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Alt 12.07.2004, 20:48     #45
Georg   Georg ist offline
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GP Großbritannien - Qualifikation 10.07.2004

Wetter: trocken, bewölkt; 17-20°C Luft, 29-34°C Asphalt, 50-68% Luftfeuchtigkeit
Silverstone (GBR). Das Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien war eine Wetterlotterie. Am Ende belegten die BMW WilliamsF1 Team Fahrer Juan Pablo Montoya und Marc Gené in Silverstone die Plätze acht und 13. Wegen des Motorwechsels eines Konkurrenten rücken beide in der Startaufstellung um einen Platz auf.

Juan Pablo Montoya: 8. (1.19,378 min / Startplatz 7)
Chassis: FW26 06 (T-Car FW26 05)

Bevor ich zu meiner Qualifyingrunde auf die Strecke ging, konnte ich sehen, dass Marcs Auto sehr unruhig lag und erwartete bei mir dasselbe. Und tatsächlich habe ich auch schon in der ersten Kurve bemerkt, wie schwer mein Auto zu fahren ist. Also beschloss ich, vorsichtig zu sein. Gerade bei dem häufig wechselnden Wind ist es sehr schwer einzuschätzen, wie das Auto reagiert. Natürlich bin ich enttäuscht von meinem Startplatz. Marc und ich haben vorher sehr gut gearbeitet und hatten die Balance unserer Autos gut in den Griff bekommen. Aber trotz unseres Abschneidens heute Nachmittag glaube ich, dass wir im Rennen noch die Chance auf ein gutes Ergebnis haben.

Marc Gené: 13. (1.20,335 min / Starplatz 12)
Chassis: FW26 07

Die Strategien im Prequalifying mögen heute schwer verständlich gewesen sein, aber schließlich ging es darum, sich angesichts der Wetterprognosen die besten Ausgangspositionen für das Abschlussqualifying zu verschaffen. Nach dem freien Training am Vormittag war ich sehr zuversichtlich, im Qualifying ein gutes Resultat zu erzielen, aber meine Runde war schlecht. Mein Auto war viel schwieriger zu fahren, als ich erwartet hatte. Es war sehr windig, und ich konnte das Auto kaum auf der Strecke halten. Die Bedingungen hatten sich gegenüber dem Training stark verändert.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Wie einige andere Teams waren auch wir in der Vorqualifikation extra langsam unterwegs. Es schien, als würde es im Laufe des Qualifyings anfangen zu regnen, und deshalb wollten wir unseren Fahrern die Chance geben, vorher anzutreten. Das Wetter hat sich allerdings anders als erwartet entwickelt. Zwar kam Wind auf, aber es blieb trocken. Davon abgesehen ist es ist offensichtlich, dass unsere Autos im Qualifying noch nicht schnell genug sind, aber unsere Leistungen im Training waren ermutigend. Wir werden jetzt unsere Hausaufgaben für morgen machen und hoffen, im Rennen ein paar Punkte zu ernten.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das Qualifying war heute eine Wetterlotterie. Einerseits ist klar, dass gerade hier die Strecke mit jedem Auto schneller wird, andererseits war für Mitte des zweiten Qualifyings Regen angekündigt. Da diese Wetterprognose nicht eintrat, hatten unsere Fahrer mit ihren frühen Startzeiten keine Chance, weiter nach vorn zu fahren. Technisch liefen beide Autos problemlos.
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