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Alt 24.11.2002, 23:51     #3
Carsten   Carsten ist offline
BMW-Treff Team
 

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S-
GP von Australien - Qualifikation

Wetter: Nach rund 30 Minuten Regen, Ø 17°C Luft, 17°C Asphalt

Schauerwetter sorgte beim Qualifying zum Großen Preis von Australien für zusätzliche Spannung. Im BMW WilliamsF1 Team erwischte Ralf Schumacher das bessere Timing und belegte Platz drei. Teamkollege Juan Pablo Montoya wird am Sonntag - nach deutscher Zeit um vier Uhr morgens - von Platz sechs zum ersten Rennen der Saison starten.

Ralf Schumacher:3.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.26.279 min
Natürlich bin ich sehr zufrieden. Da wir wussten, dass es zu regnen beginnen würde, hatten wir etwas Angst, den richtigen Zeitpunkt für eine schnelle Runde zu verpassen. Aber es hat geklappt. Schade, dass Juan auf seiner schnellen Runde aufgehalten wurde, sonst hätte das Gesamtergebnis noch besser ausgesehen. Mein Auto lag gut. Ich hatte nach wie vor lediglich ein leichtes Untersteuern, das wir bis morgen noch abstellen müssen.

Juan Pablo Montoya:6.
Chassis: FW24 02 (T-Car FW24 01)
Schnellste Runde : 1.27.249 min
Ich habe bei meinem einzigen Qualifikationsversuch leider etwa sechs bis acht Zehntelsekunden verloren, weil ich von Fisichella aufgehalten wurde. Das war enttäuschend, weil mein Auto sehr gut war und Potenzial für einen viel besseren Startplatz hatte. Wie dem auch sei, ich habe auf jeden Fall ein gutes Gefühl für morgen. Im freien Training am Vormittag haben wir noch deutliche Fortschritte bei der Rennabstimmung gemacht.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Angesichts der schwierigen Wettersituation lief es recht gut. Juan Pablo hatte Pech, weil er auf seiner schnellen Runde im Verkehr aufgehalten wurde. Ralf hat das Beste aus der Situation gemacht: Er hat drei oder vier Minuten abgewartet, ist dem Verkehr aus dem Wege gegangen und hat eine gute, freie Runde erwischt. Was die Wettbewerbsfähigkeit angeht, sind unsere Autos recht gut. Die Fahrer haben sich sehr positiv über die Balance geäußert. Jetzt kommt es darauf an, unsere Möglichkeiten im Rennen umzusetzen und Punkte zu erzielen.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Aufgrund des Schauerwetters war es in diesem Qualifying sehr schwierig, das Timing so hinzubekommen, dass man eine Runde im Trockenen und ohne störenden Verkehr erwischt. Bei Ralf hat das gut geklappt, bei Juan leider nicht. Trotzdem ist von beiden Ausgangspositionen viel zu erreichen. Wir haben zwei technisch problemlose Trainingstage hinter uns. Das ist sehr erfreulich, da machen sich die vielen Testkilometer der letzten zwei Monate positiv bemerkbar. Das sollten sie auch morgen tun. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Standfestigkeit im ersten Rennen der Saison ein Trumpf ist, weil alle Autos noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium sind.
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