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Alt 24.11.2002, 22:58     #2
Carsten   Carsten ist offline
BMW-Treff Team
 

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BMW

S-
Großer Preis von Malaysia - Freies Training

Wetter: trocken, Ø 33°C Luft, 42°C Asphalt, 55 % Luftfeuchtigkeit

Bei schwüler Hitze im ersten freien Training zum Großen Preis von Malaysia belegten die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams die Plätze vier und sechs. Ralf Schumacher fuhr auf dem GP-Kurs vor den Toren der Hauptstadt Kuala Lumpur die viertschnellste Runde, Juan Pablo Montoya wurde Sechster.

Ralf Schumacher: 4.
Chassis: FW24 04 (T-Car: FW24 01)
Schnellste Runde: 1.38,650
Für den ersten Tag können wir recht zufrieden sein. Allerdings ist das Auto in den schnellen Streckenabschnitten noch sehr nervös, das müssen wir bis morgen in den Griff kriegen. In der ersten Stunde haben wir uns vornehmlich mit den Bremsen im Hinblick auf die Belastung beim Rennen beschäftigt. Für die zweite Stunde wurde viel an der Fahrzeugabstimmung geändert, was sich ausgezahlt hat. Vor allem aber wurde das Grip-Niveau der Strecke deutlich besser, was unseren Rundenzeiten ebenfalls zugute kam.

Juan Pablo Montoya: 6.
Chassis: FW24 02
Schnellste Runde: 1.39,158
Wir haben heute hart arbeiten müssen. In der ersten Stunde war das Auto sehr schwierig zu fahren, in der zweiten aber viel besser. Wir haben unser Potenzial mit Sicherheit noch nicht ausgeschöpft. Wir haben uns mit den Themen Bremsen und Reifen befasst und sind einigermaßen zufrieden mit unseren Lösungen. Positiv finde ich, dass mir die Hitze nicht zu viel ausgemacht hat.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Es war ein sehr produktives Training ohne Probleme, wir sind viel gefahren. Es ist nicht leicht bei der Hitze, aber die Bedingungen sind schließlich für alle gleich. Wir haben viele Hausaufgaben für das Rennen erledigt, speziell was Bremsen und Reifen angeht. Wir haben einiges gelernt und heute Abend noch Daten zu sichten und auszuwerten. Außerdem müssen wir uns auch noch auf das Qualifying vorbereiten.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Wir haben zwei gute Trainingssitzungen hinter uns. Ralf fuhr 40 Runden, Juan 35, dabei ging es in erster Linie um Fahrzeugabstimmung und Reifenwahl. Auf der Motorenseite gab es keinerlei Probleme, und die Geschwindigkeitsmessung auf der Geraden zeigt, dass wir bei der Motorleistung ganz vorn dabei sind. Auch die Motortemperaturen lagen im grünen Bereich. Das ist eine Bestätigung für die Auslegung unseres P82 und enorm wichtig vor dem vermutlich heißesten Grand Prix der Saison. Die Belastungen bei so hohen Temperaturen und so hoher Luftfeuchtigkeit lassen sich nicht simulieren.
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