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Alt 30.11.2002, 18:50     #4
Georg   Georg ist gerade online
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Großer Preis von Ungarn - RENNEN 18. August 2002

Wetter: trocken, sonnig, 28°C Luft, 30°C Asphalt

Das BMW WilliamsF1 Team erzielte im 13. Rennen der Saison die zwölfte Podiumsposition: Ralf Schumacher kam beim Großen Preis von Ungarn als Dritter ins Ziel und machte damit das Dutzend voll. Juan Pablo Montoya belegte nach einem problematischen Rennen noch Rang elf.

Ralf Schumacher: 3.
Chassis: FW24 06
Schnellste Runde: 1.17,783 min in Rd. 30 (fünftschnellste insgesamt)
Ich bin mehr als zufrieden mit meinem dritten Platz. Man könnte auch sagen: Ich bin Erster der B-Wertung, und das übertrifft unsere Erwartungen. Nach einem schlechten freien Training hatte ich ein gutes Qualifying und ein gutes Rennen. Wir waren die einzigen, die den Ferrari mit einem derzeit einigermaßen akzeptablen Rückstand folgen konnten. Ich habe das gesamte Rennen über alles gegeben, aber bei den Überrundungen war es sehr schwierig, das Tempo zu halten. Es ist eng hier, und das ein oder andere Mal wurde ich auch aufgehalten. Das Team hat mich mit zwei brillanten Boxenstopps versorgt, dafür möchte ich mich bedanken. Außerdem wurden die Reifen während des Rennens immer besser, das hat ebenfalls geholfen.

Juan Pablo Montoya: 11.
Chassis: FW24 05
Schnellste Runde: 1.18,163 min in Rd. 51 (siebtschnellste insgesamt)
Das war nicht mein Wochenende, diese Strecke zählt wirklich nicht zu meinen Favoriten. Erst ist mir jemand nach dem Start ans Auto gefahren, dann habe ich beim Ausritt ins Kiesbett ein Karosserieteil verloren. Vom Ausgleichen des dauernden Untersteuerns tut mir mein linker Ellenbogen weh. Phasenweise war mein Auto heute kaum fahrbar, es ist mir am gesamten Wochenende nicht gelungen, es richtig gut abzustimmen.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Das war heute eine sehr solide Leistung von Ralf, sein Podiumsplatz ist ein gutes Ergebnis. Das Team hat bei den Boxenstopps auch gute Arbeit geleistet. Juan hatte einen schlechten Start und dann eine Berührung mit Jenson Buttons Auto. Nach seinem Ausritt dachte Juan, dass er einen platten Reifen hätte und kam zur Box. Wir haben sehr schnell die Reifen gewechselt und viel Kraftstoff nachgetankt. Aber Juan Pablo musste mit dem beschädigten Auto durchhalten. So hatte er kaum eine Chance, Boden gutzumachen.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Ralfs dritter Platz ist das Optimum, was hier für uns zu erreichen war. Er ist ein sehr konstantes Rennen gefahren, wenngleich es an seiner Position unspektakulär zuging, weil er weder Druck von hinten hatte, noch Chancen, nach vorne einen Platz gut zu machen. Wir haben beide Autos ins Ziel gebracht, das ist eine Bestätigung für die Standfestigkeit. Juan Pablo hat hier am ganzen Wochenende keinen richtigen Rhythmus gefunden. Im Rennen hat er sich nach einem schlechten Start, der auch mit der schmutzigen Fahrbahnseite zusammen hing, bei einem Ausritt wichtige Aerodynamik-Teile beschädigt. Danach hatte er weder die Balance noch den Abtrieb, um im Rennen eine Rolle zu spielen.
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