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Alt 06.07.2003, 18:32     #39
Hermann   Hermann ist offline
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Großer Preis von Frankreich – 1. Qualifikation 4. Juli 2003

Wetter: nasse Strecke, abtrocknend, bewölkt, 18°Luft, 19°C Asphalt

Magny-Cours (FRA). Schwierige Bedingungen für die Piloten des BMW WilliamsF11 Teams im ersten Einzelzeitfahren vor dem Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours: Nach einem verregneten Vormittag war die Strecke zu Beginn des ersten Qualifyings am Freitag um 14 Uhr noch nass und trocknete dann langsam ab. Die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams starteten als Dritter und Vierter, beide mit Regenreifen. Weil die späteren Starter erheblich bessere Bedingungen vorfanden, rutschte Juan Pablo Montoya im Laufe der gut 60 Minuten auf Platz 15 ab, Ralf Schumacher sogar auf Platz 18.

Juan Pablo Montoya: 15.

Chassis: FW25 06 (Ersatzchassis FW25 04)

Schnellste Runde: 1.28,988 min


Angesichts der Bedingungen bin ich recht zufrieden mit meiner Qualifikationsrunde. Mein Auto hat ziemlich gut funktioniert. Im freien Training habe ich mich nicht besonders wohl gefühlt mit dem Fahrverhalten und war entsprechend langsam, aber im Einzelzeitfahren war mein Auto definitiv besser. Ralf war am Vormittag konstant schneller als ich, von daher ist es für mich natürlich positiv, dass ich ihn im Qualifying schlagen konnte. Im letzten Sektor habe ich relativ viel Zeit verloren, in der schnellen Schikane hat sich mein Auto nicht so verhalten, wie ich mir das vorgestellt hatte. Da habe ich das Potenzial nicht voll ausgeschöpft. Wir müssen abwarten, wie sich das Wetter entwickelt, aber ich denke, wir sind konstant und konkurrenzfähig. Letztlich kommt es darauf an, wer sich morgen wie gut qualifiziert.

Ralf Schumacher: 18.

Chassis: FW25 07

Schnellste Runde: 1.29,327 min


Wir hatten kein Glück mit dem Wetter, aber das muss man nehmen, wie es kommt. Und man versucht auch unter schwierigen Bedingungen, das Beste aus der Situation zu machen. Mein Auto hat ziemlich untersteuert. In den ersten beiden Sektoren habe ich Zeit auf Kimi Räikkönen, der kurz vor mir ebenfalls auf Michelin-Regenreifen gefahren war, gut gemacht. Aber im dritten Sektor hatte ich derartige Traktionsprobleme, dass ich mir Rückstand eingehandelt habe. Jetzt konzentriere ich mich auf das entscheidende Abschlussqualifying.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Für uns war es ein Regenqualifying, das Ergebnis spiegelt insgesamt wider, dass dieses Einzelzeitfahren ein Glücksspiel war. Unser Auto war im freien Training heute morgen recht gut. So oder so konzentrieren wir uns jetzt zunächst auf den Samstag und sind insgesamt nach wie vor optimistisch bezüglich unserer Performance im Rennen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Das heutige erste Qualifying war natürlich geprägt durch die Wetterbedingungen. Die ersten 15 Fahrzeuge gingen mit Regenreifen beziehungsweise Intermediates auf die Strecke, die letzten fünf Autos konnten mit Trockenreifen antreten. Entsprechend wurde das Feld durcheinander gewirbelt, was für Samstag ein spannendes Qualifying verspricht. Unsere Fahrer haben das Beste aus ihrer Situation gemacht. Technisch gab es keinerlei Probleme.
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Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein
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