebenso und werd ihn aufgrund Dauerkundenbetreuung nicht los, nennen wirs mal "Treppenputz-Leiter".

Dann stellt sich heraus, dass ich im neuen Job nicht nur die Sparte "Fenster" betreuen muss, sondern auch "Keller", "Speicher", und "Fliesen legen".

Davon hab ich aber keine Ahnung und bräuchte erst mal intensiv Selbstschulung von Kollegen aus der Abteilung "Fliesen legen", die interne Schulung gibt es aber nie. Nur danebenstehen und denen zugucken - da lernt man ja zu wenig. Das wird mir aber nur angeboten. Anstatt dass mein Chef und der Chef der Kollegen das untereinander klären, soll ich das von Kollege zu Kollege tun. Wie soll das gehen? Der hat ja sein Tagesgeschäft und kann sich nicht intensiv um mich kümmern. Ausserdem macht sein Chef nicht mal mit Excel eine Personalplanungstabelle wie ich in meiner Abteilung, somit weiss ich nie wann jemand seiner Truppe was macht, dass mich weiterbringen würde beim Mitmachen.

Anleitungen aus der Fachabteilung gibt es auch nicht, kann also weder mich durch Lesen schulen noch die Kunden, bzw. blamiere mich bei Terminen weil die merken "der kann ja schlechter Fliesen legen als wir OHNE Schulung".

Nun steht auf meiner Stirn anscheinend für alle gut sichtbar eintätowiert: "Genie in Sachen Fliesen legen, Keller, Speicher, Fensterputzen, Treppenputzen". Und jeder schiebt seinen Mist auf mich ab.

Gelernt habe ich aber nur "Treppenputzen", die anderen Sachen nie qualifiziert mitbekommen, so dass man Semi-Profis unter den Kunden noch was beibringen könnte...

Alles unklar jetzt, oder? Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.

So nun aber wieder Full-BTT zum Burnout...
Naja, das ist ja heute in jedem halbwegs qualifizierten Job so würde ich mal sagen. Umso mehr kommt es darauf an sich abgrenzen zu können. Habe das schon in einigen Firmen erlebt:
Der eine Teil der MA ist wie oben beschrieben und reisst sich den Ar*** auf, macht Zusatz-Jobs usw. - ideal für die Firma und Vorgesetzten, die Gruppe kann noch mehr Druck bekommen.
...und die andere: Denen man lieber nix gibt weil Sie es ohnehin versauen könnten; schlecht für die Firma und den rest, diese Leute gehen aber um halb 4 wenn Google wirklich nix mehr hergibt. Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.

Also, sicherlich ist die zuletzt genannte Gruppe nicht bestrebenswert, aber schaut mal wenn Ihr deutlich mehr macht ob es entsprechend honoriert wird oder der Chef sich "einen Ast lacht".
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Alt 21.01.2010, 07:11     #43
Andreas525   Andreas525 ist offline
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Ort: CH-83**
Beiträge: 4.039

Aktuelles Fahrzeug:
Skoda Superb 4x4

nüx
Zitat:
Am 19.01 hast Du um 01:03 einen Beitrag gepostet. Danach bist Du scheinbar ins Bett.
Dann ging es wie folgt weiter:

07:27 / 7:41 / 7:48 / 8:03 / 8:11 / 8:19 / 8:24 / 10:26 / 11:11 / 11:59 / 12:22 / 14:31 / 15:09 / 16:48 / 18:41 / 18:49 / 19:07 / 19:09 / 19:14 / 19:16 / 20:07 / 20:48 / 21:01 / 21:11 / 21:13 / 21:33 / 21:44 / 22:02 / 22:14 / 22:22 / 22:54
Uiiih. Und das ist ja nicht das einzige Forum, wo Du rumgeisterst. Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar. Als ich mal neben der Arbeit noch als freiwilliger Mod in einen Forum war, ich mir noch in der Firma noch andere Aufgaben aufgehalst habe, so dass ich bei einer 140% Stelle war (finanziell nicht schlecht) fühlte ich mich ähnlich wie Du. Nun schaue ich nur noch beiläufig in Foren, habe einen Teil der Arbeit abgegeben, auch auf Wunsch von meinen Chef, weil das war eine andere Kostenstelle und arbeite konzentriert durch, so dass ich mit 60-80% auskomme bei 100% Bezahlung. Allerdings habe ich ja keine Stundenzahl oder so. Muss nur meine Arbeit erledigen. Viele Überstunden bedeuten nicht unbedingt, ein besserer Arbeitnehmer zu sein. Meine Work-Life Balance stimmt, wieder, komme gegen 17 Uhr nach Hause und habe noch was vom Tag, arbeite selten am WE, da wir diese Aufgaben zum grössten Teil auf die Bauleiter verlagert haben. Sprich mit Deinen Chef, wie Du Dich fühlst, wenn er vernünftig ist, wird er Dir helfen, da Du wohl doch einiges leistest, ansonsten ist er es nicht Wert, sich weiter für Ihn den ***** aufzureissen.

Grüsse

Andreas

PS Und denk weniger über die "Zustände" zuhause nach, Du nagst ja nicht am Hungertuch
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Alt 21.01.2010, 08:10     #44
youngdriver   youngdriver ist offline
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Beiträge: 13.594
@CC
Schau dir mal das Buch an:
http://www.amazon.de/Minuten-Manager...4061393&sr=8-2

Youngdriver
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Alt 21.01.2010, 09:17     #45
playingpro   playingpro ist offline
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Ort: D-63456 Hanau
Beiträge: 1.428

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Audi A4 Avant , Mutter 125i Coupe,Freundin Cayenne Turbo 2016,Golf 7R HGP 3.6 Biturbo

MKK PY
Hallo C und alle anderen Jobgeplagten,

ich kann dich sehr gut verstehen und deine schleichende Veränderung gut nachvollziehen. Kurz zu mir: Ich arbeite seit 6 Jahren in meiner kleinen 10 Mann- Firma, ich arbeite dort wirklich als Allrounder, ich (muss) mich um sehr viel kümmern, da meine beiden Mitarbeiter im Büro nicht besonders (noch gelobt) motiviert sind, was vielleicht auch an deren Alter liegt (58 und 59). Es ist manachmal so schlimm, das kann sich keiner vorstellen, und nun das worauf ich rauswill: Wenn die Firma nicht mir wäre und wirklich gut laufen würde (zu 80% dank mir und einem sehr fähigen und motiviertem Werkstattleiter) würde ich DAS nicht machen!! Ich mache wirklich nie Urlaub, ich bin im Jahr 6 oder 7 Tage nicht in der Firma, ich bin oft am WE da und mache noch sauber usw.... ICH habe mir gesagt: Ich gebe richtig Gas bis 42 oder 43, dann sind auch zwei junge und motivierte Nachfolger der "alten Säcke" da, die auch ein bischen wie ich denken und die sich z.B. über eine schöne Prämie freuen, und nicht schon "satt" sind und alles egal ist!

Fazit: Es sind bei mir immer Phasen, so 2 Wochen, wo ich wirklich auf dem Zahnfleisch gehe, mich einfach sch... fühle, wenn wirklich viel los ist und ich mich viel ärgern muss...aber ich bin still und lasse es an keinem aus, ich gehe Laufen, Sport machen und immer gut Essen mit meiner Freundin, um es zu kompensieren!

Das war zu mir, damit du meine ähnliche Situation verstehst, nun zu dir:

Du regst dich auf, wenn eine Sache nicht so läuft...Problem bei dir ist, du kannst es nicht wirklich ändern, da es an deinen Kollegen liegt, wie du schreibst. Du nimmst dir die Sachen zu Herzen, die anderen wohl nicht so, aber das musst du akzeptieren, es gibt Leute die geben Gas und es gibt Leute "die machen ihre Arbeit"...und die änderst du auch nicht! Du wirst auch nicht aus deiner Haut rauskönnen, ich zumindest kann es nicht! Wäre es nicht eine Option für dich, dir einen neuen AG zu suchen? Vielleicht gibts dort mehr Chancen, dich wirklich einzubringen, ein Chef der es zu schätzen weis usw..! Selbständig ist auch eine Option, denn da weisst du wenigstens für wen du es machst, das ist (wie oben beschrieben) mein Hauptgrund es durchzustehen! Ob dir das ein Psychologe oder sonst jemand helfen kann...bei mir wäre es vergebene Mühe!

ICH denke du wirst die Sache nur durch eine Veränderung im Job lösen können, mein Fazit für dich.

Tschööö,

Armin
__________________
TMH GmbH - Spezialisten für Thermoelemente und Widerstandsthermometer Pt100 Pt1000

"Wer zuletzt HA-HA´t, HA-HA´t am besten"
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Alt 21.01.2010, 09:35     #46
michi_330d   michi_330d ist offline
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Registriert seit: 02/2004
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G31 M550d / Cooper S Cabrio

HD-xx xxx
Ich weis gar nicht, wo ich anfangen soll, vorab: Ich war wegen Burnout vor 3 Jahren für 8 Wochen in einer Klinik für Verhaltenstherapie .

Burnout ist keine anerkannte Krankheit im eigentlichen Sinn, sondern nur eine Bezeichnung der Ursache für eine oder mehrere psychische Störungen, bei mir waren es:

Depressionen
Agoraphobie (Angstzustände mit Panikattacken)

Vielleicht erst mal kurz zu meiner "Geschichte":

Ich bin im familieneigenen Unternehmen für den nationalen Vertrieb zuständig und entsprechend oft quer durch die Republik unterwegs. Vor 4 Jahren auf der A3 in der Nähe vom Kreuz Kaiserberg hatte ich plötzlich Herzrasen, Atemnot, Ohnmachtsgefühle und "Todesangst", Gefühle, die ich bis dahin nicht kannte. Gottseidank wohnt mein Vater (Anästhesist) in Mülheim/Ruhr, nur 10 Minuten von der Autobahn weg. Dort habe ich es dann hingeschafft und bin zusammen gebrochen. Körperlich war nach der Untersuchung alles OK, es sah nach Überarbeitung aus. Heute kenne ich dank der Klinik die körperlichen Vorgänge, grob geschildert hier bei Wiki.

Seit dem habe ich begonnen, in meinen Körper "reinzuhören" aus Angst, nochmals so ein Erlebnis zu haben. Jede Pulsbeschleunigung kam mir komisch vor, jedes Bedürfniss nach tief Luft holen hat mich verängstigt.

Ein halbes Jahr später, auf einer Tour zu Kunden am Bodensee, hatte ich in einem Supermarkt plötzlich das Gefühl ohnmächtig zu werden und habe mich gerade noch in mein Auto geschleppt. Danach langsam nach Hause gefahren und gleich mal wieder zum Kardiologen, der nichts feststellen konnte. Von diesem Zeitpunkt weg wurden die Ängste immer schlimmer, dies ging zum Schluss so weit, dass ich an Supermarktkassen Schweissausbrüche und Panikattacken bekam.

Auf Drängen meiner Familie habe ich dann einen Termin mit einem namhaften Psychologen an der Uni in Bonn gemacht, den ich persönlich kenne und zu dem ich Vertrauen habe. Dieser hat nach kurzer Schilderung direkt von Burnout gesprochen und mir empfohlen, gar nicht erst in ambulante Behandlung zu gehen, sondern direkt in die oben erwähnte Klinik.

Danach fing das Theater mit der PKV an, die einen direkten Klinikaufentalt ohne vorherige ambulante Behandlung nicht zahlen wollte. Nach 2 Vertrauensärzten und weiteren 4 Wochen warten hatte ich dann die Kostenübernahme zugesagt bekommen. In diesen 4 Wochen habe ich mich krank schreiben lassen und bin zu Hause geblieben, habe soziale Kontakte vernachlässigt und mich weitestgehend zurückgezogen. Das war dann der Anfang der Depression. (Ich war übrigends täglich im Forum aktiv, damals besonders zum Thema POI's im MK4...)

Die Zeit in der Klinik war für mich genial. Ich habe dort so viel über mich und meine Gedanken gelernt, dass mir heute klar ist, was man mit Gedanken alles anrichten kann. Um die Therapie jetzt im Einzelnen zu erklären fehlt mir leider gerade die Zeit, stehe aber gerne für ein persönliches Telefonat zur Verfügung, Nummer per PN)

Um jetzt die Brück zu Dir CC zu schlagen: Aus Deinen Texten lese ich so Gedanken wie: Das schaffe ich nicht mehr, mir ist alles zu viel. Du beschäftigst Dich sehr stark mit Dir und aus meiner Sicht könnten dies schon erste Anzeichen sein. Daher mein gutgemeinter Rat: Suche das Gespräch mit einem Fachmann. Achte auf der Suche darauf, dass Du einen Psychotherapeuten findest, der sich auf "cognitive Verhaltenstherapie" spzialisiert hat. Je eher Du Hilfe bekommst, je einfacher wird es für Dich.

Ich bin jetzt seit 3 Jahren wieder mit Freude im gleichen Aufgabengebiet und habe gelernt, anderen gegenüber Grenzen zu ziehen (aus meiner Sicht ebenfalls ein Problem von Dir, zumindest lese ich dies zwischen den Zeilen).

Aber wie gesagt, mehr gerne am Telefon resp. fragt hier und ich versuche zu antworten.

Herzliche Grüsse, Michi
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Alt 21.01.2010, 11:55     #47
mww   mww ist offline
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Hab jetzt nicht alles gelesen, zu viel Stress Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.

Die Frage ist immer, was ist Symptom, was ist Ursache. Burn Out ist ja zu viel Stress. Depressionen die Folge von zu viel Stress, also zu viele psychisch oder physisch belastende Gegebenheiten.

Was ich im Forum schon gepostet hab.
Im Familien und Freundeskreis bin ich ausgeglichen und es braucht extrem viel, bis ich mal ungemütlich werde.
Ansonsten reagiere ich auf nichts mit nichts, auf Freundlichkeit mit Freundlichkeit und ja, früher extrem, bei fremde Idioten, bei denen auch sonst kein Grund besteht, freundlich zu sein, extrem "aktivistisch". Als es dann vor 1-2 Monaten mit Herzstolpern etc. los ging, hab ich die Notbremse gezogen und ich habe meinen "Aktivismus" in entsprechenden Situationen anders ausgerichtet. Sie da, es ist alles wieder in Ordnung. Bei mir wäre es wohl nicht anders gegangen. Ich brauch für alles einen Grund. Der Grund war dann eben mein Körper. Die Herz-MM. waren zum Glück noch nicht entzündet.

herby war ja laut seinen Erzählungen auch ähnlich drauf.

CC: Überleg mal selber, ob bei bestimmten Situation, es wirklich notwendig ist, sämtliche Mechanismen auf max. Anschlag hochzufahren, oder ob es mit weniger oder anderer Ausrichtung auch funktioniert, bzw ob es überhaupt einen Grund gibt sich hochzufahren.

Z.B bei deiner Tochter: Wie alt ist sie jetzt 15, 16? Mal im Ernst, wir sind zwar auch nicht mehr die jüngsten, aber ich erinnere mich bestens an meine Jugen, zum grössten Teil bin ich noch immer so. Man hat zwar mehr Verantwortung übernommen, aber ich bin noch der gleiche "Vogel".
Meinst du echt, du änderst deine Tochter noch, dass sie weniger duscht?
Hey, überleg mal, hättest du dich geändert, mit 16??? Ja???????

Mein Vater hat auch immer rum gemosert, weniger lang zu duschen. Wobei wir auch nicht zu lange geduscht haben. Kein Geldmangel. Je mehr unnötig gemostert wurde, umso länger haben mein Bruder oder ich geduscht. Es wurde auch wegen anderen Sachen sinnlos gemotzt, also wir immer dagegen. Logisch, klar. So viel mal zur Eigen-Analyse. Wenn man dauernd dagegen halten muss, automatisieren sich eben bestimmte Verhaltensstrukturen.
So auch bei deiner Tochter. Die Frage ist immer, kannst du mit Verhältnismäßigkeit etwas ändern, oder zerstört es dich. Du kannst mit deinem Körper nicht die ganze Welt ändern. Oft geht es nicht anders, als sich damit zu arrangieren. Oder einfach mal nix sagen, wenn jemand in der Familie was sagt, dass man auch übergehen kann. Nobody is perfect, auch wir nicht.
Vor allem bei nahe stehenden Menschen ist oft die Pampigkeit absolut nicht notwendig.

Wobei bei fremden Idioten das schon mal nötig werden kann. Ich hab zwar gesagt, dass ich mich geändert habe, aber manchmal ist es trotzdem nötig. Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.
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Alt 21.01.2010, 20:47     #48
CityCobra   CityCobra ist offline
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RE-ZZ
Zitat:
Aber wenn Du so viel Arbeit hast, dann lass' doch mal Deinen Privatkram zu Hause.
Dann schaffst Du sowieso schon mal wesentlich mehr, außerdem musst Du Dich nicht jedes mal neu rein denken, wenn Du durch irgendwelche Foren abgelenkt bist.
Nicht das ein falscher Eindruck entsteht, ich poste hier nicht von der Firma aus, diese geistigen Ergüsse sind zu Hause in meiner Freizeit entstanden. Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.
Zitat:
Zu Hause vielleicht auch mal in Sachen Computer etwas kürzer treten, Deine Frau wird Dir dankbar sein.
Hier läuft nix weg, selbst wenn man mal ein paar Tage oder Wochen nicht oder wenig rein schaut.
Meine Frau liegt gerade mal max. einen halben Meter entfernt neben mir wenn ich im Treff bin.
Sie schaut TV und ich vertreibe mir die Zeit lieber in diversen Foren.
Es gibt aber noch andere Dinge die ich zusammen mit meiner Frau unternehme, teilweise gehört es aber nicht hier rein wegen FSK18+ Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.
Zitat:
Vielleicht auch eine Möglichkeit für Dich? Wechseln kann auch gut sein.
Bei Dir natürlich schwieriger. Mit Familie und Haus ist es natürlich auch ein hohes Risiko.
rund 22 Jahre im gleichen Betrieb beschäftigt, dass gibt man nicht so einfach auf.
Hinzu kommt das Risiko wegen dem Tilgen der Baufinanzierung etc.
Zitat:
Z.B bei deiner Tochter: Wie alt ist sie jetzt 15, 16? Mal im Ernst, wir sind zwar auch nicht mehr die jüngsten, aber ich erinnere mich bestens an meine Jugend, zum größten Teil bin ich noch immer so. Man hat zwar mehr Verantwortung übernommen, aber ich bin noch der gleiche "Vogel".
Meinst du echt, du änderst deine Tochter noch, dass sie weniger duscht?
Hey, überlege mal, hättest du dich geändert, mit 16??? Ja???????
Das liebe Töchterlein ist 19, also kann man schon etwas mehr Verstand erwarten, von mir hat sie das Verhalten nicht geerbt, zumindest nichts was Sparsamkeit betrifft. Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar. Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.
Es ist auch weniger das Privatleben was mir an die Substanz geht, auch wenn ich mich ab und zu über die Tochter oder das Schwiegermonster ärgern muss.

Was mir wesentlich mehr zu schaffen macht ist die schon fast Hilflosigkeit wie man die Aufgaben/Arbeiten in der Firma noch schaffen will, gerade in den Situationen wo manchmal vieles Zeitgleich anfällt.
Da wird z.B. ein Zeitlimit gesetzt bis zu welchen Zeitraum ein neues Projekt stehen muss, obwohl das aus meiner Sicht eigentlich unmöglich erscheint etc.

Auch das Telefonieren stört und nervt immer mehr.
Kaum hat man aufgelegt klingelt es erneut, oder während des Gesprächs "klopft" der nächste Anrufer an.
Da kann man schon mal eine enges Nervenkostüm bekommen.

Ich hatte es auch mal zur inneren Beruhigung und seelischen Ausgeglichenheit mit Johanniskraut Tabletten versucht, scheint aber nichts zu bringen außer für den Apotheker.
Yoga oder so ein Kram kommt wohl nicht für mich in Frage, da würde ich mir wohl etwas blöde vorkommen.

Evtl. ist es auch gerade der Winter und die dunkle Jahreszeit die mir noch zu schaffen macht, dass wirkt sich negativ auf meine Stimmung aus.
Ich kann es kaum erwarten bis der Frühling kommt, dann kann ich draußen in der Natur Ruhe und Kraft tanken im Garten, beim Fahrradfahren etc.
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Alt 21.01.2010, 21:03     #49
Zeropage   Zeropage ist offline
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KA-EE2121
Zitat:
Der eine Teil der MA ist wie oben beschrieben und reisst sich den Ar*** auf, macht Zusatz-Jobs usw. - ideal für die Firma und Vorgesetzten, die Gruppe kann noch mehr Druck bekommen.
...und die andere: Denen man lieber nix gibt weil Sie es ohnehin versauen könnten; schlecht für die Firma und den rest, diese Leute gehen aber um halb 4 wenn Google wirklich nix mehr hergibt. Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.

Also, sicherlich ist die zuletzt genannte Gruppe nicht bestrebenswert, aber schaut mal wenn Ihr deutlich mehr macht ob es entsprechend honoriert wird oder der Chef sich "einen Ast lacht".
Stimmt 1:1

Die, die unauffällig sind und stur von 7-16 arbeiten, haben keine Probs.

Andere wie ich machen das Maul auf wenn Arbeit zu verteilen ist und sagen meistens JA, und sind dann die Dummen wenns schiefgeht, stehen entsprechend öfters in der Schusslinie als die anderen. Manchmal wünsch ich mir einen echt normalen Job bei dem man meistens rechtzeitig heim kann. Würde auch fachfremd wechseln -oder in den Augen von "Machern" auch "absteigen"- hauptsache das soziale Umfeld passt einigermassen. Dann sind auch Überstunden kein Thema.

Mein Abt.leiter hat mir mal n Post-it gemalt mit der Aufschrift NEIN und mir an den TFT gehängt... Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar. Samstags in der Firma gewesen um Reise vorzubereiten -ohne Anstempeln- und der GF schnauzt erst mal los: "Sind Sie nur zum Kaffeesaufen da?". Na supi!
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Alt 21.01.2010, 21:17     #50
youngdriver   youngdriver ist offline
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  Benutzerbild von youngdriver
 
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 13.594
Zitat:
rund 22 Jahre im gleichen Betrieb beschäftigt, dass gibt man nicht so einfach auf.
.

Und damit schon längst überfällig für einen Jobwechsel!!! 22 Jahre hin oder her das dankt dir kein Mensch. Ich würde mich an deiner Stelle schleunigst nach einem neuen Job umschauen wenn dir dein aktueller keinen Spaß mehr macht.

@Zeropage
Auch an deiner Stelle würde ich mich nach einem neuen Job umschauen, wenn der GF und dein AL so drauf sind gibt es sicher bessere Alternativen z.b. in der Schweiz wie du schon sagtest.

Youngdriver
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Beruf, Burnout-Syndrom, Erschöpfung, Stress

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