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Alt 27.05.2018, 01:23     #1
x_-_m_a_n_   x_-_m_a_n_ ist offline
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Threadersteller
 
Registriert seit: 12/2009
Beiträge: 280
Immobilienfinanzierung

Hallo zusammen,

ohne wirklich Ahnung von dem Thema zu haben:
Aufgrund der aktuellen niedrigen Zinsen habe ich den Eindruck, dass Immobilen völlig überteuert gehandelt werden. Ich denke hier gibt es einige Leute aus der Branche deren Meinung ich gerne hören würde:
Lohnt sich bei den aktuellen Preisen noch eine Finanzierung einer Immobilie zur Eigennutzung unter Berücksichtigung der niedrigen Zinsen, oder wäre es vielleicht besser noch etwas abzuwarten und zu Sparen bis ggf. "die Immobilienblase" evtl. platzt.
Aktuelle Wohnkondition ist ein Haus mit Garten zu einer relativ günstigen Miete.
Wir sind mit der Wohnsituation eigentlich zufrieden und mir gefällt auch die Flexibilität, die ein Mietverhältnis im Gegensatz zu einer Finanzierung mit sich bringt. Anderseits: wenn ich so überlege was ich in den letzten 10 Jahren, trotz der relativ günstigen Miete, so gezahlt habe: Dafür hätte man mittlerweile schon eine Wohnung finanzieren können.

Mir ist als "Laie in dem Thema" auch folgendes in den Sinn gekommen, worüber ich auch gerne eine professionelle Beurteilung hören würde:
Die Idee hört sich nämlich irgendwie viel zu gut / einfach an. Wo wären die Haken? ;-)
Wäre es nicht vielleicht etwas schlauer anstatt gleich ein Haus zu finanzieren erst eine Wohnung zu finanzieren, welche schneller abgezahlt wäre. Diese dann weiter zu vermieten. Mit dem Mieterlös eine zweite Wohnung zu finanzieren usw. Bis letztendlich die Mieteinnahmen ausreichen würden ein ganzes Haus zu finanzieren.
Das hätte auch den Vorteil, dass man sich nicht gleich von Anfang an "groß verschuldet" und letzten Endes, wenn alles finanziert ist gute Nebeneinnahmen hätte. Ein Traum wäre ja, wenn man damit sogar etwas früher in Rente gehen könnte.

Geändert von x_-_m_a_n_ (27.05.2018 um 10:30 Uhr)
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Alt 27.05.2018, 09:49     #2
Cephalopod   Cephalopod ist offline
Senior Guru
 
 
Registriert seit: 05/2009
Beiträge: 5.504

Aktuelles Fahrzeug:
E61 520dA, VW Polo VI 1.0 TSI, Piaggio Vespa ET2
Tja, dann fang Mal an zu rechnen.
Was kostet eine Wohnung?
Was bringt die Miete?
Was kostet die Finanzierung?
Davon ziehst Du die ersten Renovierungskosten ab, sowie bei jedem Mieterwechsel.
Auch die Rücklagen für größere Reparaturen am Haus gehen ab.
Das Risiko von Mietnomaden sowie Mietausfälle muss auch betrachtet werden.
Die Zinsen steigen auch demnächst, die Anschlussfinanzierung wird teurer. Und und und....

Und das ganze 3 oder 4 mal bis Du in Deinem eigenen Haus mit 60 erst einziehen kannst...
Viele schaffen in ihrem Leben noch nicht Mal eine kleine Wohnung abzubezahlen. Wenn du so in Geld schwimmst, würde ich lieber über Fondsparpläne als Altersvorsorge nachdenken, ist risikoloser.

Und was ist mit Kindern?
In einer kleinen Wohnung?
__________________
Ferienwohnung in Bibione zu vermieten: http://tinyurl.com/na4f7s5 - Verfügbarkeit: http://tinyurl.com/oo8qufd
Bei Interesse: PM

Geändert von Cephalopod (27.05.2018 um 09:52 Uhr)
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Alt 27.05.2018, 10:42     #3
x_-_m_a_n_   x_-_m_a_n_ ist offline
Junior Freak
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 12/2009
Beiträge: 280
Zitat:
Tja, dann fang Mal an zu rechnen.
Die Zinsen steigen auch demnächst...
Damit kämen wir zurück auf meine erste- / Hauptfrage: Lieber jetzt finanzieren mit günstigen Zinsen, aber dafür eine überteuerte Immobilie.
Oder lieber abwarten bis die Zinsen wieder steigen, in der Zwischenzeit weiter sparen und ein Haus (wahrscheinlich günstiger) mit einer größeren Eigeninvestition finanzieren.

Geändert von x_-_m_a_n_ (27.05.2018 um 10:54 Uhr)
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Alt 27.05.2018, 10:48     #4
x_-_m_a_n_   x_-_m_a_n_ ist offline
Junior Freak
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 12/2009
Beiträge: 280
Zitat:
Tja, dann fang Mal an zu rechnen.
Was kostet eine Wohnung?
Was bringt die Miete?
Was kostet die Finanzierung?
Davon ziehst Du die ersten Renovierungskosten ab, sowie bei jedem Mieterwechsel.
Auch die Rücklagen für größere Reparaturen am Haus gehen ab.
Das Risiko von Mietnomaden sowie Mietausfälle muss auch betrachtet werden.
Die Zinsen steigen auch demnächst, die Anschlussfinanzierung wird teurer. Und und und....
Alles berechtigte Fragen, aber sind das reine theoretische Überlegungen oder beruhen sie auf reale Erfahrungen?
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Alt 27.05.2018, 10:53     #5
x_-_m_a_n_   x_-_m_a_n_ ist offline
Junior Freak
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 12/2009
Beiträge: 280
Zitat:
Tja, dann fang Mal an zu rechnen.
Und das ganze 3 oder 4 mal bis Du in Deinem eigenen Haus mit 60 erst einziehen kannst...

Und was ist mit Kindern?
In einer kleinen Wohnung?
Ja, diese Nachteile sind mir bewusst. Aber wenn man das rein finanziell betrachten würde: Lieber direkt ein Haus finanzieren (hohe Schulden, große Zinslast..) oder lieber klein anfangen mit einer günstigeren Wohnung und sobald diese abbezahlt ist den Mietertrag (zumindest teilweise) für die Finanzierung der nächsten Immobilie nutzen.

Mir ist bewusst, dass das alles Fragen sind, die man nicht klar beantworten kann, da viele Dinge von weiteren nicht beeinflussbaren Faktoren abhängen. Ich würde nur gerne Eure Erfahrungen und Meinungen hören.

Geändert von x_-_m_a_n_ (27.05.2018 um 10:58 Uhr)
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Alt 27.05.2018, 11:48     #6
EAMA   EAMA ist offline
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Beiträge: 415
@x-man:


Wenn dir dein derzeitiges gemietetes Haus gefällt:
Hast du schon mal deinen Vermieter gefragt, ob er dir das Haus verkaufen würde?
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Alt 27.05.2018, 11:57     #7
x_-_m_a_n_   x_-_m_a_n_ ist offline
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Zitat:
@x-man:


Wenn dir dein derzeitiges gemietetes Haus gefällt:
Hast du schon mal deinen Vermieter gefragt, ob er dir das Haus verkaufen würde?
Die Vermieterin ist eine alte Rentnerin, die aktuell von den Mieteinnahmen lebt. Es handelt es sich um eine Doppelhaushälfte, die ihr Mann selbst gebaut hat und in der sie früher auch selbst gelebt hat. Später wurde ein weiteres Haus (andere Doppelhaushälfte) an dieses gebaut in der sie aktuell selbst wohnt.
Mein Eindruck ist, dass sie an dem Haus hängt und könnte mir daher nicht vorstellen, dass sie verkaufen würde. Daher hab ich mich bisher mit der Frage zurückgehalten.
Aber die Option ist mir auch schon in den Sinn gekommen. Hätte viele Vorteile.. Vielleicht in Zukunft wenn sie Ableben sollte, aber mit so etwas möchte ich selbstverständlich nicht spekulieren.
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Alt 27.05.2018, 11:58     #8
Martin   Martin ist offline
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Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 21.527

Aktuelles Fahrzeug:
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BL-
Zitat:
Tja, dann fang Mal an zu rechnen.
Was kostet eine Wohnung?
Was bringt die Miete?
Was kostet die Finanzierung?
Davon ziehst Du die ersten Renovierungskosten ab, sowie bei jedem Mieterwechsel.
Auch die Rücklagen für größere Reparaturen am Haus gehen ab.
Das Risiko von Mietnomaden sowie Mietausfälle muss auch betrachtet werden.
Die Zinsen steigen auch demnächst, die Anschlussfinanzierung wird teurer. Und und und....
Diese Argumente höre ich immer wieder, und immer wieder gerne. Bedeutet ja im Umkehrschluß dass alle Vermieter eigentlich naiv sind und drauflegen. Oder zumindest viel Mühe für fast keinen Ertrag haben.

Zitat:
Und das ganze 3 oder 4 mal bis Du in Deinem eigenen Haus mit 60 erst einziehen kannst...
Viele schaffen in ihrem Leben noch nicht Mal eine kleine Wohnung abzubezahlen.
Ersteres habe ich auch so rausgelesen Dieser Inhalt ist nur für angemeldete User sichtbar. Zweiteres ist korrekt, liegt aber manchmal bis meistens nicht am vorhandenen Geld, sondern am Umgang damit. Ich habe jetzt die 5. Immobilie in meinem Leben, und alle bis auf die letzte waren beim VK abbezahlt.

Zitat:
Ja, diese Nachteile sind mir bewusst. Aber wenn man das rein finanziell betrachten würde: Lieber direkt ein Haus finanzieren (hohe Schulden, große Zinslast..) oder lieber klein anfangen mit einer günstigeren Wohnung und sobald diese abbezahlt ist den Mietertrag (zumindest teilweise) für die Finanzierung der nächsten Immobilie nutzen.
Wie alt bist Du und wann denkst du drüber nach im eigenen Haus zu wohnen? Vor allem, wo soll das Haus stehen? In einer sowieso schon überteuerten Gegend?

Zudem: Wer sagt dass Immos so schnell billiger werden wenn der Zins um 1-2 Punkte steigt? Da haben schon andere drauf gewartet. Klar wirs einige Zwangsversteigerungen geben, aber noch mehr die sich genau da drauf stürzen.
__________________

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}


Geändert von Martin (27.05.2018 um 12:01 Uhr)
Userpage von Martin
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Alt 27.05.2018, 12:21     #9
EAMA   EAMA ist offline
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Beiträge: 415
@x-man:


Einfach mal freundlich bei der Vermieterin fragen, ob sie sich einen Verkauf vorstellen könnte, kostet ja nichts. Vielleicht ergibt sich ja eine Möglichkeit.
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Alt 27.05.2018, 12:23     #10
Aksel   Aksel ist offline
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X3 3.0DA; X1 2.3D / Simplon Nanolight K1; Simplon Zion

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Mir scheint, ein eigenes Haus mit allen Vorteilen ist Dir nicht so wirklich wichtig. Wenn Du nur über die Finanzierung nachdenkst (das ist natürlich wichtig) bist Du (noch) nicht bereit für ein eigenes Haus. Ich finde der Weg sollte umgekehrt laufen: Ich/Wir möchten ein Haus! Können wir es finanzieren? Nein: vergessen wirs! Ja: Wollen wir das wirklich? Nein: vergessen wirs. Ja: Dann lasst uns das weiter betreiben und prüfen und dann möglichst kaufen.
Wir haben uns Ende 1999 unser jetzigen Haus engeschaut um es aus dem Kopf zu haben (wird uns ja doch nicht gefallen..) Es hat uns dann aber in dem Moment wo wir drin waren super gefallen.
Massnahmen:
Vorhandene Schätzung/gutachten zu Bank gegeben
Antwort: Wir sind dabei und finanzieren Euch das Objekt
Vorschlag: evtl. Noch etwas nach unten drücken im Preis
Ergebnis: haben wir gemacht, knapp 300‘000
Anschliessend auf Grund des günstigen Preises gut und mit niedrigem Zins finanziert.
Seit 18 Jahren sind wir hier glücklich.
Uns ist es wichtig an Pfingsten mal die ganze Familie von Freitag bis Montag hier haben zu können und nicht immer nur in einem Ausflugslokal treffen zu müssen.
Will sagen:
Ein Haus ist mehr als eine zu finanzierende Wohn- und Schlafstätte. Es ist Lebensqualität, wenn es einem wichtig ist, aber nur dann!
__________________
Bescheidenheit ist die höchste Form der Arroganz
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