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Alt 22.06.2004, 12:19     #37
Hermann   Hermann ist offline
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Großer Preis der USA – QUALIFIKATION 19. Juni 2004

Wetter: trocken, sonnig; 23-24°C Luft, 45-48°C Asphalt, 39-46% Luftfeuchtigkeit

Indianapolis (USA). Die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams werden erstmals in dieser Saison Seite an Seite starten. Juan Pablo Montoya qualifizierte sich vor dem Großen Preis der USA in Indianapolis für Startplatz fünf, Ralf Schumacher belegte im entscheidenden Einzelzeitfahren Rang sechs.

Juan Pablo Montoya: 5. (1.11,062 min)

Chassis: FW26 06 (T-Car FW26 03)


Ich bin ein bisschen enttäuscht. Ich glaube, das Auto kann mehr. Aber im Prequalifying und im Qualifying war die Balance einfach nicht perfekt, sonst hätten Ralf und ich noch bessere Startplätze herausfahren können. Unterm Strich denke ich, wir haben uns gut auf das Rennen vorbereitet, und ein Platz in der dritten Startreihe ist durchaus noch viel versprechend. Und ich würde den vielen Fans, die aus Kolumbien hierher gekommen sind und mich anfeuern, schon sehr gern eine Freude machen.

Ralf Schumacher: 6. (1.11,106 min)

Chassis: FW26 07


Das war eine solide Vorstellung. Ich denke, meine Runde war ganz akzeptabel. Im Prequalifying sah es etwas besser für uns aus, aber Probleme mit der Balance hatte ich auch da, wie schon am gesamten Wochenende. Der ständig drehende Wind und der Staub helfen auch nicht unbedingt, aber das ist schließlich für alle gleich. Wir werden sehen, was uns das Rennen bringt.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):

Es könnte immer besser sein, aber ich denke, unsere Ausgangspositionen für das Rennen sind nicht schlecht. Wir haben für beide Autos eine gute Rennabstimmung gefunden und sollten hier konkurrenzfähig sein. Die Heckflügeleinstellung ist hier in Indianapolis immer ein schwieriger Kompromiss. Im kurvigen Infield braucht man viel Anpressdruck, aber auf der langen Geraden will man möglichst wenig Luftwiderstand.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Der Ausgang des Qualifyings war bis zum letzten Fahrer offen. Unsere beiden Piloten starten nebeneinander aus der dritten Reihe. Sie waren zwar nicht ganz zufrieden mit der Balance ihrer Fahrzeuge, sehen sich aber dennoch gut gerüstet für das Rennen. Es gab keinerlei technische Probleme. Die Zuschauerkulisse war, wie immer hier in Indy, schon am Samstag sehr eindrucksvoll. Ich denke, wir können uns auf einen großen Renntag freuen.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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