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Alt 24.11.2003, 13:32     #1
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BMW gerät wegen schwacher 7er-Verkäufe unter Druck

Servus Madels!
Nachdem ich es aun N-TV gehört habe, stöberte ich ein wenig im INet und fand folgenden Artikel:
Zitat:
BMW gerät wegen schwacher 7er-Verkäufe unter Druck_
[Von ftd.de, 10:07, 24.11.03]


Die Oberklasselimousine 7er-BMW fällt in der Käufergunst in Deutschland immer weiter zurück. Mercedes bleibt mit der deutlich älteren S-Klasse weiter die Nummer eins in dem Segment.


Zudem wurde der 7er auch vom Lokalrivalen Audi mit dem A8 überholt. In der Münchner BMW-Zentrale wächst der Unmut über Chefdesigner Chrys Bangle, der für den Misserfolg auf dem wichtigen deutschen Markt verantwortlich gemacht wird. Denn eigentlich sollte der neue 7er, wie sein Vorgänger, Marktführer werden.

Bereits bei der Neuvorstellung des 7er BMW wurde vor allem das gewöhungsbedürftige Design von Heck und Front kritisiert. Nach FTD-Informationen soll mit der Überarbeitung des Autos zum Jahresende 2004 die Heckpartie gefälliger gestaltet werden - »auf persönlichen Wunsch von Vorstandschef Helmut Panke«, sagt ein BMW-Insider. Das sei eine »Ohrfeige für Bangle«. Ein BMW-Sprecher wollte all dies nicht kommentieren. »Die Produktion des 7er ist voll ausgelastet«, sagte er. Doch die Fahrzeuge werden vor allem in Nordamerika und Asien verkauft. Europa hingegen liegt weit hinter dem Plan.

BMW stets vor Audi
Bei Audi hatte man mit dem frühen Erfolg des neuen A8 nicht gerechnet: »Wir sind noch gar nicht mit allen Motorisierungen am Markt«, sagte ein Audi-Sprecher. Der beliebte Sechszylinder-Diesel erscheine erst Anfang 2004. Auch ein Zwölfzylinder stehe noch aus. Audi könnte dann sogar Mercedes schlagen.

In den vergangenen Jahren war der 7er die Nummer zwei hinter Mercedes, lag aber stets vor Audi. »Der alte 7er hatte sogar für mehrere Jahre den Spitzenplatz erobert«, so ein Mercedes-Manager. Das habe das aktuelle Modell trotz »erheblicher Marketingmaßnahmen« nicht geschafft, sagte der Mercedes-Mann.

Auch wenn die Produktion des 7er weiter auf hohem Niveau liegt, könnte die Niederlage auf heimischem Boden das Image der weiß-blauen Marke schädigen: »Deutschland ist der anspruchsvollste Markt für Oberklasse-Autos. Wer hier Erfolg hat, hat überall Erfolg«, sagt Peter Schmidt, Herausgeber des Branchendienstes Automotive Industry Data. Der Misserfolg in Deutschland sei deshalb ein Alarmsignal für die Marke, die nach der Trennung von Rover einen glänzenden Wiederaufstieg feierte.

Panke macht Design zur Chefsache
BMW-Chef Panke sieht sich in einer misslichen Lage: Würde er sich von seinem umstrittenen Designchef Bangle trennen, wäre dies das offene Eingeständnis, eine Reihe schlecht gestalteter Autos auf den Markt gebracht zu haben. Das würde alle von Bangle gezeichneten Autos noch schwerer verkäuflich machen. Lässt er seinen Designer weiter gewähren, könnte die Marke größeren Schaden nehmen. Einziger Ausweg: Er macht das Design zur Chefsache und nimmt Bangle an die kurze Leine.

Für Audi-Chef Martin Winterkorn ist das Designproblem des Münchner Rivalen die offene Flanke, in die er mit seinen neuen, auf sportlich getrimmten Modellen hineinstoßen will. Doch Winterkorn hat offenbar sein eigenes Design-Problem: Nach unbestätigten Branchengerüchten ist der geplante Nachfolger des Audi TT bei der so genannten Car Clinic, einer internen Beurteilung durch Audi-Kunden, durchgefallen. Er wurde ans Designteam zur Neugestaltung zurückgeschickt.
Quelle:http://www.boerse-online.de/ftd/arti...ikel_id=499583
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