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Alt 12.09.2004, 10:09     #60
Albert   Albert ist offline
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CE-
GP Italien - Freies Training (10.09.2004)

Wetter: trocken, sonnig, 24-27°C Luft, 37-40°C Asphalt, 39-45% Luftfeuchtigkeit

Monza (ITA). Am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Italien in Monza fuhren die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams die fünftschnellste (Antonio Pizzonia) bzw. siebtschnellste (Juan Pablo Montoya) Runde.

Antonio Pizzonia:
Erstes Training: 9. (1.22,159 min), Zweites Training: 5. (1.21,264 min)
Chassis: FW26 07

Wir haben unser typisches Freitagsprogramm abgearbeitet, das vor allem aus Reifenbewertung und Fahrzeugabstimmung besteht. Ich bin recht zufrieden mit dem Erreichten. Das Grip-Niveau war heute nicht ideal, vor allem im ersten Training war die Strecke sehr schmutzig. Aber wir hatten hier in der vergangenen Woche drei sehr produktive Testtage. Zwanzig Minuten vor Trainingsende ging in der Parabolica-Kurve beim Bremsen etwas schief. Zum Glück ist dort eine große Auslaufzone, und ich bin nicht zu hart angeschlagen,

Juan Pablo Montoya:
Erstes Training: 10. (1.22,232 min), Zweites Training: 7. (1.21,419 min)
Chassis: FW26 05 (T-Car FW26 06)

Unser heutiges Testprogramm lief soweit nach Plan, und ich bin recht zufrieden mit der Balance meines Autos. Die Informationen, die wir beim Test in der vergangenen Woche hier gesammelt haben, sind eine große Unterstützung. Außerdem bewähren sich die neuen Aerodynamik-Komponenten, die das Team für dieses Wochenende vorbereitet hat. Die Streckenbedingungen und folglich die Traktion wurden im Verlauf des Trainings stetig besser. Wir haben zwar noch etwas Arbeit vor uns, aber das gehört Freitag nun einmal dazu.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Nachdem wir in der vergangenen Woche hier schon viel Vorbereitungsarbeit erledigt haben, haben wir uns heute auf die Reifenwahl und die Feinjustierung der Flügel konzentriert. In der zweiten Trainingsstunde hatte Antonio einen heftigen Unfall. Zum Glück geht es ihm gut. Die Unfallursache war das Versagen der Bremsscheibe vorne links. Den Grund dafür untersuchen wir gerade.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Bis zum Unfall von Antonio war es ein ordentlicher Testtag. Wir haben das Standardprogramm absolviert, motorenseitig gab es keinerlei Probleme. Antonio war vor seinem Unfall dabei, einen Long-Run zu fahren, um das Verhalten der Reifen auf längere Distanz zu testen. Dennoch sollten wir genügend Daten für die Reifenauswahl gesammelt haben. Wir prüfen, ob der Motor an Antonios Auto beschädigt wurde, auf den ersten Blick sieht es nicht danach aus.
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