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Alt 16.07.2017, 10:36     #1
tom01   tom01 ist offline
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Photovoltaik + Stromspeicher für den Eigengebrauch

Mahlzeit in die Runde!

Aus gesundheitlichen Gründen wird vermutlich unser Stromverbrauch steigen. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache weiterer, angekündigter Strom- und Abgabensteigerungen beschäftigt mich wieder das Thema.

Allerdings habe ich dazu wenig Ahnung und in entsprechenden Foren überwiegen im Allgemeinen vermeintliche Jubelmeldungen.

Laut diesem Unabhängigkeitsrechner liese sich ein Autarkiegrad von bis zu 70 % erzielen, das wäre bei mir eine Anlage mit 5 kWp und 7 kw Batterie.

Wer von Euch hat schon so etwas und wie sind die Erfahrungen? Mit welchen Kosten muß man rechnen?

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Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern
Jörg Baberowski

Geändert von tom01 (16.07.2017 um 10:38 Uhr)
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Alt 16.07.2017, 11:14     #2
EAMA   EAMA ist offline
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Eine PV-Anlage habe ich, einen Stromspeicher jedoch nicht.

Die Erfahrung mit der PV-Anlage (auf einem Dach mit Südausrichtung) zeigt in meinem Fall jedoch, daß in den Monaten November bis Februar nur mit minimalem Stromertrag gerechnet werden kann. In den Sommermonaten kommen pro Monat bei sonnigem Wetter maximal 120 kWh Ertrag pro kW_peak (wobei meine Anlage auch schon wieder etliche Jahre alt ist).

Wie das konkret bei dir aussehen würde, hängt natürlich von der Lage des Dachs ab und ob es in der Nähe Bäume gibt, die für eine zusätzliche Verschattung sorgen.

Jedenfalls würde ich mir an deiner Stelle sicherheitshalber keine allzugroßen Illusionen darüber machen, wie viel Solarstrom du im Winter gewinnen bzw. speichern kannst.

Die Frage der Wirtschaftlichkeit eines Stromspeichers hängt also wesentlich davon ab,
- wie die PV-Anlage dimensioniert wird
- wie viel Solarstrom du im Sommer selbst nutzen kannst und zu welcher Tageszeit
- und natürlich von den Kosten des Stromspeichers.
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Alt 16.07.2017, 12:12     #3
tom01   tom01 ist offline
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Beiträge: 9.862
Mein Schwager hat 10 kW auf dem Dach, allerdings als Einspeiser. Er spricht von 30 % Ersparniss.

Das mit den Wintermonaten ist mir klar, allerdings wenn man einen Speicher betreibt könnte man den doch in solararmen Zeiten für Wintdkraftspeicherung "anbieten", sprich zu Überschußzeiten Strom aus dem Netz entnehmen?

Standort ist Raum Hannover, Gebäude steht mit idealer Südausrichtung und ist verschattungsfrei. 10 kWp würden draufgehen, wären aber für den Eigengebrauch m.M.n. überdimensioniert.

Alernativ finde ich eine Brennstoffzelle ganz reizvoll. In Anbetracht der üppigen Förderung kaum teurer als eine PV+Speicher-Lösung. Würde die ständige Grundlast el sowie WW und z.T. auch Heizung decken.
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Jörg Baberowski

Geändert von tom01 (16.07.2017 um 12:47 Uhr)
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Alt 16.07.2017, 12:29     #4
Feuerwehr520i   Feuerwehr520i ist gerade online
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Kuck doch mal auf www.sonnenertrag.eu mit was Du bei Dir in der Gegend rechnen kannst. Die Seite ist zwar lahm beim Laden, aber die größte Datenbank dieser Art.

Am besten in Kilowattstunden pro kw Anlagenleistung umrechnen und dann auf Deine Größe wieder hochrechnen. Also wenn einer z.B. 5 kw Module am Dach liegen hat und damit im Jahr 5000 kwh erzeugt, dann hat er (5000kwh : 5kwh) 1000 kwh pro kw Anlagenleistung erzeugt. So kann man unterschiedlich große Anlagen vergleichen.

Ansonsten hat EAMA schon einiges geschrieben was den Ertrag angeht. Witterungsbedingt kommt natürlich im Winter - wenn der Stromverbrauch üblicherweise am höchsten ist - weniger runter. Evtl. sind die Module teilweise von Schnee bedeckt sofern sie nicht steil genug am Dach liegen dass der Schnee von allein runterrutscht.

Was wohl das wichtigste ist beim Eigenverbrauch, dass man seinen Verbrauch anpasst. Also Großverbraucher dann tagsüber laufen lassen und nicht abends um 10 die Waschmaschine. Die Batterie ist zwar als Puffer da, aber bringt ja wenig wenn man die mit dem Trockner abends leersaugt und tagsüber mit vollen Batterien nicht weiß wohin mit dem Strom.


EDIT: Ok, Hannover, da ist der Schnee ja nicht so das Thema, oder?

Was meint Dein Schwager mit 30% Ersparnis?
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Alt 16.07.2017, 12:40     #5
Cephalopod   Cephalopod ist offline
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Zitat:
Zitat von tom01 Beitrag anzeigen
Laut diesem Unabhängigkeitsrechner liese sich ein Autarkiegrad von bis zu 70 % erzielen, das wäre bei mir eine Anlage mit 5 kWp und 7 kw Batterie.

Wer von Euch hat schon so etwas und wie sind die Erfahrungen? Mit welchen Kosten muß man rechnen?

Rechenbeispiel:
Eine kWh Strom kostet ca. 0,25€ +/-

Mit einer 7kW Batterie kannst Du Strom im Wert von 1,75€ speichern.
Was kostet die Batterie?

Ob es sich rechnet musst du wissen....
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Alt 16.07.2017, 12:46     #6
tom01   tom01 ist offline
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Zitat:
Zitat von Feuerwehr520i Beitrag anzeigen
EDIT: Ok, Hannover, da ist der Schnee ja nicht so das Thema, oder?

Was meint Dein Schwager mit 30% Ersparnis?


Ich frag den Schwager nochmal aus, wie er das gemeint hat.

Zitat:
Zitat von Cephalopod Beitrag anzeigen
Rechenbeispiel:
Eine kWh Strom kostet ca. 0,25€ +/-

Mit einer 7kW Batterie kannst Du Strom im Wert von 1,75€ speichern.
Was kostet die Batterie?

Ob es sich rechnet musst du wissen....
Das ist grundsätzlich richtig, aber kann man so nicht sehen. Man ist dann ja quasi "Energierzeuger", was mit Gewerbe, Steuern und Abschreibungen einhergeht. Das macht das Thema interessant.
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Alt 16.07.2017, 13:07     #7
Cephalopod   Cephalopod ist offline
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Nur die Einspeisung war früher Mal interessant, der Eigenverbrauch oder gar das Speichern noch nie!
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Alt 16.07.2017, 13:21     #8
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Ich brauch im Jahr ~2600 kwh und erzeuge selbst ~7000 kwh. Das wäre eine Ersparnis von knapp 270% oder so. Es zeigt aber die Krux. Letztlich produziert man mehr als braucht und das vorallem zu falschen Zeitpunkten.

Oben Ertrag Januar, Februar etc
unten Verbrauch Januar, Februar etc.

191 286 561 672 805 793 917 863 712 383 227 205
300 241 244 205 170 177 173 188 164 239 250 285

Ob man das mit einem 7kwh-Speicherle abfangen kann wage ich etwas zu bezweifeln. Würde wohl eher das so machen, dass zum Eigenverbrauch entnommen wird und der Rest eingespeist gegen Vergütung und fertig. Und dafür halt das Verbrauchsverhalten anpassen. Oder sowas wie einen E-Heizstab in den Warmwasserspeicher der überschüssigen Strom erstmal in warmes Wasser umwandelt.
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Alt 16.07.2017, 13:33     #9
pacotesto   pacotesto ist gerade online
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Das mit dem Verbrauch anpassen ist aber extrem schwierig. Wir sind beide berufstätig, da hilft der Speicher enorm.
Wir haben vor zwei Jahren 7,2 kWp mit 7kWh Speicher installiert. Kosten ca. 16k€; durch die KfW Förderung zahlt sich das von selbst und es bleibt sogar noch was übrig.
Allerdings wohnen wir auch im Rhein-Main Gebiet. Ich habe in 2016 925kWh pro kWp, jetzt in 2017 sieht es so aus, als ob wir realistisch die 1000kWh pro kWp überschreiten werden.

Bei euch da im Norden mit ständig bewölktem Himmel im Winter, würde ich vielleicht statt eines Speichers ein Mini Windrad mit der PV kombinieren.


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Alt 16.07.2017, 13:36     #10
pacotesto   pacotesto ist gerade online
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Zitat:
Zitat von pacotesto Beitrag anzeigen
Das mit dem Verbrauch anpassen ist aber extrem schwierig. Wir sind beide berufstätig, da hilft der Speicher enorm.
Wir haben vor zwei Jahren 7,2 kWp mit 7kWh Speicher installiert. Kosten ca. 16k€; durch die KfW Förderung zahlt sich das von selbst und es bleibt sogar noch was übrig.
Allerdings wohnen wir auch im Rhein-Main Gebiet. Ich habe in 2016 925kWh pro kWp, jetzt in 2017 sieht es so aus, als ob wir realistisch die 1000kWh pro kWp überschreiten werden.

Bei euch da im Norden mit ständig bewölktem Himmel im Winter, würde ich vielleicht statt eines Speichers ein Mini Windrad mit der PV kombinieren.


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Noch was vergessen. Wir sind durch die Kombination aus PV und Speicher von April bis November autark gewesen in 2016. In 2017 scheint sich zu wiederholen.


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