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Alt 07.03.2003, 13:31     #1
Wolfhart   Wolfhart ist offline
BMW-Treff Team
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AC-
Nationale BMW Teams für 2003 FIA ETCC

Barcelona: Donnerstag, 6. März 2003



An der europäischen Tourenwagen Meisterschaft 2003 (2003 FIA European Touring Car Championship), werden drei BMW-Teams teilnehmen, die von den nationalen BMW Vertretungen unterstützt werden. Alle zusammen testen heute das erste Mal für die Meisterschaft auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona (6. März). Bei den Teams handelt es sich um das BMW Team Deutschland, das BMW Team Großbritannien und das BMW Team Italien/Spanien.

Die Teams werden insgesamt mit fünf Fahrern an den Start gehen und es wird unwahrscheinlich sein, dass ein Rennen oder eine Meisterschaft nicht von einem von ihnen gewonnen wird. Außerdem wird sich einer der jüngsten Fahrer der Serie in die Startaufstellung einreihen.

Der Italiener Fabrizio Giovanardi, der als führender Champion zum BMW Team Italien/Spanien gewechselt ist, trägt dieses Jahr auf seinem BMW die Startnummer 1. Fabrizio gewann in den letzten acht Jahren sechs Touring Car Titel und so ist es nur angemessen, dass sein Teamchef Roberto Ravaglia ist, der als einziger eine Touring Car Weltmeisterschaft gewonnen hat. Sein Team-Gefährte im Ravaglia Motorsport Team, Antonio Garcia, ist der zweitjüngste Fahrer in der Meisterschaft, wenn der Spanier mit 22 Jahren am 6. April in Barcelona an den Start des ersten Rennens der Serie geht. Trotzdem wird Antonio als ein schneller Fahrer respektiert, der bereits zahlreiche Kart-Titel gewonnen hat und letztes Jahr Rennen in Sportwagen absolvierte.

Das einzige Team, das keine personellen Veränderungen vorgenommen hat, ist das BMW Team Deutschland. Schnitzer Motorsport weiß, dass man ein Gewinnerteam mit den Fahrern Jörg und Dirk Müller nicht ändert, die in der Meisterschaft des vergangenen Jahres jeweils den zweiten und vierten Platz belegten und sieben Rennen gewannen. Sie werden erneut in den Wagen mit den Startnummern 42 und 43 unterwegs sein. Das einzige, was sich geändert hat, ist, dass nun Dirk, genauso wie Jörg, weiß, was es bedeutet, einen Formel 1 Wagen zu fahren, da er einen WilliamsF1 BMW testen konnte.

Die Farben des britischen Teams werden dieses Jahr auf dem Wagen eines britischen Fahrers sein, da Andy Priaulx von der britischen Touring Car Meisterschaft zur ETCC wechselte. Andy, der im Einzelsitzer genauso erfolgreich war, wie im Tourenwagen, fährt in einem Fahrzeug, dass vom belgischen Bart Mampaey’s Team RBM an den Start gebracht wird.

Die BMW Teams, die darum wissen, dass sie in erheblich besserer Form sind als noch vor 12 Monaten, als die Teilnahmeentscheidung für 2002 sehr spät gefällt wurde, gehen mit großem Optimismus in die Saison. An den Stellungnahmen, die alle drei Teammanager gegenüber der Presse in Barcelona abgaben, konnte man erkennen, dass sie mit hohen Erwartungen auf die kommenden zehn Rennen der Serie zugehen.

Charly Lamm, BMW Team Deutschland (Fahrer Nr. 42 Jörg Müller, Nr. 43 Dirk Müller):
Wir haben über den Winter hart gearbeitet, um die neuen ETCC Wagen fertig zu stellen. Das neue Auto ist eine große Veränderung und wir wissen es zu schätzen, dass Jörg und Dirk mit uns kontinuierlich unser Rennprogramm durchgezogen haben. Wir haben auf dem aufgebaut, was wir in 2002 gelernt haben und wir können nun diese Erfahrungen in positiver Weise 2003 umsetzten. Nun werden wir loslegen und erneut Rennen fahren.

Roberto Ravaglia, BMW Team Italien/Spanien (Fahrer Nr. 1 Fabrizio Giovanardi, Nr. 2 Antonio Garcia):
Dieses Jahr haben wir einen sehr guten Kompromiss in unserem Team, weil wir mit Antonio einen sehr jungen Fahrer und mit Fabrizio einen erfahrenen Fahrer haben. Ich denke, dies ist eine sehr gute Kombination und für die Saison sind wir optimistisch, da BMW eine Menge an Änderungen am Wagen durchgeführt hat. Durch Fabrizio ist das Team gestärkt und ich weiß, dass die Mechaniker sehr hart arbeiten, um ihm ein gutes Auto zu präsentieren.

Bart Mampaey, BMW Team Great Britain (Fahrer Nr. 11 Andy Priaulx):
Dies war das erste Mal, dass wir mit dem neuen Wagen unterwegs waren. Die Kurve, mit der wir Lernen und Andy auf das erste Rennen vorbereiten, zeigt steil nach oben. Jetzt benötigen wir so viele Möglichkeiten zum Testen, wie wir sie bekommen können und nach Barcelona haben wir drei Tage in Spa geplant, wo wir einen direkten Vergleich mit unseren Mitbewerbern haben werden. Im Moment sieht alles hervorragend aus und das Auto läuft gut.
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