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Alt 12.08.2004, 11:19     #9
Albert   Albert ist offline
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MINI CHALLENGE 2004, 7. Lauf - Motopark Oschersleben, Rennbericht

Robert Lechner (Freilassing, Team O2 can race.) war der dominierende Mann des Wochenendes in der MINI CHALLENGE. Der in Deutschland lebende Österreicher gewann am Sonntag auch den siebten Wertungslauf der neuen Clubsportserie auf der Rennstrecke in der Nähe von Magdeburg. Als Sieger des Samstagsrennens ging Lechner am Sonntag von Startplatz sechs in den Zwölf-Runden-Sprint. Bereits zur Halbzeit tauchte der normalerweise in der FIA-GT-Meisterschaft fahrende Profi an der Spitze auf. Der erstmals in der MINI CHALLENGE startende Lechner profitierte allerdings von den taktischen Gedanken der regulären Teilnehmer. „Robert spielt in der Meisterschaft keine Rolle“, sagte Kai Riemer (Minden, Team Schubert Motors), der als Zweiter ins Ziel kam. „Deswegen wäre es unklug gewesen, sich mit ihm auf ein Duell einzulassen.“

Umso spannender war dagegen der Zweikampf zwischen Riemer und seinem jungen Teamkollegen Marcel Wintersohl (Nümbrecht, Team Schubert Motors). Der Routinier und der 20 Jahre alte Junior fuhren vom Start bis ins Ziel im Zentimeterabstand hinter einander und zeitweise auch neben einander. Das trotz letztem Einsatz stets fair geführte Duell faszinierte die zahlreichen Zuschauer, die sich den Auftritt der MINI CHALLENGE im Rahmen der Deutschen Tourenwagen-Masters nicht entgehen ließen. Mit Rang sechs am Samstag und Platz zwei am Sonntag verteidigte Riemer die Tabellenspitze vor Wintersohl. Auch bei den beiden nächsten Rennen der MINI CHALLENGE, die im Rahmen des Formel-1-Rennens beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps (27. – 29. August) stattfinden, sind die beiden Teamkollegen die Gejagten im mehr als zwei Dutzend Teilnehmer starken Feld.

Cora Schumacher (Salzburg/A, KUG-DeWalt Racing), Gattin von Formel-1-Pilot Ralf Schumacher (BMW WilliamsF1 Team), verbesserte sich gegenüber dem Samstagsrennen um vier Positionen und kam auf Rang 18 ins Ziel. „Heute lief alles schon viel besser“, sagte Schumacher, die nach einer Pause ins Cockpit des 200 PS starken MINI Cooper S mit John Cooper Works Tuning-Kit zurück gekehrt ist. „Ich hatte richtig Spaß mit Positionskämpfen, irgendwann habe ich sogar drei Konkurrenten auf einmal überholt.“

Schnellste Dame war Jasmin Rubatto (Altach, Team Ich liebe es) auf Position zwölf. Nicht ins Ziel kam ProSieben-Moderatorin Miriam Pielhau (München, WE LOVE Racing Team) das Ziel, die in der MINI CHALLENGE ihre persönliche Motorsport-Premiere feierte. Ein Dreher ins Kiesbett beendete ihr Rennen vorzeitig.

Rallye-Pilot Luc Alphand (Serre Chevalier/F, Team MINI Deutschland), der als Gaststarter die beiden Oschersleben-Rennen der MINI CHALENGE bestritt, begeisterte die Fans mit spektakulären Drift-Einlagen. Am Ende war der ehemalige Ski-Weltcupsieger mit Rang neun nicht ganz zufrieden. „Ich habe zu viele Fehler gemacht, sonst wäre ich zwei, drei Plätze weiter vorne gelandet.“

In der MINI CHALLENGE sind 200 PS starke und 226 km/h schnelle MINI Cooper S mit John Cooper Works Tuning Kit am Start. Alle Fahrzeuge der neuen Clubsportserie sind mit einem umfangreichen Sicherheitspaket (z. B. eingeschweißte Sicherheitszelle, Schalensitz, Renngurte, Feuerlöschanlage) ausgestattet und sind technisch identisch. So entscheidet alleine das fahrerische Können der Piloten über ihre Platzierung.



7. Lauf MINI CHALLENGE 2004, Deutsche Tourenwagen-Masters
Motopark Oschersleben, 8. August 2004
Ergebnis nach 12 Runden à 3,667 km = 44,004 km
  1. Robert Lechner, Freilassing; Team O2 can race.; 21.13,657 Minuten
  2. Kai Riemer, Minden; Team Schubert Motors; + 3,326 Sekunden
  3. (J) Marcel Wintersohl, Nümbrecht; Team Schubert Motors; + 3,524 Sekunden
  4. Thomas Jäger, München *; MINI Niederlassungen Racing; + 3,845 Sekunden
  5. Markus Gedlich, Frankfurt; Premium Cars Team; + 4,235 Sekunden
  6. Alexander Burgstaller, München; MINI Niederlassungen Racing; + 11,263 Sekunden
  7. Marco Cervoni, Garching; Spaett Team; + 13,122 Sekunden
  8. Thomas Ambiel, Flein; Highspeed Racing; + 14,544 Sekunden
  9. Luc Alphand, Serre Chevalier (F) *; Team MINI Deutschland; + 14,944 Sekunden
  10. Peter Enders, Fulda; MINITOU; + 22,506 Sekunden
  11. Craig Stone, Greenboro (USA); Premium Cars Team; + 22,821 Sekunden
  12. Jasmin Rubatto, Altach; Team Ich liebe es; + 23,100 Sekunden
  13. Peter Posavac, Essen; P. P. Racingteam; + 31,139 Sekunden
  14. Marc-Stefan Tepe, Heidelberg; Autohaus Krauth; + 32,255 Sekunden
  15. Astrid Schmid, Schwindegg; KUG-DeWalt Racing; + 32,917 Sekunden
  16. Matthias Pahlke, Nürnberg; Team Infoware; + 34,423 Sekunden
  17. Michael Hanschke, Homburg; Autohaus Hanschke & Harsch; + 42,223 Sekunden
  18. Cora Schumacher, Salzburg (A); KUG-DeWalt Racing; + 45,724 Sekunden
  19. Thomas Nickel, Berlin *; Team MINI Deutschland; + 46,390 Sekunden
  20. Kai Roeffen, Köln *; Team MINI Deutschland; + 46,889 Sekunden
  21. Christian Feineis, Walldorf; Highspeed Racing; + 50,163 Sekunden
  22. Roland Hertner, Heilbronn; Highspeed Racing; + 59,312 Sekunden
  23. Katharina König, Nordhausen; Team Spicy; + 1.04,997 Minuten
  24. Miriam Pielhau, München ; WE LOVE Racing Team; + 3 Runden
  25. Steve Abold, Dillingen; ROMA-Team Wiesmann; Nicht gewertet
* ohne Berücksichtigung in Punkte- und Preisgeld-Wertung


MINI CHALLENGE 2004

Fahrerwertung nach 7 von 13 Wertungsläufen
  1. Kai Riemer, Minden; Schubert Motors; 150 Punkte
  2. Marcel Wintersohl, Nallingen; Schubert Motors; 128 Punkte
  3. Alexander Burgstaller, München; MINI Niederlassungen Racing; 126 Punkte
  4. Roland Hertner, Heilbronn; Highspeed Racing; 106 Punkte
  5. Steve Abold, Dillingen; ROMA-Team Wiesmann; 103 Punkte
  6. Markus Gedlich, Frankfurt; Premium Cars Team; 92 Punkte
  7. Katharina König, Nordhausen; Team Spicy; 87 Punkte
  8. Marco Cervoni, Garching; Spaett Team; 81 Punkte
  9. Jasmin Rubatto, Altach; Team Ich liebe es; 71 Punkte
  10. Robert Lechner, Freilassing; Team O2 can race.; 60 Punkte
  11. Katrin Droste, Dorsten-Lembeck; Team Ich liebe es; 49 Punkte
  12. Ronny Melkus, Dresden; Team O2 can race.; 44 Punkte
  13. Hubert Haupt, München; Team O2 can race.; 37 Punkte
  14. Craig Stone, Greenboro (USA); Premium Cars Team; 34 Punkte
  15. Peter Posavac, Essen; P. P. Racingteam; 32 Punkte
  16. Rolf Richter, Wunsiedel; Autohaus Richter; 32 Punkte
  17. Peter Enders, Fulda; MINITOU; 31 Punkte
  18. Astrid Schmid, Schwindegg; KUG-DeWalt Racing; 31 Punkte
  19. Joachim Schirra, Riedstadt; Team O2 can race.; 30 Punkte
  20. Thomas Ambiel, Flein; Highspeed Racing; 28 Punkte
  21. Christina Surer, Zürich (CH); KUG-DeWalt Racing; 22 Punkte
  22. Cora Schumacher, Salzburg (A); KUG-DeWalt Racing; 22 Punkte
  23. Oliver Mayer, Ingolstadt; Team Infoware; 21 Punkte
  24. Herbert Schürg, Neckarsulm; Highspeed Racing; 21 Punkte
  25. Marc-Stefan Tepe, Heidelberg; Autohaus Krauth; 21 Punkte
  26. Stefan Gödde, München; WE LOVE Racing Team; 13 Punkte
  27. Christian Feineis, Walldorf; Highspeed Racing; 13 Punkte
  28. Jochen Krauth, Sinsheim; Autohaus Krauth; 13 Punkte
  29. Robert Thiele, Untergruppenbach; Highspeed Racing; 12 Punkte
  30. Peter Linke, München; WE LOVE Racing Team; 11 Punkte
  31. Michael Hanschke, Homburg; Team Autohaus Hanschke + Harsch; 11 Punkte
  32. Martin Plötz, Weiding; Stauner Challenge Team; 10 Punkte
  33. Matthias Pahlke, Nürnberg; Team Infoware; 9 Punkte
  34. Joey Kelly, Köln; WE LOVE Racing Team; 8 Punkte
  35. Robert Pinna, München; Team Infoware; 7 Punkte
  36. Johannes Mayer, Teisendorf; Team Infoware; 6 Punkte
  37. Miriam Pielhau, München; WE LOVE Racing Team; 1 Punkt
  38. Wolfgang Fierek, Faistenhaar; Premium Cars Team; 0 Punkte
* Gastfahrer ohne Berücksichtigung in Punkte- und Preisgeld-Wertung
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