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Alt 02.01.2013, 17:12     #1
mueckenburg   mueckenburg ist offline
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Fragen zu Notstromversorgung der Heizung

Letztens war bei uns für mehrere Stunden eine Phase des Stromnetzes für mehrere Stunden ausgefallen, so dass ca. ein Drittel der Geräte und Lampen im Haus ausfielen. Natürlich ausgerechnet auch noch die Gasheizung. Da die Außentemperatur gerade -9°C betrug, wurde mir doch etwas anders, und ich sah im Geiste quasi bereits die Rohre platzen.

Dies und die immer häufigeren Warnungen von Bekannten aus der Energiebranche, dass wir möglicherweise eines gar nicht mehr so fernen Tages einen mehrere Tage langen völligen Netzzusammenbruch erleben werden, brachte mich zu der Überlegung, eine einfache Notstromversorgung über einen kleinen Generator zu realisieren.

Ich habe mir das laienhaft so vorgestellt: Einfachen Generator kaufen, Heizung mit Verlängerungskabel im Notfall daran anschließen, fertig.

Mein Elektriker hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, als ich ihm das so erzählte und ihn bat, die derzeit fest angeschlossene Heizung mit einem Stecker zu versehen und eine Steckdose zu installieren. Er meinte, das wäre nicht zulässig. Und im übrigen würden die halbwegs bezahlbaren Generatoren ohnehin die Elektronik der Heizung zerstören. Er will mir nun eine Lösung ausarbeiten, aber ohne die Kosten schon zu kennen, hörte sich das schon nach "sehr sehr teuer" an.

Mich würden Eure Einschätzungen dazu interessieren. Habt Ihr eine Notstromversorgung und wie teuer war Eure Lösung? Wenn ich die Heizung doch an eine Steckdose hänge, was sind die rechtlichen Folgen? Übertreibt der Elektriker bei der Schädlichkeit des Generatorstroms für die Heizung?

Geändert von mueckenburg (02.01.2013 um 17:15 Uhr)
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Alt 02.01.2013, 17:18     #2
zinn2003   zinn2003 ist offline
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Weder im Wohnhaus noch auf Arbeit eine richtige Notstromversorgung.
Ich bin aber sicher das die Heizung ohne Probleme mit einem einfachen Aggregat funktioniert.
Aber, so schnell kühlt ein Wohnhaus nicht so aus, das die Heizung gefriert. Da hast du im Ernstfall reichlich Zeit das Wasser abzulassen.
Übrigens wird das Aggregat sicher nicht anspringen wenn du es dringend benötigst.
Achso wenn ne Phase fehlt, kann man problemlos die Heizung über eine andere Phase versorgen. Da reicht ein Schraubendreher und bissel 1,5er Draht.
__________________
Ich äußere hier im Forum generell meine Meinung.
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Alt 02.01.2013, 17:39     #3
mueckenburg   mueckenburg ist offline
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Zitat:
Zitat von zinn2003 Beitrag anzeigen
Ich bin aber sicher das die Heizung ohne Probleme mit einem einfachen Aggregat funktioniert.
A-ha!

Zitat:
Zitat von zinn2003 Beitrag anzeigen
Aber, so schnell kühlt ein Wohnhaus nicht so aus, das die Heizung gefriert. Da hast du im Ernstfall reichlich Zeit das Wasser abzulassen.
Geht das bei FBH auch problemlos? Will aber eigentlich ohnehin nicht frieren.

Zitat:
Zitat von zinn2003 Beitrag anzeigen
Übrigens wird das Aggregat sicher nicht anspringen wenn du es dringend benötigst.
So etwas dachte ich mir schon. Regelmäßiger Betrieb und Wartung wäre natürlich schon vorgesehen.

Zitat:
Zitat von zinn2003 Beitrag anzeigen
Achso wenn ne Phase fehlt, kann man problemlos die Heizung über eine andere Phase versorgen. Da reicht ein Schraubendreher und bissel 1,5er Draht.
Wenn ich wüsste, was genau ich machen soll, könnte ich es bestimmt... Der Phasenausfall war nur eine Erinnerung für etwas, was mir schon länger im Kopf herumgeistert. Der Notfall, der eigentlich abgedeckt sein soll, wäre ein längerer Ausfall von drei Phasen.
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Alt 02.01.2013, 17:46     #4
zinn2003   zinn2003 ist offline
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Beiträge: 21.468
Zitat:
Zitat von mueckenburg Beitrag anzeigen
Geht das bei FBH auch problemlos?
Wenn das notwendige Gefälle zur Ablassstelle fehlt, eher nicht.
http://www.haustechnikdialog.de/shkw...45/Frostschutz
Musst dir ne Pressluftflasche zum Ausblasen bereit stellen.

Zitat:
Zitat von mueckenburg Beitrag anzeigen
Will aber eigentlich ohnehin nicht frieren.
Geht mir auch so. Deshalb hab ich einen Kamin in der Hütte.
__________________
Ich äußere hier im Forum generell meine Meinung.
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Alt 02.01.2013, 17:58     #5
SirBecks   SirBecks ist offline
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Beiträge: 6.521

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Opel Astra J Sports Tourer & Opel Astra K Sports Tourer

OL
Ich würde auf jeden Fall dann an deinen Moppel eine 3er Steckdose anstecken und dort eine handelsübliche 60 Watt Glühbirne mit Stecker und Fassungen anschliessen. Das wird erstmal für eine Grundlast sorgen. Ne normale Wechselstrom (230V Pumpe) sollte immer mit einem Generator zu betreiben sein (die kleineren Modelle von Markenherstellern wie Grundfos oder Wilo haben meisst eh einen speziellen Stecker, den könnte man sich nachbestellen und eine Leitung mit Schuko Stecker anschliessen) und die Heizungssteuerung sollte eh auch ein Netzteil vorgeschaltet haben. Was zieht denn so eine moderne Therme? 200 Watt an Strom? Da könnte es ja auch ein 12V -> 230V Wechselrichter aus dem AutoCamping Bedarf tun.


Der Elektriker darf nicht so einfach eine Steckdose installieren, weil diese dann über einen FI Schutzschalter 30mA abgesichert sein müsste. Eher unproduktiv für eine Heizung (Angenommen Du hast nur einen FI und in deine Aussensteckdose kommt Wasser, dann geht die Heizung auch nicht mehr). Vielleicht wie bei dem Kollegen mit dem Herd hier im Treff einen eigenen FI für die Heizung setzen.


Ansonsten bitte den Elektriker so eine blaue 230V CEE Steckdose / Kupplung an die Heizung zu bauen

http://www.gps-haus.de/images/produc..._0_400x400.jpg
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Wie poste ich falsch? - Ein Leitfaden für Forenbesucher und solche die es werden wollen

Nachdem ich
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Alt 02.01.2013, 18:11     #6
Feuerwehr520i   Feuerwehr520i ist offline
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Registriert seit: 12/2001
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Beiträge: 45.387

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Opel Zafira

A-PS xxx
Eine Bastellösung geht natürlich immer. Ich hatte im Wohnwagen auch schon mal einen "Adapter" benutzt mit einem Stecker an jedem Ende. Bei einem eingeschränkten eingewiesenen Benutzerkreis (ich) in einem Inselsystem (Wohnwagen) vom Spannungswandler ins 230V-Bordnetz mach ich mir da wenig Sorgen. Dass da ein Elektriker die Hände über dem Kopf zusammenschlägt ist mir auch klar. Aber für DIE spezielle Anwendung in meinem Fall, warum nicht.


Bei dem was Du vorhast, sehe ich die Schwierigkeit schon mal darin, dass Du vorher schon mal das Haus von und nach aussen stromlos machen müsstest damit Du nicht die halbe Stadt mitversorgst. Die Hauptpanzersicherungen die das könnten sind ja dummerweise verplombt. Ähnlich einem ENS bei PV-Anlagen, das wäre aber wieder kontraprduktiv, schliesslich soll der Generator ja nicht abgeschaltet werden wenn von draussen kein Strom kommt. Andererseits ist das ja kein automatisches Notstromsystem was Du vorhast sondern ein manuelles, dann erledigt sich das mit dem ENS eh wieder von allein.

Sicherung für die Heizung raus und direkt am Klemmkasten der Heizung anklemmen, fertig. Allerdings würde ich nicht unbedingt einen 5k€-Heizkessel an ein 79€-Baumarkt-Gerät anschließen.

Und dann werfe ich mal die Frage ins Haus, wie lange denn Gas und Wasser kommen wenn der Strom komplett weg ist.
__________________
Meine wahrscheinliche Todesursache wird Sarkasmus zum falschen Zeitpunkt sein...

Geändert von Feuerwehr520i (02.01.2013 um 18:16 Uhr)
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Alt 02.01.2013, 18:22     #7
Zwilling   Zwilling ist offline
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Zitat:
Zitat von mueckenburg Beitrag anzeigen
Geht das bei FBH auch problemlos?
Kommt drauf an. Wenn Deine Raumregelventile stromlos geschlossen sind, wirds schwierig. Meine sind stromlos geöffnet.

Zitat:
Zitat von zinn2003 Beitrag anzeigen
Wenn das notwendige Gefälle zur Ablassstelle fehlt, eher nicht.
Gefälle ist nicht nötig. Es genügt, das Ablassventil zu öffnen. Falls Wasserreste in den Leitungen verbleiben, können diese sich beim Gefrieren innerhalb des Rohres ausbreiten, da ja auf jeden Fall genug Platz ist. Damit kommt es nicht zu platzenden Rohren.

Zitat:
Zitat von zinn2003 Beitrag anzeigen
Geht mir auch so. Deshalb hab ich einen Kamin in der Hütte.
Jep, ich auch. Ist auch das einzige, das zuverlässig hilft. Selbst wenn man seine eigene Gasheizung mit Notstrom am laufen hält, nützt das nix, wenn wegen eines flächendeckenden Stromausfalls der Versorger gar kein Gas mehr liefert. Ich könnte mir vorstellen, dass da automatisch alles dicht gemacht wird, wenn die - strombetriebenen - Überwachungsysteme beim Versorger nicht mehr funktionieren.

Gruss
Andreas
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Alt 02.01.2013, 18:51     #8
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Es dauert Tage bis ein Haus ausgekühlt ist. Außer den Komforteinbußen musst du überhaupt keine Angst wegen gefrierenden Leitungen haben.
Ich glaube kaum an Stromausfälle von mehreren Tagen. Aber immer gute Panicmache für höhere Strompreise....
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Alt 02.01.2013, 18:51     #9
herby   herby ist offline
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Beiträge: 20.916

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Rhein-Main
Zitat:
Zitat von zinn2003 Beitrag anzeigen
Achso wenn ne Phase fehlt, kann man problemlos die Heizung über eine andere Phase versorgen. Da reicht ein Schraubendreher und bissel 1,5er Draht.
Mit einem Wechselschalter kann man ganz einfach zwischen 2 Phasen umschalten, ist nur eine Schalterbewegung, wobei man dies sogar automatisch und ohne jegliches Zutun vonstatten gehen lassen kann, indem man ein Relais mit Wechselkontakt an die Heizung hängt.

Fällt das Relais mangels Spannung ab, so schaltet es einfach auf die angelegte andere Phase des Wechselkontaktes um und auch später wieder in die ursprüngliche Stellung zurück.

Ist man unterwegs läuft die Heizung deshalb auch nach Ausfall einer Phase problemlos weiter.

EDIT:
Sollte die Heizung ganz für sich alleine abgesichert sein, ist ja meistens der Fall, so kann man das Ganze auch direkt im Stromverteiler entsprechend verdrahten.

Geändert von herby (02.01.2013 um 19:00 Uhr)
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Alt 02.01.2013, 18:59     #10
kingu   kingu ist gerade online
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Beiträge: 480

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320d touring
als Alternative ;-)

nicht ganz günstig, aber eigener Strom, mit Speicherung und Heizung ist auch möglich ; und das Beste nicht nur sinnvoll wenn das Netz ausfällt :-)

http://www.mrt-wind.com/cms/DE/Home/2.php
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