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Alt 23.07.2003, 19:49     #2
Hermann   Hermann ist offline
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Showdown der Top-Teams in San Francisco

Neues Rennformat beim Moët Cup soll Match Racing noch spannender machen

Genf. Wenn die Teams von America's Cup Titelverteidiger Alinghi und Herausforderer ORACLE BMW Racing vom 15. bis 20. September beim Moët Cup in San Francisco aufeinander treffen, wird der Sieger dieses spektakulären Duells in einem neuen Rennformat ermittelt: dem Kurzstrecken Match Racing. Nähere Details zum Moët Cup, der die neue Ära des America's Cup einläutet, gaben beide Teams auf einer Pressekonferenz am Montag im Yachtclub Societé Nautique de Geneva bekannt. Alinghi und ORACLE BMW Racing arbeiten gemeinsam daran, den 152 Jahre alten America's Cup aufzuwerten und für die breite Öffentlichkeit und Segelfans auf der ganzen Welt noch attraktiver zu gestalten.

Der Moët Cup ist ein erster Schritt in diese Richtung. Er besteht aus zwei Rennserien: In der so genannten „Owner/Driver Series“ werden die Leiter der jeweiligen Teams, Larry Ellison von ORACLE BMW Racing und Ernesto Bertarelli von Alinghi, am Ruder stehen. Beide sind Vollblutsegler. Ellison war zu Beginn des Louis Vuitton Cup an Bord von ORACLE BMW Racing, während Bertarelli sein Team beim America's Cup als Navigator mit zum Sieg führte. Es werden insgesamt fünf Rennen bestritten; pro Sieg gibt es einen Punkt. In der so genannten „Pro Series“ dagegen stehen sich erfahrene America's Cup Crews in insgesamt sieben Macht Races gegenüber (ein Punkt pro Sieg). Für ORACLE BMW Racing sind Chris Dickson als Skipper und Gavin Brady als Steuermann im Einsatz. An Bord von Alinghi wird Sportdirektor Jochen Schümann Skipper Russell Coutts als Taktiker zur Seite stehen.

Außerdem für ORACLE BMW Racing auf USA-76 dabei: die Louis-Vuitton-Cup-Finalisten von 2003 David Brooke, Eric Doyle, Robbie Naismith, Matt Welling und Bob Wylie. Neben Coutts, Bertarelli und Schümann besteht Team Alinghi (auf SUI-64) aus einem Großteil der Mannschaft, die bereits beim America’s Cup erfolgreich war – darunter Josh Belsky, Curtis Blewett und Francesco Rapetti.

„Beim Moët Cup können wir unter echten Wettkampfbedingungen gegen ein Topteam wie Alinghi segeln und damit beginnen, die Segelcrew für den nächsten America's Cup zusammenzustellen“, sagt Steuermann Gavin Brady von ORACLE BMW Racing. „Neben dem Kernteam vom letzten Mal werden wir auch einige neue Talente präsentieren. Wir sind überzeugt, dass wir durch das neue Rennformat spannende Match Races erwarten dürfen. Und auch für unsere Anhänger in San Francisco ist es ein echter Vorgeschmack auf den kommenden America’s Cup.“ Auch Alinghis Sportdirektor Jochen Schümann ist überzeugt: „Diese Veranstaltung läutet bereits die neue Wettkampfära für den nächsten America’s Cup ein. Wir alle stehen sozusagen in den Startlöchern. Die engen Rennen gegen ORACLE BMW Racing in Auckland haben Spaß gemacht. Wir hoffen, dass wir in San Francisco wieder viel Spannung erleben werden.“

Die Luv- und Lee-Kurse beim Moët Cup werden – in Sichtweite von Pier 39 und dem Marina District –zwischen Treasure Island und der Golden Gate Brücke gesegelt. Dem Gesamtsieger winkt die silberne Moët Cup Trophäe. Wie bereits beim America's Cup in Neuseeland kommen internationale Schiedsrichter zum Einsatz.

Moët & Chandon ist der offizielle Sponsor des Moët Cup. Darüber hinaus wird die Veranstaltung von Oracle Corporation, BMW, Hewlett-Packard, TAG Heuer und Henri Lloyd als offiziellen Partnern unterstützt. Das Rennkomitee auf dem Wasser wird vom Golden Gate Yacht Club, Heimatclub von ORACLE BMW Racing und Challenger of Record, in Zusammenarbeit mit dem Treasure Island Sailing Center gebildet.

Informationen über den Moët Cup, Rennergebnisse und aktuelle Neuigkeiten finden Sie auf den Internetseiten des Golden Gate Yacht Club unter der Adresse www.ggyc.com.
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Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein
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