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Alt 27.11.2002, 21:52     #4
Carsten   Carsten ist offline
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Großer Preis von England - Rennen 7. Juli 2002

Wetter: zeitweise Regen, 16°C Luft, 17°C Strecke

Wechselnde Wetterbedingungen sorgten für einen der spannendsten Großen Preise von England und eines der aufregendsten Rennen der Saison 2002. Nach einer starken Leistung im Qualifying und einem guten Rennbeginn erntete das BMW WilliamsF1 Team vier Punkte für Juan Pablo Montoyas dritten Platz. Ralf Schumacher wurde durch ein Problem mit der Tankanlage von Position vier auf Platz acht zurückgeworfen.

Juan Pablo Montoya: 3.
Chassis: FW24 05
Schnellste Runde: 1.25,469 min in Rd. 50 (zehntschnellste insgesamt)
Bei diesen Wetterbedingungen war es ein verrücktes Rennen. Mein Start war nicht schlecht, und ich konnte Michael Schumacher eine Weile hinter mir halten. Aber dann hat er mich überholt und ist auch gleich davongezogen. Anschließend kam der Regen und hat das Rennen entschieden, weil wir mit unseren Reifen nicht mithalten konnten. Wir haben schon große Fortschritte für Regenrennen erzielt, müssen uns aber noch weiter verbessern. Als die Strecke abtrocknete, konnte ich wieder etwas aufholen. Es tut gut, ins Ziel gekommen zu sein und ein paar Punkte für das Team geholt zu haben.

Ralf Schumacher: 8.
Chassis: FW24 06
Schnellste Runde: 1.1.24,586 min in Rd. 58
(drittschnellste insgesamt)
Zu Beginn und auch im Regen lief es eigentlich recht gut. Wir waren eindeutig die bestplatzierten Fahrer mit Michelin-Reifen, und ich hatte sehr gute Chancen auf Punkte. Dann hat leider wieder einmal, wie schon vor einem Monat in Kanada, die Tankanlage gestreikt. Damit war mein Rennen gelaufen. Ich bin natürlich sehr enttäuscht.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Ein recht gutes Ergebnis für Juan nach so einem schwierigen Rennen. Juan hat gute Arbeit geleistet, indem er unter diesen Bedingungen einen Podiumsplatz und wichtige Punkte erreicht hat. Es war wirklich Pech, dass Ralfs Rennen durch das Problem mit der Tankanlage derart beeinträchtigt wurde. Außerdem ließ ich einmal den falschen Reifentyp für seinen Boxenstopp bereitstellen. Es herrschte extrem starker Funkverkehr, daher das Missverständnis.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Platz drei war heute das Maximum für uns. Es war nicht das erste Mal, dass es Probleme mit der Tankanlage gab – leider auch bei uns. Fast in jedem Rennen hat ein Team Schwierigkeiten damit. Hier braucht man dringend eine Überarbeitung. Denn durch diese Probleme hat Ralf den vierten Platz eingebüßt. Auf Motorenseite gab es keine Probleme. Aber man hat gesehen, dass wir im Nassen mit unseren Reifen der Konkurrenz weiter hinterher fahren. Das Rennen war heute eine tolle Show für die Zuschauer. Unsere beiden Fahrer haben solide Leistungen gezeigt, indem sie unter diesen schwierigen Bedingungen ohne Ausrutscher über die Distanz gekommen sind.

Test in Valencia: 9.-12. Juli, Marc Gené. Test in Monza: 9.-12. Juli, Antonio Pizzonia
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