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Alt 13.06.2004, 16:15     #5
Hermann   Hermann ist offline
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Doppelführung für Team BMW Motorsport zur Halbzeit.

Nürburg, 13. Juni 2004. Auch in der Nacht hat das Team BMW Motorsport die Führung beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verteidigt. Nach 82 Runden liegt der BMW M3 GTR mit der Startnummer 42 weiterhin an der Spitze des Feldes. Mit einem Rückstand von einer Runde folgt das zweite unter der Regie von Schnitzer Motorsport fahrende GT-Coupé mit der Startnummer 43 auf Platz zwei.

Teammanager Charly Lamm ist mit dem bisherigen Verlauf des Langstrecken-Klassikers in der Eifel zufrieden: „Aufgrund der instabilen Wettersituation war in der ersten Rennhälfte die Reifenwahl entscheidend. Der Einsatzmannschaft wurde so zumindest nicht langweilig. Ein Blick auf den Zwischenstand zeigt jedoch, dass unsere Piloten mit den perfekt funktionierenden BMW M3 GTR gut zurecht kommen.“

In Führung liegend hatte Dirk Müller (Burbach) das Auto mit der Startnummer 42 in der 54. Runde an Hans-Joachim Stuck (Ellmau) übergeben. Stuck spielte in der Nacht seine ganze Erfahrung aus 52 Starts bei 24-Stunden-Rennen auf der 24,358 Kilometer langen Strecke aus. Nach zehn Runden tauschte er das Cockpit mit Jörg Müller (Hückelhoven). Danach verschlechterten sich jedoch erneut die Bedingungen, so dass ein frühzeitiger Boxenstopp zum Aufziehen von Regenreifen notwendig wurde. Das Team BMW Motorsport nutzte in der 71. Runde diese Gelegenheit, um den planmäßigen Fahrertausch mit Dirk Müller vorzuziehen. Elf Umläufe später kehrte Stuck ins Cockpit der Startnummer 42 zurück.

Pedro Lamy (PRT) wechselte sich in der 54. Runde im zweiten BMW M3 GTR (Startnummer 43) mit Duncan Huisman (NLD) ab. Der 32-Jährige übernahm wenig später die zweite Position und sorgte damit für die noch immer aktuelle Doppelführung des Team BMW Motorsport. Boris Said (USA) und Lamy, die für die beiden nachfolgenden Stints am Steuer des 500 PS starken Autos saßen, festigten Platz zwei hinter der Startnummer 42. In der 80. Runde übernahm dann wieder Huisman das Auto mit der Startnummer 43.

Auch in der Nacht blieben die Wetterverhältnisse in der Eifel unberechenbar. Schlagartig einsetzender Regen sorgte dafür, dass die Fahrer mit größter Vorsicht zu Werke gehen mussten. „Ich war noch auf Slicks unterwegs, als der Regen wieder einsetzte“, berichtet Said. „Darum musste ich das Tempo erheblich herausnehmen. Stellenweise stand das Wasser förmlich auf der Strecke. Ich habe viele Unfälle gesehen und bin froh, es unbeschadet in die Box geschafft zu haben.“

Nach einer Fahrzeit von vierzehn Stunden und 82 gefahrenen Runden befindet sich das Team BMW Motorsport mit der Doppelführung Stuck/Huisman in einer aussichtsreichen Position, um den weiteren Verlauf der 32. Auflage des 24-Stunden-Klassikers erfolgreich gestalten zu können.
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Viele Grüße Hermann

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