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Alt 05.05.2003, 22:20     #21
Georg   Georg ist offline
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GP Spanien - Rennen 04.05.2003

Wetter: trocken, sonnig, 23-24°C Luft, 26-32°C Asphalt

Barcelona (ESP). Versöhnlicher Ausgang eines schwierigen Wochenendes für das BMW WilliamsF1 Team: Neun WM-Punkte waren die Ausbeute beim Großen Preis von Spanien. Juan Pablo Montoya fuhr von Startplatz neun auf Rang vier, Ralf Schumacher von Startplatz sieben auf Position fünf.

Juan Pablo Montoya: 4.
Ersatzchassis: FW25 04
Schnellste Runde: 1.21,448 min in Rd. 21 (siebtschnellste insg.)

Das Auto war nicht leicht zu fahren, und ich wollte sicher in die Punkteränge kommen. Wir hatten die Balance verändert, wodurch das Fahrverhalten zunächst schwieriger wurde, aber in der Schlussphase, als das Grip-Level insgesamt höher war, haben die Reifen sehr gut gearbeitet. Das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Das Rennen hat mir viel Spaß gemacht, und ich bin froh, dass wir einige Punkte sammeln konnten.

Ralf Schumacher: 5.
Chassis: FW25 05
Schnellste Runde: 1.20,798 min in Rd. 8 (viertschnellste insg.)

Nach den Tests haben wir hier in Barcelona natürlich mehr erwartet. Aber nach unseren Schwankungen an diesem Wochenende sind wir mit den Plätzen vier und fünf im Rennen noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Bei meinem Ausritt habe ich einen Teil der Verkleidung abgerissen, dadurch hat mein Auto übersteuert. In den letzten 16 Runden hatte ich einen harten, aber fairen Kampf mit Christiano da Matta. Insgesamt hat das Wochenende gezeigt, dass wir noch immer eine Menge Arbeit vor uns haben.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Mit beiden Autos Punkte gesammelt zu haben, ist gut für die Konstrukteurs-WM. Wir hatten keinerlei Probleme bezüglich der Standfestigkeit, und auch die Boxenstopps haben gut geklappt. Strategisch war es ein schwieriges Rennen. Nachdem das Safety Car gleich nach dem Start drei Runden lang auf der Strecke war, haben wir unsere Strategie von drei auf zwei Stopps geändert. Im Nachhinein denke ich, dass Ralf mit drei Stopps besser abgeschnitten hätte. Gegen Ende des Rennens hatte er Schwierigkeiten mit dem Fahrverhalten, weil bei seinem Ausrutscher ins Kiesbett Karosserieteile beschädigt wurden und er viel Abtrieb eingebüßt hat. Juan war sehr konstant unterwegs.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Nach den Schwierigkeiten im Training und Qualifying sind die Plätze vier und fünf ein versöhnlicher Rennausgang, auch wenn wir nur am Anfang des Rennens das Tempo der Spitze einigermaßen halten konnten. Juan Pablo hatte ein problemloses Rennen, während Ralf in der Schlussphase über heftiges Übersteuern klagte. Er stand in den letzten 16 Runden massiv unter Druck und hat mit hohem Einsatz seinen fünften Platz erfolgreich verteidigt. Bei seinem Ausrutscher ins Kiesbett wurde die Kühlluftzufuhr für den Motor in Mitleidenschaft gezogen. Die letzten Runden sind dadurch zu einem Extremtest bezüglich Wasser- und Öltemperatur geworden, den der BMW P83 mit Bravour bestanden hat.

Test in Le Castellet: 6./7. Mai Marc Gené, 8./9. Mai Ralf Schumacher
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