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Alt 07.12.2017, 11:52     #51
Abigor   Abigor ist offline
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Zitat von tor Beitrag anzeigen
Hi,

platzt die Blase nicht, wenn sich die ersten Geier das Geld auszahlen lassen?
Wo soll dass den herkommen.
Erinnert mich an die Fuselanleihe
https://www.youtube.com/watch?v=qh1aXtCm7UM

Oder hab ich das System nicht verstanden?

Gruß

Thorsten
Das es eine Blase ist, steht eigentlich außer Frage.
Allerdings passt das mit der Fuselanleihe (noch) nicht aus meiner Sicht. Aktuell sind die Banken noch nicht groß drin. Kann aber kommen natürlich...
Aktuell sind viele Private drin. Entsprechend emotional verhält sich der Kurs...
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Alt 07.12.2017, 12:50     #52
powders   powders ist offline
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Nachdem jetzt wohl bald Termingeschäfte möglich werden, wird der Bitcoin noch weiter Fahrt aufnehmen.
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Grüße
Markus

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Alt 07.12.2017, 13:04     #53
Iltis530d   Iltis530d ist offline
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Zitat:
Zitat von Abigor Beitrag anzeigen
Das es eine Blase ist, steht eigentlich außer Frage.
Was aktuell bemerkenswert ist, ist die Diskrepanz zwischen dem Wert neu geschürfter Bitcoins und deren Kosten. Aktuell werden pro Tag ca. 1.800 neue Bitcoins mit einem derzeitigen Wert von ca. 25 Mio. Dollar geschürft. Die (Strom-)Kosten für diese 1.800 Bitcoins liegen irgendwo um die 8 Mio. Dollar. Solange diese Lücke zwischen Kosten und Wert besteht, wird sicher massivst in neue Serverfarmen investiert werden, da das Bitcoin-Mining zum aktuellen Kurs die sprichwörtliche Goldgrube ist. Wenn es überhaupt einen Parameter gibt, an dem man den Wert eines Bitcoins festmachen kann, dann sind das wohl die Kosten für das Schürfen neuer Bitcoins, bzw. in weiterer Folge die Kosten für Transaktionen.

Ich persönlich sehe das Ende des Bitcoins in spätestens 7 Jahren kommen, da sich bei Mining alle 4 Jahre die Belohnung für die Miner halbiert. Zu beginn bekam ein Miner noch 50 Bitcoins für das Erstellen eines neuen Eintrags in der Blockchain. Danach waren es nur noch 25 Bitcoins. Aktuell sind es 12,5 Bitcoins. In 3 Jahren werden es dann noch 6,25 sein. Und in 7 Jahren gibt es nur noch 3,125 Bitcoins pro erfolgreicher Schürfung. Ich denke, spätestens dann wird das System nur noch mit steigenden Gebühren funktionieren und genau das wird der Punkt sein, wo eine der zahlreichen anderen Cryptowährungen die Vormachtstellung übernehmen wird.

Ein konzeptionelles Problem ist meiner Meinung nach, dass die Verschlüsselung der Blockchain an pure Rechenleistung gekoppelt ist. Pro Jahr wird hier Strom um ca. 3 Mrd. Dollar verbraten für eine an sich simple Technologie, Tendenz sehr stark steigend. Eine einzige Transkation kostet im Moment Strom um ca. 50-80 Dollar und das wird noch eher mehr als weniger. Alleine deshalb sehe ich für den Bitcoin mittelfristig keine Zukunft. Ich denke auch, dass sich langfristig keine Cryptowährung in Peer-to-Peer Technik durchsetzen wird.

Geändert von Iltis530d (07.12.2017 um 13:08 Uhr)
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Alt 07.12.2017, 13:14     #54
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Interessanter Gast-Kommentar zum Bitcoin + Blase:

Bitcoin ist keine Blase. Es ist ein Big Bang!

Wie Gold hat Bitcoin nicht deshalb einen Wert, weil es nützlich ist. Sondern es ist nützlich, weil es einen Wert hat.


@Iltis530d:

Interessante Einschätzung!!
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Alt 07.12.2017, 13:28     #55
Abigor   Abigor ist offline
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@powders: Sehr interessanter Bericht!
@Iltis: auch sehr interessant die technische Einschätzung.

Ich glaube halt es wird noch schwerer einzuschätzen wenn er mal Big-Money von Hedgefonds usw. im Spiel ist...
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Alt 07.12.2017, 15:35     #56
powders   powders ist offline
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@Iltis: Was du aber völlig außer Acht gelassen hast, ist der Potentielle Wert eines Bitcoins, oder? Wenn 1 BTC = 100.000 Euro Wert ist wäre die Mininggeschichte auch finanziert..

@ Abigor:
Wenn die Banken jetzt dazukommen wirds interessant. Die Blasengefahr könnte sich erhöhen.
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Alt 07.12.2017, 16:57     #57
Iltis530d   Iltis530d ist offline
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Zitat:
Zitat von powders Beitrag anzeigen
@Iltis: Was du aber völlig außer Acht gelassen hast, ist der Potentielle Wert eines Bitcoins, oder? Wenn 1 BTC = 100.000 Euro Wert ist wäre die Mininggeschichte auch finanziert..
Ja, aber für so einen Kurs fehlt mir ehrlich gesagt die Phantasie. Das Grundproblem bei der Halbierung der Belohnung für Miner alle 210.000 Blöcke (= 4 Jahre) wird aber wohl irgendwann schlagend werden, wenn es pro Block dann nur noch 1 BTC oder weniger gibt. Aktuell sind es ja noch 12,5 BTC. In 15 Jahren werden es nur noch 0,78 BTC sein. In 19 Jahren dann nur noch 0,39 BTC und in 23 Jahren dann 0,20 BTC, usw.

Die Idee mit der Reduzierung der Belohnung ist grundsätzlich ja gut, aber das hätte viel harmonischer gestaltet werden müssen. Einfach alle 210.000 Blöcke halbieren ist Mist. Ich bin schon gespannt, was sich vor der nächsten Halbierung von 12,5 auf 6,25 abspielen wird, sofern es den Bitcoin bis dahin nicht ohnehin schon zerlegt hat.

Ein Block kostet aktuell ca. 50.000 Dollar an Energie. Bei 12,5 BTC pro Block ist das zum aktuellen Kurs ein super Geschäft für die Miner. Wenn es nur noch 0,20 BTC pro Block gibt, dann sieht die Rechnung aber schon ganz anders aus. Hier würde es einen Kurs von 250.000 Dollar brauchen und da ist noch nicht berücksichtig, dass die Energiekosten pro Block noch steigen werden. Ich sehe in dieser Technologie - allein schon des absurden Energieverbrauchs wegen - einfach keine Zukunft.

Ich kenne übrigens nur eine Person die bis jetzt Bitcoin für eine Zahlung verwendet hat (war vor einem jahr die Zahlung für einen Verschlüsselungstrojaner ;-)). Alltägliche Zahlungsmittel sind Bitcoin jedenfalls definitiv nicht und werden sie wohl auch nie werden. Das ist ein reines Spekulationsobjekt. Traut sich ja ohnehin keiner die Pizza mit Bitcoin zu bezahlen, wo sich das Geld ja über Nacht quasi von alleine verdoppelt
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Alt 07.12.2017, 18:21     #58
scam2000   scam2000 ist offline
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Zitat:
Zitat von Iltis530d Beitrag anzeigen
Was aktuell bemerkenswert ist, ist die Diskrepanz zwischen dem Wert neu geschürfter Bitcoins und deren Kosten. Aktuell werden pro Tag ca. 1.800 neue Bitcoins mit einem derzeitigen Wert von ca. 25 Mio. Dollar geschürft. Die (Strom-)Kosten für diese 1.800 Bitcoins liegen irgendwo um die 8 Mio. Dollar. Solange diese Lücke zwischen Kosten und Wert besteht, wird sicher massivst in neue Serverfarmen investiert werden, da das Bitcoin-Mining zum aktuellen Kurs die sprichwörtliche Goldgrube ist. Wenn es überhaupt einen Parameter gibt, an dem man den Wert eines Bitcoins festmachen kann, dann sind das wohl die Kosten für das Schürfen neuer Bitcoins, bzw. in weiterer Folge die Kosten für Transaktionen.

Ich persönlich sehe das Ende des Bitcoins in spätestens 7 Jahren kommen, da sich bei Mining alle 4 Jahre die Belohnung für die Miner halbiert. Zu beginn bekam ein Miner noch 50 Bitcoins für das Erstellen eines neuen Eintrags in der Blockchain. Danach waren es nur noch 25 Bitcoins. Aktuell sind es 12,5 Bitcoins. In 3 Jahren werden es dann noch 6,25 sein. Und in 7 Jahren gibt es nur noch 3,125 Bitcoins pro erfolgreicher Schürfung. Ich denke, spätestens dann wird das System nur noch mit steigenden Gebühren funktionieren und genau das wird der Punkt sein, wo eine der zahlreichen anderen Cryptowährungen die Vormachtstellung übernehmen wird.

Ein konzeptionelles Problem ist meiner Meinung nach, dass die Verschlüsselung der Blockchain an pure Rechenleistung gekoppelt ist. Pro Jahr wird hier Strom um ca. 3 Mrd. Dollar verbraten für eine an sich simple Technologie, Tendenz sehr stark steigend. Eine einzige Transkation kostet im Moment Strom um ca. 50-80 Dollar und das wird noch eher mehr als weniger. Alleine deshalb sehe ich für den Bitcoin mittelfristig keine Zukunft. Ich denke auch, dass sich langfristig keine Cryptowährung in Peer-to-Peer Technik durchsetzen wird.

sehr interessant

im Netz gibt es - Wiki habe ich durch - keine tiefergehenden Ausarbeitungen zu dem Thema oder hast du gute Quellen? Werde mir mal ein aktuelles Buch zu dem Thema holen...

meine Literatur zum Crypto-Thema ist fast 20 Jahre alt... (Safer Net etc...), das war kurz vor der Idee zur Blockchain
__________________

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Alt 07.12.2017, 19:53     #59
Iltis530d   Iltis530d ist offline
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Zitat:
Zitat von scam2000 Beitrag anzeigen
im Netz gibt es - Wiki habe ich durch - keine tiefergehenden Ausarbeitungen zu dem Thema oder hast du gute Quellen?
Spezielle Quellen zu dieser Theorie habe ich keine. Das ist meine ganz persönliche Einschätzung, nachdem ich mich die letzten Wochen intensiver mit der Materie befasst habe. Ein grundsätzliches Problem hier ist sicher auch, dass wohl nur wenige Leute wirklich verstehen, wie das System im Inneren funktioniert. Wenn jetzt auch noch technisch völlig unbedarfte Finanzspekulanten im großen Stil einstiegen, dann kann das nur noch schief gehen.

Ich kann mich nur wiederholen: Bitcoins sind einzig und allein nur noch ein Spekulationsobjekt. Der Weg zu einer neuen Standardwährung für Zahlungen mit Cryptogeld ist schon lange verbaut und da führt auch kein Weg mehr zurück. Für einen Einsatz im großen (globalen) Stil ist das Bitcoin-Protokoll auch völlig ungeeignet. Allein beim Durchsatz sind hier mit den aktuellen Blockgrößen ca. 5 Transaktionen pro Sekunde möglich. Zum Vergleich: alleine Visa verarbeitet im Schnitt ca. 500 Transaktionen pro Sekunde und verbraucht dafür einen Bruchteil der Energie ...
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Alt 07.12.2017, 21:06     #60
Westfale   Westfale ist offline
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Der Enegieverbrauch ist ja wohl auch ein echter Wahnsinn. Irgendwo habe ich gelesen, dass Bitcoin da in der Größenordnung von Nigeria liegt...

Zudem frage ich mich bei den aktuellen Kursen, wie liquide der Markt überhaupt wäre, wenn jetzt einer im großen Stil Bitcoins verkaufen wollte. Vermutlich spielt sich das alles bei sehr kleinen Umsätzen ab.

Von Derivaten auf Bitcoins erwarte ich keine großen Auswirkungen auf den Kurs, die dürften wahrscheinlich alle mit Finanzausgleich und nicht mit Lieferung von Bitcoins konstruiert sein.
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