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Alt 10.05.2004, 18:58     #1
Albert   Albert ist offline
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BMW Group mit gutem Start ins Jahr 2004

Die BMW Group ist mit einem erfreulichen Geschäftsverlauf in das Jahr 2004 gestartet. Nach einem produktionsbedingt langsamen Beginn im Januar legte der Automobilabsatz im Verlauf des ersten Quartals deutlich zu und erreichte im März historische Höchstwerte für BMW und MINI Automobile. Die neuen Modelle BMW X3, BMW 5er und BMW 6er finden positive Resonanz und liefern wesentliche Wachstumsimpulse. Entsprechend konnte das Unternehmen seinen Gesamtabsatz in den ersten drei Monaten 2004 um 3,2% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum steigern. Insgesamt lieferte die BMW Group im ersten Quartal 269.973 Automobile der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce an Kunden aus (Vorjahr: 261.573 Fahrzeuge).

Der Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2004 mit 10.805 Mio. Euro um 4,9% über dem Vergleichswert aus dem Vorjahresquartal (10.297 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern stieg um 2,5% auf 851 Mio. Euro (Vj.: 830 Mio. Euro). Der Überschuss der BMW Group erreichte im ersten Quartal 523 Mio. Euro und übertraf den Vorjahreswert ebenfalls um 2,5% (Vj.: 510 Mio. Euro). Der Konzern erwirtschaftete damit ein Ergebnis je Stammaktie und je Vorzugsaktie von jeweils 0,78 Euro (+2,6% / Vj. 0,76 Euro).

Dazu Helmut Panke, Vorsitzender des Vorstandes der BMW AG: „In diesem Jahr sieht die BMW Group verstärkt Rückflüsse aus der Produkt- und Marktoffensive. Die positive Resonanz auf unsere neuen Modelle sowie erste Anzeichen einer Belebung der Automobilkonjunktur bestärken uns in unserem Ziel, im Gesamtjahr bei allen Marken Absatzsteigerungen zu erreichen und auch im Ergebnis einen neuen Spitzenwert zu erzielen.“


Produkt- und Marktoffensive wird weiter konsequent umgesetzt

Die laufende Produkt- und Marktoffensive kommt in diesem Jahr auf dem Markt voll zur Geltung und bestimmt für die BMW Group den Jahresverlauf 2004. Nach dem Verkaufsstart des BMW X3 und des BMW 6er Coupé im Januar sowie des BMW 6er Cabrio im März folgt in den kommenden Monaten eine Fülle weiterer Neuheiten.
Für die Marke BMW geht unter anderem ab Mai der neue BMW 5er Touring an den Start, in der zweiten Jahreshälfte erweitert der neue BMW 1er die Modellpalette.

Bei der Marke MINI weiten Anfang Juli die Cabrio-Varianten von MINI One und MINI Cooper das Modellprogramm aus, das Cooper S Cabrio folgt im Herbst.

Zudem kommt im Jahresverlauf eine Reihe neuer BMW Motorräder auf den Markt. Nach dem erfolgreichen Start der R 1200 GS im März, der überarbeiteten K 1200 LT und der ebenfalls überarbeiteten Einzylindermodelle im ersten Quartal folgt im Herbst 2004 die neue K 1200 S, mit der sich die BMW Group neue Kundengruppen im Sportsegment erschließen wird.

Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen kontinuierlich am Ausbau seiner Marktpräsenz und nutzt dabei die Chancen neuer Wachstumsmärkte in Asien sowie in Mittel- und Osteuropa. So nahm beispielsweise in Ungarn Anfang Mai eine neue Vertriebsgesellschaft ihre Geschäftstätigkeit auf.


Segment Automobile: Wachstum bei Absatz, Umsatz und Ergebnis

Der Umsatz im Segment Automobile übertraf im ersten Quartal 2004 den Vergleichswert aus dem Vorjahr um 4,0% und lag bei 9.744 Mio. Euro (Vj.: 9.373 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in diesem Segment lag mit 742 Mio. Euro um 3,2% über dem Ergebnis des ersten Quartals 2003 (719 Mio. Euro).

Mit 222.067 verkauften Fahrzeugen der Marke BMW im ersten Quartal 2004 hat das Unternehmen den bisherigen – hauptsächlich durch die zum Jahreswechsel im Werk München erfolgte Produktionsunterbrechung bedingten – Absatzrückgang bereits per März aufholt. Der Wert aus dem Vorjahresquartal wurde um 2,9% übertroffen (Vj.: 215.767 Fahrzeuge).

Das im Januar 2004 eingeführte BMW 6er Coupé hat die BMW Group bis Ende März 2004 bereits 2.742 mal ausgeliefert. Im März folgte die Markteinführung des BMW 6er Cabrios, bis zum Ende des ersten Quartals konnten schon 516 Kunden dieses viersitzige Cabrio entgegennehmen.
Der im Januar 2004 im Markt eingeführte BMW X3 ist vielversprechend gestartet, bis Ende des ersten Quartals wurden bereits 11.132 Sports Activity Vehicles verkauft. Um die große Nachfrage adäquat bedienen zu können, hat die BMW Group mit dem Produktionspartner Magna Steyr in Graz (Österreich) eine Erhöhung der Produktion von bisher täglich 300 auf 400 Fahrzeuge vereinbart.

Die Marke MINI erzielte im ersten Quartal 2004 insgesamt 47.766 Auslieferungen, das entspricht einer Steigerung von 4,3% im Vorjahresvergleich (Vj.: 45.805 Fahrzeuge). 140 Rolls-Royce Phantom wurden im ersten Quartal 2004 an Kunden übergeben.


Segment Motorräder von Modellzyklen geprägt

Modellzyklusbedingte Effekte dämpften im ersten Quartal 2004 weltweit den Absatz von BMW Motorrädern. Vor allem der Wechsel von der R 1150 GS auf die neue R 1200 GS im März beeinflusste dabei die Absatzentwicklung in den ersten beiden Monaten des Jahres 2004. Hinzu kam ein anhaltend schwieriges Marktumfeld, so dass sich der Absatz von BMW Motorrädern im Vergleich mit dem Vorjahresquartal um 14,2% auf 17.935 Einheiten verringerte (Vj.: 20.901).

Mit 282 Mio. Euro lag der Umsatz des Segments Motorräder im ersten Quartal 2004 um 7,2% unter dem Vergleichswert aus dem ersten Quartal 2003
(304 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging im Vergleich mit dem Vorjahresquartal um 6,7% auf 28 Mio. Euro zurück
(Vj.: 30 Mio. Euro).


Weiter starkes Wachstum im Segment Finanzdienstleistungen

Das Segment Finanzdienstleistungen ist mit einem hervorragenden ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2004 gestartet. Dies ist vor allem auf eine anhaltend starke Nachfrage nach Finanzierungsverträgen für die Marken BMW und MINI zurückzuführen. Insgesamt konnten weltweit 399.081 Neuverträge abgeschlossen werden, das entspricht einem Anstieg von 7,6% gegenüber dem Vorjahresquartal (370.759 Neuverträge).

Der Anteil der über das Segment Finanzdienstleistungen finanzierten oder geleasten Neufahrzeuge der Marken BMW und MINI liegt im ersten Quartal 2004 bei 39,5% und übertrifft damit deutlich den Vergleichswert aus dem Vorjahresquartal (36,8%).

Das bilanzielle Geschäftsvolumen im Segment Finanzdienstleistungen lag zum 31. März 2004 bei 30.218 Mio. Euro, das entspricht einem Zuwachs von 11,7% zum Vorjahresquartal (27.061 Mio. Euro). Verglichen mit dem Wert zum Jahresende 2003 (28.647 Mio. Euro) ergibt sich ein Anstieg von 5,5% für die ersten drei Monate des Jahres 2004. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Segment Finanzdienstleistungen stieg im ersten Quartal 2004 um 23,4% auf 132 Mio. Euro (Vj.: 107 Mio. Euro).

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Der vollständige Zwischenbericht zum 31. März 2004 steht unter www.bmwgroup.com/ir als Download zur Verfügung.
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