Thema: Der BMW 1er.
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Alt 24.06.2004, 20:21     #5
Hermann   Hermann ist offline
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F45 AT 216d, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Antrieb.

Die treibende Kraft hinter der Fahrdynamik.


Der BMW 1er übernimmt in seinem Segment die Führungsrolle auf dem Gebiet der Fahrdynamik. Dies verdankt er nicht allein dem in der Kompaktklasse einzigartigen Prinzip der Kraftübertragung auf die Hinterräder, sondern auch seinen Motoren. Alle Vierzylinder-Triebwerke, die für den BMW 1er angeboten werden, unterstützen ideal seinen Charakter mit ausgefeilten, eigenständigen Lösungen, wie man sie bisher eher aus höheren Marktsegmenten kennt. Mit jeder Motorisierung erhält der Kunde ein Fahrzeug mit den besten Fahrleistungen im Wettbewerbsumfeld bei gleichzeitig überdurchschnittlich niedrigem Verbrauch und EU4- Emissionseinstufung.

Die Anordnung der längs eingebauten Motoren mit dem Schwerpunkt hinter der Vorderachse liefert außerdem einen wichtigen Beitrag für eine ideale Gewichtsverteilung. Diese Anordnung erlaubt darüber hinaus den angenehm kleinen Wendekreis von 10,7 Metern. Die unter dem Gepäckraumboden eingebaute Starterbatterie trägt zu einem niedrigen Fahrzeugschwerpunkt und nochmals verbesserter Hinterachsbelastung bei. Somit kommt der Anordnung der Antriebskomponenten neben dem aufwändigen Fahrwerk die Hauptrolle für die beispiellose Agilität und Richtungsstabilität des BMW 1er zu.

Zur Wahl stehen jeweils zwei Benzin- und Dieselmotoren. Alle verfügen über Vierventiltechnik und sind bekannt aus der BMW 3er Reihe. Mit ihren vielen internationalen Auszeichnungen sowie einer maximalen Literleistung von 55 kW bei den Otto- und 60 kW bei den Dieselmotoren repräsentieren sie den bestmöglichen Stand der Technik im modernen Motorenbau. Für den Einsatz im BMW 1er wurden sie einer moderaten Überarbeitung zur nochmaligen Steigerung der kundenrelevanten Eigenschaften unterzogen.

Benzinmotoren: Leistung, die stets präsent ist. - Der Motor des BMW 120i: souveräne Spitzentechnik.

Die Rolle der Spitzenmotorisierung bei den Benzinmotoren übernimmt der BMW 120i mit einem Hubraum von 1995 Kubikzentimetern. Mit seinem variablen Ventiltrieb, der die stufenlose Nockenwellenverstellung VANOS für Ein- und Auslassseite sowie die Ventilhubsteuerung VALVETRONIC umfasst, mobilisiert er souveräne 110 kW/150 PS bei 6 200 min–1.

Das maximale Drehmoment von 200 Nm liegt bereits bei 3 600 min–1 an. So gerüstet ist der BMW 120i schon nach 8,7 Sekunden 100 km/h schnell. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt souveräne 217 km/h, und für die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h vergehen bei der Elastizitätsprüfung im vierten Gang gerade einmal 8,4 Sekunden. Nicht nur in Anbetracht solch sportlicher Fahrleistungen, sondern auch absolut darf der Kraftstoffverbrauch mit durchschnittlich 7,4 Litern je 100 Kilometer als ausgesprochen günstig gelten.

Die nochmalige Steigerung der Zahlenwerte gegenüber dem schon als sehr dynamisch anerkannten 2 Liter-Vierzylinder-Motor im BMW 3er liegt in einer Detailoptimierung von Ansaug- und Abgasführung begründet. So weist die Volllastkurve für den Motor des BMW 120i im unteren Drehzahlbereich einen Drehmomentzuwachs von bis zu 23 Nm auf. Die maximale Leistung wurde um 5 kW gesteigert. Zugelegt hat der Motor auch beim Ansprechverhalten. Eine modifizierte Steuergeräteelektronik sorgt beim Gasgeben für eine Spontaneität, die bisher nur von Motoren mit Einzeldrosselklappen bekannt war. Unterstützt wird das überlegene Leistungsverhalten von einem sportlich-sonoren Auspuffklang, der auch auf der Autobahn und bei hohen Drehzahlen nie aufdringlich erscheint. Jede Gaspedalbewegung bewirkt beim BMW 120i auch eine Änderung des Ansaug- und Endrohrgeräusches. Die sprichwörtliche Drehfreude kann man nicht nur im Drehzahlmesser ablesen, man hört sie auch. Ausgleichswellen sorgen darüber hinaus für eine ausgezeichnete Laufruhe.

Für den Motorstart ist dank Komfort-Starteinrichtung nur ein einmaliges kurzes Drücken des Startknopfes notwendig; die weitere Steuerung des Startereingriffs bis zum Anlauf des Motors erfolgt automatisch. Eine besondere Form des Komfort-Zuwachses ergibt sich daraus, dass zur Kontrolle des Motorölstandes nicht einmal mehr das Öffnen der Haube erforderlich ist. Der Ölpeilstab entfällt, denn jetzt wird der Ölstand elektronisch erfasst und dem Fahrer im Instrumentenkombi angezeigt. Die Messung erfolgt auch kontinuierlich während der Fahrt.

VALVETRONIC: die erfolgreiche Formel für geringen Verbrauch.

Um einen besonders günstigen Kraftstoffverbrauch zu erzielen, wird beim BMW 120i die vollvariable Ventilsteuerung VALVETRONIC eingesetzt. Erstmals vorgestellt in der neuen Generation von BMW Vierzylinder-Motoren, die mit dem BMW 3er Compact im Sommer 2001 auf den Markt kam, fand diese Technik zwischenzeitlich auch Einzug in die neue Generation von Acht- und Zwölfzylinder-Motoren. Inzwischen hat BMW weltweit mehrere hunderttausend Fahrzeuge mit VALVETRONIC verkauft und liefert damit schon heute einen wertvollen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen.

Zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter der Öko-Preis der europäischen Umweltmagazine, zeugen von der Innovationskraft und Wirksamkeit dieser BMW Technologie für niedrigen Kraftstoffverbrauch. Im Gegensatz dazu konnten sich Motoren mit Mager-Direkteinspritzung am Markt bislang nicht auf breiter Front durchsetzen. Der Einsatz dieser von anderen Herstellern angebotenen Motoren beschränkt sich bislang auf wenige zehntausend Einheiten in wenigen Modellen, die zudem nur in Märkten mit schwefelfreiem Kraftstoff angeboten werden. Im Gegensatz zu Motoren mit Mager-Direkteinspritzung ist die VALVETRONIC nicht auf schwefelfreien Kraftstoff und eine besondere Katalysatortechnik angewiesen. Sie wird deshalb schon heute weltweit eingesetzt und auch in künftigen Motorbaureihen eine wichtige Rolle spielen.

Der Motor des 116i: Basisantrieb in Bestform.

Abgeleitet aus dem Hightech-Triebwerk des BMW 120i wurde der Motor für den BMW 116i. Bei einem Hubraum von 1596 Kubikzentimetern entwickelt dieser Vierzylinder-Motor eine Leistung von 85 kW/115 PS bei 6 000 min–1 und ein maximales Drehmoment von 150 Nm bei 4 300 min–1. Der Basisantrieb für den BMW 1er kommt ohne die Ventilhubsteuerung VALVETRONIC und ohne Ausgleichswellen aus, besitzt aber sonst alle technischen Merkmale des stärkeren Bruders, einschließlich der stufenlosen VANOS. Dank dieser Voraussetzungen kann auch der BMW 116i mit beeindruckenden Fahrleistungen aufwarten. Souverän erreicht auch er die 200 km/h-Marke. Für die Beschleunigung von null auf 100 km/h benötigt er lediglich 10,8 Sekunden. Dabei bleibt der Verbrauch mit 7,5 Litern je 100 Kilometer auf günstigem Niveau.

Dieselmotoren: Dynamik in ihrer wirtschaftlichsten Form.

Die Vorteile der Dieseltechnologie beschränken sich bereits seit geraumer Zeit nicht mehr nur auf den besonders wirtschaftlichen Umgang mit Kraftstoff. Mit ihrer enormen Durchzugskraft aus niedrigen Drehzahlen und ihrer harmonischen Leistungsentfaltung tragen moderne Dieselantriebe wesentlich zu Fahrdynamik und Komfort bei. BMW hat das Potenzial dieser Motorentechnologie konsequent genutzt und für den Einsatz im BMW 1er optimiert.

Der Motor des 120d: Maximale Durchzugskraft.

Das Dieseltriebwerk für den BMW 120d repräsentiert den neuesten Stand heutigen Motorenbaus. Bekannt aus der BMW 3er Reihe, wurde es für den Einsatz im BMW 1er nochmals überarbeitet. Aus einem Hubraum von 1995 Kubikzentimetern entwickelt dieser Motor eindrucksvolle 120 kW/163 PS bei 4 000 min–1, sein fülliges Drehmoment von 340 Nm gibt er bei 2 000 min–1 ab. Die hohe Leistungsausbeute von mehr als 60 kW/82 PS

pro Liter Hubraum zeugt vom herausragenden Entwicklungsstand dieses Motors. Die Fahrleistungen, die dieses Hightech-Aggregat ganz mühelos auf die Straße bringt, stünden auch einem Sportwagen gut zu Gesicht: Nur 7,9 Sekunden vergehen beim Spurt bis zur 100 km/h-Marke, und in beispiellosen 6,6 Sekunden ist die Elastizitätsprüfung abgelegt, bei der im vierten Gang von 80 auf 120 km/h beschleunigt wird. Das sind Spitzenwerte im Wettbewerb. Nach oben endet der Vorwärtsdrang erst bei 220 km/h, und am anderen Ende setzt der große Schub bereits knapp über der Leerlaufdrehzahl ein.

Common-Rail-Einspritzung: neueste Technik für mehr Ökonomie.

Wesentlich verantwortlich für die enorme Kraftentfaltung, exzellente Dynamik, herausragende Wirtschaftlichkeit und Erfüllung der EU4-Emissionsgesetzgebung ist das modifizierte Common-Rail-System der zweiten Generation mit 1600 bar Systemdruck. Damit wird der Kraftstoff noch schneller eingespritzt und noch besser zerstäubt, was unmittelbar zu mehr Leistung und weniger Verbrauch führt. Durch die Möglichkeit, bis zu vier Mal je Arbeitstakt Kraftstoff einzuspritzen (Doppelpilot-, Haupt- und Nacheinspritzung), wird der Zielkonflikt zwischen Leistung und Akustik gelöst. Während die zweifache Piloteinspritzung den Brennverlauf noch weicher und harmonischer gestaltet, verbessert die Nacheinspritzung die Partikeloxidation und verringert so die Schadstoffemissionen. Die neue Turboladergeneration mit variabler Turbinengeometrie, einer elektrischen Verstellung, einer optimierten Schaufelgeometrie und Ladeluftkühlung sowie ein hochfester, leichter Werkstoff verbessern den Wirkungsgrad von Turbine und Verdichter des Turboladers nochmals. Mit diesen Maßnahmen und Anpassungen an Kurbelwelle, Kolben und Pleuel wird neben der EU4-Emissionserfüllung eine Mehrleistung von 10 kW/13 PS gegenüber dem bekannten Motor des BMW 320d erzielt. Eine optimierte Abgasrückführung, die Lage der Lambdasonde vor dem motornah angeordneten Katalysator und Drallklappen in der Sauganlage runden die Maßnahmen ab und sorgen dafür, dass der BMW Vierzylinder zu einem der saubersten und sparsamsten Diesel im Wettbewerbsumfeld zählt.

Er ist ein besonders gutes Beispiel dafür, dass sich bei BMW Sportlichkeit und Ökonomie sowie Ökologie keineswegs ausschließen müssen.

So gerüstet erzeugt der BMW 120d nicht nur Freude am Fahren durch überlegene Leistung und satten Durchzug aus niedrigen Drehzahlen, sondern weiß auch an der Tankstelle durch geringe Kraftstoffkosten zu überzeugen. Ein Tankstopp wird durch den günstigen Verbrauch von lediglich 5,7 Litern je 100 Kilometer zu einem seltenen Ereignis.

Verglichen mit anderen Dieselfahrzeugen besticht der BMW 120d auch mit einer ausgezeichneten Laufkultur. Eine elektronische Laufruheregelung und Ausgleichswellen reduzieren die Motorschwingungen auf ein Minimum. Das Diesel-Verbrennungsgeräusch tritt gar so weit in den Hintergrund, dass oft der akustische Eindruck eines Benzinantriebs entsteht. Das gilt bereits für den Kaltstart, der auch bei Temperaturen von minus 20 °C ohne eine für den Fahrer merkliche Verzögerung erfolgt. Die Schnellglühkerzen, die bei niedrigen Temperaturen den Start unterstützen, beginnen bereits mit ihrer Arbeit, sobald der Fahrer die Tür öffnet und nicht erst, wenn der Startknopf betätigt wird. Das System arbeitet mit Sechs-Volt-Glühkerzen, bei denen nur noch die Spitze auf Höchsttemperatur erhitzt wird. Für den Motorstart selbst ist dank Komfort-Starteinrichtung nur ein einmaliges kurzes Drücken des Startknopfes notwendig; die weitere Steuerung des Startereingriffs bis zum Anlauf des Motors erfolgt automatisch.

Der Motor des 118d: kraftvoll und effektiv.

Für weniger leistungshungrige Kunden steht neben dem BMW 120d als zweite Variante mit Dieselantrieb der BMW 118d zur Auswahl. Bei gleicher Technik entwickelt er aus einem Hubraum von 1995 Kubikzentimetern eine Leistung von 90 kW/122 PS und ein maximales Drehmoment von 280 Nm. Auch der BMW 118d ist in der Lage, eine beeindruckende Durchzugskraft in sportliche Fahrleistungen umzusetzen. Die kleinere der beiden Diesel-Varianten im BMW 1er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 km/h und bewältigt den Spurt auf 100 km/h innerhalb von 10,0 Sekunden. Dennoch kann auch der BMW 118d als Musterbeispiel für Zurückhaltung beim Kraftstoffkonsum gelten. Sein Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf 5,6 Liter je 100 Kilometer.

Vorwärtsdrang in sechs Stufen: per Hand oder automatisch.

Der BMW 1er ist serienmäßig mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet (Fünfgang für 116i). Kurze Schaltwege und eine präzise Führung des Wählhebels machen den Wechsel der Fahrstufe zu einem mühelosen Vergnügen. Auch die Abstufung des Getriebes unterstreicht den fahrdynamischen Charakter des kompakten BMW. Die Anschlussdrehzahlen beim sportlichen Wechsel in die nächste Gangstufe sind optimal. Aber auch in den hohen Gangstufen stehen genügend Leistungsreserven zur Verfügung, wenn ohne Gangwechsel beschleunigt werden soll.

Ein in der Kompaktklasse bisher unerreichtes Maß an Komfort in allen Geschwindigkeitsbereichen ermöglicht die optional angebotene und aus der 5er Baureihe bekannte Sechsgang-Automatik für die Modelle BMW 120i und BMW 120d. Wie beim Schaltgetriebe wurde auch hier auf optimale Übersetzungsanpassung für alle Fahrsituationen geachtet. Darüber hinaus

zeichnet sich die Sechsgang-Automatik durch sehr harmonische Übergänge zwischen den einzelnen Fahrstufen aus. Der sechste Gang ist als Fahrgang ausgelegt, in dem auch die Höchstgeschwindigkeit erreicht wird.

Wie bei allen BMW Automatikgetrieben kann auch im BMW 1er der Fahrer das Automatikgetriebe über die Steptronic-Funktion manuell schalten. Bei dieser sportlichen Betriebsart bewirkt schon ein kurzes Antippen des Wählhebels einen Schaltvorgang. Zur Aktivierung des Modus muss lediglich der Wählhebel in die mit „+/–“ gekennzeichnete Schaltgasse bewegt werden. Die aktuelle Gangstufe wird dem Fahrer im Instrumentenkombi angezeigt.

Serviceumfänge an Motor und Antrieb auf ein Minimum reduziert.

Egal, für welche Motorisierung sich der Kunde entscheidet: Mit dem BMW 1er erhält er immer auch einen Antriebsstrang mit besonders geringen Service-Erfordernissen, weil er bis auf Filter- und Motoröl-Wechsel wartungsfrei ist. So entfällt etwa das Einstellen der Ventile, da hydraulische Ausgleichselemente diese Arbeit übernehmen. Die Nockenwellen werden von einer Kette angetrieben, die auf Motorlebensdauer ausgelegt ist. Damit wird das teure und zeitintensive Auswechseln eines Zahnriemens, wie es bei anderen Fahrzeugen häufig noch nötig ist, überflüssig. Darüber hinaus sind alle Getriebe mit Lebensdauer-Ölfüllungen versehen.

Auf die Fälligkeiten von Motoröl und Filterwechseln wird der Fahrer abhängig von der individuellen Beanspruchung des Fahrzeugs erst nach bis zu 30 000 Kilometern per Service-Intervall-Anzeige aufmerksam gemacht. Er kann sich bei Bedarf, zum Beispiel vor einer langen Urlaubsfahrt, aber auch sonst jederzeit anzeigen lassen, wie hoch die noch verbleibende Laufleistung jedes Verschleißteils ist und dann entscheiden, ob und was er vor Reisebeginn noch austauschen lassen will.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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