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Alt 27.01.2004, 19:28     #1
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Dollarschwäche sorgt bei BMW für Umsatzminus

Dollarschwäche sorgt bei BMW für Umsatzminus

Unternehmenschef Helmut Panke kündigte trotzdem Ergebnis auf Vorjahresniveau an

January 27 03:11:00, 2004
www.automobilwoche.de


München. Die Dollarschwäche hat dem Münchener Autobauer BMW im vergangenen Jahr einen leichten Umsatzrückgang beschert. Der Konzern schaffte wie schon zuvor prognostiziert jedoch einen neuen Absatzrekord und bestätigte seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2003. Unternehmenschef Helmut Panke kündigte für 2003 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau an. Zudem soll der Automobilabsatz wie zuvor angekündigt in diesem Jahr weiter steigen und für alle drei Konzernmarken neue Höchstwerte erreicht werden. Mit Blick auf die weltweite Automobilkonjunktur rechnen die Münchener mit einer verhaltenen Belebung.
Insgesamt ging der Konzernumsatz 2003 wegen des schwächeren Dollars um 2,1 Prozent auf 41,525 Milliarden Euro zurück. Währungsbereinigt sei der Umsatz jedoch um mehr als vier Prozent gestiegen. Die detaillierten Zahlen wird BMW erst am 17. März präsentieren. Im Jahr 2002 hatte BMW rund 42,3 Milliarden Euro umgesetzt. Der Gewinn vor Steuern betrug damals 3,3 Milliarden Euro. An der Frankfurter Börse legte die Aktie bis gegen 10.10 Uhr um 0,99 Prozent auf 35,70 Euro zu.
Der Verkauf der drei Konzern-Automarken BMW, Mini und Rolls-Royce sorgte für ein leichtes Umsatzplus. So stieg der Umsatz in 2003 in der Autosparte um 0,3 Prozent auf 38,285 Milliarden Euro. Der Umsatz mit dem Verkauf von Motorrädern sank dagegen um 3,8 Prozent auf 1,087 Milliarden Euro. Mehr Kunden als noch im Jahr zuvor hatten dabei ihr Auto der Marke BMW oder Mini über die BMW-Bank finanziert: Der Anteil stieg von 36,1 Prozent auf 38,3 Prozent an. Dennoch verbuchte die Sparte Finanzdienstleistungen einen Umsatzrückgang um 9,1 Prozent auf 7,582 Milliarden Euro – trotz eines Zuwachses bei den Neuverträgen um 10,7 Prozent.
Mit 1,104 Millionen verkauften Autos schaffte der Konzern ein neues historisches Absatz-Hoch – im Vergleich zum Vorjahr war dies eine Steigerung von 4,5 Prozent. Dabei wurde die Produktion um 2,6 Prozent herauf gefahren. Der Motorrad-Absatz stieg bei einer um 3,5 Prozent gedrosselten Fertigung um 0,4 Prozent auf 92.962 Stück. Der Konzern hatte noch in der ersten Jahreshälfte wegen des Modellwechsels in der 5er-Reihe Absatzeinbußen bei seiner Marke BMW verbucht und den Gesamtabsatz nur dank des Kassenschlagers Mini steigern können. Nach der Einführung des neuen Modells im Juli 2003 wendete sich doch das Blatt und auch der Absatz in der BMW-Modellplatte nahm wieder zu.
Vom neuen 5er seien seit Marktstart im vergangenen Jahr 70.522 Fahrzeuge verkauft worden. Von der alten und neuen 5er-Reihe wurden 185.481 Stück abgesetzt – ein Plus von 7,6 Prozent. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 928.151 Wagen der Marke BMW an Kunden ausgeliefert – 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Marke Mini sorgte derweil weiter kräftig für Wachstum: Mit 176.465 verkauften Autos wurde der Vorjahreswert um 22,4 Prozent übertroffen. Dank des neuen Cabrios rechnet der Konzern damit, auch in 2004 mit der Marke erfolgreich sein zu können. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent auf weltweit 104.342 Beschäftigte (dpa-AFX).


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