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Alt 18.05.2003, 19:33     #25
Georg   Georg ist offline
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GP Österreich - Rennen 18.05.2003

Wetter: kurzfristig Niesel, Asphalt 23-33°C, Luft 19-20°C

Spielberg (AUT). Acht Runden lang führte Juan Pablo Montoya den Großen Preis von Österreich an, ehe er in der 32. Rennrunde wegen eines defekten Kühlsystems ausschied. Ralf Schumacher fuhr von Startplatz zehn auf Rang sechs und sicherte dem Team drei weitere WM-Punkte. Das BMW WilliamsF1 Team verbesserte sich in der Konstrukteurswertung auf Rang drei (punktgleich mit Renault).

Ralf Schumacher: 6.
Chassis: FW25 05
Schnellste Runde: 1.10,246 min in Rd. 40 (zehntschnellste insg.)

Am Ende eines schwierigen Wochenendes habe ich drei Punkte in der Tasche, das ist immerhin ein Trost. Ich habe ein paar Fehler gemacht, konnte sie aber auch einigermaßen wieder ausbügeln. Mit dem dritten Reifensatz geriet mein Auto heute leider ziemlich aus der Balance. Vor allem die Vorderreifen haben mir massive Probleme bereitet. Abgesehen davon war mein Auto aber okay. Ich finde, dass Team hat demonstriert, dass wir uns verbessert haben.

Juan Pablo Montoya: Ausfall in Rd. 32 in Führung liegend
Chassis: FW25 06
Schnellste Runde: 1.10,112 min in Rd. 28 (neuntschnellste insg.)

Die Jungs haben an diesem Wochenende alle einen großartigen Job gemacht. Ich bin nicht sauer 'that's racing'. Vom Start weg lief bei uns alles wie am Schnürchen. Sogar als es zwischenzeitlich kurz etwas nieselte, konnte ich pro Runde zwei Sekunden auf Michael aufholen. Das zeigt ganz klar, was der FW25 leisten kann. Das Team arbeitet in die richtige Richtung, und die Michelin-Reifen haben gut funktioniert. Dann sank der Wasserdruck, und ich wusste, dass das Rennen für mich gleich vorbei sein würde. Es ist schade. Aber immerhin fahren wir mit dem Bewusstsein nach Hause, dass wir ein Rennen hätten gewinnen können.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Es ist schade, dass wir an Juans Motor ein Wasserleck hatten, denn abgesehen davon war er stark unterwegs. Er hatte viel Benzin an Bord und hätte das Rennen gewinnen können. Das Chassis und die Reifen haben gut funktioniert. Ralf musste von weiter hinten starten und hat dennoch drei WM-Punkte geholt. Alles in allem sehen wir dem nächsten GP sehr zuversichtlich entgegen. Unser Auto wird definitiv besser, wir müssen uns seine Fähigkeiten weiter erschließen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Es ist natürlich bitter, wenn man in Führung liegend ausfällt. Juan Pablo hätte dieses turbulente Rennen durchaus gewinnen können. Wir haben schon beim Start gemerkt, dass das Einheitsventil, das den Wasserdruck begrenzt, nicht ordnungsgemäß funktioniert. Aus dem Kühlsystem ist kontinuierlich Wasser entwichen, und ohne Wasser läuft auch der beste Motor nicht. Ralf hat sich vom zehnten Startplatz stetig nach vorn gearbeitet und zwischenzeitlich Rang vier im Visier gehabt. Mit dem dritten Reifensatz war das Auto allerdings schwer kontrollierbar, sodass er letztlich wieder auf Platz sechs zurückfiel. Fazit: Enttäuschende Punkteausbeute, aufsteigende Leistungskurve.

Test in Le Castellet: 20.-23. Mai mit Juan Pablo Montoya und Marc Gené
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