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Alt 30.11.2002, 17:58     #4
Georg   Georg ist offline
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Großer Preis von Belgien - RENNEN 1. September 2002

Wetter: trocken, sonnig, 15°C Luft, 18°C Asphalt

Beim Großen Preis von Belgien festigte das BMW WilliamsF1 Team am Sonntag seinen zweiten Rang in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure. Juan Pablo Montoya erzielte in Spa-Francorchamps mit Rang drei einen weiteren Podiumsplatz; Ralf Schumacher kam als Fünfter ins Ziel und fuhr damit ebenfalls in die Punkteränge.

Juan Pablo Montoya: 3.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.49,293 min in Rd. 44 (drittschnellste insg.)
Das ist ein großartiges Endergebnis nach einem schwierigen Wochenende, damit habe ich nicht gerechnet. Ich war etwas überrascht, dass ich im Rennen mit Kimi Räikkönen mithalten konnte. Er war in der Anfangsphase sehr schnell unterwegs. Beim ersten Boxenstopp ist es mir dank sehr flinker Mechaniker gelungen, vor ihm zu bleiben. Bei dem Stopp haben wir zudem etwas an der Fahrzeugabstimmung verändert, was mir sehr geholfen hat. Später konnte ich auch Coulthard im zweiten McLaren hinter mir halten. Wir haben immer noch Chancen auf den zweiten Platz in der Fahrer-Weltmeisterschaft. Wir müssen bereit sein, falls Rubens einen Fehler macht.

Ralf Schumacher: 5.
Chassis: FW24 06
Schnellste Runde: 1.49,681 min in Rd. 15 (fünftschnellste insg.)
Ich kann heute nicht zufrieden mit mir sein, denn ich habe gleich mehrere Fehler gemacht. Beim Start wurde ich von Räikkönen aufgehalten, der schlecht weg kam. Später bin ich auf die Randsteine geraten und habe mich gedreht, danach habe ich beim Losfahren nach dem Boxenstopp einen Bedienungsfehler gemacht. Am Ende habe ich noch zwei Punkte gewonnen, und die sind im Kampf um den zweiten Platz in der WM natürlich wertvoll.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Wir haben heute eine wirklich gute Leistung von Juan gesehen. Er ist gut gestartet, sehr umsichtig mit dem Material umgegangen und hat Druck gemacht, wenn es notwendig war. Ralf hat leider bei einem Dreher auf dem Weg zur Box Zeit verloren und bekam dann beim Wiederlosfahren noch ein Problem. Die Boxenmannschaft hat gute Arbeit geleistet, und im Gegensatz zu vielen anderen hatten wir keinerlei technische Defekte. Chassis und Motor waren standfest. Wir sind noch immer weit weg von Ferrari, aber wir behalten sie im Visier.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Juan Pablo ist heute zweifellos ein sehr gutes Rennen gefahren. Er stand permanent unter Druck, hat sich aber gegen die starken McLaren behauptet. Ralf hat leider beim Start und durch seinen Dreher Zeit verloren. Beide Fahrer haben von sehr guter Boxenarbeit profitiert. Unterm Strich haben wir heute sechs Punkte gewonnen, somit unseren zweiten Platz in der Konstrukteurswertung erneut gefestigt und den Vorsprung um drei Punkte ausgebaut.

Test in Monza:
3./4. Sept. Schumacher und Marc Gené
5./6. Sept. Montoya und Antonio Pizzonia
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