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Alt 29.07.2007, 11:23     #1
tor   tor ist offline
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HA-TOR
PKV vs. GKV

Tag,

weil mir langweilig war hab ich gerade mal überlegt, ob ich nicht in eine PKV wechseln soll. Momentan scheint mir das doch günstiger, habe beim ersten Suchen Angebote zwischen 109 und 220 € gefund, je nach Leistungsspektrum.

Dann hab ich noch gelesen, dass der Arbeitnehmer 50% übernimmt, sind dass dan 50% von den o.g 220€???? Dann wärs ja viel günstiger.

Die Hauptfrage die sich mir aber stellt, ist so ein Wechsel auch langfristig sinnvoll? Wie verhält sich der Anstieg die Beiträge im Verhältnis PKV vs. GKV? Ist es zwingend so, dass PKV irgendwann teurer wird?

Ich bin 32, ledig und ohne Kinder


Gruß


tor
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Zitat:
Zitat von Martin Beitrag anzeigen
Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung
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Alt 29.07.2007, 12:14     #2
3.0CS   3.0CS ist offline
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1) Du bist das Musterbeispiel eines von der PKV gesuchten Kunden.
2) JA, Dein AG übernimmt von der Summe die Hälfte.
3) Du musst oberhalb einer gewissen Einkommensgrenze liegen um Dich privat versichern zu können
4) Da es in der PKV strikt nach "Schadenshöhe" geht werden die Beiträge zwangsläufig mit den Lebensjahren, vor allem dann so ab 50/60 MASSIV steigen; es gibt zwar Altersrückstellungen, aber das Ergebnis ist wohl nicht ausreichend.
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Greets
Gregor

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Alt 29.07.2007, 13:33     #3
Georg   Georg ist offline
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M-GH 3250
Wobei die PKV inzwischen ja dazu verdonnert wurden, einen Basistarif anzubieten der die gesetzlichen Leistungen enthält und auch nur max. so viel kostet.

Ich bin in der PKV seit ich 25 bin und hab den Schritt bisher nicht bereut.

Gerade wenn man über der sog. Beitragsbemessungsgrenze (aktuell AFAIK 3562,50€) ist und von der GKV als "Freiwillig versichert" geführt wird, also den Maximalsatz zahlt, und mal rechnet was da die (halbe - wegen AG-Anteil) Differenz ist, wird einem schwindlig.
Wenn man dann etwas clever ist und die Kohle die man nun übrig hat nicht verplempert, sondern zumindest teilweise anlegt, kann man da ein nettes Sümmchen ansparen.

Die Tarife der GKV liegen wohl so in dem Rahmen von 500,-€ wenn man über der Grenze ist und da ist die Differenz zu 220 knapp 300,- von denen man die Hälfte zur Verfügung hat.

Wichtig ist IMHO, sich bei einer der großen bekannten Gesellschaften mit gutem Ruf zu versichern und nicht auf den lezten Cent zu schauen.
Je billiger, desto restriktiver wird auch erstattet und man bleibt evtl. mal auf ner Teilrechnung sitzen weil die PKV anderer Auffassung ist wie der Arzt, was die Rechnung angeht.

Georg
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Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.
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Alt 29.07.2007, 15:30     #4
wsx221   wsx221 ist offline
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Servus,

Georg und Gregor haben schon die wesentlichsten Punkte angesprochen- erwähnenswert sind aber sicherlich auch eventuelle Vorerkrankungen: wirklich günstig sind die PKVs nur dann, wenn Du kerngesund bist und bisher auch keine schweren und / oder chronischen Erkrankungen hast. Die PKVs erfragen ziemlich akribisch Deinen Gesundheitszustand und eventuelle (Vor-) Erkrankungen führen schnell zu hohen "Risikozuschlägen" oder sogar zu Leistungsausschlüssen einzelne Krankheiten betreffend- bei der GKV gibts sowas nicht. Und Risikozuschläge fangen unter Umständen schon bei Dingen wie Heuschnupfen oder Bluthochdruck an.

Es bringt da übrigens auch nichts, beim Abschluß der Versicherung die eine oder andere Vorerkrankung zu "vergessen"- wenn sowas `rauskommt, kann die PKV den Versicherungsvertrag wegen der Falschangaben beim Gesundheitszustand wegen arglistiger Täuschung anfechten und man steht in so einem Fall plötzlich ohne Versicherungsschutz da und bleibt auf den Behandlungskosten sitzen Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar. .

Außerdem, Du schreibst zwar, daß Du ledig bist, aber für den Fall, daß Du eine spätere Heirat und Kinder nicht grundsätzlich ausschließt: in der GKV sind (zumindest momentan noch) die nicht arbeitende Ehefrau sowie Deine minderjährigen Kinder beitragsfrei mitversichert, in der PKV müsstest Du sowohl Deine (nicht berufstätige) Frau sowie Deine Kinder gesondert versichern und dementsprechende Beiträge bezahlen.

Hinzu kommt ein ziemlicher "Tarifdschungel" bei den PKV`s: man kann da ziemlich selbst bestimmen, in welchem Umfang man versichert sein möchte, was halt die Gefahr birgt, daß man aus Sparsamkeitsgründen oder wie auch immer bestimmte Leistungen nicht mitversichert, die halt dann im Krankheitsfall auch nicht bezahlt werden. Bei der GKV dagegen ist das Leistungsspektrum ziemlich einheitlich.

Du siehst- ein weites Feld, und die Entscheidung für oder gegen die PKV will gut überlegt sein, da die Konsequenzen u.U. weitreichend sind.

Ich selber war während meiner Ausbildung für die Dauer meiner Referendarzeit als "Beamter auf Widerruf" privat versichert- einerseits war man bei den Ärzten "Patient erster Klasse" und Wartezeiten für Behandlungs- oder Untersuchungstermine gab es praktisch nie, aber andererseits hatte ich immer wieder mal Ärger mit der PKV, weil sie Rechungen entweder verspätet erstattet oder Teile von Arztrechnungen gar nicht übernommen hat, weil die Ärzte nach Ansicht der Versicherung zu hohe Gebührensätze abgerechnet hatten. Nach Ende meines Referendariats war daher die PKV kein Thema mehr für mich: ich selber bin freiwillig GKV-versichert und habe eine private Zusatzversicherung für Krankenhausbehandlungen- die ich allerdings bis jetzt noch nie in Anspruch genommen habe.

Gruss,
Thomas
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Alt 30.07.2007, 09:11     #5
KaptnKirk   KaptnKirk ist offline
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M-xx-xxxx
Zitat:
Original von tor: Ich bin 32, ledig und ohne Kinder
So lange das so bleibt bist du in der PKV gut aufgehoben, abgesehen davon, daß du mit steigendem Alter wahrscheinlich mit steigenden Beiträgen rechnen werden mußt.

Sobald du heiratest ist auch noch alles in Ordnung weil deine Frau dann wahrscheinlich auch berufstätig und selbst versichert ist.
Nach dem ersten Kind können sich die Verhältnisse aber schnell sehr radikal ändern.
Eine Ehefrau die dann nicht mehr berufstätig ist und sich zu Hause um das Kind kümmert muß ja auch versichert sein. Wo? Natürlich dann auch in einer PKV mit einem eigenen Vertrag. Damit verdoppeln (mindestens, weil Frauen generell mehr zahlen) sich deine Kosten schon mal.
Für das Kind kommt auch noch ein Betrag dazu. Der ist anfangs recht klein, aber das ändert sich schnell ...
Dazu kommt dann auch noch daß du dann 3 Verträge zur Krankenversicherung hast und damit nicht nur 3 PKV- Prämien zahlst sondern auch 3 mal Pflegeversicherung.

Zum Vergleich: Bei der GKV bleibt dein Beitrag im Wesentlichen unverändert weil nicht berufstätige Ehepartner und Kinder im Rahmen der Familienversicherung beitragsfrei (gilt auch für die Pflegeversicherung) mitversichert sind.

Der Anteil, den dein Arbeitgeber zahlt richtet sich aber, egal was du für deine Familie zahlst, nach dem Beitrag für eine Familienversicherung bei der GKV.

Irgendwann wird dir vielleicht mal der Gedanke kommen, daß das dann alles viel zu teuer ist und du wieder gern zurückwechseln möchtest?
Vergiss den Gedanken. Er ist unrealistisch. Du hast keine Chance wieder zurückzuwechseln, es sei denn, dein Einkommen sinkt dauerhaft unter die Beitragsbemessungsgrenze (oder du wirst arbeitslos). Auch die Verträge deiner Familienmitglieder werden dann aufgelöst und du bist in einer GKV pflichtversichert (Familienversicherung). Sollten sich aber später deine Einkommensverhältnisse wieder verbessern mußt du in die PKV zurückwechseln und wirst wegen des des dann höheren Eintrittalters deutlich höher eingestuft.

Also denk darüber nach. Und berücksichtige dabei deine Lebens- und Familienplanung.

Gruß
KaptnKirk
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"Those who would give up essential Liberty to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin (1706-1790), Amerikanischer Staatsmann, Diplomat, Naturwissenschaftler und Schriftsteller
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Alt 30.07.2007, 18:04     #6
Investor   Investor ist offline
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Beiträge: 20.325
Hmm, einige Bekannte die sich diese Frage gestellt haben sind von der PKV wieder abgekommen.

Profis: Welchen Sinn macht diese hohe Beitragbemessungsgrenze eigentlich?
__________________
Zitat:
Zitat von Christian Beitrag anzeigen
Ich gebe Dir jetzt einen kurzen und ernst gemeinten Rat. Halte Dich mit dieser Art von "Ratschlägen" zukünftig zurück.
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Alt 30.07.2007, 18:12     #7
Der_Filmfreund   Der_Filmfreund ist offline
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D-RP 6954
Zitat:
Original geschrieben von Investor
Profis: Welchen Sinn macht diese hohe Beitragbemessungsgrenze eigentlich?
Vermutlich will man der Hauptmasse von gesetzlich versicherten Arbeitnehmern ein Wechseln unmöglich machen ?
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Alt 30.07.2007, 18:14     #8
Investor   Investor ist offline
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Beiträge: 20.325
Zitat:
Original geschrieben von Der_Filmfreund
Vermutlich will man der Hauptmasse von gesetzlich versicherten Arbeitnehmern ein Wechseln unmöglich machen ?
Okay, sowas dachte ich mir Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.
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Zitat:
Zitat von Christian Beitrag anzeigen
Ich gebe Dir jetzt einen kurzen und ernst gemeinten Rat. Halte Dich mit dieser Art von "Ratschlägen" zukünftig zurück.
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Alt 30.07.2007, 18:42     #9
tor   tor ist offline
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HA-TOR
Zitat:
Original geschrieben von Investor
Hmm, einige Bekannte die sich diese Frage gestellt haben sind von der PKV wieder abgekommen.
Hi,

so geht es mir momentan auch, ich hab noch mit ein paar gut verdienen Arbeitkollegen gesprochen die gewechselt haben aber auch nicht gerade beigeistert sind, da sie Frau und Kinder mitversichern mussten. Da ist der ursprüngliche Vorteil schnell dahin.

Da ich ja sowieso den Max GKV Beitrag zahle, kann es ja nicht mehr schlimmer kommen, auch wenn ich in den nächsten Jahren noch mehr verdiene.

Danke für die antworten, aber ich lasse es erst mal wie es ist und schau mal ob ich eine günstigere GKV finde als meine AOK Rheinland....


Gruß

tor
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Zitat:
Zitat von Martin Beitrag anzeigen
Deshalb wird man ja auch nirgends aus der Kneipe geschmissen. Wer dort andere Gäste aber dauerhaft und ständig nervt muss irl. mit paar aufs Maul rechnen. Hier geht das ja leider kaum aufgrund der Entfernung
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Alt 30.07.2007, 18:44     #10
wsx221   wsx221 ist offline
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E31 320d EDE Bj. 2014, E92 325 i Bj. 2008
Filmfreund hat recht- die GKV funktioniert nach dem Solidaritätsprinzip: jeder, ob arm oder reich, soll im Krankheitsfall die medizinisch notwendigen Leistungen erhalten, der Versicherungsbeitrag richtet sich aber nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Versicherten- das heißt, Gesunde und Leute mit hohem Einkommen finanzieren also die Behandlungskosten, die für Leute mit geringem Einkommen, Sozialfälle, chronisch kranke etc. erbracht werden müssen, mit ihrem hohen Krankenkassenbeitrag mit.

Das funktioniert halt nur, wenn genügend Gesunde mit hohem Einkommen hohe Krankenkassenbeiträge bezahlen, damit die (immer teurer werdenden) Leistungen für Arme und Kranke finanziert werden können.

Und angesichts leerer Kassen reformiert man das System nicht etwa grundlegend und senkt bspw. die Verwaltungskosten der Krankenkassen, sondern man wählt deen bequemeren Weg und setzt die Bemessungsgrenzen immer höher, damit das System nicht völlig zusammenbricht- auf Kosten der Leute mit hohem Einkommen, die so ein "krankes" System mitfinanzieren müssen, ohne daß sie für ihre hohen Beiträge halbwegs adäquate Leistungen erhalten... Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar.
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