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Alt 30.11.2002, 19:05     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Der neue BMW Z4 - 13.10.2002

Der BMW Z4 bringt es auf den Punkt: Genau so hat ein BMW Roadster auszusehen und genau so hat er sich auch zu fahren. Der Z4 ist automobiles Erleben mit allen Sinnen in Reinkultur. Er repräsentiert nicht nur eine Seite der neuen Formensprache von BMW, sondern setzt auch in vielen Bereichen neue Roadster-Maßstäbe: Selbstbewusst, kraftvoll, sportlich und ästhetisch bietet er ein extrem präzises und sicheres Handling, das höchsten Fahrspaß vermittelt und seinesgleichen sucht.

Der neue Zweisitzer debütiert als Z4 3.0i mit einem 170 kW/231 PS starken Reihensechszylinder und Sechsgangschaltgetriebe sowie als Z4 2.5i mit einem 141 kW/192 PS starken Reihensechszylinder und Fünfgangschaltgetriebe. Beide Modelle kommen in den USA im Herbst 2002 auf den Markt, in Europa ab Frühjahr 2003.

Das Design: einmalige Proportionen im Spiel wechselnder Formen.

Allein schon die Proportionen sind bemerkenswert: Eine lange Motorhaube, ein maßgeschneidertes Cockpit und ein kurzes, knackiges Heck – es gibt heute keinen zweiten Roadster mit ähnlichen Abmessungen. 2495 Millimeter Radstand und 1781 Millimeter Breite sind in dieser Klasse das neue Maß, 4 091 Millimeter Außenlänge dagegen vergleichsweise sportlich kompakt. Das Resultat ist ein solide auf der Straße stehender Sportler mit knappen Überhängen, ohne ein Gramm Fett zuviel.

Der Z4 hat zwei Gürtellinien. Die untere Gürtellinie läuft von der Haube über die Tür zuerst nach unten und dann auf das Heck hoch. Sie vermittelt den Eindruck kraftvollen Selbstbewusstseins und erinnert zudem an den Einstieg bei klassischen, türlosen Roadstern. Die obere Gürtellinie hingegen zieht einen kraftvollen Spannungsbogen vom Anfang der Motorhaube bis hin zum Heck. Ebenso spannend verläuft auch die nach hinten schräg ansteigende Türlinie.

Der Z4 ist ein BMW mit völlig neuen, modernen und aktiven Formen. Sie geben dem Zweisitzer seinen unverwechselbaren Charakter. Der Auftritt ist in seiner Art einzigartig: Markant sind die plastisch sicht- und fühlbaren, in sich gedrehten Flächen, Kanten, Rundungen und Einbuchtungen im schnellen Wechsel zwischen konkaven und konvexen Formen. Daraus resultieren Linien, Schattierungen und Spiegelungsverläufe.

Diese heben die Roadster-Proportionen noch deutlicher hervor. Die Größenwirkung des Fahrzeugs wird verstärkt und betont seine Wertigkeit. Beeindruckend auch der spannende Verlauf der Formen bei Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Konturen des Z4 sind durch klare Kanten gekennzeichnet. Ihre Linienführung wird immer wieder von anderen Kanten aufgenommen und fortgesetzt. Das gibt dem Z4 einen sehr charakterstarken, unverwechselbaren Auftritt.

Der BMW Z4 hat eine Scheinwerfereinheit, die Zusatzscheinwerfer überflüssig macht. Die Rücklichter weisen die BMW typische L-Form auf und erinnern gleichzeitig an die runden Heckleuchten des legendären BMW 2002. Eine besondere Lösung fanden die Designer bei der Gestaltung der seitlichen Blinkleuchten: Die gesetzliche Vorschrift wurde so geschickt umgesetzt, dass jeder Blinkvorgang das erhabene BMW Logo elegant in Szene setzt.

Design und Aerodynamik: wenig Widerstand, viel Vergnügen.

Bereits in der Konzeptphase für den Z4 war eine hervorragende Aerodynamik eines der wesentlichen Ziele bei der Gestaltung des Zweisitzers. Durch intensive Detailoptimierung wurde eine Grundform entwickelt, die alle Zielwerte erfüllt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Realisierung niedriger Auftriebswerte an Vorder- und Hinterachse gelegt, um sowohl ein ausgewogenes, als auch sportliches Fahrverhalten zu ermöglichen.

Gleichzeitig achteten die Entwickler auch auf eine ausgewogene Abstimmung mit Blick auf Zugluft beim Offenfahren. Durch eine aufwändige Abstimmung im BMW Windkanal ist es gelungen, auch bei höheren Geschwindigkeiten einen hervorragenden Offenfahrkomfort (leise und zugarm) zu bieten. Eine weitere Verbesserung ist durch das neuartige, hochwertige Windschott gegeben, das über zusätzliche Einsätze in den Überrollbügeln verfügt. Als Sonderzubehör ist darüber hinaus ein Aerodynamikpaket lieferbar, das durch seine spezielle Abstimmung die Fahreigenschaften nochmals verbessert und den Auftritt weiter verstärkt.

Der Innenraum: wie ein sportlicher Maßanzug.

Das Einsteigen in den Z4 zeigt, dass der Zweisitzer ein moderner Roadster ist: Die beiden weit nach hinten reichenden Türen und niedrige Einstiegsschwellen verlangen keine ausgesprochen sportliche Übung. Hat man Platz genommen, sitzt man in idealer Roadster-Position: betont tief und weit hinten, hinter Schwer- und Drehpunkt. Das vermittelt eine direkte Wahrnehmung der Fahrzeugbewegungen und sorgt besonders in engen Kurven für ein ganz spezielles Erlebnis.

Die Sitze selbst sind komfortabel und ergonomisch gestaltet. Sie bieten ausgeprägten Seitenhalt und lassen sich vielfach individuell einstellen. Selbst für sehr große und sehr kleine Körpergrößen ist durch das äußerst lange Einstellfeld, verbunden mit einer großen Kopffreiheit, eine passende Sitzposition wählbar. Passend dazu kann auch die Lenksäule in Länge und Neigung eingestellt werden. Die höhenverstellbaren Kopfstützen sind mit einem neuartigen Absorptionsschaum gepolstert, der das Verletzungsrisiko insbesondere bei einem Heckaufprall deutlich verringert.

Das Design setzt sich im Inneren des BMW Z4 fort. Den Fahrer umgibt klassisches Roadster-Design in hochwertiger Umsetzung: einfach, übersichtlich, modern und elegant, aufs Offenfahren ausgerichtet. Das Armaturenbrett ist nach innen gewölbt, die Mittelkonsole zur Instrumententafel T-förmig hin angeordnet.

Die dominierenden Instrumente sind Tachometer und Drehzahlmesser.
Ihre Tuben-Hutzen – eine Hommage an klassische Roadster – verhindern Spiegelungen in der Frontscheibe. Die LCD-Anzeige des Bordcomputers ist im Tacho integriert, Tankuhr und die Anzeige der Wassertemperatur befinden sich im Drehzahlmesser. Ganganzeige (bei Automatikgetriebe) und Kontroll-Leuchten sind zwischen den beiden Instrumenten platziert. Heizung und Klimaanlage werden über drei Drehregler im Armaturenträger über der Mittelkonsole bedient. Darüber liegt das Bedienfeld für Radio oder HiFi-System.

Verschiedene Interieur-Linien stehen zur Wahl.

Der Z4 2.5i wird serienmäßig in der Interieur-Linie „Free Spirit“ ausgeliefert, einer Stoff-Kunstleder-Kombination. Dabei sind unter anderem die Sitze in Stoff (USA: Kunstleder) bezogen. Die Türverkleidungen bestehen aus hochwertigem Kunststoff mit Spiegeln aus Kunstleder bzw. Leder. Instrumententafel und Mittelkonsole sind mit lackierten Kunststoff-Dekorleisten verkleidet. Grundausstattung des Z4 3.0i ist die Interieur-Linie „Oregon“ mit Lederpolstern. Sitze, Türspiegel, Knie- und Armpad sind mit Leder überzogen. Aluminium-Dekorleisten geben Instrumententafel und Mittelkonsole eine hochwertige Anmutung. Als Sonderausstattungen sind sowohl die Designausstattung „Active Sports“, als auch die erweiterte Lederausstattung „New England“ mit Sitzen in Glanzleder lieferbar. Diese Top-Lederausstattung umfasst auch die „Chrom Line“ mit hochglänzenden Applikationen, die für die anderen Ausstattungsvarianten als Sonderausstattung angeboten wird.

Der Z4 bietet seinen Passagieren jede Menge Stauraum: ein Handschuhfach, zwei feste Türtaschen und eine rund zehn Liter große Box in der hinteren Trennwand zwischen den Sitzen. Ihr Deckel wird von der Zentralverriegelung abgeschlossen, der Öffnungsmechanismus ist ölgedämpft. Rechts und links von dieser Box befinden sich zwei weitere Fächer mit je 3,7 Liter Volumen in der Trennwand, die bei der Sonderausstattung HiFi allerdings von den Subwoofern besetzt sind. Ein weiteres kleines Staufach hinter dem Handbremshebel eignet sich etwa für Parkmünzen oder ähnlich kleine Gegenstände. Als Sonderausstattung – Serie in den US-Versionen – sind zwei Cupholder lieferbar, die unterhalb der seitlichen Lüftungsaustritte in der Armaturentafel ausklappbar sind und sich an unterschiedliche Gefäßgrößen mit einem Handgriff anpassen lassen.

Um bei geschlossenem Verdeck den Kofferraum optimal nutzbar zu machen, hat der Z4 einen variablen Verdeckkasten. Wie beim 3er Cabrio lässt sich dieser Verdeckkasten aus Kunststoff entriegeln und ähnlich einer Faltschachtel zusammenklappen, ein einmaliges Ausstattungsdetail in dieser Klasse. So kann das Kofferraumvolumen von 240 auf 260 Liter vergrößert werden, Platz genug also für zwei Golfbags oder vier Getränkekisten. Um Beschädigungen an Verdeck oder Gepäck zu verhindern, blockiert beim elektrohydraulischen Verdeck eine Sicherheitsschaltung das Öffnen der Verdeckabdeckung bei zusammengeklapptem Verdeckkasten. Für erweiterte Transportaufgaben, etwa von Sportgeräten, steht als Sonderzubehör eine Aluminium-Reling für die Heckklappe zur Verfügung.

Das Verdeck: Z-Faltung spart Platz.

Als erster offener BMW verfügt der Z4 über ein Faltverdeck mit Z-Faltung. Wie der Buchstabe charakterisiert, wird dabei das Verdeck beim Öffnen in Form eines Z in den Verdeckkasten gefaltet. Diese Art der Faltung benötigt einerseits sehr wenig Platz, andererseits kann der vorderste Verdeckteil wie ein Deckel über den Stoff gelegt und bündig mit der Karosserie verriegelt werden. Der Z4 benötigt deshalb weder eine Persenning, noch eine Verdeckklappe, zudem ist das Windgeräuscheniveau sehr niedrig.

Das manuell zu öffnende Verdeck wird am Windlauf über einen Zentralverschluss verriegelt und lässt sich leicht einhändig öffnen und schließen. Das Gestell aus leichten Magnesium- und Aluminiumteilen spart Gewicht und gewährleistet zudem eine gute Crash-Sicherheit. Die Heckscheibe besteht aus kratzfestem Mineralglas und ist beheizbar.

Auf Wunsch ist der neue BMW Zweisitzer als weltweit einziger Roadster mit einem vollautomatischen Verdeck lieferbar. Ein Knopfdruck genügt und der komplette Entriegelungsvorgang läuft innerhalb von weniger als zehn Sekunden elektromechanisch ab, eine Elektrohydraulik übernimmt das Zusammenfalten des Verdecks und seine Arretierung. Das Ganze funktioniert natürlich genauso in umgekehrter Richtung beim Schließen des Verdecks. Innengeräusch und Klimakomfort sind durch gezielte Optimierung und einen zusätzlichen Innenhimmel gegenüber dem Basisverdeck nochmals verbessert.

Ein Windschott-System verbessert auf Wunsch die Zugfreiheit. Es besteht aus zwei Scheiben, die permanent in die Öffnung der beiden Überrollbügel montiert werden, und einem in einen Rahmen gespannten Netz zwischen den Überrollbügeln. Wird das Netz nicht benutzt, kann es in einer speziellen Halterung im Kofferraum verstaut werden.

Ab Herbst 2003 wird es als Sonderzubehör auch ein Hardtop geben.
Eine Besonderheit des festen Dachs ist der durchströmte Spoiler im hinteren Dachbereich, der den Abtrieb verstärkt und damit die Fahreigenschaften nochmals verbessert.

Der Antrieb: ausgezeichnete Sechszylinder.

Der Z4 kommt mit buchstäblich ausgezeichneten Motoren auf den Markt:
Der BMW Reihensechszylinder erntete auch in diesem Jahr wieder das höchste Lob bei der Vergabe der internationalen Motoren-Preise. In dem Zweisitzer werden die beiden Top-Varianten eingesetzt: der 2,5-Liter mit 141 kW/192 PS bei 6 000/min–1 und der 3,0-Liter mit 170 kW /231 PS bei 5 900 min–1. Sie ermöglichen Fahrleistungen, die der Bezeichnung Sportwagen alle Ehre machen: Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,0 bzw. 5,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 235 bzw. 250 km/h.

Stufenlose Bi-VANOS, Vierventiltechnik, adaptive Klopfregelung und Einzelzündspulen sind das High-Tech-Erbgut, das bei den BMW Sechszylindern bereits seit der Vorgänger-Generation zum Standard gehört. In der Grundauslegung sind alle Hubraumvarianten gleich. Mit einem – von Bohrung und Hub abgesehen – wesentlichen Unterschied in der Ausführung: Die Saug- und Abgasanlage sowie alle anderen Saugluft führenden Teile des 3,0-Liter-Motors sind mit Blick auf minimale Strömungsverluste und Maximierung der Zylinderfüllung durch optimale Resonanzwirkung komplett eigenständig gestaltet. Ein neuartiges Motorsoundsystem sorgt beim Dreiliter-Motor dafür, dass das Ansauggeräusch der Maschine im Innenraum sonor und präsent das sportliche Auftreten unterstreicht, aber dennoch nie störend wirkt. Ebenso wurde bei den Abgasanlagen auf eine sportliche Soundabstimmung Wert gelegt.

Spezielle Turbulenzkanäle für jeden Zylinder verfeinern die Resonanzsauganlage. Sie haben die Aufgabe, die Strömungsgeschwindigkeit des Gemisches im unteren Drehzahl- und Lastbereich zu erhöhen. Dadurch ergibt sich eine bessere Gemischaufbereitung, die spätere Zündwinkel ermöglicht und dadurch Emissionen und Verbrauch verringert. Kombiniert mit den Möglichkeiten der stufenlosen Bi-VANOS ergeben sich weitaus mehr Möglichkeiten bedarfsoptimierter Gemischaufbereitung, als konventionelle Anlagen sie bieten. Die motornahen Abgaskatalysatoren mit Metallträgern hoher Zelldichte und geringer Wandstärke ermöglichen die Einhaltung der ULEV- bzw. EU4–Emissionsgrenzwerte. In Deutschland bedeutet das die Zulassung mit einem reduzierten Steuersatz.

Vollelektronische Drosselklappe ermöglicht individuelle Motorcharakteristik.

Um einerseits eine noch feinfühligere Dosierung des Fahrwunsches (= Gaspedalbetätigung) im Stop-and-Go Betrieb zu ermöglichen und andererseits auch beim Abrufen hoher Motorleistung eine unmittelbare Reaktion des Fahrzeuges zu erreichen, haben die Sechszylinder eine vollelektronische Drosselklappe. Das System erkennt, in welcher Gangstufe das Fahrzeug gerade betrieben wird und kann damit für jede Gangstufe getrennt eine individuell programmierte Drosselklappenkennlinie mit den zuvor beschriebenen Auswirkungen einsteuern. Gleichzeitig wird mit der elektronischen Drosselklappe erreicht, dass die Übergänge zum Beispiel vom Schub- in den Teillastbetrieb und umgekehrt harmonisch verlaufen. Auch beim Fahren mit Tempomat (Serienausstattung beim Z4 3.0i), dessen Funktion ebenfalls in der elektronischen Drosselklappe integriert ist, ist dieser Komfort spürbar.

Der Power-Schalter: die Fahr Dynamic Control FDC.

Für besonders engagierte Fahrer hat der Z4 einen Schalter, dessen Drücken dem Motor noch etwas mehr Kick verleiht: Die je nach Markt als Sonderausstattung angebotene Fahr Dynamic Control (FDC) ruft im Programm „Sport“ die Motorleistung spontaner ab, die Motorsteuerung folgt einer noch sportlicheren Gaspedalkennlinie. Gleichzeitig wird zur spontaneren Gasannahme auch noch die Lenkcharakteristik in Richtung direkter und sportlicher verändert: Die geschwindigkeitsabhängige Lenkkraftunterstützung der Electric Power Steering (EPS) folgt einer ebenfalls noch sportlicheren Kennlinie. Bei den Ausstattungen SMG oder Automatik aktiviert die FDC zusätzlich höheres Ausdrehen und schnelleres Schalten der Gänge.



Neu: EPS Electric Power Steering.

Der Z4 ist der erste BMW mit elektrischer statt hydraulischer Servolenkung, die hervorragend zur dynamischen, agilen Abstimmung des Fahrzeugs passt. Die Electric Power Steering (EPS) besitzt an der Lenksäule einen Elektromotor und ein Schneckenradgetriebe zur Lenkkraftunterstützung. Die Lenkkräfte werden über die Lenkzwischenwelle an ein mechanisches Lenkgetriebe weitergeleitet, das über Spurstangen den Lenkeinschlag bewirkt. Da die Lenkungsabstimmung somit über Software erfolgen kann, erlaubt die EPS eine sehr hohe Flexibilität in der Lenkcharakteristik, die optimale Abstimmung zwischen Lenkungsdämpfung und Fahrbahnrückmeldung, sowie geringe Bedienkräfte bei langsamer Fahrt und beim Rangieren. Dazu kommt eine sehr gute Zentrierung, also Rücklauf des Lenkrades nach dem Durchfahren einer Kurve, ganz ohne störende Stöße und Vibrationen. Wird bei der Sonderausstattung Fahr Dynamic Control (FDC) per Tastendruck der Sportmodus eingeschaltet, reduziert sich gleichzeitig die Lenkkraftunterstützung, das Fahrgefühl wird nochmals direkter.

Im Gegensatz zur klassischen Hydrolenkung ist bei der EPS kein Energieaufwand bei Geradeausfahrt ohne Lenkbewegungen notwendig.
Das ergibt eine Kraftstoffersparnis von bis zu einem Liter auf 400 Kilometer gegenüber der konventionellen Hydrolenkung.

Fünf- und Sechsganggetriebe serienmäßig.

Der Z4 2.5i ist serienmäßig mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgestattet, der Z4 3.0i mit einer Sechsgang-Schaltbox. Die enge Gangabstufung beim Sechsganggetriebe in Kombination mit kurzen, knackigen Schaltwegen lässt auch bei sehr sportlicher Fahrweise jeweils den idealen Gang schnell einlegen. Dieses Getriebe, das auch für den Roadster mit dem hubraumkleineren Motor im Zusammenhang mit SMG als Sonderausstattung bestellt werden kann, hat durch die zusätzliche Fahrstufe eine größere Getriebespreizung und reduziert damit das Drehzahlniveau im höchsten Gang. Das wiederum bedeutet aber auch für den Fahrer mehr Komfort durch weniger Geräusch und geringere Kosten durch weniger Verbrauch. Immerhin sind im Vergleich zu einem Fünfgang-Getriebe Einsparungen bis zu 4 Prozent möglich.

Schneller Schalten: Shift by wire mit SMG.

Als Sonderausstattung ist für beide Motoren das Sechsganggetriebe auch als sequenziell geschaltetes mechanisches Getriebe (SMG) ab Frühjahr 2003 lieferbar. Als „Shift by wire“ System ermöglicht das SMG dem Fahrer das Schalten über den Mittelschalthebel oder über zwei Schaltwippen – sogenannte Paddles – am Lenkrad, er kann sich damit voll und ganz auf das Fahren konzentrieren. Das SMG spricht vor allem sportlich ambitionierte Fahrer an und ermöglicht den Gangwechsel in bis zu 0,15 Sekunden – absolut präzise und in gleichmäßiger Taktung, weil ohne Kupplungsbetätigung durch den Fahrer.

Die Kernfunktion des SMG ist das manuelle Schalten mit unübertroffener Schnelligkeit und Präzision. Die Gangreihenfolge verläuft dabei immer sequenziell, also wie bei einem Motorrad nacheinander und nicht wie bei konventionellen H-Schaltungen beliebig durch direkte Anwahl des Ganges. Der Vorteil: Selbst bei einem noch so schnellen Gangwechsel ist ein Verschalten ausgeschlossen, dennoch sind Mehrfachschaltungen möglich. Zum Hochschalten zieht der Fahrer entweder den Schalthebel nach hinten oder einen der beiden Paddles zu sich. Zurückgeschaltet wird in entgegengesetzte Richtung, also durch nach vorn Drücken von Schalthebel oder Paddles. Mit den Paddles kommt so ein weiterer Vorteil dazu:

Sie ermöglichen den Gangwechsel, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Und der Fahrer muss bei sämtlichen Schaltvorgängen noch nicht einmal vom Gas gehen, beim Zurückschalten erfolgt automatisch Zwischengas.

Programm für optimale Beschleunigung.

Mit dem FDC-Taster kann zwischen dem komfortableren Grund- und einem sportlich-schnellen Schaltprogramm gewechselt werden. Darüber hinaus kann bei gewähltem Sportprogramm und deaktivierter DSC Stabilitätskontrolle das optimale Beschleunigungsvermögen genutzt werden. Dazu muss der Fahrer lediglich noch das Gaspedal schnell und vollständig durchtreten, dann erhöht sich die Start-Drehzahl auf etwa 4 000 Touren, bevor das System die Kupplung schließt. Die Nennbeschleunigung beispielsweise des Z4 3.0i von 5,9 Sekunden lässt sich so auch von weniger geübten Fahrern jederzeit realisieren. Normalerweise erfolgt das Einkuppeln bei etwa 1300 min–1.

Die Kick-down-Funktion lässt sich im manuellen und im Drivemode auch zum Zurückschalten, beispielsweise bei Überholvorgängen, nutzen. Ein Schutzprogramm sorgt dafür, dass erst dann geschaltet wird, wenn der Motor nicht überdreht. Diese automatische Zwangshoch- und -rückschaltung stellt grundsätzlich sicher, dass der Motor weder kritische Drehzahlen erreichen noch abgewürgt werden kann.

Komfortschaltungen: Driveprogramm und Kriechfunktion.

Trotz der betont sportlichen Auslegung des SMG hat es durchaus auch seine komfortablen Seiten. Im „Drive Modus“ schaltet das System automatisiert in Abhängigkeit von Geschwindigkeit, Gaspedalstellung und Beschleunigung bzw. Verzögerung, bis Schalthebel oder Paddles betätigt werden. Zum Rangieren ist eine Kriechfunktion vorgesehen, die einsetzt, wenn der Fahrer nach dem Einlegen von Vorwärts- oder Rückwärtsgang den Fuß von der Bremse nimmt, ohne Gas zu geben. Dabei arbeitet die Kupplung so lange mit erhöhtem Schlupf, bis entweder Gas- oder Bremspedal bedient werden. Im ersten Fall schließt, im zweiten trennt sie ganz. Eine Temperaturüberwachung schützt die Kupplung vor erhöhtem Verschleiß.

Das SMG setzt auf dem Getriebe auf: Die gesamte elektrohydraulische Betätigungseinheit wird wie eine Glocke über das Getriebe geschoben. Das Steuergerät des SMG kommuniziert mit der Motronic und regelt während der Schaltvorgänge das Motormoment. Damit ist es möglich, während der Schaltungen das Gaspedal gedrückt zu halten.

Das Fahrwerk: Handling pur, ein Highlight für Fahrfreude.

Dynamik, Agilität und Sportlichkeit des Z4 basieren elementar auf der hohen Karosseriesteifigkeit und auf seinem sportlich abgestimmten Fahrwerk. Es stammt im Prinzip vom 3er, ist jedoch in Kinematik und Elastokinematik modifiziert und noch mehr auf hervorragendes Handling ausgelegt als beispielsweise das Coupé-Fahrwerk. Die gleichmäßige Gewichtsverteilung auf beide Achsen (50:50) bietet dabei die optimale Voraussetzung für ein harmonisches Fahrverhalten und einmalig hohe Kurvengeschwindigkeiten. Dazu kommt der Antrieb über die Hinterräder, der auch bei einem Roadster entscheidende Vorteile bietet. So ist die Lenkung jederzeit völlig frei von Antriebseinflüssen, was dem Fahrer hervorragende Lenkpräzision und eindeutige Rückmeldung garantiert. Zusätzlich werden sehr gute Traktionswerte erzielt.

Die im Verhältnis zur Karosserie sehr breite Gesamtspur und Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse wirken sich unmittelbar auf die Fahrstabilität aus: Kurven umrundet der Z4 sicher und unbeirrbar – der Fachmann spricht hier von geringer dynamischer Radlastverlagerung. Unterstützt wird dieser Effekt von den geringen ungefederten Massen – der Anteil an Leichtmetall beim Fahrwerk liegt mit rund 60 Kilo bei etwa 20 Gewichtsprozent.

Konstruktiv handelt es sich vorn um eine Federbeinachse mit geschmiedetem Aluminium-Querlenker, Zweirohr-Gasdruckfederbeinen, Zahnstangenlenkung und Stabilisator. Die hintere Zentrallenkerachse mit Zweirohr-Gasdruckdämpfer und Stabilisator zeichnet sich insbesondere durch einen optimalen Verbund zwischen Hinterachsträger und Karosserie aus. Das sorgt für ein sehr sicheres Handling und verhindert ein unkontrolliertes Eigenlenkverhalten. Wer es noch sportlicher möchte, für den wurde als Sonderausstattung das M Technik-Sportfahrwerk mit zusätzlicher Tieferlegung um 15 mm entwickelt.

DSC mit DTC: sicherer Fahrspaß bis in den Grenzbereich.

Serienmäßig verfügt der Z4 über die Dynamische Stabilitäts Control DSC: Die Sicherheitsreserven des Roadster-Fahrwerks sind so hoch, dass das Sicherheitssystem nur bei tatsächlich kritischen Fahrsituationen im Grenzbereich und nicht als Fahrwerk-Hilfsmittel gebraucht wird.

Zusätzlich kann der Fahrer DSC im Z4 durch die neue Dynamic Traction Control DTC noch individueller seinen hohen fahrdynamischen Ansprüchen anpassen. Bekanntlich erhöht DSC, speziell auf rutschiger Straße, die Fahrsicherheit bei abrupten Ausweichmanövern oder plötzlichen Gefahrenmomenten in Kurvenfahrt durch gezieltes Abbremsen einzelner Fahrzeugräder. Eine weitere Funktion von DSC ist die integrierte Stabilitätskontrolle ASC, die durch Gaswegnehmen und radselektives Bremsen der Antriebsräder einem möglichen Traktionsverlust entgegenwirkt.

Diese ASC-Funktion wurde nun um DTC erweitert, das auf Tastendruck adaptiv erhöhten Schlupf an den Hinterrädern zulässt. Die Priorisierung der Traktion erfolgt dabei nur im unteren bis mittleren Fahrgeschwindigkeitsbereich und nimmt kontinuierlich bis zu einer mittleren Fahrzeug-Querdynamik ab, etwa bis 70 km/h und/oder rund 0,4 g Querbeschleunigung. Zusätzlich werden die angehobenen Schlupfschwellen anhand weiterer Kenngrößen wie Gierwinkel und Querbeschleunigung des Fahrzeugs, des errechneten Fahrbahnreibwerts sowie der Radschlupfintegralwerte dem aktuellen Fahrzustand angepasst. Die grundsätzliche Sicherheitsfunktion des DSC ist deshalb nicht beeinträchtigt. Mit DTC fährt sich der Z4 deshalb so agil wie mit einem klassischen Sperrdifferenzial, ohne jedoch die DSC-Funktionen im Grenzbereich zu gefährden.

Die Karosserie: stabil und trotzdem leicht.

Der Z4 wurde von Grund auf als Roadster konstruiert. Das hat deutlich spürbare Vorteile: Mit einer Torsionssteifigkeit von 14 500 Nm/Grad übertrifft er den Z3 (5 600 Nm/Grad) um mehr als das Doppelte. Eine derart hohe Karosseriesteifigkeit wurde im Cabrio- und Roadstersegment bisher noch nie erreicht. Der Zielkonflikt zwischen limousinenähnlichem Schwingungskomfort und dynamischer, sportlicher Fahrwerksabstimmung wird damit brillant gelöst. Das bedeutet weniger Verwindung und ein noch intensiveres Fahrgefühl.

Die Rohkarosserie weist dazu ein Trägerkonzept mit Y-Struktur auf, bei der die Motorträger sich vor der Stirnwand in je einen Schweller- und Tunnel-Ast aufteilen. Für die hohe Torsionssteifigkeit sorgen zusätzlich Versteifungsstreben und Schubfelder im Unterbodenbereich, an den Federbeindomen und im Windlauf. Der Z4 benötigt deshalb keinerlei zusätzliche Maßnahmen wie etwa Schwingungstilger.

Sein gewichtsoptimiertes Konzept mit zielgerichtetem Leichtbau beinhaltet beim Z4 eine Motorhaube aus Aluminium, einen in die Rohbaustruktur integrierten Überrollschutz und die Verwendung hochfester Stähle. Der Einsatz modernster Fertigungsverfahren wie etwa das Innen-Hochdruck-Umformverfahren ermöglicht eine form- und gewichtsoptimierte Gestaltung des Windlaufes ohne störende Schweißflansche.

Der Vorteil: Der Z4 2.5i ist mit 1260 Kilogramm Gesamtgewicht (DIN-Leergewicht) ein echtes Leichtgewicht in seinem Umfeld und hat als einziger einen Reihen-Sechszylindermotor. Auch der Z4 3.0i ist mit 1290 Kilogramm (DIN) um 25 Kilogramm leichter als der bisherige Z3 3.0i – trotz größerer Außenabmessungen, größerer Räder und Sechsganggetriebe. Die niedrige Fahrzeugmasse mit einer optimalen Achslastverteilung von 50:50 (± 2 Prozent) hat vor allem eine Wirkung: Sie ermöglicht faszinierend direkte Reaktionen auf alle Fahrmanöver – also Freude am Fahren pur.

Die Transportkapazität ist großzügig bemessen, auch bei komfortabel ausgestatteten Fahrzeugen: Die Zuladung beträgt je nach Ausstattung bis zu 300 Kilo. Damit ist sichergestellt, dass in jedem Fall das üppige Kofferraumvolumen voll genutzt werden kann.

Passive Sicherheit: abgestimmte Schutzsysteme.

Rückgrat der hohen passiven Sicherheit für Fahrer und Beifahrer ist buchstäblich die äußerst stabile Karosseriestruktur mit gezieltem Einsatz hochfester Stähle. Die A-Säule ist als Überrollbügel ausgebildet: Hochfeste Stahlrohre, die im A-Säulenknoten durch eine massive Schalenkonstruktion verankert sind, verstärken beide A-Säulen und den Dachrahmen.

Zwei stählerne Überrollbügel hinter den Sitzen sind mit dem sehr belastbar konstruierten Karosserie-Querträger in der Trennwand verschweißt und damit ideal an die Karosserie angebunden. Crashoptimierte Fußaufstandsflächen vermeiden weitgehend insassengefährdende Intrusionen in den Fahrgastraum. An den vorderen Längsträgern sind vergleichsweise lange Deformationselemente in einer Stahl-Schalenbauweise angeschraubt, an denen wiederum das Stoßfängersystem befestigt ist. Dieses Konzept sorgt bei leichteren Remplern dafür, dass die geschweißte Rohkarosse schadensfrei und Reparaturkosten niedrig gehalten werden.

Serienmäßig schützen vier Airbags die Insassen im Z4. Der Fahrerairbag sitzt in der Lenkradnabe, der Beifahrerairbag ist unsichtbar in der Instrumententafel verborgen. Ebenso unsichtbar integriert sind Seitenairbags in den Türen.

Mit der Advanced Safety Electronic (ASE) setzt BMW in der Sicherheitstechnik ein weiteres Mal Maßstäbe. ASE ist ein vernetztes Airbag-Steuersystem, das erstmals mit Lichtwellenleitern arbeitet. Wie das ISIS-Netzwerk im 7er ist ASE als so genanntes Satellitensystem aufgebaut, bei dem Satelliten die Auslösung der einzelnen Airbags individuell optimiert steuern. Die Module messen und rechnen selbständig, können unabhängig reagieren und überwachen sich gegenseitig.

Die Entscheidung, wann welche Komponente wie auslöst, hängt damit nicht wie bisher ausschließlich an einem zentralen Steuergerät. Die Entscheidungskompetenzen liegen dort, wo sie gebraucht werden. Sowohl das zentrale Steuermodul, als auch die Satelliten verfügen deshalb über Beschleunigungssensoren. Durch die Verknüpfung des Satelliten-Konzeptes mit der Lichtleitertechnik sind bei einem Crash sicheres Erkennen und ein zeitgenaues Auslösen gewährleistet. Integriert ist auch eine Batterieleitungsdiagnose mit zuverlässiger Trennung der Sicherheits-Batterieklemme, Stopp der Kraftstoffversorgung, Öffnen der Zentralverriegelung und Einschalten der Warnblinkanlage.

Das System erlaubt auch die Integration von Kindersitzen, bei deren Verwendung der Beifahrer-Airbag aus Sicherheitsgründen deaktiviert werden muss. Dazu dient ein AirbagOff-Schalter mit Warnlampe in der Mittelkonsole. Der Z4 verfügt – je nach Markt – serienmäßig über Isofix-Befestigungspunkte, entsprechende Kindersitze gibt es als Sonderzubehör.

Pannensicher: serienmäßig Reifen mit Notlaufeigenschaften.

Der Z4 rollt – als weiterer Beitrag zu noch mehr Sicherheit – serienmäßig auf pannensicheren, so genannten Runflat-Reifen. Das Prinzip dieser „selbsttragenden Reifen“ beruht auf verstärkten Reifenseitenwänden mit zusätzlichen Einlegestreifen und temperaturfesten Gummimischungen, die ein Einsinken des Reifens im drucklosen Zustand über eine gewisse Wegstrecke verhindern und so ein Weiterfahren im Pannenfall ermöglichen. Bei reduzierter Höchstgeschwindigkeit – maximal 80 km/h – und vorsichtiger, angepasster Fahrweise können mit einem oder mehreren vollständig drucklosen Reifen noch bis zu 150 Kilometer sicher zurückgelegt werden. Dadurch kann in der Regel eine Servicestation erreicht werden, ohne an gefährlichen Stellen anhalten oder an der Autobahn einen Radwechsel vornehmen zu müssen. Zudem bleiben alle Regelsysteme auch im Pannenfall voll funktionsfähig.

Bei Druckverlust wird der Fahrer frühzeitig vom ebenfalls serienmäßigen Reifendruck-Kontrollsystem optisch gewarnt. Das Prinzip: Bei einem Luftdruckverlust verringert sich der Abrollradius des Reifens und damit auch sein Umfang. Bedingt dadurch erhöht sich die Rotationsgeschwindigkeit dieses Rades. Das System misst die Raddrehzahlen über die Sensoren der 4-Kanal-ABS-Anlage, stellt einen Vergleich der diagonal zueinander angeordneten Räder und der Durchschnittsgeschwindigkeit her und erkennt so einen Luftdruckverlust. Das Reifendruck-Kontrollsystem informiert schon nach geringer Fahrleistung, in der Regel nach 1 bis 3 Minuten, ab einer Geschwindigkeit von 15 km/h. Ein weiterer Vorteil: Durch die frühe Warnung und rechtzeitiges Nachfüllen von Luftdruck können später kostspielige Reifenschäden vermieden werden. Statistisch sind bis zu 80 Prozent aller Reifenschäden Folgen von Luftdruckmangel, was mit diesem System vermieden werden kann.

Im Alltagsbetrieb haben die Reifen mit Notlaufeigenschaften dieselben Eigenschaften wie alle von BMW empfohlenen und gelieferten Reifen. Durch die volle Kompatibilität zum bestehenden Rad-/Reifensystem kann im Notfall auch ein konventioneller Normalreifen montiert werden, selbstverständlich stehen auch Winterreifen in Run-Flat-Technologie zur Verfügung.

Für optimale Sicht: Bi-Xenonlicht.

Auf Wunsch kann der Z4 mit Bi-Xenon-Scheinwerfern ausgestattet werden. Diese Scheinwerfergeneration nutzt die hervorragenden Leuchteigenschaften der Xenon-Leuchten nicht nur für Abblend-, sondern auch für Fernlicht. Die serienmäßigen H7-Fernlichtscheinwerfer sind parallel geschaltet, so dass dem Roadster-Fahrer die derzeit bestmögliche Lichttechnik zur Verfügung steht. Vor die Xenon-Lampe wird dabei elektromagnetisch eine Blende in den Strahlengang geschwenkt, wodurch die Abblend- bzw. Fernlichtverteilung erzeugt wird. Um eine Blendung des Gegenverkehrs zu verhindern, ist das System mit einer automatischen Leuchtweitenregulierung kombiniert.

Wunschprogramm: HiFi-Anlagen der Spitzenklasse.

Als Sonderausstattungen stehen neben dem Basissystem zwei HiFi-Anlagen zur Wahl, die eigens für den Z4 entwickelt und optimiert wurden und für hervorragende Brillanz und Leistungsfähigkeit sorgen. Durch Equalizing im Verstärker wurde die Linearität optimiert. Das System umfasst einen 10-Kanal-Audioverstärker mit vier 40 Watt Tieftonlautsprechern vorne und hinten sowie sechs 25 Watt Mittel- und Hochtonlautsprechern in der Tür vorne oben und hinter den Lehnen.

Mit dem HiFi System Professional hält die sogenannte Carver-Technologie Einzug ins Automobil. Die Carver-Technologie ermöglicht es, aus dem vorhandenen, gekoppelten Volumen von rechtem und linkem Subwoofer einen enorm hohen Schalldruck zu erzeugen. Hervorgerufen wird dies durch die Kombination eines Tieftonlautsprechers mit einer starken Endstufe, die neben der erforderlichen Ausgangsspannung von 30 Volt auch die entsprechende Signalverarbeitung aufweist, um den Lautsprecher vor Selbstzerstörung zu schützen. Das Layout entspricht dem des HiFi Lautsprechersystems, allerdings mit einem digitalen Zehn-Kanal-Audioverstärker mit Soundprozessor und 100 Watt Ausgangsleistung für die Subwoofer in der hinteren Trennwand.

Zwei Navigationssysteme mit DVD-Speicher.

Der Z4 kann auf Wunsch mit zwei Navigationssystemen ausgestattet werden. Das in die Armaturentafel integrierte Navigationssystem Business greift erstmals bei BMW auf Daten einer DVD zurück, deren Speicherdichte eine enorme geografische Reichweite erlaubt: Ganz Europa passt auf eine einzige DVD. Kombiniert mit einem schnelleren Prozessor ist das Navigationssystem in der Lage, beispielsweise beim Verlassen der Route eine neue Streckenführung zu berechnen. Da es sich bei dem Radio-Navigationssystem um ein integriertes System handelt, können darüber auch Bordcomputer, Radio, und – soweit vorhanden – das Telefon, bedient werden. Der kleine Monochrom-Monitor, über den die Navigationssymbole dargestellt werden, ist deshalb auch in der Lage, SMS-Nachrichten wiederzugeben.

Das Navigationssystem Professional verfügt darüber hinaus über einen aufklappbaren 16:9-Farbmonitor der neuesten Generation oben in der Mitte der Armaturentafel. Er dreht sich um die eigene Achse und klappt automatisch auf, wenn ein Knopf oder eine Taste am Radio bedient werden. Er klappt ebenso automatisch wieder zu, wenn der Fahrer den Zündschlüssel abzieht. Der Monitor lässt sich per Knopfdruck elektrisch oder manuell justieren und bei Bedarf auch ganz einklappen. Er ist dann komplett in die Oberfläche der Armaturentafel integriert und nur an den feinen Linien seiner Umrisse zu erkennen. Durch den Einsatz einer neuen Folientechnik ist das Display nicht nur unter allen Lichtbedingungen hervorragend ablesbar, eine dahinter angebrachte Spezialentspiegelungsfolie verhindert auch Reflexe auf der Frontscheibe. Beide Navigationssysteme sind mit einem ebenfalls als Sonderausstattung lieferbaren, fest eingebauten Telefon kombinierbar.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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