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Alt 30.11.2002, 19:05     #3
Georg   Georg ist gerade online
BMW-Treff Team
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Großer Preis von Italien - QUALIFIKATION 14. September 2002

Wetter: trocken, sonnig 31°C Luft, 21°C Asphalt

Das BMW WilliamsF1 Team stellte im Qualifying zum Großen Preis von Italien in Monza zwei Rekorde auf: Juan Pablo Montoya erreichte auf dem Weg zu seiner siebten Poleposition dieser Saison eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 259,827 km/h und überbot damit eine 17 Jahre alte Bestmarke. 1985 hatte Keke Rosberg im englischen Silverstone mit einem WilliamsF1 FW10 exakt 258,983 km/h erzielt. Den zweiten Rekord stellte der BMW V10-Zylinder auf, indem er erstmals über 19.000 Umdrehungen pro Minute leistete. Ralf Schumacher startet von Platz drei hinter dem Ferrari seines Bruders.

Juan Pablo Montoya: 1.
Chassis: FW24 05
Schnellste Runde: 1.20,264 min
Ich freue mich sehr über diese Poleposition, es war ein schöner Wettkampf mit Ralf und Michael. Ich hoffe, dass mir morgen mein erster Saisonsieg und der zweite meiner F1-Karriere gelingt. Es wird bestimmt ein spannendes Rennen. Wir wussten, dass wir hier gut sein können und haben auch gar nicht so viel an der Abstimmung tüfteln müssen. Die Balance des Autos und die Reifen waren wirklich gut.

Ralf Schumacher: 3.
Chassis: FW24 06
Schnellste Runde: 1.20,542 min
Startplatz drei ist nicht schlecht, aber ich habe auf meiner dritten schnellen Runde einen Fehler gemacht, und die rote Flagge am Ende des Qualifyings hat auch nicht geholfen. Meine Reifen waren für den letzten Versuch nach der erneuten Freigabe des Qualifyings nicht mehr frisch. Ich war auch nicht vorn, als wir aus der Boxengasse wieder losfuhren, und dann ist es ohnehin schwierig, sich zu verbessern.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Juan hat mit seiner Qualifyingrunde wirklich ganze Arbeit geleistet. Es ist toll, wieder einmal von der Poleposition zu starten. Motor, Auto und Team haben heute gut funktioniert. Ralf hatte ein bisschen Pech, dass er bei seinem letzten Versuch keine ganz frischen Reifen mehr zur Verfügung hatte. Bezüglich der Reifen sollten wir für das Rennen gut vorbereitet sein. Jetzt werden noch an einer guten Rennabstimmung und Strategie arbeiten.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Monza ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke, da können wir die Leistung unseres BMW Motors voll ausspielen. Wir haben für dieses Qualifying eine neue Motorenkonfiguration mitgebracht und erstmals 19.050 Umdrehungen pro Minute erreicht. Aber das alleine hätte natürlich nicht gereicht. Juan Pablo ist eine super Runde gefahren, und auch Ralf war stark unterwegs, Chassis und Reifen waren ebenfalls gut. Die Rennmotoren werden nicht ganz so hoch drehen, aber ich denke, wir sind in Sachen Leistung auch für morgen gut gerüstet. Allerdings waren die Ferrari in letzter Zeit im Renntrimm immer eine Klasse für sich.
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