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Alt 13.02.2018, 17:29     #1
mueckenburg   mueckenburg ist offline
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Kostenfreier Nahverkehr

Medienberichten zufolge erwägt die Bundesregierung die Einführung eines bundesweiten kostenlosen Nahverkehrs. Da bei den Berichten natürlich nicht dabei steht, welche Kosten man dafür veranschlagen muss, habe ich mich mal auf die Suche gemacht. Also das Ticketaufkommen betrug 2008 9 Mrd. EUR. Wenn man jetzt einberechnet, dass aufgrund der Kostenfreiheit mehr Leute das Angebot nutzen und die Kommunalbetriebe deshalb mehr Busse und Bahnen brauchen, kostete es wohl 12 Mrd. EUR p.a., was natürlich nicht gerade wenig ist. Da die Summe so oder so aufgebracht werden muss, bezahlen wir das natürlich - nur statt jetzt über den konkreten Fahrpreis des Fahrgastes dann die Gemeinschaft aller Steuerzahler.

Auf der Habenseite steht in den Städten, wo man es ausprobiert hat, dass tatsächlich viele Leute umsteigen. Einen Beitrag zur Luftreinheit und zur allgemeinen Senkung des Verkehrsaufkommens (Lärmreduzierung) würde das ohne Zweifel haben, meine ich. Gewisse Kosteneinsparungen werden sich auch durch den Entfall der Kontrollen ergeben. Dennoch sind wohl alle Kommunen, die das Konzept ausprobiert haben, wieder zur Kostenpflicht zurückgekehrt.

Meiner Meinung nach würde ja schon viel erreicht, wenn die Öffis nicht so teuer wären wie aktuell. Kostenfrei verleitet immer zu Mißbrauch. Aber günstiger dürfte es schon werden.

Eure Meinung?
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Alt 13.02.2018, 17:59     #2
wie   wie ist offline
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KA
Fand ich überraschend, als ich es heute im Radio gehört habe.

Sicher ein überlegenswerter Ansatz. Aber ist nicht Bequemlichkeit eher der Hauptmotivator das Auto statt Bus/Bahn für die tägliche Fahrt ins Büro zu nehmen? Seriös gerechnet kann ich mir kaum vorstellen, dass das Gros mit dem Auto billiger fährt als mit ner Monatskarte.
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Alt 13.02.2018, 18:09     #3
McLane   McLane ist offline
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Es ist ja bereits jetzt so, dass der ÖPNV billiger ist als mit dem Auto zu fahren. Ob da ein kostenloses Angebot viel ändert, kann ich mir nicht vorstellen.

Ich frag mich allerdings, warum ich als Landbewohner ohne vernünftigen ÖPNV dastehe und dann aber für die Stadtbewohner deren Rundumversorgung mit U-Bahn/S-Bahn/Tram/Bus und kürzesten Taktzeiten bezahlen soll.
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Menschen, die langsam fahren, sind hässlich und haben ansteckende Krankheiten.
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Alt 13.02.2018, 18:18     #4
Christian   Christian ist offline
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F31 325d; E85 Z4 2,5i

CAS-H; CAS-ZZ
Und ich dachte schon es geht um Grabscher am Kölner HBF.

Das ist eine Totgeburt. Hört sich verlockend an aber wäre ein Fass ohne Boden für den Bund. Schließlich geht es neben dem Fahrpreis auch um Fragen der Finanzierung für die Technik, Infrastruktur, wer zahlt die vielen Privaten die für den ÖPNV mittlerweile Routen und Schulverkehr übernommen haben etcpp? Die Kommunalen suchen einen Dummen.....
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Gruß aus NRW - Christian

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Alt 13.02.2018, 18:22     #5
freakE46   freakE46 ist offline
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DD-
Zitat:
Zitat von mueckenburg Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach würde ja schon viel erreicht, wenn die Öffis nicht so teuer wären wie aktuell.
Wie günstig sollen sie denn sein? Irgendjemand schreit eben immer auf, dem es immer noch zu teuer ist. In Dresden jedenfalls wird trotz nicht gerade niedriger Preise der Nahverkehr eifrig genutzt - teilweise auch stark an der Belastungsgrenze, weshalb überlastete Buslinien mittelfristig durch den leistungsfähigeren Straßenbahnverkehr ersetzt werden sollen. Müssen...

Fakt ist, dass jeder ÖPNV der Welt ein großes Minusgeschäft ist und der Kostendeckungsgrad nur Werte zwischen 30 und vielleicht 75 % annimmt. Es wird stets versucht, einen möglichst hohen Kostendeckungsgrad zu erzielen, um möglichst eigenwirtschaftlich operieren zu können. Wie gesagt: Gewinne gibt es keine und die Kosten (Personal, Betriebsstoffe wie Dieselkraftstoff und Strom, neue Fahrzeuge müssen angeschafft werden, Strecken erneuert oder ausgebaut werden, etc.) steigen von Jahr zu Jahr. Noch dazu muss - Dresden ist da keine Ausnahme - die große Stadt den absolut unrentablen Nahverkehr auf dem Land gewissermaßen ausgleichen. Im Sinne des PBefG (Daseinsvorsorge) kann auf den Nahverkehr dort trotz schlechtem Nutzungsprofil nicht verzichtet werden.

Bei uns im Dresden muss trotz recht hoher Fahrgastzahlen und Ausgleichszahlungen (für Schüler, Studenten, Behinderte) auf die Einnahmen der städtischen Werke zurückgegriffen werden. In vielen Städten sieht es nicht anders aus. Den Rest übernimmt wohl oder übel selbst heute der Steuerzahler, Neuanschaffungen oder Neubaustrecken werden unter gewissen Voraussetzungen beispielsweise subventioniert. Ohne Subventionen geht schon nichts mehr, wie sähe es dann komplett ohne Ticketeinnahmen aus? Auf der Einnahmenseite gibt es sonst nicht wirklich viel zu nennen (u. A. Werbung, Sonderfahrten), die Ticketverkäufe machen wirklich den Großteil aus. In den Städten müsste man dann potenziell viel hineinstecken, da nicht nur viele Einnahmen fehlen, sondern auch die Ausgaben stark anwachsen.

Ich kann ja verstehen, dass man dann auf den ganzen Apparat (Ticketautomaten, Wartung und Reparatur, Service-Verkaufsstellen, Kontrolle, etc.) verzichten könnte, aber letztlich funktioniert das aktuelle System in Städten mit einem gut ausgebauten ÖPNV-Netz. Allerdings fallen dann unweigerlich Arbeitsstellen weg, die dann wohl alle umgeschult werden müssten. Die Attraktivität des ÖPNV, der im ständigen Konkurrenzkampf steht, muss anderweitig systematisch gesteigert werden. Ein kostenloser Nahverkehr wäre auch nur dann attraktiv, wenn die Beförderungsqualität mindestens gehalten werden kann. Wie gesagt: Genau hier habe ich meine Zweifel, wenn sich dann hunderte Leute in die Busse und Bahnen quetschen (weil es ja kostenlos ist) und sich der Staat früher oder später sträubt, bei diesen hohen Kosten Investitionen in die Zukunft (Streckenneubau, Wartung/Instandsetzung, neue Fahrzeuge mit höherem Komfort/höherer Umweltfreundlichkeit) in die Hand zu nehmen. Da sollte der Staat lieber erst mal bei den Kitas und Schulen ansetzen...

Andere Argumente für den ÖPNV (fehlende Parkplatzsuche, keine Angst vor polizeilichen Alkoholkontrollen, Umweltfreundlichkeit (platzsparend und emissionsarm) bei idealem Nutzungsprofil) gibt es ja dennoch. Der Knackpunkt der Attraktivität dürfte die Schnelligkeit und Flexibiliät sein, weshalb er den MIV nie vollständig ersetzen werden dürfte. Das Ziel jeder Großstadt dürfte ein ausgewogener Mix der Beförderungsmittel (Modal Split) sein. Meinetwegen kann man den MIV (ausgenommen unmotorisierte bzw. elektrifizierte Fahrzeuge) aus den Innenstädten verbannen, um zumindest das Thema P+R anzukurbeln und die Emissionen in der Innenstadt lokal einzudämmen.
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Alt 13.02.2018, 18:23     #6
Feuerwehr520i   Feuerwehr520i ist offline
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A-PS xxx
Zitat:
Zitat von wie Beitrag anzeigen
Sicher ein überlegenswerter Ansatz. Aber ist nicht Bequemlichkeit eher der Hauptmotivator das Auto statt Bus/Bahn für die tägliche Fahrt ins Büro zu nehmen? Seriös gerechnet kann ich mir kaum vorstellen, dass das Gros mit dem Auto billiger fährt als mit ner Monatskarte.
Jetzt werden zwar wieder die drei Hansel ankommen, die 79km vom nächsten Bahnhof wegwohnen an dem eh nur zweimal am Tag ein Zug fährt, aber im Endeffekt wirst Du wohl recht haben. Ich sehe das genauso, dass es letztlich Bequemlichkeit in allen Facetten ist. Dem einen geht's um die Zeit, dem anderen um die Flexibilität, dem nächsten darum nicht vollgeniest zu werden und der vierte muss ja schließlich nach dem Job auch noch was einkaufen gehen.

Und natürlich ist man auf den allermeisten Strecken mit den ÖPNV günstiger unterwegs. Das kann man mit dem Auto garnicht kostenmässig reinholen, auch wenn jetzt ebenfalls die anderen drei Poster kommen werden die irgendwo einen alten Postgolf für 500€ abgestaubt haben der zudem noch nie kaputt war und ausser einmal Bremsbeläge vorne keine Wartung brauchte und den mit Salatöl für 99 Cent fahren seit 25 Jahren.

Ich habe 8km in die Arbeit (15km auf abendlich genutzter alternativer Strecke), dafür brauche ich morgens ca. 15 min. Man schaffts auch in 10, aber das nur nachts um 2 wenn man einen guten Grund hat falls man wider Erwarten angehalten wird . Wie dem auch sei, 15 Minuten morgens und ca. 20 min. abends auf der alternativen Route. Sind 23 km in üblicherweise 35 bis 40 min. Von Garage zum Tiefgaragenstellplatz 5m neben der Stempeluhr. An 20 Arbeitstagen sind das ~460km im Monat die ich da fahre.

Der Fussweg zur nächstgelegenen Haltestelle beträgt ca. 8 min. Die Fahrt mit dem Schnellbus () den wir hier haben dauert 14 min. Dann Rechnen wir mit ca. 3 min Umsteigezeit und nochmal 10 min. Fahrt und anschliessend 1 min. Fussmarsch bis zur Stempeluhr. Wäre ich bei 36 min einfach ungefähr mit Bus und Tram. Also die Zeit die ich mit dem Auto für Hin UND Zurück täglich brauche. Und kann noch durch Wind und Wetter latschen. Zudem brauche ich mein Auto regelmässig auch in der Arbeit.

Nun habe ich ja den Vorteil eines Parkplatzes am (eher unterm ) Arbeitsplatz. Das hat sicher nicht jeder und ich schätze das sehr. Meine Frau hat zum Beispiel keinen Parkplatz an Ihrer Arbeitsstelle. Die bringt jeden Morgen erstmal die Kinder zum Kindergarten, das dauert mit dem Rad (ohne Anziehen etc.) ca. 5 min. Dann Kinder verräumen, dann nochmal ca. 20 min mit dem Rad. Alternativ geht auch obiger Schnellbus in 15 min direkt vom Kindergarten bis 30m neben die Eingangstür der Arbeitsstelle. Das ist wetterabhängig und der Bus hat da auch einen leider nicht ganz passenden Takt zwischen Öffnung des Kindergartens um 7.30 und Abfahrt um 7.39 bzw. dann erst 7.54 Uhr usw.

Also fährt sie viel mit dem Rad und der Rest wird mit Streifenkarten abgedeckt da ein Abo nicht wirklich lohnt bei 3 Arbeitstagen.


Ich denke, ein kostenloses Fahren wäre zwar sicher nett für die bisherigen Fahrgäste, würde aber vermutlich - da ÖPNV ohnehin schon teils deutlich günstiger ist bei Betrachtung aller (!) Fahrzeugkosten - kaum Umsteiger bringen da der Hauptgrund für den Individualverkehr nunmal die Flexibilität und Bequemlichkeit des einzelnen ist. Und das sind offenbar immer noch sehr viele Leute bereit zu bezahlen bzw. sie rechnen sich das Auto (steht ja schließlich eh da) halt schön indem sie z.B. nur die Spritkosten rechnen.
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Meine wahrscheinliche Todesursache wird Sarkasmus zum falschen Zeitpunkt sein...

Geändert von Feuerwehr520i (13.02.2018 um 18:27 Uhr)
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Alt 13.02.2018, 19:10     #7
zinn2003   zinn2003 ist offline
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Zitat:
Zitat von McLane Beitrag anzeigen
Es ist ja bereits jetzt so, dass der ÖPNV billiger ist als mit dem Auto zu fahren.
Naja es kommt auf die Art der Nutzung des ÖPNV und die angesetzten Kosten für den PKW an.
Dazu musst auch noch die verlorenen Lebenszeit rechnen weil sich des öfteren die Fahrzeiten erheblich verlängern.
Trotzdem finde ich den Ansatz gut und richtig.
__________________
Ich äußere hier im Forum generell meine Meinung.
Organspendeausweis
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Alt 13.02.2018, 19:24     #8
laminator   laminator ist offline
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Zitat:
Zitat von McLane Beitrag anzeigen
Es ist ja bereits jetzt so, dass der ÖPNV billiger ist als mit dem Auto zu fahren. Ob da ein kostenloses Angebot viel ändert, kann ich mir nicht vorstellen...
Dem würde ich jetzt mal engagiert widersprechen wollen. Zumindet bezogen auf die FeldWaldundWiesenbahn, die bei uns durchs Tal fährt.

Streckenlänge: ca. 10 km. Kosten für die einfache Fahrt: 3,60€. Hin und zurück also 7,20€. Da muss ich mein Pony aber böse treten, um auf ähnliche Kosten zu kommen. Zudem fährt der Zug nur jede Stunde.

Die Strecke dient vor allem der Schülerbeförderung. Außerhalb der Schulzeiten: gähnende Leere. Dementsprechend hoch ist die Bezuschußung durch den Kreis.

M.E. braucht es hier keine kostenfreie Beförderung, sondern ein gescheites Ticketsystem.
__________________
Das Pony steht im Stall.

"Die Summe der Intelligenz auf der Erde ist konstant - aber die Bevölkerung wächst" (Jean-Luc Picard)
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Alt 13.02.2018, 19:27     #9
Martin   Martin ist offline
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Zitat:
Zitat von Feuerwehr520i Beitrag anzeigen
Jetzt werden zwar wieder die drei Hansel ankommen, ...
...die ihr Auto regelmäßig in der Arbeit brauchen (ist das dein Problem? Ich denke ihr habt Dienstwagen?) und mehr Zeit für die Strecken brauchen und sich über Wind und Wetter beklagen:
Zitat:
Zitat von Feuerwehr520i Beitrag anzeigen
Der Fussweg zur nächstgelegenen Haltestelle beträgt ca. 8 min. Die Fahrt mit dem Schnellbus () den wir hier haben dauert 14 min. Dann Rechnen wir mit ca. 3 min Umsteigezeit und nochmal 10 min. Fahrt und anschliessend 1 min. Fussmarsch bis zur Stempeluhr. Wäre ich bei 36 min einfach ungefähr mit Bus und Tram. Also die Zeit die ich mit dem Auto für Hin UND Zurück täglich brauche. Und kann noch durch Wind und Wetter latschen. Zudem brauche ich mein Auto regelmässig auch in der Arbeit.
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}

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Alt 13.02.2018, 19:43     #10
mueckenburg   mueckenburg ist offline
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Ich meine schon, dass die Preise ruhig etwas attraktiver sein könnten. Fahre ich in Düsseldorf 5 Stationen weit, also 2 oder 3 km, kostet das 2,80 EUR, günstig ist das wirklich nicht, und da ist das Auto innerstädtisch auch konkurrenzfähig...

Anderes Beispiel, weil ich gerade in Danzig bin. Sprit kostet hier in etwa so viel wie in Deutschland. Bei einer Strecke, die in Düsseldorf besagte 2,80 EUR kostet, sind wir hier bei ca. 75 Cent. Da ist das Kostenverhältnis zwischen Bahn und Auto also schon ein ganz anderes und die Züge voll bei nur 3-5 Minuten Taktzeit.

Und es ist ja beim Nahverkehr kurioser Weise so, dass er attraktiver wird, je mehr Leute ihn nutzen, da die Verkehrsbetriebe dann die Taktzeiten verkürzen. Dass auf dem Dorf nur noch ein Mal am Tag ein Bus fährt, liegt eben auch daran, dass alle ein Auto haben. Ein Teufelskreis.

Dennoch sind die Kosten natürlich erheblich, und ich glaube auch, dass sie etwa im Bildungsbereich besser angelegt wären. Passiert nur auch nicht.
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